Availon Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan From seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Jens Søndergaard Pinderup seit 24.3.2025 | Prokura |
Lise Andersen Linnebjerg seit 11.3.2024 | Prokura |
Emma Elaine Bergman seit 21.4.2022 | Geschäftsführer |
David Chuang Wang seit 9.10.2018 | Prokura |
Hans Martin Smith seit 9.10.2018 | Geschäftsführer |
Cornelis Anthonius Matheus de Baar seit 4.5.2017 | Geschäftsführer |
Christina Maria Klatt seit 4.5.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vestas Central Europe A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Availon GmbHRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 der Availon GmbHA. Grundlagen des UnternehmensA.1 Unternehmenszweck und Konzernzugehörigkeit A.1.1. Unternehmensverbund Die Availon GmbH, Rheine, gehört zum dänischen Vestas Konzernteil Vestas Central Europe A/S, Aarhus, Dänemark (im Folgenden: VCEU-Konzern). Die Konzernobergesellschaft ist die Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark.
A.1.2. Geschäftszweck Der Geschäftszweck der Availon GmbH umfasst im Wesentlichen die folgenden Bereiche und Dienstleistungen in Verbindung mit Windkraftenergieanlagen:
Die Servicedienstleistungen für das Geschäftsfeld der Availon GmbH werden im Wesentlichen von dem Sitz der Gesellschaft in Rheine ausgeführt. A.1.3. Bericht über die Forschung und Entwicklung Entsprechend dem Geschäftszweck betreibt die Availon GmbH keine eigene Forschung oder Entwicklung. Die Produktentwicklung und Forschung wird über die Konzernmutter geleistet und sichergestellt. B. WirtschaftsberichtB.1 Wirtschaftliches Umfeld Das Geschäftsjahr 2018 war ein erfolgreiches Jahr für die Windenergiebranche wie auch für die Vestas-Gruppe. Mit etwas mehr als 51 GW global neu installierter Leistung konnte der Vorjahreswert von 52 GW erneut nahezu erreicht werden. Die Vestas-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 10.847 MW (Vorjahr: 8.779 MW) geliefert, wodurch gleichzeitig der bisherige Rekord aus dem Jahr 2016 übertroffen werden konnte Die weltweite Energieleistung aus Windkraft ist in 2018 auf rund 592 GW (Vorjahr: 539 GW) gestiegen. Die Spitzenposition beim Ausbau der Windenergie hatte unverändert China mit einer neu installierten Leistung von rund 23 GW, nachdem es im Vorjahr mit einer installierten Leistung von rund 20 GW bereits führend war. Zwar hatte auch Indien im Jahr 2018 weiterhin einen beachtlichen Anteil mit einem Ausbau von 2.191 MW, jedoch betrug dieser nur noch etwa die Hälfte des Zubaus des Vorjahres (4.148 MW). Der Ausbau in Europa war mit 11.677 MW (Vorjahr: 16.803 MW) und einem Rückgang von rund 30% im Vorjahresvergleich erstaunlich gering. Insbesondere die Märkte in Deutschland (2.402 MW; Vorjahr: 6.581 MW) und Großbritannien (589 MW; Vorjahr: 4.270 MW) wiesen stark rückläufige Zahlen bei der neuinstallierten Leistung vor. Trotz der Wahl des neuen Präsidenten im Jahre 2016 und der damit verbundenen kritischen Zukunftsaussichten für die Windenergie in den USA lag der Zubau im Jahr 2018 mit 7.588 MW (Vorjahr: 7.017 MW) sogar noch über dem des Vorjahres. In Lateinamerika gab es nennenswerte Neuerrichtungen in Brasilien (1.939 MW), Mexiko (929 MW) und Argentinien (494 MW). Auf dem afrikanischen Markt war eine weiter steigende Aktivität zu erkennen. Der Zubau betrug hier 962 MW (Vorjahr: 618 MW) und erfolgte zu einem Großteil in Ägypten (380 MW) und Kenia (310 MW). Vestas ist in nahezu allen wichtigen Märkten weltweit vertreten und konnte auch im Jahr 2018 wieder von den noch anhaltenden positiven Rahmenbedingungen in den USA profitieren und die Position als Marktführer weiter festigen. Es wurden 2.827 MW (Vorjahr: 2.988 MW) installiert. Insgesamt wurden in 2018 Windenergieanlagen in 39 Ländern (Vorjahr: 30 Länder) durch Vestas errichtet. In Europa waren während des Geschäftsjahres insbesondere Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen sowie Großbritannien die wichtigsten Märkte für Vestas. In dem asiatisch-pazifischen Raum konnten Projekte in Australien, Indien, China und Thailand in nennenswertem Umfang realisiert werden. Für die nächsten Jahre ist Vestas aufgrund eines Rekordauftragseinganges im Jahr 2018 sowie den dadurch nochmals gestiegenen Auftragsbestand und der frühzeitigen Aktivitäten in den Wachstumsmärkten in Afrika, Lateinamerika und Osteuropa weiterhin gut positioniert. Daneben ist auch die Positionierung auf dem US-Markt weiterhin sehr positiv zu bewerten. Auf die Veränderungen in den europäischen Märkten, insbesondere aufgrund der Einführung des Auktionssystems in Deutschland, war Vestas bereits gut vorbereitet und konnte hier auf die Erfahrungen aus den weltweiten Aktivitäten zurückgreifen. Zudem wird eine stabile Marktentwicklung in Europa erwartet, die auf langfristigen Zielen basiert, welche einen Anteil der erneuerbaren Energien von 20% bis zum Jahr 2020 bzw. einen Anteil von 35% bis zum Jahr 2030 an dem gesamten Energieverbrauch vorsehen. In Deutschland wurden nach Erhebungen des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) im Kalenderjahr 2018 insgesamt Windenergieanlagen mit einer Leistung von 3.630 Megawatt (MW) (Vorjahr: 6.426 MW) neu installiert. Damit verfügt Deutschland per Ende 2018 über Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 59.296 MW (Vorjahr: 55.978 MW). Auch im Geschäftsjahr 2018 konnte das Volumen der unter Servicevertrag stehenden Anlagen weiter erhöht werden. Das Servicegeschäft wird aus Rheine heraus über einzelne Regionen und Gebiete gesteuert und geleitet. Aufgrund des Multibrand-Geschäftsmodells ist die Wartung von Windenergieanlagen vieler unterschiedlicher Hersteller möglich, wobei ein Großteil der gewarteten Anlagen aus GE- und Vestas-Produkten besteht. Die Verantwortung für das Servicegeschäft tragen die über Regionen und Gebiete verteilten Servicestandorte, die eine kurze Reaktionszeit auf Kundenanfragen ermöglichen. Der Fokus der kommenden Jahre liegt weiterhin in der kontinuierlichen Verbesserung des Servicegeschäftes, verbunden mit einer stetigen Verbesserung der Kundenzufriedenheit. B.2 Geschäftsergebnis Das EBIT hat sich im Berichtsjahr deutlich um EUR 51.376.387,19 auf EUR 1.383.750,42 (Vorjahr: EUR 52.760.137,61) verringert. Die Abnahme des EBIT ist im Wesentlichen durch einen Verkauf immaterieller Vermögensgegenstände an die Vestas Wind Systems A/S im Vorjahr getrieben. Es berechnet sich wie folgt:
Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf einen Nettoaufwand in Höhe von EUR 545.023,40 (Vorjahr: Nettoaufwand EUR 935.236,90) und besteht im Wesentlichen aus Erträgen für das Inhouse-Banking einerseits sowie aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen und Aufwendungen für konzerninternen Darlehenszinsen andererseits. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um EUR 49.688.851,34 auf EUR 1.886.214,92 (Vorjahr: EUR 51.575.066,26) gesunken. Die Erträge des Vorjahres waren dabei wesentlich durch Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 51.083.625,76 geprägt. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2009 besteht zwischen der Gesellschaft und der alleinigen Gesellschafterin, Availon Holding GmbH, Rheine, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Auf Basis dieses Vertrages wird der entstehende Jahresüberschuss in Höhe von EUR 838.727,02 (Vorjahr: EUR 51.824.900,71) an die Availon Holding GmbH abgeführt. B.3 Vermögenslage B.3.1 Aktiva Die Bilanzsumme hat sich mit einer Abnahme um EUR 3.697.173,53 auf EUR 81.449.146,93 (Vorjahr: EUR 85.146.320,46) leicht verringert. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Abnahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, da die Gesellschaft im Vorjahr einen Großteil ihrer immateriellen Vermögensgegenstände an die Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark, veräußert hat, wodurch zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Forderung in Höhe von TEUR 61.068 entstanden ist. Der Buchwert des Anlagevermögens ist im Berichtszeitraum um EUR 449.071,39 auf EUR 1.050.998,92 (Vorjahr: EUR 1.500.070,31) gesunken. Dieser Rückgang ist ausschließlich auf die planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen. B.3.2 Passiva Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 728.893,82. Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr um EUR 2.722.635,60 auf EUR 2.292.498,83 (Vorjahr: EUR 5.015.134,43) gesunken. Die Ursache für diese Veränderung liegt insbesondere in den gesunkenen Drohverlustrückstellungen für verlustbringende Serviceverträge in Höhe von EUR 630.112,70 (Vorjahr: EUR 2.400.891,00) sowie den geringeren Personalrückstellungen in Höhe von EUR 685.216,51 (Vorjahr: EUR 1.257.298,58). Die Verbindlichkeiten der Availon GmbH haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um EUR 773.227,33 auf EUR 76.771.301,53 (Vorjahr: EUR 77.544.528,86) reduziert. Diese Veränderung erklärt sich überwiegend durch die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin um EUR 13.237.790,75 auf EUR 51.869.739,71 (Vorjahr: EUR 65.107.530,46), aufgrund der unterjährigen Tilgung einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Availon Holding GmbH, Rheine. Gleichzeitig haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um EUR 15.059.918,70 auf EUR 15.365.509,10 (Vorjahr: EUR 305.590,40) erhöht. Die für die Beurteilung der Vermögenslage wesentlichen Kennzahlen haben sich dabei wie folgt entwickelt:
B.4 Finanzlage Die Availon GmbH finanziert sich über die Inhouse-Bank der Vestas-Gruppe. Die vertragliche Grundlage bildet das unterzeichnete Intra-Group Credit Facility Agreement vom 16. Mai 2016 zwischen der Vestas Wind Systems A/S und der Availon GmbH. Das der Availon GmbH von der Availon Holding GmbH gewährte Darlehen wurde im Laufe des Berichtsjahres zurückgezahlt (Vorjahr: EUR 14.086.907,89). Die Forderungen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft lauten im Wesentlichen auf EURO und in geringem Umfang auf US-Dollar. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Der Entwicklung des unterjährig möglichen Wechselkursrisikos wird durch die monatliche Stichtagsbewertung im Ergebnis Rechnung getragen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war durch ihre Teilnahme am Inhouse-Banking der Konzernobergesellschaft jederzeit gegeben. B.5 Ertragslage B.5.1. Absatz- und Kundenstruktur Die Availon GmbH erzielt ihre Umsätze zu einem Großteil mit externen Kunden und zudem in einem gewissen Umfang mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen des gesamten Vestas-Konzerns und dessen Joint-Venture mit Mitsubishi, der MHI Vestas Offshore Wind A/S, Aarhus, Dänemark. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gesunken und lassen sich nach geographischen Märkten wie folgt aufteilen:
Für die Beurteilung der Ertragslage wird die Umsatzrentabilität als wesentliche Kennzahl herangezogen. Unter dieser wird das Verhältnis des um die Ertragssteuern sowie das Finanzergebnis korrigierten Jahresergebnisses (vor Ergebnisabführung) zu den Umsatzerlösen verstanden:
Die Kennzahl für 2017 wurde ohne Berücksichtigung des Sondereffekts aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten an die Vestas Wind Systems AS berechnet, um Vergleichbarkeit mit dem Berichtsjahr herzustellen. B.5.2. Materialaufwand Im Berichtsjahr betrug die Materialaufwandsquote 55,3% (Vorjahr: 56,4%). B.5.3. Beschaffungs- und Vorratspolitik Die Ersatzteile werden weitestgehend von der Spare-Parts-Organisation innerhalb der Vestas-Gruppe bezogen. Es erfolgen jedoch darüber hinaus auch vereinzelte lokale Beschaffungen. Höchste Relevanz hat bei der Vorratspolitik eine jederzeitige Lieferbereitschaft, um die Stillstandzeiten von zu versorgenden Windenergieanlagen zu minimieren. Gleichzeitig wird jedoch durch die Bündelung der Logistikprozesse großes Augenmerk auf die Optimierung der Bestandsführung im Sinne eines aktiven Working-Capital Managements gelegt. Im Geschäftsjahr erfolgte durch die weitere Integration in die Ersatzteillogistik der Vestas-Gruppe ein Anstieg der Vorräte um EUR 1.927.795,79 auf EUR 6.384.933,40 (Vorjahr: EUR 4.457.137,61). Das Net Working Capital hat sich um EUR 16.280.563,72 auf EUR 3.044.854,75 (Vorjahr: EUR 19.325.418,47) im Jahr 2018 deutlich verringert und berechnet sich wie folgt:
B.5.4. Investitionen Im Berichtsjahr 2018 wurden insgesamt Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 222.879,68 vorgenommen. Die Investitionen entfallen dabei zu einem überwiegenden Teil auf die Bereiche "Fahrzeuge" und "Hardware". Für das Geschäftsjahr 2019 und 2020 liegt der Investitionsbedarf deutlich unterhalb des Niveaus des Berichtsjahres. B.5.5. Personalentwicklung Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 159 Mitarbeiter (Vorjahr: 178) bei der Availon GmbH beschäftigt. Im Jahresvergleich hat sich die Mitarbeiteranzahl somit um 10,7 % verringert. Die Reduzierung erfolgte insbesondere im Bereich der administrativen Tätigkeiten aufgrund der bereits im Vorjahr begonnenen organisatorischen Einbindung in die Vestas-Gruppe. Die lange Betriebszugehörigkeit des Stammpersonals verbunden mit internen und externen Ausbildungen und Schulungen sorgen für die notwendige Basis, um die Geschäftsprozesse erfolgreich fortzuentwickeln. B.5.6. Bedeutsame Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden die Kennzahlen "EBIT" und "EBIT-Umsatzrentabilität" (EBIT/Umsatz) vor Ergebnisabführung angewendet, die sich wie folgt entwickelt haben:
Die Gesellschaft verwendet zur Steuerung des Unternehmens keine wesentlichen nicht-finanziellen Kennzahlen. C. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtC.1 Prognosebericht Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist und bleibt eine tragende Säule der Energiewende in Deutschland. Ihr Anteil soll bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent steigen. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 (EEG 2014) wurden die Weichen gestellt, um die erneuerbaren Energien planbar und verlässlich auszubauen. Das EEG 2017 läutete kürzlich die nächste Phase der Energiewende ein. Mit Einführung des EEG 2017 wurde die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien seit Januar 2017 nicht wie bisher staatlich zugesichert, sondern durch Ausschreibungen ermittelt. Die zugesicherte Einspeisevergütung orientiert sich dabei auch zukünftig an der Wirtschaftlichkeit einer neuen Erneuerbare-Energien-Anlage. Die Windenergienutzung an Land soll dadurch mittel- bis langfristig als eine der kostengünstigsten Sparten der erneuerbaren Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für die Availon GmbH und ihre Mitbewerber bedeutet dies, ebenso als Service- und Wartungsunternehmen, einen weiter steigenden Kostendruck und das Erfordernis, kostenoptimierte Lösungen für den Kunden zu entwickeln. Dennoch wird der weitere Ausbau der Windenergie an Land nicht nur durch die Änderung der EEG-Vergütung bestimmt, sondern vor allem auch durch die begrenzten Flächen, die - im Zuge der reformierten Abstandsbestimmungen - für den Ausbau der Windenergie an Land zunehmend weniger zur Verfügung stehen. Eine Strategie zur Weiterentwicklung der Windenergie an Land ist das so genannte Repowering, bei dem gerade an ertragreichen Standorten viele kleinere und ineffiziente Windenergieanlagen durch moderne und leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden können. Gleichzeitiges Ziel bleibt jedoch dabei die Einhaltung des jährlichen Ausbaukorridors. Die Prognosen für die Windenergiebranche in Deutschland sind zunehmend kritischer, da der stark zunehmende Kostendruck sowie die veränderten Anforderungen durch den Markt bei gleichzeitig geringeren Einspeisevergütungen aufgrund der Einführung der Auktions- und Ausschreibungsmodelle die Marktteilnehmer nachhaltig vor neue Herausforderungen und einen verstärkten Wettbewerb stellen. Die Planung der Availon GmbH für die kommenden Geschäftsjahre basiert insbesondere auf den Entwicklungen des deutschen Marktes sowie einem festen Kunden- und Auftragsbestand. Im Bereich des Servicegeschäftes erwarten wir für die Jahre 2019 bis 2021 einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und Ergebnisbeiträge. Da der Umfang der Geschäftstätigkeit unverändert weniger von der Anzahl neu installierter Windenergieanlagen als zum überwiegenden Teil vom Bestandsgeschäft abhängig ist, wirken sich kurzfristige Schwankungen im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld sowie besondere Entwicklungen in der Windenergiebranche nicht unmittelbar auf die Geschäftstätigkeit der Availon GmbH aus. Auf Konzernebene werden die Kennzahlen "Umsatzerlöse" und "EBIT-Umsatzrentabilität" als Steuerungsgrößen für das operative Geschäft verwendet. Auch in der Availon GmbH finden diese Größen Anwendung und bilden somit die Hauptindikatoren für die Fortentwicklung der Geschäftseinheiten. Aufgrund der konzernweit anwendbaren Transferpreisrichtlinien wird für die Jahre 2019, 2020 und 2021 ein konstantes EBIT bzw. eine stetige EBIT-Umsatzrentabilität auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet. Die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie haben aus Sicht der Unternehmensleitung darüber hinaus keinen wesentlichen Anpassungsbedarf für die wesentlichen Leistungsindikatoren des Prognosezeitraums 2021 zur Folge. Die Zahlen der weltweiten Vestas-Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 und das 2. Quartal 2021 zeigen, dass die Ergebnisse nahezu den Erwartungen entsprechen. Angesichts der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung der Pandemie im Hinblick auf weitere mögliche Restriktionen und Einschränkungen sowie ihrer Dauer, kann eine quantitative Schätzung der finanziellen Folgen für das Geschäftsjahr 2021 nicht abgegeben werden. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Nachtragsbericht innerhalb des Anhangs. C.2 Risiken und Chancen der Gesellschaft Die mit den Kunden abgeschlossenen Service- und Wartungsverträge sind grundsätzlich auf eine langfristige Leistungserbringung ausgerichtet. Die bei Abschluss dieser Verträge erwarteten Ergebnisbeiträge lassen sich möglicherweise nicht vollständig im prognostizierten Umfang erzielen, sofern bei fest vereinbarten Servicepauschalen die tatsächlichen Kostenverläufe zukünftig die anfänglich erwarteten Plankosten überschreiten. Sofern sich die Erwartungshaltung aufgrund des laufenden Controllings für einen Servicevertrag hin zu negativen Ergebnisbeiträgen verändert, wird dem erwarteten Risiko mit der Bildung einer entsprechenden Rückstellung Rechnung getragen. Darüber hinaus gibt es kontinuierliche Verbesserungen der Windenergieanlagen, um Stillstandzeiten weitestgehend zu vermeiden. Zur Überwachung ihrer technischen Verfügbarkeit wird der größte Teil der Windenergieanlagen regelmäßigen Messungen unterzogen, um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen und ggf. notwendige Maßnahmen einleiten zu können. Zur Vermeidung von Ausfallrisiken offener Kundenforderungen betreibt die Availon GmbH ein stringentes Forderungsmanagement. Die heterogene Kundenstruktur im Bereich des Servicegeschäfts wirkt einer Risikokonzentration entgegen. Unverändertes Ziel bleibt es, höchsten Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Hierzu setzt die Gesellschaft weiter verstärkt auf eine gute Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter in allen Bereichen. Zudem ist eine enge Kostenkontrolle eine entscheidende Aufgabe zur Stärkung und Nachhaltigkeit der Wettbewerbsfähigkeit. Das im Vorjahr neu eingeführte Auktionsverfahren kann zu einem weiteren Rückgang der insgesamt im Markt neuinstallierten Leistung führen. Dieser Effekt birgt sowohl für den Umsatz als auch für die EBIT-Umsatzrentabilität gewisse Risiken, denen die Gesellschaft durch eine effiziente Kostenstruktur, einem hohen Qualitätsstandard und einem marktkonformen Leistungsportfolio begegnet. Aufgrund der Entscheidung des Europäischen Rates zum EU-Klima- und Energierahmen 2030, wonach u.a. ein verbindliches Ziel für die EU-internen Minderungen von Treibhausgasemissionen von mindestens 40% gegenüber dem Jahr 1990 sowie ein verbindliches EU-Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch von mindestens 27% vereinbart wurde, wird eine steigende Nachfrage für den deutschen Markt ab dem Jahr 2021 erwartet, die auf diesen langfristigen Zielen basiert.
Rheine, 17. August 2021 Availon GmbH Cornelis Anthonius Matheus de Baar, Geschäftsführer Hans Martin Smith, Geschäftsführer Kieran Patrick Walsh, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Availon GmbH hat ihren Sitz in Rheine. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter der Registernummer HRB 8652 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Availon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 wurde, entsprechend der Größenklassenzuordnung gemäß § 267 Abs. 3 HGB, nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Zudem wurde der Jahresabschluss unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Soweit nach den gesetzlichen Vorschriften Zusatzangaben zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich sind, werden diese im Anhang aufgeführt bzw. an entsprechender Stelle als Davon-Vermerk ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt, soweit im Folgenden nicht anders dargestellt. Die Bewertung der Vermögens- sowie Schuldposten trägt nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich der über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig vorgenommenen linearen Abschreibungen bewertet. Für die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände wird grundsätzlich eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 9 Jahren zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 sowie Abs. 3 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen, nach Maßgabe der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, bewertet. Für die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag außerplanmäßig abgeschrieben. Bei Wegfall des Abschreibungsgrundes erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Geringwertige Anlagegüter, deren Netto-Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz (EStG) mit Netto-Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden als jahresbezogener Sammelposten dargestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Zeitwert der Finanzanlagen am Bilanzstichtag unter dem Buchwert liegt, werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Dem Wertaufholungsgebot wird durch Zuschreibung Rechnung getragen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die im Wesentlichen Ersatzteile und Servicematerialien für Windparks enthalten, erfolgt nach der Durchschnitts-Methode gemäß § 240 Abs. 4 HGB, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Ungängige Teile wurden, soweit erforderlich, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Die unfertigen Leistungen beinhalten noch nicht abgerechnete Leistungen in Verbindung mit der Wartung von Windkraftanlagen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen und liquide Mittel werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das mögliche Ausfallrisiko von Forderungen gegenüber Dritten wurde eine Wertberichtigung in Höhe von EUR 211.351,98 (Vorjahr: EUR 885.910,91) berücksichtigt. Da die Gesellschaft in eine steuerliche Organschaft mit der Availon Holding GmbH, Rheine, eingebunden ist, erfolgt keine Bilanzierung latenter Steuern aus temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, unter Einbeziehung von zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Sofern Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, unter Berücksichtigung des Einzelbewertungsgrundsatzes, abgezinst. Die Marktzinssätze werden den von der Deutschen Bundesbank zu diesem Zweck monatlich veröffentlichten Statistiken entnommen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten werden zunächst mit dem Kurs am Entstehungstag in EURO umgerechnet und zum Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips, mit dem niedrigeren (Forderungen, Liquide Mittel) bzw., unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips, dem höheren (Verbindlichkeiten) Stichtagskurs im Sinne des § 256a HGB bewertet. Abweichend hiervon erfolgt gemäß § 256a Satz 2 HGB die Umrechnung bei Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger, unabhängig vom Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzip, mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs. IV. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der Posten des Sachanlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel. Das Finanzanlagevermögen besteht aus Aktien bzw. Geschäftsanteilen an folgenden Gesellschaften:
1 Die Währungsumrechnung des Eigenkapitals erfolgt zum Stichtagskurs (1,1234 EUR/USD), die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs (1,1195 EUR/USD). 2 Die Währungsumrechnung des Eigenkapitals erfolgt zum Stichtagskurs (4,2568 EUR/PLN), die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs (4,2976 EUR/PLN). Bei den Vorräten handelt es sich um Waren in Form von Ersatzteilen für Windkraftanlagen und unfertige Leistungen. In den Vorräten wurden Wertberichtigungen in Höhe von EUR 246.936,93 (Vorjahr: EUR 0,00) aufgrund fehlender Gängigkeit der Ersatzteile gebildet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 18.258.367,51 (Vorjahr: EUR 2.919.899,26) enthalten ausstehende Zahlungen von externen Kunden und haben am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 53.177.094,14 (Vorjahr: EUR 74.314.554,85) bestehen in Höhe von EUR 2.980.026,18 (Vorjahr: TEUR 74.220.999,37) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von EUR 50.197.067,96 (Vorjahr: EUR 93.555,48) aus der Konzernfinanzierung (Inhouse-Banking). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 (Vorjahr: EUR 25.000,00) und ist vollständig eingezahlt. Aufgrund einer Vereinbarung vom 18. Mai 2016 zwischen den früheren Gesellschaftern der Availon Holding GmbH einerseits sowie der Vestas Services GmbH, Availon Holding GmbH, Availon GmbH und Availon S.R.L. sowie einer Mitarbeiterin andererseits, wurde zudem ein Betrag in Höhe von EUR 80.000,00 in die Kapitalrücklage eingestellt. In der Gesellschafterversammlung vom 01. Juni 2021 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 festgestellt. Im Geschäftsjahr 2018, wie auch im Vorjahr, wurde keine Ausschüttung vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.292.498,83 (Vorjahr: EUR 5.015.134,43) beinhalten:
Mit Ausnahme der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und der Rückstellungen für Erfüllungsrückstand aus dem Servicegeschäft haben sämtliche Rückstellungen am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 6.802.046,46 (Vorjahr: EUR 9.400.303,25) enthalten einerseits Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.266.380,81 (Vorjahr: EUR 1.472.720,69). Zum anderen bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Konzernfinanzierung (Inhouse-Banking sowie Darlehen) in Höhe von EUR 535.665,65 (Vorjahr: EUR 7.927.582,56). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 51.869.739,71 (Vorjahr: EUR 65.107.530,46). Mit Ausnahme einer Verbindlichkeit aufgrund von Transferpreisanpassungen über EUR 1.981.940,00 (Vorjahr: EUR 1.360.967,00), welche eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen und unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden, haben sämtliche Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen am Bilanzstichtag nicht. V. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIm Geschäftsjahr 2018 wurden die überwiegend im Inland sowie zu einem geringen Anteil im EU-Ausland erzielten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 42.166.698,72 (Vorjahr: EUR 45.382.181,52) in folgenden Geschäftsgebieten generiert:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.243.552,11 (Vorjahr: EUR 336.173,60), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 605.148,84 (Vorjahr: EUR 0,00), Erträge aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 1.008,40 (Vorjahr: EUR 51.083.625,76) sowie übrige sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 36.505, 57 (Vorjahr: EUR 153.689,98). Es gab keine Gewinne aus der Fremdwährungsumrechnung (Vorjahr: EUR 1.576,92). Die Abschreibungen ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel. Im Geschäftsjahr 2018 sind sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von EUR 8.372.639,37 (Vorjahr: EUR 7.019.650,45) entstanden. Ein wesentlicher Teil dessen resultiert aus Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Kfz-Kosten, Aufwendungen für fremde Dienste, Aufwendungen für Vertragsrisiken sowie Reisekosten. Außerdem sind Währungskursverluste und Finanznebenkosten in Höhe von EUR 5.333,41 (Vorjahr: EUR 9.141,15) angefallen, die vollständig auf Währungskursverluste entfallen. VI. Sonstige AngabenMitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018 betreffend, wird auf die Veröffentlichung dieser Angabe im Konzernabschluss der Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark verwiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Darüber hinaus bestanden am Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Nicht mehr Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung im Jahr 2018 wurde verzichtet, da kein Geschäftsführer direkt bei der Gesellschaft angestellt war. Alle Geschäftsführer waren in anderen Availon- oder Vestas-Gesellschaften angestellt und haben von Seiten der Availon GmbH keine Bezüge im Berichtsjahr erhalten. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen ihrer Organschaft bestehende Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Organschaft wird aufgrund der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Wichtige Unternehmensverträge Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2009 besteht zwischen der Availon Holding GmbH, Rheine, als beherrschendem Unternehmen und der Availon GmbH als beherrschtem Unternehmen ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Konzernverhältnisse Die Availon GmbH, Rheine, wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark, einbezogen. Diese stellt den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis dar. Aufgrund der befreienden Wirkung des § 291 HGB war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 nicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss der Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark wird bei der Erhvervsstyrelsen, Langelinie Alle 17, 2100 Kopenhagen, Dänemark, hinterlegt. Nachtragsbericht Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 hat die WHO die Verbreitung des Coronavirus nunmehr als Pandemie eingestuft. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Folgen auf die Geschäftsentwicklung der Availon GmbH werden laufend überwacht. Die Geschäftsführung geht auf Grundlage der bisherigen Entwicklungen davon aus, dass sich die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Eindämmungsmaßnahmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht wesentlich negativ auswirken werden. Die Availon GmbH verfügt über ein umfangreiches Wartungsgeschäft. Bei den Wartungsverträgen handelt es sich um langfristige Geschäftsbeziehungen mit Kunden, die auch in der aktuellen Situation größtenteils unverändert fortgeführt werden, da der Bedarf an Erneuerbaren Energien und eine entsprechend zuverlässige Verfügbarkeit der Windkraftanlagen weiterhin gegeben ist. Der Aufbau neuer Windkraftanlagen in Deutschland ist teilweise durch die COVID-19 Implikationen beeinflusst. Die globale Präsenz des Vestas-Konzerns hilft jedoch, diese Risiken in Bezug auf Lieferketten und Verfügbarkeiten zu minimieren. Zudem handelt es sich bei den möglichen Implikationen oftmals lediglich um zeitliche Verschiebungen durch partielle Engpässe in den Lieferketten, so dass die betroffenen Projekte dann zumeist mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung trotzdem installiert werden können. Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Maßnahmen zur Pandemieeindämmung implementiert, aber die Aktivitäten werden in nahezu allen Ländern (teilweise mit gewissen Einschränkungen) fortgeführt. Dies ist auch in den veröffentlichten Zahlen des Gesamtkonzerns Vestas für das Geschäftsjahr 2020 und das 2. Quartal 2021 ersichtlich. Weiterhin bestehen Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen (z.B. mögliche Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen), aber die Vestas-Gruppe ist hier in enger Abstimmung mit den globalen Logistikpartnern, um den negativen Einfluss weiterhin so gering wie möglich zu halten. Die der Availon GmbH bekannten Abschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr sind im Prognosebericht innerhalb des Lageberichts berücksichtigt und beschrieben. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. Künftig sind jedoch weitere Belastungen möglich. Angesichts der nicht vorhersehbaren Entwicklung im Hinblick auf weitere mögliche Restriktionen und Einschränkungen sowie ihrer Dauer, kann eine quantitative Schätzung der finanziellen Folgen der aktuell ergriffenen Maßnahmen nicht vorgenommen werden. Aufgrund der positiven Liquiditätssituation innerhalb des Vestas-Konzerns ist jedoch nicht von einem bestandsgefährdenden Risiko auszugehen. Die Veränderungen innerhalb der Geschäftsführung der Availon GmbH nach dem Bilanzstichtag betreffend, wird an dieser Stelle auf die Ausführungen zu den Mitgliedern der Geschäftsführung verwiesen. Darüber hinaus sind im Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 keine weiteren wichtigen Ereignisse zu berichten.
Rheine, den 17. August 2021 Availon GmbH Cornelis Anthonius Matheus de Baar, Geschäftsführer Hans Martin Smith, Geschäftsführer Kieran Patrick Walsh, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahrvom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Availon GmbH, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Availon GmbH, Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Availon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 26. November 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer Jana Zemmrich, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 29.11.2021 festgestellt. |
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