EIM Executive Interim Management GmbH

Aidenbachstraße 52, 81379 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 99715
Eingetragen
6.8.1992
Branche
UnternehmensberatungManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung und Übernahme von Management-Dienstleistungen für Unternehmer und andere Institutionen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Pruschke
seit 20.8.2025
Geschäftsführer
Wolfgang Dörfler
seit 15.9.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marcus Gerbershagen
seit 28.11.2017
Geschäftsführer
Peter Erhard Fuchs
seit 3.9.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EIM Executive Interim Management AGCHE
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EIM Executive Interim Management AG
Switzerland
228.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EIM Executive Interim Management GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. NOVEMBER 2022 BIS 31. OKTOBER 2023

EIM EXECUTIVE INTERIM MANAGEMENT GMBH, MÜNCHEN

1. Grundlagen

Die EIM Executive Interim Management GmbH ("EIM" oder "die Gesellschaft") ist eine am 22. März 1989 gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in München. Die EIM bietet Beratung und Übernahme von Management Dienstleistungen für Unternehmer und andere Institutionen an.

Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der EIM Executive Interim Management AG (CHE-1094-5396) mit Sitz in Zug/Schweiz und wird in deren Konzernabschluss mit einbezogen.

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des Rohergebnisses und des operativen Ergebnisses (EBIT).

2. Geschäftsfelder und Absatzmärkte

Die EIM ist ein Unternehmen im Bereich Interim Management und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen aller Branchen. EIM setzt Interim- oder permanente Manager ein, um Change-Management Prozesse zu leiten, Management-Teams zu unterstützen und um wesentliche Geschäftsziele zu erreichen.

Ein Drittel der Verträge des Unternehmens umfassen länderübergreifende Aufträge, bei denen die integrierte Organisation eine gleichbleibende Leistungsqualität weltweit sicherstellen soll.

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

3.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das weltweite Wirtschaftswachstum lag im Jahr 2023 bei 3,2 % (EU 0,6 %) bei einer globalen Inflation von 6,8 % (EU 6,3 %).1

Im internationalen wirtschaftlichen Umfeld stellt die geopolitische Unsicherheit ein erhebliches Risiko für die Konjunktur dar und liegt deutlich höher als im historischen Durchschnitt der Jahre bis 2021. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel.2

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation (Wachstum -0,3 %) bei hohen, aber rückläufigen Inflationsraten geprägt.3 Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.4

3.2 Branchenspezifische Entwicklung

Laut der Markstudie 2024 der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM e.V.) zeigte das Jahr 2023 eine weiterhin hohe Auslastung der Interim Manager, die sich fast auf Vorjahresniveau bewegte.5 Begleitet wurde dies von einer positiven Entwicklung der abrechenbaren Tagessätze, was als Zeichen der Wertschätzung und Nachfrage nach qualifizierten Interims Managern mit der jeweils passenden Fachkompetenz gesehen wird.

Während lt. DDIM e.V. die Anzahl der Interim Manager auf den ersten beiden Führungsebenen mit Übernahme von Führungs- und/oder Ergebnisverantwortung von 11.500 in 2022 auf 11.750 im Jahr 2023 stieg, war die durchschnittliche Auslastung jedoch leicht rückläufig (von 91 % auf 89 %). Dieser Trend wurde durch die AIMP-Providerumfrage 2024 der Interessenvertretung professioneller Dienstleister im Interim Management bestätigt, jedoch waren laut deren Studie in 2023 15.104 Interim Manager (Vorjahr: 12.656) an durchschnittlich 130 Tagen (Vorjahr: 158 Tage) gebucht.6

Kompensiert wurde die rückläufige Auslastung jedoch lt. Marktstudie des DDIM e.V. durch den Anstieg des durchschnittlich abgerechneten Tagessatzes, welcher von EUR 1.256 im Jahr 2022 um EUR 62 auf EUR 1.318 in 2023 stieg. Den Anstieg von 4,9 % bestätigt die AIMP-Providerumfrage 2023.

Lt. AIMP-Providerumfrage 2024 stieg das Marktvolumen für Interim Management von EUR 2,425 Mrd. in 2022 auf EUR 2,85 Mrd. im Jahr 2023, analog die Entwicklung laut Marktstudie 2024 des DDIM e.V. Dabei bleibt der Mittelstand der größte Markt, bei Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter bewegt sich die Nachfrage weiterhin bei 61 %.

Neben Projekt-Vakanzen, die einen Marktanteil von 30 % einnahmen in 2023, liegt der Bereich Change Management auf Platz 2 mit 26 %, so die AIMP-Providerumfrage 2023.

4. Geschäftsverlauf und Lage

Das kontinuierliche Wachstum der EIM konnte auch im Geschäftsjahr 11/2022 - 10/2023 fortgesetzt werden. Der Berichtszeitraum war geprägt von einer positiven Geschäftsentwicklung auf verschiedenen Märkten und einer weiteren Expansion des Unternehmens.

4.1 Ertragslage

Das Rohergebnis der Gesellschaft konnte von TEUR 10.731 um TEUR 658 (6,1 %) auf TEUR 11.390 gesteigert werden. Dies ist auf die erfolgreiche Akquisition neuer Kunden, Positionierung in neuen Märkten und die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios zurückzuführen.

Der geopolitischen Wirtschaftslage geschuldet, stagnierte der Auftragseingang zum Ende des Geschäftsjahres, konnte jedoch durch verstärkte und gezielte Marktbearbeitung von wachsenden Industrie-Segmenten stabilisiert werden.

Der betriebliche Aufwand resultiert vorwiegend aus bezogenen Leistungen, welche gleichlaufend mit den Umsatzerlösen um Vergleich zum Vorjahr um 6,0 % gestiegen sind.

Die Personalaufwendungen, die den zweitgrößten Kostenfaktor darstellen, beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 4.011 und lagen damit um TEUR 3.683 (47,9 %) unter dem Vorjahreswert. Diese Reduktion ist das Ergebnis strategischer Anpassungen der Vergütungsstruktur des Unternehmens, die auf eine langfristige Steigerung der operativen Effizienz abzielen. Diese Anpassung wurde durchgeführt, während gleichzeitig eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl von 21 auf 27 unterstützt wurde, um die Ressourcen an den Wachstumszielen des Unternehmens auszurichten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen veränderten sich geringfügig (-3,9 %, TEUR 113) und sanken von TEUR 2.886 im Vorjahr auf TEUR 2.773. Wesentliche Kostenbestandteile sind hier Provisionen für erfolgreiche Vermittlungen innerhalb des Konzernverbundes bei länderübergreifenden Projekten sowie Provisionen an externe Partner.

Das EBIT betrug im Geschäftsjahr TEUR 4.592, was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.459 bzw. 3.361,0 % entspricht. Dies ist hauptsächlich auf die oben erwähnte Änderung des Vergütungssystems zurückzuführen, die für die kommenden Jahre neu geregelt wurde.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 1.849 erhöht.

4.2 Finanzlage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 2.750 (Vorjahr: TEUR 118).

Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Stichtag auf TEUR 2.150 (Vorjahr: TEUR 3.976). Der Rückgang von TEUR 1.826 ist insbesondere begründet in der Ausreichung eines Darlehens innerhalb des Konzernverbunds.

Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist im Berichtsjahr durch eine gestiegene Eigenkapitalquote geprägt. Sie belief sich zum Bilanzstichtag auf 35,6 % (Vorjahr: 3,3 %). Nach wie vor finanziert sich die EIM ausschließlich durch Eigenmittel.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen.

4.3 Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von TEUR 8.301 aus gegenüber TEUR 6.181 im Vorjahr (TEUR +2.120). Das Anlagevermögen hat hierauf mit TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 22) nur einen geringfügigen Einfluss und besteht fast ausschließlich aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert insbesondere aus einem Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.495 auf TEUR 3.755. Der Anstieg resultiert aus der Ausreichung eines Darlehens im Konzernverbund, was zu einem Rückgang der liquiden Mittel in selber Höhe führte. Insgesamt entwickelte sich die Liquiditätssituation der Gesellschaft sehr positiv gegenüber dem Vorjahr aufgrund des deutlich gestiegenen Jahresüberschusses.

Die Bankguthaben und Kassenbestände beliefen sich auf TEUR 2.150 (Vorjahr: TEUR 3.976). Der Rückgang resultiert aus der Auszahlung des IC-Darlehens.

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr TEUR 2.951 (Vorjahr: TEUR 202) und ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung um TEUR 2.749 gestiegen.

Die Rückstellungen für Steuern und sonstige Rückstellungen betrugen TEUR 2.458 (Vorjahr: TEUR 648). Der Anstieg der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf den Ausweis der Steuerrückstellungen von TEUR 1.835 (Vorjahr: TEUR 0) zurückführen. Deren Anstieg wiederum ist im Anstieg des Ergebnisses vor Steuern begründet.

Die am Jahresende bestehenden Verbindlichkeiten setzten sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.371 (Vorjahr: TEUR 2.064), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 293) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 223 (Vorjahr: TEUR 2.974) zusammen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen folgt dem Anstieg des operativen Geschäfts. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 2.751 gegenüber dem Vorjahr resultiert aus deutlichen geringeren Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Sozialversicherungen.

5. Risiko- und Chancenbericht

5.1 Einschätzung der Geschäftsführung zur Gesamtrisiko- und Chancensituation

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikokategorien bzw. Einzelrisiken. Trotz des positiven Geschäftsverlaufs sind der EIM auch eventuelle Risiken und Unsicherheiten bewusst.

Der seit Februar 2022 andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt hatten bislang keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf das Unternehmen.

Wesentliche Herausforderungen sind volatile Marktbedingungen, mögliche Änderungen in der Gesetzgebung, der zunehmende Wettbewerbsdruck sowie die sich ändernden Bedürfnisse des Marktes bzw. unserer Kunden.

Aus heutiger Sicht sieht die Geschäftsführung den Bestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Für die Gesellschaft bestehen weder zum Abschlussstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses bestandsgefährdende Risiken.

5.2 Risikobericht

Das Fremdwährungsrisiko der Gesellschaft ist begrenzt. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro und tätigt ihre Geschäfte fast ausschließlich in Euro. Einzige Ausnahme hiervon sind Transaktionen mit der Muttergesellschaft in der Schweiz. Infolgedessen unterliegt die Gesellschaft nur einem geringen Wechselkursrisiko aufgrund von Wechselkursschwankungen.

Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Gefahr, dass Gegenparteien ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommen. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit kann geschlossen werden, dass dieses Risiko ebenfalls begrenzt ist.

Das Liquiditätsrisiko des Unternehmens wird dadurch gesteuert, dass das Unternehmen einen Bestand an liquiden Mitteln überwacht und aufrechterhält, der von der Geschäftsleitung als angemessen für die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens angesehen wird.

Das wichtigste operative Risiko für das Unternehmen ist das Risiko, dass der Bedarf an Interim Managern aufgrund der schlechteren wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen rückläufig ist. Dem begegnet die Gesellschaft durch weiteren Ausbau des Angebots von Restruktierungsthemen beziehungsweise Change Management, welcher schon immer Teil des Portfolios der Gesellschaft war und aktuell am Markt vermehrt nachgefragt wird.

Weitere operative Risiken sind:

- Angst potenzieller Kunden vor Know-How Abfluss

- Vorbehalte der Firmen gegenüber externen Experten

- der Einsatz eines Interim Managers wird als zu teuer angesehen

Um diesen Risiken zu begegnen und Fehlentwicklungen zu erkennen, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen eine diversifizierte Kundenbasis und ein proaktives Risikomanagement mit einem aktuellen und effizienten Reporting, das Veränderungen frühzeitig aufzeigt. Schnelle Reaktionen und eine flexible Anpassungsfähigkeit sind die Stärken der EIM, um eventuellen Markt- Wirtschaftsveränderungen zu begegnen. Darüber hinaus werden regelmäßige Schulungen durchgeführt, um Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, den oben dargestellten Einwänden potenzieller Kunden begegnen zu können.

Als Dienstleister ist EIM Personalrisiken ausgesetzt. Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter, Experten und Talente ist intensiv. Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter und Freelancer sind eine entscheidende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Durch Qualifizierungsprogramme für die fachliche und persönliche Entwicklung von qualifiziertem Personal sollen Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen gebunden werden. Die EIM Gruppe investiert in eine Academy, die umfangreiche fachliche und persönliche Entwicklung für die Tätigkeit für die EIM ermöglicht.

5.3 Chancenbericht

Die Gesellschaft wird weiterhin ihr Angebot im Bereich Change Management / Restrukturierungsthemen ausbauen, da dieser Bereich weniger konjunktursensitiv ist als andere.

Darüber hinaus sieht sich die Geschäftsführung im Vertrieb gut aufgestellt und die vorhandene Kundenbasis sowie das Netzwerk erstrecken sich über viele verschieden Industrien.

Der Ausbau der überregionalen Präsenz der EIM-Gruppe bei gleichzeitiger Stärkung und Diversifizierung der Dienstleistungsportfolios birgt zahlreiche Chancen. Wachstum soll dabei sowohl organisch als auch durch Zukäufe von Unternehmen erfolgen. So wurde im Geschäftsjahr die vollständige Übernahme der Magnalia Gruppe bekannt gegeben.

5.4 Zusammenfassung

Die Zusammensetzung der Risikomatrix hat sich im Vergleich zum Vorjahr, mit Ausnahme der Risiken aus dem Nahost-Konflikt, nicht wesentlich verändert. Die Chancenlage, die sich mittelfristig bietet, ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nahezu unverändert.

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeiten und der potenziellen finanziellen Auswirkungen der erläuterten Risiken und Chancen wird zum jetzigen Zeitpunkt keine zukünftige Entwicklung erwartet, bei der Risiken einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der EIM führen könnten.

6. Prognosebericht

6.1 Wirtschaftliches Umfeld

Für das Jahr 2024 wird ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,2 % (EU 1,1 %) bei einer globalen Inflation von 5,9 % (EU 2,7 %) prognostiziert.7 Laut dem Sachverständigenrat stellen der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten weiterhin erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar.8 Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher.

Der deutschen Wirtschaft wird für Jahr 2024 ein kleines Wachstum von 0,2 % prognostiziert, dabei geht der Sachverständigenrat davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. Die Inflationsrate für das Jahr 2024 wird für Deutschland auf 2,4 % geschätzt.9

Für die Branche Interim Management geht die Markstudie 2024 der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. für das Jahr 2024 von einem weiteren Anstieg eingesetzter Interims-Manager von 2,1 % bei leicht steigender Auslastung (91 % gegenüber 89 % in 2023).10 Der Aufwärtstrend der durchschnittlich abrechenbaren Tagessätze soll sich ebenfalls fortsetzen und von EUR 1.318 auf EUR 1.358 in 2024 steigen.

6.2 Prognose

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die EIM eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends. Durch eine gezielte Marktbearbeitung und die Erschließung neuer Geschäftsfelder strebt das Unternehmen in 2024 eine leichte Steigerung des Rohergebnisses sowie des EBIT an. Dieses Ziel basiert auf der erfolgreichen Entwicklung der vergangenen Jahre, auf einer traditionell langfristigen und starken Kundenbindung sowie erfolgreicher Generierung neuer Geschäftsbeziehungen.

Eine gezielte Expansion in neue Geschäftsfelder und die Erschließung neuer Märkte sind die Herausforderungen der Zeit. Dabei legt die EIM ihren Fokus weiterhin auf individuelle maßgeschneiderte Managementlösungen für Ihre Kunden und wird auch in Zukunft in die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter investieren, um den stetig wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Durch das sehr breite Kundenportfolio aus verschiedenen Branchen, das breite Angebotsportfolio der EIM, das Unterstützung für Unternehmen in jeglichen Situationen, sowohl Wachstum als auch Restrukturierungen anbietet, ergibt sich eine stabile Auftragslage und wachsende Nachfrage auch für das nächste Jahr. Dazu ist geplant, weitere Mitarbeiter einzustellen, um das Wachstum zu realisieren.

Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass die Umsetzung dieser strategischen Schwerpunkte dabei helfen wird, die Ziele für das kommende Geschäftsjahr zu erreichen und das Unternehmen weiterhin erfolgreich am Markt zu positionieren.

 

München, den 16. Oktober 2024

Peter Fuchs

Dr. Stephan Offermanns

Dr. Thomas Schneider

Markus Gerbershagen

Wolfgang Dörfler

1 World Economic Outlook Database des International Monetary Fund IMF, April 2024 Edition

2 Frühjahrsgutachten 2024 vom 15. Mai 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,

3 World Economic Outlook Database des International Monetary Fund IMF, April 2024 Edition

4 BM für Wirtschaft und Klimaschutz, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, Dezember 2023

5 Marktstudie 2024 der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

6 AIMP-Providerumfrage 2024 des AIMP Arbeitskreis Interim Management Provider

7 World Economic Outlook Database des International Monetary Fund IMF, April 2024 Edition

8 Frühjahrsgutachten 2024 vom 15. Mai 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,

9 World Economic Outlook Database des International Monetary Fund IMF, April 2024 Edition

10 Marktstudie 2024 der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.677,00 22.311,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11,00 11,00
II. Sachanlagen 26.666,00 22.300,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.666,00 22.300,00
B. Umlaufvermögen 8.260.323,54 6.193.041,90
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.110.119,02 2.216.821,61
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.558.078,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 196.463,11 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.355.577,74 2.216.821,61
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.150.204,52 3.976.220,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.887,78 2.529,30
Aktiva 8.300.888,32 6.217.882,20

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.950.860,76 202.294,99
I. Gezeichnetes Kapital 228.000,00 228.000,00
II. Verlustvortrag 25.705,01 142.223,03
III. Jahresüberschuss 2.748.565,77 116.518,02
B. Rückstellungen 2.457.844,40 648.183,11
C. Verbindlichkeiten 2.892.183,16 5.367.404,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 298.000,00 222.579,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 298.000,00 222.579,66
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.594.183,16 5.144.824,44
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.594.183,16 5.144.824,44
Passiva 8.300.888,32 6.217.882,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.389.663,42 10.731.293,28
2. Personalaufwand 4.010.994,17 7.693.972,68
a) Löhne und Gehälter 3.684.795,86 7.432.531,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 326.198,31 261.441,36
davon für Altersversorgung 9.855,81 8.370,81
3. Abschreibungen 13.760,51 19.002,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.760,51 19.002,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.772.770,45 2.885.636,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.843,98 5.194,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.084,40
davon aus verbundenen Unternehmen 28.078,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.240,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.863.562,46 14.711,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.750.419,77 117.971,02
9. sonstige Steuern 1.854,00 1.453,00
10. Jahresüberschuss 2.748.565,77 116.518,02

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: EIM Executive Interim Management GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 99715

Der vorstehende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten.

Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und Übernahme von Management-Dienstleistungen für Unternehmer und andere Institutionen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 250 wurden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die liquiden Mittel wurden mit den Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuernachzahlungen für den Zeitraum 2018-2022.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr Fand nicht statt.

Eine Abweichung der Darstellung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr fand hinsichtlich des Ausweises von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen statt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Vorjahr nicht gesondert, sondern bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagespiegel am Ende dieses Anhangs dargestellt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.558.078,17 (Vorjahr: Euro 0,00).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 3.558.078,17 (Vorjahr: Euro 92.400,16).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.10.2023
Euro
Ausstehende Rechnungen 318.391,00
Urlaubsrückstellung 49.960,50
Rückstellung für Buchführungskosten 10.000,00
Rückstellung Jahresabschluss 12.000,00
Bonusrückstellungen 172.000,40
Prozesskostenrückstellungen 60.000,00
Summe 622.351,90

Restlaufzeitvermerke

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.892.183,16 (Vorjahr: Euro 5.367.404,10).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00)

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.10.2023 31.10.2023
Euro
kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 2.371.257,64 2.371.257,64 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 74.573,00 74.573,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 222.925,52 222.925,52 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 223.427,00 223.427,00 0,00 0,00
Summe 2.892.183,16 2.892.183,16 0,00 0,00

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 223.427,00 (Vorjahr: Euro 222.579,66).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum 31. Oktober 2023 auf Euro 305.861,77, davon Euro 130.851,09 mit einer Fälligkeit bis zu einem Jahr. Es handelt sich um Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen, die längstens bis März 2026 laufen.

Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag folgende Mietbürgschaften:

Begünstigter Art Höhe
(Euro)
RÜBA Objekt GmbH Mietbürgschaft 29.274,00

Die Inanspruchnahme der zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Haftungsverhältnisse wird aufgrund der Erfahrung in den letzten Jahren als gering eingeschätzt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. Euro 5.902,44.

Ausschüttungssperre

Gem. § 268 Abs. 8 HGB unterliegen keine Beträge der Ausschüttungssperre.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 21.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Geschäftsjahr Vorjahr
Angestellte 21 15
leitende Angestellte 0 0
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 14 10
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7 5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 21 15

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung berufen sind:

- Peter Fuchs, Kaufmann

- Dr. Stephan Offermanns, Kaufmann

- Dr. Thomas Peter Schneider, Kaufmann

- Marcus Gerbershagen, Kaufmann

- Wolfgang Dörfler, Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

In den Personalaufwendungen sind insgesamt Euro 1.818.002,00 Bezüge für die Geschäftsführung enthalten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss zum 31.10.2023 in Höhe von 2.748.565,77 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Konzernzugehörigkeit

Die Muttergesellschaft der EIM Executive Interim Management GmbH ist die EIM Executive Interim Management AG, Zug, Schweiz.

Die EIM Executive Interim Management GmbH wird in den Konzernabschluss des Konzern-Mutterunternehmens EIM AG, Schweiz einbezogen. Dieses stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 14 HGB auf. Der Konzernabschluss ist unter https://zg.chregister.ch unter der Nummer CHE-101.387.535 erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses wesentlich sind.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 11.12.2024

Gez. Wolfgang Dörfler, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EIM Executive Interim Management GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EIM Executive Interim Management GmbH , München , - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EIM Executive Interim Management GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafürverantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 16. Oktober 2024

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