Einzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Kissel Spedition GmbH
Im Hofgewann 5, 63814 Mainaschaff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Straub seit 17.7.2014 | Prokura |
Stefan Kissel seit 5.7.2002 | Geschäftsführer |
Michael Kissel seit 5.7.2002 | Geschäftsführer |
Joachim Kissel seit 5.7.2002 | Geschäftsführer |
Thomas Kissel seit 5.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KISSEL Spedition GmbHMainaschaffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023KISSEL Spedition GmbH, Mainaschaff1. Geschäft und Rahmenbedingungen Geschäftstätigkeit Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Logistik-Dienstleistungen, ferner die Vornahme und Ausführung aller damit zusammenhängender Geschäfte und Handlungen, sowie die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen, soweit sie zur Erreichung des Gesellschaftszwecks erforderlich werden oder erscheinen, außerdem die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen. Wettbewerbsposition Seit 2004 ist die Gesellschaft Mitglied der Stückgutkooperation "CargoLine Logistics Network" (im Folgenden: "CargoLine Netzwerk"). Das CargoLine Netzwerk bietet standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre, sowie Kontraktlogistik-Lösungen in Deutschland und Europa. Im CargoLine Netzwerk sind heute rund 90 leistungsstarke Speditions- und Logistikunternehmen aus 44 Ländern von Skandinavien über die GUS-Staaten bis in den Maghreb und von Portugal bis in den Nahen und Mittleren Osten Mitglied. 52 dieser Partner befinden sich in Deutschland. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Herausforderungen in der Transportlogistik im Bereich der Personalgewinnung, speziell im Berufskraftfahrerbereich, bleiben stetig auf hohem Niveau. Gründe für diesen Frachtkräftemangel sind vielfältig. Dieser resultiert beispielsweise aus einem in der Öffentlichkeit wahrgenommenen negativen Image, schlechten Arbeitsbedingungen sowie der generell hohen Personalnachfrage am Markt. Die Lücke wächst stetig, im Jahr 2023 ist das Defizit an Berufskraftfahrern um 70.000 Personen gewachsen. Dies soll sich in den nächsten Jahren zusätzlich um weitere 20.000 Personen verschärfen, laut einer Studie des BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung). Die Transportkosten werden zukünftig weiter steigen, Mindestlohnsteigerungen, Anhebung der Mautgebühren oder steigende CO 2 Abgaben auf Kraftstoffbezüge sind hier als direkte Kostentreiber zu nennen. Indirekt werden sich diese Aufwendungen auf alle Bereiche auswirken, angefangen bei Neueinkauf von Fahrzeugen bzw. der Instandhaltung der im Einsatz befindlichen Einheiten. Die Prognosen der Logistikweisen für den Wirtschaftsbereich Logistik, sehen einer nominalen Entwicklung von +0,8 % im Jahr 2024 entgegen (2,5 % für 2023). Die reale Entwicklung hingegen wird mit -2 % ausgewiesen für das Wirtschaftsjahr 2023. Die Erwartungshaltung für das Folgejahr beläuft sich auf -3,5 %. Diese Herausforderung gilt es seitens der Gesellschaft anzunehmen, sodass die Stellschrauben justiert und an dem volatilen Marktumfeld erfolgreich angepasst werden. Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2023 an. Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 % gesunken und beträgt TEUR 15.091 (Vorjahr: TEUR 15.114). Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 1.860 (Vorjahr: TEUR 1.902). Das von uns erwartete Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 800 - TEUR 1.000 wurde damit deutlich übertroffen, was insbesondere auf den signifikanten Anstieg des Rohergebnisses infolge des nicht vorhersehbaren Anstiegs der Transportvolumina zurückzuführen ist. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 verminderte sich die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten um 15 Personen. Die KISSEL Spedition GmbH beschäftigte in diesem Geschäftsjahr durchschnittlich 175 Personen, worin 4 Geschäftsführer enthalten sind (Vorjahr: 4 Geschäftsführer). Der Erfolg der Gesellschaft basiert wesentlich auf der Qualifikation und der Eigenverantwortung der Mitarbeiter/-innen. Deshalb wurden auch in 2023 die Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter/-innen konsequent fortgesetzt. 2. Wirtschaftliche Entwicklung Die Gesellschaft steuert das Geschäft konsequent lösungs- und ertragsorientiert mit dem Ziel, die Marktposition auszubauen. Zentrale Steuerungsgröße ist das Ergebnis vor Steuern. Vermögenslage Die Grundstücke und Gebäude beinhalten Grundstücke in Mainaschaff und in Stockstadt. Auf dem Grundstück in Mainaschaff wurde das neue Logistikzentrum im Geschäftsjahr 2021 in Betrieb genommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Für eine detaillierte Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 811 auf TEUR 2.994 resultiert im Wesentlichen aus einer angepassten Clearingabrechnung und aus dem reduzierten Umsatzvolumen in den Monaten November und Dezember 2023 verglichen mit den korrespondierenden Vorjahresmonaten. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 865 auf TEUR 296 ist hauptsächlich auf die Erstattung bestehender Steuererstattungsansprüche für Ertragsteuern für die Veranlagungszeiträume 2020 bis 2022 zurückzuführen. Gegenläufig sind die im Folgejahr abzugsfähigen Vorsteueransprüche um TEUR 69 gestiegen, was auf den jeweiligen Rechnungseingang zurückzuführen ist. Am Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 18.441 (Vorjahr: TEUR 17.140). Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresergebnisses um TEUR 1.301 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 35 % der Bilanzsumme und liegt damit um 3 %-Punkte über dem Vorjahresniveau, was auf den Anstieg des Eigenkapitals bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme zurückzuführen ist. Die Rückstellungen für Pensionen sind von TEUR 5.573 im Vorjahr auf TEUR 5.838 zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres angestiegen. Das Zinsniveau ist nachhaltig niedrig. Es wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre angesetzt (Vorjahr 10 Jahre). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund planmäßiger Tilgungen sowie geleisteter Sondertilgungen um TEUR 1.647 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von TEUR 2.040 im Vorjahr auf TEUR 1.335 zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Rückgang resultiert insbesondere aus einer angepassten Clearingabrechnung und aus dem reduzierten Umsatzvolumen in den Monaten November und Dezember 2023 verglichen mit den korrespondierenden Vorjahresmonaten woraus ein geringerer Einsatz von Fremdleistungen erforderlich war. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.838 (Vorjahr: TEUR 2.437) insbesondere gegenüber Gesellschaftern und in Höhe von TEUR 1.908 (Vorjahr: TEUR 1.847) gegenüber nahestehenden Personen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultiert hauptsächlich aus der Zuführung liquider Mittel aus dem Gesellschafterkreis. Die im Vorjahresvergleichswert enthaltenen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 216 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr beglichen. Finanzlage Die liquiden Mittel der KISSEL Spedition GmbH beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf zusammen TEUR 5.153 und sind damit um TEUR 1.825 gestiegen. Hierbei führte insbesondere der um nicht zahlungswirksame Effekte bereinigte Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 zum Zufluss von liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag. Investitionen in das Anlagevermögen sowie die fortgesetzte Tilgung der Darlehensverbindlichkeiten haben die liquiden Mittel hingegen vermindert. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 % gesunken. Das Rohergebnis verminderte sich absolut von TEUR 15.114 im Vorjahr auf TEUR 15.091 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 175 (Vorjahr: 190). Die gesamten Personalaufwendungen beliefen sich auf TEUR 7.933 (Vorjahr: TEUR 7.899). Aufgrund der veränderten Mitarbeiterstruktur ist trotz eines Rückgangs der Mitarbeiterzahl ein Anstieg des Personalaufwand festzustellen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 20 ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Fremdleistungen zurückzuführen. Diese sind insbesondere aufgrund des gestiegenen Einsatzes von Zeitarbeitskräften um TEUR 56 höher als im Vorjahr. Darüber hinaus sind auch die Grundstückskosten sowie die Werbe- und Reisekosten gestiegen. Gegenläufig haben sich insbesondere die Reparatur- und Instandhaltungskosten vermindert. Der Rückgang der Zinsaufwendungen ist im Wesentlichen auf gesunkene Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung sowie die Reduzierung der Darlehensverbindlichkeiten durch laufende Tilgungsleistungen zurückzuführen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 62 gesunken. Grund hierfür ist das hauptsächlich das geringfügig gesunkene Vor-Steuer-Ergebnis. Insbesondere durch die beschriebenen Effekte erwirtschaftete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.301. Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.283 erzielt. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt stuft die Geschäftsführung die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der KISSEL Spedition GmbH als positiv ein. 3. Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.316. Sie betreffen im Wesentlichen Investitionen in LKW (TEUR 592) und sonstige Transportmittel (TEUR 570). Zur weiteren Erläuterung der Investitionen verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang. 4. Chancen- und Risikobericht Die Vorhersagen der führenden Wirtschaftsinstitute (u.a. Institut der deutschen Wirtschaft, ifo-Institut) zu Jahresbeginn 2024 waren unisono pessimistischer Natur. Lediglich ein wohlwollendes gesamtwirtschaftliches Wachstum von 0,1% ließ man verlauten. Dieses zarte Pflänzchen sollte zudem durch flankierende politische Maßnahmen gestützt werden. Mittlerweile verdüstern sich die Produktionserwartungen der Industrieunternehmen und der Bauwirtschaft im Gegensatz zum Dienstleistungssektor, wo die Aussichten nicht überragend, aber weniger pessimistisch sind. Hilfe durch die Politik ist fraglich. Der angespannte Finanzhaushalt, das gegenseitige Unverständnis von Vertretern der Politik und Wirtschaftsverbänden über die Ernsthaftigkeit der wirtschaftlichen Nöte und die gestiegenen Zinsen sprechen gegen eine wachstumsfördernde Flankierung durch die Politik. Die geoökonomischen Probleme, wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, fehlende Impulse aus China und die Abschottung nationaler Märkte drosseln zudem das Tempo der Weltwirtschaft. Alle Indikatoren deuten in Richtung Stagnation in Deutschland. Die Inflation ist hingegen mit 2,3% deutlich gesunken, verschleiert allerdings weiterhin steigende Preise für Dienstleistungen und Nahrungsmittel durch die Gewichtung der gesunkenen, aber zu hohen Energiepreise. Alle Wirtschaftsvertreter insbesondere die energieintensive Industrie fordern wettbewerbsfähige Energiepreise respektive Unterstützung in der notwendigen Transformation der Energieerzeugung auf regenerative Quellen. Die Bereitschaft zur Transformation liefert das ökonomische Momentum für die Beschleunigung der Dekarbonisierung. Die Politik steht vor dem Dilemma, die Pariser Klimaziele umzusetzen ohne den sozialen Frieden zu gefährden. Wenn alles infrage steht, gibt es Chancen für die Unternehmen, die den Wandel mitbestimmen, die alternative Energien einsetzen, Lieferketten resilienter gestalten, ihren MitarbeiterInnen ein gutes Auskommen garantieren. Die größte brancheninterne Sorge bleibt allerdings der sich seit Jahren verschärfende Fahrermangel. Trotz vieler Anreize und hoher Wertschätzung für das Berufsbild wird es immer schwieriger offene Stellen im Fahrerbreich zu besetzen. Die Transportbranche teilt das Schicksal vieler anderer Branchen. Da die Boomer-Generation verstärkt aus dem Erwerbsleben ausscheidet, gibt es einen Wettbewerb um junge Mitarbeiter. Es gilt attraktive Arbeitsplätze mit dem erwarteten Work-Life-Balance-Faktor anzubieten. Mit unserer neuen Speditionsanlage bringen wir alle Voraussetzungen hinsichtlich Modernität und Digitalisierung mit. Weitere Risiken sind die CO 2 -Steuer, neue mautpflichtige Strecken, höhere Mautsätze und sinkende Produktivitäten. Auch rückt die Stabilität logistischer Netzwerke in den Mittelpunkt. Nicht nur die eigene Performance, sondern die des Netzwerks entscheidet über Qualität und Kundenzufriedenheit. Es besteht dauerhaft die Gefahr, dass Partnerstandorte durch Cyber-Attacken auf die IT-Infrastruktur lahmgelegt werden. Der Blick auf die Weltlage zeigt, dass es kein von Kooperation geprägtes Miteinander in der Weltgemeinschaft mehr gibt. Wirtschaftssanktionen und Rohstoffembargos als Waffen im ideologischen Kampf bedrohen den freien und globalen Welthandel. Der in der Pandemie sich abzeichnende Trend zu mehr Lagerhaltung, alternativen Lieferbeziehungen und mehr Regionalität wird sich verstärken. Dieser Richtungswechsel wird der Logistik Chancen eröffnen, da sie über die Lagerflächen und das Knowhow verfügt. Zusammenfassend sind trotz Krieg und Kriegsdrohungen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, die nicht üblicherweise mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. 5. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 übertraf die Prognose sowohl im Ergebnis als auch in anderen Performanceparametern. Bei gestiegenem Sendungsvolumen in der Zustellung konnten wir die Qualitätsführerschaft in der Kooperation CargoLine verteidigen. Derzeit sind wir nach Sendungen das stärkste Verteilerdepot innerhalb der CargoLine und halten souverän die von uns gewohnte Zustellqualität. Das in 2023 gestartete Projekt zur automatisierten Tourendisposition nimmt Gestalt an. Wir favorisieren eine in unsere Digitalisierungsplattform integrierte Lösung. Somit bleiben wir unserem Ansatz möglichst schnittstellenfrei mit einheitlichem Frontend treu. Spätestens Ende 3. Quartal 2025 rechnen wir mit dem operativen Start. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsagenda der CargoLine bereiten wir uns auf eine mögliche Berichtspflicht zur nach CSRD (Corporate Sustainabitliy Reporting Directive) vor. Auch wenn wir für 2025 noch nicht betroffen sein werden, wollen wir die Anforderung sichten und die technischen Notwendigkeiten zur Datenerhebung einrichten. U.a. implementieren wir eine Gebäudeleittechnik und prüfen die Machbarkeit einer Ladeinfrastruktur in Verbindung mit einem Energielastmanagement. Bei wirtschaftlicher Stagnation, akutem Fachkräftemangel und steigenden Lohnkosten erwarten wir eine sinkende Transportnachfrage in 2025. Der Druck auf die Frachtpreise lässt sich an den vermehrten Frachtausschreibungen ablesen. Die Rahmenbedingungen für Preisgespräche sind daher nicht rosig und unser Ziel wird sein, strategische Kunden zu halten. Die positive Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr rührt von Neukunden- und Mehrgeschäft mit Bestandskunden und von gestiegenem Sammelgut-Eingang-Volumen. Auf Basis der Zahlen bis Anfang Juli erwarteten wir für das gesamte Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis vor Steuern zwischen TEUR 800 und TEUR 1.000. Unsere Unternehmensstrategie ist darauf ausgerichtet unsere Marktposition als die Mittelstandsalternative in der Transportlogistik am Untermain auszubauen.
Mainaschaff, den 2. September 2024 KISSEL Spedition GmbH Geschäftsführung Joachim Kissel Michael Kissel Thomas Kissel Stefan Kissel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023KISSEL Spedition GmbH, MainaschaffAllgemeine Hinweise Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Gemäß § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB treten die entsprechenden Rechtsfolgen im vorliegenden Jahresabschluss nicht ein, so dass die Gesellschaft unverändert die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften anwendet. Die Gesellschaft wird im Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Registernummer HRB 2038 geführt. Sitz der Gesellschaft ist in 63814 Mainaschaff. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde in Euro aufgestellt. Der Ausweis der Vorjahreszahlen erfolgt gemäß § 265 Abs. 2 HGB. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden nicht angegeben. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten, sofern keine gesonderte Angabe erfolgt. Die Beträge sind grundsätzlich mit den Beträgen des Vorjahres vergleichbar. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen verringert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände wurden dabei nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG sind vereinfachungshalber auch in der Handelsbilanz im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst worden. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung weggefallen, erfolgt eine Wertaufholung. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit die Wiederbeschaffungskosten gefallen sind, wird entsprechend dem Niederstwertprinzip bewertet. Für das Ersatzteillager ist ein Festwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine pauschale Wertberichtigung von 1,5 % berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind jeweils zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden pauschal sowie zeitanteilig mit dem Nennwert ermittelt. Latente Steuern Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet weiterhin auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern. Eigenkapital Das Eigenkapital umfasst neben dem gezeichneten Kapital eine Kapitalrücklage, den Gewinnvortrag und den auf das Geschäftsjahr entfallenden Jahresüberschuss. Laut Gesellschaftsvertrag beträgt das Stammkapital EUR 500.000,00. Es ist vollständig einbezahlt. Rückstellungen Die in den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen einbezogenen Leistungsverpflichtungen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeit mit dem anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für die Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn (Vorjahr zehn) Jahre nach Rückstellungsverordnung verwendet. Gehaltstrends werden entsprechend vertraglicher Vereinbarungen nicht berücksichtigt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden mit den von der Deutschen Bundesbank festgestellten Zinssätzen entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit es hierfür Anhaltspunkte gibt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Eine Währungsumrechnung war mangels entsprechender Bestände nicht notwendig. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Angaben und Erläuterungen zu dem Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Fremdkapitalzinsen sind in den Anschaffungskosten nicht enthalten. Angaben und Erläuterungen zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhalten - wie im Vorjahr - keine Forderungen gegen Gesellschafter. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in der Bilanz separat ausgewiesen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen am Bilanzstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres TEUR 3.019 (Vorjahr: TEUR 3.804). Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 30 und sind damit um TEUR 11 höher als im Vorjahr. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellung für Pensionen beträgt im Berichtsjahr nach Saldierung TEUR 5.838 (Vorjahr: TEUR 5.573). Die versicherungsmathematische Bewertung basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %), einem Rententrend von 0,00% (Vorjahr: 0,00%) sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00% (Vorjahr: 0,00%) per annum. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Die Rückstellung für Pensionen wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 902 (Vorjahr: TEUR 857) saldiert. Im Finanzergebnis wurden die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr Zinsaufwendungen: TEUR 136) mit den korrespondierenden Erträgen aus der Bewertung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 37) saldiert. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Archivierung, den Eigenanteil aus Transportschäden, Resturlaub sowie Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung. Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten
Zu den Sicherheiten: Zu 1) Betrifft die Grundschuld auf ein Grundstück in Mainaschaff sowie die Grundschuld auf ein Grundstück in Stockstadt Zu 2) Betrifft die Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen Zu 3) Betrifft Bürgschaften der Gesellschafter Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt TEUR 2.838 (Vorjahr: TEUR 2.437). Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen das In- und Ausland. Die Erleichterung nach § 286 Satz 2 HGB werden gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB angewandt. Aufgliederung der periodenfremden Erträge/ Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 14) enthalten, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 15) einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 2.475 auf TEUR 2.495 erhöht, was zum einen auf das gesunkene Rohergebnis und einen dadurch einhergehenden Anstieg der Aufwendungen für den Fuhrpark zurückzuführen ist. Zum anderen ist bei den Aufwendungen für Fremdleistungen eine Erhöhung zu verzeichnen. Ertragsteuern Die Ertragsteuern enthalten nahezu ausschließlich Steuern des abgelaufenen Geschäftsjahres.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus kurzfristig kündbaren Miet- und Franchiseverträgen bestehen mit einem jährlichen Gesamtbetrag von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 104). Das Bestellobligo beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Herr Joachim Kissel, Goldbach, Speditionskaufmann Herr Michael Kissel, Hösbach, Bankkaufmann Herr Stefan Kissel, Goldbach, Speditionskaufmann Herr Thomas Kissel, Goldbach, Diplom-Kaufmann Die vorgenannten Personen üben hauptberuflich die geschäftsführende Tätigkeit bei der KISSEL Spedition GmbH aus. Die Geschäftsführer sind zur Vertretung der Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen berechtigt. Bezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäftsführer haben in diesem Geschäftsjahr Bezüge von insgesamt TEUR 826 (Vorjahr: TEUR 827) erhalten. Für Mitglieder der Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellungen (§ 285 Nr. 24 HGB) Für die Geschäftsführung wurde vor Saldierung mit dem Aktivvermögen in Höhe von TEUR 902 (Vorjahr TEUR 857) eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 6.740 (Vorjahr: TEUR 6.430) gebildet. Mitgliedern der Geschäftsführung gewährte Kredite Geschäftsführern sind keine Kredite gewährt. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe von Honoraren. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft macht wegen ihrer Rechtsform als GmbH von der Schutzklausel des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe von Geschäften. Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB der sich aus dem Übergang vom 7- auf den 10-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses bei der Berechnung der Pensionsrückstellung ergibt, beläuft sich auf TEUR 93 (Vorjahr TEUR 413). Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr, haben sich nicht ergeben. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt folgende Gewinnverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Mainaschaff, den 2. September 2024 KISSEL Spedition GmbH Geschäftsführung Joachim Kissel Michael Kissel Stefan Kissel Thomas Kissel
sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KISSEL Spedition GmbH, Mainaschaff Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss der KISSEL Spedition GmbH, Mainaschaff, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KISSEL Spedition GmbH, Mainaschaff, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kronberg, 2. September 2024 SPALL
& KÖLSCH GmbH
Spall, Wirtschaftsprüfer Kölsch, Wirtschaftsprüfer |
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