Eurohr GmbHLiquidiert

89564 Nattheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 661507
Eingetragen
2.12.1999
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Die Herstellung sowie der Handel und Vertrieb von Kaminrohren, Kamin und Ofenzubehör, Kaminöfen und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karlheinz Neuwerth
seit 21.8.2018
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Maria Berces-Neuwerth
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

12.500 €
50.00%
Maria Berces-Neuwerth
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eurohr GmbH i.L.

Nattheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2019 bis zum 31.07.2020

Bilanz

Aktiva

31.7.2020
EUR
31.7.2019
EUR
A. Anlagevermögen 14.924,00 16.249,00
I. Sachanlagen 14.924,00 16.249,00
B. Umlaufvermögen 2.740,84 3.980,91
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.740,84 3.980,91
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 130.529,64 153.834,28
Summe Aktiva 148.194,48 174.064,19

Passiva

31.7.2020
EUR
31.7.2019
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 48.674,89 48.674,89
III. Verlustvortrag 227.509,17 142.998,20
IV. Jahresüberschuss 23.304,64 -84.510,97
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 130.529,64 153.834,28
B. Rückstellungen 8.900,00 8.900,00
C. Verbindlichkeiten 139.294,48 165.164,19
Summe Passiva 148.194,48 174.064,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften / Gesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Die Pensionsrückstellung wurde nach der PUC Methode berechnet.

Diese Änderungen der Bewertungsmethoden führen per Saldo zu einer Veränderung der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sowohl das ausgewiesene Gesamtvermögen als auch die dargestellte Ertragslage haben sich dadurch erhöht bzw. verbessert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. / Sie werden im Anlagenspiegel des Folgejahres als Abgang dargestellt. / Nach der Abgangsfiktion wird ihr Abgang nach fünf Jahren unterstellt.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Es bestehen Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von 0 €.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 2.740,84 1.500,00 3.980,91 1.500,00

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen / unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von 1.500,00 € ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen / sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 0 € .

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000.- ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 13.529,64

Sonderposten mit Rücklageanteil

keine

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Keine

*siehe Erläuterungen Lagebericht / Sonstige Angaben

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen und Verluste aus Lieferkontrakten.

Verbindlichkeiten

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit bis
1 Jahr
Vorjahr davon mit Restlaufzeit bis
1 Jahr
Verbindlichkeiten 136.854,56 102.36,90 165.164,19 148.461,55

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse mit deren Eintritt aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nicht gerechnet wird.

Sonstige Angaben

Mit Erstellung des Jahresabschlusses 2016 trat eine rechnerische Überschuldung ein.

Mit einem Hauptlieferanten wurde eine Vereinbarung getroffen. Diese Vereinbarung wurde zum 16.08.2016 fixiert und am 09.09.2016 in der endgültigen Form unterschrieben, vgl. 2015.

Diese beinhaltete einen Forderungsverzicht mit insgesamt 171.165,05 €. Dadurch wurde die drohende Zahlungsunfähigkeit beseitigt. Durch verlängerte Zahlungsziele wurde zudem die Liquidität gefördert.

Der Lieferant erhielt dafür Grundpfandrechte an dem Objekt in Nattheim, dass der Kraft Neuwerth GbR gehört. Bei entsprechender Firmenentwicklung konnte ab 2019 die Forderung wiederaufleben.

Dadurch ergab sich eine deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses.

Die rechnerische Überschuldung wurde durch eine Erweiterung der Patronatserklärung abgesichert.

Die eingeleiteten Maßnahmen haben nicht zu einer langfristigen Verbesserung der Situation geführt da auch die Marktentwicklung negativ war, weshalb die Liquidation der Gesellschaft beschlossen wurde. Die Eintragung erfolgte am 17.08.2018 UR 2137/2018 Amtsgericht Ulm mit Wirkung ab dem 01.08.2018.

Die Geschäfte werden durch den Liquidator geführt.

Zum Liquidator wurde der Gesellschafter Karl Heinz Neuwerth mit Eintragung des Amtsgerichtes Ulm am 15.08.2018 bestellt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Heidenheim, den 08.09.2022

Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.9.2022.

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