Ludwig Krieger Draht- und Kunststofferzeugnisse GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Sattler seit 6.2.2019 | Geschäftsführer |
Jürgen Dipl.-Ing. Schwarz seit 6.2.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stafag International GmbHMülheim an der RuhrKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Verzeichnis der Anlagen Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 Konzern-Anlagenspiegel 2021 Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2021 Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2021 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine AngabenDas Mutterunternehmen Stafag International GmbH hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Nummer HRB 24961 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und KonzernabschlussstichtagDer Konzernabschluss der Stafag International GmbH für das Geschäftsjahr 2021 wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Hierbei wurden die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften mit dem Eigenkapital zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung und ihren Geschäftsergebnissen für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 konsolidiert. Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2021. Dies ist bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch der Abschlussstichtag. 3. Besonderheiten der KonsolidierungVollkonsolidierung verbundener Unternehmen In Form einer Vollkonsolidierung wurden, neben der Stafag International GmbH (Nr. 1) als Konzernobergesellschaft, die folgenden Gesellschaften einbezogen:
Die mit 1 gezeichneten inländischen Gesellschaften machen von der Regelung des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch. Die Einbeziehung der Gesellschaften Nr. 2-66 ergibt sich aus § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Hinsichtlich des Verzichts auf die Einbeziehung bestimmter Gesellschaften verweisen wir auf Anlage 3.2. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2013. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Anteile der Stafag Holding AG, Schweiz, mit schuldrechtlicher und dinglicher Wirkung in die Stafag International GmbH, Mülheim an der Ruhr, übertragen. Dadurch wurde die Stafag International GmbH erstmalig Mutterunternehmen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der durch DRS 4 vorgeschriebenen Neubewertungsmethode. Hierbei wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung durch die Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert ein Betrag von T€ 16.626 als stille Reserven und T€ 4.749 als stille Lasten ermittelt, der bei den jeweiligen Tochterunternehmen in die Neubewertungsrücklage für Zwecke der Konsolidierung eingestellt wurde. Daraufhin wurde der Wertansatz der Anteile an den einbezogenen Unternehmen gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB mit dem neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung nach § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB verrechnet. Die Währungsumrechnung der Tochterunternehmen, die nicht in Euro bilanzieren, erfolgte mit historischen Kursen der erstmaligen Einbeziehung. Der aus der Erstkonsolidierung entstandene passivische Unterschiedsbetrag ist im Wege der erfolgsneutralen Umgliederung in die Gewinnrücklagen des Konzerns eingestellt worden, soweit er sich aus thesaurierten Gewinnen zusammensetzt. Der verbleibende passivische Unterschiedsbetrag ist im Wesentlichen das Resultat der Neubewertung. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwendungen und Erträge, die zwischen den Konzerngesellschaften abgewickelt wurden, sind im Wesentlichen eliminiert. Eliminierung von Zwischenergebnissen Wesentliche Zwischenergebnisse aus dem Vorratsvermögen sind innerhalb des Konzernabschlusses ergebniswirksam eliminiert worden. Steuerabgrenzung Die sich zukünftig ausgleichenden Steuerwirkungen sind als latente Steuern abgegrenzt. Währungsumrechnung Die Bilanzposten der ausländischen Gesellschaften, die nicht in Euro bilanzieren, werden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der ausländischen Gesellschaften, die nicht in Euro bilanzieren, werden zum Durchschnittswert umgerechnet. 4. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Im Rahmen der Neubewertung wurden stille Lasten in Höhe von T€ 3.108 ermittelt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Konzernanschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen entsprechend den steuerlichen Vorschriften bewertet. Im Rahmen der Neubewertung wurden stille Reserven in den Grundstücken in Höhe von T€ 9.277 und in Gebäuden in Höhe von T€ 2.910 aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht Abschreibungen auf einen niedrigeren Teilwert notwendig sind. Im Rahmen der Neubewertung wurden stille Reserven in den Wertpapieren in Höhe von T€ 2.049 den historischen Anschaffungskosten zugeschlagen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gewachsenen Durchschnittswerten, die auf der Basis von Anschaffungskosten ermittelt werden. Bei niedrigeren Marktpreisen werden diese übernommen. Bei den Vorräten werden die unfertigen und fertigen Erzeugnisse grundsätzlich mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurde der Bestand an fertigen Erzeugnissen um die im Rahmen der Neubewertung aufgedeckten stillen Reserven in Höhe von T€ 2.390 erhöht. Handelswaren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Risiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Dem Kreditrisiko wird durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ab. Die Pensionsrückstellungen werden nach einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften mittels des sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Zudem wurden die Richttafeln 2018G von Dr. Heubeck zu Grunde gelegt. Der nach der Umstellung der Bewertung durch das BilMoG im Jahre 2010 entstandene Unterschiedsbetrag führte als stille Last in Höhe von T€ 1.641 zur Erhöhung der Rückstellung durch Neubewertung. Die Abzinsung erfolgte - wie im Vorjahr - mit dem in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannten Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren. Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz beträgt 1,87% (i. V. 2,31%). Als versicherungsmathematische Parameter wurde eine Rentenanpassung von 2,0% eingerechnet, eine Gehaltsanpassung und eine evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeit sind nicht berücksichtigt. Erhöhungen von Pensionszusagen werden mit dem Barwert der erworbenen Ansprüche zurückgestellt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87% ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre von 1,35% ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 1.329.959,00. Verbindlichkeiten Der Wertansatz der Verbindlichkeiten entspricht den Erfüllungsbeträgen. Bei Verbindlichkeiten in ausländischer Währung erfolgt der Ausweis zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. 5. BilanzerläuterungenAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage 3.1 beigefügt. Bezüglich der Angaben nach § 313 Abs.2 Nr.4 HGB zu den Anteilen an nicht konsolidierten, verbundenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes, die als Anlage 3.2 beigefügt ist, verwiesen. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Flüssige Mittel In der Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 3.3) entspricht der Finanzmittelfonds den flüssigen Mittel in der Konzern-Bilanz (Anlage 1). Diese beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände. Die Kapitalflussrechnung ist als Anlage 3.3 beigefügt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 26. Der nach § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB ermittelte passive Unterschiedsbetrag ist, soweit er sich aus thesaurierten Gewinnen zusammensetzt, mit den Gewinnrücklagen verrechnet worden. Die Gesellschafter des Mutterunternehmens haben beschlossen, den in der Erfolgsrechnung zum 31.12.2021 ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Eigenkapitalspiegel ist als Anlage 3.4 beigefügt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Vorsorgen für Risiken im Auftragsbereich (Gewährleistungen, Nachlaufkosten und Pönalen) sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich und der Höhe nach unbestimmte Ansprüche Dritter. Bei der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von T€ 558 wurde eine Verrechnung des Erfüllungsbetrags in Höhe von T€ 1.176 mit dem Rückdeckungsfond in Höhe von T€ 618 nach § 246 Abs.2 HGB vorgenommen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren fällig. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenüblich vereinbarte Eigentumsvorbehalte bei dem Vorratsvermögen abgesichert. Latente Steuern Die passive latente Steuer beträgt T€ 111 (i. Vj.T€ 262) und setzt sich wie folgt zusammen:
Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Stafag International GmbH ist gegenüber der Siebtechnik GmbH und der Steinhaus GmbH eine Einstandsverpflichtung nach § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB eingegangen. Konzerngesellschaften sind in die Haftung aus Bürgschaften in Höhe von T€ 24.413 (i.Vj. T€ 12.888) eingebunden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 1.377. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Nach geographischen Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen.
In 2021 waren im Durchschnitt 3.540 (i. Vj. 3.471) Mitarbeiter beschäftigt.
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Sondereinzelkosten des Vertriebs, Gewährleistungsaufwendungen, Raumkosten und Instandhaltungsaufwand, Reise-, Werbe- und Messekosten sowie den übrigen Verwaltungs- und Vertriebsaufwand.
7. Sonstige AngabenDieser Konzernabschluss hat für bestimmte inländische Tochtergesellschaften befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 bzw. 264b HGB. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 142 (i.Vj. T€ 127). Es handelt sich ausschließlich um Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfung. Geschäftsführung
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel der entsprechenden Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verwiesen, wonach diese Angabe unterbleiben kann.
Mülheim an der Ruhr, den 30. Dezember 2022 Stafag International GmbH Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 (Konzern-Anlagenspiegel)
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2021
1) Verzicht der Einbeziehung nach § 296
Abs.2 HGB
2) Ergebnis aus 2019 und Eigenkapital zum
31.12.2019
3) Ergebnis aus 2021 und Eigenkapital zum
31.12.2021 liegt nicht vor
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen der UnternehmensgruppeDie Stafag International GmbH wurde mit Wirkung zum 28. September 2012 gegründet. Nach der Einbringung sämtlicher Anteile der Stafag Holding AG, Zug, Schweiz mit Wirkung zum 1. Januar 2013 und dem Erwerb weiterer Anteile legt die Gesellschaft als strategische Führungs- und Holdinggesellschaft von mehr als sechzig Produktions- und Vertriebsgesellschaften der unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Rechtsformen ihren achten nach deutschem Handelsrecht einheitlich erstellten Konzernabschluss vor. Hinsichtlich Konsolidierungskreis und Konsolidierungstechnik sowie Abschlusszeitpunkt verweisen wir auf unsere Ausführung im Anhang. Das historische Kernstück dieser aus drei Unternehmensbereichen bestehenden Unternehmensgruppe wird von einer i.S.d. § 267 HGB großen Kapitalgesellschaft (Siebtechnik GmbH, Mülheim an der Ruhr) und drei i.S.d. §267 HGB mittelgroßen Kapitalgesellschaften (Steinhaus GmbH, Mülheim an der Ruhr, HEIN, LEHMANN GmbH, Krefeld und Isenmann Siebe GmbH, Karlsruhe) gebildet. Unterstützt werden diese Gesellschaften von weiteren in- und ausländischen Kapital- und Personengesellschaften, die die von ihnen gefertigten Produkte als Vorlieferanten in den Teilkonzernkreis liefern oder dessen Endprodukte als Vertriebsorganisation in definierten Regionen an den Endabnehmer weiter liefern. Daneben werden hier in mehreren Gesellschaften das Nordamerika- und das China-Geschäft koordiniert. Der zweite Teilbereich wird von der niederländischen TEMA Holding N.V. als Zwischenholding geführt, die mit sieben Gesellschaften die Produkte der SIEBTECHNIK TEMA Gruppe in Europa aber auch weltweit vertreibt. Daneben sind hier die britischen und die australischen Aktivitäten gesellschaftsrechtlich gebündelt. Für diesen Bereich liegt ein nach niederländischem Recht erstellter und geprüfter Teilkonzernabschluss vor. Der dritte Teilbereich wird von einer südafrikanischen Zwischenholding (Multotec Holdings Proprietary Pty Ltd.) gebildet, unter deren Führung fast 20 Einzelgesellschaften ein mit den beiden anderen Unternehmensgruppen weitgehend weniger verzahntes Geschäft betreiben. Auch für diesen Bereich liegt ein nach südafrikanischem Recht geprüfter und testierter Teilkonzernabschluss vor. Forschung und Entwicklung In allen Bereichen der Unternehmensgruppe wird markt- bzw. kundenorientiert an anwendungs- und fertigungstechnischen Entwicklungen und Verbesserungen gearbeitet, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu stabilisieren und auszubauen. Der Aufwand entsprach der Bedeutung der einzelnen Projekte und lag auf dem Vorjahresniveau. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch in 2021 erwiesen sich die drei Hauptbranchen Bergbau, Grundstoffindustrie und Steine & Erden als die wichtigsten Stützen des Konzerns aus. Insbesondere der afrikanische aber auch der australische Markt brachten bemerkenswerte Fortschritte, während sich das US-Geschäfte leicht rückläufig entwickelte. Der schwierige chinesische Markt zeigte sich auf belebtem Niveau sehr stabil. 2. Geschäftsverlauf Umsatz Der Außenumsatz bleibt im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Anstieg von fast 38,0 Mio. Euro (+10,1%) nicht nur deutlich über dem Vorjahr, sondern übertrifft mit 412,5 Mio. Euro sogar das bisherige Rekordniveau aus 2019 mit fast 9,0 Mio. Euro signifikant. Dabei geht die Inlandsausbringung (64,0 Mio. Euro) auch im Geschäftsjahr 2021 weiter zurück, während der Exportumsatz mit einer Steigerung von 39,3 Mio. Euro (+12,7%) wieder deutliche Zuwächse verzeichnen konnte und mit 84,5% unverändert den Löwenanteil an der Gesamtausbringung ausmacht. Von den unkonsolidierten Bruttoumsatzerlösen wird fortgesetzt rückläufig deutlich weniger als die Hälfte durch in Euro fakturierende Gesellschaften generiert, wobei die Ausbringung der Inlandsgesellschaften mit 167,1 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (+5,1%) liegt und auch das bisherige Rekordniveau aus 2013 merklich übertrifft. Der im Berichtsjahr weiter überproportional angestiegene Fremdwährungsumsatz von 253,8 Mio. Euro (+12,5%) wird zu gleichen Teilen von mengen- und währungs-bedingten Zuwächsen gesteuert. Insbesondere beim südafrikanischen Rand werden volumenverursachte Zuwächse durch kursbedingte Gewinne verstärkt und machen mit 22,0 Mio. Euro (+19,5%) mehr als drei Viertel der Steigerung aus. Die Erhöhung der Ausbringung der in australischen Dollar bzw. in britischen Pfund fakturierenden Gesellschaften wird von einem spürbaren Rückgang im US-Dollar Markt merklich überlagert. Erfreulicherweise bleibt das seit dem Vorjahr wiederbelebte Chinageschäft auf gleichhohen Niveau und das Osteuropageschäft (Tschechien) zeigt sich deutlich belebter (+23%) Der konsolidierte Innenumsatz ist auch im Berichtsjahr weiter rückläufig macht aber aufgrund der selbständig aufgebauten Vertriebsstruktur und der konzerninternen Fertigungstiefe mit 77,5 Mio. Euro immer noch knapp als ein Fünftel des konsolidierten Außengeschäftes aus. Mitarbeiter Mit einer Kopfzahl 3.540 hat sich die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter um 69 Personen leicht erhöht. Unverändert sind diese im Wesentlichen (fast 80,0%) bei den inländischen oder südafrikanischen Gesellschaften angestellt. Unserer Unternehmensphilosophie folgend, investierte der Konzern auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in den Mitarbeiternachwuchs, indem mehr als zwanzig junge Mitarbeiter/innen in kaufmännischen und gewerblichen Berufen ausgebildet wurden. Auch zukünftig wollen wir in diesem Bereich unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht werden. Investitionen und Finanzierung Die Bruttoinvestitionen im Bereich der Sachanlagen haben sich im Vorjahresvergleich nahezu verdoppelt und erreichen mit 24,6 Mio. Euro einen neuen historischen Spitzenwert. Neben den üblichen Modernisierungen im Maschinenpark und der Geschäftsausstattung bildet der Erwerb einer neuen Fertigungsstätte für eine inländische Tochtergesellschaft mit 12,8 Mio. Euro den eindeutigen Investitions-Schwerpunkt. Das bisher genutzte Betriebsgelände wird erst im Laufe des nächsten Jahres geräumt. Die Veräußerung an eine Immobilienverwertungsgesellschaft ist bereits vorvertraglich verbindlich geregelt und wird im Geschäftsjahr 2o22 mit einem nicht unerheblichen Buchgewinn abgeschlossen werden. Die Sachanlagequote übertrifft bei einer spürbaren Erhöhung (+0,8%) das schon beachtliche Vorjahresniveau und macht unverändert mehr als ein Viertel der Bilanzsumme aus. Der Konzern finanziert seine Investitionen traditionell fast ausschließlich aus Eigenmitteln. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Aufgrund der deutlich gestiegenen Ausbringung, die wegen einem im Vorjahresvergleich nochmals erheblich höheren Bestandsaufbaues im Halbfabrikat, die Gesamtleistung mit 44,8 Mio. Euro (+11,8%) überproportional erhöht, verbessert sich das Betriebsergebnis nominal auf 27,2 Mio. Euro. Ursächlich hierfür ist neben dem margenmindernden und spürbar überproportionalen Anstieg im Materialkostenbereich von 28,8 Mio. Euro (+17,8%) auch ein Anstieg bei den Personalaufwendungen um 12,0 Mio. Euro (+8,4%). Hier wirkt sich neben der höheren Mitarbeiterzahl bei den afrikanischen und australischen Gesellschaften auch der Wegfall Corona-bedingter Lohn- und Gehaltskürzungen ergebnismindernd aus, die im Vorjahr das inländische Ergebnis noch entlastet haben. Operativ bedingte, signifikante Erhöhungen im Verwaltungs- und Vertriebskostenaufwand (+5,5 Mio. Euro) werden durch den deutlichen Gewinn aus der aus der Währungsumrechnung (+3,5 Mio, Euro) nur anteilig ausgeglichen und tragen damit zusätzlich zu Ergebnisverschlechterung bei. Dennoch übertrifft die Umsatzrendite mit 6,7% in einem hart umkämpften und durch die Pandemie immer noch stark geprägten Umfeld den Vorjahreswert bemerkenswert und liegt damit auch erfreulicherweise klar über unsere Erwartungen. Das um umfangreiche konzerninterne Ausschüttungen konsolidierte Finanzergebnis ist trotz der nicht unerheblich verfügbaren Liquidität weiterhin enttäuschend, liegt aber mit 0,3 Mio. Euro anders als im Vorjahr nicht mehr im Verlustbereich. Neben höheren Dividendenerträgen sind vor allem geringere Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens hierfür ursächlich. Das ordentliche Konzernergebnis (=Jahresüberschuss) erreicht unter Berücksichtigung von im Wesentlichen Ertragsteueraufwand (7,5 Mio. Euro) einen Wert von 19,2 Mio. Euro. Damit wird vorjährige Ergebnis in diesen schwierigeren Zeiten erfreulicher Weise deutlich übertroffen. Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzlage bleibt unverändert sehr solide und geordnet. Bei einer um 41,7 Mio. Euro deutlich angewachsenen Bilanzsumme von 483,8 Mio. Euro erhöht sich auf der Aktivseite der Anteil des Anlagevermögens bei einem absoluten Anstieg von 17,7 Mio. Euro (14,3%) auf 29,2% der Bilanzsumme. Dabei wächst insbesondere das Sachanlagevermögen aufgrund des Immobilienerwerbs einer inländischen Konzerngesellschaft und weist mit 24,6 Mio. Euro die historisch höchste Investitionsaktivität aus. Innerhalb des ebenfalls noch deutlicher angewachsenen Umlaufvermögens erhöht sich der Anteil des Vorrats- und Forderungsbestandes bei einem nominellen Zuwachs von 37,2 Mio. Euro auf 39,3% der Bilanzsumme. Kompensierend fließen aber nicht unerhebliche Geldmittel als Auszahlungen zur Finanzierung der Sachanlagezugänge ab. Der Cash-Bestand macht mit stattlichen 130,5 Mio. Euro aber immer noch mehr als ein Viertel der Bilanzsumme aus und valutiert zu zwei Dritteln währungsstabil in Euro. Auf der Passivseite stellt sich bei schmalem Stammkapital ein bilanzielles Eigenkapital von 368,0 Mio. Euro ein, was einer trotz einem absoluten Wachstum einer leicht rückläufigen Eigenkapitalquote von 76,1% der Bilanzsumme entspricht. Dabei ist neben der merklich gestiegenen Bilanzsumme zu berücksichtigen, dass sich die negative Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung um mehr als ein Fünftel auf 17,6 Mio. Euro verkleinert hat und nur 3,6% Eigenkapitalquote absorbiert. Der Ausgleichsposten für Fremdgesellschafter wurde hauptsächlich für eine niederländische und zwei tschechische Gesellschaften sowie den südafrikanischen Teilkonzern gebildet. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Daneben werden für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss durch Eigenkapital), Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss zuzüglich Zinsaufwand durch Gesamtkapital), Umsatzrendite (Jahresüberschuss durch Umsatz), EBIT (Ergebnis vor Steuern, Finanzerträge und Finanzaufwendungen) und EBITDA (EBIT zuzüglich Abschreibungen) herangezogen. Die Rentabilitätskennziffern stellen sich im Jahresvergleich wie folgt dar:
Diese Kennzahlen weisen bei marginalen Verbesserungen fortgesetzt einen soliden und sehr zufriedenstellenden Stand auf, weshalb die wirtschaftliche Lage unverändert als gut bezeichnet werden kann. II. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2022 wurde aufgrund der sich abzeichnenden Krisenlage in der Ukraine von einer sich deutlich verändernden und nur schwer einschätzbaren Geschäftsentwicklung ausgegangen, wobei die Stabilisierung der Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres als eine mehr als herausfordernde Zielvorgabe erschien.
Aufgrund der im Frühjahr erkennbaren und sich im Laufe des Geschäftsjahres verschärfenden politischen Krisenlage in der Ukraine und der beginnenden inflationären Tendenzen war eine Planungsanpassung nur auf Sichtweite möglich. In weiten Bereichen mussten die optimistischen Prognosewerten daher deutlich nach unten korrigiert werden. III.Chancen- und RisikoberichtChancenbericht Wir beurteilen trotz der allgemein unsicheren konjunkturellen Wirtschaftslage die voraussichtliche Entwicklung der operativ tätigen Unternehmen nicht negativ. Wir sehen nach Überwindung der kriegsbedingten Unsicherheiten für die Gesamtwirtschaft ein weitreichendes Nachholpotential, was in den Folgejahren auch die Nachfrage nach Konzernprodukten sichern sollte. Risikobericht Bedingt durch die weitreichende Diversifikation innerhalb des Produktprogramms agieren die Konzerngesellschaften häufig in unterschiedlichen Absatzmärkten mit wenigen Überschneidungen, so dass das Risiko einer Branchenabhängigkeit weitgehend reduziert ist. Die weltweite Orientierung der Verkaufsaktivitäten trägt dazu bei, das Risiko einer regionalen Abhängigkeit zu minimieren. Inwieweit kriegs- und inflationsgesteuerte Veränderungen der weltweiten Wirtschaftslage die mittel- und langfristige Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen werden, kann nicht abschließend beurteilt werden. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass alle zukünftigen Marktrisiken aufgrund der langjährigen Erfahrungen der Mitarbeiter rechtzeitig erkannt und antizipiert werden und unter Berücksichtigung der soliden Finanz- und Vermögenslage ohne Zeitdruck einer problemorientierten Lösung zugeführt werden können.
Mülheim an der Ruhr, den 30. Dezember 2022 Stafag International GmbH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stafag International GmbH, Mülheim an der Ruhr PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Stafag International GmbH, Mülheim an der Ruhr und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Stafag International GmbH, Mülheim an der Ruhr für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, den 30. Dezember 2022 ANDAMOS
Uwe Hohn, Wirtschaftsprüfer Jochen Baumann, Wirtschaftsprüfer |
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