Stammdaten

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Amtsgericht Wiesbaden HRB 12932
Eingetragen
18.3.2003
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Computern, insbesondere der Verkauf und die Installation von kleinen und mittleren Computersystemen sowie allgemeine Beratung über elektronische Datenverarbeitungssysteme.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

GES Systemhaus GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Die GES SYSTEMHAUS GmbH hat im Geschäftsjahr 2012 im Vergleich zum Plan und zum Vorjahr erzielt:

  IST 1-12/2012 Plan 2012 IST 1-12/2011
Umsatz Mio € 7,7 7,63 7,63
Personalaufwand (Mio €) 4,6 4,7 4,7
Materialaufwand (Mio €) 1,7 1,3 1,5
Ergebnis aus Betriebstätigkeit (Mio €) % 0,27 3,5% 0,49 6,4% 0,25 3,3%
Ergebnis aus Geschäftstätigkeit (Mio €) % 0,19 2,4% 0,4 5,4% 0,18 2,3%

Dabei wurde bei Umsatz und Ergebnis das Vorjahr übertroffen. Während der Umsatz auch den Plan übertraf konnte beim Ergebnis aus Betriebstätigkeit der Plan aufgrund von folgenden Sondereffekten nicht erreicht werden:

Kündigung des Dienstleistungsvertrages mit Fujitsu zum 1. April 2012.

Nicht geplante Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aufgrund geänderter Zinsrahmenbedingungen (Vorgabe durch Penka und Konzern).

Erhöhte Steuerberatungsaufwände durch Betriebsprüfung.

Außerhalb der genannten Sondereffekte wurde der Plan erreicht. Dabei ist sowohl der Umsatz mit der öffentlichen Hand (+7,4%) sowie auch der Umsatz mit der Industrie (+9,8%) gegen Vorjahr gestiegen. Rückläufig dagegen war der Umsatz im Konzern inklusive Kommanditisten (-13,5%). Der Umsatzanteil der öffentlichen Hand erreicht damit 53% (Vorjahr 50%).

In unserem Geschäftsfeld Software, bestehend aus Produktgeschäft sowie SAP-Beratung, wurde der Planumsatz um ca. 126 T€ unterschritten. Damit lag er nur geringfügig (25 T€) unter Vorjahr. Dabei stellten sich die Veränderungen nach unseren Produktgruppen differenziert dar:

Bei Lizenzen der eigenen Produkte, SAP-Wartung und -Lizenzen sowie Wartung für GES KA und keydox, konnte der Plan überschritten oder zumindest erreicht werden, während er bei SAP-Beratung und den Dienstleistungen um unsere eigenen Produkte nicht erreicht wurde.

Das Betriebsergebnis des Geschäftsfeldes Software liegt damit um 87,7% über Vorjahr und knapp unter Plan.

Insbesondere das gut gelaufene Lizenzgeschäft (5% über Plan) lässt für 2013 auch eine entsprechende Steigerung der Wartungserlöse erwarten.

In unserem Geschäftsfeld Technik liegt der Umsatz deutlich (8,5%) über Plan und Vorjahr. Allerdings wurde dieser in großen Teilen im Bereich des Handels (also mit niedriger Wertschöpfung) erreicht, während der klassische Rechenzentrumsbetrieb den Ausfall durch Fujitsu nur in Teilen (etwa zur Hälfte) ausgleichen konnte. Das Ergebnis des Bereiches konnte damit den Plan leider nicht erreichen, liegt aber weit über Vorjahr.

Die Steuerprüfung für die Jahre 2005 - 2009 wurde im Berichtszeitraum abgeschlossen. Dabei entstanden, neben den erheblichen Aufwendungen für die Steuerberatung, geringe Steuernachzahlungen sowie durch die Verschiebung von Steuereffekten in den Jahren 2005 - 2009 Zinszahlungen. Die vorhandenen Rückstellungen für Steuerrisiken reichten mehr als aus, um die Steuernachzahlungen zu begleichen.

Risikomanagement

Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008 wurde durch ein Audit von LRQA bestätigt. In den Anweisungen des damit geprüften integrierten Managementsystems sind vielfältige Mechanismen zur Beherrschung der Geschäftsrisiken beschrieben. Insbesondere findet monatlich eine Sitzung der erweiterten Geschäftsleitung statt (unter Einbeziehung aller Geschäftsbereichsleiter), um die aktuellen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die laufenden Projekte sowie die bestehenden und erkennbaren Risiken zu diskutieren. Diese Sitzungen werden protokolliert. Beschlossene Maßnahmen werden in den Folgesitzungen weiterhin beobachtet.

Durch ein ausgeprägtes internes Kontrollsystem (IKS), das sowohl organisatorisch beschrieben und angeordnet als auch durch entsprechende Mechanismen im SAP R/3-System abgebildet ist, wird, soweit vorhersehbar, Missbrauch verhindert.

Darüber hinaus finden viermal im Jahr Gesellschafterversammlungen mit dem Alleingesellschafter InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG statt, in denen die Geschäftslage, der Geschäftsgang, die aktuellen Bilanzzahlen sowie zustimmungspflichtige Projekte besprochen werden.

Durch den Gesellschafter der GES wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung der GES stets über die wirtschaftliche Lage der Muttergesellschaft detailliert informiert ist. Es besteht Einigkeit mit dem Gesellschafter, dass die Geschäftsführung der GES im Zweifelsfalle Mittel aus dem Cash-Pooling sofort abziehen kann. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2012 beträgt 44,0% (Vorjahr 46,1%), die Liquidität ersten Grades weist einen Faktor von 4,59 (Vorjahr 4,65) auf.

Unter Betrachtung all dieser Gegebenheiten sehen wir derzeit auf bis zu 24 Monate keine Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Lage der Gesellschaft.

Künftige Entwicklung

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass sich das Geschäft mit den Kommunen weiter erholt und wir, auch durch die angestoßenen Kostenreduzierungen, das für das Jahr 2013 geplante leicht erhöhte Jahresergebnis erreichen werden.

 

Wiesbaden, den 11. Februar 2013

Bilanz

Aktiva

  Anhang 31.12.2012
T€
31.12.2011 T€
Immaterielle Vermögensgegenstände   269 417
Sachanlagen   551 597
Finanzanlagen   38 47
Anlagevermögen (1) 858 1.061
Vorräte   22 4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   694 579
Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   3.040 2.955
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2) 3.734 3.534
Guthaben bei Kreditinstituten   5 0 50
Umlaufvermögen   3.806 3.588
Rechnungsabgrenzungsposten   16 15
Bilanzsumme   4.680 4.664

Passiva

     
Gezeichnetes Kapital   50 50
Kapitalrücklage   1922 1.922
Bilanzgewinn (3) 87 180
Eigenkapital   2.059 2.152
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   1.980 1.843
Sonstige Rückstellungen   271 364
Rückstellungen (4) 2.251 2.207
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   249 154
Sonstige Verbindlichkeiten   121 138
Verbindlichkeiten (5) 370 292
Rechnungsabgrenzungsposten   0 13
Bilanzsumme   4.680 4.664

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhang 2012 2011
Umsatzerlöse (6) 7.700 7.632
Sonstige betriebliche Erträge (7) 16 76
Materialaufwand (8) -1.675 -1.454
Personalaufwand (9) -4.556 -4.714
Abschreibungen (10) -305 -355
Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) -914 -931
Ergebnis aus Betriebstätigkeit   266 254
Finanzergebnis (12) -78 -77
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit   188 177
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag      
Laufendes Jahr (13) -36 0
Vorjahre   32 0
Jahresüberschuss   184 177
Vorabausschüttung   -100 0
Ergebnisvortrag   3 3
Bilanzgewinn   87 180

Anhang

Der Jahresabschluss der GES Systemhaus GmbH wird nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Soweit zum besseren Verständnis der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst sind, werden diese im Anhang erläutert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Kauf des Produkts KA-Toolset und des dazugehörigen Geschäftsbetriebs in 2004 und dem Kauf des Geschäftsbetriebs der Keysolution GmbH in 2005, und wird nach § 255 Abs. 4 S. 3 HGB mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung orientiert sich an der allgemeinen Nutzungsdauer für SAP Lizenzen.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bewegliche Anlagegüter mit Zugang bis 31.12.2007 werden degressiv abgeschrieben, sofern die degressive Abschreibung über der linearen Abschreibung liegt, alle übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Dabei werden die steuerlichen Höchstsätze ausgenutzt. Bei degressiv abgeschriebenen Anlagegütern wird auf die lineare Abschreibung übergegangen, wenn diese zu höheren Abschreibungen führt. Zugänge des Geschäftsjahres werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter werden aktiviert und pro rata temporis nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Bewertung der Vorräte (ausschließlich Waren)erfolgt zu Anschaffungskosten. Für Lagerhüter wurde eine Pauschalabwertung gebucht.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennbetrag abzüglich Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen von 1 % wegen allgemeiner und besonderer Kreditrisiken angesetzt. Ausgenommen hiervon sind Forderungen an öffentliche Körperschaften.

Die Anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Als Berechnungsverfahren nach BilMoG wird für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen die sogenannte Projected Unit Credit Method (Verfahren laufender Einmalprämien) angewendet. Das Verfahren enthält Trendannahmen insbesondere bezüglich Einkommenssteigerung (2,75 % p.a.), der Rentenanpassung (2,0 % p.a.) und der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze (2,5 % p.a.). Der Rechnungszins beträgt 5,06 % p.a. Als Rechnungsgrundlage kamen die "Heubeck Richttafeln 2005G" zum Ansatz. Der Zinsanteil an den Zuführungen für 2012 (T€ 91) wird im Finanzergebnis gezeigt. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung sind gemäß steuerlichem Aktivwert bewertet und gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB saldiert.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit und damit verbundene Abfindungen werden abgezinst (3,8 % p.a.) eingestellt. Der Zinsanteil an den Zuführungen für 2012 (T€ 1) wird im Finanzergebnis gezeigt.

Die sonstigen Rückstellung en werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wurde eine Abzinsung gemäß § 253 Absatz 2 HGB vorgenommen.

Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung (in T€)

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Übersicht "Bewegung des Anlagevermögens" dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2012 31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen    
gegen Kunden Inland 552 426
gegen Kunden Ausland 1 0
gegen Gesellschafter 138 147
gegen verbundene Unternehmen 3 6
  694 579
Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Forderungen aus Cash-Pooling Gesellschafter 2.805 2.674
gegenüber fremden Dritten 235 281
  3.040 2.955
  3.734 3.534

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen gegenüber fremden Dritten sind die Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (T€ 126) sowie für Gewerbesteuer (T€ 98) enthalten. Das Treuhandguthaben zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeit ist mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den korrespondierenden Rückstellungen saldiert.

(3) Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

Bilanzgewinn Stand 31.12.2011 180
Ausschüttung -177
Jahresüberschuss 2012 Vorabausschüttung 2012 184 -100
Bilanzgewinn Stand 31.12.20 11 87

Die Ausschüttung des Jahresüberschusses 2011 erfolgte auf Grundlage des entsprechenden Gesellschafterbeschlusses vom 28. Februar 2012.

(4)

  31.12.2012 31.12.2011
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.980 1.843
  1.980 1.843

Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (T€ 141) sind gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den Rückstellungen aus Pensionen (T€ 2.121) saldiert.

Sonstige Rückstellungen 31.12.2012 31.12.2011
Altersteilzeit (ohne Abfindungsbeträge) 13 24
Personalaufwendungen 228 265
Steuern 5 47
Übrige 271 28
  271 364
  2.251 2.207

Das Vermögen zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverpflichtungen (beizulegender Zeitwert T€ 30; Anschaffungskosten T€ 29) wurde gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den Altersteilzeitrückstellungen (T€ 43) saldiert. In den übrigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Kostenrückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten.

Die Rückstellung für Steuerrisiken wird unverzinst ausgewiesen.

(5) Verbindlichkeiten

  31.12.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
Gegenüber Lieferanten 232 135
Gegenüber Gesellschafter 17 19
Sonstige Verbindlichkeiten    
Steuerverbindlichkeiten 101 116
Übrige 20 22
  121 138
  370 292

Die gesamten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(6) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen

  2012 2011
Software 5.229 5.254
Technik inklusive Handelsgeschäft 2.471 2.378
  7.700 7.632

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt.

(7) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Auflösung von Kostenrückstellungen T€ 3 (Vorjahr: T€ 0).

(8) Materialaufwand

  2012 2011
Aufwendungen für bezogene Waren 1.583 1.369
Aufwendungen für bezogene Leistungen 92 85
  1.675 1.454

(9) Personalaufwand

  2012 2011
Löhne und Gehälter 3.701 3.914
Soziale Abgaben 626 653
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 229 147
  4.556 4.714

Der Personalstand zum 31.12.2012 beträgt 66 (Vorjahr 70) Mitarbeiter; im Jahresdurchschnitt wurden 68 (Vorjahr 72) Personen beschäftigt.

In den einzelnen Tätigkeitsbereichen waren 2012 im Durchschnitt beschäftigt:

  Mitarbeiter
  2012 2011
Software 41 42
Technik (inklusive Handelsgeschäft) 20 22
Sonstige 7 8
  68 72

(10) Abschreibungen

Es handelt sich um planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen.

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Fremdarbeiten und Fremdlöhne T€ 202 (Vorjahr T€ 202), Miet- und Leasingaufwendungen T€ 412 (Vorjahr T€ 410), Aufwendungen für Porto und Telefon T€ 45 (Vorjahr T€ 50) und übrige sonstige Aufwendungen T€ 253 (Vorjahr T€ 231) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von T€ 37 (Vorjahr T€ 38) enthalten.

(12) Finanzergebnis

  2012 2011
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29 18
davon von verbundenen Unternehmen T€ 7 (Vorjahr T€ 16)    
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -107 -95
  -78 -77

In den Zinsaufwendungen sind Zinsanteile für Pensionsrückstellungen T€ 91 (Vorjahr T€ 92) und für Altersteilzeitrückstellungen T€ 1 (Vorjahr T€ 2) enthalten.

13) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Passive latente Steuern aus Sachanlagen und Beteiligungen wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze des Firmenwertes, der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 (1) Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Es handelt sich im Wesentlichen um Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (T€ 16) und um Gewerbesteuer (T€ 20) für den Berichtszeitraum sowie um Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag frühere Jahre (T€ 1) und um Gewerbesteuer frühere Jahre (Erstattung: T€ 33) resultierend aus Betriebsprüfung.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen betragen T€ 185 (Vorjahr T€ 262) mit einer Laufzeit bis zum Jahre 2015. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen von T€ 360 (Vorjahr T€ 494) mit einer Laufzeit bis 2014.

Haftungsverhältnisse

Es wurde eine Mietkautionsbürgschaft in Höhe von T€ 20 ausgegeben. Aus dieser wurden bis zum Bilanzstichtag keine Ansprüche geltend gemacht.

Beteiligungen

Die GES Systemhaus GmbH ist zum 31.12.2012 mit einem Anteil von T€ 13 (0,051 % Beteiligung am Kommanditkapital per 31.12.2011) an der BFL Leasing GmbH, Eschborn, beteiligt.

Konzernabschluss

Die GES Systemhaus GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB. Die GES Systemhaus GmbH wird in den Konzernabschluss der InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG, Wiesbaden, erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind Horst Wagner, Sulzbach, und Günter Göbs, Hünstetten. Die Angabe der Bezüge entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs.4 HGB.

 

Wiesbaden, den 11. Februar 2013

Die Geschäftsführung

Wagner

Göbs

Bewegung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2012
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2012
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 426 54 0 480
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.901 0 0 1.901
  2.327 54 0 2.381
Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 367 0 0 367
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.343 58 8 1.393
  1.710 58 8 1.760
Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 13 0 0 13
2. Sonstige Ausleihungen 34 0 9 25
  47 0 9 38
  4.084 112 17 4.179
  Abschreibungen
  01.01.2012
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2012
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 413 13 0 426
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.497 189 0 1.686
  1.910 202 0 2.112
Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 36 14 0 50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.077 89 7 1.159
  1.113 103 7 1.209
Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0 0 0 0
2. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
  0 0 0 0
  3.023 305 7 3.321
  Restbuchwerte
  31.12.2012
T€
31.12.2011
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54 13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 215 404
  269 417
Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 317 331
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 234 266
  551 597
Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 13 13
2. Sonstige Ausleihungen 25 34
  38 47
  858 1.061

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GES Systemhaus GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 11. Februar 2013

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christiane Lenz, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 05. März 2013 festgestellt.

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