Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 240
Vorher
Rüdersdorfer Zement GmbHCEMEX OstZement GmbH
Eingetragen
19.9.2005
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus Beton, Zement und GipsHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Gegenstand
Gewinnung von Kalkstein und Kreide, deren Aufbereitung, Verarbeitung und Handel, die Herstellung und der Handel von Zement-, Kalk-, Kreide-, Beton- und Mörtelerzeugung sowie Baumarktartikeln aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Roder
seit 29.11.2023
Prokura
Stephan Boszko
seit 26.9.2022
Geschäftsführer
Patrick Dr. Fontana
seit 19.10.2021
Prokura
Thomas Weber
seit 18.2.2021
Prokura
Olaf Hübner
seit 18.2.2021
Prokura
Ganna Gardner
seit 18.2.2021
Prokura
Martin Hein
seit 19.3.2020
Prokura
Geschäftsführer
Ulrike Günter
seit 10.2.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEMEX Deutschland AG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CEMEX Deutschland AG
Germany
140000000
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEMEX Zement GmbH

Rüdersdorf b. Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Zement GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Gesellschaft CEMEX Zement GmbH verfügt über ein Klinkerwerk und einen Tagebau am Standort Rüdersdorf bei Berlin sowie ein Mahlwerk am Standort Eisenhüttenstadt. Die von der Gesellschaft produzierte und vertriebene Produktpalette umfasst verschiedene lose und gesackte Zementsorten, Halbprodukte sowie sonstige Produkte.

Die Geschäftsentwicklung der CEMEX Zement GmbH ist von verschiedenen externen Faktoren abhängig. Einen großen Einfluss hat die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft in den Bereichen Wohnbau, Nichtwohnbau und Tiefbau. Auch die Situation der privaten und öffentlichen Hand spiegelt sich in der Geschäftsentwicklung wider. Steht bei Bund, Ländern und Kommunen der Schuldenabbau im Vordergrund, ist die Bereitschaft für Bauinvestitionen nur gering ausgeprägt.

Hauptabsatzgebiete der Gesellschaft im Inland sind Berlin/Brandenburg sowie die angrenzenden Bundesländer einschließlich Bayern und Polen für den Export.

Eine Besonderheit des deutschen Baustoffmarktes ist die hohe Wettbewerbsdichte, einhergehend mit Überkapazitäten. Infolgedessen herrscht ein starker Wettbewerb auf dem deutschen Markt. Dies gilt auch für die Regionen, in denen die Gesellschaft tätig ist.

Als weitere, wesentliche externe Einflussfaktoren sind die Rahmenbedingungen auf den für die Gesellschaft relevanten Exportmärkten sowie die Entwicklung der Energiekosten zu nennen.

1.2 Unternehmensstrategie

Im Zentrum der Unternehmensstrategie der CEMEX Zement GmbH als Unternehmen der deutschen CEMEX-Gruppe stehen die bedingungslose Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und kooperativer Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Weiterhin verfolgen wir mittelfristig die CO2-Neutralität für alle Produktionsprozesse in der Herstellung unserer Produkte. Unsere Strategie haben wir im Jahr 2023 nachhaltig weiterverfolgt.

1.3 Steuerungssysteme

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen zur Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und der Operating Cashflow (OCF), die monatlich berichtet werden. Die Umsatzerlöse werden gestützt durch die Mengen- und Preisentwicklung.

Der Operating Cashflow ist wie folgt definiert: Summe der operativen Ergebnisse des Geschäftsbereiches (Erlöse abzgl. variable und fixe Kosten, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Frachtkosten) abzüglich der Kosten der Zentrale und einer konzerninternen Umlage. Diese Kennzahl entspricht nicht dem Jahresüberschuss des Geschäftsbereiches, sondern dient der Darstellung der Wirtschaftlichkeit der operativen Aktivitäten.

Eine Steuerung nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht.

1.4 Forschung und Entwicklung

Die CEMEX Zement GmbH hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 mit der Verbesserung der Produktqualität sowie der Ausweitung des Sortiments beschäftigt. Die CEMEX Zement GmbH wurde innerhalb des CEMEX Konzerns als CO2 Flagship-Werk benannt, Ziel ist die angestrebte CO2 Neutralität bereits bis 2030 zu erreichen. In diesem Zusammenhang kommt u. a. das gesamte Zementsortiment in den Fokus mit dem Ziel, den Klinkerfaktor zu reduzieren. Aber auch am Einsatz von CO2-armen Vorprodukten - Stichwort alternative bereits dekarbonisierte Rohmaterialien - wird intensiv gearbeitet. In dem Kontext sollen auch die Sekundärbrennstoffrate und der Anteil biogener Brennstoffe erhöht werden. Neben diesen traditionellen Hebeln der CO2-Reduzierung wird im Rahmen der sogenannten Carbon Neutral Alliance auch intensiv an weiteren sehr innovativen Ansätzen gearbeitet, wie CCU (Carbon Capture Unitilization) und CCS (Carbon Capture Storage). Neben lokalen Forschungsprojekten profitieren wir auch von der CEMEX-Konzern-eigenen weltweiten Forschungsgruppe zu diesen Themen. Darüber hinaus wurden Forschungs- und Entwicklungsthemen sowie die Erarbeitung entsprechender Aufgabenstellungen im Rahmen des Vereins Deutscher Zementwerke e. V. betreut.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Das deutsche BIP fiel 2023 um 0,3 % zum Vorjahr. 

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau.

Die Bauindustrie verzeichnet für 2023 einen weiteren Rückgang um 4,4 %. Die Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird bei etwa 918.000 stagnieren.

Nominal steigerte sich der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. 

Mit 260.100 genehmigten Wohnungen wurde die Anzahl der genehmigten Wohnungen von 2022 im Jahr 2023 um 26,6 % unterschritten. Der reale Auftragseingang ging im Gesamtjahr 2023 um 21,3 % zurück.

Im Jahr 2023 waren weiterhin die steigenden Zinsen und die stark ansteigende Verteuerung der Baumaterialien, resultierend aus stark erhöhten Energiekosten und Inflationsraten, die wesentlichen Einflussfaktoren der rückläufigen Bauentwicklung.

Diese negativen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Privatbauherren sowie der Immobilienbranche begründet sich aus den Unsicherheiten zur Entwicklung der Wirtschaft.

CEMEX befindet sich in ihren Absatzgebieten weiterhin im starken Wettbewerb zu anderen Unternehmensgruppen im Bereich Zement und zu mittelständisch geprägten Unternehmen in den Bereichen Mineralische Rohstoffe und Transportbeton. Im Bereich Zement nimmt CEMEX in den nördlichen und östlichen Landesteilen sowie in Bayern eine stärkere Position ein als in den anderen Landesteilen. Die Wettbewerbssituation hat sich im Wesentlichen zum Vorjahr nicht geändert.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesamtabsatzmengen blieben aufgrund wesentlich geringerer Mengen im Inlands- und auch Exportmarkt stark unter Vorjahr (24,5 %). Die jeweilige Inlands- und Exportmenge haben sich im gleichen Maße zurückentwickelt.

Die durchschnittlichen Verkaufspreise konnten jedoch stark erhöht werden. Die absoluten Umsatzerlöse lagen leicht unter Vorjahr, jedoch weit unter Plan.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereiches Zement fließen als Beteiligungsergebnis in die CEMEX Deutschland AG ein. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen.

Die von uns im Vorjahr prognostizierten Erwartungen mit moderat steigenden Umsatzerlösen, hauptsächlich aufgrund der steigenden Inlandsmengen bei steigenden Preisen, wurden nicht erreicht. Die Export- als auch Inlandsmengen sind dabei zu den Erwartungen stark rückläufig. Die Durchschnittserlöse haben die Erwartungen ebenfalls nicht erreicht. Nichtsdestotrotz der im Vorjahr prognostizierte erwartete Operating Cashflow für 2023 auf gleichem Niveau wurde erreicht und leicht überschritten. Dies lag vor allem an den wesentlich niedrigeren variablen Kosten als budgetiert.

Im Inlandsgeschäft ergaben sich sinkende Mengen (-24,1 %) bei steigenden Preisen (+31 %) gegenüber dem Vorjahr. Das Exportgeschäft war von sinkenden Mengen (-26,3 %) und steigenden Preisen (+48 %) geprägt. Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 209.883 für Zement und Klinker, ohne Nebenprodukte und Nebenleistungen, liegen insgesamt um 0,4 % über Vorjahr und -19,7 % unter Plan.

Der Operating Cashflow des Geschäftsbereiches Zement und Klinker ist mit TEUR 43.529 im Vergleich zu unseren Erwartungen um TEUR 1.814 höher und lag TEUR 2.479 über Vorjahr. Hauptgründe waren zwar gestiegene variable Kosten (33,4%), aber gleichzeitig lediglich um 33 % gestiegene Verkaufspreise pro Tonne (Inland+Export).

Zusammenfassend ist es uns gelungen, bei den nicht absehbaren Einflüssen durch wesentliche Preissteigerungen vor allem im Energie- und Frachtkostenbereich eine positive wirtschaftliche Geschäftsentwicklung gegenüber dem Vorjahr zu erreichen. Die Gefahr eines Produktionsausfalles durch eingeschränkte Energieversorgung war trotz angespannter Situation nicht zu vermelden.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 316 Mitarbeiter. Der Personalbestand ist um 17 Personen gegenüber dem Vorjahr gesunken und setzte sich wie folgt zusammen:

Anzahl der Mitarbeiter

  2023 2022 Veränderung
Lohnempfänger 213 235 -22
Angestellte 103 98 5
  316 333 -17

Im Jahr 2023 gab es 0 LTI (Lost Time Injury = Arbeitsunfall mit mindestens einem Ausfalltag bei eigenen/fremden Mitarbeitern) und einen RWI (Restricted Work Injury = Eingeschränkter nicht meldepflichtiger Arbeitsunfall mit Schonarbeitsplatz; eigene und fremde Mitarbeiter).

3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Im Berichtsjahr wurden insgesamt TEUR 246.021 Umsatzerlöse erzielt, woraus ein OCF von TEUR 43.529 im Hauptgeschäft Zement und Klinker erreicht wurde.

Die CEMEX Zement GmbH weist für das Berichtsjahr 2023 ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 31.552 aus. Dies ist eine Herabsetzung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.383. Mehr als die Hälfte des Jahresergebnisses stammt aus dem Verkauf von CO2 Zertifikaten.

Hauptsächlich aufgrund eines gestiegenen Materialaufwandes im Vergleich zu den gesunkenen Umsatzerlösen hat sich die Materialaufwandsquote (in 2023: 50,5 %; in 2022: 47,6 %) in 2023 verschlechtert.

Die Personalkosten sind um TEUR 1.296 gestiegen. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 667 gesunken. Das Finanzergebnis ist um TEUR 180 gestiegen.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der deutschen CEMEX-Gruppe eingebunden. Hierdurch optimiert die deutsche CEMEX-Gruppe ihren Finanzmitteleinsatz und stellt den angeschlossenen Unternehmen Finanzmittel bei Bedarf zur Verfügung. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der CEMEX Zement GmbH betrug TEUR 196.924 und ist somit um TEUR 15.149 gesunken.

Die Herabsetzung der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus um TEUR 28.917 niedrigeren Forderungen im Verbundbereich (bedingt durch konzerninterne Finanzierungsvorgänge), dagegen sind die Vorräte um TEUR 8.898 gestiegen und das Anlagevermögen um TEUR 5.226.

Kennzeichnend für die Veränderung des Anlagevermögens waren Investitionen in Höhe von TEUR 11.470 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 5.613.

Der Anlagendeckungsgrad (Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen) ist aufgrund des gestiegenen Anlagevermögens auf 102 % gesunken.

Das Verhältnis Anlagevermögen zu Gesamtkapital hat sich aufgrund der Herabsetzung der Bilanzsumme um 7,1%-Punkte und der Steigerung des Anlagevermögens um 4,80%-Punkte auf 58,0 % erhöht.

Die Herabsetzung des Umlaufvermögens ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Cash-Management-Verfahren mit der CEMEX Deutschland AG um TEUR 29.135 zurückzuführen. Die Bestände an Rohstoffen, unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Emissionsrechte haben sich um TEUR 8.898 erhöht.

Die Herabsetzung auf der Passivseite ergibt sich im Wesentlichen aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der gesunkenen Ergebnisabführung (TEUR 10.383) und Steuerumlagen (TEUR 4.376). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 2.865 gestiegen und Rückstellungen sind um TEUR 1.103 gesunken.

Die Eigenkapitalquote ist infolge der gesunkenen Bilanzsumme und des gleichzeitig konstant gebliebenen Eigenkapitals um 4,22%-Punkte auf 59,13 % gestiegen.

3.4 Fazit

Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft positiv dar.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Erfassung von Risiken

Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z. B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energien, regelmäßig in Abstimmungen zwischen den verantwortlichen Fachabteilungen und dem regionalen Management vorgenommen und analysiert.

4.2 Risikomanagementsystem

Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung des Geschäftsjahres 2023 fanden wie in den Vorjahren geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung, die auch zur Überwachung der strategischen Risiken eingesetzt wurden. Bestandsgefährdungen ergaben sich nicht. Für unterjährig festgestellte Prozessschwächen und Risiken wurden in Abstimmung mit den Prozessverantwortlichen Maßnahmen zur Risikobegrenzung und / oder -beseitigung eingeleitet bzw. implementiert.

4.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die folgenden Risiken, bei denen aufgrund vielfältiger Entwicklungsszenarien keine zuverlässige Quantifizierung durchgeführt werden kann, werden in Rangfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt, wobei das bedeutsamste Risiko zuerst dargestellt wird.

4.3.1 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024

Seit Ende Februar 2022 gibt es extreme internationale, wie nationale wirtschaftliche Auswirkungen aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung Russlands mit der Ukraine und den folgenden Sanktionen seitens der internationalen Gemeinschaft und der russischen Regierung. Die Auswirkungen sind im Energiemarkt und seiner Preisentwicklung spürbar.

Die daraus folgenden Auswirkungen auf internationale Wirtschaftsbeziehungen und deren negativer Einfluss auf die jeweiligen Binnenwirtschaften sind deutlich seit mehr als 2 Jahren zu spüren.

Es gibt keine Kunden- und Lieferantenbeziehungen zu Russland, die durch das Embargo zu stoppen wären.

Dadurch hat bis heute die Energieversorgung und deren Preisentwicklung wesentlichen Einfluss auf die Ergebnissituation. Alle Branchen mit hohem Energie- und Transportaufkommen, so wie die Zementindustrie, sind stark betroffen. Eingeleitete Preiserhöhungen des Vertriebes konnten aus verschiedenen Gründen, insbesondere wegen bestehender vertraglicher Bindungen, die Preisentwicklungen im Energie- und Transportbereich nicht immer vollständig kompensieren.

Die vorliegenden Wirtschaftsprognosen für die Folgejahren sind schwer zu bewerten. Allgemein ist eine Entlastung der angespannten Versorgungslage und eine Stabilisierung der volatilen Preisentwicklung spürbar.

Neue Versorgungskanäle, zum Beispiel im Flüssiggasbereich über Terminals an den Küstenregionen in Deutschland, konnten erschlossen werden. Insbesondere durch die stabile Partnerschaft mit den USA konnte die Versorgungslage gesichert werden.

Die Planung der CEMEX Deutschland und deren Geschäftsfelder für das Jahr 2024 geht von einer Normalisierung der Strom- und Gaspreise aus. Die hohe Inflationsquote zum Jahresende 2023 (5,6%) wird sich im Jahr 2024 (ca. 2%) deutlich abschwächen. Dies und weiter fallende Energiepreise werden eine positive Auswirkung auf die Kostensituation mit sich bringen.

Auf Basis der Planungen aus Ende 2023, sieht CEMEX daher Auswirkungen im Bereich steigender Transport-, Energie- und Materialkosten, die mittel- oder unmittelbar an den Endkunden weitergegeben werden müssten. Diese notwendigen Kostensteigerungen und notwendigen Preisanpassungen beim Endkunden lassen sich aber aus heutiger Sicht für die unterschiedlichen Geschäftsfelder schwer prognostizieren. Fortdauernde, kontinuierliche Analysen der Entwicklung und ihre Auswirkung auf die Kostensituationen und geplanten Preisanpassungen sind im ständigen Prozess verankert.

4.3.2 Markt und Wettbewerb

Die Bautätigkeit ist im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Nichtwohnbau sowie dem Tiefbau mit der konjunkturellen Entwicklung verknüpft; deshalb hat diese auch mittelbaren Einfluss auf unsere Baustoffmärkte Zement, Beton und Mineralische Rohstoffe. Der konjunkturelle Einschnitt im 3. Quartal 2023 zog einen Absatzmengenverlust und damit gleichzeitig eine Reduzierung des Ergebnisses nach sich.

Die Baugenehmigungen sind im Jahr 2023 gesunken. Nach Gebäudearten betrachtet ging im Jahr 2023 die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (-39%) und Zweifamilienhäuser (-48%) besonders stark zurück. Diese beiden Gebäudearten werden im Allgemeinen von Privatpersonen errichtet. Etwa zwei Drittel der Neubauwohnungen in Deutschland entstehen in Mehrfamilienhäusern, die überwiegend von Unternehmen gebaut werden. Hier sank die Zahl der Baugenehmigungen um 25%. Zum Rückgang der Bauvorhaben im Jahr 2023 werden unter anderem gestiegene Kosten für Baumaterialien und verschlechterte Finanzierungsbedingungen verantwortlich gemacht. Dies gilt ebenso für den Nichtwohnbau, bei dem der Rückgang im umbauten Raum ca. 16% betrug. Der Tiefbau entwickelte sich stabil.

Diese Entwicklung hat auch zu Beginn und im Laufe des Geschäftsjahres 2024 keine positiven Prognosen. Die zurzeit negativen Indikatoren haben deshalb auch mittelbaren Einfluss auf unsere Baustoffmärkte Zement, Beton und Mineralische Rohstoffe. Eine konjunkturelle Schwäche würde einen Absatzmengenverlust und damit gleichzeitig eine Reduzierung des Ergebnisses nach sich ziehen.

Tendenziell sehen die Institute und Fachverbände eher rückläufige Zahlen. Ökonomen und Baubranche erwarten im neuen Jahr einen anhaltenden Rückgang im Wohnungsbau. Das Münchner Ifo-Institut schätzt, dass 2024 lediglich 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden könnten, 35.000 weniger als im vergangenen Jahr. Pessimistisch sind auch die wichtigsten Branchenverbände: der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, auch wenn die jeweiligen Prognosezahlen sich etwas unterscheiden.

Die Perspektive für das Jahr 2024 ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie der momentan herrschenden Rahmenbedingungen schwer zu prognostizieren. Die Finanzierungsbedingungen haben sich für den Privatanleger verschlechtert, die Baukosten sind unverändert auf hohem Niveau und die Fördermittelprogramme für energieeffizientes Bauen im Moment eher unsicher. Die Investitionsbereitschaft der Industrie für gewerbliche bzw. industrielle Baumaßnahmen ist ebenfalls auf niedrigem Niveau.

Um diesen negativen Entwicklungen im Absatzmarkt entgegenzuwirken, setzt CEMEX u.a. auch auf die Notwendigkeit, mit Innovationen und modernen Rezepten, mit neuen Produk-tionsverfahren und alternativen Energieträgern, mit konsequentem Recycling, mit ausgefeilter Logistik im Markt eine verbesserte Marktstrategie zu verfolgen und damit trotz allgemein schwacher Marktprognosen die Absatzmengen zu steigern.

Das Engagement für Nachhaltigkeit ist dabei eingebettet in unsere Unternehmensstrategie und ein fester Bestandteil aller unserer Geschäftsaktivitäten - in der Zement- und Betonsparte genauso wie in den Bereichen mineralische Rohstoffe und Bauchemie.

4.3.3 Witterung

Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. während des Winters) bei Kunden sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und das OCF signifikant beeinflussen. Zum Jahresbeginn 2024 waren keine witterungsbedingten Einflüsse zu verzeichnen.

4.3.4 Energiekosten

Im Zementwerk Rüdersdorf bei Berlin als auch im Werk Eisenhüttenstadt waren die Stromeinkaufspreise zum Vorjahresniveau erhöht.

Die aktuell sehr hohen Energiepreise machen es auch in der Zukunft unerlässlich, noch stärker als ohnehin schon, konsequent alle Potenziale für verbesserte Energieeffizienz, Lastenmanagement, Erhöhung der Sekundärbrennstoffrate und kostengünstigen Stromeinkauf durch ein optimales Energiemanagement zu nutzen. Zusätzlich werden mehrere Initiativen und Projekte zur Eigenstromproduktion implementiert wie z. B. Waste recovery, Aufbau von Photovoltaikanlagen etc. Das Ziel ist mittel- bzw. langfristig, eine Eigenstromproduktion von 20 % des Gesamtstrombedarfes des Werkes Rüdersdorf zu erreichen.

Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass regulatorische Eingriffe auf den Strompreis, je nach Art und Umfang, mittelfristig zu signifikanten Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit führen könnten.

4.3.5 Finanzierungsrisiken

Die CEMEX Zement GmbH ist in das Cash-Management der CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, eingebunden.

Die CEMEX Deutschland AG ist, wie in den letzten Jahren auch, über den Gesellschafter CEMEX Central Europe GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, mittelbar in die Konzernfinanzierung der CEMEX S.A.B. de C.V. einbezogen.

4.3.6 Risiken aus dem Personalbereich

Die Personalsituation in den operativen Bereichen der Gesellschaft ist weiterhin gekennzeichnet durch eine vergleichsweise hohe Altersstruktur. Insbesondere in den Altersgruppen unterhalb von 40 Jahren sind die Anteile eher gering.

Ferner ist die Zahl der Schulabgänger infolge der demographischen Entwicklung rückläufig bei einem Arbeitsmarkt, der durch eine geringe Arbeitslosenquote gekennzeichnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baustoffbranche in der allgemeinen Einschätzung als eher unattraktiv gilt.

Bereits jetzt steht die Gesellschaft vor dem Problem, ausreichend gute Bewerber für Ausbildungsplätze zu erreichen sowie qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Wir bilden nach unserer Nachfolgeplanung über Bedarf aus und stellen dort ein, wo wir nach Ausbildungsende Vakanzen erwarten. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Bindung unserer Auszubildenden während und nach der Ausbildung ins Leben gerufen, z. B. Weiterbildungsbudget für ausgelernte Auszubildende, geschäftsfeldüber-greifende Praktika etc. Zudem haben die Studenten bei uns die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen oder als Werkstudenten einzusteigen. 

Es besteht auch die Option, bei CEMEX eine Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben. Auch auf diesem Wege gelingt den Young Professionals ein Einstieg in die Arbeitswelt von CEMEX.

Auch im Bereich der Führungsnachwuchskräfte stellen wir uns entsprechend auf, denn unser Traineeprogramm hat eine lange Tradition: Seit über 15 Jahren gibt es ein Traineeprogramm bei CEMEX, welches viele gute Führungskräfte hervorgebracht hat.

Anfang 2023 erfolge die Einstellung von 2 weiteren Trainees in den Bereichen Enterprise Risk Management und Produkt Technologie Zement.

4.3.7 Compliance Risiken

Verstöße gegen Rechtsvorschriften, insbesondere gegen Wettbewerbsgesetze, stellen ein grundsätzliches Risiko für jede kommerzielle Tätigkeit und damit auch für die deutsche CEMEX-Gruppe dar. Zur Vermeidung von Verstößen gegen rechtliche Vorschriften werden bei der deutschen CEMEX-Gruppe sogenannte Compliance Instrumente eingesetzt. Diese umfassen, neben dem weltweit vorgegebenen CEMEX Ethik- und Verhaltenskodex, weitere Maßnahmen wie z. B. Schulungen zu Einzelthemen des Wettbewerbsrechts und anderen Rechtsgebieten, Hinweis und Schulung im Bereich Cyber Security.

4.3.8 Ressourcen

Wir sehen keine Risiken bei Ressourcen, da wir eine ausreichend langfristige Kalkstein-Lagerstätte gesichert haben. Langfristig werden wir weitere Alternativen entwickeln, auch im Kontext zu den angestrebten Dekarbonisierungszielen.

4.4 Chancen der zukünftigen Entwicklung

CEMEX ist ein globales Baustoffunternehmen, das durch nachhaltige Produkte und Lösungen eine bessere Zukunft schafft. Sie ist bestrebt, durch unermüdliche Innovation und branchenführende Forschung und Entwicklung Kohlenstoffneutralität zu erreichen.

CEMEX steht an der Spitze der Kreislaufwirtschaft in der Wertschöpfungskette des Bauwesens und leistet Pionierarbeit, um die Nutzung von Abfällen und Reststoffen als alternative Roh- und Brennstoffe in ihren Betrieben durch den Einsatz neuer Technologien zu erhöhen.

Innerhalb des CEMEX Konzerns ist das Werk Rüdersdorf der CEMEX Zement GmbH als das CO2-Flagship definiert worden, in dem verschiedene innovative Techniken zur CO2-Minderung zur Anwendung kommen werden.

Bei der CEMEX Zement GmbH gibt es aktuell eine Vielzahl an geplanten und laufenden Projekten bei den sogenannten CO2-Vermeidungstechnologien (konventionelle Hebel):

Erhöhung der Sekundärbrennstoff-Rate/Erhöhung des Anteils an biogenen Brennstoffen

Erhöhung des Anteils an bereits dekarbonisierten Rohmaterialien

Reduzierung des Anteils an Klinker im Zement

Darüber hinaus gibt es zwei Großprojekte bei den sogenannten innovativen CO2-Technologien:

"Concrete Chemicals" (CCU-Projekt, carbon capture and usage) beinhaltet die Herstellung von E-Fuels am Standort Rüdersdorf. Dabei wird aus abgeschiedenem CO2 und grünem Wasserstoff, gewonnen aus der Elektrolyse verstromter Windkraft, zunächst ein Synthesegas produziert. Dieses Synthesegas wird mittels Fischer-Tropsch-Verfahren in synthetische grüne Kohlewasserstoffe umgewandelt.

"CO2LLECT" (CCS-Projekt; carbon capture and storage). Im Zuge von CO2LLECT sollen jährlich 1,3 Millionen Tonnen CO₂ aus der Zementproduktion in Rüdersdorf abgeschieden, komprimiert, verflüssigt und für eine dauerhafte Lagerung abtransportiert werden. Im Oktober 2024 wurde der Standort Rüdersdorf für die Vorbereitung einer Fördervereinbarung aus dem EU-Innovationsfonds ausgewählt. Linde, ein weltweit führendes Unternehmen für Industriegase und Engineering, ist unser Konsortialpartner in dem Projekt.

Mit der Umsetzung dieser Projekte leisten wir einen entscheidenden Beitrag zu "Future in Action", dem Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsprogramm des weltweiten CEMEX-Konzerns, mit dem primären Ziel, bis 2050 ein Netto-Null-CO2-Unternehmen zu werden. Weiterhin tragen diese Projekte auch zur Sicherung unseres Produktionsstandorts in Rüdersdorf, der Aufwertung des Wirtschaftsstandorts und damit verbunden zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei.

Die CEMEX Zement GmbH sieht hier die Chance, in der stärker werdenden Nachhaltigkeitsdiskussion der Baustoffindustrie bei Kunden (zum Beispiel auch bei Ausschreibungen) ein Zeichen zu setzen und einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern zu generieren.

5 Prognosen/Planungen

Die nachfolgenden Prognosen/Planungen wurden in unserem Planungsprozess im November 2023 erstellt und nach erheblichen Rückgängen seit Beginn 2024 mit weiteren prognostizierten rückläufigen Mengen bis Jahresende 2024 nach unten korrigiert. Die Perspektiven für 2024 haben sich stark eingetrübt.

Die allgemeine gesamtwirtschaftliche Lage, im Besonderen in der Baubranche, und die weiter stagnierende Baugenehmigungsentwicklung bringen erhebliche Unsicherheiten bei privaten Bauherren und Bauaktivitäten der Wirtschaft. Die Entwicklung der Energie- und Brennstoffversorgung, insbesondere für energieintensive Industrien, zeigt dabei im Gegensatz zu den sehr pessimistischen Planungsansätzen Ende 2023 eine leichte Erholung.

Auf der Nachfrageseite ist aktuell ein Einbruch zu sehen, wir erwarten hier im Verlauf des Jahres einen weiteren Rückgang der Absatzmengen aufgrund der genannten Gründe. Die Baugenehmigungen Ende 2023 und Q3/2024 deuten weiter auf einen starken Rückgang hin. Im Jahresvergleich wird insgesamt gegenüber 2023 mit einem starken Absatzmengenrückgang gerechnet.

Grundsätzlich ist der Bedarf an Wohnungen und Infrastrukturprojekten in den von uns fokussierten Ballungsräumen weiterhin hoch, jedoch im Absatzmarkt für Baumaterialien zurzeit stark reduziert. Für den Nichtwohnbau und Industriebau bleibt die Einschätzung schwierig, was auch für Prognosen für die Gesamtwirtschaft und die Bauwirtschaft insgesamt gilt.

Wir erwarten im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 leicht rückläufige Durchschnittserlöse und aufgrund der Marktsituation stark rückläufige Absatzmengen. Für die ursprünglich geplanten variablen Kosten sowie Transportkosten erwarten wir aufgrund der Entwicklung des Energiemarktes eine moderate Erholung. Die bis Q4/2024 erreichten Durchschnittserlöse sind bis zum Jahresende weiter durchsetzbar. Eine weitere ursprünglich geplante Steigerung in Q4 wird nicht zu erreichen sein.

Auswirkungen auf Versorgungsengpässe von Produktion, Materialien und daraus folgenden eventuell drohenden Produktionsstopps sehen wir im Moment nicht. Aufgrund der vorhandenen Lagerkapazitäten sind die Produktionsstopps rein absatzmengenbedingt geplant. Die begrenzten Lagerhaltungskapazitäten werden über Produktionsstopps entlastet. Die geplanten und durchgeführten Ofenstillstände in 2024 reduzieren die variablen Kosten. Die Versorgungslage der eigenen Produktion ist gesichert und unbetroffen.

Die Fixkosten werden sich, bis auf geringeren Stundenbedarf und geplanten Überstundenabbau, leicht reduzieren.

Wir erwarten mengenbedingt starke Rückgänge bei den Umsatzerlösen. Für den OCF erwarten wir überwiegend aus den stark rückläufigen Absatzmengen einen starken Rückgang. Wir planen mit ca. 25 % geringerem OCF bei Mengenrückgängen von ca. 12 % im Vergleich zu 2023.

 

Rüdersdorf bei Berlin, den 29. November 2024

Stefan Schmorleiz Stephan Boszko
Geschäftsführung Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 114.205.495,72 108.979.790,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 270.613,68 519.767,02
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 270.613,68 519.767,02
II. Sachanlagen 113.924.882,04 108.450.023,36
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 70.515.820,14 70.692.170,73
2. technische Anlagen und Maschinen 24.912.052,10 22.558.527,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 830.582,45 1.191.400,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.666.427,35 14.007.924,23
III. Finanzanlagen 10.000,00 10.000,00
1. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
B. Umlaufvermögen 82.476.695,79 102.844.883,30
I. Vorräte 36.709.971,78 27.811.654,18
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 20.766.549,61 15.884.363,42
2. unfertige Erzeugnisse 10.119.921,47 6.479.088,04
3. Fertige Erzeugnisse 4.814.425,70 4.244.055,72
4. Sonstige Vorräte 1.009.075,00 1.204.147,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 45.765.768,47 75.032.206,89
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.313.523,25 2.195.990,69
2. Forderungen gegen Gesellschafter 40.758.159,59 69.893.479,38
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.070.722,94 1.852.250,42
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.623.362,69 1.090.486,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 955,54 1.022,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 242.025,72 248.524,42
Summe Aktiva 196.924.217,23 212.073.198,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 116.448.940,73 116.448.940,73
I. Gezeichnetes Kapital 71.580.863,37 71.580.863,37
II. andere Gewinnrücklagen 44.868.077,36 44.868.077,36
B. Sonstige Sonderposten 1.009.075,00 1.204.147,00
C. Rückstellungen 7.861.378,90 8.963.895,95
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.410.428,00 2.268.938,00
2. sonstige Rückstellungen 5.450.950,90 6.694.957,95
D. Verbindlichkeiten 71.563.879,25 85.421.246,94
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.506.928,00 4.686.142,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.279.004,88 17.413.881,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 42.609.862,67 59.893.527,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.999,10 27.770,35
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.163.084,60 3.399.925,53
davon aus Steuern 203.438,34 185.161,70
E. Rechnungsabgrenzungsposten 40.943,35 34.967,48
Summe Passiva 196.924.217,23 212.073.198,10

Angaben unter der Bilanz

CEMEX Zement GmbH,  Rüdersdorf bei Berlin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

    Anschaffungs- und  Herstellungskosten      
     1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen
    EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-        
  gegenstände        
  Entgeltlich erworbene Konzessionen,         
  gewerbliche Schutzrechte und ähnliche        
  Rechte und Werte sowie Lizenzen        
  an solchen Rechten und Werten 1.436.700,33 0,00 79.734,00 -83.868,14
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücks-        
  gleiche Rechte und Bauten        
  einschließlich der Bauten        
  auf fremden Grundstücken 220.105.406,90 0,00 279.352,50 1.155.200,91
2. Technische Anlagen und         
  Maschinen 281.959.773,74 956.663,85 2.179.252,96 5.355.070,20
3. Andere Anlagen, Betriebs-          
  und Geschäftsausstattung 2.668.014,33 225.714,96 776.103,34 202.225,62
4. Geleistete Anzahlungen         
  und Anlagen im Bau 14.007.924,23 10.287.131,71 0,00 -6.628.628,59
    518.741.119,20 11.469.510,52 3.234.708,80 83.868,14
III. Finanzanlagen        
  Beteiligungen  10.000,00 0,00 0,00 0,00
    520.187.819,53 11.469.510,52 3.314.442,80 0,00
      Abschreibungen    
    31.12.2023  1.1.2023 Zugänge Abgänge
    EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-        
  gegenstände        
  Entgeltlich erworbene Konzessionen,         
  gewerbliche Schutzrechte und ähnliche        
  Rechte und Werte sowie Lizenzen        
  an solchen Rechten und Werten 1.273.098,19 916.933,31 165.285,20 79.734,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücks-        
  gleiche Rechte und Bauten        
  einschließlich der Bauten        
  auf fremden Grundstücken 220.981.255,31 149.413.236,17 1.331.551,50 279.352,50
2. Technische Anlagen und         
  Maschinen 286.092.254,83 259.401.245,77 3.956.273,91 2.177.316,95
3. Andere Anlagen, Betriebs-          
  und Geschäftsausstattung 2.319.851,57 1.476.613,90 159.695,63 147.040,41
4. Geleistete Anzahlungen         
  und Anlagen im Bau 17.666.427,35 0,00 0,00 0,00
    527.059.789,06 410.291.095,84 5.447.521,04 2.603.709,86
III. Finanzanlagen        
  Beteiligungen  10.000,00 0,00 0,00 0,00
    528.342.887,25 411.208.029,15 5.612.806,24 2.683.443,86
      Buchwerte  
    31.12.2023 31.12.2023 1.1.2023
    EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-      
  gegenstände      
  Entgeltlich erworbene Konzessionen,       
  gewerbliche Schutzrechte und ähnliche      
  Rechte und Werte sowie Lizenzen      
  an solchen Rechten und Werten 1.002.484,51 270.613,68 519.767,02
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücks-      
  gleiche Rechte und Bauten      
  einschließlich der Bauten      
  auf fremden Grundstücken 150.465.435,17 70.515.820,14 70.692.170,73
2. Technische Anlagen und       
  Maschinen 261.180.202,73 24.912.052,10 22.558.527,97
3. Andere Anlagen, Betriebs-        
  und Geschäftsausstattung 1.489.269,12 830.582,45 1.191.400,43
4. Geleistete Anzahlungen       
  und Anlagen im Bau 0,00 17.666.427,35 14.007.924,23
    413.134.907,02 113.924.882,04 108.450.023,36
III. Finanzanlagen      
  Beteiligungen  0,00 10.000,00 10.000,00
    414.137.391,53 114.205.495,72 108.979.790,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 246.020.627,82 250.611.068,23
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.211.203,41 4.096.718,58
3. sonstige betriebliche Erträge 17.330.764,99 27.621.212,29
4. Materialaufwand 124.189.854,07 119.397.376,96
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 88.266.217,22 90.564.454,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 35.923.636,85 28.832.922,78
5. Personalaufwand 24.169.085,03 22.873.476,20
a) Löhne und Gehälter 19.611.382,04 18.449.620,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.557.702,99 4.423.855,41
davon Aufwendungen für Altersversorgung 171.790,95 256.846,28
6. Abschreibungen 5.612.806,24 6.279.991,11
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.612.806,24 6.279.991,11
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 70.125.749,23 75.373.854,66
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.137.570,93 826.242,05
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 1.137.547,06 825.709,08
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 651.092,89 520.062,32
davon an verbundene Unternehmen 508.901,35 335.925,05
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.271.943,00 16.647.811,00
11. Ergebnis nach Steuern 31.679.636,69 42.062.668,90
12. sonstige Steuern 127.238,00 127.551,97
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 31.552.398,69 41.935.116,93
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Zement GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

(1)        Allgemeine Angaben

Die CEMEX Zement GmbH hat ihren Sitz in Rüdersdorf bei Berlin. Sie ist unter der Nummer HRB 240 FF im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) eingetragen.

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Zwischen der CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, und der CEMEX Zement GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

(2)        Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

  Nutzungsdauer
in Jahren
Entgeltlich erworbene Rechte 3 - 5

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung.

  Nutzungsdauer
in Jahren
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 11

Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 250,00 werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang im Jahr des Zuganges unterstellt.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert werden bei voraussichtlich dauer-hafter Wertminderung vorgenommen. Soweit die Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren jahresdurchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem direkt zurechenbaren Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Für Bestandsrisiken werden Abschreibungen vorgenommen.

Emissionsberechtigungen, die wir für den Produktionsprozess verwenden, werden unter den Vorräten ausgewiesen. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Durch staatliche Zuteilung unentgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen werden im Zeitpunkt ihrer Ausgabe, d. h. mit Eintragung in das Emissionshandelsregister, mit einem Erinnerungswert von 1,00 EUR/Zertifikat bilanziert. In Höhe des aktivierten Wertes für die unentgeltlich erworbenen Emissionsberechtigungen haben wir einen gesonderten Passivposten "Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen" zwischen Eigenkapital und Rückstellungen bilanziert.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft beim Organträger bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected Unit Credit Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 3,40 % (i. Vj. 2,50 %) sowie einem Rententrend von 2,20 % (i. Vj. 2,20 %) ausgegangen. Der auf den Inventurstichtag 31. Oktober 2023 der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ist 1,82 %.

Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde ein Zinssatz von 1,78 % (i. Vj. 1,44 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 30 (i. Vj. TEUR 126). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre, aber keiner Abführungssperre.

Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 175. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12) wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 12 (i. Vj. TEUR 23).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Der Bewertung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden für die Abzinsung von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, ihren Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der letzten sieben Jahre für die Abzinsung und eine jährliche Preis- und Kostensteigerung von 3,30 % in 2024 und 1,90 % ab 2025 (i. Vj. 9,40 % in 2023 und 2,20 % ab 2024) zugrunde gelegt.

Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen und Personalanpassungsmaßnahmen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem am Abschlussstichtag anzusetzenden Devisenkassakurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

(3)        Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttowerte und der Abschreibungen ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu der Finanzanlage:

Name Concrete Chemicals GmbH
Sitz Rüdersdorf bei Berlin
Anteil am Kapital 33 1/3 %
Eigenkapital in EUR 14.834,78
Ergebnis zum 31. Dezember 2023 in EUR -6.518,32

(4)        Vorräte

In den Vorräten sind unentgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen in Höhe von TEUR 1.009 (i. Vj. TEUR 1.204) enthalten. Der Zeitwert der Emissionsberechtigungen zum Stichtag beträgt TEUR 73.565 (i. Vj. TEUR 101.112).

(5)        Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen mit TEUR 40.758 (i. Vj. TEUR 69.893) konzerninterne Finanzierungsvorgänge.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten eine Darlehensforderung gegen die CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, in Höhe von TEUR 698 (i. Vj. TEUR 748) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.373 (i. Vj. TEUR 1.104).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Darlehensforderung (Restlaufzeit 15 Jahre) wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(6)        Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital von DM 140.000.000,00 (EUR 71.580.863,37) ist noch nicht auf EURO umgestellt.

(7)        Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen teilen sich wie folgt auf:

  31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR
Sonderrücklage gemäß § 17 Abs. 4 Satz 3 DMBilG 2.471 2.471
Sonderrücklage gemäß § 26 Abs. 2 Satz 2 DMBilG i. V. m. § 27 Abs. 3 DMBilG 41.554 41.554
Rücklage aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 843 843
  44.868 44.868

(8)        Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen für:

  31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR
Abbruch/Rekultivierung 2.427 3.368 -941
Boni 1.671 1.826 -155
Personalverpflichtungen 669 726 -57
Jubiläumsgeld 534 590 -56
Übrige 150 185 -35
  5.451 6.695 -1.244

(9)        Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung des Geschäftsjahres an den Gesellschafter (TEUR 31.552; i. Vj. TEUR 41.935), aus der Steuerumlage (TEUR 12.272; i. Vj. TEUR 16.648) und aus aufgerechneten Ansprüchen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (TEUR -1.214; i. Vj. TEUR 1.311).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(10)      Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich das Zementgeschäft und wurden in Höhe von EUR 220,9 Mio (i. Vj. EUR 227,6 Mio) im Inland sowie in Höhe von EUR 25,1 Mio (i. Vj. EUR 23,0 Mio) im Ausland erzielt.

(11)      Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 241 (i. Vj. TEUR 595) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen. Davon betreffen TEUR 220 (i. Vj. TEUR 501) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungsgewinne in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 4). Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge betreffen die Erträge aus der Veräußerung von unentgeltlich und nicht mehr benötigten CO2 - Emissionszertifikaten (TEUR 17.074; i. Vj. TEUR 26.970).

(12)      Sonstige betriebliche Aufwendungen

Früheren Geschäftsjahren sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 106 (i. Vj. TEUR 54) zuzurechnen. Diese betreffen Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens TEUR 2 (i. Vj. TEUR 0) und Kosten Vorjahre TEUR 104 (i. Vj. TEUR 54). Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen im Zusammenhang mit Frachten TEUR 41.283 (i. Vj. TEUR 50.009), Instandhaltungen TEUR 14.001 (i. Vj. TEUR 10.478) und Dienstleistungen TEUR 3.000 (i. Vj. TEUR 4.538). Aufwendungen aus Währungsumrechnungen liegen in Höhe von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 15) vor.

(13)      Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 71 (i. Vj. TEUR 111) enthalten. Diese betreffen mit TEUR 22 (i. Vj. TEUR 70) den Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen.

Sonstige Angaben

(14)      Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich für die Jahre 2024 bis 2028 folgende finanzielle Verpflichtungen:

  TEUR
2024 2.134
2025 bis 2028 2.885
  5.019

(15)      Prüfungshonorar

Die Angaben hinsichtlich des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, zum 31. Dezember 2023.

(16)      Nachtragsbericht/Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf unseren Jahresabschluss und Lagebericht haben sich nicht ereignet.

(17)      Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren/sind:

Stefan Schmorleiz, Berlin, Dipl.-Ing., (Funktion Technik/Produktion)

Stephan Boszko, Dortmund, Dipl.-Kfm. (ab 1. Juli 2022), (Funktion Vertrieb/Absatz)

Die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 25 (i. Vj. TEUR 21).

Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 498 (i. Vj. TEUR 484).

(18)      Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat durchschnittlich 316 (i. Vj. 333) Mitarbeiter beschäftigt.

  2023 2022
Lohnempfänger 213 235
Angestellte 103 98
  316 333

(19)      Angaben zum Konzernabschluss

Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www. cemex.com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. einbezogen. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird unter CEMEX Central Europe GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, in deutscher Sprache im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht.

 

Rüdersdorf, den 29. November 2024

Stefan Schmorleiz Stephan Boszko
Geschäftsführung Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CEMEX Zement GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CEMEX Zement GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEMEX Zement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 29. November 2024

KPMG AG

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