Mankind GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Gefrörer seit 29.8.2024 | Prokura |
Tilman Michael Dr. Rosse seit 3.4.2024 | Prokura |
Christian Carl seit 3.4.2024 | Prokura |
Markus Hofmann seit 3.4.2024 | Prokura |
Philipp Angehrn seit 5.9.2023 | Geschäftsführer |
Carsten Alexander Schultz seit 6.8.2013 | Prokura |
Michael Lambert seit 18.1.2013 | Prokura |
Bianca Maria Pegoretti seit 18.1.2013 | Prokura |
Rolf Franz Josef Söhngen seit 18.1.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Valora International AG | 94.89% |
Valora Holding AG | 5.11% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Convenience Concept GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Convenience Concept GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 20. Juni 2014 Ernst
& Young GmbH
Opaschowski, Wirtschaftsprüfer Friedrich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. AllgemeinesDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund der Veränderung des Geschäftsmodells in 2012 ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Es werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden ab dem Anschaffungszeitpunkt linear pro rata temporis abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden ebenfalls zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisations-prinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Haftungsverhältnisse Aufgrund einer gesamtschuldnerischen Bürgschaft im Rahmen einer Vereinbarung über ein automatisches Cash Management System haftet die Gesellschaft für eventuelle Zahlungsverpflichtungen bestimmter verbundener Unternehmen, soweit die Einhaltung der übernommenen Zahlungsverpflichtung das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen im Zeitpunkt der Eingehung der Zahlungsverpflichtung nicht berührt. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Bürgschaft im Rahmen einer Vereinbarung über ein automatisches Cash Management System für eventuelle Zahlungsverpflichtungen bestimmter verbundener Unternehmen wird aufgrund der guten Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Valora Gruppe als gering eingeschätzt. Aufgrund einer gesamtschuldnerischen Bürgschaft im Rahmen eines Credit Facilities Agreement (Syndikatskredit) haftet die Gesellschaft (neben weiteren Gesellschaften der Valora-Gruppe) für Zahlungsverpflichtungen der Valora Holding Finance Ltd., St. Peter Port/Guernsey, und der Valora Holding AG, Muttenz/Schweiz, soweit die Einhaltung der übernommenen Zahlungsverpflichtung das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen im Zeitpunkt der Eingehung der Zahlungsverpflichtung nicht berührt. Zum Bilanzstichtag war der aus dem Credit Facilities Agreement bestehende Kreditrahmen über 100 Mio. CHF von der Valora Holding Finance Ltd. und der Valora Holding AG nicht in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dieser gesamtschuldnerischen Bürgschaft wird daher und aufgrund der guten Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Valora Holding Finance Ltd. und der Valora Holding AG als gering eingeschätzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist aus dem nachfolgend abgedruckten Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.910 setzen sich aus dem Cashpool in Höhe von T€ 4.967 und aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von T€ 1.943 zusammen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von T€ 93 (Vj: T€ 87) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 370) und Boni (T€ 155). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4.917 bestehen gegenüber der Valora Retail Convenience GmbH und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 16.107 resultieren aus verzinslichen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 14.777 sowie aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von T€ 1.330. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Von 840 Filialen am 31.12.2013 wurden 116 in Eigenregie betrieben und 724 in Fremdbetrieb. Inklusive weiterbelasteter Kosten wurden aus dem Fremdbetrieb Umsatzerlöse in Höhe von T€ 19.530 erwirtschaftet. Demgegenüber stehen Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 17.490. Die restlichen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 47.128 entfallen auf Umsatzerlöse aus der Filiale in Eigenregie (T€ 28.140) sowie auf Promotionserlöse (T€ 18.988). Die Umsatzerlöse aus den Eigenfilialen setzen sich aus den folgenden Warengruppen zusammen:
Aufwendungen für bezogene Waren Die erhaltenen Skontoerträge aus Warenrechnungen und Boni sind von den Aufwendungen für bezogene Waren abgezogen worden. Sonstige betriebliche Erträge/sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 1.074 beinhalten vor allem periodenfremde Erträge (T€ 636), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (T€ 221) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 160). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 16.223 beinhalten vor allem Dienstleistung von verbundenen Unternehmen (T€ 9.770), Raum- und Leasing-kosten inkl. Nebenkosten (T€ 1.769), Instandhaltungsaufwendungen (T€ 961), sonstige Dienstleistungen (T€ 858), Rechts- und Beratungskosten (T€ 339), Einzelwertberichtigungen (T€ 285) sowie Forderungsverluste (T€ 99) und periodenfremde Aufwendungen (T€ 957). 5. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus langfristigen und überwiegend umsatzabhängigen Mietverträgen hinsichtlich der von uns betriebenen Ladengeschäfte. Unter Zugrundelegung der Mindestmieten belaufen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf rund € 50,0 Mio. Es besteht ein Konzernumlagevertrag mit der Valora Management AG, Mut-tenz/Schweiz. Nach diesem Vertrag stellt die Valora Management AG, Mut-tenz/Schweiz, der Gesellschaft Verwaltungs- und Dienstleistungen zur Verfügung. Der Vertrag kann mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden. Der Vertrag wurde von den Vertragsparteien nicht gekündigt. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug 14 (Vj: 71). Angaben zu den Organen der Gesellschaft Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:
Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2013 für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft keine Bezüge. Ergebnisabführungsvertrag Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Valora Retail Convenience GmbH, Hamburg. Gewinnverwendungsvorschlag Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2013 von € 4.917.414,84 wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Valora Retail Convenience GmbH, Hamburg, in voller Höhe abgeführt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Valora Holding AG, Mut-tenz/Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Valora Holding AG, Hofackerstrasse 40, CH-4132 Muttenz / Schweiz, erhältlich. Als verbundene Unternehmen werden die Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der Valo-ra Holding AG, Muttenz / Schweiz, einbezogen werden. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Prüfungsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 48.
Hamburg, den 19. Juni 2014 Convenience Concept GmbH Die Geschäftsführung Lars Bauer Thomas Weber Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft betreibt mehrheitlich über Franchise- und Partnerverträge bundesweit eine große Anzahl an Einzelhandelsgeschäften im Kiosk und Convenience Bereich, d.h. im Einzelhandel von Presseerzeugnissen Tabakwaren, Süßwaren, Getränken und t.w. auch Frischverzehr (Convenience). Zusätzlich werden insbesondere im Kioskbereich auch Annahmestellen für Lotto/Toto und staatliche Lotterien geführt. Die Gesellschaft verfügt bundesweit mit Abstand über das größte Netzwerk an Kiosken. Die Läden befinden sich hauptsächlich an hochfrequenten Standorten, im Bereich Kiosk in Vorkassenzonen von Verbrauchermärkten sowie in Einkaufszentren/Kaufhäusern und im Bereich Convenience an Bahnhöfen sowie S-/U-Bahnstationen. Die Kioskgeschäfte haben teilweise einen einheitlichen Auftritt unter den Marken K Kiosk sowie Cigo und die Convenience Geschäfte unter den Marken Service Store DB ("SSDB") und U-Store. Die Gesellschaft ist Master Franchisee der DB für die SSDB Geschäfte. Die Gesellschaft mietet die Läden und gibt sie über Franchise- und Partnerverträge an Drittbetreiber weiter. Im Bereich Franchise, wo ein einheitlicher Laden- und Marktauftritt erfolgt, erstellt und vermietet die Gesellschaft auch die Ladeneinrichtung. Die Gesellschaft macht das Category-Management. Die Ware wird über Grossisten bezogen, mit denen die Gesellschaft teilweise umfassende Liefervereinbarungen abgeschlossen hat. Die Gesellschaft verhandelt aber auch direkt mit den Produzenten/der Industrie, insbesondere im Bereich Tabak bezüglich Werbekosten-/Leistungszuschüssen. Im Franchise- und Partnergeschäft partizipiert die Gesellschaft an den Einkaufsvolumeneffekten, im Franchisegeschäft erhält sie umsatzabhängige Gebühren. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die für die Gesellschaft wesentlichen Rahmenbedingungen sind die allgemeine Nachfrageentwicklung von primär Tabak und sekundär Presse sowie Lotto. An den Standorten in den Vorkassenzone, EKZ, Kaufhäusern sowie Bahnhöfen/U-Bahnstationen hängt die wirtschaftliche Entwicklung auch von der spezifischen Frequenzentwicklung ab. Der Einzelhandelsumsatz mit Tabakwaren war im Jahr 2013 gegenüber Vorjahr mit + 0,3 % leicht positiv. Im Gesamtmarkt Grosso Deutschland entwickelte sich der Einzelverkauf von Publikumszeitschriften im Jahr 2013 mit 4,2 % weiterhin signifikant rückläufig zum Vorjahr. Der positive Trend im "ready-to-go" Food scheint anzuhalten. Im Bereich der Systemvermieter (SB Warenhäuser, EKZ Betreiber sowie insbesondere auch DB) ist die Gesellschaft bezüglich Sortimentserweiterungen (insbesondere im Kiosk Bereich) eingeschränkt Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Vorjahres ist durch die Übernahme der Gesellschaft sowie der Veränderung des Geschäftsmodells nur sehr bedingt mit dem des laufenden Jahres vergleichbar. So wurde auf das Großhandelsgeschäft ab Übernahmedatum zum 02. April 2012 zugunsten eines rückvergütungsbasierten Modells mit dem Verkäufer der Gesellschaft und Grossisten für die Non-Press/Book Bereiche verzichtet. Die Gesellschaft musste ungeplant unrentable Standorte von Franchisenehmern und Partnern vor Ende der Vertragslaufzeit zurücknehmen, da diese aufgegeben wurden (oft auch in Insolvenz gingen) und aufgrund der Mietverträge dann als Eigenstellen weiter betrieben werden mussten. Die prognostizierte Steigerung der Umsatzerlöse aus Franchise-System konnte daher nicht umgesetzt werden. Das hat das Ergebnis der Gesellschaft belastet. Die erwartete Ergebnisverbesserung konnte dennoch erreicht werden. Per Ende des Geschäftsjahrs hat die Gesellschaft direkt und indirekt (einschließlich freier Betreiber) 1.120 Verkaufsstellen betrieben, was einer Abnahme von 34 zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Franchisestandorte hat gegenüber Partnerstandorten im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, was sehr positiv war. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Auf Grund der Änderung des Geschäftsmodells im Vorjahr ist eine Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen nur eingeschränkt gegeben. Wir haben daher auf einen Vergleich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenlage zum Vorjahr verzichtet. Die gesamten Erlöse für das Geschäftsjahr 2013 beliefen sich auf € 66,7 Mio. Davon entfielen rd. € 27,0 Mio. auf Warenerlöse der Eigenstellen. Die Erlöse aus Franchise beliefen sich auf rd. € 19,5 Mio., wobei davon rd. € 17,2 Mio. auf Einnahmen aus Vermietung der Verkaufsstellen sowie der Geschäftseinrichtungen entfallen. Die Erlöse für Provisionen und Promotionen beliefen sich auf rd. € 20,2 Mio. Die Gesellschaft realisierte mit den Eigenstellen bei einem Warenaufwand von € 22,1 Mio. eine Bruttomarge von knapp 18%. Der Aufwand für bezogene Leistungen belief sich auf € 19,1 Mio. Die Personalquote (Personalaufwand von € 1,9 Mio. gemessen an den Warenerlösen) lag bei tiefen 7,1%. Der Dienstleistungsaufwand an verbundene Unternehmen war € 9,8 Mio. Das Ergebnis beträgt € 4,9 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr. Das Anlagevermögen lag mit € 12,6 Mio. rd. € 0,3 Mio. unter Vorjahr. Damit waren die Investitionen knapp unter den planmäßigen Abschreibungen von € 3,6 Mio. Sie wurden primär für Ladeneinrichtungen verwendet. Die Forderungen aus Leistungen beliefen sich auf € 7,2 Mio. (Vorjahr € 5,0 Mio.) und gegenüber verbundenen Unternehmen € 6,9 Mio. (Vorjahr 4,8 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus LuL betrugen € 2,2 Mio. (Vorjahr € 2,5 Mio.) und gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern € 21,0 Mio. (Vorjahr € 16,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft auf Basis handelsrechtlicher Zahlen beträgt 17,3 % (Vorjahr 18,9 %). Mit einem Bestand an flüssigen Mitteln von € 4,3 Mio. war die Liquiditätssituation der Gesellschaft am Bilanzstichtag sehr gut. Die Finanzierung erfolgte vor allem durch die Inanspruchnahme eines Konzerndarlehens. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist auch auf absehbare Zeit gegeben. Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Schulung der Franchisenehmer sowie unserer Mitarbeiter, unsere Prozesseffizienz und die Erfüllung der Anforderungen unserer Lieferanten, insbesondere der Presseverlage, im Hinblick auf eine zeitgerechte Remission (Erfüllung der KR-Richtlinien). Die Geschäftsführung schätzt den Geschäfts- und Ertragsverlauf im mit Abstand größeren Kiosk Bereich als positiv ein, da insgesamt stabile Umsätze und Erträge in einem weiterhin anspruchsvollen Markt erzielt wurden. Die gewünschte Konversion von relativ unabhängigen Partnern zu systemorientierten Franchisenehmern hat sich im Kiosk Bereich wiederum erhöht, was sich positiv auf die Ertragslage auswirkt. Im Bereich Convenience besteht ein größerer Bereinigungsbedarf an unrentablen Eigenstellen, da wo die Frequenz nicht genügend hoch ist. Aufgrund der Mietvertragssituation ist jedoch eine kurzfristige Aufgabe der Standorte sehr schwierig. 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. 4. Chancen- und RisikoberichtGrößtes entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko für unsere Gesellschaft ist eine Abschwächung des Konsumklimas. Da weit über 90% Ihrer Umsatzerlöse mit preisgebundener Ware erzielt werden, können etwaige Absatzrückgänge nur in sehr geringem Maße durch eine angepasste Preispolitik kompensiert werden. Eine große Anzahl der Mietverträge besteht mit Systemvermietern, die bezüglich des Sortiments/Angebots gerade im Kiosk- und da im Food Bereich sehr restriktiv sind. Hinsichtlich unserer Einkaufskonditionen sind wir unmittelbar auf die Verhandlungen mit den uns beliefernden Grossisten angewiesen. Die Ausweitung des Eigenmarkenanteils im Bereich Getränke verbessert die Marge und erlaubt neben einer größeren Marktprofilierung/-differenzierung auch eine größere Autonomie. Ein weiteres Risiko liegt in der Entwicklung der Pachtkonditionen bei neu abzuschließenden Mietverträgen mit unseren Systemvermietern. Hier ist es bereits in den vergangenen Jahren zu einer Verschärfung des Wettbewerbes an den Hochfrequenz Standorten gekommen. Da die Gesellschaft primär Dritte die Geschäfte betreiben lässt, sind die Risiken im Bereich der Gehaltsentwicklung relativ gering. Ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft sind unrentable Standorte, die bis zum Mietvertragsende betrieben werden müssen sowie Zahlungsausfallrisiken der Franchisenehmer und Partner. Die Gesellschaft hat auch ein Risiko bezüglich Forderungsausfällen. Dies ist jedoch verhältnismäßig gering, da sie die Partner und Franchise-nehmer nicht beliefert. Aufgrund der relativ bescheidenen Nettoverschuldung und der Situation an den Finanzmärkten ist auch das Zinsrisiko als gering einzuschätzen. Andere Risiken wie auch Währungsrisiken sind nicht erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten. Chancen sehen wir hauptsächlich in einem weiteren Ausbau unseres Standortnetzes, sowie einer Ausweitung des Bereichs Convenience sowie des Serviceangebots in den Verkaufsstellen. Hierfür und auch für ständige Modernisierung unserer Bestandsfilialen steht ein ausreichendes Investitionsvolumen zur Verfügung. Das Risikomanagement unserer Gesellschaft (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfalls- und Liquiditätsrisiken) findet dabei über das ausführliche monatliche Berichtswesen, die Anpassung der Aufbau- und Ablauforganisation an das wirtschaftliche Umfeld sowie über die Liquiditätsbereitstellung durch die Valora Holding Germany GmbH über die Cash-Pooling-Vereinbarung statt. 5. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2014 geht die Geschäftsführung von einer etwa gleichbleibenden Umsatzentwicklung sowie einer leichten Verbesserung der Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der erwähnten Chancen und Risiken aus. Die Ergebniserwartung liegt bei € 4,5 Mio. bis € 5,0 Mio. im laufenden Geschäftsjahr. Erwartete Umsatzrückgänge im Pressebereich sollten durch Stärkung und Erweiterung im Food, insbesondere Getränkebereich aufgefangen werden. Die Konversion in Franchisestandorte nimmt zu und Maßnahmen zur Flächenoptimierungen an bestehenden Standorten werden die Deckungsbeiträge erhöhen.
Hamburg, den 19. Juni 2014 Convenience Concept GmbH Die Geschäftsführung Lars Bauer Thomas Weber |
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