Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 14951
Eingetragen
23.5.2006
Branche
Rückgewinnung sortierter WerkstoffeEnergetische Verwertung von AbfällenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Sortierung, Verwertung und Vermarktung von Baureststoffen sowie Containerservice

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benedikt Pauschert
seit 9.4.2025
Prokura
Franz Richter
seit 13.6.2017
Geschäftsführer
Prokura
Nico Rothäuser
seit 6.5.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jens Bahnemann Beteiligungs- und Grundbesitz GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richter Recycling GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Richter Recycling GmbH ist ein unabhängiges und selbstständiges Unternehmen. Geschäftsführer ist Franz Richter. Alleiniger Gesellschafter ist die Jens Bahnemann Beteiligungs- und Grundbesitz GmbH & Co.KG. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Sammlung, Sortierung und Vermarktung eigener Wertstoff- und Abfallströme insbesondere Kunststoff-, Papier- und Schrottverwertung.

Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Spätfolgen des Ukrainekrieges und der Coronapandemie und der damit verbundenen Wirtschaftsschwäche, hohen Inflation, Materialengpässen und Fachkräftemangel. Die wirtschaftliche Situation wurde im Jahresverlauf durch die vorgenommenen Leitzinsanhebungen, den Nahostkonflikt und die von der Bundesregierung angekündigten Einsparungen im Bundeshaushalt zusätzlich belastet.

Das Bruttoinlandsprodukt sank leicht um 0,3 im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflationsrate verminderte sich auf durchschnittlich 5,9 Prozent.

Trotz der Konjunkturschwäche zeigte sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 5,7 Prozent. Der Außenhandel war im Vergleich zum Vorjahr wieder schwächer. Die hohen inländischen Energiekosten belasteten die deutschen Exportunternehmen. Die Importe sanken durch die schwache Produktions- und Konsumentwicklung im Land. Die Lage im Baugewerbe zeigte sich weiterhin verhalten durch hohe Baukosten, gestiegener Zinsen und Mangel an geeignetem Personal.

Der Altpapiermarkt war 2023 war durch die den rückläufigen Trend bei der Altpapiersammlung geprägt. Die deutsche Papierindustrie hat durch den starken Produktionseinbruch deutlich weniger Altpapier eingesetzt. Die Preisentwicklung auf dem Altpapiermarkt war insgesamt im Jahresdurchschnitt gerechnet stabil mit leicht steigenden Preisen.

Die Lage am Stahl- und Stahlschrottmarkt zeigte sich auch 2023 angespannt und steckte weiterhin auf Grund der hohen Energiepreise in einer Absatzkrise. Die Preise stiegen zum Jahresanfang und zum Jahresende durch die gestiegene Exportpreise inländisch leicht an - im Jahresdurchschnitt gab es nur geringe Preisschwankungen.

Die Preisentwicklung auf dem Markt der Altkunststoffe war ebenfalls vom Konjunkturabschwung, hohen Energiekosten und zum Teil sinkender Nachfrage geprägt. Nach einem kurzen Preishoch zum Jahresbeginn kam es in allen Bereichen zu Verringerungen der Marktpreise.

B. Geschäftsverlauf

1. Ertragslage

Der Gesamtumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 18,51 % auf 19.791.000 € gestiegen.

Im Bereich des Containerdienstes sank der Jahresumsatz im Vorjahresvergleich um 136.882 € (-1,88 %). Die Entsorgungskosten konnten durch Optimierungsmaßnahmen gegenüber dem Vorjahr um 187.953 (-11,12 %) gesenkt werden. Die Fremdleistungskosten stiegen auf Grund des vermehrten Einsatzes von Nachunternehmern um 475.046 (+108,68%).

In der Kunststoff- und Schrottverwertung konnte ein Umsatzplus von 4.470.162 € (88,21%) verzeichnet werden - hier wurden vermehrt Umsätze im Bereich der Altmetall-/Schrottverwertung erzielt. Die innergemeinschaftlichen Lieferungen sanken gegenüber dem Vorjahr um 319.376 (-57,83%).

Finanzlage

Das Geschäftsjahr schloss mit einem Überschuss in Höhe von 303.549 € (Vorjahr 446.559 €) ab.

Die Personal-/Sozialaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 4.040.468 € (Vorjahr 3.801.519 €).

Die Abschreibungen beliefen sich auf 639.898 € gegenüber 749.933 € im Vorjahr. Die Fremdkapitalzinsen sind um 19,59 % auf 56.204 € gestiegen.

Die Auftragslage im Unternehmen ist stabil. Unser Qualitätsmanagementsystem trägt dazu bei, durch Controlling und Konsolidierung die Erträge zu steigern.

Wesentliche Investitionen

- 2 Hubkippvorrichtungen

- Büroeinrichtung Standort Premnitz

- Handspektrometer gebraucht

- Erdbaumaßnahmen, Aufbau Bürocontainer und sanitäre Einrichtungen / Büroküche, Aufbau Lagerboxen auf dem zukünftigen Betriebssitz im Premnitz - Inbetriebnahme 2025 geplant

Um die Liquidität des Unternehmens zu stärken, wird eine Kontokorrentlinie in Anspruch genommen. Die Finanzlage des Unternehmens ist geordnet. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

2. Vermögenslage

Den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 wird weiterhin auf Grund von nun wirkenden Konsolidierungsprozessen positiv und stabil eingestuft.

C. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes gehört zu den wichtigen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

Die Finanzinstrumente umfassen wie im Vorjahr Bankdarlehen und kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen. Der Hauptzweck der Finanzinstrumente ist weiterhin die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die Richter Recycling GmbH verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie z. B. Forderungen aus Lieferungen sowie Einlagen, die im Wesentlichen unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren.

Im Zuge unseres Qualitätsmanagementsystems werden regelmäßig Kundenzufriedenheitsumfragen mit überwiegend positivem Feedback durchgeführt.

Kennzahlen zur Rentabilität

Gesamtleistung 19.919.255 16.697.092
Materialaufwand 10.616.782 7.106.628
Rohgewinn 9.302.473 9.680.464
Jahresüberschuss * 100 303.549 446.559
Eigenkapital 3.729.066 3.425.517
Eigenkapitalrentabilität in % 8,14 13,04
Eigenkapital * 100 3.729.066 3.425.517
Gesamtkapital (Bilanzsumme) 6.639.221 6.130.370
Eigenkapitalquote in % 56,17 55,61

Prognose-, Risiko und Chancenbericht

1. Prognosebericht

1.1. Prognosezeitraum

Der Trend der betrieblichen Auswertung 2024 zeigt auch weiterhin ein positives Betriebsergebnis. Die Konsolidierungsmaßnahmen werden planmäßig fortgeführt. Der Schwerpunkt wird auf die Nachkalkulation des bestehenden Kundenstammes liegen.

Die Prognose für 2024 wurde als äußert positiv ermittelt.

1.2. Prognosegrößen

Auf Grund unserer Planung erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung für 2024 in Höhe von 22 % und ein deutlich höheres operatives Betriebsergebnis. Für 2025 wurde eine weitere Steigerung von mindestens 10 % ermittelt.

1.3. Prognosegenauigkeit

Die Prognosen für den Umsatz 2023 gemäß Angaben in unserem Lagebericht 2022 in Höhe von geplanten 18 % Prozent Umsatzsteigerung konnten gehalten werden. Auf Grund des Betriebsergebnisses im 2. Quartal 2024 und den erhöhten Umsatzerlösen sind die Prognosen für 2024 als relativ genau einzustufen.

2. Risiko- und Chancenbericht

Durch unser Risikomanagementsystem soll sichergestellt werden, dass Risiken umfassend und zeitnah erkannt werden und somit frühzeitig Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden können.

Vor den Hintergrund stetig auslaufender Finanzierungs-/Mietkaufverträgen sehen wir uns für die Bewältigung eventueller Risiken durch Preissteigerungen gut gerüstet. Die Auftragslage ist weiterhin sehr gut. Spekulationsgeschäfte werden nicht durchgeführt. Die Lagerhaltung wird möglichst geringgehalten.

Im Jahr 2023 blieb die Anzahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr weitestgehend konstant. Schwierigkeiten gab es bei der Stellensuche von Kraftfahrern, Baumaschinisten und Mechatronikern. Auf mehrere Stellenangebote erfolgten kaum geeignete Bewerbungen. Der aktuelle Personalbestand wird in den nächsten 2 - 3 Jahren weiter leicht steigen.

Das Jahr 2023 ist geprägt durch die Folgen der globalen Krisen mit den dazu kommenden marktwirtschaftlichen Auswirkungen. Für unser Unternehmen gab es hier drei wichtige Faktoren:

- Umstellung unsere Abläufe in mehr digitale Zusammenarbeit (intern und extern)

- Umstellung Arbeitsabläufe

- Marktsituation am Sekundärrohstoffmarkt und Kunden

Durch die weltwirtschaftliche Situation ist mit Risiken für den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen. Zu nennen sind mögliche Risiken aus der Verzögerung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen verbunden mit dem Risiko von massiven Kostensteigerungen sowie der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt.

Durch die weltwirtschaftliche Lage hat sich auch die Marktsituation deutlich geändert. Um das Risiko hier zu bewerten, müssen zwei Faktoren unterschiedlich betrachtet werden.

- Marktsituation Sekundärrohstoffe

- Zahlungsfähigkeit Kunden

Der wie oben beschriebene Zustand hat, die Nachfrage, sowie die Absatzmöglichkeiten für Sekundärrohstoffe stark eingeschränkt. Hier ist es weiterhin wichtig für uns, auf regionale Partner zu bauen sowie Jahresverträge mit gesicherten Kontingenten abzuschließen. Dies ermöglich uns ein reibungsloser Ablauf mit festdefinierten Absätzen und dadurch verbundenen Sicherstellung der Abfallentsorgung unserer Kunden. Die Bewertung der Zahlungsfähigkeit unserer Kunden ist dabei existentiell. Glücklicherweise konnten wir hier nur mangelnde Zahlungsverzögerungen unserer Kunden feststellen.

Umweltaspekte / Umweltkriterien:

Als zertifiziertes Recyclingunternehmen liegen uns auch nachhaltige und bessere Verfahren zur Schonung der Umwelt nah. Um unsere eigenen Umweltaspekte und Arbeitsabläufe zu verbessern, versuchen wir dies durch folgende Punkte zu erreichen:

den Verbrauch von Betriebsmitteln (Diesel & Reifen) deutlich verringern

Transportauslastung optimieren

Deutliche Reduzierung des Stromverbrauchs

Effiziente Technik einsetzten

Die Optimierung der Prozesse wird permanent überprüft. Wir gehen derzeit von einer Auslastung von 75 % mit der Tendenz steigend aus. Gemäß unseres Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 14001 und 9001 ist eine Optimierung der Prozesse durch Controlling und neue Verfahrensanweisungen stets gegeben. Dadurch wird eine Umsatz- und Ergebnissteigerung erwartet.

Die Prozesse der Leistungserbringung werden durch geeignete Aufzeichnungen dokumentiert und können somit rückverfolgt werden. Es erfolgt eine umfangreiche Registerführung über angenommene, behandelte, verwertete und ausgelieferte Stoffströme. Werden bei Annahmekontrollen Abweichungen festgestellt, werden diese mittels Fotodokumentation festgehalten. Es erfolgt umgehend eine Reklamation an den anliefernden Kunden verbunden mit Preisabschlag oder Rückweisung.

Das Management von Ressourcen ist ein ständiger wesentlicher Bestandteil der Geschäftstätigkeit.

Branchenbezogene Risiken sind momentan nicht zu erkennen, da der Absatz trotz Preisschwankungen aktuell gegeben ist. Die Recyclingbranche befindet sich im Allgemeinen auf einem Wachstumskurs.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

2023 wurden die Bauarbeiten für die Verlegung des Firmensitzes der Betriebsstätte Geltow in den Industriepark nach Premnitz fortgeführt. Die komplette Verlagerung des Produktionsstandortes ist hier je nach Genehmigungsstand / Baufortschritt voraussichtlich bis Ende 2025 geplant. Der Hauptsitz in Potsdam bleibt unverändert bestehen.

Sonstige Angaben

Betriebsstätte: 14548 Schwielowsee OT Geltow, An der Feldflur 1

Hauptniederlassung 14478 Potsdam, Zum Heizwerk 16

 

Potsdam, 23.08.2024

Gez. Richter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.155.906,57 3.386.431,01
I. Sachanlagen 2.803.027,67 3.033.552,11
II. Finanzanlagen 352.878,90 352.878,90
B. Umlaufvermögen 3.458.765,41 2.737.990,14
I. Vorräte 298.890,41 169.432,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.150.425,81 2.557.227,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.449,19 11.330,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.549,40 35.949,67
Summe Aktiva 6.639.221,38 6.160.370,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.729.066,68 3.425.517,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 564,59 564,59
III. Gewinnvortrag 3.399.952,49
IV. Jahresüberschuss 303.549,60
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.399.952,49
B. Rückstellungen 124.759,32 155.793,95
C. Verbindlichkeiten 2.785.395,38 2.579.059,79
Summe Passiva 6.639.221,38 6.160.370,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.382.572,14 9.668.788,60
2. Personalaufwand 4.040.469,45 3.801.519,91
a) Löhne und Gehälter 3.302.482,74 3.111.148,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 737.986,71 690.371,79
davon für Altersversorgung 8.226,72 8.201,16
3. Abschreibungen 639.898,40 749.933,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 639.898,40 749.933,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.098.009,16 3.960.688,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.715,01 19.316,82
6. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 94.929,37 269.836,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.204,87 47.661,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 139.798,54 325.219,18
9. Ergebnis nach Steuern 333.977,36 533.246,76
10. sonstige Steuern 30.427,76 86.687,24
11. Jahresüberschuss 303.549,60 446.559,52
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.953.392,97
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.399.952,49

Anhang

Die Richter Recycling GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft von den ihr eingeräumten Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Richter Recycling GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Potsdam
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Potsdam
Register-Nr.: HRB 14951

P

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis Abs. 3 HGB) angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese zur Sicherung der verlustfreien Bewertung angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, durch Bildung angemessener Wertberichtigungen, bewertet.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Das im Handelsregister eingetragene Grund- oder Stammkapital beträgt EUR 25.000 und wurde vollständig eingezahlt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls im Anlagenspiegel ausgewiesen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstige Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 13.075 (Vorjahr: EUR 5.406) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben für Kfz-Steuern und Finanzierungskosten aus den Mietkäufen enthalten, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr solche für Urlaub in Höhe von EUR 64.606 (Vorjahr: EUR 60.673) sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von EUR 5.700 (Vorjahr: EUR 5.700) und für Jahresabschlusserstellung- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 23.000 (Vorjahr EUR 17.500) enthalten.

Angaben zu den Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2023
Euro
Restlaufzeit bis ein Jahr
Euro
Restlaufzeit über ein Jahr
Euro
Restlaufzeit über fünf Jahre
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 969.520,81 657.508,86 312.011,95 0,00
(1.506.954,22) (733.261,07) (773.693,15) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 635.118,63 635.118,63 0,00 0,00
(490.686,75) (490.686,75) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.638,48 35.638,48 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten, 1.145.117,46 1.145.117,46 0,00 0,00
(581.418,82) (581.418,82) (0,00) (0,00)
111.574,50 111.574,50 0,00 0,00
(90.927,10) (90.927,10) (0,00) (0,00)
0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
▶ davon aus Steuern
▶ davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 969.520.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- verlängerter Eigentumsvorbehalt

1. - Abtretungen (Globalzessionen) aller gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus

1. Warenlieferungen und Leistungen (A-Z) gegenüber zwei Banken,

- Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens,

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 379.799,07 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Art der außerbilanziellen Geschäfte

• Leasingverträge Maschinen

• Mietverträge Betriebsgrundstücke

• Leasingverträge Kfz Leasing Lkw

innerhalb eines Jahres fällig:

Miet- und Pachtaufwendungen für Grundstücke und Büroräume: EUR 368.135,55
Leasinggebühren für Kraftfahrzeuge: EUR 4.489,35
Leasinggebühren für Büromöbel und Maschinen: EUR 4.174,17

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Risiken:

─ Bindung an die Grundmietzeit, unabhängig von der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile:

- geringere Belastung / Bindung des Eigenkapitals bzw. keine Aufnahme von FK notwendig.

- bei Änderung der konkreten Nutzungs-/Gebrauchsanforderungen der (eigentlichen) Anlagegüter für das Unternehmen; einfacher Funktions-Wechsel nach Leasingdauer möglich zeitlich überschaubarere und damit besser planbare finanzielle Belastung des Unternehmens.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Steuern vom Einkommen und Ertrag entstehen in Höhe von ca. EUR 139.798 (Vorjahr EUR 325.219).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 93 (Vorjahr 93) Arbeitnehmer beschäftigt.

Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Die Richter Recycling GmbH hält zu 100% eine Beteiligung an der Behnke Recycling GmbH mit Sitz in 14478 Potsdam, Zum Heizwerk 16. Das Eigenkapital beträgt für das Geschäftsjahr 2023 90.000,00 EUR.

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Verlust in Höhe von EUR 94.929,37. Aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages ist gem. § 302 AktG die Richter Recycling GmbH als Organträger verpflichtet diesen Verlust auszugleichen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Franz Richter ausgeübter Beruf: Kaufmann

Als Prokuristen waren Frau Ilona Richter (Kauffrau) und Herr Nico Rothäuser (Kaufmann) im Geschäftsjahr tätig.

Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
in EUR
Stand bisheriger Kredite 1.133.171,53
(Kontokorrentrahmen 02.01.2013/12.01.2016, 1,5% Zinsen p.a. ab 01.01.2018)
- Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
+ Neuvergaben im Berichtsjahr 240.348,58
= neuer Kreditstand 1.373.520,11

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 303.549 (Vorjahr: EUR 446.560). Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Potsdam, 31.08.2024

Gez. Richter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Richter Recycling GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Richter Recycling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Richter Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Potsdam, 6. September 2024

Dr. Knabe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schiffbauergasse 15
14467 Potsdam

Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer

Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin

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