AMB Fahrschule GmbH
Selbe AdresseFahrschulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Döge seit 20.1.2026 | Prokura |
Thomas Müller seit 20.1.2026 | Prokura |
Jörg Wagner seit 20.1.2026 | Prokura |
Jens Strehlau seit 25.1.2018 | Geschäftsführer |
Hans-Joachim Richter seit 25.1.2018 | Prokura |
Steffen Koitzsch seit 1.3.2013 | Prokura |
Andreas Doege seit 1.3.2013 | Prokura |
Thomas Ladisch seit 1.3.2013 | Prokura |
Steffen Jahn seit 22.5.2007 | Geschäftsführer |
Frank Mäde seit 22.5.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
S****** J*** | 14.00% |
| 13.00% | |
| 13.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMB Automobile Borna GmbHBornaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Leipzig, HRB 2486Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden in Form eines Disagios (§ 250 Abs. 3 HGB) in Anspruch genommen. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Deckungskapitalverfahren anhand des Passivprimates entsprechend des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021) und des Ergebnisberichtes DAV/IVS "Aktuarielle Umsetzung des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" vom 26. April 2022 des Fachausschusses Altersversorgung der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (FAV DAV) und des Institutes der versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V. (IVS). Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" vermerkt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Ausleihungen werden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Bei den Handelswaren wurde dem Prinzip der verlustfreien Bewertung durch absatzmarkt-orientierte Abschläge Rechnung getragen. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Die sonstigen Ausleihungen betreffen eine verzinsliche Darlehensforderung gegen einen Gesellschafter. AnlagenspiegelAnteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Umsatzsteuer, Ergebnisabführung und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2). Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 0,2. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt DM 1.000.000,00.
Zusammensetzung:
Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected Unit Credit Method (IAS 19.65) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % und unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018G. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 16. Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 588 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 975 verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betrugen TEUR 572. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Nominalwert des Guthabens unter Berücksichtigung der darauf entfallenden Zinsen bzw. eine dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen entsprechende Größe der Pensionszusage, ermittelt anhand des Deckungskapitalverfahrens unter Berücksichtigung des Passivprimats. Erträge aus dem Planvermögen in Höhe von TEUR 15 wurden mit den Aufwendungen aus der Verzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 18 verrechnet und saldiert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:
Verbindlichkeiten
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten:
Es wurde ein Steuersatz von 29,76 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt.
Aktive Steuerlatenzen werden, wie im Vorjahr, nicht bilanziert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Bruttoumsatzerlösen entfallen 78,2 % auf Fahrzeugverkäufe, 9,1 % auf Erlöse aus Ersatzteilen und Zubehör (Teiledienst), 5,9 % auf Werkstatterlöse (Service), 2,7 % auf Fahrzeugverkäufe (Leasing) und 4,1 % auf Übrige. Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert wegen dauernder Wertminderung wurden bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 14 vorgenommen. II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
B. Abschlussprüferhonorare
C. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe
Kredite an die Mitglieder der o.g. Organe:
Das Darlehen dient der Finanzierung des Erwerbs von Anteilen an der Gesellschaft. Das Darlehen ist in Höhe von 3 % p. a. zu verzinsen. Das Darlehen wird zurückgezahlt durch Verrechnung mit den dem Darlehensnehmer zustehenden Gewinnansprüchen aufgrund seiner Gesellschafterbeteiligung an dem Darlehensgeber. Das Darlehen ist durch Verpfändung des Geschäftsanteils besichert. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans entfällt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
E. Sonstige Pflichtangaben Die Gesellschaft verzichtet aufgrund größenklassenabhängiger Befreiungsvorschriften auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses.
Borna, 23. Februar 2024 AMB Automobile Borna GmbH Steffen Jahn Jens Strehlau Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Schwerpunkt unseres Unternehmens liegt im Handel von Neu- und Gebrauchtwagen der Marken VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra und Skoda sowie dem Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehör mit den entsprechenden Service- und Werkstattleistungen rund um die Mobilität der o. g. Marken. Inbegriffen sind die Autovermietung und eine Tankstelle. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen * Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Schwächephase der weltweiten Industriekonjunktur hält an. Vor dem Hintergrund der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und einer schwachen weltweiten Nachfrage hat die Industrieproduktion nur geringfügig expandiert. Die derzeitige konjunkturelle Flaute spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Arbeitslosigkeit in Ursprungszahlen blieb gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert. Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 1⁄4 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Der Gesamtmarkt Deutschland erreichte ein Absatzvolumen von ca. 2,84 Mio. Fahrzeugen. Dies sind 7 % mehr gegenüber dem schwachen Vorjahresniveau. Das Thema Materialmangel für die Produktion war weiterhin gegenwärtig. Die Auswirkungen spürte auch der VW Konzern. 2. Geschäftsverlauf Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, Energiekrise und Lieferkettenproblemen waren für AMB das ganze Jahr weiterhin spürbar. So wurden markenübergreifend zwar mehr Neuwagen als 2022 ausgeliefert (+4 %). Jedoch fehlten uns ca. 10 % zur Zielerfüllung. Lieferengpässe führten zu diesem Ergebnis. Der Auftragsbestand bewegt sich weiter auf einem hohen Niveau. Die Marktanteile von VW Pkw (21,6 %), VW Nutzfahrzeuge (29,8 %), Audi (6,7 %) und Seat/ Cupra (5,2 %) liegen im Kernmarktverantwortungsbereich von AMB teilweise deutlich über den Durchschnittswerten in Deutschland. Das Gebrauchtwagengeschäft spürte die Auswirkungen der Lieferschwierigkeiten ebenfalls. Auch 2023 waren weniger Fahrzeuge durch den VW Konzern im Angebot, als die Jahre zu vor. Positiv ist, dass wir unsere Stückzahl der verkauften Gebrauchtwagen wieder steigern konnten auf 2.222 Gebrauchtwagen. Zusätzlich konnten weiter gute Bruttoerträge pro Fahrzeug erzielt werden, aufgrund der Nachfrage. Schwerpunkt bildeten dabei der Verkauf von Leasingrückläufern und Werksdienstwagen der Konzernmarken. Die Gebrauchtwagenrestwerte bewegen sich im Durchschnitt auf einem gestiegenen Niveau im Vergleich zu den Vorjahren. Durch aktives Management-Cash-Pooling und attraktiven Zinskonditionen von langfristigen Krediten fallen Zinskosten auf einem niedrigen Niveau an. Das Ergebnis nach Ertragsteuern ist gegenüber dem Vorjahr um 291 TEURO auf 2.010 TEURO gestiegen. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 15,5 % gestiegen. Begründet aus den mehr Auslieferungen von Neu- und Gebrauchtwagen. Der weiterhin hohe Gebrauchtwagenumsatz liegt vor allem im Handel mit Geschäftswagen und Jungen Gebrauchtwagen begründet. Die Geschäftswagen werden in größeren Stückzahlen vermarktet. Das Internet hat sich zu einer immer wichtigeren Informations- und Absatzquelle etabliert. Umsatzentwicklung Fahrzeuge:
Die Serviceerlöse stiegen im Vergleich zu 2022 um 9,3 %. Ersatzteil-Bereitstellung Die Versorgung mit Ersatzteilen aus dem Auslieferungslager Ludwigsfelde verläuft größtenteils konstant, trotz Lieferkettenproblematik. Wir können von einem normalen Bereitstellungsgrad ausgehen. Personal-/Sozialbereich AMB Automobile Borna GmbH beschäftigt im Durchschnitt des Jahres insgesamt 187 Mitarbeiter, darunter 18 Auszubildende. Zusätzlich wurden durchschnittlich 5 Aushilfen beschäftigt. Die Altersstruktur sieht am 31. Dezember 2023 folgendermaßen aus:
Diese Entwicklung zeigt, dass die Altersstruktur etwa der aktuellen Demographie entspricht. Aufgrund der technischen Entwicklung der Fahrzeuge wird der Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern immer größer. Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiter erfolgreich an das Unternehmen zu binden, werden zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Unternehmensstrategie. Bei der Vergütung haben wir im Jahr 2023 auch weiterhin auf flexible und leistungsgerechte Entlohnungskriterien Wert gelegt. Die Mitarbeiter erhalten Grundvergütungen zuzüglich Leistungsprämien auf Basis erreichter Kennzahlen (z.B. Google Bewertung, Umsatzerlöse). Des Weiteren wurden die Mitarbeiter mit einer Jahreserfolgsprämie beteiligt. Die Personalkosten pro Beschäftigten haben sich aufgrund gestiegener Grundvergütungen und Leistungsprämien um 8 % erhöht. Die Struktur des Personalaufwandes ergibt sich wie folgt:
Großer Wert wird auf die Fortbildung der Mitarbeiter gelegt. Die Mehrheit der Mitarbeiter ist in Schulungs- und Weiterqualifizierungsprogramme eingebunden, um ständig auf dem neuesten Stand zu sein. Diese werden als Onlinetrainings immer mehr häufiger Bestandteil sein. Auf dem Gebiet des Gesundheits- und Arbeitsschutzes gibt es einen überbetrieblichen Sicherheitsinspektor, der quartalsweise Kontrollmaßnahmen und Arbeitsschutzbelehrungen durchführt. Weiterhin werden alle Mitarbeiter in dem festgelegten Rhythmus durch einen Betriebsarzt untersucht. Kapitalkosten Die Aufwendungen für Zinsen sind 2023 gegenüber dem Vorjahr um 74 % gestiegen. Wir arbeiten mit folgenden Banken zusammen:
Die durchschnittliche Liquiditätsreserve beträgt derzeit mind. ca. 2,5 Mio. EURO und wird durch starke Schwankungen bei der Abbuchung von Fahrzeugverbindlichkeiten benötigt. Betriebsergebnis - Cashflow
Unser Netto-Cashflow ist mit 3.411 TEURO gegenüber 2022 leicht gesunken. Die Ertragskraft unseres Unternehmens mit einem erweiterten Cashflow von 4.244 TEURO liegt über dem Durchschnitt der Branche. b) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage stellt sich verkürzt wie folgt dar:
Die bilanzielle Eigenkapitalquote mit 47,7 % ist im Jahr 2023 trotz der gestiegenen Bilanzsumme aufgrund des positiven Jahresergebnisses gestiegen. Diese Quote kann weiterhin als sehr solide bezeichnet werden. Das Vermögen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Begründet ist dies mit dem deutlichen Anstieg des Fahrzeugbestandes und der damit verbundenen Bestandsfinanzierung. Die langfristigen Bankschulden wurden planmäßig bedient und die Vermögenslage kann als stabil bezeichnet werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Bruttoumsatzrendite, Cashflow und Personalkosten pro Mitarbeiter heran. Die Umsatzrendite vor Ertragsteuern beträgt 3,4 % und liegt im Branchendurchschnitt. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Durch die Nutzung von Photovoltaikanlagen in Borna und Böhlen, Blockheizkraftwerken in Borna und Pegau sowie dem zusätzlichen Einsatz von LED-Beleuchtung an allen 3 Standorten, wird durch die Verringerung des CO 2 -Ausstoßes mehr für die Nachhaltigkeit und die Ökologie getan. Die schrittweise Erweiterung des Fuhrparks von Geschäfts- und Mietwagen mit Elektro - und Hybridfahrzeugen wird weiter forciert. Für die Mitarbeiter werden zusätzliche Leistungen in Form der "PlusCard - Gesundheitskarte " und das Fahrradleasing angeboten. Compliance und Datenschutz Regeln des VW-Konzern sind ebenfalls Bestandteil der fortlaufenden Markenschulungen. III. Umweltschutz Durch die jährliche Überprüfung zur Verteidigung der Zertifizierung nach ISO 9001:2000 haben wir im Betrieb einen sehr guten Stand der Qualitätssicherheit erreicht. Darüber hinaus haben wir im Jahr 2023 erneut das Umweltsiegel erhalten. Positiv ist, dass der Konzern durch zentrale Maßnahmen die Händler bei der Beseitigung von Abfällen unterstützt. IV. Prognosebericht Der Jahresbeginn 2024 startete leicht positiv. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurden die Erwartungen erfüllt. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren - Ukraine-Krieg, Materialmangel, Zinsentwicklung und Preissteigerungen bleiben weiter bestehen. Es herrscht weiterhin eine menschliche Unsicherheit. Nur durch eine klare Strategie der Politik zur "Energiesituation, Inflation, wirtschaftlichen Entwicklung und Lösung des Ukrainekrieges " kann den Menschen das Vertrauen in eine Erholung wieder gegeben werden. Die aktuellen Fördermaßnahmen und Produkte des Konzerns bilden eine gute Grundlage, um interessante Angebote den Kunden unterbreiten zu können. Wir gehen davon aus, dass die vereinbarten Ziele mit dem Konzern trotz schwierigen Umfelds erfüllt werden. Im Servicebereich sind die Umsätze gestiegen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren aufgrund stabiler Verkaufszahlen und Marktkonsolidierung leichte Zuwächse erfolgen. Die Einbindung der Betriebe Böhlen und Pegau als Servicestandorte mit Fahrzeugverkauf hat sich bewährt, dadurch erfolgt eine klare Marktdominanz in unserem Kerngebiet. Die Modellpalette bei Audi, VW, Seat/Cupra entwickelt sich weiter positiv. Die Weiterentwicklung der Produkte (Neuer Passat, Tiguan, Q6) stehen klar im Fokus der Umweltfreundlichkeit und Effizienz. Das Portfolio umfasst Verbrenner, Hybrid und Elektromodelle. Die Elektromobilität wird sich in den nächsten Jahren zu einer weiteren Ertragssäule des Unternehmens entwickeln. Wir sind für den Konzern Elektro-Mobilitätspartner und Batteriereparaturzentrum. Die komplett neue Ausrichtung des Volkswagenkonzerns in der Modell- und Strategieentwicklung mit Schwerpunkt Digitalisierung, E-Mobilität und Nachhaltigkeit stimmt uns für die Zukunft weiterhin optimistisch. Mit dem Volkswagenkonzern bestehen unbefristete Händler- und Serviceverträge. Wir werden als strategischer Partner des VW-Konzerns gesehen und gestalten somit eine weitere gemeinsame Zukunft. Als strategischer Partner für die Marken VW Pkw, Audi, VW Nutzfahrzeuge, Seat und Cupra zwischen Leipzig und Chemnitz bieten sich markenübergreifend zusätzliche Chancen. Die positive wirtschaftliche und demografische Entwicklung von Leipzig wird sich auch auf die Randgebiete auswirken. Wir sehen uns weiterhin als der Mobilitätsanbieter: Autos - Mobilität - Begeisterung. Es gilt für uns in den nächsten Jahren, dass wir die Marktanteile in unserem erweiterten Verantwortungsgebiet steigern. Das betrifft VW PKW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Cupra. Positive Kundenbewertungen (Google etc.) sind dabei klare Zielstellungen, um Kunden zu binden und neue hinzuzugewinnen. Ziel ist es, Kunden und Mitarbeiter in die neue Digitale Elektrowelt zu führen. Die Vermarktung von Jungen Gebrauchten und Jahreswagen ist weiterhin gegeben und bietet großes Potential, insbesondere unter Beachtung der Digitalisierung. Deshalb wird der Bereich Werks- und Dienstwagen und Leasingrückläufer, die vom Konzern bezogen werden, weiter professionell ausgebaut. Als Audi GW Plus Partner, VW/ Seat - Zertifizierte Gebrauchtwagen und Profipartner der Volkswagen Financial Services AG wird sich eine weitere positive Entwicklung im Ertragsbereich fortsetzen. Es gilt ebenfalls, den abgeschlossenen Vertrag mit der Volkswagen Financial Service AG weiter auszubauen. Der Bestand an Finanzierungs- und Leasingverträgen 2023 ist stabil. Das Finanzierungs-/ Leasingvolumen beträgt über 100 Mio. Euro. Das aktive Anbieten von FD-Leistungen (Finanzierung, Leasing, Versicherung und Wartungsprodukten) führt zu einer Stabilisierung der Bonuszahlungen und weiterer Kundenbindung und ist damit Bestandteil einer wichtigen Ertragssäule. Unter dem Gesichtspunkt der Standarderfüllung der Händler- und Serviceverträge werden dieses Jahr weitere Investitionen in die Digitalisierung und Modernisierung im Service und Verkauf getätigt, um den Ansprüchen der Gegenwart und Zukunft gerecht zu bleiben. Schwerpunkt ist der Ausbau der Digitalisierung, um eine schnellere und bessere Kundenansprache zu gewährleisten. Die Mitarbeiter von AMB Automobile Borna GmbH sind motiviert und unterstützen die Entwicklung des Betriebes positiv, so dass wir eine weitere stabile Entwicklung gestalten. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 grundsätzlich positiv, können jedoch nicht ausschließen, dass durch anhaltende Lieferschwierigkeiten, Preissteigerungen und die Ukraine-Krise unser wirtschaftlicher Geschäftsverlauf im Jahr 2024 negativ beeinflusst werden kann. Zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung können wir nicht abschätzen, welche Auswirkungen sich dadurch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Wir erwarten in den folgenden Geschäftsjahren grundsätzlich stabile Umsätze, wie in den vorangegangen Jahren. Wir gehen davon aus, dass wir 2024 unter normalen Bedingungen einen Umsatz leicht über den Umsätzen im Schnitt der letzten drei Jahre erzielen werden. Die Ertragslage wird sich im nächsten Jahr positiv darstellen. Wir erwarten ein Ergebnis auf Branchendurchschnitt, eine Umsatzrendite von 2,0 %. Die Themen Nachhaltigkeit, Compliance und Datenschutz werden mit Unterstützung des Volkswagen Konzerns weiter intensiv verfolgt. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte sich die Konjunktur abschwächen bzw. politische Rahmenbedingen ändern, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Dies betrifft insbesondere den gewerblichen und Großkundenbereich und die Leasingrestwerte. Ertragsorientierte Risiken Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Da unsere neuen Produkte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir von geringen Risiken aus. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage und Eigenkapitalsituation ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis auch für 2024 zu rechnen. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Kundenstamm analog der Entwicklung in den letzten drei Jahren erweitern können. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Wettbewerbsumfeld, der abschwächenden Konjunktur, Inflationssorgen und die Dauer des Ukraine-Krieges und deren Auswirkungen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und Produktpalette sind wir für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Über Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, ist nichts zu berichten. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen und überregionalen Geschäftsbanken. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit erfolgt eine tägliche Liquiditätsüberwachung, die als Basis für die Geldmitteldisposition dient. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Böhlen und Pegau.
Borna, 19. Februar 2024 AMB Automobile Borna GmbH Steffen Jahn Jens Strehlau Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht zum 31. Dezember 2022 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AMB Automobile Borna GmbH, Borna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMB Automobile Borna GmbH, Borna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMB Automobile Borna GmbH, Borna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dessau-Roßlau, 23. Februar 2024 DORNBACH
GMBH
Küster, Wirtschaftsprüfer Nitschke, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. Mai 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.010.443,95 inklusive des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 9.924.791,68 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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