Esmeyer Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Esmeyer GmbH & Co. KG.ErkrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhalt I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen und Risiken 1. Risiken 2. Chancen 3. Gesamtaussage VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VII. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind als Handelsunternehmen im Vertriebsgeschäft für Gebrauchsgüter aller Art, insbesondere Artikeln aus den Bereichen "Gastronomie/Catering" sowie "Haushaltswaren" tätig. Der Geschäftsbereich "B2B Versandhandel" wendet sich an: • Unternehmen / Gewerbetreibende • Einrichtungen aller Art • Institutionen / Behörden • Gastronomie / Hotellerie Die Warengruppen umfassen im wesentlichen Bestecke, Geschirr, Glaswaren, Isoliergefäße sowie Kochgeräte und Küchenartikel aus Edelstahl. Durch unser breites Angebot bieten wir unseren Kunden professionelle Lösungen rund um Kantine, Küche und Gemeinschaftsverpflegung. Die Abnehmer für "Haushaltswaren" im Großhandels-Geschäft sind: • Versandhäuser / Online-Shops / Großhändler • Handelsketten / SB-Märkte / Einrichtungs- und Warenhäuser Das Sortiment umfasst hier insbesondere Bestecke und Schneidwaren, dazu Isoliergefäße und weitere Artikel rund um den "gedeckten Tisch". Unser Absatzgebiet ist hauptsächlich Deutschland und das europäische Ausland. Als Handelsunternehmen arbeiten wir mit Herstellern aus ganz Europa sowie Asien zusammen. Importierte Waren werden unter mehreren Eigenmarken verkauft - dazu zählen "ESMEYER" und "CATERADO". 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt zusammen mit langjährigen Produktionspartnern jedes Jahr eine Vielzahl neuer Produkte. Eigene Forschung und Produktentwicklung betreiben wir als Handelsunternehmen nur in geringem Umfang. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland - dem wesentlichen Absatzgebiet der Esmeyer GmbH & Co. KG - war stagnierend bzw. leicht rückläufig. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Branchenbericht GPK|Hausrat 2024 - IFH KÖLN: Die GPK-Branche (Glas, Porzellan, Keramik) verzeichnet nach dem Zwischenhoch in den letzten zwei Jahren im Jahr 2023 einen Rückgang von 6,6 % im Vergleich zu 2022. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 war für die Esmeyer GmbH & Co. KG im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend. Der Gesamtumsatz des Unternehmens sank zwar in Summe um 3,978 Mill. EUR / 19,20 %. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass im Jahr 2022 rund 5,4 Mill. EUR Umsatz durch Sonderaktionen mit Handelskunden enthalten waren, die 2023 nicht erzielt wurden. Somit sind die Umsätze mit regulären Kunden in 2023 gestiegen. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,4 % gesunken. Die Kostensenkung betrifft hauptsächlich die Kosten der Warenabgabe, resultierend aus dem verminderten Umsatz durch die Sonderaktionen. Die Bilanzsumme hat im Berichtszeitraum um 27,42 % auf T€ 5.968 abgenommen. Grund hierfür sind die Reduzierung des Warenbestandes um T€ 539, die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten um T€ 1.880 sowie die Senkung der liquiden Mittel um rund 1,70 Mio. €. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Das Vermögen hat sich um T€ 2.252,80 verringert. Der Warenbestand, die Forderungen und die liquiden Mittel sind gesunken. Analyse der Vermögenslage in T€:
Die Eigenkapitalquote zur Bilanzsumme (unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten) liegt 2023 bei 75,04 % und ist somit gegenüber 2022 mit 77,35 % leicht gesunken. Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.968,60 gegenüber T€ 2.603,20 im Vorjahr und ist damit um 24,38% gesunken. Damit liegt dieser auf dem Niveau der erfolgreichen Vorjahre. Der Materialaufwand ist um T€ 3.017,00 gesunken. In Relation zu der Betriebsleistung ergibt sich eine deutlich geringere Materialeinsatzquote von 60,64% (Vorjahr 63,56 %). Der Personalaufwand ist insgesamt um T€ 125,70 (= 5,66 %) gestiegen. Hauptsächlich sind hier die angesichts der erhöhten Inflation notwendigen Erhöhungen der Löhne und Gehälter die Ursache. Die Personalaufwandsquote stieg von 10,73 % auf 14,03 % im Verhältnis zur Gesamtleistung. Die Werbekosten wurden 2023 gegenüber 2022 um T€ 33,50 reduziert. Das entspricht einer Verminderung von 10,56 %. Die Werbemaßnahmen wurden weiter optimiert. Die Ertragslage ist weiterhin sehr gut. Finanzlage Die Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 2,58 % der Bilanzsumme aus. Sie verringerten sich um 49,03 %. Ursache ist die planmäßige Tilgung der mittel- und langfristigen Darlehen. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen aus Eigenmitteln, Kreditlinien unserer Banken werden jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen. Wir verfügen über ausreichende Kreditlinien mit angemessenen Reserven. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,87 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung der Skontokonditionen beglichen werden. Der Liquiditätsgrad II, ermittelt als Verhältnis der flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Kommanditisten), beträgt 200,3 % zum Ende des Jahres 2023 nach 211,9 % im Vorjahr. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahl Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow nach den Grundsätzen des DRS 21. Die Umsatzrendite ist im Vorjahresvergleich angestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 14,35 % nach 15,31 % im Vorjahr. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 2023 T€ 602,9 (Vorjahr T€ 6.267,3), der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit T€ -2.127,9 (Vorjahr T€ -4.289,5). Die Änderungen gegenüber dem Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus der Verminderung des Warenbestandes und der Forderungen, im Finanzierungsbereich wirkte sich im Wesentlichen die Tilgung der kurzfristigen Kredite innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Der Umsatz je Mitarbeiter ist von T€ 545,40 in 2022 auf T€ 418,60 in 2023 gesunken. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unsere Kennzahlen zeigen eine stabile Entwicklung. Insgesamt sind die Kennzahlen gut. III. PrognoseberichtDie aktuellen Gesamt-Umsätze bewegen sich in den ersten vier Monaten 2024 leicht unter dem Vorjahresniveau. Jedoch sind die margenstärkeren Umsätze aus dem "Versandhandel" etwas gestiegen. Insgesamt ist das derzeitige Ergebnis zufriedenstellend. Auch für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem guten Ergebnis und die erfolgreiche Marketing-Strategie wird fortgeführt. IV. Chancen und Risiken1. Risiken Aus heutiger Sicht (im Mai 2024) bestehen mittelfristig verschiedene Risiken: A) Global weiterhin durch militärische Konflikte weltweit und die damit verbundeneren Unsicherheiten B) Die schlechte Wirtschaftslage in Deutschland bzw. ganz Europa mit ungewisser Entwicklung Die Esmeyer GmbH & Co. KG erzielt mehr als 80 % der Umsätze im Bereich "B2B Versandhandel" und hat hier aktuell über 35.000 aktive Kunden aus den verschiedensten Bereichen. Als Versandhändler benötigen wir keine Filialen und können flexibel auf Nachfrage-Schwankungen reagieren. Weder auf der Abnehmer- noch auf der Lieferantenseite gibt es Abhängigkeiten. Deutlich mehr als 50% des Umsatzes werden online generiert (E-Commerce). Das wichtige Ziel einer ausgewogenen Risiko-Streuung im Vertrieb ist erreicht, da der Umsatzanteil des Geschäftsbereiches "B2B Versandhandel" mit seinen mehr als 35.000 aktiven Kunden aktuell bei über 80% liegt. Der zweite Geschäftsbereich "Großhandel" steuert knapp 20 % zum Gesamtumsatz bei. Da die Abnehmer ausschließlich Handelsunternehmen sind, bestimmt der Absatz im Handel und damit das Konsumklima die Entwicklung. In diesem Geschäftsbereich können durch weitere Konzentration im Handel und die schnelle Entwicklung in Richtung E-Commerce / Online-Vertrieb Risiken entstehen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der seit Jahren stabilen und zufriedenstellenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken weiterhin nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte. Liquiditätsengpässe sind daher nicht zu erwarten. Standardrisiken werden durch Versicherungen abgedeckt. 2. Chancen Für das Unternehmen Esmeyer ergeben sich mittelfristig Chancen durch: Ø Weiteren Ausbau der langjährigen und stabilen Kundenbeziehungen Ø Erfolgreiche Entwicklung durch einen hohen Bekanntheitsgrad der Marke "Esmeyer Ø eine überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit verdanken wir kompetenter Beratung und unserer sehr hohen Liefergeschwindigkeit Ø Zukunftssicherheit durch Inbetriebnahme einer neuen E-Commerce Plattform Ende 2023 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, der sich ausschließlich aus gewerblichen Kunden zusammensetzt. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, auch aufgrund der bewährten Bonitätsprüfungsregeln im Haus. Zudem besteht insbesondere mit Großkunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und ggf. über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Erkrath, den 15. Mai 2024 Ralf Esmeyer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Personengesellschaft im Sinne von § 264a HGB in Verbindung mit § 267 HGB. Sie hat ihren Sitz in Erkrath und ist eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal unter HRA 18866. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Esmeyer Verwaltungs-GmbH, Erkrath, mit einem Stammkapital von € 51.129,19, eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal, HRB 12555. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 (2) HGB aufgestellt. Bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen. Zugänge zum Anlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche Sachanlagegüter werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Anlagegütern über dem ihnen am Abschlussstichtag beizulegenden Wert liegt, wird außerplanmäßig auf den geringeren Wert abgeschrieben. Bei Wegfall der Gründe für diese Abschreibung erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Bezogene Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschläge für Wertminderungen wurden, soweit erforderlich, vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Individuelle Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Ansatz des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennwert vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB umgerechnet. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagespiegels in "Anlage 1 zum Anhang" dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten und die Sicherung der Verbindlichkeiten sind in einem Verbindlichkeitenspiegel erfasst:
Sicherheiten wurden ausschließlich für Darlehens-Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gemäß Nr. 1 (valutierend mit € 143.372,40) in Form von Grundschulden gegeben. Weitergehende Sicherheiten wurden für Verbindlichkeiten nicht gewährt. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von € 2.099.941,86 (Vorjahr € 4.028.071,40), wovon € 90.098,27 (Vorjahr € 138.008,27) unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen sind. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus Währungsumrechnung fielen in Höhe von T€ 0,3 (Vorjahr T€ 0,8) an, Aufwendungen in Höhe von T€ 0,1 (Vorjahr T€ 18,7). 5. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB lagen im Geschäftsjahr nicht vor. 6. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form einer Miete für ein angemietetes Lager in variabler Höhe. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Das Jahresergebnis wurde den Gesellschafterkonten gutgeschrieben. Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Horst Esmeyer, Düsseldorf, Herrn Ralf Esmeyer, Düsseldorf und Frau Heike Brühl, Mettmann. Auf die Angabe der Bezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:
Erkrath, den 15. Mai 2024 gez. Horst Esmeyer gez. Ralf Esmeyer gez. Heike Brühl, Geschäftsführer Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Esmeyer GmbH & Co. KG, Erkrath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Esmeyer GmbH & Co. KG, Erkrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esmeyer GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschlussund den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hilden, 24. Juni 2024 HANSA
REVISION Schubert & Coll. GmbH
Dipl.-Kfm. Christian Feit, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Michael Klein, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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