Pelikan & Stöckle Luftfahrt eGbR
Selbe AdresseBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Herberg seit 14.8.2024 | Prokura |
Arne Schäfer seit 1.4.2016 | Geschäftsführer |
Hendrik Reinhold Rüdiger Zitzlaff seit 29.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
P**** H****** B**** v** l* F*** | 12.75% |
| 11.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alltrade TOPO GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlagen des Unternehmens Die Alltrade TOPO GmbH ist ein in Hamburg ansässiges, inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen. Die Gesellschaft ist auf den Gebieten Import, Beschaffung und Vertrieb von Non Food Artikeln, speziell im DIY (Do it yourself) und Gartenmöbelbereich tätig. Kunden sind die großen DIY-Handelsketten in Deutschland und dem angrenzendem EU-Raum sowie der Schweiz, aber auch der Online- und Versandhandel. I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Der Einzelhandel in Deutschland litt auch im Jahr 2023 unter Umsatzrückgängen. Zwar entspannten sich die Lieferketten und Beschaffungsprobleme zunehmend, jedoch verblieben die Rohstoffkosten auf einem erhöhten Niveau. So zeigte der bayrische Rohstoffindex, in welchen die Weltmarktpreise von 42 Rohstoffarten einfließen, zwar einen Rückgang von 12,7 % im Vergleich zum Vorjahr, lag damit jedoch um 25,6 % höher als im Vor-Corona Jahr 2019 (Quelle: vbw Bayern). Das dadurch nach wie vor bedingte hohe Preisniveau sowie die weiteren Rahmenbedingungen (Ukrainekrieg, Ankündigungen von Arbeitsplatzabbau in vielen Industrien, usw.) führten zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung. Die Weltwirtschaft wuchs real um 3,9 % (Quelle DIW). Das BIP in Deutschland ist real um 0,3 % gegenüber 2022 gesunken. Der Umsatz im Einzelhandel ist in Deutschland gegenüber 2022 real um 3,3% (VJ 0,6%) gesunken. Auf Grund der Preissteigerungen bedeutete dieses aber nominal ein Wachstum von 2,3% (VJ 7,8%) (Quelle: destatis.de). Der Umsatz in Deutschland ist im Bereich der Bau- und Gartenfachmärkte im Jahr 2023 um 3,1% gegenüber 2022 gesunken (VJ +7,8%) (Quelle: BHB.org). Besonders in dem für die Gesellschaft wichtigen Warensegment "Saisonwaren" und "Gartenausstattung" sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 11,2% bzw. 11,1% (Quelle BHB.org). 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz der Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr erwartungsgemäß erneut, und zwar um ca. 36,9%. Auch im Jahr 2023 ging der Umsatz am stärksten im saisonalen Bereich zurück. 3. Geschäftsergebnis Auf Grund von Kostenreduzierungen im Personalbereich, gesunkener Logistikkosten (z.B. gesunkenen Seefrachtraten) aber auch durch den Wegfall von einmaligen außergewöhnlichen Belastungen im Vorjahr konnte das Geschäftsergebnis um TEUR 579 auf TEUR 695 (VJ: TEUR 116) verbessert werden. 4. Produkte Die Produktpalette hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Es werden Gartenmöbel und -zubehör, Werkzeuge, Werkstattausrüstung und Autozubehör sowie für den DIY-Bereich typische Holzartikel (Klappböcke, Arbeitsplatten etc.) gehandelt. 5. Beschaffung Die Beschaffung der Handelswaren erfolgt in Asien bzw. Süd-Ost Asien und Osteuropa. Durch Partnerbüros vor Ort werden die Produktionen und Qualitäten überwacht und somit pünktliche Lieferungen sowie den bestellten Spezifikationen entsprechende Qualitäten sichergestellt. 6. Investitionen Der Geschäftsbetrieb läuft ohne wesentliches immaterielles- bzw. Sachanlagevermögen. Die kontinuierlichen Investitionen in die Pflege, Ausbau und Verbesserung der IT ermöglichen ein immer effizienteres Arbeiten und vermeiden außergewöhnlich hohe Einmalkosten auf Grund von veralteten Systemen. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte zum Stichtag zu 61,1 % (VJ: 44,9 %) durch Eigenkapital und ist damit weiter erheblich besser als der Branchendurchschnitt. Darüber hinaus stehen ausreichend Kreditlinien zur Finanzierung der Warengeschäfte bei zwei Kreditinstituten, mit denen die Gesellschaft eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, zur Verfügung. 8. Personal- und Sozialbereich Im Berichtszeitraum hatte die Gesellschaft durchschnittlich 21 Mitarbeitende (VJ 25). Der noch im Vorjahr beschäftigte Auszubildene wurde übernommen. Die Mitarbeitenden werden regelmäßig über die Situation der Gesellschaft und das für die Gesellschaft maßgebliche Marktumfeld informiert. Die Geschäftsführung versucht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Beschäftigten individuell einzugehen. II. Darstellung der Lage Das Geschäftsjahr 2023 ist positiv verlaufen. Trotz des (erwarteten) Umsatzeinbruchs konnte die Gesellschaft erneut ein positives Ergebnis ausweisen. Neben Kosteneinsparungen spielt auch ein erheblich geringerer Wareneinsatz sowie deutlich niedrigere außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen eine Rolle. 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich um TEUR 10 von TEUR 145 auf TEUR 135 reduziert. Vorräte und geleistete Anzahlungen haben sich von TEUR 5.146 TEUR um 8,2% auf TEUR 4.726 verringert. Das liegt neben einem geringeren Vorordervolumen für die Saison 2024 auch an erfolgreichen Abverkaufsmaßnahmen für ältere Lagerbestände. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich in Folge des Umsatzrückgangs aber auch durch ein verbessertes Forderungsmanagement um ca. 62,7 % verringert. Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 7.685 im VJ auf TEUR 6.847 verringert. 2. Finanzlage Die Gesellschaft verfügte auch im Geschäftsjahr 2023 jederzeit über ausreichend liquide Mittel und freie Kreditlinien, um alle finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen. Der von den Kreditgebern eingeräumte Finanzierungsrahmen reicht aus, den aufgrund der Umsatzerwartung benötigten Finanzierungsbedarf für Wareneinkäufe zu decken. Das Eigenkapital deckt den langfristigen Finanzbedarf der Gesellschaft. Die kurzfristige Finanzierung insbesondere des saisonalen Geschäfts erfolgt, wie auch in den Vorjahren, über Kredite von Kreditinstituten. Zum Abschlussstichtag ist das Eigenkapital von TEUR 3.452 auf TEUR 4.147 (=+20%) gestiegen: Die Eigenkapitalquote ist damit erneut gestiegen und weit über dem Branchendurchschnitt. Die Fremdkapitalquote verringerte sich entsprechend auf 39,4 % (VJ 55,1 %). Der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit veränderte sich von TEUR - 250 im Vorjahr auf TEUR 1.043. Dies resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Ertragsteuerzahlungen. 3. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert. Dieses liegt zum einen an der im Vorjahr notwendigen Wertberichtigung im Bereich der Forderungen und zum anderen an Kostensenkungsmaßnahmen und dem Abverkauf von Lagerbeständen. 3.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalquote (Eigenkapital geteilt durch Gesamtkapital) heran. Außerdem zählen die Gesamtkapitalrentabilität, die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern zu den bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren.
III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung / Prognosebericht Es wird vorab darauf hingewiesen, dass es sich im Folgenden um eine reine Prognose handelt und die tatsächlichen Ergebnisse des kommenden Geschäftsjahres, auf welche sich diese bezieht, wesentlich abweichen können. 1. Voraussichtliche Entwicklung / Prognosebericht Der Ende 2022 für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Umsatzrückgang ist so eingetreten. Die Konsumzurückhaltung, bedingt durch den vorgezogenen Konsum in den "Covidjahren" 2021 und 2022, hat weiter angehalten. Darüber hinaus investiert der Konsument auf Grund der Unsicherheiten in der Welt (u.a. Ukrainekrieg, Israel/Gaza-Konflikt, anstehende Wahlen in den USA), aber auch auf Grund von einer nicht klaren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland weniger. Diese Situation wird auch die Umsätze im Geschäftsjahr 2024 weiter belasten und wir erwarten einen nochmaligen Umsatzrückgang. Die erneut Ende 2023/Anfang 2024 sprunghaft angestiegenen Seefrachtraten werden das Ergebnis GJ 2024 belasten, wobei wir mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten. Für die Jahre 2025 ff. erwarten wir wieder steigende Erlöse. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Risiken und Chancen werden im Folgenden Ihrer Bedeutung für das Unternehmen nach dargestellt: Wir gehen für die nähere Zukunft weiterhin von einem sehr volatilen Frachtmarkt aus. Steigende Seefrachtenraten beeinflussen die Margen überproportional, da die Mehrkosten in der Regel nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Das Risiko wird daher aktuell als hoch eingeschätzt. Durch die Beschaffung eines Großteils der Waren in Asien und des Einkaufes in USD bestehen Wechselkursrisiken, welche einen negativen Effekt auf die Ertragslage haben könnten. Diese werden durch auftragsbezogene Devisentermingeschäfte weitestgehend vermieden und dabei wird auf die Chance von Wechselkursgewinnen verzichtet. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt. Ein evtl. Risiko von Sach- und Haftpflichtschäden sowie von eventuellen Betriebsunterbrechungen ist durch Versicherungen entsprechend adäquat abgedeckt. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt. Risiken im Bereich der IT begegnen wir mit regelmäßigen Investitionen in moderne Hard- und Software. Aktuelle Sicherheitslösungen schützen unsere Daten und unsere Infrastruktur vor ungewollten Zugriffen. Alle Mitarbeiter werden nach wie vor regelmäßig im Umgang mit Daten geschult. Das Risiko schätzen wir daher als gering ein. Wesentliche Produkt- und Umweltrisiken sind nicht erkennbar. Auch im Jahr 2023 haben wir unsere Marktposition trotz schwieriger Rahmenbedingungen gestärkt und wir gehen davon aus, dass wir die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgreich fortsetzen können und sich die Marktposition weiter verbessert. Chancen ergeben sich weiterhin im Online-Handel sowie in Erweiterungen des Servicegrads, den immer mehr Einzelhandelskonzerne erwarten. Hier ist die Gesellschaft für die Zukunft gut aufgestellt. Unter Betrachtung der Risiken und Chancen sieht sich die Gesellschaft für die Zukunft gut aufgestellt.
Hamburg. 30. Juni 2024 Alltrade TOPO GmbH Geschäftsführung Arne Schäfer, Geschäftsführer Hendrik Zitzlaff, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Alltrade TOPO GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 55587). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschluss des Berichtsjahres die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip). II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanz ist gemäß § 266 Abs. 1 HGB in Kontoform aufgestellt, wobei die entsprechenden Gliederungsvorschriften beachtet wurden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden unter Wesentlichkeitsaspekten bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab EUR 800,00 wird die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. dem beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. In Einzelfällen wurden auf nicht gängige Bestände Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Soweit jedoch Einzel- und Pauschalrisiken abzudecken waren, wurde entsprechend § 253 Abs. 3 S. 1 und 2 HGB durch Bildung von Abschreibungen und Wertberichtigungen in kaufmännisch vernünftiger Höhe Vorsorge getroffen. Die Umrechnung der in Fremdwährung lautenden Forderungen erfolgte grundsätzlich zum Devisenkurs zum Zeitpunkt der Lieferung. Soweit erforderlich wurden zur Berücksichtigung von niedrigeren Kursen am Abschlussstichtag Abschreibungen vorgenommen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bewertungsstichtag umgerechnet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Abschlussstichtag angesetzt. Auf US-Dollar lautende Bankguthaben und -verbindlichkeiten in laufender Rechnung wurden zum Stichtagskurs angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund einer versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) bewertet. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes gem. den Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank in Höhe von 1,82 %. Der Zinssatz entspricht dem von der deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Der Rententrend wurde mit 2% p.a. abgebildet. Sie beinhalten die laufende Bewertung zum 31. Dezember 2023. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Für Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Die Umrechnung der in Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten erfolgte grundsätzlich zum Devisenkurs zum Zeitpunkt der Lieferung. Soweit die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten am Abschlussstichtag unter einem Jahr lag, erfolgte die Bewertung gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs vom Stichtag. Für die Währungsumrechnung waren folgende Devisenkassamittelkurse zum Stichtag maßgebend:
III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 233. Diese wurden mit Deckungsvermögen (TEUR 308) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: verpfändetes Wertpapierdepot sowie verpfändetes Bankkonto, jeweils bei der Deutschen Bank AG. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 324. Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 Satz 3HGB: Über den Anschaffungskosten liegender beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens Aus dem Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände aus Altersversorgung in Höhe von EUR 108.182,25,00 in den Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskosten der zu verrechnenden Vermögensgegenstände EUR 123.387,75 ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 15.205,50. Da der Zeitwert der Vermögensgegenstände unter deren Anschaffungskosten liegt, besteht keine Ausschüttungssperre aus diesem Sachverhalt. Aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 1.051. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. In den sonstigen Rückstellungen sind größere Rückstellungen für Tantiemeverpflichtungen aus diversen Vorjahren und für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 1.069 (Vorjahr: TEUR 825), für Gewährleistungen und Reklamationen in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 94), für Personalkosten in Höhe von TEUR 22, für vertragliche Änderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 142), für Lagerkosten in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 89) sowie für Werbekostenzuschüsse TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Abs. 3a HGB betrug für offene Bestellungen TEUR 3.164 (Vorjahr: TEUR 1.698). Es wurde eine Garantie für ein verbundenes Unternehmen in Höhe von USD 500.000,00 für eine bei einem Kreditinstitut gewährte Kreditline abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre kaum zu rechnen. Es wurde eine Patronatserklärung für ein verbundenes Unternehmen in unbestimmter Höhe abgegeben. Die Gesellschaft verpflichtet sich, die verbundene Gesellschaft so finanziell und kapitalmäßig auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Darlehensgläubigern nachzukommen. Die Patronatserklärung endet spätestens am 31. Dezember 2024. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird derzeit als unwahrscheinlich eingeschätzt. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen EUR 39.501,15 (Vorjahr: EUR 63.686,22) auf Erträge aus Währungsumrechnungen. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 29.105,85 (Vorjahr: EUR 185.270,61) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN A. Geschäftsleitung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Hendrik Zitzlaff, hauptberuflich Geschäftsführer bei der Alltrade TOPO GmbH, Hamburg Herr Arne Schäfer, hauptberuflich Geschäftsführer bei der Alltrade TOPO GmbH, Hamburg Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Von der Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden Pensionen in Höhe von TEUR 31 gezahlt. Die für diese Personengruppe gebildete Rückstellung für Pensionen beträgt TEUR 233. B. Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 19 (Vorjahr: 23) Mitarbeiter und 2 Geschäftsführer (Vorjahr: 2) beschäftigt. C. Verbundene Unternehmen
D. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, einen Betrag in Höhe von EUR 300.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 394.991,28 auf neue Rechnung vorzutragen. E. Nachtragsbericht Die TOPO Accente Verwaltungs GmbH ist zum 3. April 2024 als Komplementärin der TOPO Accente GmbH & Co. KG ausgeschieden. Die Tochtergesellschaft ist damit aufgelöst. Das Handelsgeschäft ist von dem alleinigen verbleibenden Gesellschafter Alltrade TOPO GmbH, Hamburg, mit allen Aktiva und Passiva übernommen worden (Anwachsung).
Hamburg, den 30. Juni 2024 Hendrik Zitzlaff Arne Schäfer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10. Juli 2024 festgesellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alltrade TOPO GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alltrade TOPO GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alltrade TOPO GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. September 2024 Dürkop
Möller und Partner mbB
Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer |
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