Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 5972
Vorher
PSB GmbHPSB GmbH IT-Services
Eingetragen
1.3.1990
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Gegenstand
Die Durchführung von Installationenen, die Wartung und Reparatur von Computern, EDV-Systemen und Peripheriegeräten, die Durchführung von Schulungen für Betriebssysteme und Anwendersoftware sowie der Vertrieb von Computern, EDV-Systemen, Peripheriegeräten, sonstigem Zubehör und Software.

Historie

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Management

NameRolle
Julius von Jagow
seit 10.8.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

PSB IT-Service GmbH

Ober-Mörlen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für 2014

I. Umfeld

Gesamtwirtschaft

Im Berichtsjahr hat die Wirtschaftsleistung in der EU stark zugelegt. Laut den Zahlen der Europäischen Kommission stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 EU-weit um 1,3 Prozent. Im Vorjahr stagnierte die Wirtschaft noch bei 0,0 Prozent. Innerhalb der Bechtle Märkte in der EU gab es unterschiedliche Entwicklungen. Am unteren Ende der Skala mit einem Rückgang des BIP um minus 0,5 Prozent befindet sich Italien. In allen anderen Bechtle Ländern hat das BIP zugelegt. Ganz oben finden sich Großbritannien mit 2,6 Prozent, Polen und Ungarn mit 3,3 Prozent und Irland mit 4,8 Prozent. Die für Bechtle als Indikator relevanten Ausrüstungsinvestitionen haben sich 2014 in der EU mit 4,6 Prozent deutlich besser entwickelt als das BIP insgesamt. Zwar weist auch hier Italien mit minus 2,2 Prozent einen negativen Wert auf. Allerdings sind die Spitzenwerte weit überdurchschnittlich. Ganz vom liegen Spanien mit 13,4 Prozent, Großbritannien mit 13,8 Prozent, Portugal mit 14,3 Prozent und schließlich Irland mit 17,0 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft konnte sich 2014 auf ähnlichem Niveau wie die EU entwickeln. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das BIP im Berichtsjahr um 1,6 Prozent, die Ausrüstungsinvestitionen legten um 3,7 Prozent zu. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine sehr gute Entwicklung. 2013 stagnierte das BIP annähernd bei 0,1 Prozent, und die Ausrüstungsinvestitionen gingen um minus 2,4 Prozent zurück. Das Wachstum der staatlichen Investitionen blieb in Deutschland mit 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 0,7 Prozent weitgehend konstant. Durchwachsen war die Entwicklung in der Schweiz. Dort lag das BIP-Wachstum 2014 nach einer Schätzung der dortigen Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes zwar bei guten 1,8 Prozent, nach 1,9 Prozent im Vorjahr. Allerdings sind die Ausrüstungsinvestitionen nur unterdurchschnittlich um 1,1 Prozent gestiegen (Vorjahr: 2,0 Prozent).

Branche

Der IT-Markt entwickelte sich auch 2014 stärker als die Gesamtwirtschaft. Das Marktforschungsinstitut EITO beziffert das Wachstum für den IT-Markt in der EU mit 2,4 Prozent, nach 1,4 Prozent im Vorjahr. Alle drei Teilsegmente haben dazu beigetragen. Umsätze mit Hardware stiegen um 0,5 Prozent, Dienstleistungen konnten um 2,3 Prozent zulegen und Software war mit einem Plus von 4,2 Prozent der Wachstumstreiber. In den Ländern mit Bechtle Präsenz ging die Schere bei den Hardwareumsätzen 2014 wieder weit auseinander. Sie reicht von minus 6,1 Prozent in Großbritannien bis plus 10,7 Prozent in Tschechien. Im Bereich Software sind die Unterschiede nicht ganz so ausgeprägt, und alle Bechtle Länder sind im Plus. Von 0,1 Prozent in Portugal bis 5,7 Prozent in Großbritannien wird das Umsatzwachstum 2014 gesehen.

Die Entwicklung in Österreich ist weitgehend in Einklang mit den Zahlen für die EU. Der IT-Markt insgesamt zeigt ein Wachstum von 2,7 Prozent. Hardwareumsätze sind leicht um 0,3 Prozent gestiegen, Services konnten um 2,4 zulegen und Software zeigt ein Plus von 5,1 Prozent. In der Schweiz ist die Entwicklung durchwachsen. Der IT-Markt insgesamt konnte zwar auch um 2,7 Prozent zulegen. Allerdings waren die Hardwareumsätze dort 2014 mit minus 2,7 Prozent rückläufig. Services legten allerdings um 3,0 Prozent zu und Software um 5,5 Prozent.

Der deutsche IT-Markt war 2014 EU-weit einer der Spitzenreiter. Das Wachstum lag bei 4,0 Prozent, nach 1,5 Prozent im Vorjahr. Hervorzuheben ist hier das Segment Hardware mit einem Plus von 5,3 Prozent. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem von den Produktgruppen Server mit plus 6,1 Prozent und PCs mit plus 17,8 Prozent. Besonders stark waren innerhalb der PCs die Netbooks, die um 40,7 Prozent zulegen konnten. Aber auch Notebooks konnten im B2B mit 13,5 Prozent und der klassische Desktop-PC auch im B2B mit 15,5 Prozent beachtliche Wachstumsraten vorweisen. Software stieg um 5,6 Prozent und Umsätze mit Services um 2,7 Prozent.

II. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Umsatz der PSB IT-Service ist im Berichtsjahr um 28,0 Prozent deutlich gestiegen. Der Wareneinsatz ist um 42,7 Prozent gestiegen. Als Folge dessen ist das Rohergebnis (Rohertrag inkl. der sonstigen betrieblichen Erträge) überproportional um 15,7 Prozent auf 10,7 Mio. EUR angestiegen.

Die Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres stieg um 17 Personen auf 146 Mitarbeiter. Die Personalkosten erhöhten sich um 15,3 Prozent auf 7,0 Mio. EUR. Die Abschreibungen stiegen um 13,4 Prozent. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen um 13,7 Prozent auf 3,3 Mio. EUR.

Bedingt durch den Anstieg des Rohertrags bei gleichzeitig unterproportional gestiegenen Betriebsaufwendungen erzielte die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 219).

Beschaffung und Vertrieb

Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Durchführung von Installationen, die Wartung und Reparatur von Computern, EDV-Systemen und Peripheriegeräten, die Durchführung von Schulungen für Betriebssysteme und Anwendersoftware sowie den Vertrieb von Computern, EDV-Systemen, Peripheriegeräten, sonstigem Zubehör und Software.

Der Bezug der Waren verteilte sich im Geschäftsjahr 2014 im Wesentlichen auf die Lieferanten Lexmark, M2Solution, Technogroup IT Service, Systeam, und PerfectStaff. Der Einkauf erfolgte sowohl direkt bei den Herstellern als auch bei der Bechtle Logistik & Service GmbH, Neckarsulm.

Daneben existieren Kundenbeziehungen zu den wesentlichen Distributoren des IT-Marktes, um bei eventuell auftretenden Lieferschwierigkeiten seitens der Hauptlieferanten auf entsprechende Alternativen auszuweichen.

Insoweit ist die Unabhängigkeit des Geschäftes von unseren Lieferanten gewährleistet.

Investitionen und Finanzierung

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 145 getätigt, die ausschließlich auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung entfielen.

Die Gesellschaft hat aus dem Cashmanagement der Bechtle-Gruppe Forderungen in Höhe von 3,4 Mio. EUR gegen die Bechtle AG, Neckarsulm. Daher kann die Gesellschaft ihr zukünftiges Wachstum aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollten darüber hinaus weitere Mittel benötigt werden, so ist die Finanzierung durch die Konzernmutter, die Bechtle AG, Neckarsulm, sichergestellt.

Vermögens- und Finanzlage

Um eine schnelle Reaktion am Markt zu gewährleisten und aufgrund des vertraglich vereinbarten Ersatzteilvorhalts muss die Gesellschaft einen hohen Lagerbestand bevorraten. Im Berichtsjahr betrug der Lagerbestand TEUR 1.679. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 18,5 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit 6,3 Mio. EUR bzw. 69,0 Prozent einen großen Anteil an der Aktivseite der Bilanz dar. Der größte darin enthaltene Posten sind die Forderungen aus den Cashmanagement der Bechtle-Gruppe mit 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR).

Das Eigenkapital beträgt zum Berichtszeitpunkt TEUR 505. Bei einer Bilanzsumme von 9,1 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 5,5 Prozent.

III. Chancen

Der Systemhausmarkt, insbesondere im deutschsprachigen Raum, befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Konsolidierungsphase, die BECHTLE aktiv nutzt. Das Unternehmen hat auf Basis seiner soliden Finanzkraft und der guten Reputation seit dem Börsengang rund 60 Akquisitionen getätigt und damit seine Marktstellung kontinuierlich gestärkt. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Branchenbereinigung sowie der nach wie vor sehr guten Vermögenslage und Finanzausstattung des Bechtle Konzerns ergeben sich für das Unternehmen auch in Zukunft Chancen, die Wettbewerbsposition weiter zu festigen - etwa durch Zukäufe oder eine Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums. Auch im Berichtsjahr hat BECHTLE diese Chance genutzt und zwei Unternehmen akquiriert.

Unternehmenskunden erwarten von ihrem IT-Dienstleister vornehmlich Komplettlösungen aus einer Hand. BECHTLE verfügt mit der Kombination aus Handel und Dienstleistung - sowie innerhalb der Dienstleistung mit der Mischung aus Projekt-, Service- und Finanzierungsgeschäft - über gute Voraussetzungen, um von diesem Trend zu profitieren Bei der Beschaffung und beim Betrieb der IT haben viele Unternehmen meist mehrere Themen im Fokus: Wettbewerbsfähigkeit, Effizienzgewinn, Modernisierung oder Kostenoptimierung sind einige davon. Um diesen verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, analysiert Bechtle beim Kunden bestehende Geschäftsprozesse, um auf dieser Basis Lösungen und IT-Managementmodelle wie beispielsweise Outsourcing oder Cloud Computing anzubieten. Das breit gefächerte Portfolio der Bechtle AG macht es möglich, für jeden Kunden eine speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene optimale Lösung zu erarbeiten. Als Komplettanbieter sieht Bechtle hier große Chancen gegenüber kleineren oder Nischenanbietern. Für Bechtle als wirtschaftlich sehr soliden, verlässlichen Partner mit guter Reputation können sich somit Chancen auf attraktive Wachstumsmöglichkeiten ergeben. Eine Form der Beschaffung und des Betreibens von IT-Infrastrukturen und deren Anwendungen in Unternehmen hat sich unter dem Begriff Cloud Computing in der Branche etabliert. Beim Cloud Computing werden Rechenleistung, Speicher, Applikationen und IT-Services in Echtzeit über Datennetze bezogen. Der Preis der einzelnen Leistungen orientiert sich dabei an deren tatsächlicher Nutzung. Im Geschäftsfeld Cloud Computing sieht die IT-Branche ein großes Wachstumspotenzial, es stellt aber insbesondere mittelständische Anbieter von Software und IT-Services vor völlig neue Herausforderungen. So müssen nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern ganze Geschäftsmodelle, Vertriebsstrategien und Beratungsleistungen entsprechend den neuen Technologien angepasst werden. Die künftige Rolle der Serviceprovider am IT-Markt wird darin bestehen, Cloud Computing den Unternehmen nahezubringen. Dies kann entweder mittels eigener Cloud Services geschehen oder indem die Systemhäuser als Zwischenhändler fungieren und eine vermittelnde Rolle zwischen den großen Cloud-Anbietern und den Anwenderunternehmen einnehmen.

Ergänzt werden diese branchenspezifischen Chancen von der Unternehmensstruktur. Bechtle kann aufgrund seiner dezentralen Struktur schnell und flexibel agieren, um die regionale Marktausschöpfung zu erhöhen. Zusätzlich ermöglicht die finanzielle Solidität des Unternehmens, Schwächen der Mitbewerber entschlossen auszunutzen.

IV. Risiken der künftigen Entwicklung

BECHTLE agiert in einem äußerst wettbewerbsintensiven und technologisch schnelllebigen Markt. Der hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität herrschende Wettbewerb prägt sowohl den IT-Handels- als auch den IT-Dienstleistungsbereich. Dabei werden wir mit einem unverändert hohen Preis und Margendruck sowie mit partiellen Nachfragerückgängen und extrem konjunkturanfälligen Wachstumsverläufen konfrontiert. Ferner durchläuft der IT-Markt seit Jahren eine Phase der Konsolidierung, die zu einer Stärkung einzelner Wettbewerber und einer Veränderung der Marktanteile führen kann. Die Ertragslage des Unternehmens hängt wesentlich davon ab, inwieweit BECHTLE die Branchenkonsolidierung oder auch die eigene Stärke zur Erzielung eines eigenen überdurchschnittlichen Wachstums nutzen kann und mit welcher Effektivität und vor allem Effizienz es dem Konzern gelingt, den wachsenden Bedürfnissen der Kunden nach intelligenteren IT-Lösungen gerecht zu werden. Hierin liegt ganz deutlich auch eine Chance für das Unternehmen.

Bechtle übernimmt im Handelsgeschäft gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine branchenübliche Haftung und vertragliche Gewährleistung für gelieferte Hard- und Software. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden, ist allerdings gering, da Bechtle üblicherweise die Gewährleistungsansprüche an die Hersteller weiterreichen kann. Produktbezogene Herstellergarantien gewährt Bechtle ohnehin nicht. Für den Fall, dass Garantieverlängerungen oder -erweiterungen gegenüber Kunden direkt übernommen werden müssen, hat Bechtle entsprechende Versicherungen abgeschlossen beziehungsweise angemessene Rückstellungen bilanziert. Im Dienstleistungs- und Projektgeschäft, insbesondere bei Managed-Services-Verträgen, strebt Bechtle zur Minimierung von Haftungsrisiken stets die Vereinbarung von branchenüblichen und dem Vertragszweck angemessenen Haftungsbeschränkungen an. Für den Umgang mit Haftungsrisiken existiert eine konzernweit zu beachtende Prozessbeschreibung. Das Regelwerk gibt den Verantwortlichen wesentliche Schritte vor, die unter Risiko- und Chancenaspekten für eine ausgewogene Entscheidung und wirtschaftliche Durchführung von Geschäften mit erhöhtem Haftungsrisiko notwendig und beachtenswert sind. Für Haftungsansprüche, die sich aus Managementfehlern ergeben, besteht im Rahmen der gesetzlichen Regelungen eine D&O-Versicherung. Der Umfang des allgemeinen Versicherungsschutzes wird regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst. Negative finanzielle Auswirkungen von versicherbaren Risiken auf das Unternehmen sollen damit weitgehend ausgeschlossen oder zumindest stark eingegrenzt werden.

V. Risikomanagement

Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von Bechtle sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse - zu denen auch tagesaktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen - begrenzen das Risiko für Bechtle. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und das Risikomanagement geeignet ist.

Preisänderungsrisiken von Finanzinstrumenten liegen bei der Gesellschaft nicht vor. Ausfallrisiken wird durch das Forderungsmanagement und Kreditwürdigkeitsprüfungen vor der Auftragsannahme begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pooling der Bechtle AG nicht.

VI. Ausblick und Prognose

Gesamtwirtschaft

Die Wirtschaft in der EU wird laut Prognose der Europäischen Kommission 2015 mit einem Plus von 1,7 Prozent zulegen. Auch innerhalb der Bechtle Märkte in der EU sind die Aussichten sehr gut. Ein Wachstum unter 1 Prozent sollen lediglich Italien mit 0,6 Prozent und Österreich mit 0,8 Prozent zeigen. Alle übrigen Bechtle Länder weisen Wachstumsraten von 1 Prozent oder darüber auf. Spitzenreiter ist Irland mit 3,5 Prozent, gefolgt von Polen mit 3,2 Prozent und Großbritannien mit 2,6 Prozent. Die Prognose für Ausrüstungsinvestitionen ist noch optimistischer. Sie sollen EU-weit um 4,1 Prozent zulegen. In den Bechtle Märkten wird in Frankreich mit 1,8 Prozent und Belgien mit 1,9 Prozent das geringste Wachstum erwartet. Am stärksten wird das Wachstum ausfallen in Großbritannien mit 7,2 Prozent, in Portugal mit 7,4 Prozent und in Spanien mit 7,9 Prozent. Ganz vom liegt auch hier wieder Irland mit einem Plus von 10,0 Prozent. Die Wachstumsprognosen für die staatlichen Investitionen liegen für die EU bei 0,6 Prozent. 2016 soll das BIP in der EU mit 2,1 Prozent nochmals zulegen. Die Ausrüstungsinvestitionen sieht die Europäische Kommission sogar mit 5,9 Prozent im Plus. Für die Schweiz gibt es derzeit keine verlässliche Prognose. Mit der Aufhebung des Mindestkurses gegenüber dem Euro am 15. Januar des laufenden Jahres durch die Schweizerische Nationalbank und der anschließenden markanten Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro und anderen Währungen sind die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft auf jeden Fall schlechter geworden. Die Prognosen für das BIP-Wachstum im laufenden Jahr liegen in einer außergewöhnlich großen Spannweite von minus 0,5 Prozent bis knapp plus 1,0 Prozent. Diese beträchtlichen Unterschiede sind ein klares Indiz für die derzeit herrschende große Prognoseunsicherheit.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird 2015 ihren hohen Stand halten. Das BIP-Wachstum sieht die Europäische Kommission wie 2014 bei 1,5 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen werden dabei um 2,9 Prozent zulegen, die staatlichen Konsumausgaben um 1,0 Prozent wachsen. 2016 erwartet die Europäische Kommission für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,0 Prozent. Ausrüstungsinvestitionen sollen mit 6,0 Prozent deutlich überdurchschnittlich steigen, die staatlichen Konsumausgaben werden weitgehend konstant bei einem Plus von 1,1 Prozent gesehen.

Branche

Der IT-Markt in der EU soll laut Zahlen von EITO 2015 um 1,9 Prozent wachsen. Das ist etwas weniger als im Vorjahr mit 2,4 Prozent. Nach der überraschend guten Entwicklung 2014 sollen Hardwareumsätze um minus 4,4 Prozent zurückgehen. Services wachsen um 2,8 Prozent und Software um 4,6 Prozent. In den Ländern mit Bechtle Präsenz wird die Entwicklung der Hardwareumsätze allenthalben im Minus gesehen. Die Schere reicht von minus 1,0 Prozent bis minus 6,4 Prozent. Ausreißer sind Portugal mit minus 0,4 Prozent beziehungsweise die Niederlande mit minus 8,3 Prozent. Recht eng zusammen liegen auch die Wachstumsprognosen für Software. Sie sind durchgängig positiv, von 1,2 Prozent in Portugal bis 5,7 Prozent in Großbritannien. In Österreich wird sich die Dynamik 2015 halten. Für den gesamten IT-Markt wird ein Zuwachs von 2,5 Prozent gesehen, nach 2,7 Prozent im Vorjahr. Hardwareumsätze werden zwar um minus 3,2 Prozent zurückgehen, dafür steigen aber Services um 3,0 Prozent und Software um 5,1 Prozent. Aus den oben genannten Gründen nennen wir keine Zahlen für den Schweizer Markt.

Der deutsche IT-Markt soll 2015 nicht mehr ganz so dynamisch wachsen. EITO prognostiziert ein Plus von 2,0 Prozent. Hardware wird mit 4,6 Prozent stark im Minus sein. Vor allem der PC-Markt wird nach seinem Höhenflug im Berichtsjahr wieder stark zurückgehen. Dienstleistungsumsätze werden um 3,0 Prozent zulegen und Software als Wachstumstreiber um 5,5 Prozent.

In Bezug auf die künftige erwartete wirtschaftliche Situation in den relevanten Ländermärkten sieht der BECHTLE Konzern weder durch eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen noch durch die Umsetzung umweltpolitischer Maßnahmen nennenswerte Einflüsse auf die Nachfragesituation.

Auch 2015 werden wir auf Basis umfangreicher Qualifizierungsmaßnahmen eine höhere Auslastung unserer Dienstleister anstreben. Der bereits in der Vergangenheit gesetzte Schwerpunkt bei den inhaltlich und preislich höherwertigen Dienstleistungen, wie z. B. in den Bereichen Server und Serverkonsolidierung, Betriebssysteme, Projektmanagement und konzeptionellen Arbeiten, wird auch im folgenden Geschäftsjahr beibehalten bzw. ausgebaut.

Darüber hinaus werden wir als handeltreibender Dienstleister weiterhin unsere Kunden ganzheitlich mit unserem breiten und innovativen Hardware-Sortiment bedienen und so unsere Wettbewerbs- und Servicefähigkeit dokumentieren.

Weitere Schwerpunkte werden ein weiterhin konsequentes Kostenmanagement, ein Ausbau der Kundenbeziehungen mit strategischen Partnern sowie eine deutliche Fokussierung auf den Mittelstand sein.

Aufgrund des prognostizierten Marktwachstums in der IT-Branche erwarten wir vor Ort ein Marktwachstum. Für 2015 planen wir einen Umsatz von 22,0 Mio. EUR und ein gegenüber dem Berichtsjahr leicht verbessertes Jahresergebnis.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die die Unternehmenslage beeinflussen, haben sich nicht ereignet.

 

Ober-Mörlen, am 24. Februar 2015

Jens Köhler

Stefan Sagowski

Gemäß §§ 326 i.V.m. 266 Abs. 1 HGB verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00   0
II. Sachanlagen 160.878,00   112
    160.878,00  
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 1.678.980,54   879
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.285.173,29   5.496
III. Kassenbestand 892,36   1
    7.965.046,19  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   974.421,56 473
    9.100.345,75 6.961

Passiva

     
      Vorjahr
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94   256
II. Gewinn-/Verlustvortrag 2.492,00   -59
III. Jahresüberschuss 247.014,76   162
    505.152,70  
B. Rückstellungen   1.010.682,41 788
C. Verbindlichkeiten   649.928,78 795
D. Rechnungsabgrenzungsposten   6.934.411,86 5.019
E. Passive latente Steuern   170,00 0
    9.100.345,75 6.961

Gemäß § 276 HGB verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis   10.739.043,21 9.283
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.826.094,27   5.048
b) Soziale Abgaben 1.154.133,08   1.008
  6.980.227,35    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.537,26   82
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.315.984,49   2.917
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.156,97   6
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 6.294,66 (Vorjahr: TEUR 5) -      
    10.381.592,13  
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   357.451,08 234
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 92.360,24   57
8. Sonstige Steuern 18.076,08   15
    110.436,32  
9. Jahresüberschuss   247.014,76 162

Offenzulegender Anhang für 2014

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Mögliche größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften hinsichtlich der Offenlegung werden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - wie im Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung erfolgt zeitanteilig und hauptsächlich linear auf Grundlage der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Forderungen in Höhe von TEUR 3.420 (Vorjahr: TEUR 3.200) aus dem Verrechnungsverkehr und Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 353 (Vorjahr: TEUR 143).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr- eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Gezeichnetes Kapital

Das zum Nennkapital angesetzte gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungseingänge sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 15).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 80).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

6. Passive latente Steuern

Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 27,6 % zugrunde gelegt.

Es bestehen aufgrund temporärer Differenzen im Anlagevermögen latente Steuerschulden in Höhe von TEUR 0,2 (Vorjahr: TEUR 0).

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2014 bestehen aus Leasing- und Mietverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 544, davon TEUR 54 gegenüber verbundenen Unternehmen.

TEUR
2015 391
2016 135
2017 18
  544

Zweck der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die Finanzierung der genutzten Anlagegegenstände.

D. Ergänzende Angaben

1. Angaben zur Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt wurden in folgenden Bereichen beschäftigt: 2014 2013
Herstellung 122 106
Verwaltung 15 14
Vertrieb 9 9
  146 129

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

 

Herr Jens Köhler, Flörsheim am Main, Geschäftsführer

 

Herr Stefan Sagowski, Michelfeld, Bereichsvorstand Finanzen der Bechtle AG

Auf die Angabe der Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft bezieht.

3. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss von EUR 247.014,76 zuzüglich des Gewinnvortrags von EUR 2.492,00 einen Betrag von EUR 240.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten und den Restbetrag von EUR 9.506,76 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in den Angaben des Konzernabschlusses der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen wird.

5. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Bechtle AG, Neckarsulm, bezogen werden. Er wird außerdem im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist im Internet unter www.bechtle.com verfügbar.

 

Ober-Mörlen/Gaildorf, im Februar 2015

Geschäftsführung

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2014 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.482,93 0,00 0,00 4.482,93
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.991,20 145.010,26 213.799,71 593.201,75
  666.474,13 145.010,26 213.799,71 597.684,68
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2014 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.482,93 0,00 0,00 4.482,93
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 550.170,20 93.537,26 211.383,71 432.323,75
  554.653,13 93.537,26 211.383,71 436.806,68
Buchwert
Stand am 31.12.2014 Stand am 31.12.2013
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.878,00 111.821,00
  160.878,00 111.821,00

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden

Bestätigungsvermerk

erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PSB IT-Service GmbH, Ober-Mörlen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Heilbronn, den 25. Februar 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Strähle, Wirtschaftsprüfer

Moschall, Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss der PSB IT-Service GmbH, Ober-Mörlen, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. April 2015 festgestellt worden.

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