Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Process-Pack GmbH & Co. KGLiquidiert
Niedeckerstraße 1, 65795 Hattersheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Process-Pack GmbH & Co. KGHattersheim am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017der Process-Pack GmbH & Co. KG, HattershelmAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017der Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim,
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde in entsprechender Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Die Process-Pack GmbH & Co. KG wird beim Registergericht Frankfurt am Main unter HRA 24583 geführt. II. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim am Main, sowie 1 inländische und 28 ausländische Tochtergesellschaften einbezogen. In 2017 hat sich der Konsolidierungskreis durch die Gründung der Propasol S.A.S, Bogotá / Kolumbien und der L. Richeldi S.r.l., Modena / Italien erweitert. Außerdem wurden Anteile an der Columbit Pty Ltd., Roseberry / Australien erworben. Hieraus ergaben sich insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die übrigen wesentlichen Beteiligungen sind am Ende des Anhangs einzeln aufgelistet gemäß § 313 Abs. 2 HGB. III. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses bzw. der Stichtag des Teilkonzernabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt. Aus der Erstkonsolidierung von Argentinien in 2015 ergibt sich ein Firmenwert von TEUR 593, dieser wird über 4 Jahre abgeschrieben, so dass sich ein Restbuchwert zum Jahresende von TEUR 235 ergibt. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2017 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Der Ausgleichsposten anderer Gesellschafter bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet worden. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden soweit anwendbar saldiert ausgewiesen. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Werte des Jahresabschlusses der ausländischen Gesellschaften wurden mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zu Periodendurch-schnittskursen vorgenommen. Erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapitalien und Beteiligungsbuchwerte werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet. IV. Rechnungslegungsgrundsätze Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Der Jahresüberschuss umfasst das Ergebnis des Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Im Berichtsjahr wurden die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit beachtet. Das Anlagevermögen ist, soweit zulässig, degressiv und linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte mit durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden die Einzelkosten und angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse enthalten außerdem herstellungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderten Verwertbarkeit ergaben, sind durch Abwertungen in ausreichendem Umfang berücksichtigt worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten sind zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von grundsätzlich 1% des Nettoforderungsbetrages Rechnung getragen. Im Einzelnen fassbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz - Steuerbilanz Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden soweit anwendbar saldiert ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen, die den inländischen Gesellschaften zuzurechnen sind, werden nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des modifizierten Teilwertverfahrens. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 3,68%. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0% bei den Entgelten und Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,0%. Der Unterschiedsbetrag, bei den inländischen Gesellschaften durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre beläuft sich auf TEUR 83. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Auf § 172 Abs. 4 Satz 3 HGB wird hingewiesen. Die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesenen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind zum 31. Dezember 2017 mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 1.021 anzusetzen und sind mit TEUR 354 den ausländischen Tochterunternehmen zuzurechnen. Es handelt sich um eine Art von arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen im Ausland. Zur Finanzierung der Pensionsrückstellungen stehen diesen auf der Aktivseite Vermögensgegenstände gegenüber, die mit dem Zeitwert bewertet sind. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die Voraussetzungen einer Saldierung im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB sind nicht gegeben. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind (sofern vorhanden) mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sowie der Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel, der integraler Bestandteil des Anhangs ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen: (Vorjahresbeträge in Klammern)
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen nahe stehenden Unternehmen in Höhe von TEUR 7.316 (i.V. TEUR 35.849) enthalten. 3. Aktive latente Steuern Latente Steuern wurden gebildet auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, dem Vorratsvermögen sowie den Rückstellungen. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Dabei wurde der jeweilige Steuersatz der betreffenden Gesellschaft verwendet. Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
Latente Steuern sind in Höhe des aktivischen Überhangs von TEUR 402 bilanziell erfasst. Die Ermittlung erfolgte mit dem jeweiligen Steuersatz der betroffenen Gesellschaft. In Deutschland erfolgte die Ermittlung der latenten Steuern mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 12,25%, für die ausländischen Tochtergesellschaften wurden Steuersätze zwischen 9% und 51% angewandt. 4. Eigenkapital Erwirtschaftete Ergebnisse der Tochtergesellschaften werden im Gewinnvortrag bzw. Bilanzgewinn ausgewiesen. Zur Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel verwiesen. Der beim Mutterunternehmen angefallene und im Konzernjahresüberschuss enthaltene Verlust von TEUR 789 (Gewinn i. V. TEUR 1.094) wurde zum Bilanzstichtag den Gesellschafterkonten (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) belastet. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Rückstellungen aus dem Personalbereich (Ergebnisbeteiligung, Resturlaub und Erfolgsbeteiligungen). Darüber hinaus sind darin Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen enthalten. Die sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 16.690 (TEUR 18.733) gegenüber nahe stehenden Unternehmen enthalten. VI. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Der gesamte Umsatz aus Warenlieferungen wurde ausschließlich im Ausland erzielt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf die einzelnen Produktgruppen:
Geografisch sind die Umsatzerlöse wie folgt verteilt:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0,6 (i.V. TEUR 0) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 209 (i.V. TEUR 0) enthalten. 3. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Kursgewinne in Höhe von TEUR 75 (i.V. TEUR 426) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von TEUR 134 (i.V. TEUR 42). 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Erträge aus latenten Steuern von TEUR 44. 5. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter Die Anteile anderer Gesellschafter an Jahresüberschüssen betragen TEUR 1.424. VII. Sonstige Angaben 1. Offenlegungserleichterungen Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 b HGB in Anspruch genommen: Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim am Main Process-Pack International GmbH, Hattersheim am Main 2. Mitarbeiterzahl
3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die Process-Pack Verwaltungs GmbH, Hattersheim am Main, ausgeübt. Deren Geschäftsführer sind: Frank Niedecker, Ökonom, Porza, Schweiz Dr. Joachim Meyrahn, Ingenieur, Erzhausen Gerhard Lapp, Vertriebsleiter, Frankfurt (bis 29.05.2017) Auf die Angabe der Gesamtbezüge im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Persönlich haftende Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter ist die Process-Pack Verwaltungs GmbH, Hattersheim am Main, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26. 5. Finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4.243. 6. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. 7. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. 8. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt TEUR 55. Es umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 9. Zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind nicht zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen worden. 10. Verbundene Unternehmen In den Konzernabschluss zum 31.12.2017 sind alle folgenden Unternehmen einbezogen worden, auf die die Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim am Main, einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Einbezogene Unternehmen der Process-Pack GmbH & Co. KG:
Hattersheim am Main, den 15. Mai 2018 Process-Pack
GmbH & Co. KG
Frank Niedecker Dr. Joachim Meyrahn Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2017Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim,
Konzernkapitalflussrechnung für die Geschäftsjahre 2016 und 2017der Process-Pack GmbH & Co. KG
Konzerneigenkapitalspiegel für die Geschäftsjahre 2016 und 2017der Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim,
Konzernlagebericht 20171. Grundlagen des Unternehmens Der Konzernabschluss der Process-Pack GmbH & Co. KG umfasst neben der Muttergesellschaft 29 Tochtergesellschaften im In- und Ausland und ist Teil der international tätigen Poly-clip System Gruppe. In 2017 hat sich der Konsolidierungskreis durch die Gründung der Propasol S.A.S, Bogotä / Kolumbien und der L. Richeldi S.r.l., Modena / Italien erweitert. Außerdem wurden Anteile an der Columbit Pty Ltd., Roseberry / Australien erworben. Der Konzern der Process-Pack GmbH & Co. KG ist überwiegend im Verkauf von Maschinen aus dem Sortiment der Poly-clip-System Gruppe sowie dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien (insbesondere Clip und Schlaufen) und Handelswaren tätig. Die Gesellschaften in Brasilien und Italien produzieren daneben Verbrauchsmaterialien selbst. Darüber hinaus werden in Polen Gewürze produziert. Der Unternehmenszweck aller Tochtergesellschaften ist der Vertrieb eigener sowie den Kundenbedarf ergänzender Produkte von Dritten. Die Unternehmenssteuerung richtet sich an folgenden Produktgruppen aus: - Maschinenbau - Verbrauchsmaterial - Service (inkl. Ersatzteile) Die Stärkung und Fokussierung auf die Geschäftsbereiche wurde weiter vorangetrieben. Die Geschäftsbereiche stellen sich wie folgt dar: ● Sausagepac, für die fleischverarbeitende Industrie ● Poultrypac, für den Geflügelbereich ● Viscopac, für alle viscose Medien wie Spreng-, Dicht- und Klebstoffe ● Ingredients, für Zutaten und Gewürze ● Handelsware 2. Entwicklung wichtiger Absatzmärkte Die wichtigsten Absatzmärkte der Process-Pack GmbH & Co. KG liegen außerhalb Deutschlands im übrigen Europa und in Amerika. Die EU und der Euro-Raum wuchsen 2017 so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Laut Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft, expandierte das Bruttoinlandsprodukt sowohl in der EU als auch in der Euro-Zone um real 2,5 Prozent. In nahezu allen Volkswirtschaften der Euro-Zone hat die Konjunktur erkennbar an Fahrt gewonnen. Impulse kamen sowohl aus dem Auslandsgeschäft als auch von der Binnenwirtschaft. Die Industrieproduktion stieg um geschätzt 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kapazitätsauslastung, Beschäftigung und Investitionen nahmen zu. Nach einem schwachen Jahresauftakt hat die Konjunktur in der US-Wirtschaft im Jahresverlauf 2017 zunehmend an Schwung gewonnen. Die gesamtwirtschaftliche Wirtschaftsleistung stieg um 2,3 Prozent, nach nur 1,5 Prozent im Vorjahr. Konsum und Investitionen haben gleichermaßen dazu beigetragen. Das Vereinigte Königreich ist die einzige große fortgeschrittene Volkswirtschaft, in der es 2017 zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums gekommen ist. Ein wesentlicher Faktor für die Konjunktureintrübung ist die schwache Entwicklung des privaten Konsums, woran die starke Abwertung des britischen Pfundes nach dem Brexit-Votum einen erheblichen Anteil hat. Das verarbeitende Gewerbe hingegen hat von dem schwächeren Pfund und den international verbesserten Absatzmöglichkeiten profitiert. Die Wirtschaft in der VR China wuchs laut IWF 2017 um 6,8 Prozent. Zum Jahresende verringerten sich die Zuwachsraten bei Investitionen, Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen. Die Erholung der Rohstoffpreise haben bei der Überwindung der Rezession in Russland und Brasilien geholfen. Laut dem IWF dürfte die Wirtschaftsleistung in Russland um 1,8 Prozent und in Brasilien um 1,1 Prozent gestiegen sein. 3. Deutscher Maschinenbau Das Jahr 2017 wurde für den deutschen Maschinenbau - dank der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Investitionsgütern - zu einem ersten Auf-schwungsjahr. So stieg die reale Produktion in der Branche nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 3,1 Prozent - dies bestätigt die Prognose des VDMA. Sie hatte bei rund drei Prozent Plus gelegen. Der nicht preisbereinigte Umsatz erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 224 Mrd. Euro. Der nicht preisbereinigte Produktionswert kam - geschätzt - auf 207 Mrd. Euro. Das Wachstum der Produktion resultierte fast ausschließlich aus den gestiegenen Exporten. Sie erreichten einen Wert von 168 Mrd. Euro. Damit konnte das Vorjahresniveau nominal um 7,9 Prozent übertroffen werden. Der stärkste Wachstumsschub geht auf die Lieferungen nach China (9,3 Prozent) und in die USA (10,5 Prozent) zurück. Die EU-Partnerländer waren ebenfalls mit wenn auch geringeren Plusraten (5,1 Prozent) dabei. Insgesamt gesehen fand das Wachstum auf den Exportmärkten auf breiter regionaler Basis statt, nachdem die Ausfuhr in viele Entwicklungs- und Schwellenländer wie Russland (22,5 Prozent) oder Brasilien (2,9 Prozent) im vergangenen Jahr wieder auf Wachstumskurs einschwenkten. Die Zahl der Beschäftigten in Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern lag im Dezember 2017 bei 1 031 000 Personen und damit 2,3 Prozent über der Zahl des Vorjahresmonats. Das entspricht einem Zuwachs von 23 000 Stellen von Dezember 2016 auf Dezember 2017. Der Auftragseingang übertraf 2017 sein Vorjahresniveau um real 8 Prozent. Die Inlandsnachfrage stieg immerhin um 5 Prozent, die Orders aus dem Ausland konnten sogar 10 Prozent zulegen. Hier gab es eine nur noch eine ganz leichte Spreizung: Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern ihr Vorjahresniveau um 11 Prozent steigern konnten, wuchsen die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um 9 Prozent. 4. Wesentliche Entwicklungen der Produktbereiche Das Geschäftsjahr war geprägt von der hauseigenen IPC - International Polyclip Conference, auf der neueste Entwicklungen und Anwendungen vorgestellt wurden. Die oben dargestellte Entwicklung zeigt sich auch bei der Process-Pack GmbH & Co. KG. Hier konnte der Umsatz vor allem im europäischen Raum gesteigert werden. Im amerikanischen Raum ging der Umsatz in 2017 bedingt durch den Verkauf der Walsroder Aktivitäten zurück. 5. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Der Umsatz der Gesellschaften der Process-Pack GmbH & Co. KG ging in 2017 den Gesamtumsatz um 5,2 % von EUR 209,1 Mio. auf EUR 198,1 Mio. zurück. Der Rückgang ist ausschließlich auf den Verkauf der Walsroder Aktivitäten in den USA zurückzuführen und liegt damit im Rahmen der erwarteten Größenordnung. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Umsatz in 2017 leicht an. Der Poly-clip Maschinenumsatz hat sich zum Vorjahr um 1,0 %, der Umsatz mit Polyclip Verbrauchsmaterialen um 1,9 % gesteigert. Die Serviceleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,3 % gestiegen. Die Umsätze mit Handelswaren sind im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 % zurückgegangen. Der Handelsumsatz der Gesellschaften der Process-Pack GmbH & Co. KG besteht aus: 58 % (VJ 47 %) Handelsware der Poly-clip System Gruppe 41 % (VJ 52 %) Handelsware von branchennahen Unternehmen 1 % (VJ 1%) sonstige Erlöse Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,6 Mio. erhöht. Dies ergibt sich aus dem Saldo verschiedener gegenläufiger Effekte. Neben dem Anstieg der Finanzanlagen durch den Kauf von Wertpapieren, haben sich die sonstigen Vermögensgegenständer durch den Ausgleich der Finanzierungsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen reduziert. Darüber hinaus hat der Bestand an liquiden Mitteln zugenommen. Das Anlagevermögen ist um EUR 12,8 Mio. gestiegen, was auf den Aufbau von Wertpapieren in Höhe von 11,6 Mio. zurück zu führen ist. Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 2,3 Mio. gefallen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um EUR 24,5 Mio. zurückgegangen. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind um EUR 1,5 Mio. zurückgegangen sind, fielen die sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 24,5 Mio. Während des Geschäftsjahres wurde konsequent Finanzierungsbeziehungen zwischen nahestehenden Unternehmen der Poly-clip Gruppe abgebaut. Die Summe der Verbindlichkeiten ist um EUR 5,4 Mio. zurückgegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 6,3 Mio. Die Kapitalflussrechnung zeigt für den Konsolidierungskreis der Process-Pack GmbH & Co. KG einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe 30,9 Mio. Euro, gegenüber 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die Veränderung resultiert aus den zurückgegangenen Forderungen gegen nahestehende Unternehmen. Der Finanzmittelfond am Ende der Periode liegt bei 46,9 Mio. Euro, 13,8 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Materialaufwand (unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung) ist von 138,2 Mio. Euro in 2016 auf 129,2 Mio. Euro in 2017 zurückgegangen; ein Rückgang von 6,2%. Die Materialaufwandsquote hat sich von 65,0 % in 2016 auf 64,5 % in 2017 verringert. Ursächlich sind Veränderungen bei den Einkaufspreisen. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gemäß der Vorjahresplanung erwartungsgemäß um EUR 2,0 Mio. von 15,1 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro verschlechtert. Der Konzernjahresüberschuss beträgt EUR 11,7 Mio. und ist damit um EUR 1,5 Mio. geringer als im Vorjahr. Dieses Ergebnis muss vor dem Hintergrund des Verkaufs der Walsroder Aktivitäten in den USA als dennoch positiv betrachtet werden. Zum Jahresende hat der Konzern der Process-Pack GmbH & Co. KG 3 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr, damit beläuft sich die Anzahl der Mitarbeiter nun auf 507 (VJ 510). Die geringe Veränderung der Mitarbeiter resultiert im Wesentlichen aus zwei gegenläufigen Effekten, der Reduzierung der Mitarbeiter in den USA durch die Aufgabe von Walsroder und dem Ausbau der Produktion in Polen. Durch den Abbau und die geringeren Lohnkosten in Polen konnten die Personalkosten um EUR 1,3 Mio. gesenkt werden. 6. Forschungs- und Entwicklungsbericht Für Poly-clip Produkte wird die Forschung und Entwicklung durch die Poly-clip System GmbH & Co. KG durchgeführt. Die Tätigkeiten unserer Entwicklungsabteilung haben sich im Berichtsjahr auf die Weiterentwicklung der FCA und ICA Maschinengruppen konzentriert. Aufgrund des starken Fokus des Konzerns der Process-Pack GmbH & Co. KG auf den Vertrieb von Handelsware wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Forschung und keine wesentlich, hervorzuhebende Entwicklungsaktivität durchgeführt. Die selbst produzierten Verbrauchsmaterialien unterliegen ständig einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess. 7. Risikomanagement Das Risikomanagement der Gesellschaften des Process-Pack Konzerns lässt sich in folgende Punkte gliedern: 1. Debitorenmanagement 2. Finanz- und Liquiditätsplanung 3. Währungskursrisiko Wir haben unseren Tochtergesellschaften das in Deutschland bewährte Debitorenmanagement nach und nach vorgestellt, teilweise wurde es bereits übernommen. Hier arbeiten Vertrieb und Debitorenbuchhaltung sehr eng miteinander und beschließen das weitere Vorgehen bei säumigen Zahlern gemeinsam. Im Finanzbereich konnten wir unser Risikomanagement weiter verbessern, indem wir alle Tochtergesellschaften in unsere kontinuierliche Finanz- und Liquiditätsplanung einbezogen haben und in regelmäßigen Abständen bei den Tochtergesellschaften erhöhte, nicht genutzte Liquiditätsguthaben abrufen und nach Deutschland transferieren. Unsere Tochtergesellschaften unterliegen gewissen Währungskursrisiken. Soweit möglich, fakturieren wir weltweit in Euro oder tagesgenau aus Europreislisten in Landeswährung umgerechnet. Wo immer möglich unterhalten unsere Tochtergesellschaften Euro Konten. Die Einkäufe Ihrer Handelswaren erfolgen meist in Euro. Wir beabsichtigen, das Risikomanagement zur Absicherung der internationalen Währungskursschwankungen insbesondere in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Banken zu verstärken, um für die ansteigenden internationalen Anforderungen gut vorbereitet zu sein. 8. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Aufgrund der an anderer Stelle bereits erwähnten Tatsache (vgl. "7. Risikomanagement"), dass umfangreiche Konzernaktivitäten außerhalb des Euro-Raums stattfinden, unterliegt die Gruppe dem Risiko von Währungskursschwankungen. Die Maßnahmen zur Minderung dieses Risikos wurden ebenfalls bereits weiter oben beschrieben. Auch unsere Gesellschaften werden die Folgen der Umkehrung der Alterspyramide in den nächsten Jahren treffen. Nachfolgeregelungen sind frühzeitig zu treffen und umzusetzen. Durch unsere nachhaltige Ausbildungsstrategie werden wir altersbedingte Abgänge überwiegend abfangen können. Das Risiko des "Fachkräftemangeles" wird so abgemildert. Ein weiteres Risiko besteht in der Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der verkauften Produkte vor allem im Hinblick auf den technologischen Fortschritt. Die verkauften Produkte werden innerhalb des Schwesterkonzerns produziert und stellen weltweit die führende Technologie dar. Die sich wandelnden Erfordernisse der Kunden werden fortlaufend an den Schwesterkonzern kommuniziert und im Rahmen der dort stattfindenden Entwicklungstätigkeit umgesetzt. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schwesterkonzern gelingt es immer wieder, Innovationen und neue Technologien erfolgreich am Markt zu platzieren. Nicht zuletzt dadurch entsteht auch die Chance, die Kundenbasis zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. 10. Prognosebericht und Ausblick Weltwirtschaft Viele Frühindikatoren zeigen die Fortsetzung des globalen Aufschwungs an. Für 2018 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,9 Prozent. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird - trotz abermals leichter Wachstumsverlangsamung in China auf 6,6 Prozent (nach 6,8 Prozent 2017) - eine leicht beschleunigte Dynamik von 4,9 Prozent vorhergesagt. In Russland wird ein BIP-Plus von 1,7 Prozent erwartet. In den Industrieländern dürfte sich die Entwicklung 2018 mit 2,3 Prozent in analogem Wachstumstempo wie im Vorjahr fortsetzen, bei sehr unterschiedlichen nationalen Entwicklungen. Die USA sind mit einem gigantischen Steuersenkungspaket in das Jahr 2018 gestartet, deren Herzstück die Senkung der Unternehmenssteuer auf 21 Prozent ist. Dadurch wird eine deutliche Stimulierung der Investitionstätigkeit erwartet, die sich sowohl in den USA als auch bei wichtigen Handelspartnern auswirken sollte. Für die USA wird daher ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent erwartet. Im Euro-Raum (plus 2,2 Prozent) soll die Wirtschaft wachsen, verglichen mit dem Vorjahr jedoch in einem verminderten Tempo. Gerade im Falle der Euro-Zone könnte sich die Prognose als zu vorsichtig erweisen. In der Euro-Zone sprechen die Frühindikatoren für ein beschleunigtes Wachstum. Die Risiken für die globale Wachstumsentwicklung scheinen kurzfristig ausgeglichen zu sein. Eine bessere Entwicklung ist möglich, da sich die zunehmenden wirtschaftlichen Aktivitäten und die guten finanziellen Bedingungen weiter gegenseitig verstärken können. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Typischerweise gewinnt ein Aufschwung im zweiten Jahr an Kraft. Doch für 2018 rechnen die VDMA-Volkswirte nicht mit einer konjunkturellen Beschleunigung. Die Prognose lautet daher wieder auf drei Prozent Wachstum. Der Grund dafür sind regionale Wachstumsverlagerungen. Für die Exporte in die USA und in die EU-Partnerländer ohne das Vereinigte Königreich erwartet der VDMA eine etwa gleich hohe Wachstumsrate wie in diesem Jahr. Die Lieferungen nach UK allerdings könnten weiter sinken. Ein noch stärkerer Rückgang als bereits in 2017 ist nicht auszuschließen. Schließlich sind die Unsicherheit und der mangelnde Verhandlungsfortschritt Gift für das Investieren. Die Maschinenausfuhr nach China dürfte wohl weiterwachsen, allerdings ist hier ein Tempoverlust wahrscheinlich. Denn das 2017 erreichte Lieferniveau ist hoch und der Strukturwandel in der chinesischen Wirtschaft begünstigt Konsumgüter und Dienstleistungen. Für das Minus im UK-Geschäft und die Entschleunigung im China-Handel bedarf es also einer Kompensation, wenn das Wachstumstempo insgesamt gehalten werden soll. Das ist möglich, wenn das Inlandsgeschäft endlich anspringt. Die Chancen dafür sind durchaus gegeben. Die Fertigung beim Hauptkunden, der Industrie, ist inzwischen wieder gut ausgelastet. Natürlich gibt es auch Chancen dafür, dass es 2018 zu einer kräftigeren wirtschaftlichen Belebung kommt. Eine Bedingung für ein solches Positivszenario wäre, dass die chinesische Regierung das Reformtempo weiter drosselt, um keine Verluste bei der Wachstumsdynamik zu erleiden. Mit der Folge, dass die deutschen Maschinenexporte nach China nahezu ungebremst weiter zulegen. Ebenfalls könnten erfolgreiche Brexit-Verhandlungen die Aussichten für das UK-Geschäft weniger stark eintrüben. Greifbarer ist die Chance, dass bei den Exporten in die USA die Vorteile der Sofortabschreibung auf Ausrüstungsgüter sowie eine ausgeweitete Investitions-bereitschaft wegen der Unternehmenssteuerreform die Nachteile durch einen in kurzer Zeit relativ kräftig aufgewerteten Euro überwiegen. Doch es gibt auch Risiken, und die Liste ist lang. Da-zu zählen u.a. der Nordkorea-Konflikt, die weitere Entwicklung der Beziehung zwischen der EU und der Türkei, die künftige Lage in Spanien (Katalonien-Konflikt), das weiter drohende Damoklesschwert des Protektionismus, nicht nur aus den USA, Sanktionen der USA gegenüber Russland und seinen Geschäftspartnern im Ausland sowie die starken Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Prognose und Ausblick für die Process-Pack GmbH & Co. KG Die dargestellten erwarteten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Prognosen für den Maschinenbau werden sich entsprechend auch auf den Absatz unserer Maschinen und Verbrauchsgüter auswirken. Wesentliche Änderungen der Geschäftstätigkeit des Konzerns sind nicht geplant. Die jewelligen Unternehmensbereiche stellen starke, auf ihre Kernkompetenzen konzentrierte Säulen dar. Somit ist die Basis für nachhaltiges und gesundes Wachstum der gesamten Unternehmensgruppe gelegt. Im Geschäftsjahr 2018 gehen wir von einem Umsatzwachstum im knappen zweistelligen Prozentbereich aus. Dies resultiert aus dem ersten vollen Geschäftsjahr der neu gegründeten Tochtergesellschaften in Kolumbien und Italien sowie den Ende des Jahres 2017 getätigten Zukäufen. Aber auch für die weiteren Gesellschaften erwarten wir organisches Wachstum. Wir konzentrieren unsere Vertriebsaktivitäten neben der Stabilisierung und dem Ausbau bestehender Märkte auch auf die Expansion in neue Märkte bzw. Regionen. Positive Impulse werden hierbei auch aus der Weiterentwicklung unserer Maschinen und Verbrauchsmaterialien erwartet, so dass negative Entwicklungen in einzelnen Bereichen kompensiert werden können. Aufwandsseitig versuchen wir die Kosten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen konstant zu halten. Verschiedene Maßnahmen zur Kostenkontrolle sind in der Umsetzung. Insgesamt erwarten wir eine weitestgehend gleichbleibende relative, aber steigende absolute Ertragsmarge. Wie in vergangenen Geschäftsjahren sollen Investitionen aus eigenen liquiden Mitteln erfolgen. Mit dem erwarteten Umsatzanstieg gehen wir für 2018 bei konstanten Kostenrelationen von einem positiven Effekt auf das Ergebnis aus. Deshalb wird ein Ergebniszuwachs in einer mit der prozentualen Umsatzsteigerung vergleichbaren Größenordnung erwartet.
Hattersheim am Main, den 24. Juli 2018 Process-Pack
GmbH & Co. KG, Hattersheim
Frank Niedecker Dr. Joachim Meyrahn Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Process-Pack GmbH & Co. KG, Hattersheim, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 25. Juli 2018 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Martin Hartauer, Wirtschaftsprüfer Thomas Klemm, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Poly-clip System GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
QUOTA GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Speditionen
Poly-clip System Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen