CURATA Seniorenheim Bad Münstereifel GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Riko Mansholt seit 22.11.2024 | Prokura |
Vincent Mindemann seit 22.11.2024 | Prokura |
Sandra Büsching seit 9.4.2024 | Prokura |
Michael Reeder seit 9.4.2024 | Prokura |
Tomasz Tomczyk seit 8.9.2022 | Geschäftsführer |
Rolf Schneider seit 8.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Merill Lynch Paris Holdings S.a r.l. | 0.20% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CURATA-Residenzen GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021CURATA-RESIDENZEN GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021CURATA-RESIDENZEN GMBH, BERLINI. Allgemeine Angaben Die CURATA-Residenzen GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Charlottenburg, Berlin, unter HRB 202211 B geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Unter Beachtung des Stetigkeitsgebots gemäß § 265 Abs. 1 S. 1 HGB wurde die Gliederung der Bilanz unter Anwendung des § 265 Abs. 5 S. 2 HGB um die Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erweitert. Darunter werden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten ausgewiesen, die zum Bilanzstichtag gegen/gegenüber Unternehmen auszuweisen sind, welche zur gleichen Unternehmensgruppe gehören, ohne dass dafür ein Konzernabschluss nach § 290 HGB aufzustellen wäre oder ein solcher nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechtes aufgestellt würde. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Aufgrund der Corona-Pandemie besteht jedoch allgemein eine wesentliche Unsicherheit, die negativen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens haben kann. Die Gesellschaft kann konkrete finanzielle Auswirkungen der Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum heutigen Zeitpunkt nicht abschließend prognostizieren, dennoch geht sie derzeit nicht davon aus, dass diese zusätzlichen Risiken ernsthafte Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen. Die Gesellschaft sieht sich in der Lage, ihre Vermögenswerte im gewöhnlichen Geschäftsverlauf zu realisieren und ihre Schulden zu begleichen. Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs als Sammelposten zusammengefasst und entsprechend über fünf Jahre abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 1.683.565 (EUR 893.679) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 189.473 (EUR 0). Kassen- und Bankguthaben in Höhe von EUR 9.359.611 (EUR 169.026) sind zum Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 5.123 (EUR 10.379) enthält im Wesentlichen Aufwendungen, welche in den Folgeperioden über die Laufzeit aufgelöst werden. Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 500.000 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung, EUR 450.000, Personalaufwendungen, EUR 332.318 (EUR 267.336), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, EUR 677.546,27 (EUR 134.447), die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, EUR 64.761 (EUR 68.723) und Rückstellungen für Aufbewahrung, EUR 36.000 (EUR 30.200). Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 769.727 (EUR 924.427), Verbindlichkeiten gegen Altgesellschafter, EUR 2.586.045 (EUR 2.498.807) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 464.289,75 (EUR 404.305). Darüber hinaus schloss die Gesellschaft im Berichtsjahr Darlehensverträge ab, welche in Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 7.572.639 zum Abschlussstichtag resultieren. Diese sind im Folgejahr vollständig bedient worden. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 201 Mitarbeiter (Vorjahr: 295 Mitarbeiter). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Angabepflichten (gemäß § 285 Nr. 21 HGB) über wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen, soweit die Geschäfte nicht marktüblich sind Es bestanden zum Abschlussstichtag keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2021 durch Herrn Thorsten Mohr, Kaufmann, Berlin, Herrn Alexander Kolew, Kaufmann, Potsdam, Peter Paul Gruber, Kaufmann, Berlin und Herrn Bardo Mann, Kaufmann, Berlin vertreten. Mit der Eintragung in das Handelsregister vom 15. Februar 2021 wurde Herr Thorsten Mohr, Kaufmann, als Geschäftsführer abberufen. Herr Peter Paul Gruber, Kaufmann, Berlin wurden als Geschäftsführer ernannt. Mit der Eintragung vom 28. April 2021 wurde Herr Alexander Kolew, Kaufmann, Potsdam als weiterer Geschäftsführer ernannt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die CURATA Care Holding GmbH mit Sitz in Berlin. Eine Einbeziehung der Gesellschaft in einen Konzernabschluss erfolgt nicht. Mit Eintragung vom 08. September 2022 sind die Herren Alexander Kolew und Bardo Friedrich Walter Mann als Geschäftsführer ausgeschieden und die Herren Jörg Steffen Salden, Rolf Schneider und Tomasz Tomczyk als Geschäftsführer berufen. Mit Eintragung vom 10. Januar 2023 wurde Herr Jörg Steffen Salden als Geschäftsführer abberufen. Mit Eintragung vom 14. November 2023 wurde Herr Peter Paul Gruber als Geschäftsführer abberufen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Ausbruch der Corona-Pandemie führt zu erheblichen Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit. Aufgrund von Dauer und Ausmaß der Einschränkungen unserer Geschäftstätigkeiten haben sich dadurch erhebliche Auswirkungen auf die Kosten, aber auch auf die Umsätze der Gesellschaft ergeben. Aufgrund der, durch die Corona-Pandemie, verursachten besonderen Aufwendungen für Hygienekonzepte und teilweisen Umsatzrückgängen stieg der Jahresfehlbetrag in den folgenden Geschäftsjahren an. Mit Beschluss vom 31. März 2023 ist die Eigenverwaltung der Schuldnerin angeordnet worden. Nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplanes erfolgte die Aufhebung des Insolvenzverfahrens mit Beschluss vom 28. September 2023 durch das Amtsgericht Charlottenburg. Mit Eintragung vom 26. Januar 2024 erfolgte die Sanierung der CURATA-Residenzen GmbH. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.096.731,65 EUR ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 7.4.2025 festgestellt.
Berlin, den 7. April 2025 gez. Rolf Schneider Geschäftsführer gez. Tomasz Tomczyk, Geschäftsführer VERSAGUNGsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Curata-Residenzen GmbH, Berlin Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der Curata-Residenzen GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der Curata-Residenzen GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 zu prüfen. Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalte sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichend geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk. Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Liquiditätssituation. Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Sie haben dieser Annahme eine Liquiditätsplanung zugrunde gelegt. Wir haben keine ausreichenden Prüfungsnachweise zu der Liquiditätsplanung zugrundeliegenden Annahmen der gesetzlichen Vertreter und zur Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft erlangen können. Wir waren daher nicht in der Lage, Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu ziehen. Ferner ist die Gesellschaft Ihrer gesetzlichen Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichtes nicht nachgekommen. Zudem enthält der Anhang nicht alle Angaben, die entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften erforderlich sind. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchzuführen. Desweiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund der im Abschnitt „Grundlage für die Nichterklärung von Prüfungsurteilen“ beschriebenen Sachverhalte sind wir nicht in der Lage, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und dem nicht erstellten Lagebericht zu erlangen. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Leipzig, 8. April 2025 RVC Wirtschaftsprüfung GmbH Stephan Strümpfel, Wirtschaftsprüfer ppa. Norbert Pließ, Wirtschaftsprüfer |
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