Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Coty Deutschland GmbHLiquidiert
55116 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Lievens seit 6.10.2009 | Prokura |
Peter Neumann seit 30.9.2009 | Prokura |
Marc Walter Schütz seit 30.9.2009 | Geschäftsführer |
Norman Tschepke seit 30.9.2009 | Prokura |
Renato Semerari seit 30.9.2009 | Geschäftsführer |
Elisheva M. Jasie seit 18.7.2008 | Prokura |
Joseph Conklin seit 18.7.2008 | Prokura |
Jules Kaufmann seit 19.2.2008 | Prokura |
Joachim Dr. Lubig seit 17.10.2005 | Geschäftsführer |
Stephan Thomas Wörle seit 17.10.2005 | Prokura |
Kathrin Köhler seit 17.10.2005 | Prokura |
Eric Breitmann seit 17.10.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Coty GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coty Deutschland GmbHMainzJahresabschluss des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2008LAGEBERICHT DER COTY DEUTSCHLAND GMBHAllgemeine MarktentwicklungDie Ergebnisse im Geschäftsjahr 2008 gehen einher mit dem positiven Konsumklima in Deutschland. Die für uns relevanten Kategorien legten zusammengefasst in der ersten Jahreshälfte mit 2,7 % zu und gewannen mit 5,4 % sogar in der zweiten Jahreshälfte an Auftrieb. In unseren Märkten war dies für das Gesamtjahr gleichbedeutend mit einem Wachstum von 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zwar blieb die Inlandsnachfrage geprägt durch gestiegene Preise für Energie und Kraftstoffe sowie Ausgaben für die private Alters- und Gesundheitsvorsorge. Andererseits profitierte gerade die zweite Jahreshälfte durch eine positive Zunahme der Konsumneigung und des Wachstums. Dies kann erklärt werden durch die Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Situation, die sich auch in geringeren Arbeitslosenzahlen niederschlug. Die Coty Deutschland GmbH bleibt in drei strategischen Geschäftsfeldern aktiv: Dekorative Kosmetik, Konsumdüfte sowie Körperpflegeprodukte. Kumuliert schlossen die Märkte im Berichtszeitraum mit Wachstum ab. Die einzelnen Segmente haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt: der Markt für dekorative Kosmetik legte mit 8,9 % zu, während das Segment Körperpflege sich abschwächte und bei den Deodorants noch mit 2,1 % und den Duschgelen nur mit 0,9 % wuchs, die Konsumdüfte verzeichneten ein Wachstum von 2,3 %. Angaben zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der GesellschaftDie Coty Deutschland GmbH steigerte im Wirtschaftsjahr bei positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Umsatzerlöse um 17 Mio. € auf 236 Mio. € (Vorjahr: 219 Mio. €). Dies entspricht einem Wachstum von 7,8 %. Die Umsätze teilen sich auf in Produktverkäufe 141 Mio. € (Vorjahr: 129 Mio. €) und in Lizenzerlöse 95 Mio. € (Vorjahr: 90 Mio. €). Der Verlauf des Geschäftsjahres für Coty Deutschland war sehr zufriedenstellend. Das Geschäftsjahr konnte mit einer Steigerung der Produktumsatzerlöse von 8,9 % abgeschlossen werden. Nach einem guten ersten Halbjahr von Juli bis Dezember 2007 konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich um 11,1 % (Vorjahr: +8,2 %) gesteigert werden. Auch das zweite Halbjahr konnte eine Steigerung der Umsätze um 6,1 % (Vorjahr: +8,9 %) verzeichnen. Dies resultiert aus der sehr positiven Entwicklung der Marken adidas, Astor und ESPRIT, die im Wesentlichen zu dem Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 76 % beigetragen haben. Dieser positive Trend wurde durch die Neulancierung zweier neuer Duftmarken Kate Moss und Nautica unterstützt. Des Weiteren wurde der positive Trend durch höhere Lizenzeinnahmen (+6,3 %) positiv beeinflusst. Die Umsatzerlöse aus Produktverkäufen in Höhe von 141 Mio. € (Vorjahr: 129 Mio. €) teilen sich wie folgt in die einzelnen Geschäftsfelder auf: Dekorative Kosmetik 36 Mio. € (Vorjahr: 36 Mio. €), Körperpflege 66 Mio. € (Vorjahr: 59 Mio. €) und Duft 39 Mio. € (Vorjahr: 33 Mio. €). Die Entwicklung der dekorativen Kosmetik geprägt durch das Markengeschäft Astor und Rimmel konnte auf hohem Niveau gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten werden (Vorjahr: - 5 %). Positiv zu werten ist, dass der rückläufige Trend der Vorjahre gestoppt werden konnte. Der Bereich Pflege entwickelte sich auch in diesem Fiskaljahr 2008 wieder sehr positiv mit 10,5 % (Vorjahr: +9,4 %) und entsprach unseren Erwartungen. Auch das Duftgeschäft konnte sich weiter sehr positiv entwickeln mit 17,7 % (Vorjahr: +26,2 %), insbesondere die Marken ESPRIT, Kate Moss, Kylie Minogue, Nautica und David Beckham haben hierzu wesentlich beigetragen. Diese positive Entwicklung wurde insbesondere durch die erfolgreichen Neu-Lancierungen von ESPRIT Connect, Kylie Sweet Darling, David Beckham Intimately Night, Pierre Cardin Pour Homme, Pierre Cardin Pour Femme und Kylie Minogue Showtime geprägt. Wir konnten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10 Mio. € auf 40 Mio. € (Vorjahr: 30 Mio. €) verbessern im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von 17 Mio. € (Vorjahr: +46 Mio. €) davon entfallen auf den Anstieg der Lizenzerlöse 6 Mio. € (Vorjahr: +36 Mio. €). Dies hat zu einer deutlichen Verbesserung des Bruttoergebnisses vom Umsatz beigetragen. Die Retouren stiegen um 0.8 Mio. € (Vorjahr: +0,8 Mio. €). Die Zunahme der Vertriebskosten gegenüber dem Vorjahr um 5.5 Mio. € (Vorjahr: +7.1 Mio. €) beruhen im Wesentlichen auf gestiegenen Lizenzgebühren sowie höherer Marketingaufwendungen im Rahmen der Europäischen Fußballmeisterschaft. Die allgemeinen Verwaltungskosten konnten gegenüber dem Vorjahr um -0.4 Mio. € (Vorjahr: +1.1 Mio. €) reduziert werden. Dies ist im Wesentlichen auf reduzierte externe Beratungsleistungen zurückzuführen. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Erträge um -0.5 Mio. € (Vorjahr: +1.6 Mio. €) beruht vor allem auf den Rückgang von Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen im Rahmen der SAP Einführung im FY 2007. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um -2.5 Mio. € (Vorjahr: -1.2 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Weiterbelastung von verbundenen Unternehmen an die Coty Deutschland GmbH. Die Zunahme der Zinserträge in Höhe von +0.5 Mio. € (Vorjahr: +1,6 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus im Vergleich zum Vorjahr höheren Cash Pool Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen innerhalb der deutschen Coty Gruppe. Die Coty Deutschland GmbH ist in das Cash Pool System der Coty GmbH integriert und weist zum Stichtag daher nur geringe liquide Mittel aus. Der Rückgang des Anlagevermögens um 5.4 Mio. € (Vorjahr: -4.9 Mio. €) beruht im Wesentlichen auf den normalen jährlichen Abschreibungen für Warenzeichen und Firmenwert in Höhe von 2.7 Mio. € (Vorjahr: 2.8 Mio. €) sowie auf laufenden Abschreibungen der Betriebs- und Geschäftsaustattung. Des Weiteren wurden Grundstücke in Höhe von 1.1 Mio. € an die C.E.P.L, Compagnie Europeene de Prestations Logistique SAS, Beville le Comte, Frankreich, im Rahmen der Übertragung der Logistikaktivitäten veräußert. Die Coty Deutschland hat in der abgelaufenen Periode 0.5 Mio. € (Vorjahr: 1.1 Mio. €) in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 1.8 Mio. € (Vorjahr: +0.7 Mio. €) aufgrund saisonaler Schwankungen zurückgegangen. Des Weiteren sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 10.5 Mio. € (Vorjahr: 41.0 Mio. €) gestiegen, bedingt durch höhere Cash Pool Forderungen. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind insgesamt um 4.3 Mio. € (Vorjahr: +34.6 Mio. €) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 39.9 Mio. € (Vorjahr: 29.9 Mio. €) bedingt durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. Durch den starken Umsatzanstieg sowie die Verbesserung des Verhältnisses von Umsatzerlösen zu Kosten konnte das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 39.9 Mio. € (Vorjahr: +29.9 Mio. €) abgeschlossen werden. Die Geschäftsleitung wird auch zukünftig geeignete Maßnahmen ergreifen um die ökonomische Situation der Gesellschaft weiter zu verbessern. Insbesondere durch Maßnahmen in der IT Infrastruktur nach der Einführung von SAP sowie durch Verbesserungen in der Ablauforganisation erhofft sich die Geschäftsleitung auch zukünftig Kosteneinsparungen in den kommenden Geschäftsjahren zu erzielen. Des Weiteren geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die Lizenzerlöse im kommenden Geschäftsjahr zunehmen werden und einen positiven Beitrag zum Ergebnis der Gesellschaft liefern werden. Die Coty Deutschland GmbH hat den Jahresüberschuss an ihre Muttergesellschaft, die Coty Prestige Lancaster Group GmbH, in Höhe von 39.9 Mio. € (Vorjahr: 29.9 Mio. €) im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführt. Risikobericht / RisikomanagementUnternehmerisches Handeln ist zwangsläufig mit dem Eingehen von Risiken verbunden, deren Kontrolle zu der gewöhnlichen Aufgabe der Geschäftsleitung zählt. Die Coty Gruppe hat aus diesem Grund auch schon vor der Einführung des § 91 Abs. 2 AktG im Rahmen des KonTraG die Risiken des Geschäftsbetriebes beobachtet und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Coty Gruppe ist insbesondere folgenden Geschäftsrisiken ausgesetzt: Neben der fortgesetzten Konzentration im deutschen Handel, bleiben Produktqualität und die Protektion unserer Marken erfolgskritische Faktoren. Des Weiteren verkürzen sich in unseren Segmenten der Mass-Kosmetik und dem Duftbereich zunehmend die Produktlebenszyklen. Aus diesem Grund sind Innovationsfähigkeit bzw. die Produktentwicklung und der Prozess der Markteinführung ebenfalls als erfolgskritische Faktoren unseres Geschäfts hervorzuheben. Die Marktentwicklung und die übrigen finanziellen Risiken werden mittels eines äußerst detaillierten Monatsreportings, das neben den Ist-Zahlen auch eine Abweichungsanalyse von Ist- zu Planwerten beinhaltet, überwacht. Die Planwerte des aktuellen Geschäftsjahres resultieren dabei aus den Vorgaben des strategischen Planes der weltweiten Coty Gruppe. Die Produktqualität wird durch Qualitätskontrollen in unseren konzerneigenen Produktionsstandorten sichergestellt. Des Weiteren stellt unsere lokale Qualitätssicherungsabteilung in enger Zusammenarbeit mit unserer Rechtsabteilung sicher, dass die Produkte den gesetzlichen Anforderungen genügen und etwaige Änderungen der gesetzlichen Vorschriften bezüglich Inhaltsstoffe und Verbraucherinformationen, etc. rechtzeitig konzernintern kommuniziert werden und somit eine gleich bleibend hohe Produktqualität sichergestellt ist. Um den gestiegenen Anforderungen an Produktinnovation und Marktentwicklung gerecht zu werden, wurden unsere zentralen Marketing-, Forschungs- und Entwicklungsbereiche über die letzten drei Jahre stark erweitert. Zu den Managementzielen (finanziellen Leistungsindikatoren) der einzelnen Geschäftsbereiche der Coty Deutschland GmbH zählen Umsatzerlöse 236,0 Mio. € (Vorjahr: 219,0 Mio. €), Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 39,9 Mio. € (Vorjahr: 29,9 Mio. €) und Cash flow 59,6 Mio. € (Vorjahr: 69,7 Mio. €) Ziele, insbesondere das abzuführende Jahresergebnis stellt eine Schlüsselgröße dar. Weitere Kerngrößen des Erfolges sind: Produktumsatzerlöse pro Mitarbeiter insbesondere im Vertrieb, Verwaltungs- und Vertriebskosten im Verhältnis zu Umsatzerlösen und Kundendeckungsbeiträge sowie die permanente Kontrolle der Verwaltungskosten. Des Weiteren zählen auch Qualitätsziele, wie Kundenzufriedenheit, Optimierung und Automatisierung der Arbeitsabläufe sowie Lieferbereitschaft zu den wichtigen Kerngrößen des Erfolges. Die jeweiligen Instrumente werden im Konzernrahmen abgestimmt und durch die Geschäftsführung permanent überwacht. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie Risiken der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung werden auch weiterhin durch die zunehmende Konzentration im Handel, dem Eintritt neuer Wettbewerber und Marken in wichtige Marktsegmente, insbesondere im Bereich der Düfte und der dekorativen Kosmetik, sowie dem Trend zu Handelsmarken und Discountware beeinflusst. Mit unseren umfangreichen Vorleistungen für globales sowie lokales Marketing, einer verstärkten Kundenorientierung durch Etablierung eines Category Managements, sowie unserem hohen Fokus auf Forschung und Entwicklung, sehen wir uns für den zunehmenden Wettbewerb bestens gerüstet. Für die kommenden Geschäftsjahre erwarten wir durchschnittlich ein Wachstum unserer Nettoumsatzerlöse von >+3 % durch fortgesetzte Marketing-Investitionen in unsere wichtigen Marken. Hierzu zählt die Neueinführung der Marke ESPRIT in der Kategorie der dekorativen Kosmetik, Rimmel, Astor, adidas und die Unterstützung strategischer sowie neu eingeführter Duftlizenzen wie Lamborghini, Kate Moss, David Beckham, Halle Berry, ESPRIT und die weitere Markenpflege der bereits vorhandenen Lizenzen durch Promotionaktivitäten. Wir gehen von einer durchschnittlichen Kostensteigerung von 2 % bis 3 % für das nächste Wirtschaftsjahr aus. Eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Konsumneigung sowie die Konjunkturpakete der Bundesregierung im Rahmen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und moderate Tarifabschlüsse können mittelfristig wieder positive Konsumsignale bewirken. Negative Auswirkungen auf die Konsumneigung können erwartet werden durch Risiken, die durch die globale Finanzkrise ausgelöst wurden und in einen zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Abschwung münden. Die Schwerpunkte für das kommende Geschäftsjahr sind im Einzelnen:
OrganisationDie Coty Deutschland GmbH beschäftigte im Wirtschaftsjahr 2008 durchschnittlich 133 Mitarbeiter (Vorjahr: 131 Mitarbeiter). NachtragsberichtAusgelöst durch die Subprime Krise in den USA sowie die weltweite Finanzkrise ergeben sich zwischenzeitlich signifikante Hinweise auf eine weltweite Rezession mit entsprechender Auswirkung auch auf den deutschen Inlandsmarkt. Diese Auswirkungen haben sich aktuell noch nicht auf unseren Geschäftsverlauf niedergeschlagen, jedoch ist eine Konsumzurückhaltung besonders ab dem Frühjahr 2009 zu erwarten. Inwieweit die einzelnen Kategorien/Marken betroffen sind, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Vorsorglich wurden Media Planungen zwischenzeitlich angepasst und ein entsprechender Maßnahmenkatalog zur Kostenreduzierung erstellt, der in Teilen bereits umgesetzt worden ist. Bilanz zum 30. Juni 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2007 bis 30. Juni 2008
ANHANG der Coty Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2007 bis zum 30. Juni 20081. ALLGEMEINESDer Abschluss der Coty Deutschland GmbH, Mainz ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes erstellt worden. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Bewertung des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und - soweit erforderlich - außerplanmäßige Abschreibungen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig (linear) über die voraussichtliche Nutzungsdauer (15 Jahre) abgeschrieben. Soweit notwendig werden in Abhängigkeit von der Marktposition außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen auf die Vorräte sind in Höhe des hingegebenen Betrages bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; für erkennbare Risiken sind Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen in erforderlichem Umfang gebildet. Die Liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gem. § 6a EStG mit dem Teilwert bilanziert. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Umfang. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Stichtagskurs bewertet; Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Anschaffungs- bzw. dem niedrigeren/höheren Stichtagskurs angesetzt. 4. BILANZERLÄUTERUNGENSoweit nicht anders vermerkt, beziehen sich die Wertangaben auf Tausend EUR. Anlagevermögen Eine Aufgliederung des Anlagevermögens und seiner Entwicklung befindet sich im beigefügten Anlagenspiegel. Vorräte Es wurden Anzahlungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 0) geleistet. Forderungen Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 442 (Vorjahr: TEUR 407) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Der Posten enthält einen Aktivwert aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 442 (Vorjahr: TEUR 407). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenbonus TEUR 2.891 (Vorjahr TEUR 3.663), Retouren TEUR 1.503 (Vorjahr TEUR 1.401), Marketingkosten TEUR 7.191 (Vorjahr TEUR 5.901), Lizenzen TEUR 5.466 (Vorjahr TEUR 4.941), sonstige Personalkosten TEUR 1.760 (Vorjahr TEUR 1.686) und Altersteilzeit TEUR 389 (Vorjahr TEUR 351). Verbindlichkeiten Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 168) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 867 (Vorjahr: TEUR 705). Eventualverbindlichkeiten Die Gesellschaft haftet maximal in Höhe ihres Eigenkapitals für Darlehen eines Bankkonsortiums unter der administrativen Leitung der JPMorgan Chase Bank, New York, an die Coty Inc., New York, Coty UK, Coty B.V. und Coty GmbH. Aufstellung des Anteilbesitzes Im Geschäftsjahr wurde die Beteiligung in Höhe von TEUR 24 an der Mylonit Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. Vermietungs-KG, Mainz, verkauft. 5. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.07.2007 BIS ZUM 30.06.2008Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen sind 95.532 TEUR (Vorjahr: TEUR 89.902) Lizenzerträge und 140.058 TEUR (Vorjahr: TEUR 128.615) aus Produktverkäufen enthalten. Von den Lizenzerträgen sind 95.502 TEUR (Vorjahr: TEUR 89.901) außerhalb von Deutschland erzielt worden. Von den Umsätzen aus Produktverkäufen sind 3.625 TEUR (Vorjahr 2.132 TEUR) außerhalb von Deutschland erzielt worden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kostenerstattungen und Kursgewinne.
6. SONSTIGE ANGABENMitglieder der Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Gesellschaft macht von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung sind insgesamt TEUR 563 (Vorjahr TEUR 554) zurückgestellt.
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Coty Inc., New York, und wird in deren weltweiten Konzernabschluss mit einbezogen (kleinster Konzernkreis) und zum Konzernkreis der Donata Holding SE, Ludwigshafen am Rhein und wird in deren weltweiten Konzernabschluss einbezogen (größter Konzernkreis). Der Konzernabschluss der Donata Holding SE wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Mainz, 28. November 2008 Hans-Joachim Honigfort Dr. Joachim Lubig Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Coty Deutschland GmbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss zum 30. Juni 2008 der Coty Deutschland GmbH, Mainz, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 6. März 2009 Deloitte
& Touche GmbH
Wilsch, Wirtschaftsprüfer Müller, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 30.06.08
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