FBG Fulda Bus GmbHLiquidiert

20095 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 122192
Eingetragen
3.9.2004
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenPersonenbeförderung im Gelegenheitsverkehr auf der Straße
Gegenstand
die Errichtung und der Betrieb von Kraftfahrzeuglinien- und Kraftfahrzeuggelegenheitsverkehr aufgrund eigener Genehmigung oder im Auftragsverkehr in der Region Fulda, in Hessen und angrenzenden Regionen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

FBG Fulda Bus GmbH

Fulda

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

Anhang 31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.150,00 6.599,00
II. Sachanlagen 4.278.999,00 4.828.732,00
4.283.149,00 4.835.331,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 19.221,51 20.403,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 178.395,08 384.081,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.242,26 8.607,60
199.858,85 413.092,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 583,75 395,81
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 492.631,68 492.631,68
4.976.223,28 5.741.450,77

PASSIVA

Anhang 31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (5) 1.940.000,00 1.940.000,00
II. Verlustvortrag -2.432.631,68 -2.432.631,68
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 492.631,68 492.631,68
0,00 0,00
B. Rückstellungen 952.358,04 1.566.677,91
C. Verbindlichkeiten (6) 4.023.865,24 4.174.772,86
4.976.223,28 5.741.450,77

ANHANG für das Geschäftsjahr 2010

FBG Fulda Bus GmbH, Fulda

1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend sind die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968, zuletzt geändert am 13. Juli 1988, wird beachtet.

2 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung erfolgt unter der Prämisse der Unternehmensfortführung trotz bestehender bilanzieller Überschuldung aufgrund des bestehenden Rangrücktritts der Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft (HOCHBAHN).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an die Änderungen im Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) angepasst. Die Vorjahreszahlen werden gemäß Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen werden auf Basis der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 1 und 14 Jahren.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Geschäftsjahres 2010, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR und weniger als 1.000,00 EUR betragen, werden als Sammelposten aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu letzten Anschaffungskosten. Die Bewertungen erfolgen unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen begegnet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit den entsprechenden Verbindlichkeiten verrechnet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nennwerten bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für in Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellungen wird das Beibehaltungswahlrecht in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit den entsprechenden Forderungen verrechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Gesamtbetrag Vorjahr
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 178 178 384 384

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 4 (Vorjahr: T€ 4).

4 Flüssige Mittel

Die Gesellschaft ist in das Cashpooling der Hamburger Hochbahn AG, Hamburg (HOCHBAHN), eingebunden. Zum Abschlussstichtag beträgt der Saldo -3.114 TEUR.

PASSIVA

5 Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt am 31. Dezember 2010 1.940 TEUR. Die Anteile werden zu 100% von der BeNEX GmbH, Hamburg (BeNEX), gehalten.

Das Eigenkapital weist per 31. Dezember 2010 einen negativen Saldo in Höhe von 493 TEUR aus. Damit ist die FBG bilanziell überschuldet. Die vom ehemaligen Gesellschafter HOCHBAHN ergriffene Maßnahme zur Abwendung der Überschuldungssituation wird unter "Fristigkeiten und Sicherungen von Verbindlichkeiten" erläutert.

6 Fristigkeiten und Sicherungen von Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten und Sicherungen ergeben sich aus der folgenden Darstellung:

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr *)
TEUR
Gesamtbetrag Vorjahr
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr *)
TEUR
Verbindlichkeiten 4.024 4.024 4.175 4.175

*) Art und Form der Sicherheit: Sicherungsübereignung der Busse lt. Geschäftsbesorgungsvertrag

Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Zur Abwendung der Überschuldung ist mit der HOCHBAHN mit Datum vom 30. Dezember 2005 im Hinblick auf die im Rahmen des Konzernclearings zur Verfügung gestellten Mittel eine Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von 600 TEUR geschlossen worden.

7 Geschäftsführung

Geschäftsführer der FBG war vom 01.01.2010 bis 30.04.2010 Diplom-Ingenieur Rolf Mansfeld, Bargteheide. Seit dem 01.05.2010 ist Thomas Wolf, Hamburg, stellvertretender Leiter Busverkehre bei der BeNEX, der Geschäftsführer der FBG.

8 Name und Sitz der Mutterunternehmen

Die FBG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der BeNEX. Mehrheitsgesellschafterin der BeNEX ist die HOCHBAHN.

Die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH, Hamburg (HGV), ist alleinige Gesellschafterin der HOCHBAHN; alleiniger Anteilsbesitzer der HGV ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Die HGV ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die BeNEX stellt den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

 

Fulda, den 18. Januar 2011

FBG Fulda Bus GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Wolf

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