Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 10343
Eingetragen
22.11.1985
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit sonstigen Maschinen
Gegenstand
Handel mit Druckmaschinen und Zubehör jeder Art sowie Adressier- und Singniergeräten für den Industrieversand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Eckhard Bluhm
seit 9.10.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Kurt Hoppen
seit 19.10.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

61.22% identifiziert38.78% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
61.22%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Eckhard Bluhm
Löwenburgstraße 1, 53572 Unkel/Rhein
75.000 DM
61.22%
Bluhm Holding GmbH & Co. KG
Germany
47.500 DM
38.78%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bluhm Systeme GmbH

Rheinbreitbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit mehr als 50 Jahren ist die Bluhm Weber Group als Komplettanbieter im Bereich der Produktkennzeichnung und dessen konsequente Weiterentwicklung tätig. Als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen sehen wir unsere Kunden als Partner an, mit dem Ziel, gemeinsam nachhaltig erfolgreich zu sein.

Die Bluhm Systeme GmbH ist ein Komplettanbieter im Bereich Kennzeichnungstechnik.

Die Tätigkeit der Bluhm Systeme GmbH erstreckt sich auf den Handel von Kennzeichnungstechnik und Papiererzeugnissen, vorwiegend Etiketten, sowie alle damit zusammenhängende Geschäfte. Zudem hält Bluhm Systeme GmbH u.a. über die Weber Marking Systems GmbH Anteile an sechs Gesellschaften im europäischen Ausland. Dies gewährleistet ein nationales und internationales Vertriebsnetz mit bestmöglicher Kundennähe für die Beratung, den Verkauf und den Service.

Das Produktportfolio der Kennzeichnungstechnik erstreckt sich über modulare GESET-Komplettlösungen, Etiketten-Druckspendersysteme, Laser-Beschriftungen sowie Thermotransfer- und Tintenstrahldrucker.

Forschung und Entwicklung

Unter dem gemeinsamen Dach des Unternehmensverbunds werden am Firmenstandort innovative Kennzeichnungssysteme entwickelt. Kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit gehört zu den Kernaufgaben des Unternehmens. Die Produktpalette soll dabei kontinuierlich weiterentwickelt werden, um den speziellen Anforderungen unserer Kunden diverser Branchen gerecht zu werden.

II. Wirtschaftsbericht

a) Geschäfts und Rahmenbedingungen

Die globale Wirtschaft ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,4 % gewachsen. Zwar ließ einerseits das Auslaufen der im Rahmen der Pandemie ergriffenen Schutzmaßnahmen gerade in den Industriestaaten wieder mehr wirtschaftliche Aktivität zu, andererseits lasteten verschiedene Faktoren auf der Weltwirtschaft. So hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gerade in Europa für große Unsicherheit gesorgt, u.a. einhergehend mit einem drastischen Anstieg der Gas- und Energiepreise. Weiterhin war die - zur Inflationsbekämpfung durchgeführte - rasche Zinswende der US-Notenbank ein Belastungsfaktor.

In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartet die Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %. 2024 soll die Wirtschaft um 1,8 % wachsen. Die Bundesregierung wird alles dafür tun, um diese positive Tendenz zu stärken.

[Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Publikation Jahreswirtschaftsbericht 2023 vom 25.01.2023].

Die gesamtwirtschaftlichen Perspektiven haben sich für Deutschland in den letzten Monaten deutlich verbessert. Während im Spätsommer 2022 eine Rezession für das Jahr 2023 erwartet wurde, überwiegen seit geraumer Zeit wieder die positiven Nachrichten und die Prognosen liegen derzeit mehr oder weniger an der Stagnationslinie.

[Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. vom 02.03.2023].

b) Geschäftsverlauf

Das Jahr 2022 wurde durch den Krieg in der Ukraine und der hohen Inflation geprägt. Die mit dem Ukraine-Krieg verbundenen Sanktionen verschärften die Lieferkettenproblematik und führten zu stark steigenden Energiepreisen. Trotz dieses herausfordernden Marktumfelds konnte sich die Bluhm Systeme GmbH in 2022 weiter behaupten.

Das Geschäftsjahr 2022 zeigt folgende Entwicklung des Kerngeschäftes im Vergleich zum Vorjahr auf:

Gesamtumsatz:

Erlöse 2022 TEUR 61.557
Erlöse 2021 TEUR 61.242

Somit ist der Umsatz um TEUR 315 bzw. 0,51 % gestiegen.

Die Gesellschaft konnte trotz Einschränkungen ein positives Ergebnis erwirtschaften. Garant hierfür ist u.a. die etablierte Direktverkaufsorganisation.

Produktentwicklungen haben in allen relevanten Produktsegmenten stattgefunden, die entwicklungs- und produktionsbezogen von der Bluhm Systeme selbst direkt gesteuert werden. Für 2023 bestehen gute Geschäftsaussichten, da durch diese Neuentwicklung im Produktbereich der Marktanteil gestärkt werden kann bzw. neue Märkte erschlossen werden können.

III. Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Zur Verdeutlichung der Ertragslage werden die nachfolgenden Kennzahlen dargestellt:

Ergebnisse nach Bereichen 2022
TEUR
2021
TEUR
Bereinigungen unregelmäßiger Aufwendungen und Erträge 8 -84
Neutrales-/außerordentliches Ergebnis -8 84
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.592 2.734

Der Rohertrag erhöhte sich von TEUR 25.042 (41 %) um TEUR 1.499 auf TEUR 26.541 (43 %). Die Steigerung resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Wareneinsatz, der auf Sonderkonditionen bei den MOP und DSS Geräten zurückzuführen ist.

Der Betriebsaufwand reduzierte sich um TEUR 413 auf TEUR 59.182. Die Reduzierung des Betriebsaufwands ist im Wesentlichen auf den reduzierten Materialaufwand zurückzuführen. Ursächlich für die Steigerung sind die allgemeinen Preissteigerungen sowie auf höhere Werbe- und Reisekosten in der Post-Coronazeit.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 38 auf TEUR 452.

Die nachfolgenden Kennzahlen dienen zur Konkretisierung des Gesamtbildes der Bluhm Systeme GmbH:

1.

Materialkostenquote (Materialaufwand/Gesamtleistung):

2022 57,6 %
2021 59,8 %
1.

Personalkostenquote (Personalkosten/Gesamtleistung):

2022 25,4 %
2021 24,1 %
1.

Betriebsrentabilität (ROI) (ordentl. Betriebserfolg/betriebsnotw. Vermögen):

2022 5,6 %
2021 6,7 %

Das Finanzergebnis erhöhte sich um TEUR 59 auf TEUR 54 im Jahr 2022.

Das neutrale Ergebnis verminderte sich um TEUR 38 auf TEUR 8 im Jahr 2022.

Der Jahresüberschuss 2022 beträgt TEUR 1.855 (im Vorjahr: TEUR 1.928). Die Verminderung des Gewinns betrug somit TEUR 73 bzw. 3,8 %.

Angaben zu den unmittelbaren Beteiligungen:

1.

Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach Quote 50 %

2.

Weber Marking Systems S.A., Belgien Quote 25 %

Jahresüberschuss:

Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach

2022 6.685 TEUR
2021 7.676 TEUR

Weber Marking Systems S.A., Belgien

2022 -535 TEUR
2021 -154 TEUR

b) Finanz- und Vermögenslage

Betriebsvermögen/-kapital 2022
TEUR
2021
TEUR
liquide Mittel
Betriebsvermögen 45.322 39.393
kurzfristiges Fremdkapital
Betriebskapital 45.322 39.393

Das langfristige Vermögen verringerte sich um TEUR 1.450. Dies ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Finanzanlagen zurückzuführen.

Die Erhöhung der kurzfristig gebundenen Vermögensgegenstände um TEUR 1.928 ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Vorräte und der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Dabei spielen Kostensteigerungen bei den Vorräten sowie eine generelle Erhöhung der Lagerbestände, um Lieferengpässen entgegenzuwirken, eine besondere Rolle.

Das wirtschaftliche Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss um TEUR 1.855 bzw. um 4,1 %.

Das langfristige Fremdkapital verringerte sich um TEUR 489 auf TEUR 3.858 aufgrund verringerter Rückstellungen für Investivbezüge.

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um TEUR 4.563 auf TEUR 11.868 erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Steuerung sind vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren von führender Bedeutung. Insbesondere die Entwicklung von Umsatz, Jahresüberschuss sowie die Eigenkapitalquote finden hierbei besondere Beachtung. Wir treffen geeignete Maßnahmen zur Überwachung und Steuerung der Liquidität. Zur Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr verweisen wir auf die entsprechenden Darstellungen unter III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen wir die Mitarbeiterqualifikation, die Mitarbeiterbindung sowie die Arbeitssicherheit. Durch Teilzeitmodelle und die Möglichkeit von mobilem Arbeiten wird es in weiten Teilen der Belegschaft ermöglicht, Arbeitszeit und individuelle Bedürfnisse miteinander zu vereinbaren.

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter stellt für uns ein hohes Gut dar. Vor diesem Hintergrund messen wir der Arbeitssicherheit einen hohen Stellenwert zu. Unsere permanente und lückenlose Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter vor Ort. Die Einhaltung und Weiterentwicklung von Arbeitsschutzmaßnahmen unterliegen einer ständigen Kontrolle. Ziel der Bluhm Weber Group ist es, die Arbeitssicherheit weiter zu verbessern sowie das Bewusstsein der Mitarbeiter für ein sicheres Arbeitsumfeld weiter zu erhöhen.

V. Prognosebericht (Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2023 angehoben. Mit einem Plus von 2,9 % liegt es aber immer noch unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019 (+3,8 %). Für die größten Volkswirtschaften der Welt hat der IWF seine Prognose für das Wachstum des realen BIP ebenfalls angehoben. Für Deutschland etwa gehen die IWF-Experten nun von einem Wachstum von 0,1 % aus - das sind 0,4 %-Punkte mehr als in der Oktober-Prognose.

Der Krieg in der Ukraine wird die wirtschaftliche Entwicklung in 2023 weiterhin beeinflussen ebenso wie die anhaltend hohen Energie- und Rohstoffpreise.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Umsatz. Der Jahresüberschuss soll sich dabei auf dem Vorjahresniveau halten.

Die getroffenen Aussagen und Planungsrechnungen beruhen auf Annahmen und Einschätzungen der Geschäftsleitung, die aus gegenwärtigen Erwartungen und Informationen resultieren. Solche Aussagen unterliegen den allgemeinen Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 kann aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten positiv wie auch negativ von unseren Annahmen abweichen.

VI. Risiko- und Chancenbericht

Risiken:

Die Risiken sind im Wesentlichen der politischen Situation geschuldet, sowie der Auswirkung durch die Pandemie.

Die Euro-Stabilität stellt einen Unsicherheitsfaktor dar und auch die politische Lage in Ost-Europa ist für die Wirtschaft nicht stimulierend.

Chancen:

Für 2023 bestehen gute Geschäftsaussichten, da durch einige Neuentwicklungen im Produktbereich der Marktanteil gestärkt werden kann bzw. neue Märkte erschlossen werden können.

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Programmierung und die damit verbundene technische Weiterentwicklung helfen uns, uns vom Wettbewerb abzuheben und den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Die Gesellschaft zeigt sich gut aufgestellt, mit einem motivierten Team von Mitarbeitern das gesteckte Jahresziel zu erreichen.

Chancen in zukünftiges Wachstum sehen wir vor allem in der Entspannung der geopolitischen Situation, unserer stabilen finanziellen Situation und unserer hohen Produktqualität.

 

Rheinbreitbach, den 29.11.2023

Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

Volker Bluhm, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

BLUHM SYSTEME GMBH, RHEINBREITBACH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 9.296.245,00 18.251.018,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 66,00 520,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66,00 520,00
II. Sachanlagen 455.045,00 277.549,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.726,00 19.251,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.319,00 258.298,00
III. Finanzanlagen 8.841.134,00 17.972.949,45
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 660.000,00 660.000,00
2. Beteiligungen 4.993.027,52 4.993.027,52
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 10.110.993,59
4. Sonstige Ausleihungen 3.188.106,48 2.208.928,34
B. UMLAUFVERMÖGEN 35.414.862,98 26.850.296,66
I. Vorräte 7.170.464,96 7.411.505,28
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.167.825,04 7.409.662,25
2. Geleistete Anzahlungen 2.639,92 1.843,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.485.275,37 9.679.486,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.152.295,71 7.164.993,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 156.571,13 320.185,06
- davon gegen Gesellschafter: EUR 2.031,96 (Vorjahr: EUR 5.720,96)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.992,20 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.172.416,33 2.194.308,43
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 16.759.122,65 9.759.304,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 217.052,95 220.895,13
44.928.160,93 45.322.210,24

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 32.428.125,36 29.596.213,57
I. Gezeichnetes Kapital 38.346,89 38.346,89
II. Kapitalrücklage 728.590,93 728.590,93
III. Gewinnvortrag 28.829.275,75 26.974.237,36
IV. Jahresüberschuss 2.831.911,79 1.855.038,39
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.273.238,42 4.948.510,75
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 502.664,00 545.319,00
2. Steuerrückstellungen 423.902,05 125.519,76
3. Sonstige Rückstellungen 4.346.672,37 4.277.671,99
C. VERBINDLICHKEITEN 7.226.797,15 10.777.485,92
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 583.841,33 955.217,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 583.841,33 (Vorjahr: EUR 955.217,96)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.017.065,58 862.378,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.017.065,58 (Vorjahr: EUR 862.378,50)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 84.566,65 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 84.566,65 (Vorjahr: EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.719.163,31 6.903.205,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.719.163,31 (Vorjahr: EUR 6.903.205,09)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.822.160,28 2.056.684,37
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 621.720,00 (Vorjahr: EUR 622.880,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.200.440,28 (Vorjahr: EUR 1.433.804,37)
- davon aus Steuern: EUR 328.159,32 (Vorjahr: EUR 474.838,51)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 21.191,06 (Vorjahr: EUR 17.696,87)
44.928.160,93 45.322.210,24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 60.225.759,49 61.557.169,61
2. Sonstige betriebliche Erträge 797.061,30 451.867,21
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 38.060,96 (Vorjahr: EUR 59.269,14)
3. Materialaufwand 34.115.484,32 35.467.329,90
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.115.484,32 35.467.329,90
4. Personalaufwand 15.340.915,91 15.632.059,10
a) Löhne und Gehälter 12.958.462,28 13.221.744,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.382.453,63 2.410.314,33
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 181.009,31 148.300,58
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.615.930,02 8.124.454,98
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 43.385,68 (Vorjahr: EUR 95.282,58)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 60.145,41 65.195,49
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259.625,69 34.853,00
- Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 18.300,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.075,48 46.237,17
- davon Zinsaufwendungen aus der Veränderung der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 8.985,00 (Vorjahr: EUR 17.982,77)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.184.501,07 736.511,16
11. Ergebnis nach Steuern 2.855.675,78 1.954.192,42
12. Sonstige Steuern 23.763,99 99.154,03
13. Jahresüberschuss 2.831.911,79 1.855.038,39

ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bluhm Systeme GmbH hat ihren Sitz in Rheinbreitbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HRB 10343.

Der Jahresabschluss der Bluhm Systeme GmbH zum 31. Dezember 2023 ist gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung des § 266 HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert worden.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unter Berücksichtigung der Unternehmensfortführung angewandt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Für Fremdwährungsforderungen war der Devisenkassamittelkurs und für vorhandene Sorten war der Geldkurs im Rahmen der Zugangsbewertung zu beachten. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten war der Geldkurs im Rahmen der Zugangsbewertung heranzuziehen. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Bewertung gemäß § 256a HGB. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten von Vorräten erfolgte die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet. Wenn der beizulegende Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB niedriger ist, wird dieser Wert angesetzt.

Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls einzelwertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie für Zinsverluste und Beitreibungskosten wurde eine Pauschalwertberichtigung bei den nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert bilanziert.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, mit dem Nominalwert eingestellt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Für die Pensionsrückstellungen wurde als Bewertungsverfahren die Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) angewandt mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 %. Zugrunde gelegt wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Als Gehaltstrend und Rententrend wurden 5 % angesetzt. Auf das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB zur ratierlichen Ansammlung des sich aufgrund der Erstanwendung des BilMoG ergebenden Fehlbetrags wurde bei den Pensionsrückstellungen verzichtet.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag bestehenden passivierungspflichtigen Risiken. Der Ansatz erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB vorgenommen. Die Abzinsung erfolgte anhand der Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank für ganzjährige Restlaufzeiten.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen eingetreten; den Forderungen der §§ 246 Abs. 3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde somit entsprochen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus dieser Anlage.

2. Umlaufvermögen

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 2.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 157 sind TEUR 155 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

3. Rückstellungen

Aufgrund der Regelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes ergibt sich eine Reduzierung der Pensionsrückstellung aufgrund der erstmaligen Verwendung eines 10-jährigen Durchschnittzinssatzes im Vergleich zum bisher anzuwendenden 7-jährigen Durchschnittszinssatzes. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 2.741,00. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem für Garantieverpflichtungen, Urlaubsrückstände und Investivbezüge der Mitarbeiter gebildet worden.

4. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 262 sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 273 enthalten.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 3.719 handelt es sich u.a. um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Aus der Anlage 2 zum Anhang sind die Aufgliederungen der Restlaufzeiten und Sicherheiten, der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, ersichtlich.

5. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse für Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen, die nicht beziffert werden können und die nach dem Vollständigkeitsgebot mit einem Merkposten in Höhe von EUR 1,00 anzugeben sind. Die Gesellschaft hat eine zeitlich unbefristete Liquiditätsgarantie für ein verbundenes Unternehmen, die Bluhm Leasing GmbH & Co. KG, Rheinbreitbach, abgegeben. Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die Liquiditätsgarantie nicht in Anspruch genommen und es ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus der Garantieerklärung bis zu deren Ablauf.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden vorwiegend im Inland erzielt. Die im Inland erzielten Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 51.879. Von den im Ausland erzielten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt TEUR 6.765 entfallen TEUR 5.094 auf andere EU-Länder und TEUR 1.671 auf das sonstige Ausland.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlagevermögens von TEUR 374 sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 38 enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 43 enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Veränderung der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer

Eckhard Bluhm, Kaufmann,

Volker Bluhm, Kaufmann (ab 28. September 2023).

Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Kontokorrentkredit an Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 508. Der Kontokorrentkredit wird mit 2 % p. a. über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 Abs. 1 BGB verzinst. Die Zinsen werden ab dem Auszahlungstag auf das jeweils valutierende Kapital berechnet und am Ende eines Kalenderjahres dem Kontokorrentkonto belastet. Der Kontokorrentkredit ist unbefristet.

2. Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 252 Arbeitnehmer beschäftigt.

3. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt: Dies setzt sich zusammen aus TEUR 26 für Prüfungsgebühren und TEUR 4 für Steuerberatungsleistungen.

für Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 26,

für Steuerberatungsleistungen: TEUR 34.

4. Beteiligungen

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ergibt sich aus der Anlage 3 zum Anhang.

5. Einbeziehung in den Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Bluhm Systeme GmbH wird in den Konzernabschluss der Bluhm Holding GmbH & Co. KG, Rheinbreitbach, einbezogen, welcher im Unternehmensregister einzusehen ist.

 

Rheinbreitbach, 18. September 2024

Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

Volker Bluhm, Geschäftsführer

BRUTTOWERTE
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 417.050,06 0,00 0,00 417.050,06
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.955,41 0,00 0,00 72.955,41
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.977.782,60 438.638,31 115.126,05 2.301.294,86
2.050.738,01 438.638,31 115.126,05 2.374.250,27
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 660.000,00 0,00 0,00 660.000,00
2. Beteiligungen 4.993.027,52 0,00 0,00 4.993.027,52
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.110.993,59 12.057,76 10.123.051,35 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 2.208.928,34 979.178,14 0,00 3.188.106,48
17.972.949,45 991.235,90 10.123.051,35 8.841.134,00
20.440.737,52 1.429.874,21 10.238.177,40 11.632.434,33
ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 416.530,06 454,00 0,00 416.984,06
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.704,41 6.525,00 0,00 60.229,41
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.719.484,60 174.030,31 34.539,05 1.858.975,86
1.773.189,01 180.555,31 34.539,05 1.919.205,27
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.189.719,07 181.009,31 34.539,05 2.336.189,33
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66,00 520,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.726,00 19.251,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.319,00 258.298,00
455.045,00 277.549,00
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 660.000,00 660.000,00
2. Beteiligungen 4.993.027,52 4.993.027,52
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 10.110.993,59
4. Sonstige Ausleihungen 3.188.106,48 2.208.928,34
8.841.134,00 17.972.949,45
9.296.245,00 18.251.018,45

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022

Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
Art der Sicherheit
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 955.217,96 955.217,96
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 862.378,50 862.378,50 862.378,50 Eigentumsvorbehalt
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.903.205,09 6.903.205,09
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.056.684,37 1.433.804,37 622.880,00 76.720,00 758.920,00 Bankbürgschaft
10.777.485,92 10.154.605,92 622.880,00 76.720,00 1.621.298,50

AUFSTELLUNG GEMÄß § 285 NR. 11 HGB ÜBER DEN ANTEILSBESITZ zum 31. Dezember 2022

Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

Gesellschaft, an der eine Beteiligung besteht Gegenstand des Unternehmens Höhe der Beteiligung
in %
Eigenkapital 31.12.2022
1. Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach Herstellung, Vertrieb Import und Export von Papiererzeugnissen 50,00 TEUR 52.019,00
2. Weber Marking Systems S.A., Heverlee, Belgien Handelsbetrieb Etiketten, elektr. Drucksysteme und Zubehör 25,00 TEUR 2005,00

AUFSTELLUNG GEMÄß § 285 NR. 11 HGB ÜBER DEN ANTEILSBESITZ zum 31. Dezember 2022

Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

Gesellschaft, an der eine Beteiligung besteht letztes Jahresergebnis
1. Jahresüberschuss: TEUR 6.685
(2022)
2. Jahresüberschuss: TEUR -535
(2022)

Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 wurde an 10.Dezember 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.831.911,79 wird auf neue Rechnung vorgetragen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bluhm Systeme GmbH, Rheinbreitbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 20. September 2024

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Calvi, Wirtschaftsprüfer

Stoeber, Wirtschaftsprüfer

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