Herstellung von Personenkraftwagen und Personenkraftwagenmotoren
M. Dohmen GmbHLiquidiert
41352 Korschenbroich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Helmut Sielaff seit 27.11.2018 | Geschäftsführer |
Michael Maaßen seit 21.8.2018 | Prokura |
Thomas Hoffmann-Rips seit 21.8.2018 | Prokura |
Matthias Hofmann seit 9.8.2018 | Prokura |
Marcos Furrer seit 2.7.2018 | Geschäftsführer |
Mark Dohmen seit 28.10.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Archroma Textiles S.à r.l. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M. Dohmen GmbHKorschenbroichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016
Anhang zum 31. Dezember 2016A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die M. Dohmen GmbH hat ihren Sitz in Korschenbroich. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Neuss unter HRB 8681 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vor-jahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Wegen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) entsprechen die Vorjahreswerte nicht in allen Positionen denen des Abschlusses zum 31.12.2015. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gem. § 277 Abs. 1 HGB n.F. erheblich ausgeweitet wurden. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung vor BilRUG hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von € 20.692.013,55 ergeben. Der als Materialaufwand auszuweisende Vorjahresbetrag hätte € 15.400.740,47 betragen. Durch die Folgewirkungen der neuen Umsatzerlösdefinition durch das BilRUG sind die Sonstigen betrieblichen Erträge nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung vor BilRUG hätte sich ein als sonstige betriebliche Erträge auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von € 1.547.812,97 ergeben. Der als sonstige betriebliche Aufwendungen auszuweisende Vorjahresbetrag hätte € 3.787.700,98 betragen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilan-zierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden für Altbestände noch z. T. nach der degressiven und im Übrigen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 150,00 und € 410,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 betrugen, wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 nach steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, welcher linear über 5 Jahre aufgelöst wird. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Dem Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe Rechnung getragen. Das übrige Umlaufvermögen wird zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages sind zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt worden. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden unterjährig grundsätzlich mit festen Wechselkursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände oder Schulden, die auf fremde Währung lauten, mit dem Euro-Referenzkurs zum Bilanzstichtag bewertet. D. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 5). 2. Umlaufvermögen Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Von den kurzfristigen Forderungen entfallen insgesamt T€ 3.409 auf Forderungen gegen die Alleingesellschafterin M. Dohmen S. A. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen bereits bezahlte Kosten des Folgejahres und abzugrenzende Versicherungen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016
4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich (T€ 83) und übrige ungewisse Verbindlichkeiten (T€ 171). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht auf Seite 7. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus kreditorischen Debitoren von T€ 177 und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 187. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016
Für von einem Kreditinstitut an die M. Dohmen GmbH und die M. Dohmen S. A., San Vittore/Schweiz zugesagte Kreditlinien dienen als Sicherheiten die Sicherungsübereignung von Vorräten und eine Globalabtretung der nicht im Rahmen des Factoring verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus besteht eine gesamt-schuldnerische Bürgschaft der M. Dohmen GmbH sowie aller Tochterunternehmen für die vorgenannten Kreditlinien. Für die folgenden Wirtschaftsjahre bis 2020 sind sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Pacht- und Mietverträgen in Höhe von rd. T€ 1.971 zu zahlen, davon rd. T€ 673 für das folgende Jahr. Zur Absicherung des Zinsrisikos beim laufenden Kontokorrent und der Abwicklung des Factoring-Vertrages bestehen zwei Zinsswaps mit folgenden Vereinbarungen:
E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse weisen folgende Struktur auf:
F. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat mit der CommerzFactoring GmbH, Mainz, einen Factoring - Vertrag geschlossen. Nach diesem Vertrag hat CommerzFactoring ein Ankaufsrecht für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei dessen Ausübung CommerzFactoring das Delkredererisiko trägt. Bei Nichtausübung des Ankaufsrechts übernimmt CommerzFactoring die Forderungen lediglich zum Einzug. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten, getrennt nach Mitarbeitergruppen, stellt sich wie folgt dar:
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die M. Dohmen S.A., San Vittore / Schweiz. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Korschenbroich, 27. Februar 2017 Mark Dohmen, Nadine Eiben, Uwe Hendelkes, Dominik von Bertrab Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen bietet hochwertige und auf die speziellen Kundenbedürfnisse zugeschnittene Paketlösungen für eine breite Kundenbasis an. Diese umfasst schwergewichtig die textilen Zulieferer der Automobilindustrie, sowie andere Segmente der Textil- und Faserindustrie. Zudem werden die Leder-, Pelz-, Papier- und Holzindustrie beliefert. Die Leistungserbringung umfasst Spezialfarbstoffe, Farbmischungen und Hilfsmittel. Die hochwertigen Produkte und die umfangreiche technische Unterstützung erlauben es dem Kunden, seine Produkte zuverlässig in der erforderten Qualität herzustellen. Die angebotenen Produkte werden größtenteils in den eigenen Produktionswerken in Korea, Deutschland und der Schweiz synthetisiert, gemischt oder veredelt. Zum Konzernumsatz tragen die verschiedenen Tochtergesellschaften wie folgt bei: M. Dohmen USA 37%, M. Dohmen Korea 22%, M. Dohmen GmbH 19%, M. Dohmen Italie 12%, M. Dohmen China 7% und M. Dohmen S.A. Schweiz 3%. Die M. Dohmen GmbH agiert sowohl als Vertriebskanal für Deutschland und andere europäische Länder wie auch als Zulieferer von gemischten und zugekauften Produkten für die anderen Gruppengesellschaften. 2. Forschung und Entwicklung Der Standort Korschenbroich beinhaltet das Zentrum für Anwendungstechnik der gesamten M. Dohmen Gruppe. Sämtliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von hier aus gesteuert. Umfangreiche Informationen, sei es von den Kunden, vom Beschaffungsmarkt, aus der Farbstoffproduktion oder der in Korea ansässigen Farbstoffforschung laufen hier zusammen und werden entsprechend ausgewertet. Die produzierenden Gesellschaften in Korea und der Schweiz sind nach DIN ISO 9000 zertifiziert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Nachfrage nach Textilprodukten blieb verhalten und schwächte sich in einigen Segmenten und Ländern teilweise ab. Dies bewirkte eine intensive Wettbewerbssituation, doch M. Dohmen gelang es, seine Markstellung zu behaupten. Nach einem äußerst turbulenten und schwierigen 2015 beruhigte sich die Situation für Vorprodukte und Farbstoffe im Jahre 2016 sowohl bezüglich der Verfügbarkeit wie auch bezüglich der Preissituation. Es kam nicht zu Versorgungsengpässen, was die Lieferbereitschaft der Dohmen Gruppe insgesamt verbesserte und zu einer größeren Kundenzufriedenheit führte. Das Preisniveau für Farbstoffe reduzierte sich leicht, doch die Preisschwankungen fielen viel moderater aus als im Vorjahr. Die Preisstellung beim Kunden fiel dementsprechend weniger hektisch aus, als dies noch im Vorjahr der Fall war. Die Währungssituation beruhigte sich ebenso, insbesondere der in diesem Zusammenhang entscheidende €/US Kurs. Durch die stark verbesserten finanziellen Resultate gelang es der Dohmen Gruppe, die Liquidität zu verbessern und Lieferanten pünktlicher und zuverlässiger zu bezahlen. Die zurückgewonnene Kreditwürdigkeit bei Lieferanten verhalf M. Dohmen wieder, wesentlich bessere Zahlungskondition zu verhandeln, was wiederum der Liquidität zu Gute kam. 2. Geschäftsverlauf Um die Profitabilität der Gesellschaft zu steigern, wurde hohe Priorität auf die Preisgestaltung gelegt. Produkte mit höherer Wertschöpfung wurden zudem fokussiert vermarktet. Die stabileren bzw. teilweise rückgängigen Rohstoffpreise und die geringeren Wechselkursstabilität ermöglichten der Gesellschaft ebenso die Margen zu verbessern. Im wichtigsten Marktsegment Automobil gab es einige Verschiebungen innerhalb der Kundenbasis von Dohmen. Einige Hersteller stellten zudem auf Spinndüsenfärbung um, wozu Dohmen keine Produkte anbieten kann. Der Umsatz mit Dritten war im Heimmarkt Deutschland stabil, wogegen der Export insbesondere in die Türkei aufgrund der schwierigen Situation klar zurückging. Beim Innenumsatz machte sich die schwächere Nachfrage aus Italien bemerkbar, wo der Export der lokalen Textilindustrie nach Russland durch die EU Sanktionen stark einbrach. Das im Jahre 2014 abgeschlossene Joint Venture mit Archroma brachte in 2016 für die M. Dohmen GmbH Synergieeffekte, indem in Korschenbroich verschiedene Produkte für Archroma gemischt wurden. Zusätzlich wurde der Vertrieb über Archroma in verschiedenen Ländern in Europa, Asien und Nord- und Lateinamerika weiter ausgebaut. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse und Beurteilung a. Ertragslage Die Umsatzerlöse gingen in um 6.5% zurück. Die Absatzmenge nahm um 11% ab. Die Verluste waren bei Produkten mit tieferen Verkaufspreisen wie textilen Hilfsmitteln und Produkten für die Lederindustrie stärker ausgeprägt. Das Rohergebnis verbesserte sich um 5.1 Prozentpunkte. Der Personalaufwand ging um 7.1% zurück, wogegen die übrigen betrieblichen Aufwendungen um 2.4% abnahmen. Schlussendlich wurde ein positives Jahresergebnis von 26 T€ erreicht. b. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug -242 T€, was trotz Rückgang der Vorräte auf die signifikante Abnahme der Verbindlichkeiten von -11 92 T€ zurückzuführen war. c. Vermögenslage Das Gesamtvermögen reduzierte sich um -1128 T€, was hauptsächlich mit dem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erklärt werden kann. Die Auswirkungen tieferer Vorräte betrug -311 T€. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsfaktoren Um das Ziel eines nachhaltigen Gewinns und Cashflows zu erreichen, fokussiert sich die Geschäftsführung mit Schwergewicht auf die Kennziffern Umsatz, Bruttomarge (absolut und in %), Kosten, Ebitda (absolut und in %) sowie das Umlaufvermögen. 5. Gesamtaussage Die Geschäftsführung unterstreicht, dass das Unternehmen 2016 einen wichtigen Schritt zu einem nachhaltigen profitablen Unternehmen gemacht hat. Der Fokus auf bessere Margen und eine tiefere Kostenbasis hat sich in den finanziellen Kennziffern niedergeschlagen. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Eine stabilere konjunkturelle Situation und intensivierte Vermarktungs- und Vertriebsaktivitäten werden es dem Unternehmen ermöglichen, das organische Wachstum in 2017 zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit mit Archroma Vertriebsgesellschaften erlaubt es der Gesellschaft, die Marktpräsenz zu erweitern. Mit höheren Umsätzen und einer stabilen Kostenbasis wird eine Kostenverdünnung erzielt werden. Zusätzlich wird sich durch die auf höherem Niveau stabilisierte Bruttomarge die Rendite des Unternehmens weiter verbessern. Die Geschäftsführung erwartet deshalb für 2017 eine moderate Umsatzerhöhung und eine klare Gewinnsteigerung. V. Chancen- und Risikobericht Eine konjunkturelle Belebung der Weltkonjunktur wird sich positiv auf Umsatz und Ertrag der M. Dohmen Gruppe wie auch der M. Dohmen GmbH auswirken. Die Währungssituation im Allgemeinen und der für die GmbH wichtige US$/€ Kurs werden zeitnah verfolgt und in die Kalkulation und die Preisgestaltung eingebaut. Da viele Exporte in US$ fakturiert werden, kann das Währungsrisiko reduziert werden. Die geographische Verbreiterung des Dohmen Geschäfts wird das Geschäftsrisiko besser streuen. Der Beschaffungsmarkt für Vorprodukte und Farbstoffe wird intensiv über Marktbeobachtung und Lieferantenbeziehungen verfolgt. Strategisch wird versucht, Abhängigkeiten zu minimieren und Vorlaufzeiten korrekt einzuplanen, um eine gute Lieferbereitschaft sicherzustellen, Größere Lieferengpässe werden nach heutigem Stand nicht erwartet, was sich aber aufgrund besonderer Vorkommnisse rasch ändern kann. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten Zur Absicherung des Zinsrisikos beim Kontokorrent und Factoring bestehen zwei bis Oktober 2017 laufende Zinsswaps.
Korschenbroich, im Februar 2017 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der M. Dohmen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mönchengladbach, den 28. Februar 2017 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Germund Wirtschaftsprüfer Dr. Viefers Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. Juni 2017 festgestellt. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 25.272,36 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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