Wärme- und Kälteverteilung
SOFTCON IT-Service GmbHLiquidiert
Aidenbachstraße 42, 81379 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michel Dorochevsky seit 23.10.2001 | Prokura |
Brigitte Stuckart seit 23.10.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SOFTCON AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SOFTCON IT-Service GmbHMünchenJahresabschluss zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 20071. Allgemeine RahmenbedingungenMarkt und Wettbewerb, eigene Wettbewerbsposition Im Zuge des deutlichen Wirtschaftswachstums 2007 konnte der gesamte deutsche IT-Markt Zuwächse in einer Größenordnung von ca. 5,5 % verzeichnen. Unser Lösungssegment konnte von diesem Wachstum erneut überproportional profitieren. Deutliche Zuwächse verzeichneten wir ebenfalls im Off- und Near-Shore Geschäft. Neben dem lokalen Wettbewerb im IT-Dienstleistungssektor war das Jahr 2007 von einer starken Anbieterkonsolidierung geprägt. Um den Anforderungen unserer Konzernkunden nach sinkenden Kosten bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung gerecht zu werden, hat der Ausbau und die Nutzung unseres Nearshore-Standortes wesentlich zum Geschäftserfolg beigetragen. Wie auch vergangenes Jahr gilt, dass auf Grund der Mischung von On-Shoring und Near-Shoring bei Bewahrung der hohen Qualität und der Kundennähe sich SOFTCON zusammen mit dem Lösungssegment des Allgeier-Konzerns gut positionieren konnte. Die Strategie der Unternehmen eine Supplierkonsolidierung durchzuführen, erfordert von den verbleibenden Dienstleistern die Bereitschaft die Verantwortung für geschäftskritische Anwendungen zu übernehmen. Diese Fokussierung auf geschäftkritische Anwendungen großer Konzerne und Behörden schafft eine enge Kundenbindung erfordert jedoch eine Mindestgröße des Dienstleisters kombiniert mit hohem Wissen und Qualität. Große Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen (mit mehr als 1000 lokalen Mitarbeitern, wie z.B. eine Accenture, IBM, etc.) sind oft nicht in der Lage, die notwendige Agilität (rigide Angebotsprozesse mit Einbindung der Zentralen sind hier zu nennen) und Qualität (Kostendruck) zu akzeptablen Preisen zu liefern. Kleine Firmen tun sich unter anderem dagegen schwer, weil die notwendige Kundenbetreuung und quantitative Umsetzungsstärke zur Erbringung nicht vorhanden ist. Dies ermöglicht SOFTCON, als Mitglied der Allgeier Group neue Chancen. Branchenspezifische Rahmenbedingungen, Europa und Deutschland Die Vorhersagen für das Jahr 2008 für den IT Markt sind positiv. Bei der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung ist nach wie vor mit einem steigenden Investitionsvolumen im IT Bereich zu rechnen. Für die Jahre 2008-2011 wird der IT Service Branche ein durchschnittliches Wachstum von ca. 6 % prognostiziert. Das Wachstum wird stark von den Hauptumsatzträgern IT-Outsourcing und Systemintegration getrieben. Die Personalsituation hat sich verschärft und wird in 2008 zu deutlichen Engpässen führen. Rechtliche, ökologische und wirtschaftliche Einflussfaktoren In den für uns relevanten Märkten und Ländern herrschen derzeit absehbar stabile allgemeine Umgebungsfaktoren (sowohl rechtlich, als auch ökologisch und wirtschaftlich). Neben den allgemeinen Einflussfaktoren gibt es Faktoren wie Personalsituation und Drang zur Konzentration welche Einflussfaktoren darstellen, die den Geschäftsverlauf derzeit absehbar beeinflussen könnten. 2. GeschäftsverlaufIn 2007 konnten der Umsatz um TEUR 2.964 und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 1.117 Mio. EUR gesteigert werden. Diese ausgezeichneten Ergebnisse wurden durch ein deutlich erhöhtes Auftragsvolumen, ausgelöst durch den Merger unseres Hauptkunden Siemens COM mit Nokia, erzielt. Als Realisierungspartner, in verschiedenen Arbeitsgruppen, sind wir für das auch in der Presse vielbeachtete Thema RFID, mit dem Kunden Bayerische Münze, in diesem ertragsstarken Bereich für die Zukunft gut gerüstet. Durch die Gewinnung des Kunden DIPF(Deutsches Institut für Forschung und Pädagogik) konnte die Basis für ein Projekt geschaffen werden, welches sich in verschiedenen Entwicklungsstufen noch über die nächsten Jahre weiter ausweiten wird. Mit der Umsetzung neuer Lösungsansätze für die Integration von Individuallösungen in SAP-Systeme und verstärkten vertrieblichen Aktivitäten wurden eine Anzahl vielversprechender Leads generiert, die verstärkt in 2008 zum Umsatz beitragen werden. Durch unser Nearshore-Angebot waren wir in die Lage versetzt, unseren Kunden technologisch anspruchsvolle Realisierungsprojekte zu attraktiven Konditionen anzubieten. Sowohl die Mitarbeiterzahl, wie auch die Anzahl der freiberuflichen Partner ist in 2007 gestiegen. Auch in 2008 planen wir hier weitere Erhöhungen, wobei das Verhältnis Mitarbeiter zu freiberuflichen Partnern weiterhin gleichbleiben soll, um hier für die Zukunft keine Risiken einzugehen. 3. ErtragslageEs konnte ein Umsatz von 16,472 Mio. EUR (Vorjahr 13,508 Mio. EUR) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2,799 Mio. EUR (Vorjahr 1,683 Mio. EUR) erzielt werden. Folgende Kennzahlen werden für das Geschäftsjahr 2007 ausgewiesen und beziehen sich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit:
Es hat sich bewahrheitet, dass die Preise und Konditionen auf den Absatzmärkten sich im vergangenen Jahr nicht verbessern ließen, wohingegen auf dem Beschaffungsmarkt sowohl bei den freien Mitarbeitern als auch bei den Personalkosten bereits eine leichte Verteuerung festgestellt werden konnte. Ein Trend welcher sich in 2008 weiter fortsetzen wird. Um weiterhin eine positive Entwicklung bei den Margen zu erzielen, ist das Ausbauen unserer Offshore-Kapazitäten in Rumänien zwingend notwendig. Eventuell auftretender Fachkräftemangel wird durch einen weiteren Ausbau des Standortes Rumänien aufgefangen oder könnte durch eine Kooperation mit einem indischen SAP-Dienstleister auch positiv beeinflusst werden. Der Auftragsbestand lag zum 31.12.2007 bei 2.479.279 EUR. Der relativ geringe Auftragsbestand rührt vor allem daher, dass bei unserem Hauptkunden derzeit nur Quartalsbeauftragungen vergeben werden und nach dem Geschäftsjahresschluss zum 31.12.2007 die neuen Beauftragungen erst Anfang Januar 2008 vorlagen. Im Bereich öffentliche Auftraggeber sind alle Wartungsverträge verlängert worden. 4. Vermögens- und FinanzlageDie Vermögensverhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben und die Liquidität ist auch für die überschaubare Zukunft gewährleistet. Der Geschäftsbetrieb konnte weiterhin gänzlich ohne Fremdmittel abgewickelt werden. Entsprechend erfolgte die Finanzierung der Investitionen in voller Höhe aus der überschüssigen Liquidität. Sowohl die Forderungen als auch die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber den Vorjahreswerten erhöht. Die Rückstellungen bewegen sich in der Größenordnung der Vorjahre. 5. Forschung und EntwicklungDie SOFTCON IT-Service GmbH hat im vergangenen Jahr im Bereich Public Sector Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt. In der Forschung und Entwicklung werden neue Module für die Standardprodukten in diesem Bereich entwickelt. Ziel ist es, die Ergebnisse der Arbeiten mittel- und langfristig am Markt in Form von Lizenzen anzubieten. Im Sektor Forschung und Entwicklung wurden im Jahr 2007 sechs Mitarbeiter beschäftigt. Der Aufwand für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lag mit rund 1 % der Umsatzerlöse in etwa auf Vorjahresniveau. Zur Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurden weder von Dritten noch von staatlichen Stellen Zuschüsse gewährt. 6. NachtragNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge aufgetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft haben. 7. RisikomanagementAuch, wie in den Jahren zuvor, wird im neuen Geschäftsjahr ein Großteil des Umsatzes aus der Geschäftsbeziehung mit unserem Hauptkunden generiert werden. Daraus ergibt sich sicher, auf der einen Seite ein entsprechendes Risiko aus der Abhängigkeit von einem Auftraggeber, andererseits erhält SOFTCON dadurch ein hohes Maß an Planungssicherheit und eine gewisse Garantie für stabile Umsatzströme. SOFTCON wird auch in Zukunft durch den Status Preferred Supplier bei Siemens und dem neu entstandenen Konzern Nokia Siemens Network die Lieferantenkonzentration nutzen und weiteres Ablösegeschäft generieren. Der bereits in 2007 begonnenen Neukundenakquise wird auch in 2008 weiterhin höchste Priorität eingeräumt. SOFTCON wickelt seit mehreren Jahren seine gesamten Geschäftsprozesse über ein SAP-System ab. Dies gewährleistet eine hohe Transparenz über die gesamte Prozesskette. In den 14-tägigen Bereichsleiter-Meetings werden alle aktuellen Projekte auf Termin- und Kostentreue überprüft. Die Nutzung der zur Verfügung stehenden Reports wie z.B. OP-Listen ermöglicht ein effizientes und jederzeit nachvollziehbares Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement. 8. PrognoseBedingt durch die immer noch nicht in seiner Gesamtheit abgeschlossen Fusion unseres Hauptauftraggebers und sich daraus ergebenden Unsicherheiten wurde für das neue Geschäftsjahr konservativ aber durch die Übernahme von Third-Party-Management mit einem Umsatzzuwachs und einem stabilen Ergebnis geplant. Durch die Fokussierung auf die Neukundenakquise erwarten wir in 2008 eine Erweiterung unserer Kundenbasis. Der Aufbau von SAP-Realisierungskapazität in Rumänien oder eine Partnerschaft mit einem indischen Haus wird in 2008 zur positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Man kann nach wie vor sagen, dass durch Übernahme von SOFTCON durch die Allgeier AG sich mittelfristig neues Geschäftspotential ergibt, auch im Verbund mit anderen Gruppen-Gesellschaften. Die Möglichkeit, das umfassende Leistungsspektrum der Gruppe zu nutzen und die wirtschaftliche Größe von Allgeier macht SOFTCON insgesamt noch attraktiver für Kunden. Hierin sehen wir die Chance, in Zukunft sowohl bei der Neuakquise von Kunden als auch bei der Vergabe von Großprojekten bestehender Kunden erfolgreich zu sein.
München, den 31. Januar 2008 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2007AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1.1.-31.12.2007
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Firma SOFTCON IT-Service GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Allgemeine Angaben zur Bewertung und Bilanzierung1. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht. 2. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wurden linear und pro rata temporis auf eine Nutzungsdauer von 4 Jahren vorgenommen. Neu angeschaffte Sachanlagen werden linear auf eine Nutzungsdauer von 3 (Hardware) bzw. teils linear, teils degressiv (ab 6 Jahre Nutzungsdauer) auf 4 bis 13 Jahre (sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter wurden sofort abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG). 3. Sämtliche Forderungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Bildung von Wertberichtigungen war nicht veranlasst. 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag bewertet. 5. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Pensionsverpflichtungen wurden zum Teilwert gemäß § 6a EStG angesetzt. 6. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Abzuzinsende unverzinsliche Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Positionen des Jahresabschlusses1. Anlagenspiegel
2. Forderungenspiegel
3. Rückstellungenspiegel
4. Verbindlichkeitenspiegel
IV. Sonstige Angaben1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer stellte sich getrennt nach Gruppen wie folgt dar:
2. Gewinnabführungsvertrag Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der SOFTCON AG, München. Das Ergebnis 2007 in Höhe von 2.798.225,24 € wird an die SOFTCON AG abgeführt. 3. Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. Finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bestehen in Form von Leasingverträgen über fünf PKW und eine Telefonanlage sowie aus zwei Mietverträgen über die Geschäftsräume. Hieraus ergeben sich folgende nicht zu bilanzierende Schuldverhältnisse:
4. Die SOFTCON IT-Service GmbH wird in den Konzernabschluss der Allgeier Holding AG, Wehrlestr. 12, 81679 München einbezogen, der beim Amtsgericht München hinterlegt wird. 5. Einzige Gesellschafterin ist die SOFTCON AG, Aidenbachstr. 42, 81379 München, deren Jahresabschluss ebenfalls beim Amtsgericht München hinterlegt wird. 6. Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin war Frau Brigitte Stuckart, Technikerin, während des gesamten Geschäftsjahres. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
München, 31. Januar 2008 Brigitte Stuckart, Geschäftsführerin |
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