Gehrig
Verlags-GmbH
Merseburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2013
EUR |
30.9.2012
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.594.848,25 |
1.470.185,77 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.190,00 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.421,00 |
10.953,50 |
| III.
Finanzanlagen |
1.589.237,25 |
1.459.232,27 |
| B.
Umlaufvermögen |
233.520,86 |
266.354,21 |
| I.
Vorräte |
83.374,00 |
93.777,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
122.566,92 |
128.258,74 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
21.675,64 |
28.449,98 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
27.579,94 |
44.318,47 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.132,43 |
2.825,09 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.830.501,54 |
1.739.365,07 |
Passiva
|
|
30.9.2013
EUR |
30.9.2012
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.590.819,33 |
1.500.679,79 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
51.129,19 |
51.129,19 |
| II.
Gewinnrücklagen |
1.190.159,37 |
1.158.159,37 |
| III.
Gewinnvortrag |
259.391,23 |
259.200,11 |
| IV.
Jahresüberschuss |
90.139,54 |
32.191,12 |
| B.
Rückstellungen |
235.696,00 |
228.845,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.986,21 |
9.840,28 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
3.986,21 |
9.840,28 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.830.501,54 |
1.739.365,07 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Gehrig Verlags GmbH zum
30.09.2013 vermittelt ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft.
Er wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG
aufgestellt. Der Anhang wird nach den Bestimmungen der
§§ 284 ff. HGB auf Basis der für "kleine
Kapitalgesellschaften" geltenden Vorschriften gefertigt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanz ist nach der Gliederung des § 266
Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt worden. Für die
Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die
Darstellung des Gesamtkostenverfahrens gemäß
§ 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Die Bewertung erfolgte nach den Vorschriften der
§§ 252 bis 256 HGB und 279 bis 283 HGB.
Gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB
erfolgten Ansatz und Bewertung erstmals für das
Geschäftsjahr 2010/2011 nach den Vorschriften des HGB
in der Fassung des BilMoG. Infolge der Umstellung ergab
sich gegenüber den Wertansätzen der früheren
Jahre lediglich bei der Rückstellung für Pension
eine Abweichung.
Fremdwährungsumrechnungen haben nicht
stattgefunden.
Bei der Bewertung ist von den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden des Vorjahres im Geschäftsjahr
nicht abgewichen worden.
III. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.
Die Abschreibung erfolgt aufgrund der amtlichen
AfA-Tabelle für allgemein verwendbare
Anlagegüter.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Nettoanschaffungskosten bis zu Euro 150,00 werden im
Geschäftsjahr des Zuganges gemäß § 6
Abs. 2 EStG als Betriebsausgabe erfasst. Geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über
Euro 150,00 bis zu Euro 1.000,00 wurden in vorangegangenen
Jahren gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einem
Sammelposten erfasst und auf 5 Jahre abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
aktiviert.
2. Umlaufvermögen
Das Vorratsvermögen ist in Höhe der bis zum
Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten angesetzt.
Es handelt sich um Aufwendungen für die im
Geschäftsjahr 2012/2013 begonnenen und zum
Bilanzstichtag in Arbeit befindlichen
Veröffentlichungen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag
oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert
ausgewiesen.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Rechnungsabgrenzungsposten werden für Aufwand
zukünftiger Geschäftsjahre gebildet, für den
bereits im laufenden Wirtschaftsjahr die Zahlung erfolgte.
4. Aktive latente Steuern
Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde
verzichtet (§ 274 Abs. 1 S. 2 HGB).
5. Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro
51.129,19. Es ist in vollem Umfang einbezahlt und wird
gehalten von Herrn Thomas Gehrig.
6. Rückstellungen
Bei der Bemessung der Rückstellungen sind die
bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses
bekannten Risiken berücksichtigt. Sie wurden in
Höhe des Betrages angesetzt, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
und aus steuerlicher Sicht zulässig ist.
Die Rückstellung für Pensionen wurde nach
den Vorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG auf der
Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens
gebildet. Das BilMoG sieht für ungewisse
Verbindlichkeiten einen Ansatz in Höhe des
künftigen Erfüllungsbetrages vor. Die zum Ende
des Geschäftsjahres 2010/2011 erfolgte Neubewertung
hat ergeben, dass eine außerordentliche
Zuführung zur Rückstellung von Euro 52.128,00 bis
spätestens 31.12.2024 vorzunehmen ist. Es wurde von
dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB Gebrauch
gemacht, so dass jährlich eine außerordentliche
Zuführung von Euro 3.476,00 (1/15 des
Unterschiedsbetrages aus der Neubewertung) vorgenommen
wird. Zum 30.9.2013 verbleibt eine in der Bilanz nicht
ausgewiesene Rückstellung von Euro 41.700,00, die bis
spätestens 31.12.2024 zuzuführen ist.
7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit
dem künftigen Erfüllungsbetrag nach § 253
Abs. 1 Satz 2 HGB passiviert.
Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden zum
Bilanzstichtag nicht.
Handelsrechtlich erforderliche Vermerke zu einzelnen
Bilanzpositionen ("Davon-Vermerke") wurden, soweit
zulässig, direkt in der Bilanz vorgenommen und werden
im Anhang nicht wiederholt.
V. Sonstige Angaben
Organe
Als Geschäftsführer ist Herr Thomas Gehrig
bestellt. Der Geschäftsführer ist
alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit.
Beschäftigte
Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden neben
dem Geschäftsführer 5 Arbeitnehmer, davon 3
Aushilfskräfte beschäftigt.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor,
einen Teil des Jahresüberschusses 2012/2013 in die
freien Gewinnrücklagen einzustellen (Euro
90.000,00) und den Rest (Euro 139,54) auf neue
Rechnung vorzutragen.
Merseburg, den 15.9.2014
Thomas Gehrig
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.09.2014 festgestellt.
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