INGAVER Innovative Gasverwertungs-GmbH
Selbe AdresseSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Tesch seit 13.3.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Witte seit 10.6.2021 | Geschäftsführer |
Marcos Baez-Jimenez seit 6.2.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Captrain Holding, Société par actions simplifiée | 51.00% |
Quadra International Services B.V. | 33.07% |
ArcelorMittal S.A. | 11.03% |
ArcelorMittal Flat Carbon Europe Holding SARL | 4.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hansebahn Bremen GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hansebahn Bremen GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Hansebahn Bremen GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hansebahn Bremen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31 Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 14. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
von Michaelis, Wirtschaftsprüfer Ottenhus, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanz zum 31.Dezember 2023 wurde unter Beachtung des Bilanzformblatts für Verkehrsunternehmen gemäß Verordnung vom 27. Februar 1968 (BGBl 1968, Seite 193) mit Änderung durch Artikel 8 Abs. 11 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I Seite 1245) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Hansebahn Bremen GmbH mit Sitz in Bremen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 26319 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear "pro rata temporis" vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear "pro rata temporis" abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Für geringwertige Anlagengüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bzw. EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde bis Ende 2018 das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2019 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit dieser Aufwand für einen Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 57 (Vj. TEUR 57) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 3.090 (Vj. TEUR 3.990) Forderungen aus einem gewährten Darlehen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.267 (Vj. TEUR 2.447). In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 272 (Vorjahr 217) sind im Wesentlichen Schadenersatzansprüche und Forderungen gegen das Finanzamt enthalten. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital (TEUR 2.000, Vj. TEUR 2.000) und die Kapitalrücklage (TEUR 2.000, Vj. TEUR 2.000) sind voll eingezahlt und werden zum 31. Dezember 2023 von zwei Gesellschaftern gehalten. Sonstige RückstellungenIm Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 34 (Vj. TEUR 242). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen die noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 57 (Vj. TEUR 62). Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche ErträgeBei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 265 handelt sich im Wesentlichen um Schadenersatzleistungen und Versicherungserstattungen (TEUR 46), Erträge aus geldwertem Vorteil (TEUR 13), Trassenförderungsentgelte (TEUR 136), Auflösung von Rückstellungen (TEUR 9), Erträge aus Weiterbelastungen (TEUR 58) sowie sonstige betriebliche Erträge (TEUR 3). Sonstige betriebliche AufwendungenBei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.132 handelt sich im Wesentlichen um Betriebsführungsentgelte (TEUR 1.689), Werksdienstleistungen (TEUR 602), Aufwendungen für Schadensfälle (TEUR 331), sonstige Personalaufwendungen (TEUR 905), Aufwendungen für EDV (TEUR 554) sowie Versicherungsprämien und Beiträge (TEUR 447). Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis Ende 2028 auf Mio. EUR 13,0 (Vj. Mio. EUR 15,3) und betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude, Waggons und Fahrzeuge. Der größte Anteil mit Mio. EUR 10,9 (Vj. Mio. EUR 12,9) betrifft dabei Mietverpflichtungen für Loks und Waggons gegenüber Dritten. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen für Miet- und Serviceverträge mit ArcelorMittal Bremen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenTransaktionen zu marktunüblichen Konditionen sind mit verbundenen Unternehmen nicht getätigt worden. Anzahl der ArbeitnehmerDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (FTE):
Der Rest des Personals besteht aus Leiharbeitnehmern. Die Aufwendungen für Leihpersonal sind in den Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten. BeiratDer Beirat wird von zwei Vertretern der Captrain Deutschland GmbH, Berlin, und einem Vertreter der ArcelorMittal Bremen GmbH, Bremen, gestellt und besteht aus: - Henrik Würdemann, Captrain Deutschland GmbH, Berlin - Thomas Kratzer, Captrain Deutschland GmbH, Berlin - Frank Hohlweg, ArcelorMittal Bremen GmbH, Bremen Gesonderte Bezüge für den Beirat werden nicht gezahlt. GeschäftsführungEugen Brodowski, Dipl.-Ing. Maschinenbau und Dipl.-Wirt-Ing., Bremen, bis 30.06.2023 Andreas Witte, Betriebswirt, EmtinghausenJonas Tesch, Dipl.-Ing. (FH), Bremen, ab 01.01.2024 Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt in Anwendung des § 286 Absatz 4 HGB. PrüfungsgebührenDas für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar für den Abschlussprüfer nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 17. Das Honorar betrifft ausschließlich die Leistungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 5.462, der sich aus dem Jahresüberschuss von TEUR 1.614 und dem Gewinnvortrag von TEUR 3.848 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. KonzernverhältnisseDie Anteile der Gesellschaft werden zu 51 % von Captrain Deutschland GmbH, Berlin, und zu 49 % von der ArcelorMittal Bremen GmbH, Bremen, gehalten. Der Jahresabschluss der Hansebahn Bremen GmbH wird in den Konzernabschluss der Captrain Deutschland GmbH, Berlin, einbezogen. NachtragsberichtEs liegen keine besonderen Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.
Bremen, den 31. März 2024 gez. Andreas Witte gez. Jonas Tesch Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des UnternehmensGeschäftszwecke der HBB sind die Erbringung von Eisenbahndienstleistungen im Werksbahn- und nationalen Eisenbahnverkehr sowie der Betrieb von Eisenbahninfrastruktur und Eisenbahnwerkstätten. Zum 31. Dezember 2023 liegen 51 Prozent der Gesellschaftsanteile bei der Captrain Deutschland GmbH, Berlin, und 49 Prozent bei der ArcelorMittal Bremen GmbH, Bremen. Die Captrain Deutschland GmbH, Berlin, ist eine Konzerntochter der staatlichen französischen Eisenbahngesellschaft Société Nationale (SNCF) SA. Der Jahresabschluss der HBB wird in den Konzernabschluss der SNCF, Paris, Frankreich, einbezogen. B. Wirtschaftliches UmfeldGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Bruttoinlandsprodukt ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um -0,3% gesunken. Die Kombination aus hohen Preisen, mangelnder Nachfrage sowie Herausforderungen am Kapitalmarkt führten zu diesem Ergebnis. Begründet durch einen Rückgang in der Energieversorgung, im Verarbeitenden Gewerbe und der Chemie- und Metallindustrie verlor das Produzierende Gewerbe -2,0% seiner Wirtschaftsleistung. Dementgegen hat sich die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau positiv entwickelt. Die Baubranche leidet nach wie vor unter den hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel, konnte allerdings ein geringes Plus von +0,2% verzeichnen. Dies ist vor allem auf den Tiefbau und das Ausbaugewerbe zurückzuführen. Die Importe sanken um -3,0% und die Exporte um -1,8%. 1 Im Straßengüterverkehr wirken sich vor allem der Konjunkturabschwung und die geringeren Baustofftransporte aus. 2 Der LKW-Maut-Fahrleistungsindex nahm kalenderbereinigt in 2023 gegenüber 2022 um -3,2% ab. 3 In 2024 kann die Erhöhung der Mautsätze zu einer Substitution hin zu anderen Verkehrsträgern führen, dennoch wird von einem Plus von +1,7% des Aufkommens und von +2,3% der Leistung ausgegangen. 2 Die Binnenschifffahrt wird durch eine gesunkene Kohleförderung und einem sinkenden Steinkohlabsatz tangiert. Das BALM geht von einer Verringerung des Volumens um -4,9% und der Leistung um -5,7% für 2023 aus. Ausgehend von einem Anstieg in der Stahl- und Bauproduktion wird für 2024 ein Anstieg von +0,9% bei den Tonnen und von +1,2% bei den Tonnenkilometer erwartet. 2 Im Schienengüterverkehr zeichnete sich ein Transportrückgang in den Bereichen Chemie, Stahlproduktion sowie bei den kombinierten Verkehren ab. Es wird von einem Rückgang von -4,5% im Aufkommen und -4,6% in der Leistung für 2023 ausgegangen. Für 2024 wird ein Anstieg in den Bereichen kombinierter Verkehr und Fahrzeugtransporte erwartet, außerdem soll die Erhöhung der LKW-Maut zu einer geringen Substitution vom Straßengüterverkehr hin zur Schiene führen. Es wird ein Anstieg von +1,8% bei den Tonnen und +2,1% bei den Tonnenkilometern erwartet. 2 Im Jahr 2018 wurde vom BMWi die Richtlinie zur Förderung des Schienengüterverkehrs über eine anteilige Finanzierung der genehmigten Trassenentgelte (af-TP) in Kraft gesetzt. 4 Die Bundesregierung hat beschlossen, die af-TP in 2024 von bisher erwarteten 350 Mio. Euro auf 229 Mio. Euro zu kürzen. 5 Des Weiteren sollen folgende Förderungen reduziert werden: die Anlagenpreisförderung von 85 Mio. Euro auf 20 Mio. Euro, die Innovationsförderung für den Schienengüterverkehr von 40 Mio. Euro auf 26 Mio. Euro und die Förderung der nicht-bundeseigenen Güterverkehrsinfrastruktur von 73,5 Mio. Euro auf 27 Mio. Euro. Außerdem sollen die Finanzmittel für das Zugsicherungssystem ERTMS von 1,3 Mrd. Euro auf rund 1,05 Mrd. Euro reduziert werden. 5 Die im Rahmen der hohen Energiepreise eingeführte Strompreisbremse wurde vorfristig zum 31.12.2023 eingestellt. 6 Der Strompreis an der Energiebörse hatte sich jedoch bereits normalisiert. 6 verwendete Quellen: 1 Statistisches Bundesamt (destatis), Pressemitteilung Nr. 019, 2 BALM Gleitende Kurz- und Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Sommer 2023, Stand September 2023, 3 Eigene Berechnung auf Grundlage von: Statistisches Bundesamt (destatis), Genesis Online Tabelle: 42191-0001 (Stand 09.02.2024), 4 BMVI Masterplan Schienengüterverkehr vom 06.2017, 5 VDV Pressemitteilung: Pauschale Kürzungen lassen keine Priorisierung für Klimaschutz und Verkehrswende erkennen vom 19.01.2024, 6 Die Güterbahnen: Schwarzer Freitag für die Bahnbranche_ Strompreisbremse doch nur bis Ende 2023 GeschäftsverlaufDas Kerngeschäft der HBB ist der Schienengüterverkehr im Werk der ArcelorMittal Bremen GmbH (AMB). Der Umsatz der HBB mit AMB in Höhe von EUR 27,1 Mio. (Vorjahr EUR 24,6 Mio.) liegt in Summe EUR 1,5 Mio. unter Planniveau (Planung EUR 28,6 Mio.). Die Mindererlöse resultieren hauptsächlich aus der Reduzierung der Preise mit dem Kunden ArcelorMittal Bremen im Q4, aufgrund der Verzögerung in der Umsetzung der Maßnahmen in dem Bereich Infrastruktur. Weitere Umsätze in Höhe von EUR 12,2 Mio. (Vorjahr EUR 7,2 Mio.) wurden mit Unternehmen aus dem Captrain Deutschland-Verbund sowie Drittkunden erzielt. Diese lagen in Summe um EUR 4,9 Mio. über dem Planwert von EUR 7,3 Mio. Maßgeblicher Anteil hierfür war die Gewinnung eines Neuverkehrs für die Relation Wilhelmshaven-Bremen. BeförderungsaufkommenDie HBB hat im Geschäftsjahr 2023 rund 12,1 Mio. Tonnen (Vorjahr 12,2 Mio. Tonnen) auf dem Gelände der ArcelorMittal Bremen GmbH befördert und damit eine Beförderungsleistung von 51,1 Mio. tkm (Vorjahr 49,8 Mio. tkm) erbracht. An Transportleistungen außerhalb der Werksbahnleistung hat die HBB Umsätze in Höhe von EUR 10,2 Mio. (Vorjahr EUR 5,6 Mio.) erzielt. Dabei wurde eine Beförderungsleistung von 137,4 Mio. tkm (Vorjahr 54,6 Mio. tkm) erbracht. Aus Fahrzeugvermietungen wurden wie im Vorjahr EUR 0,3 Mio. eingenommen. InstandhaltungsaufkommenNeben den Instandsetzungsarbeiten an Güterwagen für ArcelorMittal Bremen GmbH sind die Instandsetzungsleistungen an eigenen und an angemieteten Fahrzeugen, die im werksinternen Verkehr eingesetzt werden, wesentlicher Bestandteil der HBB-Leistungen. Darüber hinaus konnten für verschiedene Auftraggeber Güterwagen instandgesetzt werden. Der Umsatz dafür lag bei EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.). In der Lokinstandhaltung konnten Leistungen außerhalb der Werksbahn in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.) erzielt werden. Bei der Komponentenaufarbeitung, insbesondere Rangierkupplungen für Triebfahrzeuge, sind die Erlöse etwas rückläufig. Durch Wartung von Mietlokomotiven wurden höhere Erlöse erzielt. Die wesentliche Leistung im Bereich Infrastrukturinstandhaltung erbringt die HBB im Rahmen ihrer Betreiberpflichten am nicht öffentlichen Gleisnetz der ArcelorMittal Bremen GmbH. Entwicklung der betrieblichen KapazitätenZum Jahresende 2023 hatte die Gesellschaft 134 eigene Mitarbeiter (Vorjahr 94), darunter 19 Auszubildende (Vorjahr 16 Auszubildende). Die HBB verfügt zum Jahresende über 15 eigene Rangierlokomotiven (Vorjahr 14). Vier dieser Lokomotiven sind außer Betrieb genommen. Die HBB mietet zusätzliche Lokomotiven an und verfügt zum Jahresende über 10 Mietlokomotiven (Vorjahr 12). Die HBB verfügt insgesamt über 142 eigene Güterwagen (Vorjahr 142) und 294 gemietete Güterwagen (Vorjahr 281). GeschäftslageI. ErtragslageDie HBB schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor Steuern von EUR 2,6 Mio. (Vorjahr EUR 1,7 Mio.) ab, welches deutlich über den Planungen für das Geschäftsjahr (EUR 1,6 Mio.) liegt. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf EUR 39,3 Mio. (Vorjahr EUR 31,8 Mio.). Wesentlich sind die Einnahmen aus den Leistungen in der Werksbahn in Höhe von EUR 27,1 Mio. (Vorjahr EUR 24,6 Mio.) bei ArcelorMittal Bremen GmbH. Die Werksbahnerlöse lagen durch eine Reduzierung der Preise, aufgrund Verzögerungen in der Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Infrastruktur, um 1,5 EUR Mio. unter den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 28,6 Mio. Mit EUR 12,2 Mio. (Vorjahr EUR 7,2 Mio.) lagen die Erlöse außerhalb der Werksbahn deutlich über dem Planwert von EUR 7,3 Mio. Grund dafür ist maßgeblich die Gewinnung eines Neuverkehrs. Die Aufwendungen sind geprägt durch drei wesentliche Komponenten. Dies sind die Fahrzeugkosten der externen Lokomotiv- und Waggonvermieter, die Kosten für das Personal und die Kosten für die Instandhaltung von Fahrzeugen und der Gleisinfrastruktur. Der Personalaufwand ist auf Grund der tariflichen Zusatzentgelte und der weiterhin wachsenden Mitarbeiterzahl angestiegen. Der Materialaufwand beträgt EUR 24,7 Mio. (Vorjahr EUR 21,0 Mio.), in denen operative Mietkosten in Höhe von EUR 6,5 Mio. (Vorjahr EUR 5,3 Mio.) enthalten sind. Die Erhöhung begründet sich im Wesentlichen durch Anmietung neuer Waggons sowie kurzfristig angemietete Leihlokomotiven unter 12 Monate. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 5,1 Mio. (Vorjahr EUR 4,1 Mio.). Die Erhöhung ist im Wesentlichen begründet durch höhere Aufwendungen für Betriebsführung, Aus- und Fortbildungskosten sowie Recruitingkosten. Für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen ihrer Muttergesellschaft, der Captrain Deutschland GmbH, hat die HBB im Rahmen ihrer Integration in den Konzernverbund im Berichtsjahr eine Konzernumlage von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr EUR 1,4 Mio.) bezahlt. II. FinanzlageKapitalstrukturDie Eigenkapitalquote beläuft sich auf 69,9 % (Vorjahr 65,9%). Die gestiegene Eigenkapitalquote bei positivem Ergebnis ist in der stichtagsbezogenen Erhöhung der Bilanzsumme begründet. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr EUR 1,1 Mio.) absolut von EUR 7,8 Mio. auf EUR 9,5 Mio. angestiegen. Neben dem Anlagevermögen sind auch wesentliche Teile des Umlaufvermögens durch langfristige Eigenmittel gedeckt. Die Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Zum Stichtag beliefen sich die sonstigen Rückstellungen auf EUR 3,2 Mio. (Vorjahr EUR 2,6 Mio.). Inhaltlich fallen hierunter vor allem Fremdpersonal, Aufwendungen für Schadensfälle, Diesel sowie Fremdleistungen und Material für Fahrzeuge und Gleisbau. In den Personalrückstellungen sind die Rückstellung für BG-Beiträge, Urlaubsrückstellung und Prämien für außertarifliche Mitarbeiter enthalten. InvestitionenDie Investitionen in Höhe von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.) wurden aus eigenen liquiden Mitteln finanziert. Bei den Zugängen im Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um eine Gleisbremse (TEUR 241), Kauf einer Lok MAK Typ G763 (TEUR 150), 2 Kraftfahrzeuge (TEUR 25), Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 26), einen Maxi Rangierer (TEUR 54), eine Hebebockanlage (TEUR 35), Investitionen des Werkstattbedarfs (TEUR 20), EDV-Ausstattung (TEUR 53) sowie diverse Softwareentwicklungen im Bau (TEUR 96). LiquiditätDer Bestand an liquiden Mitteln beläuft sich am Bilanzstichtag auf EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. III. VermögenslageZum Stichtag 31. Dezember 2023 beläuft sich die Bilanzsumme auf EUR 13,5 Mio. (Vorjahr EUR 11,9 Mio.). Der Anteil der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (ArcelorMittal Bremen) ist stichtagsbezogen im Dezember auf einen Anteil von 24,1% (Vorjahr 20,5 %) gestiegen. Mit einem Anteil von 5,9 % (Vorjahr 7,3%) ist der Anteil der liquiden Mittel gesunken. Durch die Reduzierung des Darlehens von der Muttergesellschaft sind aber in gleichem Maße die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gesunken und weisen am Jahresende eine Summe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr EUR 4,0 Mio.) aus. Das Vorratsvermögen beläuft sich auf EUR 3,3 Mio. (Vorjahr EUR 1,8 Mio.) und macht 24,7% (Vorjahr 15,3%) der Bilanzsumme aus. Das Anlagevermögen ist zum Vorjahr gestiegen auf einen Stand von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr EUR 1,4 Mio.). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt stichtagsbedingt bei 13,5 % (Vorjahr 12,1%). C. NachtragsberichtEs liegen keine besonderen Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor. D. Chancen- und RisikoberichtDas Jahr 2023 war geprägt von einem Rückgang in nahezu allen Wirtschaftsbereichen in Deutschland, insbesondere schrumpfte die Wirtschaft in den Bereichen Industrie und Bau. Im Hinblick auf 2024 ist nach aktuellem Stand jedoch keine Entwicklung in Richtung einer Rezession, sondern eine Stabilisierung der Wirtschaft auf niedrigem Niveau zu erwarten. Der Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine prägt die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin. Die definierten Sanktionen, Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte und die internationalen Lieferketten stellen für viele Branchen besondere Herausforderungen dar. Die gestiegene Inflation sowie Zinssteigerungen sind weitere Folge-Effekte. Diese Rahmenbedingungen betreffen einen Großteil unserer Kunden wie auch uns selbst, mit einem hohen Anteil an Energiekosten bei der Leistungserbringung. Seit mehreren Jahren ist eine ständig verstärkte Cyberkriminalität in vielfältiger Ausprägung zu verzeichnen, die sich seit dem Frühjahr verstärkt auch bei Unternehmen in infrastrukturellen Sektoren bemerkbar macht. Diesen Gefahren begegnen wir mit geeigneten IT-sicherheitstechnischen Entwicklungen sowie internen Schulungsmaßahmen. Neben dem bekannten Fachkräftemangel sind weiterhin verstärkt Lieferengpässe bei Ersatzteilen für Eisenbahnfahrzeuge als auch Einbahninfrastruktur zu verzeichnen, was sowohl uns direkt als auch über unseren Lieferanten indirekt Auswirkungen hat. Zusätzlich sind signifikante Preissteigerungen aufgrund der Energiepreisentwicklung sowie der allgemeinen Inflation zu bemerken. Unsere eigenen Werkstattkapazitäten und langjährigen Kooperationen helfen diesen Risiken angemessen zu begegnen. Diese genannten Faktoren addieren sich zu den weiterhin vorhandenen Herausforderungen und Risiken der Vorjahre. In Bereich Fachpersonal für den Eisenbahnsektor intensivieren und individualisieren wir unsere Personalgewinnungsmaßnahmen. Bezüglich der weiter massiven negativen Effekte bei Trassennutzung der DB InfraGO, primär bedingt durch Baustellen und optimierungsfähigem Baustellenmanagement, stehen wir mit DB InfraGO in regelmäßigem Kontakt. Geänderte Umfeldfaktoren und damit einhergehende neue Herausforderungen öffnen meist auch Chancenfelder. Die veränderten Warenströme, gerade bei Energieträgern, zeichnen erhöhten Transportbedarf auf. Konzepte der integrierten Logistik werden vom Markt positiv aufgenommen und verhelfen Unternehmen der Captrain Deutschland-Gruppe zu einer vertieften Integration in die Prozesskette des Kunden. Unsere betriebliche Flexibilität differenziert uns weiterhin von primären Wettbewerbern. Sofern die Bundesregierung die wesentlichen Eckpunkte des Masterplan Schienengüterverkehr intensiv und beschleunigt weiterverfolgt, können die verbesserten Rahmenbedingungen Volumen auf die Schiene bringen. Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der HBB ist nach wie vor die Transportnachfrage der Stahlindustrie, insbesondere von ArcelorMittal Bremen GmbH, von der die HBB in einem hohen Maß abhängig ist. Effekte am Börsen- und Finanzmarkt sowie am Rohstoff- und Stahlmarkt, insbesondere des Krieges in der Ukraine, könnten negative Auswirkungen auf den Kunden und Gesellschafter ArcelorMittal Bremen GmbH ergeben. Darüber hinaus ergibt sich ein generelles Risiko durch den allgemeinen Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere bei Triebfahrzeugführern und Instandhaltungspersonalen. Um die beständige Leistungsfähigkeit durch geeignetes Personal sicher zu stellen, bildet die HBB mit Schwerpunkt in den Bereichen Transportbetrieb und Fahrzeuginstandhaltung aus. Die durchgeführten Funktionsausbildungen zum Triebfahrzeugführer der Klasse A zum Zweck der Nachführung von Lokrangierführern ausschließlich für den Anschlussbahnbereich hat die Personallage im Transportbereich gestärkt. Als Folge einer hohen Personalfluktuation ist die Leistungsfähigkeit zum Teil eingeschränkt. Je nach Möglichkeit einer gezielten Personalnachführung könnte sich die Situation entspannen oder verschärfen. Zur Begrenzung von Risiken aus der wesentlichen Abhängigkeit der Geschäftsentwicklung der HBB vom Stahlmarkt setzt die Geschäftsführung weiterhin auf die Erweiterung des Leistungsportfolios außerhalb des Werksbahngeländes von ArcelorMittal und deren Ausbau im regionalen Raum. Im Vergleich zum Jahr 2023 hält die Geschäftsführung auf Grundlage der Erweiterung bestehender Verkehre in 2024 eine weitere Erhöhung der Umsatzerlöse außerhalb der Werksbahn für realistisch. Für das Jahr 2024 werden angespannte wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit Rückgängen im Schienengüterverkehr insbesondere in den Bereichen Metall und Automotive erwartet. Die Transportnachfrage bleibt auf Grund der globalen Abhängigkeiten insbesondere vom Rohstoffmarkt und Finanzmarkt ungewiss. HBB könnte jedoch von einer verbesserten Auslastung des Großkunden ArcelorMittal Bremen GmbH und entsprechend gesteigerter Transportnachfrage und Aufträge im Bereich der Infrastruktur im Werksbahnbereich partizipieren. Auf Grund der gesellschaftsrechtlichen Einflussmöglichkeiten durch ArcelorMittal Bremen GmbH könnte HBB von Einsparmaßnahmen betroffen werden. Auf Basis der Zertifizierungen für die Instandsetzung an Eisenbahnfahrzeugen und der durch das Eisenbahn-Bundesamt erteilten Sicherheitsbescheinigung hat die HBB in den vergangenen Jahren Erfahrungen im Geschäft außerhalb der Werksbahn sammeln können. Konkrete Aufträge lassen auf eine Ausweitung insbesondere von Rangier- und Transportleistungen im öffentlichen Bereich schließen. Das strategisch gute Umfeld innerhalb Bremens sowie mit Nähe zu den Seehäfen Bremerhaven, Cuxhaven und Wilhelmshaven könnte sich als Standortvorteil erweisen. Durch den am Markt vorhandenen Mangel an Triebfahrzeugführern und den daraus resultierenden Risiken der Leistungsschwäche, könnten die erwarteten Umsatzerlöse nicht erreicht werden. Konkrete Umsatzrisiken könnten sich aus dem Rückgang von Transportvolumina aufgrund unterbrochener bzw. schwächer frequentierter Lieferketten in Handel und Produktion sowie aus Produktionseinschränkungen bei Kunden ergeben. Ein weiteres Risiko besteht in den Streikauswirkungen im Zuge des Tarifkonflikts zwischen der DB und der GDL, denen die HBB durch möglichst flexible zeitliche Verschiebung von Verkehren und Volumina begegnet. Die im Zuge einer steigenden Anzahl von Starkwetterereignissen (z.B. in Form von Hochwasser aus Starkregen) bestehenden Risiken hinsichtlich der Gleisinfrastruktur versucht die HBB durch eine Erhöhung der Robustheit der Anlagen zu kompensieren. Positiv könnten Ausweichtransporte bzw. die Verlagerung von LKW-Transporten auf die Schiene wirken. Eine weitere Chance besteht im Bereich der Verkehre außerhalb des Werksgeländes in der seitens der Bundesregierung für 2024 geplanten Förderung des Einzelwagenverkehrs, für die jedoch noch keine Förderrichtlinie veröffentlicht wurde. E. PrognoseberichtDie Gesamtnachfrage des Großkunden ArcelorMittal Bremen GmbH ist weitgehend stabil und AMB hat eine etwas erhöhte Mengenprognose hinsichtlich der Nachfrage von Transportleistungen im Jahr 2024 um 5% über Vorjahresniveau abgegeben. Bezüglich der Instandhaltungsleistungen werden aufgrund einiger Sonderprojekte höhere Umsätze gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet (Gesamtumsatz in Höhe von EUR 30,9). Die Geschäfte außerhalb der Werksbahn werden auf Grund der aktuellen Nachfrage an Transport- und Instandhaltungsleistungen und der daraus resultierenden Erweiterung bestehender Verkehre auf einem höheren Niveau erwartet. Grundsätzlich steht der HBB die Möglichkeit offen, weiter am Markt zu wachsen. Begrenzender Faktor ist hier allerdings die aufgrund der angespannten Marktlage eingeschränkte Möglichkeit der Rekrutierung qualifizierter Personale insbesondere im Transportbereich. Für die zukünftige Personalbedarfsdeckung plant HBB die Ausbildung auszubauen und über Funktionsausbildungen die Nachführung von Triebfahrzeugführern und Rangierbegleitern zu decken. In Abhängigkeit von der Stabilisierung des Personalbestands bestehen gute Aussichten, Leistungsnachfragen adäquat befriedigen zu können. Insgesamt ergibt sich für die HBB ein Planumsatz im Jahr 2024 von EUR 44,1 Mio. (realisierter Umsatz im Jahr 2023 EUR 39,6 Mio.). Das operative Planergebnis 2024 (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von EUR 2,4 Mio. wird aufgrund des erhöhten Einsatzes von Fremdpersonals etwas unter des realisierten Ergebnisses von 2023 (EUR 2,6 Mio.) erwartet.
Bremen, den 31. März 2024 Andreas Witte Jonas Tesch |
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