Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Global One Automotive GmbH
Ludwigstraße 10, 61348 Bad Homburg vor der Höhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Markus Reiff seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Kai Ballsieper seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Global One Automotive GmbHBad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GLOBAL ONE AUTOMOTIVE GMBH, BAD HOMBURG V. D. HÖHEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GLOBAL ONE AUTOMOTIVE GMBH, BAD HOMBURG V. D. HÖHEAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Global One Automotive GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe unter der Nummer HRB 15811 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist seit dem 08.09.2021 Bad Homburg v. d. Höhe (§ 264 Abs. 1a Satz 1 HGB). Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätze der §§ 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 315a HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Berichtsfirma ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne dieser Vorschriften als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz ist für jeden Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und Klarheit als Davon-Vermerk in der Bilanz angegeben. Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten sowie Beträge des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig (§ 265 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 HGB). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Global One Automotive GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anders bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Die Bilanzierungsverbote und -wahlrechte nach § 248 HGB wurden beachtet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Anschaffungskosten einbezogen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Anschaffungskosten einbezogen. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Sofern erforderlich werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Flüssige Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nennwerten bilanziert. Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt nach vollständiger Ergebnisverwendung. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Global One Automotive GmbH (Anlage 3a) dargestellt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen ausschließlich bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen ausschließlich bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft hatte gegenüber den Gesellschaftern zum 31.12.2023 Forderungen in Höhe von 532.396,26 Euro (Vorjahr: 93.165,30 Euro). Dem gegenüber schuldete die Gesellschaft den Gesellschaftern 34.266.152,34 Euro (Vorjahr: 26.064.379,84 Euro). Sonstige Angaben Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Ab dem 1. April 2024 gehören der Geschäftsführung an:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf 168.614,00 Euro (Vorjahr 259.062,00 Euro). Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 5 Arbeitnehmer (Vorjahr: 5) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Auszuweisende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Der Beirat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Es wird erwartet, dass die Mindestbesteuerungsregeln i.S.d. § 285 Nr. 30a HGB nicht relevant sind oder keine wesentlichen Auswirkungen haben werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB). Ergebnisverwendung und Rücklagenbildung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Verwendung des Jahresergebnisses vor: Den Jahresüberschuss von 700.700,01 Euro einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrages von - 397.386,60 Euro und somit einen Betrag von 303.313,41 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Homburg v.d. Höhe, den 06.01.2025 gez. Ingo Reiff, Geschäftsführer gez. Kai Ballsieper, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 20.03.2025 festgestellt.
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GLOBAL ONE AUTOMOTIVE GMBH, BAD HOMBURG V. D. HÖHEI. Grundlagen des Unternehmens Die Global One Automotive GmbH (im folgenden GOA) gehört zu einer von derzeit sechs international agierenden "International Trading Groups (ITG)" im unabhängigen KFZ-Teile Markt. Unsere Gesellschafter sind jeweils in ihren Märkten führende Distributionsunternehmen für KFZErsatzteile. GOA verhandelt mit den Lieferanten ihrer Gesellschafter zusätzliche Service-Rahmenverträge für die gesamte Gruppe und erhält für diese Dienstleistung ein definiertes Service-Entgelt seiner Gesellschafter. Insgesamt umfassen die Dienstleistungen von GOA an die Gesellschafter und Lieferanten:
Aktuell hat die GOA 16 Gesellschafter und ist über ihre Gesellschafter in 22 Märkten/Ländern vertreten. GOA ist Partner-Mitglied der FIGIEFA, der eFuel Alliance, Talents 4AA sowie partslife und ist zudem Gesellschafter der CARUSO GmbH, einer Daten- und Telematik-Plattformen Gesellschaft der KFZ-Teilebranche. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz in der europäischen Aftermarket-Branche konnte auch im Geschäftsjahr 2023 abermals gesteigert werden. Die in den Vorjahren beschriebenen Lieferkettenprobleme konnten von den meisten Lieferanten, nach Verbesserungen im vergangenen Jahr, weiter verbessert werden, sodass man hier von einer befriedigenden Situation sprechen kann. Dennoch ist hinsichtlich der Lieferkettenthematik noch nicht das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht. Um zukünftigen Negativeffekten durch regionale bzw. globale Krisen vorzubeugen, benötigt es im Bereich der Produktion und Logistik eine nachhaltige Beschaffungspolitik, welche in Betracht zieht, sich nicht ausschließlich auf Produktionen für kritische Bauteile aus Fernost zu konzentrieren. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Global One Automotive GmbH lagen im Berichtsjahr bei TEUR 36.575 (Vorjahr: TEUR 27.333). Damit fielen sie um 33,8 % höher aus als im Vorjahr. Durch die positive Entwicklung der Gesellschafter Einkaufsvolumen konnten bei vielen Lieferanten die höchsten Wachstumsstufen der GOA Service Fee erreicht werden, was den positiven Umsatz-Effekt nochmals verstärkt. Damit wurde für das Jahr eine entsprechend hohe Einkaufs-Umsatzbasis geschaffen. Hinzu kam durch regulatorische Vorgaben der EU für das Jahr 2023 ein erhöhter Bedarf an Diagnose-Equipment, welches klar als Einmaleffekt positiven Einfluss auf das Umsatz-Wachstum der GOA hatte. Dieser entfällt entsprechend wieder für die nächsten Jahre. Im Jahr 2023 ist kein Gesellschafter der GOA weggefallen. Im vierten Quartal ist jedoch ein Gesellschafterwechsel durch Kauf- und Abtretungsvertrag von einem rumänischen Gesellschafter auf einen französischen Gesellschafter erfolgt. Neben dem neu hinzugekommenen Gesellschafter hat die überdurchschnittliche Umsatzsteigerung der bestehenden Gesellschafter einen Hauptgrund für die hohe Umsatzsteigerung der GOA. Der IAM hat sich nach zwei generell schwachen Jahren wieder erholt. Zudem hatte die überdurchschnittliche Inflation der Jahre 2022/2023 einen Einfluss auf die Preisstellungen im Jahr 2023. Und schließlich konnte man noch zusätzliche starke Lieferanten gewinnen und einige bestehende Lieferantenverträge verbessern. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen erhöhte sich der Aufwand aus Service-Fee Inkasso auf TEUR 33.617 (Vorjahr: TEUR 25.510). Die Anzahl der Lieferanten hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht auf nunmehr 91. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände sind aufgrund von planmäßigen Abschreibungen von TEUR 31 auf TEUR 19 gesunken. Investitionen im Bereich der EDV-Software wurden zurückgehalten. Die Sachanlagen reduzierten sich von TEUR 32 um TEUR 7 auf TEUR 25 aufgrund planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr 2023 sind die Finanzanlagen im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 121 unverändert geblieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 2022 mit TEUR 29.150 um TEUR 9.732 auf TEUR 38.882 in 2023 deutlich gestiegen. In 2023 bestanden Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis, von TEUR 532 (Vorjahr TEUR 93). Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich nur geringfügig auf TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 77). Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 85 auf TEUR 107 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind hingegen um TEUR 8.202 bzw. 31 % gestiegen. b) Finanzlage Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre laufenden Verpflichtungen zu erfüllen. Die der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Finanzmittel stammen überwiegend aus Zahlungen der Gesellschafter für Leistungen im Rahmen des operativen Geschäfts. So stehen im kurzfristigen Bereich Forderungen und flüssige Mitteln in einer Gesamthöhe von TEUR 39.663 kurzfristigen Verbindlichkeiten von TEUR 39.045 entgegen. Dies ergibt eine Liquiditätsüberdeckung von TEUR 618. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 36.575 um TEUR 9.243 bzw. 34 % gestiegen. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen stieg der Aufwand aus Service Fee Inkasso um 32 % auf TEUR 33.617. Die GOA beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 5 Mitarbeiter (Vorjahr: 5). Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 568 um TEUR 7 auf TEUR 575 erhöht. Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vorjahresvergleich um TEUR 534 bzw. 27 % infolge rückläufiger Vertriebskosten gesunken. Im Ergebnis ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 701. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die GOA als non-profit Organisation wird nach den Kennzahlen Umsatz und Materialaufwand gesteuert. Maßgeblich ist dabei die Umsatzentwicklung, da der Materialaufwand in linearer und vertraglich fixierter Verbindung zum Umsatz steht. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden erhöhte Umsätze und korrespondierende Materialaufwendungen prognostiziert. Die Umsatzerlöse sindmit TEUR 36.575 und der Materialaufwand mit TEUR 33.792 deutlich gestiegen, sodass sich die Prognose bestätigt hat. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die nach wie vor gute Verfügbarkeit nebst einer guten finanziellen Lage aller GOAGesellschafter, führte zu einem gutem Umsatzzuwachs, da man in fast allen Ländern die Schwäche der konkurrierenden Unternehmen zu seinen Gunsten ausnutzen konnte. Man kann also gesellschafterübergreifend von einem positiven Geschäftsverlauf sprechen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Allgemeine Chancen Im Wirtschaftsjahr 2023 konnte Global One Automotive von mehreren positiven Entwicklungen in der Branche profitieren. Der freie Kfz-Teilehandel bleibt eine zentrale Stütze für die Instandhaltung und Reparatur von Fahrzeugen, insbesondere vor dem Hintergrund alternder Fahrzeugbestände in vielen globalen Märkten. Folgende Chancen wurden identifiziert:
Unternehmerische Chancen (GOA):
Allgemeine Risiken Trotz der positiven Marktentwicklungen und den genutzten Chancen ist das Geschäftsumfeld des freien Kfz-Teilehandels weiterhin mit erheblichen Herausforderungen und Risiken verbunden. Die wichtigsten Risiken für das Geschäftsjahr 2023 waren:
Unternehmerisches Risiko (GOA):
Gesamt-Risikoeinsschätzung:
2. Prognosebericht 2024 Die Annahmen im folgenden Ausblick beruhen auf dem heutigen Kenntnisstand. Wenn eine der aufgeführten oder anderen Annahmen sich verändern, kann sich dies positiv oder negativ auf die beschriebene Entwicklung auswirken. Trotz unserer zuvor genannten Risiken gehen wir jedoch davon aus, dass unsere nachfolgenden Prognosen eintreten werden. Im Allgemeinen ist die wirtschaftliche Lage mit Blick auf die Automobil-Industrie am Standort Deutschland sowie global als schwierig einzuordnen. Diese schwierige Lage hat jedoch keinen negativen Einfluss auf das Geschäft des freien Teilehandels, weder in Deutschland noch in den Ländern, in denen die GOA Gesellschafter hat. Je weniger Neufahrzeuge zugelassen werden, desto größer ist der Reparaturbedarf bei der alternden Bestandsflotte. Menschen möchten weiter individuell mobil sein und scheuen in Ländern wie Deutschland und Polen die Anschaffung von E-Fahrzeugen, die weit weniger reparaturintensiv sind als Modelle mit Verbrennungsmotoren. In Brasilien spielt die E-Mobilität weiter eine untergeordnete Rolle, so dass es mit der regionalen Produktion von klimaneutralen Ethanol-Kraftstoffen aus Zuckerrohr-Überbeständen keinen akuten Handlungsbedarf sieht. In den nächsten Jahren rechnet die GOA mit der Aufnahme weiterer Gesellschafter. Dies führt zu weiteren positiven Umsatzeffekten. Nach wie vor sehen wir eine gute Umsatzentwicklung der osteuropäischen Märkte. Insbesondere hervorzuheben ist hier unser polnischer Gesellschafter, der mit seiner internationalen Ausrichtung ein kontinuierliches Wachstum generiert. Trotz der beschriebenen Ausgangslage rechnen wir im Jahr 2024 mit einem leicht sinkenden Umsatz. Korrespondierend wird mit einem leicht sinkenden Materialaufwand gerechnet, da dieser in linearer und vertraglich fixierter Verbindung zum Umsatz steht. Zum einen gab es im Jahr 2023 durch gesetzliche Vorgaben in Europa einen signifikanten Mehrbedarf an Diagnose-Equipment. Dieser Umsatz fehlt nun im Jahr 2024. Des Weiteren sind in der Supplier Fee-Vergütung Wachstumsstufen enthalten. Bei gleichbleibenden Einkaufs-Umsätzen der Gesellschafter bei den Lieferanten ergeben sich sinkende Service Fee-Vergütungen von den Lieferanten an GOA. Für 2025 erwarten wir wieder den gegenteiligen Effekt. Für das Jahr 2024 prognostizieren wir keine signifikanten Störungen mehr in den Lieferketten, so dass sich die Verfügbarkeit der Lieferanten zu den GOA-Gesellschaftern weiter verbessert, bzw. erholt. Strategisch stellt die GOA sich gegenüber potenziellen neuen Gesellschaftern als "konservative" ITG dar, die sich auf die Kernthemen, die eine ITG zu leisten hat, konzentriert, um Distributoren und auch Lieferanten zufrieden zu stellen. Von zu vielen "additional Services" sieht die GOA tendenziell ab, um interessant für Distributoren als potenzielle Gesellschafter der GOA zu werden, welche derzeit noch Gesellschafter bei konkurrierenden ITGs sind, und die durch zu viel "Service" überfordert werden. 2024 wird auch das Lieferantennetzwerk der GOA weiter leicht ausgebaut. Man wird einen weiteren Lieferanten mit ins Portfolio aufnehmen, welcher sich positiv auf den Umsatz und analog den Materialaufwand auswirkt. Insgesamt wird die GOA dann mit 92 Lieferanten zusammenarbeiten. Seit 2023 ist die GOA auch mit Lieferanten aus dem Bereich Reifen im Geschäft und hat eine entsprechende Vereinbarung mit einer international agierenden Handelskooperation unterzeichnet. Hier gab es mit der WM SE bereits einen Gesellschafter, der aktiv Reifen gehandelt hat. Ende 2023 startete nun auch der brasilianische Gesellschafter mit dem Reifengeschäft, welches sich 2024 positiv im GOA-Umsatz bemerkbar machen wird.
Bad Homburg v.d. Höhe, den 06.01.2025 gez. Ingo Reiff, Geschäftsführer gez. Kai Ballsieper, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersGLOBAL ONE AUTOMOTIVE GMBH, BAD HOMBURG V. D. HÖHEAn die Global One Automotive GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Global One Automotive GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Global One Automotive GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Neue GoA: https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 10. Januar 2025 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Dr. Christoph Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Niklas Niehenke, Wirtschaftsprüfer |
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