UseTheNews gGmbH
Selbe AdresseOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Teresa Christina Babette Dapp seit 2.8.2024 | Geschäftsführer |
Jirka Albig seit 4.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbHEigenbeteiligung | 6.87% |
Mediahuis NV | 1.26% |
| 0.33% | |
Deutscher Caritasverband Landesverband Bayern e. V. | 0.05% |
Württembergischer Zeitungsverband e.V. | 0.04% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dpa-infocom Gesellschaft mit beschränkter HaftungHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens dpa-infocom ist spezialisiert auf innovative multimediale Informationsdienstleistungen. Sie entwickelt, realisiert und betreibt maßgeschneiderte Inhalte und Lösungen für Online, Mobil und Print. Dabei verbindet dpa-infocom als Brücke zwischen Redaktion und Technologie die Basisformate der dpa-Gruppe zu multimedialen "ready-to-publish"-Produkten und stellt diese in modernen Formaten über Programmierschnittstellen (APIs) zur Verfügung. Größter Umsatzbringer ist das Produkt dpa-Weblines, das hunderte Websites mit aktuellen Nachrichten versorgt. Live-Grafiken und umfangreiche Datenangebote zu deutschen und internationalen Wahlen, Sportdaten und hochwertige interaktive Grafiken ergänzen das Portfolio. Zur dpa-infocom gehören außerdem die Ratgeber-Redaktion der dpa sowie die Faktencheck-Unit des Konzerns. Eine in 2022 aufgebaute Kuratierungseinheit für das Social-Media-Angebot eines internationalen Großkonzerns sowie Auftragsproduktionen für Teletextdienste deutscher Fernsehsender runden das Angebot ab. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2022 war weiter stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Hinzu kam im Februar 2022 der Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine mit den sowohl intensiven Folgen für die Berichterstattung als auch wirtschaftlichen Konsequenzen wie steigenden Energiepreisen und wachsender Inflation. Nach Angaben des statistischen Bundesamts fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt dennoch 1,9% höher aus als im Vorjahr (+2,7%). Alle Medienhäuser verzeichneten einerseits starkes Interesse der Nutzer an der Berichterstattung zur Kriegsentwicklung wie auch zu den sich ändernden Rahmenbedingungen für ihren Alltag. Andererseits führte die Sorge vor steigenden Kosten auf Seiten der Kunden zu zurückhaltenden Prognosen für die wirtschaftliche Zukunft. Hinsichtlich der ausklingenen Corona-Pandemie lag die Herausforderung der Branche vor allem im Etablieren einer Balance zwischen Remote- und Präsenzarbeit und den sich daraus ergebenden Anpassungen der Workflows und Arbeitsanweisungen. Nach fast zwei Jahren des Arbeitens in hybriden Strukturen mussten die bislang temporär geplanten Anpassungen 2022 in einen absehbar dauerhaften Zustand überführt werden. Die neue Realität prägte in der gesamten Wirtschaft aufwändigere Recruiting- und Onbardingprozesse wie auch einen steigenden Managementbedarf beim Führen von verteilten Teams. Der Arbeitsmarkt wandelte sich mit wegfallender Präsenznotwendigkeit stark. Nachbesetzung von Stellen gerade im Bereich Entwicklung und Prouktmanagement gestaltete sich für alle Unternehmen zunehmend schwierig. Technologisch ist der Markt geprägt von zunehmender Auslagerung von Kapazitäten in die Cloud wie auch dem Einzug von KI-Lösungen in die Medienlandschaft. Steigende Datenschutzansprüche und immer neue gesetzliche Regelungen auf Bundes- und EU-ebene binden verstärkt Ressourcen und erfordern neue Kompetenzen. Stark blieb weiterhin die Nachfrage nach Dienstleistungen rund um unabhängige faktenorientierten Nachrichten und Verifikation. 2.2. Geschäftsverlauf Die Produktion der Dienste und Angebote konnte 2022 ohne Verzögerung und Einschränkung zu jeder Zeit fortgeführt werden. Die dpa-Weblines, Kernbereich der "ready-to-publish"-Produkte für Websites, war 2022 weiter wachsend. Nahezu alle Webline-Produkte und das Live-Ticker-Angebot dpa-live lagen über Vorjahr. Der Live-Blog zum Ukraine-Krieg hat so viele Kunden wie noch kein Liveblog zuvor gewonnen. Der Rollout des neuen Preismodells für Verlagskunden führte zu weiterem Umsatzanstieg der Weblines bei stabiler Kunden-Lage vor allem im Medienbereich. Der Bereich Faktencheck hat die geplante Marke von 2,5 Mio EUR Umsatz erreicht und bildet eine sehr gute Grundlage für weitere Entwicklungen. Die internationale Vernetzung und das Etablieren der Marke dpa als wichtiger Player für Verifikations-Dienstleistungen ist gelungen. Basis für das Geschäft sind weiterhin die Aufträge großer Social-Plattformen, Aufträge europäischer Institutionen aber auch Schulungsaufträge für Medien- und andere Kunden. Ein großer Auftrag eines globalen Social-Media-Players für die Kuratierung deutsch- und ukrainischsprachiger Nachrichten-Artikel generierte einen zusätzlichen, ungeplanten Umsatz von ca 1,5 Mio EUR. Dieser Auftrag endet zum 28.02. 2023. Der Bereich Wahldaten und -grafiken (ElectionsLive, ElectionsData) konnte vor dem Hintergrund einiger Landtagswahlen und der US-Midterms über Plan abschließen. Die Recherche politischer Daten (Content Serivces) für einen globalen Suchmaschinenanbieter profitierte von internationalen Neuwahlen. Dagegen konnte die Produktgruppe SportsLive die Planzahlen nicht erreichen. Ursachen dafür liegen im gesunkenen Interesse für die in den Dezember verschobene Fußball-WM in Katar und einem ebenfalls geringer als üblich ausgefallenen Umsatzanteil für die Olympischen Winterspiele. Das wichtige, aber stark printlastige Ratgeberprodukt Themendienst schließt bei stabiler Kundenlage, aber ausbleibendem Neugeschäft unter Umsatz-Plan ab. Das in 2022 neu gestartete Produkt Themenwelten für Digitalkunden konnte zwar plangemäß großes Interesse wecken und auch Kunden gewinnen, der Umsatz wirkt sich aber im Wesentlichen erst in 2023 aus. In Summe blieben die Ratgeber-Produkte damit hinter den Erwartungen zurück. dpa-infocom schließt in Folge der auf fast allen Geschäftsfeldern positiven Entwicklung das Jahr 2022 mit einem Rekordergebnis von knapp 4,3 Mio EUR ab. 2.3. Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens war 2022 ausgezeichnet. Die Umsätze und das Ergebnis der dpa-infocom lagen deutlich über der Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr. Im Folgenden stellen wir die wesentlichen Einflussfaktoren dar. Insgesamt verbuchte dpa-infocom einen Umsatz (ohne sonstige betriebliche Erträge) von 17.348 TEUR nach 15.922 TEUR in 2021. Darunter verzeichnete die Produktgruppe dpa-Weblines (inkl. ServiceLine, Screens und Live) mit 7.570 TEUR (2021: 7.139 TEUR) den größten Anteil. Gründe für das Wachstum waren der weitere Rollout des neuen Preismodells für dpa-Bestandskunden, aber auch gewonnene Neukunden sowie der Erfolg des Liveblogs zum Ukraine-Krieg. Das Produkt dpa-AFXLine wurde zum Jahresbeginn 2022 bei dpa-infocom eingestellt. Dadurch entfielen planmäßig 113 TEUR ggü. 2021. Ein Großteil des Umsatzes wurde durch das Schwesterprodukt dpa-AFX Compact bei den Gesellschaften dpa bzw. dpa-AFX aufgefangen. Eine wichtige Ertragssäule war mit 3.128 TEUR (2021: 3.820 TEUR, inkl. der eingestellten Produktgruppe MINDS) der Bereich Datenprodukte und -projekte, der neben der weltweiten Datenrecherche für Wahlkandidaten und Amtsinhaber (Content Services) auch die Produkte ElectionsLive und SportsLive umfasst. Der Dienstleistungsbereich rund um Faktenchecks und Verifikation konnte auf 2.491 TEUR (2021: 2.340 TEUR) wachsen. Auch der Ratgeber-Bereich (ohne ServiceLine) konnte mit 1.995 TEUR (2021: 1.966 TEUR) einen leichten Anstieg verzeichnen. Wichtigster Neu-Umsatzbringer war 2022 das Kuratierungsprojekt FB News, das ungeplant 1.489 TEUR Umsatz verzeichnet hat. Das Projekt endet allerdings bereits im Februar 2023. Das Wachstum in den vorstehend erläuterten Produktgruppen führte im Personalbereich zu einem überproportionalen Anstieg der Aufwände. Dennoch konnte das Ergebnis auf 4.260 TEUR (2021: 3.922 TEUR) verbessert werden. 2.4. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens und die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten sind weiterhin sehr stabil. Die Bilanzsumme stieg auf 5.221 TEUR (2021: 4.877 TEUR). Die Eigenkapitalquote sank im Zusammenhang mit der höheren Bilanzsumme von 64,0% auf 59,7%. Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) der dpa-infocom ist durch das unveränderte Eigenkapital in Höhe von 3.120 TEUR gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Rechnungsabgrenzungsposten) deutlich. Die dpa-infocom erwirtschaftete einen positiven Cashflow und verfügt damit über ausreichende finanzielle Reserven, es drohen weder Liquiditätsengpässe noch Vermögensverluste. Zwischen der dpa-infocom GmbH und der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag. 2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Oberste Ziele der Unternehmenspolitik sind die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte und Services für die digitalen Märkte der dpa-Gruppe sowie die Steigerung der Ertragskraft und der Profitabilität des Unternehmens. Relevante Größen für die Steuerung des Unternehmens sind in diesem Sinne die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Infolge des Wegfalls des (in 2022 ungeplanten) Kuratierungsprojektes kalkuliert dpa-infocom für 2023 mit einem Rückgang des Umsatzes auf 16.169 TEUR. Für das wichtigste Geschäftsfeld Weblines ist dabei ein Anstieg um 156 TEUR auf 7.726 TEUR prognostiziert. Für das Geschäftsfeld Faktencheck steht 2023 die Fortführung bzw. Verlängerung der laufenden Vertragsbeziehungen und die Wiederholung von befristeten Projektumsätzen auf dem Plan. Angestrebt wird ein Umsatz von 2.420 TEUR. Das Geschäftsfeld Datenprodukte und -Projekte wird 2023 unter dem Eindruck der Verlängerung des wichtigsten Vertrages mit einem internationalen Suchmaschinendienstleister stehen; die Chancen sowohl für eine Verlängerung als auch den Ausbau der Erträge werden vom Vertrieb und GF zum aktuellen Zeitpunkt als sehr gut eingeschätzt. Der Umsatz für die entsprechende Prouktgrupppe Content Services wurde auf 1.833 TEUR prognostiziert. Der Umsatz für das ganze Geschäftsfeld, das im Übrigen ohne große Einzelwahl in Deutschland und ohne eine Herren-Fußball-WM und ohne Olympische Spiele auskommen muss, wird unter dem Abschluss 2022 mit 3.055 TEUR angestrebt. Im Ratgeberbereich soll der in 2022 vielversprechend gestartete Rollout des Produktes Themenwelten fortgesetzt werden. Es wird ein Produktumsatz von knapp 150 TEUR erwartet, der geplante Verluste beim Produkt Magazin ausgleichen kann. Mit einem stabilen Umsatz beim Leitprodukt Themendienst wird der Geschäftsbereich somit bei 2.134 TEUR Umsatz angepeilt. Der Breakeven für die derzeit noch kostenintensiven Themenwelten soll in 2024 erreicht werden. Infolge der Beendigung des Projektes Kuratierung zum Ende Februar werden die Personalkosten und andere Aufwände in 2023 gegenüber 2022 sinken. Insgesamt plant die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von ca. 3,5 Mio. EUR. 3.2. Chancenbericht Die Nachfrage nach aktueller, vertrauenswürdiger Berichterstattung einerseits, aber auch nach konstruktivem Alltagsjournalismus ist bei gleichzeitigem Kostendruck in den Verlagshäusern anhaltend hoch. Das Umfeld für ein Wachstum sowohl der Weblines als auch der Ratgeberprodukte ist damit grundsätzlich gegeben, weil Medien- und andere Kunden auf der Suche nach Abo-Kunden und Rezipienten kontinuierlich und günstig Inhalte einkaufen müssen. Hinzu kommt unter dem Eindruck zunehmender Desinformationskampagnen ein starker Bedarf an Verifikationsdienstleistungen. dpa-infocom ist hierfür mit eigenen Produkten, aber auch Schulungsangeboten gut aufgestellt. Gerade große digitale Plattformanbieter müssen EU-Regularien folgen und Prozesse zur Bekämpfung von Desinformation aufsetzen. Hierin sieht die Geschäftsführung Chancen. Die intensive Vernetzung von Faktencheck-Dienstleistern untereinander bietet Möglichkeiten für Partnerschaften und gemeinsamer Ausschreibungsbeteiligung auch auf internationaler Ebene. Geschäftsmöglichkeiten werden darüberhinaus in der Aggregation und Visualisierung von Daten gesehen, die nicht nur während der Corona-Pandemie, sondern auch in der Klimadebatte oder bei Energie-Kennzahlen für große Aufmerksamkeit bei Nutzern sorgen. 3.3. Risikobericht Im Kernbereich der dpa-Weblines sowie im Verbrauchersegment sind langlaufende Verträge die Regel. Risiken liegen vor allem in der Kündigung einzelner, nicht aus dem Medienumfeld stammender Kunden infolge Kostendrucks. Nicht erreichte Ziele bei der Digitalabo-Gewinnung und steigende Kosten bei Papier und Energie sind Verhandlungsrisiken bei anstehenden Vertragsverlängeurngen mit Medienkunden. Generell profitiert dpa-infocom von der Qualitätsmarke der dpa-Mutter sowie von den hohen Standards der eigenen Produkte und einem sehr guten Kontakt zu den Kunden. Im Bereich der Datenprodukte und -Projekte liegt ein Risiko in der Nichtverlängerung eines Großvertrages, das derzeit als sehr gering eingeschätzt wird. Generell ist das Geschäft einerseits abhängig von der Terminierung internationaler Großereignisse (Parlamentswahlen), die aber zu einem großen Teil planbar sind, andererseits von zusätzlichem Adhoc-Geschäft der Auftragsproduktionen. Bei diesen Auftragsproduktionen kann die Geschäftsführung flexibel bei den Kosten reagieren, da mit projektabhängigen Verträgen agiert wird. Im Geschäftsfeld Faktencheck liegt ein gewisses Risiko in der Fokussierung auf wenige Großkunden und Verträgen, die oft nicht mehr als ein Jahr betragen. Auch hier schätzt die Geschäftsführung das Risiko als derzeit überschaubar ein. Gegenmaßnahmen sind befristete Arbeitsverträge bei den entsprechenden Mitarbeitern sowie die Verbesserung der Reaktionsmöglichkeit auf Ausschreibungen, um Umsatzverluste ggfs schnell ausgleichen zu können. Der Arbeitsmarkt gestaltet sich (insbesondere, aber nicht nur) im IT-Bereich anhaltend schwierig, so dass offen bleibende Stellen potentiell das Geschäft in technologiegetriebenen Umfeldern gefährden können. Die verlässliche Kalkulation von Kosten wird zudem von steigenden Gehältern gerade bei Neueinstellungen schwieriger. In die Risiko- (aber auch Chancen-) Analyse wurde die Verfügbarkeit extrem verbesserter KI-Angebote auf dem Markt aufgenommen. Angebote dieser Art bergen potentiell das Risiko, Produkte der dpa-infocom beim Kunden überflüssig zu machen. Die Gefahr dafür wird derzeit als gering eingeschätzt, weil der menschliche Faktor und der Neuigkeitsaspekt in den Produkten derzeit nicht von KI abgelöst werden kann. Die Technologieentwicklung in diesem Bereich schreitet jedoch rasant voran, so dass das Feld weiter beobachtet wird. Chancen entstehen in gleichem Maße im Bereich der internen Prozessvereinfachung. Die Zahl der Cyber-Angriffe auf deutsche Unternehmen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Zuge dessen wurde ein umfangreiches Krisenmanagement bei der dpa-Gruppe eingeführt, um bei möglichen Angriffsszenarien entsprechend vorbereitet reagieren zu können. Durch diese umfangreichen Gegenmaßnahmen wird das Risiko ernsthafter Beeinträchtigungen eher als gering angesehen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, unserer langjährigen Erfahrung im Markt und dem generellen Trend hin zu einer verstärkten Nutzung digitaler journalistischer Angebote sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeines Der Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 ist entsprechend den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB und nimmt die Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 werden bestehende Wertpapieranlagen, die bisher im Umlaufvermögen ausgewiesen wurden, nunmehr im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Die Anlagen werden aufgrund einer aktualisierten Einschätzung der Geschäftsführung nunmehr langfristig gehalten und dienen nicht mehr für die kurzfristige Finanzdisposition. Insgesamt weist der Jahresabschluss Wertpapiere des Anlagevermögens von EUR 3.365.059,80 aus. Im Vorjahr belief sich der Ausweis von im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapieranlagen auf EUR 3.406.335,40. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Soweit unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden oder den Grundlagen der Darstellung nicht auf Änderungen eingegangen wird, sind sie in den entsprechenden Positionen erläutert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellen wir auf die betrieblichen Erfahrungen ab, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken (zwischen drei und 13 Jahren). Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird, entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände) werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden zum Transaktionskurs umgerechnet. Sofern zum Jahresende kurzfristige Positionen in Fremdwährung offen sind, werden diese zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der beizulegende Zeitwert für die Wertpapiere des Anlagevermögens betrug TEUR 2.832 gegenüber einem Buchwert von TEUR 3.365. Da es sich um festverzinsliche Wertpapiere handelt, die voraussichtlich bis zur Endfälligkeit gehalten werden, ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass die Wertminderung nicht dauerhaft ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind wie im Vorjahr nicht vorhanden. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EUR 3.496,98 (Vorjahr TEUR 3) und mit EUR 4.480,00 (Vorjahr: TEUR 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der dpa Picture-Alliance Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main und der dpa infografik GmbH, Hamburg. Im Vorjahr wurden darüber hinaus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.644 ausgewiesen, die mit Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung saldiert wurden. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 50.000,00 und ist voll eingezahlt. Der Gewinnvortrag der Vorjahre in Höhe von EUR 853.819,15 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Rückstellungen im Personalbereich, für Berufsgenossenschaft, Jahresabschlusskosten, Prozessrisiken und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten waren unbesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit EUR 795.969,47 auf die alleinige Gesellschafterin dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH. Dabei wurden Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von EUR 816.696,63 mit sonstigen Forderungen verrechnet. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber weiteren verbundene Unternehmen (EUR 6.551,29; Vorjahr: TEUR 36). Ergebnisabführungsvertrag Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EUR 4.260.102,68 wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages vom 10.05.2006 in der Fassung vom 23.05.2014 an die alleinige Gesellschafterin, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, abgeführt. Sonstige Angaben Dauerschuldverpflichtung Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.457 bestehen überwiegend aus Miet- und Dienstleistungsverträgen. Davon entfallen TEUR 2.759 auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 174 Mitarbeiter, davon 77 Aushilfskräfte. Geschäftsführung Herr Frank Rumpf, Hamburg (bis zum 30. Juni 2022) Geschäftsführer Herr Jirka Albig, Hamburg (seit dem 1. Juli 2022) Geschäftsführer Herr Peter Kropsch, Hamburg (seit dem 1. Juli 2022) Geschäftsführer dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wird unter Hinweis der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, (HRB 68431 Amtsgericht Hamburg) einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form eingereicht.
Hamburg, 10.02.2023 Albig Kropsch Entwicklung des Anlagevermögens 2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die dpa-infocom Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der dpa-infocom Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dpa-infocom Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 24. März 2023 BDO
AG
Sabath, Wirtschaftsprüfer Gramberg, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Dienstleistungen von Psychotherapeutinnen und -therapeuten, klinischen und Gesundheitspsychologinnen und -psychologen, ohne ärztliche Therapien
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Bauträger für Wohngebäude
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Allgemeine und politische Erwachsenenbildung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verlegen von Zeitschriften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Vermittlung von Krediten
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Zeitungen
Vermittlung von Krediten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Sportboot- und Segelschulen
Beteiligungsgesellschaften
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen