InduGrind GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolin Bauchmüller seit 12.2.2019 | Prokura |
Reinhard Piepenbrink seit 24.11.2014 | Geschäftsführer |
Judith Marx seit 17.2.2012 | Prokura |
Gisbert Krause seit 15.7.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hommel GmbHKölnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20191. RECHNUNGSLEGUNGDie Hommel GmbH stellt für die Hommel-Gruppe für das Geschäftsjahr 2019 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB auf. Die Gesellschaft ist unter der Firma Hommel GmbH im Handelsregister B unter der Nummer HRB 29035 eingetragen und hat ihren Sitz in Köln. Wir haben zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise Vermerke und Erläuterungen zu den einzelnen Posten, soweit dem nicht ausdrücklich gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, im Anhang dargestellt und auf den Ausweis von Leerposten verzichtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. ANTEILSBESITZ, KONSOLIDIERUNGSKREIS UND -GRUNDSÄTZE(1) Einbezogene Unternehmen In den Konzernabschluss wurden nach den Vorschriften des HGB zur Vollkonsolidierung (§§ 300 ff. HGB) neben der Hommel GmbH als Obergesellschaft folgende Unternehmen einbezogen:
Die Anteile des im Vorjahr nach den Vorschriften des HGB zur Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmens, Hommel CNC-Technik GmbH, Köln, (seit dem 20.09.2019 unter der Firma Okuma Deutschland GmbH firmierend) wurde mit Wirkung zum 31.08.2019 veräußert. In der Folge wurde zum 31.08.2019 eine Entkonsolidierung der Gesellschaft vorgenommen. Die Hommel CNC-Technik GmbH hat zum 31.08.2019 einen Abschluss aufgestellt. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Hommel GmbH sind alle Aufwendungen und Erträge der Hommel CNC-Technik GmbH im Zeitraum der Konzernzugehörigkeit vom 01.01.2019 bis zum 31.08.2019 vor der Entkonsolidierung entsprechend einbezogen. Zwischen den inländischen Unternehmen (1-3) und der Obergesellschaft besteht jeweils ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Für die Hommel CNC-Technik GmbH endete der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Ablauf des 31.08.2019 im Zusammenhang mit der Veräußerung der Anteile. Es wurde ein Gewinn aus der Veräußerung der Anteile an der Hommel CNC-Technik GmbH nach Entkonsolidierung in Höhe von TEUR 13.189 erzielt, der sich wie folgt ergibt:
Aufgrund der Entkonsolidierung der Hommel CNC-Technik GmbH ist ein direkter Vergleich der im Anhang angegebenen Vorjahresvergleichswerte nicht möglich. Um eine Vergleichbarkeit der Bilanzwerte zum Vorjahr herzustellen, wird die Konzernbilanz des Vorjahres angepasst. In der Konzernbilanz des Vorjahres wurden sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten der Hommel CNC-Technik GmbH erfolgsneutral in den Posten Anteile an verbundenen Unternehmen (TEUR 1.534) umgegliedert. Auf eine Rückgängigmachung der Schuldenkonsolidierung im Vorjahr wurde verzichtet. Zudem wird die Veränderung der Bilanzpositionen im Vergleich zum bereinigten Vorjahr dargestellt.
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind im Geschäftsjahr alle Erträge und Aufwendungen der Hommel CNC-Technik GmbH für den Zeitraum der Konzernzugehörigkeit vom 1.1.2019 bis zum 31.08.2019 einbezogen. Im Vorjahr sind volle 12 Monate einbezogen. Die Vergleichbarkeit zu den Vorjahresbeträgen ist somit nicht unmittelbar gegeben. In der Folge werden die der Hommel CNC-Technik GmbH zuzurechnenden Erträge und Aufwendungen in 2019 und 2018 in die Position Beteiligungserträge umgegliedert und vereinfacht eine Korrekturposition im Zusammenhang mit der Ertragskonsolidierung gebildet:
(2) Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Buchwertmethode durchgeführt. Diese Methode wird gemäß Art. 67 Abs. 5 S. 2 EGHGB beibehalten. Danach werden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der einbezogenen Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung aufgerechnet. Aktivische Unterschiedsbeträge werden mit den Rücklagen verrechnet. Passivische Unterschiedsbeträge werden nur aufgelöst soweit eine zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Konsolidierung erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage des Unternehmens eingetreten ist oder zu diesem Zeitpunkt erwartete Aufwendungen zu berücksichtigen sind oder am Abschlussstichtag feststeht, dass sie einem realisierten Gewinn entsprechen. Nicht der Gruppe zuzurechnende Anteile am Eigenkapital werden unter dem "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter" ausgewiesen. Hierin sind nur die Fremdanteile in Höhe von 9,5 % der precisa CNC-Werkzeugmaschinen GmbH, A-Wien, enthalten. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Ergebnis dieses Unternehmens in der Position "Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/ Verlust" dargestellt. Die Erstkonsolidierung der precisa erfolgte auf den 1. Juni 2006. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Grundsätzlich werden Zwischenergebnisse beim Anlagevermögen und bei den Vorräten bei den entsprechenden Posten des Anlage- und Vorratsvermögens abgesetzt. Sämtliche Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden auf den Stichtag des Konzernabschlusses, also zum 31. Dezember eines Jahres, erstellt. Eine Ausnahme für das Geschäftsjahr 2019 stellt die Hommel CNC-Technik GmbH durch den Verkauf per 31.08.2019 dar. Die Hommel CNC-Technik GmbH hat einen Abschluss per 31.08.2019 aufgestellt. 3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSVORSCHRIFTEN(1) Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die Abschlüsse der Hommel GmbH und der übrigen einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Firmenwert 5 Jahre, sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 35 Jahre, Gebäude 12,5-33 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen 4-15 Jahre, Andere Anlagen 3-25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs komplett abgeschrieben. Der Firmenwert wird auf Grund der Art und der voraussichtlichen Bestandsdauer des zugrundeliegenden Geschäftsvorfalls linear über 5 Jahre abgeschrieben. Im aktuellen Geschäftsjahr 2019 wurde der Firmenwert handelsrechtlich planmäßig linear auf Null abgeschrieben. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Gleichartige Zubehörteile werden zu Gruppen zusammengefasst und mit dem Durchschnittswert angesetzt. Vertriebsrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die mit ihren Anschaffungskosten angesetzt sind, werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko für Forderungen wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird konzerneinheitlich der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre in Höhe von 2,71 % (Vorjahr 3,21 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bei den langfristigen Personalrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Künftige Gehaltssteigerungen wurden mit 2,25 % (Vorjahr 2,25 %), künftige Rentensteigerungen mit 1,75 % (Vorjahr 1,75 %) und Fluktuationsraten altersabhängig mit 0 % bis 8 % (Vorjahr: 0 % bis 8 %) angenommen. Das Vermögen aus einer Rückdeckungsversicherung mit einem beizulegenden Zeitwert gemäß § 255 Abs. 4 S. 4 HGB von TEUR 106 wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen in gleicher Höhe verrechnet. Zugehörige Aufwendungen und Erträge von jeweils TEUR 9 wurden miteinander verrechnet. Die Anschaffungskosten für die Rückdeckungsversicherung betragen TEUR 132. Die Steuerrückstellungen entsprechen den zu erwartenden Steuernachzahlungen auf Grund der erzielten steuerlichen Ergebnisse sowie erwartete Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern sind gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB anzusetzen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen werden grundsätzlich verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt konzerneinheitlich bei 33 %. (2) Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Abs. 2 HGB bewertet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung aufgrund der Bildung von Bewertungseinheiten zum entsprechenden Sicherungskurs (Einfrierungsmethode). 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage). Die Anlagenzugänge bestehen im Wesentlichen aus Ersatzbeschaffungen. Die Anlagenabgänge bestehen im Wesentlichen aus Grundbesitzveräußerungen sowie aus den Abgängen aus Entkonsolidierung. Vorräte Bei den Waren handelt es sich um Neumaschinen, Zubehör, Ersatzteile und Werkzeuge sowie Gebrauchtmaschinen. Bei der Bewertung des unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen Warenbestandes werden für Zubehör und Ersatzteile entsprechende Wertabschläge durch systemseitige Abwertungsläufe für eine mangelnde Gängigkeit sowie in Folge eines Niederstwerttests vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In 2019 wurden auf einem notariellen Guthabenkonto TEUR 800 als Teil der Kaufpreiszahlung aus der Veräußerung der Hommel CNC-Technik von der Käuferseite eingezahlt. Bis zur endgültigen Auszahlung an Hommel ist dieses Geld dem Zugriff von Hommel entzogen, auch wenn es Hommel in voller Höhe zivilrechtlich zusteht. Der Ausweis erfolgte unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Restlaufzeit dieser TEUR 800 beträgt mehr als ein Jahr. Aus einer Betriebsprüfung ergeben sich zu erwartende Steuerzahlungen für Vorjahre (KapESt), die die Hommel GmbH aus Haftungsgründen für Steuerschulden eines mittelbaren Gesellschafters an den Fiskus zu entrichten hat (vgl. Steuerrückstellungen). In gleicher Höhe (TEUR 508) besteht jedoch ein Anspruch auf Rückzahlung dieser Steuerschulden gegen einen mittelbaren Gesellschafter, welcher unten den sonstigen Vermögensgegenständen erfasst ist. Der Anspruch entsteht rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag. Der Rückzahlungsanspruch in Höhe von TEUR 508 wurde aus Vorsichtsgesichtspunkten zur Hälfte (TEUR 254) wertberichtigt. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Durch die Neufassung des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB in 2016 erfolgt eine Abzinsung der langfristigen Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 anstatt 7 Jahren ergibt. Der aktuelle Zinssatz beträgt 2,71 % (Vorjahr: 3,21 %). Bei der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre in Höhe von 1,97 % (Vorjahr: 2,32 %) zum 31. Dezember 2019 ergibt sich gem. § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschieds- und damit ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 252. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 720. Davon wurden für zu erwartende Steuernachzahlungen auf Grund der erzielten steuerlichen Ergebnisse für das Jahr 2019 TEUR 128 zurückgestellt. Die restlichen TEUR 592 betreffen zu erwartende Steuernachzahlungen für Vorjahre, die aus den Ergebnissen einer Betriebsprüfung resultieren. Von den TEUR 592 entfallen TEUR 508 auf Kapitalertragsteuern, die die Hommel GmbH aus Haftungsgründen für Steuerschulden eines mittelbaren Gesellschafters zu entrichten hat. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden wie folgt fällig:
Zum Bilanzstichtag wurden aktive und passive latente Steuern auf temporäre Differenzen - im Wesentlichen auf Grund unterschiedlicher Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und Jubiläen sowie eines Firmenwertes - gebildet. Auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern auf einen verbleibenden Aktivüberhang wurde wie im Vorjahr gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. In der folgenden Überleitungsrechnung wird der Zusammenhang zwischen dem unter Anwendung des gewichteten Konzernsteuersatzes erwarteten Steueraufwands sowie dem ausgewiesenen Steueraufwand dargestellt:
Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit sind die Gesellschaften Wechselkursschwankungen durch den Bezug von Waren im Ausland ausgesetzt. Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken bei einzelnen Warenbezügen durch den Abschluss von Termingeschäften zu begrenzen. Diese betreffen US-Dollar, japanische Yen und Schweizer Franken. Vereinbarungen werden ausschließlich mit Kreditinstituten geschlossen und im Rahmen des Risikomanagementsystems überwacht. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Geschäfte:
Das Nominalvolumen der derivativen Finanzinstrumente ergibt sich aus der Summe der Verbindlichkeiten aus Einkaufskontrakten in Fremdwährung zum Stichtag. Der Marktwert dagegen errechnet sich aus der Bewertung dieser Kontrakte zu den Preisen des Bewertungsstichtages und gibt an, wie sich die Glattstellung der Derivatekontrakte auf das Ergebnis auswirken würde. Auch bei negativen Marktwerten werden wegen des bestehenden Sicherungszusammenhangs zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften keine Rückstellungen gebildet. Für die einzelnen Einkaufsgeschäfte wurden Bewertungseinheiten gebildet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Geschäfte sind im Wesentlich in den ersten Monaten des Folgejahres fällig. 5. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse
Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder Bedeutung In Folge der Betriebsprüfung für die Steuerjahre 2015 bis 2017 wurden zum Bilanzstichtag Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 592 gebildet (s.o.), wovon TEUR 549 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und TEUR 43 unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag erfasst sind. Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellung in Höhe von TEUR 42 für zu erwartende Zinszahlungen gebildet, die im Zinsaufwand erfasst sind. Diesen Steuerschulden stehen Ansprüche in Höhe von TEUR 530 gegen einen mittelbaren Gesellschafter und einen Dritten gegenüber, welche unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst sind. Aus Vorsichtsgesichtspunkten wurde eine Wertberichtigung auf den Anspruch gegenüber dem mittelbaren Gesellschafter in Höhe von TEUR 254 vorgenommen, welche unter den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, ausgewiesen ist. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist zudem ein Gewinn aus der Veräußerung der Hommel CNC-Technik in Höhe von insgesamt TEUR 13.189 sowie aus der Veräußerung von zwei Hallen in Höhe von TEUR 166 enthalten. 6. SONSTIGE ANGABEN6.1 Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2019 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. 6.2 Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers inklusive Auslagen betrug in 2019 rd. TEUR 107. Davon betreffen rd. TEUR 70 Abschlussprüfungsleistungen für die Konzernabschlussprüfung, rd. TEUR 30 Abschlussprüfungsleistungen für Prüfung des Einzelabschlusses der Hommel CNC-Technik GmbH sowie rd. TEUR 7 sonstige Leistungen. 6.3 Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen werden grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Wesentliche Transaktionen zu marktunüblichen Bedingungen, über die gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB zu berichten wäre, haben nicht stattgefunden. 6.4 Organe der Muttergesellschaft Geschäftsführer der Hommel GmbH war im Berichtszeitraum Herr Gisbert Krause, Herten. 6.5 Angabe der gewährten Gesamtbezüge für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird unter Bezugnahme auf § 314 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB (analog) verzichtet. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung sind TEUR 936 zurückgestellt. 6.6 Beschäftigtenzahl
Die Beschäftigtenzahlen für 2019 und 2018 umfassen die Arbeitnehmer des Hommel Konzerns (in 2019 ohne Hommel CNC-Technik GmbH) sowie ohne Geschäftsführer, Auszubildende und sich im Erziehungsurlaub befindliche Arbeitnehmer. 6.7 Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss der Hommel Gruppe wird unter www.bundesanzeiger.de (Elektronischer Bundesanzeiger) offengelegt. Zum 31.08.2019 wurde die Hommel CNC-Technik GmbH an die Okuma Europe GmbH, Krefeld, verkauft. Als in den Konzernabschluss der Hommel GmbH einbezogenen Tochterunternehmen werden die Hommel Unverzagt GmbH, die Hommel Präzision GmbH und die Hommel Maschinentechnik GmbH die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen. 6.8 Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn in Höhe von TEUR 14.090 auf neue Rechnung vorzutragen. Abzüglich des ausschüttungsgesperrten Betrages in Höhe von TEUR 252 steht dem Gesellschafter des Mutterunternehmens ein Ausschüttungsbetrag in Höhe von TEUR 13.838 zur Verfügung.
Köln, 29.05.2020 Gisbert Krause, Geschäftsführer Hommel GmbH, Köln Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2019
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019INHALT: 1. GRUNDLAGE DES KONZERNS 1.1 Geschäft und Rahmenbedingungen 1.2 Strategie 1.3 Unternehmenssteuerung 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.3 Geschäftsergebnis 2.4 Beschaffung 2.5 Investitionen 2.6 Finanzierungsmaßnahmen 2.7 Personal- und Sozialbereich 3. FINANZLAGE 3.1 Kapitalstruktur 3.2 Rückstellungen 3.3 Verbindlichkeiten 3.4 Liquidität 3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren 4. NACHTRAGSBERICHT 5. RISIKO- UND CHANCENBERICHT 6. PROGNOSEBERICHT 1. GRUNDLAGE DES KONZERNS1.1 Geschäft und Rahmenbedingungen Organisation Die Hommel GmbH mit Sitz in Köln vereint als Holding vier spezialisierte Vertriebs- und Servicegesellschaften zur Hommel Gruppe. Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterentwicklung sowie ein gesundes und nachhaltiges Wachstum sind erklärtes Unternehmensziel und Anspruch zugleich. Produkte und Absatzmärkte Die Hommel Gruppe gehört in Europa zu den führenden Anbietern von hochwertigen CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen, Automationslösungen, Servicedienstleistungen und Sonderlösungen im Bereich der Metallver- und -bearbeitung. Mit einem ausgewählten Produktportfolio führender Hersteller und maßgeschneiderten Kundenlösungen beliefert die Hommel Gruppe Kunden aus den führenden Hightech-Branchen in Deutschland und Österreich. Dazu zählen unter anderem der allgemeine Maschinenbau, die optische Industrie, Medizintechnik, Energietechnik, Windkraft, Automobilindustrie, Luftfahrt sowie deren Zulieferindustrien. Das Serviceangebot Mit einem umfangreichen Serviceangebot unterstützt die Hommel Gruppe ihre Kunden bei allen Servicefragen rund um die Werkzeugmaschine. Der Hommel Service bietet ein breites Leistungsspektrum im Bereich technischer Service und sichert die Produktunterstützung über den gesamten Produktlebenszyklus. Zu den Service-Dienstleistungen zählen: Inbetriebnahmen, Wartung, Instandhaltung, Bereitstellung von Ersatzteilen, die Maschinenreparatur sowie die Planung und Durchführung von Maschinenumsetzungen oder ganzen Betriebsumzügen. Der Bereich Industrieservice bietet Instandhaltung, Reparatur, Umbau und Reinigungsarbeiten an portfoliofremden Maschinen an. Um eine optimale Bedienung der Maschinen sicherzustellen und Maschinenstillstände zu vermeiden, bietet die Hommel Gruppe ihren Kunden ein umfangreiches Schulungsangebot zur Programmierung, Wartung- und Instandhaltung der Maschinen an. Ergänzend werden in den eigenen Werkstätten Maschinen gemäß Kundenwunsch konfiguriert und automatisiert. Industrie 4.0 bleibt dabei ein wichtiges Thema. Ebenfalls werden die in den eigenen Werkstätten überholten und modernisierten Gebrauchtmaschinen zum Kauf und zur Miete angeboten. Somit bietet die Hommel Gruppe der Industrie und dem Handwerk ein innovatives, bedarfsgerechtes Leistungsangebot. 1.2 Strategie Die Hommel Gruppe verfolgt in Deutschland und Österreich die Strategie, durch exklusive Vertriebspartnerschaften mit führenden Werkzeugmaschinenherstellern, ein technologisch höchst anspruchsvolles, leistungsfähiges und modernes Produktportfolio nebst Service anzubieten. Mit hochmotivierten, langfristig im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitern, einer starken Eigenkapitalbasis und einer guten Marktdurchdringung wird ein gesundes Wachstum bei auskömmlichen Erträgen angestrebt. 1.3 Unternehmenssteuerung Die vier (bis zum 31.08. fünf) Vertriebsgesellschaften der Hommel Gruppe werden bezüglich der Unternehmensstrategie zentral von der Hommel GmbH gesteuert. Durch die Zentralisierung aller, nicht direkt mit dem Vertriebsprozess verbundenen Dienste in der Hommel GmbH ist gewährleistet, dass innerhalb der Hommel Gruppe einheitliche und effiziente Organisationsprozesse etabliert sind. Zentrale Dienste:
Das Hommel-Managementteam, zusammengesetzt aus den Geschäftsführern und Prokuristen der Hommel GmbH und den Vertriebsgesellschaften, steuert die wesentlichen Prozesse im Unternehmen und trifft Entscheidungen im Sinne der Hommel Gruppe. Ein wesentliches Instrument der Unternehmenssteuerung ist der Planungsprozess, dabei werden durch den Managementkreis Zielgrößen für die einzelnen Vertriebsgesellschaften festgelegt und die vorhandenen Ressourcen gezielt den Vertriebsgesellschaften zugeordnet. Die Einhaltung der Geschäftsplanung wird monatlich durch das Controlling überwacht. Als Kriterien dienen in diesem Controllingprozess zur Unternehmenssteuerung unter anderem der Umsatz und die Ergebnisgrößen, operatives Ergebnis, Ergebnis vor Steuern sowie verschiedene Servicekennzahlen. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Zu Beginn des Berichtszeitraums 2019 war gesamtwirtschaftlich, beeinflusst durch geopolitische Unsicherheiten, eine negative Entwicklung zu spüren. So wurde im Laufe des Jahres 2019 die Situation zunehmend schwieriger und die Konjunktur entwickelte sich spürbar rückläufig. Das Institut für Weltwirtschaft errechnete einen vorläufiges Wachstum der Weltproduktion in 2019 um nur noch 3 % nach 3,7 % im Vorjahr 2018. Die Industrie, in großen Teilen direkt abhängig von der Konjunktur, musste sich mit einer deutlich nachlassenden Dynamik auseinandersetzen. Prägend ist nach wie vor die Schwäche in der Industrie und im Welthandel. Im Berichtszeitraum 2019 sank in China, dem größten Markt für Werkzeugmaschinen, der Verbrauch an Werkzeugmaschinen um ca. 8 %. Die USA, als zweitgrößter Markt für Werkzeugmaschinen, musste ebenfalls einen Rückgang, allerdings nur in Höhe von 2,5 %, verzeichnen. In Deutschland, immer noch der drittgrößte Markt für Werkzeugmaschinen, stieg der Verbrauch um 6,5 % an (Anstieg Vorjahr 15 %). Japan belegte mit einem Zuwachs von 2,7 % Platz vier in der Weltrangliste. Gemäß dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) wurde für das Jahr 2019 eine weltweite Produktion von Werkzeugmaschinen in Höhe von ca. EUR 72,1 Mrd. verzeichnet. Gemäß den vorläufigen Hochrechnungen bleibt China mit einem Produktionsvolumen von ca. EUR 16,8 Mrd. weiterhin an erster Stelle. Deutschland liegt mit einem Produktionsvolumen von ca. EUR 12,5 Mrd. auf Platz zwei vor Japan, mit ca. EUR 11,7 Mrd. Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie: Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Bestellungen insgesamt um ca. 24 %, die Inlandsbestellungen sanken um ca. 20 %, die Auslandsbestellungen um ca. 25 %. Somit zeigten die Bestellungen einen deutlichen Rückgang. Im Produktsegment der spanenden Werkzeugmaschinen, dem größten Produktportfolio der Hommel Gruppe, sank der Auftragseingang um ca. 26%. (Quelle: VDW 15.11.2018) Der Auftragseingang der Hommel Gruppe, im Bereich Werkzeugmaschinen, reduzierte sich in 2019 spürbar. Bereits zum Jahresanfang war ein deutlicher Rückgang zu spüren, der sich im Laufe des Jahres weiter steigerte. Investoren zeigten bereits zum Jahresanfang eine deutliche Zurückhaltung bei Neuinvestitionen, die sich im Verlauf des Jahres weiter ausprägte. Diese Nachfrage- und Investitionszurückhaltung steigerte sich von Monat zu Monat und so reduzierte sich der Auftragseingang in 2019 um ca. 25% gegenüber dem Vorjahr 2018. Dank der Konfektionierung von Neumaschinen in der eigenen Hommel Zentralwerkstatt konnte im Jahr 2019 ein noch größerer Einbruch des Auftragseingangs verhindert werden, da kaum eine Maschine noch als reine Standardmaschine verkauft werden konnte. Die Anforderungen gemäß Industrie 4.0, der Digitalisierung und der Erschließung neuer Fertigungskonzepte beim Auftraggeber haben zu einer größeren Anfrage zur Konfektionierung von Werkzeugmaschinen geführt. Diese Dienstleistung war in 2019 ein wichtiger Schlüssel, um in einem schwierigen Umfeld Aufträge zu generieren. Die Hommel Zentralwerkstatt wird weiterhin einen hohen Stellenwert innerhalb der Hommel Gruppe einnehmen. Im Bereich der Automation wurden, gemäß dem Motto "Alles aus einer Hand", wieder viele erfolgreiche Automatisierungsprojekte, mit verschiedenen Roboterherstellern, umgesetzt. Aus dem Geschäftsbereich Vermietung von Werkzeugmaschinen wurden, wie schon in den Vorjahren, wieder ertragreiche Verkäufe von ehemaligen Mietmaschinen realisiert. Mit Ablauf des Jahres 2019 konnten wir feststellen, dass die Hommel Gruppe, trotz reduzierter Nachfrage und reduziertem Auftragseingang, ihre gute Marktstellung und ihre Wettbewerbsposition im anspruchsvollen deutschen Markt halten konnte. Auch zukünftig wird sich die Hommel Gruppe durch innovative Produkte, einem breiten Serviceangebot und mit Lösungen für die Digitalisierung und den Sektor Industrie 4.0 strategisch so positionieren, dass Hommel für alle relevanten Industrien der richtige Ansprechpartner ist und bleibt. 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr sind alle Erträge und Aufwendungen der Hommel CNC-Technik GmbH für den Zeitraum der Konzernzugehörigkeit vom 1.1.-31.08.2019 erfasst. Im Vorjahreszeitraum sind alle Erträge und Aufwendungen der Hommel CNC-Technik GmbH für volle 12 Monate eingeflossen. Daher sind die Vorjahreszahlen nicht unmittelbar vergleichbar. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Angaben im Konzernanhang. Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein konsolidierter Umsatz von TEUR 86.337 erzielt. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Der Auftragseingang für Maschinen und Zubehör verteilte sich wie folgt: 1. Quartal 34,2 %, 2. Quartal 28,2 %, 3. Quartal 22,4 %, 4. Quartal 15,2 % des Gesamtjahreswertes. Die Ersatzteile und Serviceaktivitäten sind von diesen Schwankungen ungebrochen und verteilen sich über das Jahr gleichmäßig in Auftragseingang und Umsatz. Die Verminderung der Auftragseingänge in den Quartalen 3 und 4 ist darin begründet, dass die Hommel CNC-Technik GmbH mit Wirkung 31.08.2019 nicht mehr zur Hommel Gruppe gehörte. Die für 2019 (bereinigt um den Austritt der Hommel CNC-Technik GmbH zum 31.08.2019) geplanten Umsatzerlöse in Höhe von knapp EUR 86,5 Mio. wurden mit dem erzielten Umsatz in Höhe von EUR 86,3 Mio. nur knapp unterschritten. Der Auftragsbestand beträgt per 31.12.2019 TEUR 12.903 und ist damit um den bereinigten Auftragsbestand des Vorjahres TEUR 2.563 niedriger. 2.3 Geschäftsergebnis Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 86.337 betrug der Materialaufwand 61,0 % (TEUR 52.663), der Personalaufwand 26,5 % (TEUR 22.848), die Abschreibungen 1,2 % (TEUR 1.038) und die saldierten sonstigen Aufwendungen und Erträge -8,5 % (TEUR -7.353). Unberücksichtigt bleiben bei dieser Betrachtung die Erträge aus dem Verkauf der Hommel CNC-Technik GmbH (TEUR 13.189) und der zwei Hallen der Josef-Baumann-Str. 25 + 25a in Bochum (TEUR 166). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt TEUR 15.790, das EBT beträgt TEUR 15.494. Bereinigt um den Gewinn der Veräußerung der Anteile sowie der Hallen und der Wertberichtigung der Forderung gegen einen mittelbaren Gesellschafter beträgt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Steuern (EBIT) TEUR 2.689, das EBT TEUR 2.393. Nach Zins- (TEUR 297) und Steueraufwand (TEUR 1.159) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 14.222. Bereinigt um den Gewinn der Veräußerung der Anteile und der Wertberichtigung der Forderung gegen einen mittelbaren Gesellschafter sowie der Hallen beträgt der Konzernjahresüberschuss TEUR 1.121. Es konnte unabhängig der einmaligen Sonderertragseffekte - wie im Vorjahr prognostiziert - in 2019 ein positives Ergebnis erreicht werden, das deutlich über den Plandaten lag (Plan-EBIT: EUR 2,2 Mio., Plan-EBT: EUR 2,0 Mio.). 2.4 Beschaffung Der Bezug der Waren erfolgt in erste Linie aus Japan, Taiwan und den USA. Im vergangenen Jahr waren nur leichte Preisänderungen zu verzeichnen. Die Warenbezüge aus dem Ausland in Fremdwährungen wurden im Wesentlichen durch Kurssicherungen abgesichert. 2.5 Investitionen Die Investitionen für Ersatzbeschaffung und Modernisierung in den Bereichen Software, Technische Anlagen, Maschinen, Fuhrpark, Betriebs- und Geschäftsausstattungen betrugen TEUR 319. Demgegenüber standen insgesamt Abschreibungen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 784, davon für Grundstücke und Bauten TEUR 242 und für den Firmenwert TEUR 268. Für das Geschäftsjahr 2020 sind außer den notwendigen Ersatzbeschaffungen keine wesentlichen Investitionen geplant. 2.6 Finanzierungsmaßnahmen Da das Fuhrparkmanagement extern durchgeführt wird, werden permanent neue Fahrzeuge geleast; im Jahr 2019 waren 106 Fahrzeuge, davon 24 Neuzugänge, unter Vertrag. Weitere Finanzierungsmaßnahmen sind auf Grund der soliden Banksituation nicht von Nöten. 2.7 Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2019 betrug die Zahl der Arbeitnehmer (inkl. Geschäftsführer, Auszubildende und sich im Erziehungsurlaub befindliche Arbeitnehmer) 211 Mitarbeiter gegenüber 321 Mitarbeitern zum Vorjahresstichtag. 3. FINANZLAGE3.1 Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von 70,9 % sehr gut. Zum Bilanzstichtag weist die Hommel Gruppe eine Bilanzsumme von TEUR 46.680 aus. Die Investitionen können aus den laufend zur Verfügung stehenden Finanzmitteln getätigt werden. 3.2 Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.025 gliedern sich in Pensions- und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 2.981) sowie Steuer- (TEUR 720) und sonstige Rückstellungen (TEUR 3.324), unterteilt nach Personalbereich (rd. 73 %) sowie Maschinengeschäft und Übrige (rd. 27 %). Die Laufzeiten der Pensionsrückstellungen (TEUR 2.981) sowie die Rückstellungen der Aufbewahrung (TEUR 107) sind länger als ein Jahr, alle anderen Rückstellungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. 3.3 Verbindlichkeiten Entsprechend der Handelsaktivitäten des Konzerns stellten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einen bedeutenden Fremdfinanzierungsposten dar. Der Marktsituation angepasst erhöhte sich der Betrag auf TEUR 5.660. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Zahlungszielen bis zu 180 Tagen innerhalb eines Jahres fällig; Auslandsverbindlichkeiten in Fremdwährungen sind zum Großteil kursgesichert. 3.4 Liquidität Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr gut und es sind keine Engpässe zu erwarten. Zum bestehenden Guthaben in Höhe von TEUR 23.913 verfügt die Hommel Gruppe über nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien von TEUR 4.000. Für die Konzernkapitalflussrechnung verweisen wir auf Anlage 8. 3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrendite beträgt 43,0 % (Vorjahr: 14,0 %); die Gesamtkapitalrendite ((Ergebnis + Zinsaufwand)/Gesamtkapital) beträgt 31,1 % (Vorjahr: 6,6 %), die Umsatzrendite 16,5 % (Vorjahr: 2,4%). Die Hommel Gruppe hat in Verbindung mit den Hausbanken ein internes Cash-Managementsystem zwischen allen verbundenen Unternehmen unter der Führung der Holding eingerichtet. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist nach dem Abgang der Hommel CNC-Technik GmbH mit TEUR -3.361 negativ. Dabei haben sich die Forderungen und Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr stärker reduziert als die Verbindlichkeiten gestiegen sind. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt EUR 13.625. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der Hommel CNC-Technik GmbH. Das Working Capital beträgt TEUR 30.472 (Vorjahr: TEUR 13.942) und berechnet sich wie folgt:
Ziel des Finanzmanagements ist es, stets für eine ausreichende Liquidität zu sorgen. Dies ist im Geschäftsjahr 2019 wieder ohne Einschränkungen gelungen. Das EBIT beträgt TEUR 15.790 (Vorjahr: TEUR 4.600), das EBITDA zeigt TEUR 16.828 (Vorjahr: TEUR 5.512) auf. Darin sind Erträge aus dem Verkauf der Anteile an der Hommel CNC-Technik GmbH sowie dem Verkauf von zwei Hallen in Höhe von TEUR 13.355 sowie eine außergewöhnliche Wertberichtigung auf eine Forderung in Höhe von TEUR 254 (lediglich im EBIT) enthalten. Die deutschen 100%igen Tochtergesellschaften sind durch Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge mit der Hommel GmbH verbunden. Die Gesellschaft precisa CNC-Werkzeugmaschinen, A-Wien, wird ebenfalls zu 100 % in den Konzernabschluss einbezogen, jedoch sind 9,5 % des Gesellschafterkapitals fremden Dritten zuzuordnen. Zum 31.08.2019 wurden die Anteile an der Hommel CNC-Technik GmbH verkauft und eine Entkonsolidierung durchgeführt. 4. NACHTRAGSBERICHTFür den Nachtragsbericht wird auf den Konzernanhang verwiesen. 5. RISIKO- UND CHANCENBERICHTZur zielgerichteten Umsetzung der Unternehmensstrategien und der damit verbundenen Ertragschancen ist es für die Hommel Gruppe von größter Wichtigkeit, potentielle Risiken zu identifizieren sowie angemessen und rechtzeitig darauf zu reagieren. Hommel definiert Risiken als mögliche, künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Planabweichung führen oder den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. In der Hommel Gruppe sind die Verantwortlichkeiten zur Identifizierung und Steuerung wesentlicher Risiken auf verschiedene Ebenen und Organisationseinheiten aufgeteilt. Mögliche Risiken werden vom lokalen Management in den Tochtergesellschaften sowie konzernweit durch verschiedene Controllerfunktionen in der Holding überwacht. Das Risikomanagementsystem unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und wird so laufend verbessert und weiterentwickelt. Mit angemessenen Tools werden kontinuierlich Vorausschauen für alle Tochtergesellschaften erstellt, die die möglichen Risiken zeitnah und umfassend, wie im Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) gefordert, darstellen:
Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch das von der Gesellschaft eingerichtete und konsequent arbeitende Debitorenmanagement entgegengewirkt. Risiken im IT-Bereich begegnet Hommel mit laufenden Investitionen in modernste Technologie, sowohl im Soft- als auch im Hardwarebereich. Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit sind die Gesellschaften Wechselkursschwankungen durch den Bezug von Waren im Ausland ausgesetzt. Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken bei einzelnen Warenbezügen durch den Abschluss von Termingeschäften zu begrenzen. Diese betreffen US-Dollar, japanische Yen und Schweizer Franken. Vereinbarungen werden ausschließlich mit Kreditinstituten geschlossen und im Rahmen des Risikomanagementsystems überwacht. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Geschäfte:
Das Nominalvolumen der derivativen Finanzinstrumente ergibt sich aus der Summe der Verbindlichkeiten aus Einkaufskontrakten in Fremdwährung zum Stichtag. Der Marktwert dagegen errechnet sich aus der Bewertung dieser Kontrakte zu den Preisen des Bewertungsstichtages und gibt an, wie sich die Glattstellung der Derivatekontrakte auf das Ergebnis auswirken würde. Für die einzelnen Einkaufsgeschäfte wurden Bewertungseinheiten gebildet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Geschäfte sind im Wesentlich in den ersten Monaten des Folgejahres fällig. Die Auswirkungen der weltpolitischen Lage z.B. in Form von Pandemien und etwaigen Handelshemmnissen könnten mittelfristig negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und Deutschland haben und somit zu einer weiteren Abschwächung der Investitionsbereitschaft führen. Ein grundsätzliches Risiko ist in der Gewinnung und Bindung von qualifizierten Fachkräften zu sehen, die langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten sollen. Dabei könnte es gegebenenfalls zu zahlenmäßigen Personalengpässen kommen. Wesentliche Potenziale liegen vor allem im Bereich der digital vernetzten Produktion und den Lösungen für Industrie 4.0 sowie in der durchgängigen Automatisierung des gesamten Auftragsdurchlaufs und der Behebung von Prozessstörungen. Ein großes Zukunftsthema der Branche wird die Elektromobilität sein. Wie jedoch die Auswirkungen auf die Werkzeugmaschinenindustrie aussehen werden lässt sich weiterhin schwer einschätzen, da dies maßgeblich von der Entwicklung des Anteils von Elektrofahrzeugen sowie der Veränderung des Zerspanvolumens abhängt. Aus diesen Entwicklungen können sich sowohl Risiken als auch Chancen ergeben, die zukünftig genau analysiert werden müssen. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation ergab, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden haben. 6. PROGNOSEBERICHTDas Kieler Institut für Wirtschaft (lfW) erwartete für das Jahr 2020 ein weltweites Wachstum von ca. 3,1 %. Für Deutschland wurde für das Jahr 2020 ein Anstieg des BIP (Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt) um 0,7 % prognostiziert. Das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics, Prognosepartner des VDW, erwartete für die Investitionen der wichtigsten Abnehmerbranchen in Deutschland einen Rückgang von 14 % beim Werkzeugmaschinenverbrauch (Quelle VDW). Der weltweite Werkzeugmaschinenverbrauch sollte in 2020 einen Rückgang von 0,6 % erfahren. Wir erwarteten für das Geschäftsjahr 2020 einen weiteren Abschwung der wirtschaftlichen Entwicklung und haben dementsprechend die Erwartungen an Umsatz und Auftragseingang in der Planung (Nov. 2019) berücksichtigt. Durch die weiterhin kontinuierliche Schulung unserer Mitarbeiter, den Ausbau der Servicedienstleistungen, der Optimierung der Organisationsabläufe und durch eine optimale Kostenstruktur ist die Hommel Gruppe sehr gut für kommende Herausforderungen des Marktes gerüstet und wird sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpassen. Ein nicht kalkulierbares Risiko ist jedoch die weitere Ausbreitung des Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, Industrie und das Investitionsklima in Deutschland. Auf Grund der aktuellsten Entwicklung der Corona Pandemie, den uns vorliegenden Prognosen des VDW und anderen führenden Wirtschaftsverbänden sowie einer genauesten Analyse unserer Projekte, Potentiale und Marktchancen haben wir aktuell im April 2020 unsere Planung für 2020 folgendermaßen angepasst:
Die tatsächlichen, negativen Auswirkungen der Corona Pandemie sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös abschätzbar. Erstellte Pandemiepläne, Ausnutzung von möglicher Kurzarbeit, eine detaillierte Liquiditätsplanung und ein Krisenstab, zusammengesetzt aus Fachleuten aus den verschiedenen Unternehmensbereichen, sollen mögliche Risiken reduzieren. Um den möglichen negativen Auswirkungen entgegenzuwirken wurden entsprechende Sofortmaßnahmen eingeleitet.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2020, auf Grund der Corona Pandemie, mit einem Schrumpfen der Weltwirtschaft um ca. 3,0 %. In Deutschland wird die Wirtschaft dem IWF zufolge im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7,0 % schrumpfen. Die Hommel Gruppe erwartet daher für 2020 ein negatives Ergebnis.
Köln, 29. Mai 2020 Gisbert Krause, Geschäftsführer Hommel GmbH, Köln BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hommel GmbH, Köln PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Hommel GmbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hommel GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Mai 2020 BBWP
GmbH
Bula, Wirtschaftsprüfer Thees, Wirtschaftsprüfer |
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