Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 25682
Vorher
TECHNO-WERKZEUG A.E. VERTRIEBS GmbH
Eingetragen
2.12.2004
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Großhandel mit TECHNO-Spezialwerkzeugen sowie der Import und Export von Handelsgütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mohamed Kebaier
seit 26.2.2026
Geschäftsführer
Sascha Meurer
seit 10.6.2020
Geschäftsführer
Marco Heuer
seit 10.6.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nespoli Group SpAITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Nespoli Group Germany GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Friess-Techno-Profi GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT

I. Grundlagen des Unternehmens

Als Partner des Fachhandels, ausgewählter Industriekunden und von Profianwendern vertreibt die Friess-Techno-Profi GmbH (im Folgenden: Gesellschaft oder FTP) unverändert im Profi-Bereich Farbwalzen, Pinsel verschiedener Art, Klebebänder, Malerbedarf, Tapezierer, Bodenleger, Besen und weiteren Malerbedarf im In- und Ausland.

Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Nespoli Luigi & C. S.r.l. mit dem Sitz in Vighizzolo di Cantù, Italien (im Folgenden Nespoli Group, wenn vom Konzern gesprochen wird, bzw. Muttergesellschaft, wenn die Einzelgesellschaft gemeint ist). Die Nespoli Group ist ein Designer und Hersteller von Malerwerkzeugen, Metallwerkzeugen, Sprühlacken und Haushaltwaren (Reinigungswerkzeugen). Die Muttergesellschaft wurde in den 40er Jahren nach dem zweiten Weltkrieg gegründet und entwickelte sich von einem kleinen örtlichen Handwerkerbetrieb zu einem internationalen Konzern mit Standorten in und auch außerhalb von Europa. Die weltweit tätige Muttergesellschaft mit Sitz in Cantù (Italien) unter der Leitung von Alessandro Nespoli und dem Chief Executive Officer der Nespoli Group, Vito Germinario, beschäftigt etwa 986 Mitarbeiter. Mit der Nespoli Group verfügt die FTP über einen Partner in allen Belangen der Beschaffung, Eigenproduktion und Shared Services. Durch die Nespoli Group stehen der FTP umsatzstarke und zukunftsweisende Produkte zur Verfügung.

Der Bezug der Handelswaren erfolgt, wo immer möglich, von verbundenen Unternehmen innerhalb der Nespoli Group, die an insgesamt zehn Standorten weltweit Fertigungsstätten für Malerwerkzeug unterhält. Für Handelsprodukte aus Fernost steht ein erfahrener und im Beschaffungsmarkt etablierter Partner der Gruppe zur Verfügung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes weiter um -0,2 % (Vorjahr -0,1 %) gesunken; die Wirtschaft hat weiterhin mit den Folgen der Inflation und der hohen Kostenbelastungen für Energie- und Rohstoffe zu kämpfen. Die Inflationsrate lag in Deutschland im Jahr 2024 bei durchschnittlich 2,2 % und verringerte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 3,7 %-Punkte. Die Arbeitslosenquote lag im Durchschnitt des Jahres 2024 bei 6,0 % (Vorjahr 5,7 %).

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Ausgangslage, nicht zuletzt verursacht durch grundlegende strukturelle Probleme wie Arbeits- und Fachkräftemangel, die überbordende Bürokratie und die Investitionsschwäche bei sowohl privaten als auch öffentlichen Investitionen. Gleichzeitig dämpft die gegenwärtig hohe Unsicherheit mit Blick auf die von den USA verfolgte Handels- und Wirtschaftspolitik die Entwicklung auch in Deutschland.

Die Bauwirtschaft sieht sich auch 2025 mit einer angespannten Marktsituation konfrontiert. Die Herbstumfrage 2024 des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes zeigt eine weiterhin schwache Auftragslage. Der Wirtschaftshochbau war im Jahr 2024 von einem realen Umsatzrückgang von 7 % betroffen; für das Jahr 2025 rechnet das Baugewerbe mit einem weiteren realen Umsatzrückgang von 4,5 %. Zwar hat sich die Inflation 2024 im Vergleich zu den Vorjahren leicht abgeschwächt, die Preise für Baumaterialien und Energie bleiben jedoch hoch. Auch die Zinssätze bleiben voraussichtlich auf hohem Niveau, was die Finanzierung neuer Bauprojekte erschwert und insbesondere auf die Investitionstätigkeit im Wohnungsbau drückt.

(Quellen: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt; Statistik der Bundesagentur für Arbeit des Statistischen Bundesamtes; Prognosebericht 2025 der Bundesregierung; Konjunkturprognose Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.; Der Bluebeam Blog).

Die allgemeine Entwicklung der Geschäftslage in der Bauwirtschaft wird nach wie vor Auswirkungen auf die Ausbaubetriebe haben, die in ihrem Umfang nur schwer zu prognostizieren sind. Die schlechte Stimmung in der Baubranche und im Malergroßhandel könnte weiterhin zu einer Zurückhaltung bei Investitionen und Bestellungen führen, mit Auswirkungen auf die Lagerbestände.

Es ist jedoch möglich, dass die Umsätze mit Werkzeug konstant bleiben oder leicht wachsen, da genug Aufträge für das Malerhandwerk im privaten Bereich vorhanden sind und die Probleme eher bei Materialien wie Farbe, Putz, Fliesen oder Bodenbelägen zu einem Rückgang führen, da hierfür die Tonnagen im gewerblichen Bau fehlen.

In Bezug auf die Entwicklung der Vertriebswege stand auch das Jahr 2024 im Zeichen der fortschreitenden digitalen Transformation des Handels und der Optimierung der Vertriebskonzepte. Nach wie vor galt eine hohe Investitionsbereitschaft der Handelsunternehmen in den Aus- und Umbau vorhandener Flächen sowie in die Hard- und Software unterschiedlicher Digitalisierungsprozesse, die übergreifend vom Großhandelsverband der Branche forciert werden.

Die Branche weist nach wie vor eine hohe Lohnintensität auf. Neben Tariflöhnen existieren Branchen-Mindestlöhne, die auch für nicht tarifgebundene Betriebe verpflichtend sind. Die Ertragslage bei den Malern und Lackierern dürfte sich unseres Erachtens auch im Jahr 2025 auf einer gesicherten Grundlage bewegen.

Die Verwendung hochqualitativen Werkzeugs bleibt aus unserer Sicht entscheidend für den Erfolg unserer handwerklichen Profi-Endkunden. Hier positioniert sich die Friess-Techno-Profi GmbH mit ihren qualitativ hochwertigen und innovativen Lösungen für das Maler- und Lackiererhandwerk. Mit dem Qualitätsmerkmal MADE IN GERMANY und einer klaren neuen Markenstrategie verfolgt die Gesellschaft das Ziel, sich von ihren Mitbewerbern erkennbar abzusetzen.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2024 zeigt einen Rückgang der Umsatzerlöse, eines unserer finanziellen Leistungsindikatoren, Damit konnte das Vorjahresniveau nicht erreichen werden.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 haben sich die Umsätze im Geschäftsjahr 2024 um 2,5 % verringert (TEUR 448,1), bei gleichzeitiger Erhöhung des Rohertrages um 0,1 % (TEUR 4,7), der unser anderer finanzieller Leistungsindikator ist. Das erklärte Ziel, einen stabilen Rohertrag zu erzielen, ist damit erreicht worden. Die dem zugrundliegende erwartete Annahme einer Steigerung des Bruttoinlandproduktes von 0,3 % hat sich als unrealistisch erwiesen.

Der verbesserte Materialeinsatz, gemessen an den Umsatzerlösen, entspricht dabei einem Wert von 63,0 % (Vorjahr 64,0 %). Unsere im Lagebericht des Vorjahres formulierte Erwartung stabiler Umsatzerlöse wurde nicht erreicht, da sich auch im Jahr 2024 die konjunkturelle Lage auch in der Baubranche negativ entwickelt hat.

Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Aufgrund dessen ist das Betriebsergebnis trotz der um TEUR 65,1 (2,6 %) verringerten Personalkosten und der um TEUR 24,5 (20,8 %) geringeren Abschreibungen insgesamt gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 183,9 (6,1 %) erhöht. Insbesondere sind die Raumkosten im Zusammenhang mit der bevorstehenden Betriebsverlegung in neue Räume stark gestiegen.

Im Geschäftsjahr 2024 sind keine wesentlichen Investitionen getätigt worden, die zu einem höheren Abschreibungsvolumen geführt hätten.

Aufgrund des seit dem 1. Januar 2013 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der Nespoli Group Germany GmbH wurde das verbleibende Ergebnis in Höhe von TEUR 829,9 an die Muttergesellschaft abgeführt. Die Ergebnisabführung liegt damit um TEUR 103,1 unter der des Vorjahres.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft wird wesentlich von einer geringen Eigenkapitalausstattung geprägt. Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich unverändert auf TEUR 51,3. Die Gesellschaft ist damit auch weiterhin nahezu vollständig fremdfinanziert, wobei die notwendigen Finanzmittel unverändert weit überwiegend durch die Gesellschafterin bereitgestellt werden. Vor diesem Hintergrund sowie auf der Grundlage des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags - auf Grund dessen auch etwaige Verluste durch die Gesellschafterin auszugleichen wären - ist die Finanzierung der Gesellschaft trotz der geringen Eigenkapitalausstattung - sofern die Leistungsfähigkeit der Gesellschafterin gegeben ist - gesichert.

Die Finanzierung der Nespoli Group erfolgt zum 31. Dezember 2024 ausschließlich über italienische Geldgeber, die dem Konzern sowohl zusätzliche Eigenmittel als auch Kreditlinien mit gestaffelten Laufzeiten, aber auch verbindlichen Rückzahlungsplänen gewähren. Die Rückzahlungspläne sowie die eingerichteten Kreditlinien sind mit dem mittelfristigen Budget des Nespoli-Konzerns abgestimmt und erstrecken sich über Laufzeiten von 2026 bis 2030. Bislang konnten die Zahlungspläne eingehalten werden. Die Konzernleitung geht davon aus, dass die Tilgungspläne der Konzernmutter und der restlichen Konzerngesellschaften erfüllt werden können, die Konzernfinanzierung mittelfristig gesichert ist und für den Nespoli-Konzern die Fortführung der Unternehmenstätigkeit angenommen werden kann. Die Geschäftsführung geht deshalb von der Fortführung der Geschäftstätigkeit bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 aus und sieht keine wesentlichen Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens. Nach unserer Beurteilung sind die Risiken im Unternehmen in ihrer möglichen Wirkung begrenzt und der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet.

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 348,7 von TEUR 9.246,2 auf TEUR 9.594,9 erhöht.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist auf der Aktivseite weiterhin geprägt durch das Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 5.871,4 (Vorjahr TEUR 5.744,0), das 61,2 % (Vorjahr 62,1 %) der Bilanzsumme ausmacht. Das Umlaufvermögen hat sich von TEUR 8.876,0 im Vorjahr auf TEUR 9.209,1 um 3,8 % im Geschäftsjahr 2024 erhöht. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt unverändert 96,0 %. Neben dem Vorratsvermögen sind weitere wesentliche Posten des Umlaufvermögens die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 2.457,2 (Vorjahr TEUR 1.786,5) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 738,0 (Vorjahr TEUR 948,8).

Die im Geschäftsjahr 2024 erfolgten Investitionen im Bereich des Anlagevermögens betragen TEUR 119,9, die TEUR 105,6 Anzahlungen auf technische Anlagen einschließen. Das Sachanlagevermögen beträgt TEUR 351,0 und macht damit 3,7 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr TEUR 329,7 (3,6 %).

Der Schwerpunkt bei dem insgesamt gestiegenen Fremdkapital liegt bei den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter mit einer Minderung um TEUR 69,2 von TEUR 4.597,3 auf TEUR 4.528,1. Sie betragen damit 47,2 % (Vorjahr 49,7 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen um TEUR 12,2 auf TEUR 0,8 zurück. Die Bankverbindlichkeiten stellen demnach per 31. Dezember 2024 0,0 % (Vorjahr 0,1 %) der Bilanzsumme dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 442,2 auf TEUR 2.638,3 und machen 27,5 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 23,8 %).

Die Rückstellungen für Pensionen betragen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 124,1 (Vorjahr TEUR 119,8).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 101,7 haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 75,1 verringert und machen 1,1 % (Vorjahr 1,9 %) der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 521,0 (Vorjahr TEUR 514,5) haben sich um TEUR 6,5 erhöht und machen 5,4 % (Vorjahr 5,6 %) der Bilanzsumme aus.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 1.577,5 im Vorjahr auf TEUR 1.629,7 um TEUR 52,2 gestiegen und betragen 17,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr 17,1 %). In den sonstigen Verbindlichkeiten werden vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter der Nespoli Group aus einem Darlehen ausgewiesen.

III. Risiko- und Chancenbericht

Chancen und Risiken unserer künftigen Entwicklung sind geprägt durch die Entwicklung der Betriebe im Maler- und Lackiererhandwerk und damit verbunden unserer Fachhandelspartner. Durch die besondere gesamtwirtschaftliche Situation im Bereich der Rohstoff- und Energieversorgung werden nach wie vor unkalkulierbare Risiken von außen in den Markt getragen, wenn auch die Lage sich auch in diesem Bereich etwas entspannt hat. Im Hinblick auf die veränderte politische Landschaft in den USA sind ihre Auswirkungen auf den Weltwirtschaftsmarkt schwierig vorherzusehen.

Chancen ergeben sich hier für unsere Gesellschaft, wenn es uns gelingt, wie in der Vergangenheit mit verlässlichen und innovativen Produkten zu überzeugen und so den Einsatz des Schlüsselfaktors Personal im Handwerksbetrieb optimal zu unterstützen. Durch den Anspruch an die hohe Qualität unserer Produkte und an einen exponierten Marktauftritt schätzen wir das Risiko, durch Verdrängung weitere Umsatzverluste zu erleiden, nach wie vor als gering ein. Im Gegensatz dazu ergeben sich durch den neuen Markenauftritt und die strategische Ausrichtung der FTP wesentliche Akquisemöglichkeiten bei Neukunden, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Die Tätigkeit unseres Außendienstes als qualifizierter Dienstleister für unsere Großhandelspartner ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Die Bindung unserer Partner an unsere Gesellschaft und die Stärkung unserer Marke FRIESS ist unverändert unsere Zielsetzung, um weiter größeren Einfluss auf die Handwerker im Markt zu nehmen und damit die Umsatzlage über unsere Fachhandelspartner auszuweiten.

Produkthaftungsrisiken begegnen wir mit laufenden Kontrollen und Dokumentation im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems. Darüber hinaus bestehen keine besonderen Risiken. Chancen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft bestehen unseres Erachtens durch den Unternehmensverbund.

Die Gesellschaft ist in das weltweite Finanzierungs- und Liquiditätsmanagement des Nespoli-Konzerns eingebunden, weshalb die Gesellschaft von der Fähigkeit der Konzernmutter zur Aufrechterhaltung der Finanzierung abhängig ist. Hinsichtlich der damit einhergehenden Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen unter II. Wirtschaftsbericht, 3. Vermögens- und Finanzlage.

IV. Entwicklung und Ausblick auf 2025

Für ein möglichst eindeutiges Außenbild hat sich die Zusammenführung der bekannten Marken Friess und Techno auf eine Marke bewährt. Damit präsentiert sich FRIESS schlichter, fokussierter und eleganter denn je. Hinzu kommen die gewohnt hohe Qualität „Made in Germany“, in enger Zusammenarbeit mit Farbherstellern und der Industrie entwickelte Innovationen sowie der Fokus auf den Fachhandel. Persönlich und auf Augenhöhe wird der Fachhandelspartner nicht nur mit einem Vollsortiment an hochwertigen Malerwerkzeugen, sondern auch mit praktischem Anwenderwissen bei Servicefragen sowie auch Lager- und Logistikleistungen unterstützt (www.friess-techno.de).

Die Lagerbestände konnten im Jahr 2024 nicht optimiert werden; der Lagerbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Abbau von obsoleten Lagerbeständen bleibt weiterhin im Jahr 2025 ein wichtiges fortführendes Ziel.

Langfristige Verträge mit Kunden konnten vereinbart bzw. verlängert werden, was zu einer weiteren Planungssicherheit für 2025 führt.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. erwartet für das Jahr 2025 noch einmal rund 2,5 % Umsatzrückgang. Ursächlich sind der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau vor dem Hintergrund eines hohen Kostendrucks und eines bestehenden Preiswettbewerbs um Aufträge.

Laut der Frühjahresprognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 lediglich um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen; eine konjunkturelle Trendwende zeichnet sich damit nicht ab. Vor dem Hintergrund dieser allgemeinen wirtschaftlichen Situation in 2025 erwarten wir aufgrund unserer Planungen gleichwohl ähnlich hohe Umsatzerlöse wie in 2024 und einen stabilen Rohertrag.

 

Essen, den 1. Oktober 2025

Die Geschäftsführung

Sascha Meurer

Marco Heuer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 411,00 711,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.411,00 329.696,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 105.600,00 0,00
351.011,00 329.696,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 20.991,61 24.591,61
372.413,61 354.998,61
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 5.699.897,13 5.637.972,88
2. Geleistete Anzahlungen 171.458,61 106.013,51
5.871.355,74 5.743.986,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 738.042,70 948.832,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 93.778,64 178.733,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 48.718,33 218.014,40
880.539,67 1.345.580,19
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.457.243,36 1.786.457,02
9.209.138,77 8.876.023,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.367,55 15.150,74
9.594.919,93 9.246.172,95

Passiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 51.250,00 51.250,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 124.072,00 119.811,00
2. Sonstige Rückstellungen 101.740,00 176.812,80
225.812,00 296.623,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 755,70 12.933,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 755,70 (Vorjahr: TEUR 0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 13)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 521.041,04 514.479,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 521.041,04 (Vorjahr: TEUR 514)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.638.279,03 2.196.089,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.638.279,03 (Vorjahr: TEUR 2.196)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.528.063,21 4.597.323,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.528.063,21 (Vorjahr: TEUR 4.597)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.629.718,95 1.577.473,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.629.718,95 (Vorjahr: TEUR 1.577)
davon aus Steuern: EUR 24.198,54 (Vorjahr: TEUR 27)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.515,90 (Vorjahr: TEUR 4)
9.317.857,93 8.898.299,15
9.594.919,93 9.246.172,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.642.827,14 18.090.880,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 165.661,30 184.917,80
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 11.119.047,82 11.561.736,47
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.363,34 14.437,03
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.059.372,51 2.123.358,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 406.952,45 408.050,76
davon für Altersversorgung: EUR 12.692,69 (Vorjahr: TEUR 14)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.195,33 117.717,30
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.179.535,01 2.995.631,48
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,77 56,88
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.830,60 115.608,13
davon an verbundene Unternehmen: EUR 85.753,84 (Vorjahr: TEUR 88)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -12,66
10. Ergebnis nach Steuern 836.215,15 939.328,04
11. Sonstige Steuern 6.335,00 6.379,95
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -829.880,15 -932.948,09
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG zum 31. Dezember 2024

1. Allgemeine Erläuterungen

Die Friess-Techno-Profi GmbH hat ihren Sitz in Essen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen (HRB 25682).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, aufgestellt worden.

Die Aufstellung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die dieser Einschätzung zugrunde liegenden Annahmen einschließlich der Würdigung bestehender Unsicherheiten der zukünftigen Entwicklung sind im Lagebericht in den Abschnitten I. „Grundlagen des Unternehmens“ und II. Wirtschaftsbericht, 3. „Vermögens- und Finanzlage“ dargestellt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige, nach der linearen Methode ermittelte Abschreibungen vorgenommen. Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen erfolgt regelmäßig in Anlehnung an die durch die Finanzverwaltung veröffentlichten branchenbezogenen Abschreibungstabellen.

Hierbei kommen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zur Anwendung:

Entgeltlich erworbene Software 3 bis 5 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei einer nicht dauernden Wertminderung wird zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten auf Basis eines gleitenden gewogenen Durchschnitts bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, werden angesetzt, soweit diese unter den Anschaffungskosten liegen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,90 % p.a. (Vorjahr: 1,82 % p.a.) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszinsfuß entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden bei Zugang mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs.

Eine Währungsumrechnung ist bei den Guthaben bei Kreditinstituten erforderlich. Die Guthaben in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

b) Anteilsbesitz

Die bestehende Kommanditbeteiligung an der Gesellschaft MPC Best Select Company-Plan GmbH & Co. KG ist für die Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Von der Erleichterung gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB wird daher Gebrauch gemacht.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 69.998,44 (Vorjahr: EUR 178.733,02).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter betragen EUR 23.780,20 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

d) Rückstellungen für Pensionen

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
Pensionsrückstellungen 124.072,00 119.811,00

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PUC- Methode) berechnet. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Dabei sind Steigerungen bei den Renten - wie im Vorjahr - mit 1,0 % berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %). Bei einer Abzinsung nach der Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre in Höhe von 1,96 % (Vorjahr: 1,74 %) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR -2.224,00 (Vorjahr: EUR 3.036,00) in den Rückstellungen.

e) Sonstige Rückstellungen

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
Personalkosten 12.500,00 64.500,00
Gewährleistung 18.900,00 19.300,00
Aufbewahrungspflicht 6.420,00 6.420,00
sonstige Rückstellungen 63.920,00 86.592,80
101.740,00 176.812,80

f) Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen solche in Höhe von EUR 2.638.279,03 (Vorjahr: EUR 2.196.089,40) aus Lieferungen und Leistungen.

Die insgesamt gegenüber Gesellschaftern ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 4.528.063,21 (Vorjahr: EUR 4.597.323,10) betreffen Gewinnabführungsverpflichtungen (einschließlich Vorjahre) in Höhe von EUR 3.874.880,15 (Vorjahr: EUR 3.991.611,10), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 53.183,06 (Vorjahr: EUR 5.712,00) und ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 600.000,00 (Vorjahr: EUR 600.000,00), für welches der Gesellschafter einen Rangrücktritt erklärt hat.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.629.718,95 (Vorjahr: EUR 1.577.473,89) betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern (EUR 24.198,54), aus sozialer Sicherheit (EUR 3.515,90), Darlehensverbindlichkeiten (EUR 1.257.785,01) und sonstige Verbindlichkeiten; sie haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Angaben zur Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 10.216,11 (Vorjahr: EUR 20.347,86) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung mit EUR 10.952,11 (Vorjahr: EUR 23.951,70) enthalten.

b) Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die den Vorjahren zuzurechnenden Aufwendungen haben den Jahresüberschuss um EUR 12.200,36 (Vorjahr: EUR 44.962,36) vermindert; diese resultieren vor allem aus nacherhobenen Zöllen wie erhöhten Jahresabschlusskosten für Vorjahre und Kundenboni für Vorjahre. Die den Vorjahren zuzurechnenden Erträge, die vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren, haben den Jahresüberschuss um EUR 8.867,66 (Vorjahr: EUR 25.412,02) erhöht.

5. Sonstige Angaben

a) Organschaftsverhältnis

Mit der Gesellschafterin Nespoli Group Germany GmbH, Dinkelsbühl, ist am 4. November 2013 ein Beherrschungs- sowie Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden, der am 19. Dezember 2013 im Handelsregister eingetragen wurde. Er greift ab 1. Januar 2013.

b) Geschäftsführung

Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft oblagen im Geschäftsjahr 2024 den Herren Marco Heuer und Sascha Meurer als hauptberuflichen Geschäftsführern der Gesellschaft. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB vollständig befreit.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da lediglich zwei für die Gesellschaft tätige Geschäftsführer Vergütungen von dieser beziehen.

c) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 waren 44 (Vorjahr: 41) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Sämtliche Mitarbeiter sind im Anstellungsverhältnis beschäftigt.

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den zum 31. Dezember 2024 abgeschlossenen Miet-, Leasing- und Darlehensverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.325,5, davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr in Höhe von TEUR 1.151,5 und mit einer Restlaufzeit 2 bis 5 Jahre in Höhe von TEUR 3.734,3. Verpflichtungen mit einer Laufzeit größer 5 Jahre bestehen in Höhe von TEUR 4.439,7.

e) Konzernabschluss des Mutterunternehmens

Die Friess-Techno-Profi GmbH wird über ihre unmittelbare Gesellschafterin, die Nespoli Group Germany GmbH, in den Konzernabschluss der Nespoli Luigi & C. S.r.l., Vighizzolo di Cantù/Italien, einbezogen, welche den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim Handelsgericht Monza e Brianza unter der Registernummer 07457320153.

6. Nachtragsbericht

Es haben sich nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

 

Essen, den 1. Oktober 2025

Die Geschäftsführung

Marco Heuer

Sascha Meurer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

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Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.270,00 0,00 0,00 57.270,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.241.183,22 14.305,33 62.067,16 1.193.421,39
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 105.600,00 0,00 105.600,00
1.241.183,22 119.905,33 62.067,16 1.299.021,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 29.694,77 0,00 3.600,00 26.094,77
1.328.147,99 119.905,33 65.667,16 1.382.386,16
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kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.559,00 300,00 0,00 56.859,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.487,22 92.895,33 56.372,16 948.010,39
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
911.487,22 92.895,33 56.372,16 948.010,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.103,16 0,00 0,00 5.103,16
973.149,38 93.195,33 56.372,16 1.009.972,55
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Restbuchwerte
Stand am 31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 411,00 711,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.411,00 329.696,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 105.600,00 0,00
351.011,00 329.696,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 20.991,61 24.591,61
372.413,61 354.998,61

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Friess-Techno-Profi GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Friess-Techno-Profi GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friess-Techno-Profi GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des .Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungs-methoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der er-langten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 6. Oktober 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Siepe, Wirtschaftsprüfer

Angela Schroeder, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 15. Oktober 2025 festgestellt.

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