Karl Gröner GmbHLiquidiert
89081 Ulm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Schroedter seit 25.9.2023 | Geschäftsführer |
Björn Fromm seit 9.6.2023 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Gröner GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2021 bis zum 31.05.2022Lagebericht1. Unternehmensbeschreibung Die Karl Gröner GmbH mit Hauptsitz in Ulm und dem zentralen Logistikstandort in Weißenhorn bei Ulm beliefert und betreut mit ihrem Fachhandel gewerbetreibende Kunden im Markt der Werbetechnik im Inland und europäischen Ausland. Das Sortiment umfasst Verbrauchsmaterialien wie Folien und Textilien, Investitionsgüter wie Digitaldruck- und Siebdruck-Maschinen sowie 3D-Druckmaschinen für die Werbetechnik sowie Display-Systeme. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) war im Berichtsjahr deutlich geprägt durch die rückläufigen Auswirkungen der Corona-Pandemie und den beginnenden Lockerungsmaßnahmen im öffentlichen Leben ebenso wie in der Gesamtwirtschaft. Noch immer sind Lieferketten gestört und Rohstoffmärkte unterliegen unberechenbaren Schwankungen. Politisch ist die 2. Hälfte des Geschäftsjahres geprägt durch den russischen Überfall auf die Ukraine vom 24.02.2022 an, gefolgt von einer bis heute andauernden kriegerischen Auseinandersetzung sowie der fundamentalen Störung der Gas- und sonstigen Energiemärkte. Die positiven Stabilisierungstendenzen der zu Ende gehenden Corona-Krise werden seit dem Jahresbeginn 2022 durch die Konsequenzen der Kriegshandlungen an Europas Außengrenzen konterkariert. 3. Entwicklung der Karl Gröner GmbH Da die Karl Gröner GmbH in einem abweichenden Wirtschaftsjahr (01.06. - 31.05. des Folgejahres) bilanziert, betrafen die gravierenden aber rückläufigen Auswirkungen der weltweiten Coronakrise primär das erste Geschäftsjahres-Halbjahr zwischen Juni und November 2021. Die Konsequenzen der Verunsicherung durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine waren prägend für das zweite Geschäftsjahreshalbjahr. Dennoch konnte sich GRÖNER in den Krisen gut behaupten. Im ersten Halbjahr konnte ein Umsatzwachstum von 12 % im zweiten von 6 % erreicht werden, sodass die Entwicklung in der Summe mit 9% auch deutlich über dem Branchenschnitt lag. Die Umsatzerlöse lagen damit auf einem Niveau oberhalb des "Vor-Corona-Standes". 4. Finanzlage und Ertragslage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Das direkte Eigenkapital konnte durch ein positives Jahresergebnis weiterhin gestärkt werden. Staatliche Corona-Hilfen wurden ausschließlich über das Instrument der Kurzarbeitsgeld nur bis Oktober 2021 in Anspruch genommen. Für das 2. Geschäftshalbjahr hinaus wurden keinerlei staatlichen Unterstützungsleistungen in Anspruch genommen. 5. Produktportfolio Wichtigster Einzeleffekt im Produktportfolie war die Markt-Einführung eines neuen Verfahrens für die Bedruckung von Werbetextilien (DTF-Druck). Nach umfangreichen Vorarbeiten ab Sommer 2021 wurde die Vermarktung zum Herbst 2021 mit großem Erfolg gestartet. Letztlich erwies sich die technische Stabilität der Geräte jedoch unerwartet als unzureichend und die Druckerinstallation wurden vollständig aus dem Markt zurückgeholt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 im Frühsommer wirkten sich die Rücknahmen mit negativen Erlösanteilen aus. Der Gesamtschaden der fehlgeschlagenen Markteinführung wurde vollständig im Berichtsjahr realisiert. Die Kernsegmente des Portfolios konnten sich im Verlauf des Geschäftsjahres sehr gut stabilisieren. Folien für die Werbetechnik legten zwischen 10 und über 20% zu. Die Textilwerbung hatte in der Corona-Zeit stark Schaden genommen und konnte mit ca. 10% Wachstum zur Umsatzentwicklung beitragen. Der starke Anteil des Onlinehandels einiger großer Textilkunden konsolidierte sich in der 2. Geschäftsjahreshälfte, konnte über den Markt der Werbetextilien aber gut kompensiert werden. Auch der Bereich des Siebdruckfachhandels fand mit einem Zuwachs von 11% zur Stärke der Vor-Corona-Zeit zurück. 6. Status der IT-Strukturen Die IT-Strukturen des Unternehmens sind stabil, die Sicherheit der Datenstrukturen gegen Angriffe von außen war stets vollständig gegeben. Das ERP-System wurde erfolgreich auf den neuesten Versionsstand migriert, zum Geschäftsjahresende wird die Migration der gesamten Systemumgebung in die Cloud vorbereitet. Dieser Prozess wurde in den ersten Monaten des Folgejahres erfolgreich abgeschlossen. Virensignaturen der Firewall werden automatisch/stündlich aktualisiert. Intrusion-Protection-/Prevention-Systeme erkennen, melden und verhindern Versuche des unautorisierten Eindringens auf unsere Server-Systeme. Die Sicherheit und Aktualität der Datensicherungen ist durch räumlich getrennte backups und inkrementelle Sicherung auch intraday gewährleistet. Angriffe auf das IT-System von GRÖNER waren nicht zu verzeichnen. 7. Risiken des Geschäftsbetriebs Risiken aus ausstehenden Forderungen Das OP Management ist stabil und sicher aufgestellt. Aufwendungen für Forderungsverluste und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen konnten gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten werden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich nicht in Form erhöhter Forderungsausfälle bemerkbar gemacht. Die Zusammenarbeit mit Auskunfteien und Kreditversicherern sichert in weitem Umfang die Werthaltigkeit der Forderungen gegenüber Debitoren. Eine 100%-ige Ausfallsicherung lässt sich im Wettbewerb nicht durchsetzen, Restrisiken sind niemals grundsätzlich auszuschließen, zeichnen sich aber auch in den ersten Monaten des Folgejahres nicht ab. Risiken aus dem Bereich der IT-Strukturen Die IT-Stabilität und Zukunftssicherheit ist von herausragender Bedeutung für das Unternehmen. Ein Großteil der Geschäftsvorfälle wird direkt über den Webshop www.groener.de in das Unternehmen getragen. Alle Internetverbindungen sind durch mächtige und stets aktuell gewartete Schutzsysteme (Firewalls) gesichert. Hardware- und Software-Aktualisierung der Firewalls erfolgen laufend. Die Überprüfung auf Schadsoftware erfolgt auf Basis tagaktueller Gefährder-Listen. Die Verbindungen zum Internet sind leistungsgleich gedoppelt in funk- und glasfaserbasierte Verbindungswege. Beide Wege werden kontinuierlich auch im Normalbetrieb genutzt und sind damit in Echtzeit-Funktionsüberwachung. Auch die Hälfte der Leitungskapazität deckt sicher das Gesamtvolumen der Datenströme ab. Alle Betriebsdaten und Archive sind durch mehrfache Backups in und außer Haus gesichert und im Ganzen sowie partiell wiederherstellbar. Das aktuelle ERP System wird von einem der führenden deutschen Hersteller entwickelt und supportet und wird von GRÖNER damit als uneingeschränkt zukunftssicher eingeschätzt. Die zentrale Unternehmens-Serverarchitektur wurde zum Ende des Berichtsjahres und fortgesetzt im neuen Geschäftsjahr in die Cloud migriert. Alle Anwendungen laufen stabil auf Servern eines der weltweit größten Cloud-Anbieters. Risiken durch sich ändernde Vertriebsstrukturen auf den Märkten der Werbetechnik Die Vertriebsstrukturen auf den Märkten der Werbetechnik sind einem erheblichen und sich beschleunigendem Wandel unterworfen. Das Internet 4.0 durchdringt mehr und mehr auch die Märkte der Werbetechnik. Produzenten bedienen sich der Selbstvermarktung über Internetplattformen, handwerkliche Verarbeiter nutzen das Internet für Sourcing und Vertrieb ihrer Dienstleistungen aber auch der eingesetzten Rohstoffe wie Folien und Textilien über Web-Plattformen. Kommerzielle Märkte (B2B) und Konsumentenmärkte (B2C) vermischen sich. Die Automation der Geschäftsprozesse schreitet auf allen Marktebenen mit großem Tempo voran. Weitere Entwicklungslinien sind die Vernetzung von Geschäftsprozessen über Handelsebenen hinweg, sowie intelligente internetsteuerbare Fertigungsmaschinen und der Wandel zu internetbasierten Produkten und Dienstleistungen. Die IT-basierte und internetgestützte Weiterentwicklung der zentralen Kompetenzen des Fachhandels wie ihn GRÖNER repräsentiert, ist deshalb von zentraler Bedeutung. Liefergeschwindigkeit, anwendungstechnische Kompetenz sowie das Beschreiten zeitgemäßer Vermarktungsstrategien bei gleichzeitig attraktiven Preisniveaus werden zum zentralen Erfolgsfaktor des Fachhandels der Zukunft. Die IT-Strukturen von GRÖNER sind auf diesen Wandel vorbereitet, sicher und auf aktuellem Niveau. Ein kontinuierliches Investitionsprogramm zu Gunsten der Weiterentwicklung der Webshop-Funktionalitäten und der "Sichtbarkeit" der Plattform www.groener.de stellt sicher, dass die Internetplattform des Hauses GRÖNER eine der führenden Plattformen auf dem Werbetechnikmarkt bleibt. 8. Externe Risiken Es existiert eine umfangreiche versicherungstechnische Absicherung gegen externe Risiken durch Naturkatastrophen, Vandalismus, Kriminalität, technische Störungen. Das Absicherungs- und Versicherungskonzept wird einer jährlichen Revision unterzogen. Auch Ertragsausfälle sind abgesichert. Dennoch zeigen die Störungen auf den Transport- und Rohstoffmärkten, die galoppierenden Energiepreise, dass es 100% Sicherheit in einer so eng vernetzten Welt nicht gibt. Im Zuge der Störungen hat GRÖNER seine Lagerbestände drastisch erhöht, um sich von den Unsicherheiten der weltweit operierenden Lieferanten etwas abzukoppeln. GRÖNER ist auf dem Markt für sehr gute Verfügbarkeiten bekannt. Die im Betrachtungszeitraum sehr forcierte Inflation zeigt sich in mehreren Preisanpassungsschritten pro Jahr. Auch diese begünstigen eine erhöhte Lagerhaltung. 9. Prognosebricht Im aktuellen Jahr vollzieht sich noch immer ein zum Teil kräftiger Preisanstieg resultierend aus steigenden Rohstoffpreisen, einzelnen Verfügbarkeitsengpässen und kräftig anziehenden nationalen wie internationalen Transportkosten. Rohstoffknappheiten mit deutlich verlängerten Lieferzeiten prägten in allen Bereichen die ersten Monate des Folge-Geschäftsjahres. Die explodierenden Energiepreise treffen GRÖNER im wesentlichen über die vielfältigen Preissteigerungen aller Handelssortimente. Ob und in wieweit es zu staatlichen Kostendämfungsmaßnahmen im Energiesektor kommt ist noch nicht final absehbar aber äußerst wahrscheinlich. Das Investitionsgütergeschäft des Unternehmens ist durch die Verunsicherung auf den Märkten geschwächt. Summarisch wird bis zum Ende des ersten Geschäftsjahresquartals des Folgejahres ein moderates Umsatzwachstum von ca. 3% erwartet. Dieses wird auch den Prognosen zugrundegelegt und damit ergibt sich eine gegenüber dem Berichtsjahr leicht schlechtere Ergebniserwartung.
Ulm im August 2022 BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Karl Gröner GmbH hat ihren Sitz in Ulm und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Registernummer HRB 2741. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021/2022 ist nach den für Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften der §§ 246 ff HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB sowie des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Gebot der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Zugänge bei den immateriellen Wirtschaftsgütern betreffen überwiegend die Webshop-Plattform. Die planmäßigen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Ein Sammelposten für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als € 250,00 bis max. € 1.000,00 nach § 6 Abs. 2a EStG wurde gebildet und entsprechend mit 20 % p.a. aufgelöst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 4 HGB anzusetzen war. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos, der Unverzinslichkeit und der Inanspruchnahme von Skonto mit 1 % vom Nennwert nach Abzug der Umsatzsteuer gebildet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs. III. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. c) Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 1.000.000,00 € ist in voller Höhe einbezahlt. d) Pensionsrückstellungen (Angaben gem. § 285 Nr. 23 HGB) Es handelt sich um Pensionszusagen mit voller Kapitaldeckung durch Rückdeckungsversicherung. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung sind an die Geschäftsführer verpfändet. Aufgrund der Leistungskongruenz zwischen den Versorgungszusagen an die Geschäftsführer und dem als Deckungsvermögen vorhandenen Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wurde gemäß § 254 HGB i.V. mit § 253 Abs. 1 HGB der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung mit dem steuerlichen Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (€ 825.626,00, Vorjahr: € 738.250,00) angesetzt und verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem steuerlichen Aktivwert bzw. dem Deckungskapital des Versicherungsvertrags. Die Behandlung erfolgt wie bei wertpapiergebundenen Versorgungszusagen. e) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ungewisse Verbindlichkeiten im Personalbereich und Abschlusskosten, die im wesentlichen kurzfristigen Charakter haben. Auf eine Abzinsung für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nach § 253 Abs. 2 HGB wurde aus Wesentlichkeitsgründen sowie aufgrund der Annahme, dass sich die künftigen Wertsteigerungen mit dem gegenläufigen Effekt aus der Abzinsung ausgleichen, verzichtet. f) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zu Laufzeit und Sicherheiten sind enthalten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von € 2.212,44 (Vorjahr: € 1.422,33) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben a) Beteiligungen Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Gröner Ried 27 GmbH & Co. KG, Ulm, ohne Kapitalbeteiligung. Es handelt sich um eine Grundstücksgesellschaft ohne wesentliches Risiko für uns. b) Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
c) Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum: Dr. Eberhard Gröner, Kaufmann, Ulm und Bernd Gröner, Kaufmann, Ulm. Die Angabe der Bezüge ist unterblieben (§ 286 Abs. 4 HGB). d) Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen und Leasingverträgen mit einem Jahresbetrag von T€ 540. f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021/2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. g) Vorschlag über die Verwendung des Bilanzverlustes Der Bilanzverlust in Höhe von € 384.828,98 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Ulm, den 29. August 2022 Karl Gröner GmbH Dr. Eberhard Gröner, Geschäftsführer Bernd Gröner, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer Jahreschluss und der Lagebericht wurden für Offenlegungszwecke verkürzt. Zum ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Karl Gröner GmbH, Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karl Gröner GmbH, Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karl Gröner GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks." Unser vorstehender Prüfungsbericht wird erstattet nach § 321 HGB und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.
Ulm (Donau), den 25. Januar 2023 WAIBLINGER
Partnerschaft mbB
Dr. Heinz U. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer Anlage zum Bestätigungsvermerk: Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Angaben bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 06.04.2023. |
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