Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 10721
Eingetragen
30.1.1998
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Großhandel in Werkzeugen und Maschinen sowie sämtliche damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Löser
seit 19.3.2003
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerhard Löser GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 1.047,02 1.510,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 245,02 708,53
III. Finanzanlagen 800,00 800,00
B. Umlaufvermögen 348.125,28 364.303,22
I. Vorräte 315.564,86 309.726,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 30.590,34 50.775,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.970,08 3.800,89
C. Aktive latente Steuern 8.406,00 8.049,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 357.578,30 373.862,75

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 163.717,23 165.282,59
I. gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Kapitalrücklage 164.281,03 164.281,03
III. Verlustvortrag 101.256,82 90.026,11
IV. Jahresfehlbetrag 1.565,36 11.230,71
B. Rückstellungen 25.154,03 22.397,14
C. Verbindlichkeiten 168.707,04 186.183,02
Bilanzsumme, Summe Passiva 357.578,30 373.862,75

Anhang


I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Gerhard Löser GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2011 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden die für kleine Kapitalgesellschaften eingeräumten Erleichterungen der §§ 266 und 276 HGB nicht in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs gemäß §§ 274 a, 288 Abs. 1 HGB wird dagegen im Wesentlichen Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

Ein Lagebericht wurde gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB nicht erstellt.

Bei der Offenlegung wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 326 HGB Gebrauch gemacht.

2. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, in der steuerlich zulässigen Höhe angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für in den Wirtschaftsjahren 2008 und 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 a EStG wurde ein jährlicher Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinn­mindernd aufgelöst wird.

Für die Abschreibung von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:

Anlagepositionen / Abschreibungsmethode / Nutzungsdauer

Software / linear / 4 Jahre
 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung / linear/degressiv / 3 - 10 Jahre

3. Vorräte

Vorräte werden zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Zum Bilanzstichtag wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) der nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

5. Aktive latente Steuern

Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und aktiviert aktive latente Steuern.

Die aktiven latenten Steuern beziehen sich auf Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz bei der Pensionsrückstellung und den sonstigen Verbindlichkeiten.

Der Bewertungsunterschied bei der Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 2,7, so dass die aktiven latenten Steuern zum 31.12.2011 bei einem Steuersatz von 31,225 % (Körperschaftsteuer 15 %, Solidaritätszuschlag 0,825 % und Gewerbesteuer 15,4 %) TEUR 0,8 betragen (Zuführung TEUR 0,3 im Geschäftsjahr).

Der Bewertungsunterschied bei den sonstigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr TEUR 24,2 aufgrund der Unverzinslichkeit von drei Darlehen. Die aktiven latenten Steuern betragen zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 7,6.

Von ihrem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 4 (Aktivierung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe der zu erwartenden Verlustverrechnung in den nächsten fünf Jahren) macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.

6. Eigenkapital

Die Bilanzposten Kapitalrücklage, Verlustvortrag und Jahresfehlbetrag betragen insgesamt TEUR 61. Diesem Betrag stehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 8 gegenüber. In dieser Höhe besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

7. Rückstellungen

Als Berechnungsgrundlage des Gutachtens der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH, Wiesbaden, vom 17.08.2012 dienten die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck.

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte wie im Vorjahr nach den aner­kannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsrückstellung, der bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeits­regelung aufgrund der in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck unter Heranziehung eines Zinssatzes von 5,14 % verwandt. Der Rententrend wurde mit 3 % p.a. berücksichtigt. Gehaltsanpassungen waren nicht zu berücksichtigen.

Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensions­rückstellungen (TEUR 11,5) zum 01.01.2010 auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde nicht ausgeübt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuer­entlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Auf I. 5. wird verwiesen.

Der Aktivwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung (TEUR 41) im Zusammenhang mit der von der Gesellschaft gewährten Pensionszusage wurde zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr mit der Pensionsrückstellung (TEUR 61) gemäß § 285 Nr. 25 HGB saldiert, so dass zum Bilanzstichtag ein Passivposten in Höhe von TEUR 20 ausgewiesen wird.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. EINZELANGABEN ZUR BILANZ


- Verbindlichkeiten

Der Posten beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 69).

Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 9).

Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr betragen TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 136). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr und weniger als 5 Jahren betragen TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50).

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 69) sind durch die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sicherungsübereignung eines PKW besichert. Weitere Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 50 sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB.

2. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Im Geschäftsjahr 2011 waren zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt:

- Frau Helga Löser, Kauffrau, Wiesbaden (bis 31. Dezember 2011);
- Herr Uwe Löser, Diplom-Kaufmann, Taunusstein.

Wiesbaden, den 20. September 2012

Die Geschäftsführung
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2012 festgestellt.

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