Blitz 18-759 SE
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Bollmann seit 29.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ND PressTec GmbHSchwerteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeines Die ND PressTec GmbH hat ihren Sitz in Schwerte und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB 7628). Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft erfüllt am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird abgesehen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung basiert auf der jeweils betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden mit Anschaffungskosten bis zu jährlich EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Unter den anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung ist ein Festwert von TEUR 1.799 für Werkzeuge und Werkzeugersatzteile (i.W. Zieh-, Schneid- und Schnittstempel) ausgewiesen. Die Vorräte sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Marktpreis zum Abschlussstichtag bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen die Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessenen Teile von Gemeinkosten einschließlich Verwaltungsgemeinkosten und Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen im Sinne des § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Material auf Fremdlager wurde zum Durchschnittspreis des Geschäftsjahres 2023 bewertet und mit dem Marktpreis zum Bilanzstichtag nach dem Niederstwertprinzip angepasst. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Markzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 1,83 % (Vj. 1,79 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Gesellschaft nutzt das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von einer angenommenen RLZ von 15 Jahren auszugehen. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 1,50 % p.a. eingerechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ergibt sich aus dem folgenden gesondert dargestellten Anlagenspiegel. Aus dieser Aufstellung sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ersichtlich. 2. Vorräte Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 31.370.907,54. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Wertberichtigungen zur Anpassung der Buchbestände an den Marktpreis der Metalle (Kupfer und Zink) zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 188 bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie den Rohstoffen vorgenommen. (Vorjahr Abwertung i.H.v. TEUR 4). 3. Aktive latente Steuern Aufgrund eines Überhangs der aktiven latenten Steuern ist in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eine Bilanzierung von Steuerlatenzen unterblieben. Der Überhang der aktiven latenten Steuern resultiert aus der gegenüber dem Steuerrecht abweichenden Bewertung im Bereich der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen. 4. Rückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.023. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs-, Jubiläums- und Jahresvergütungen, ausstehende Rechnungen, ausstehende Löhne und Gehälter. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 285 (Vj. TEUR 274) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Fristigkeit der zum Bilanzstichtag vorhandenen Verbindlichkeiten gibt der folgende Verbindlichkeitenspiegel wieder:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufschlüsselung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres setzen nach Tätigkeitsbereichen sich wie folgt zusammen:
Bezogen auf die geographisch bestimmten Absatzmärkte ergibt sich folgende Aufgliederung:
V. SONSTIGE ANGABEN 1. Außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen im Rahmen eines sog. "echten" Factorings von TEUR 11.626 verkauft. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Kapitalstruktur und Liquidität des Unternehmens. Sämtliche Forderungsausfallrisiken gehen auf die Käufer über. Der Nutzung von Produktionsmaschinen liegen teilweise sog. sale-and-lease-back Verträge zugrunde. Der Abschluss dieser Verträge dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf den Leasinggeber. Die Leasingverträge haben Laufzeiten bis maximal 2029. Die Gesamtverpflichtung aus den Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.153. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die neben den sale-and-lease-back Verträgen und dem Factoringvertrag abgeschlossenen Leasing- und Mietverträge bewegen sich im industrieüblichen Rahmen. 3. Bewertungseinheiten / derivative Finanzinstrumente Um eingegangene Bestellvorgänge von TUSD 6.038 und deren Währungsrisiko abzusichern, wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Dies erfolgte gemäß § 254 HGB als Bewertungseinheiten nach der Einfrierungsmethode in Form von Portfolio-Hedges. Zum Bilanzstichtag bestehen fristenkongruente Devisentermingeschäfte zum Nominalwert von TUSD 3.600 mit einem positiven Einfluss auf deren Marktwert von TEUR 105 am Bilanzstichtag. Die Ermittlung der Wirksamkeit der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Critical Term Match Methode. Da die wesentlichen Ausgestaltungsmerkmale der Sicherungsinstrumente und der Grundgeschäfte identisch sind, wird davon ausgegangen, dass sich die Wertänderungen dieser Geschäfte bis zum 27. September 2024 vollständig ausgleichen. 4. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 50. Es entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr i.H.v. TEUR 37 und Steuerberatungsleistungen für das Geschäftsjahr i.H.v. TEUR 13. 5. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 98 Mitarbeiter beschäftigt, davon 77 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 21 Angestellte. 6. Geschäftsführung und Beirat Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Ralf Bollmann, kfm. Geschäftsführer, Dortmund. Dem Beirat gehörten während des Geschäftsjahres folgende Mitglieder an: Herr Raimo Helasmäki, Vorsitzender des Beirates Herr Ralf Bollmann, kfm. Geschäftsführer, stellvertretender Vorsitzender des Beirates Herr Peter Lerche Raadal, Kaufmann Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers und des Beiratsvorsitzenden wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 7. Konzernkreis Das Stammkapital wird zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 zu 100% von der Nammo Germany GmbH, Schönebeck (Elbe), einer Tochtergesellschaft der Nammo AS, Oslo/Norwegen, gehalten. Die Gesellschaft wird für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der Nammo AS, Oslo/Norwegen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in Oslo am Sitz der Nammo AS veröffentlicht. 8. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 29.552.113,46 (Jahresüberschuss EUR 9.996.162,30 zzgl. Gewinnvortrag EUR 19.555.951,16) einen Betrag in Höhe von EUR 4.000.000,00 auszuschütten und den Rest in Höhe von EUR 25.552.113,46 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schwerte, 10. Januar 2024 Gez. Geschäftsführung Nachrichtlich: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht 2023ND PressTec GmbH, Schwerte1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Der Geschäftsführer berichtet über den Jahresabschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023. Geschäftszweck Die ND PressTec GmbH entwickelt, produziert und vertreibt das Halbzeugprodukt Näpfchen aus Messinglegierungen und plattierten Materialien. Näpfchen sind die qualitätsbestimmenden Basiskomponenten zur Herstellung von Geschoss- und Hülsenkörper für die Jagd-, Sport-, Militär- und Polizeimunition. Das Unternehmen ist mit einem Exportanteil von rd. 90% international ausgerichtet. Europa stellt hierbei den Kernmarkt. Märkte Die globalen Märkte, im Besonderen Europa und Nordamerika, waren im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer stabilen Nachfrage für Behörden und in der zivilen Anwendung für die Jagd- und Sportmunition gekennzeichnet. Für den Anwendungsbereich Verteidigung waren Bedarfssteigerungen aufgrund zusätzlicher Nato-Bedarfe im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Nicht zuletzt durch die Nachfrage an qualitativ hochwertigen Komponenten konnte das Unternehmen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr steigern. Eine restriktive Genehmigungspolitik für Exportgeschäfte in Drittländer haben das Geschäft erneut nachhaltig negativ beeinflusst. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um ca. 26% auf TEUR 142.776 gesteigert werden (Vorjahr: TEUR 113.391). Umsatz nach Marktsegmenten in % Umsatz nach Regionen in %
Im deutschen Markt konnte das Vorjahresniveau im Mengenabsatz nahezu wieder erreicht werden. Rohstoffpreisbedingt wurde der Umsatz um ca. 26% des Vorjahres übertroffen. Im europäischen Markt konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl im Mengenabsatz als auch im Umsatz signifikante Steigerungen erzielt werden. Mit einer Verkaufsmengensteigerung von 12% wurde ein Umsatzplus von 35% im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Auf dem nordamerikanischen Markt wurde mit einer Steigerung des Mengenabsatzes um 29% eine Umsatzsteigerung um 59% im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Die Umsätze in den restlichen Märkten waren bedingt in der restriktiven Exportgenehmigungspolitik der Bundesregierung rückläufig und betrugen 45% im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich für die Umsatzerfolge im europäischen und nordamerikanischen Markt war sowohl das erfolgreiche Partizipieren an der gestiegenen globalen Nachfrage von Endprodukten als auch durch die Hinzugewinnung von Marktanteilen aufgrund der Bedarfslage an Produkten mit unserer sehr guten und stabilen Qualitäts- und Lieferperformance. Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 für das kommende Geschäftsjahr beträgt 8.479 to. Damit liegt der Auftragsbestand um 19% niedriger im Vergleich zum Vorjahr (10.429 to.). Die Auftragsreichweite liegt trotzdem noch mit mehr als 8 Monaten auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau für diese Art von Geschäftsfeldern. Produktion Die Modernisierung des Maschinenparks sowie der Ausbau der Kapazitäten durch Neuinvestitionen in Anlagen sowie in zusätzliche "Manpower" standen im Fokus des abgelaufenen Geschäftsjahres. Durch eine nachhaltige Mitarbeiterentwicklung mit einhergehenden Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen konnte der hohe Qualitätsstandard im abgelaufenen Geschäftsjahr gehalten werden. Dies war auch im vergangenen Geschäftsjahr ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolges. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde durch Lloyd's Register Quality Assurance (LRQA) ein planmäßiges Re-Zertifizierungsaudit gemäß dem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ein planmäßiger Betreuungsbesuch gemäß dem Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001:2018 durchgeführt. Dies sind für das Unternehmen elementare Bestandteile zur Erreichung der strategischen und operativen Ziele in höchster Qualität unter Berücksichtigung der Einhaltung aller Anforderungen bezüglich des Energieeinsatzes, des Energieverbrauchs sowie der Energieeffizienz. NE-Metallmarkt Aufgrund der zu verarbeitenden Messinglegierungen kommen hauptsächlich Kupfer und Zink zum Einsatz. Die Metallpreise werden auf der Basis der LME (London Metal Exchange) Notierungen kontraktbezogen an unsere Kunden weiterberechnet. Somit haben die Schwankungen auf dem Metallmarkt im Wesentlichen keine Auswirkungen auf das Unternehmen.
Die Metallpreisentwicklung der im Unternehmen verwendeten Rohstoffe Kupfer und Zink zeigte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine ähnliche Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr jedoch mit einer geringeren Dynamik. Die Metallpreissteigerungen für Kuper und Zink aus dem 4.Quartal 2022 setzten zunächst im Januar des abgelaufenen Geschäftsjahres fort. Nach einem Preisverfall im Laufe der ersten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Metallpreise auf dem Niveau zum Ende des zweiten Quartals für den Rest des abgelaufenen Geschäftsjahres mir einer geringen Volatilität. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 lag der Kupferpreis (795 EUR/100kg) um 3% niedriger im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres (817 EUR/100kg). Der Zinkpreis lag mit 305 EUR/100kg um 14% niedriger im Vergleich zum Vorjahr (354 EUR/100kg). Die Entwicklung der Metallpreise in EUR ist im engen Zusammenhang mit der Entwicklung des Währungskurses USD/EUR zu sehen, da der Handel an der LME in USD erfolgt, jedoch die kontraktbezogene Metallfixierung in EUR erfolgen muss. Die Volatilität des EURO zum USD nahm hiermit den entsprechend jeweiligen Einfluss auf das Metallpreisniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres auf EUR-Basis. Währungskursentwicklung 2023 USD-EUR
Beschaffung Die Vormaterialbeschaffungen erfolgen über Umarbeitungsgeschäfte bzw. Bezug von Dritten. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Wesentlichen Investitionen (TEUR 3.249) in die Modernisierung von Equipment und der Beschaffung von Neuanlagen getätigt, um eine Erhöhung der Produktionskapazitäten einhergehend mit energieeinsparendem Einsatz der Ressourcen umzusetzen. Forschung und Entwicklung Zum Ausbau der Geschäftstätigkeit und den stetig steigenden Kundenanforderungen wurden im eigenen Werkzeugbau sowohl Optimierungen vorhandener Produkte als auch die Entwicklung von Neuprodukten realisiert. Dies war die Basis zur Gewinnung von Neukunden sowie zu einer weiteren Verbesserung der bereits bestehenden Performance. Personal Im Jahr 2023 waren in der ND PressTec GmbH durchschnittlich 98 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalbestand erhöhte sich somit durchschnittlich um 12 Mitarbeiter*innen. Arbeitssicherheits- und Umweltschutz Die gesetzlichen Anforderungen geltender Arbeitsschutz- und Umweltrichtlinien sind eingehalten. Die fachgerechte Lagerung der Waschmedien und die zentrale Versorgung der Anlagen sowie die fachgerechte Entsorgung der belasteten Abwässer bilden hier den Schwerpunkt. 2. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz TEUR 142.776. Damit konnte sowohl die letztjährige Prognose von MEUR 127 als auch der Vorjahresumsatz (TEUR 113.391) um ca. 26% übertroffen werden. Der Umsatz für 2023 setzte sich wie folgt zusammen:
Die Metallpreisentwicklung des Rohstoffmarktes mit seiner Dynamik im Geschäftsjahr 2023 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Produktmargen des Unternehmens. Durch die Sicherungs- und Fixierungsinstrumente des Unternehmens konnten diese weitestgehend vermieden werden. Die Materialaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr (TEUR 113.078) stiegen zum Vorjahrjahresniveau (TEUR 96.126) um 18% aufgrund des gesteigerten Absatzes sowie der Preissteigerungen im Rohstoffmarkt als auch der gestiegenen Fertigungskosten der benötigten Vorprodukte zur Herstellung von Näpfchen. Die Personalkosten erhöhten sich um rd. 15% im Vergleich zum Vorjahr. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um rd. 21% i.V. zum Vorjahr. Das Unternehmen steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr den EBITDA auf TEUR 16.188 (Vorjahr: TEUR 10.826). Der Jahresüberschuss konnte von TEUR 6.811 in 2022 auf TEUR 9.996 im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert werden. 3. Finanzlage Die Umlauffinanzierung der Gesellschaft erfolgte aus dem operativen Cashflow in Höhe von TEUR 6.753 sowie einer bestehenden Bankfinanzierung. Letztere beinhaltet eine Betriebsmittellinie i.H.v. TEUR 5.000, welche zum Bilanzstichtag nicht genutzt wurde. Im Rahmen der Darstellung der Finanzierung ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft mit der CommerzFactoring GmbH, Mainz einen Factoring-Vertrag zum Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen hatte. Der Gesamtrahmen hierbei beträgt TEUR 20.000, während zum Bilanzstichtag Forderungen im Wert von TEUR 11.626 verkauft wurden. Investitionen in das Anlagevermögen wurden aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie in Einzelfällen durch Investitionsfinanzierung und Leasing finanziert. Der Bestand an liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag 31.12.2023 betrug TEUR 3.512. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.801. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch einen Anstieg der Werte des Vorratsvermögens von TEUR 28.752 auf TEUR 31.371 gekennzeichnet. Der Buchwert des Anlagevermögens erhöhte sich um TEUR 2.631 durch die getätigten Neuinvestitionen saldiert mit den Abgängen und planmäßigen Abschreibungen. Das Fremdkapital betrug TEUR 14.938 (Vorjahr TEUR 16.634) und diente der Finanzierung des Umlaufvermögens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 715) lagen über dem Vorjahresniveau (TEUR 582). Die Lieferantenverbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 1.998 auf TEUR 10.534 trotz gestiegener Umsätze und Materialkosten. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 konnte auf 67,9% gesteigert werden (60,2% im Vorjahr). Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage der ND PressTec GmbH als sehr gut beurteilt werden. 5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Durch das Chancen- und Risikomanagement der ND PressTec GmbH mit einer klaren Definition von Zielen und deren permanenten Überwachung werden die Unternehmensergebnisse systematisch aufbereitet, analysiert und beurteilt. Die daraus resultierenden Maßnahmen und deren Umsetzung dienen der stetigen Weiterentwicklung sowie der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Die ND PressTec GmbH kann mit Ihrem Anlagen- und Produktportfolio alle Kunden des Munitionsmarktes für Klein- und mittleres Kaliber bedienen und ist im Vergleich zum Wettbewerb führend in Qualität, einer hohen Flexibilität und kurzfristigen Lieferzeiten. Dies ist die wichtigste Basis des Unternehmens für die Chance auf nachhaltiges Wachstum. Die flachen Hierarchien des Unternehmens ermöglichen eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um damit durch eine zügige Umsetzung der Maßnahmen die Chancen zu steuern und Risiken zu minimieren. Hiermit konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr die Herausforderungen an das Unternehmen u.a. begründet in der geopolitisch veränderten Lage in Europa sowohl auf der Bedarfsseite als auch im Bereich der Beschaffung erfolgreich gemeistert werden und hatten keinen negativen Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das straffe Berichtswesen gewährleistet die sachliche und fachgerechte Information des Managements. Integraler Bestandteil des Berichtswesen ist hierbei ein Frühwarnsystem, welches zeitnah und kontinuierlich den Status der Zielerreichung überwacht und als Basis der weiteren Unternehmensplanung dient. Die Rahmenbedingungen sowie die zukünftigen Entwicklungen werden u.a. durch sich stetig verändernde wirtschaftliche und politische Situationen vorgegeben, die gegebenenfalls ein Risiko für die Geschäftsentwicklung darstellen können. Bezüglich des Währungsrisikos hat sich die Gesellschaft durch Devisentermingeschäfte zum größten Teil abgesichert. Ausfallrisiken werden weitestgehend durch eine Warenkreditversicherung begegnet. Finanzlage Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2024 die Finanzierung des Working Capital durch eine ausreichende Bankfinanzierung auf Basis der "borrowing base" sowie durch den Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages realisieren. Für den Finanzierungsbedarf für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung in Verbindung mit einem gleichzeitig hohen Niveau an Rohstoffpreisen hat die Gesellschaft mit den finanzierenden Geldinstituten ausreichend Vorsorge getroffen. Risiken aus der Nutzung von Forward-Kontrakten zur Sicherung von Währungsgeschäften werden nicht gesehen, da diesen Kontrakten vollständig physische Grundgeschäfte oder zukünftig zu erwartende durch Rahmenverträge abgesicherte Transaktionen gegenüberstehen und sie ausschließlich zur Sicherung von bereits fixierten Grundgeschäften genutzt werden. Ein Handel mit Finanzinstrumenten findet nicht statt. 6. Prognosebericht Die Experten sehen für die Weltwirtschaft auch für das bevorstehende Geschäftsjahr kaum einen größeren Aufschwung. Der Internationale Währungsfonds sieht seine Prognose aktuell bei 2,9% Wachstum für die Weltwirtschaft und bewertet dies im langfristigen Vergleich als schwachen Wert. Im Vergleich zum Vorjahr hatte der IWF für 2024 noch 4,1% prognostiziert. Der IWF sieht neben einer positiven Perspektive für die USA umso schlechter die Aussichten dagegen für China und Europa. Die Erholung von der Corona-Krise und die Einflüsse durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine bewerten die IWF-Experten von Staat zu Staat sehr unterschiedlich. Die weiterhin hohe Inflation und der neu aufgeflammte Nahost-Konflikt werden nach Meinung des IWF einen maßgeblichen Einfluss auf das zukünftige Wachstum der Volkswirtschaften ausüben. Deutschland spürt die Folgen des Ukraine-Kriegs besonders deutlich. Die exportstarke Industrie leidet unter den Energiepreisen, die sich im internationalen Vergleich noch einmal erhöht haben. Daher prognostizierte der IWF im Herbst für Deutschland nur ein Wachstum von 0,9% für 2024. Zum Ende des letzten Jahres hatten wichtige deutsche Konjunktur-Institute, die Bundesbank und mehrere deutsche Banken ihre Prognosen für die Konjunktur in Deutschland noch einmal gesenkt und prognostizierten ihrerseits für 2024 eine Spanne von einer weiteren Schrumpfung der Wirtschaft um 0,5% bis zu einem Wachstum von 0,9%. Die Experten prognostizieren für 2025 ein Wachstum von bis zu 1,4%. Metallpreise Die Experten prognostizieren für den Kupferpreis ein leichtes Plus. Laut International Copper Study sieht man die Schwäche des Bausektors als eine gewisse Belastung, dennoch hat sich auch hier die Kupfernachfrage im wichtigsten Markt China bislang als robust erwiesen. Gestiegene Importe von unverarbeitetem Kupfer in den letzten sieben Monaten um 35% und angesichts der Tatsache, dass Kupfer als Metall der Elektrifizierung eine wichtige Rolle bei der Energiewende zukommt, sehen die Experten die Nachfrage konjunkturunabhängig gut unterstützt und mittel- bis langfristig mit einem deutlichen Anstieg. Vor diesem Hintergrund sehen die Experten ein weiteres deutliches Aufwärtspotenzial bei Kupfer und rechnen im Laufe des Jahres mit einer weiteren Preiserholung bis auf 9.200 USD je Tonne (i.V. zu 9.000 USD/Tonne vom 31.12.2022). ND PressTec GmbH Die ND PressTec GmbH steht im globalen Wettbewerb, kann jedoch mit ihrem Anlagen- und Produktportfolio alle Kunden des Munitionsmarktes für Klein- und mittleres Kaliber bedienen und ist im Vergleich zum Wettbewerb führend in Qualität, einer hohen Flexibilität und kurzfristigen Lieferzeiten. Eine stetige vertrauensvolle Weiterentwicklung der Produkte zusammen mit unseren Kunden führt zu einer hohen Kundenbindung. Auf dem Marktsegment Militär wird aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa für die folgenden Jahre weiterhin eine gesteigerte Nachfrage prognostiziert. Angepasste Militärbudgets durch die von der NATO vereinbarte 2%-Grenze an Verteidigungsausgaben vom nationalen Gesamthaushalt werden das Wachstum der ND PressTec GmbH langfristig stützen. Der Endverwender-Markt für den Bereich der Behörden wird auf dem stabilen Niveau des Vorjahres prognostiziert. Im Bereich für die zivilen Anwendungen werden trotz einer schwächeren Nachfrage im Endverwender-Markt der USA sowohl für die Verkäufe in Europa als auch direkt im nordamerikanischen Markt positive Impulse für das Unternehmen weiterhin erwartet. Aufgrund des Auftragsbestandes sowie der langfristigen Lieferverträge prognostiziert die Geschäftsführung der ND PressTec GmbH eine nachhaltig gute Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Die differenzierten Marktprognosen der Kunden, das Risiko des "Insourcing" von Produkten sowie die geopolitischen Krisen bilden hierfür jedoch ein Umfeld mit Herausforderungen für die zukünftige Entwicklung. Anschlussinvestitionen in zusätzliche Kapazitäten werden die positive Geschäftsentwicklung weiterhin unterstützen. Die Außenwirtschaftspolitik von Deutschland und den EU-Staaten einhergehend mit der zeitlichen Abwicklung der Anträge auf Ausfuhrgenehmigungen durch die Behörden wird maßgeblich von Bedeutung für den Wachstumserfolg des Unternehmens sein. Eine Aufwertung des USD gegenüber dem EUR würde zu Herausforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit für Verkäufe nach Nordamerika führen, dem die ND PressTec mit einer Produktvielfalt und hohen Qualität als Alleinstellungsmerkmal am Markt entgegnet. Die Auftragsreichweite zum 31.12.2023 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr. Da jedoch in der Regel das Business im Spotgeschäft abgewickelt wird, ist dies nur als stichtagsbezogene Kennzahl zu sehen. Der aktuelle Auftragsbestand zum Bilanzstichtag befindet sich weiterhin auf einem außerordentlich hohen Niveau. Die Umsatzprognose liegt für das Geschäftsjahr 2024 bei ca. MEUR 131. Darauf basierend wird das positive Absatz- und Ergebnisniveau im Unternehmen auch mittelfristig Bestand haben. Der Umsatz ist eine stark rohstoffpreisgetriebene Komponente und kann daher ohne Einfluss auf die Ergebnisprognose des Unternehmens abweichen. Die ND PressTec GmbH hat beste Voraussetzungen zur Erreichung ihrer Wachstumsziele aufgrund der aktuell getätigten Investitionen und als der komplette Anbieter in ihrer Branche. Dank an die Belegschaft Die Geschäftsführung bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz und ihre Loyalität, die sie dem Unternehmen als aktiven Beitrag zum gemeinsamen Unternehmenserfolg entgegengebracht haben. Ein besonderer Dank gilt den Belegschaftsvertretern für die konstruktive, sachliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Schwerte, 10. Januar 2024 Gez. Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ND PressTec GmbH, Schwerte: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ND PressTec GmbH, Schwerte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ND PressTec GmbH, Schwerte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 10. Januar 2024 CRAMER WERTHMANN & PARTNER mbB Dr. Dietmar Cramer, Wirtschaftsprüfer Thomas Engemann, Wirtschaftsprüfer |
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