Wohn-Service Miltzow GmbHLiquidiert

18519 Sundhagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 5431
Eingetragen
8.4.2002
Branche
Bauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes und der Infrastruktur unserer Gemeinden. Die Gesellschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln und betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen und Tochterfirmen zu errichten, andere Unternehmen zu gründen, zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen, soweit diese im Rahmen des § 2 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages liegen.

Historie

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Management

NameRolle
Irmela Techel
seit 16.6.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wohn-Service Miltzow GmbH

Miltzow

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

A. Wirtschaftsbereich

1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Die Wohn-Service Miltzow GmbH wurde als Tochtergesellschaft der Wohnungsverwaltung GmbH Miltzow zum 1. Januar 2002 gegründet.

Sie verwaltet 836 WE und 21 Gewerbeeinheiten für die Wohnungsverwaltung GmbH Miltzow und 7 von den Gemeinden Reinberg, Elmenhorst und Wittenhagen angepachtete Einheiten.

Darüber hinaus verwaltet die Wohn-Service Miltzow GmbH 265 Verwaltungseinheiten für die Amtsbereiche Recknitz-Trebeltal und Franzburg, den Landkreis Nordvorpommern und weitere Auftraggeber.

Die Gesellschaft erbringt aus der Verwaltertätigkeit heraus Hauswartdienstleistungen, erstellt für Dritte Heizkostenabrechnungen und liefert Wärme für 169 Wohnungen und die Gemeinde Miltzow. Sehr stark wird unsere Verwaltungs- und Betreuungstätigkeit von der Zersplitterung des Bestandes und den teilweise erheblichen Entfernungen beeinflusst.

Die Bereitstellung von Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten stellt eine feste Größe im kommunalen Bereich dar. Die Gesellschaft ist ständig bemüht den zu verwaltenden Wohnungsbestand in einem qualitativ guten Vermietungszustand zu halten und zu verbessern sowie das Wohnumfeld neu zu gestalten.

Der ständige Kontakt zu den Mietern wird über unsere Hauswarte und eine Sozialarbeiterin gehalten. Sie überwacht die Forderungssituation der betreuten Eigentümer und gibt den Miet-Schuldnern aktiv Hilfestellung bei der Abarbeitung ihrer Schulden. Wir konnten ab 2003 kontinuierlich einen Rückgang an Forderungen aus Vermietung bei der Muttergesellschaft erreichen und die Forderungen in der Tochtergesellschaft auf geringem Stand halten.

Die Verwaltungs- und Betreuungstätigkeit für Dritte ist leicht rückläufig, da einzelne Gemeinden ihre unwirtschaftlichen Gebäude verkaufen.

Um die Verwaltungs- und Betreuungstätigkeit noch effizienter zu gestalten, ist die Geschäftsführung ständig bemüht neue Verwaltungsobjekte im Mietwohnungsbereich zu finden.

Die Wohn-Service Miltzow GmbH verwaltet gegenwärtig noch 4 angepachtete Wohneinheiten aus zwei Gemeinden, in denen die Gemeinden Eigentümer sind. Diese Wohneinheiten sind kaum vermietet und die Gemeinden stehen in Kaufverhandlungen. Das Schulobjekt in Elmenhorst steht kurz vor dem Verkauf.

Der Leerstand in dem Objekt in Abtshagen trägt mit dazu bei, das keine Kostendeckung erreicht werden kann.

Der Schulstandort Reinkenhagen ist mit der Schließung der Schule weg gebrochen. Um eine weitere Nutzung der Schule ist man bemüht, aber es gibt noch keine endgültige Lösung. Damit ist die Auslastung des Heizhauses in Reinkenhagen nicht mehr gegeben.

Die Geschäftsführung beabsichtigt das Heizhaus zu verkaufen, um die sich ergebenden Verluste zu beschränken. Die Kaufverhandlungen mit der Fiba Enegieservice GmbH stehen kurz vor dem Abschluss.

Dies ist der Hauptgrund für die geringeren Erträge im Geschäftsjahr 2007 und damit verbunden, das negative Jahresergebnis.

Zwei Mitarbeiter der Wohn-Service Miltzow GmbH wurden in 2008 entlassen.

Die betriebseigenen Handwerker erhalten zum Jahresende ebenfalls ihre betriebsbedingte Kündigung. Der Geschäftsbetrieb der Wohn-Service Miltzow GmbH wird zum 31.12.2008 beendet. Sechs Mitarbeiter werden von der Muttergesellschaft übernommen.

Die Mitarbeiter haben die grundlegenden Qualifizierungen zur qualitätsgerechten und ordnungsgemäßen Erledigung der Arbeitsaufgaben.

Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag der Wohnungswirtschaft. Einen Betriebsrat gibt es auf Grund der geringen Betriebsgröße nicht.

2. Lage zum Bilanzstichtag

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2007 wie folgt dar:

  31.12.2007 Vorjahr  
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 7,3 4,3 16,4 9,1
Umlaufvermögen 164,4 95,7 162,9 90,9
Gesamtvermögen 171,7 100,0 179,3 100,0
Eigenkapital 53,7 31,2 55,7 31,0
Rückstellungen 64,3 37,5 61,8 34,5
Verbindlichkeiten 53,7 31,3 61,8 34,5
Gesamtkapital 171,7 100,0 179,3 100,0

Grundlage der Beurteilung der Vermögenslage ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007.

Die Bilanzsumme wird auf der Aktivseite im Wesentlichen durch kurzfristige Vermögenswerte bestimmt.

Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

  31.12.2007
TEUR
Vorjahr
TEUR
Bilanzmäßige Liquidität    
Flüssige Mittel 28,3 42,7
kurzfristige Forderungen 133,5 116,2
kurzfristige Rückstellungen 49,6 61,8
kurzfristige Verbindlichkeiten 51,2 61,8
Überdeckung I 61,0 35,3
unfertige Leistungen und andere Vorräte 2,6 3,9
darauf erhaltene Anzahlungen 2,5 3,9
Überdeckung II 61,1 35,6

Die Stichtagbezogene Liquidität der Gesellschaft am 31. Dezember 2007 weist eine Überdeckung in Höhe von TEUR 61,1 auf. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen.

Das Wirtschaftsjahr 2007 schließt insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 2.077,92.

Auf Grund der Schließung der Schule in Reinkenhagen vermindern sich die Erträge, so dass sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag ergab.

B. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

Aus dem Vermögensplan für das Jahr 2008 ist eine ausgeglichene Vermögens- und Finanzlage ersichtlich.

Die Gemeinde Miltzow ist weiterhin bemüht das Schulgrundstück zu vermarkten, hat aber bisher noch keinen geeigneten Investor gefunden.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

  31.12.2007
TEUR
Vorjahr
TEUR
Bilanzmäßige Liquidität    
Flüssige Mittel 28,3 42,7
kurzfristige Forderungen 133,5 116,2
kurzfristige Rückstellungen 49,6 61,8
kurzfristige Verbindlichkeiten 51,2 61,8
Überdeckung I 61,0 35,3
unfertige Leistungen und andere Vorräte 2,6 3,9
darauf erhaltene Anzahlungen 2,5 3,6
Überdeckung II 61,1 35,6

Ertraglage

Nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Entwicklung:

  2007
TEUR
Vorjahr
TEUR
Umsatzerlöse 638,8 655,6
Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen - 1,4 0,3
Sonstige betriebliche Erträge 7,4 13,7
Betriebsleistung 644,8 669,6
Materialaufwand 113,6 130,1
Personalaufwand 399,6 399,7
Planmäßige Abschreibungen auf Anlagen 10,6 20,4
Betriebliche Steuern 0,9 0,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 136,2 134,6
Betriebsaufwand 660,9 685,7
Betriebsergebnis - 16,1 - 16,1
Finanzergebnis 0,0 0,0
Geschäftsergebnis - 16,1 - 16,1
Sondereinflüsse 14,7 15,9
Ergebnis von Ertragsteuern -2,8 -0,2
Ertragsteuern 0,7 2,5
Jahresergebnis - 2,1 -2,7

Das Wirtschaftsjahr 2007 schließt insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 2.077,92.

3. Zusammenfassende Prognose

Die Bevölkerungsentwicklung im Territorium des Amtsbereiches Miltzow ist weiterhin leicht Rückläufig und es ist für die Zukunft keine Änderung abzusehen, da sich der Arbeitsmarkt nur sehr langsam entwickelt.

Damit verbundene wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung werden gegenwärtig in der Entwicklung des Heizhauses in Reinkenhagen gesehen. Es gibt bisher noch keine endgültige Entscheidung über die weitere Nutzung des Schulgebäudes in Reinkenhagen und somit über die Abnahme von Wärme. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen das Heizhaus zu verkaufen. Damit ist die Notwendigkeit zur Weiterführung der Tochtergesellschaft Wohn-Service Miltzow nicht mehr gegeben. Der Geschäftsbetrieb wird zum 31.12.2008 mit der Muttergesellschaft verschmolzen.

C. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2007 sind berichtenswerte wesentliche Vorgänge, die auf die Beurteilung der Lage Einfluss hätten, nicht eingetreten.

D. Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

Im Prognosebericht wurde der Verkauf des Heizhauses bereits angesprochen. Der Verkauf des Heizhauses wird bis 30.09.2008 abgeschlossen sein. Mit Abschluss des Verkaufes, sind keine weiteren Risiken vorhanden.

 

Miltzow, den 25. August 2008

Wohn-Service Miltzow GmbH

Techel Geschäftsführerin

Bilanz

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  31.12.2007 Vorjahr
EUR
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Software   4,03 2.549,31
II. Sachanlagen      
1, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00   2,00
2. Technische Anlagen 1,00   1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.280,39 7.283,39 13.864,92
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
Unfertige Leistungen   2.591,83 3.955,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Vermietung 233,51   0,00
2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 16.239,28   25.653,40
3. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 85.039,56   69.090,29
4. Sonstige Vermögensgegenstände 28.612,37 130.124,72 21.446,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   28.313,09 42.749,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten      
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten   3.347,47 0,00
    171.664,53 179.312,79

PASSIVA

     
  31.12.2007 Vorjahr
EUR
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25.000,00
II. Kapitalrücklage 33.481,55   33.481,55
III. Verlustvortrag -2.759,67   -107,63
IV. Jahresfehlbetrag /-überschuss -2.077,92 53.643,96 -2.652,04
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Pensionsrückstellungen 14.681,00   11.628,00
2. Sonstige Rückstellungen 49.596,32 64.277,32 50.122,52
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 910,00   3.094,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 910,00 (Vorjahr: EUR 2.184,00) -      
2. Erhaltene Anzahlungen 2.524,00   3.588,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.524,00 (Vorjahr: EUR 3.588,00) -      
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 0,00   41,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 41,49) -      
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.408,01   37.187,46
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 35.408,01 (Vorjahr: EUR 37.187,46) -      
5. Sonstige Verbindlichkeiten 14.901,24   17.929,44
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:      
EUR 14.901,24 (Vorjahr: EUR 17.929,44) -      
- davon aus Steuern: EUR 12.404,52 (Vorjahr: EUR 14.854,95) -      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -   53.743,25  
    171.664,53 179.312,79

Gewinn- und Verlustrechnung

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

  2007 Vorjahr
EUR
EUR EUR
1. Umsatzerlöse      
a) aus der Hausbewirtschaftung 7.325,37   9.066,98
b) aus Betreuungstätigkeit 587.202,74   595.328,35
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 44.321,54 638.849,65 51.231,08
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen   -1.363,95 291,21
3. Sonstige betriebliche Erträge   26.398,76 34.443,09
4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen      
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 5.672,74   12.265,96
b) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 107.908,74 113.581,48 117.828,17
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 323.187,77   320.931,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 80.759,96   83.064,66
- davon für Altersversorgung: EUR 7.398,91 (Vorjahr: EUR 7.230,911) -   403.947,73  
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   10.557,93 20.437,68
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   136.207,61 135.124,13
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -410,29 709,11
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   738,62 2.480,90
10. Sonstige Steuern   929,01 880,25
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr   -2.077,92 -2.652,04

Anhang

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

A. Allgemeine Angaben

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007 entspricht der Verordnung über Formblätter zur Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen i. d. F. vom 6. März 1987 unter Beachtung der geltenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Hierbei findet das Gesamtkostenverfahren für die Gewinn- und Verlustrechnung Anwendung.

Die Wohn-Service Miltzow GmbH wurde zum 01. Januar 2002 als Tochtergesellschaft der Wohnungsverwaltung GmbH Miltzow, Miltzow, gegründet. Die Wohnungsverwaltung GmbH . Miltzow ist alleiniger Gesellschafter.

Mit Gründung der Tochtergesellschaft lässt die Muttergesellschaft ihren eigenen Wohnungsbestand sowie die Gewerbeeinheiten und die angepachteten Wohnungseinheiten der Gemeinden Wittenhagen und Elmenhorst von der Wohn-Service Miltzow GmbH bewirtschaften.

Neben dieser Bewirtschaftung führt die Tochtergesellschaft Leistungen zur Errichtung, zum Erwerb, der Vermittlung und der Betreuung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen aus.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die der Gesellschaft zum 1. Januar 2002 zugeordnet wurden, dienen ausschließlich der Verwaltung. Dies bezieht sich auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung wie Fahrzeuge, Computer und Büroausstattung. Das Heizhaus und die dazugehörige Heizungsanlage wurden als Gesellschaftereinlage in die Tochtergesellschaft eingebracht.

Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Als Bemessungsgrundlage der Abschreibungen wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von ein bis drei Jahren festgelegt.

Bauten auf fremden Grundstücken beinhalten das vom Gesellschafter mit Gründung der Tochtergesellschaft eingebrachte Heizhaus sowie dessen Außenanlage. Die Abschreibungen wurden planmäßig linear vorgenommen. Zum 31. Dezember 2007 erfolgte die Bilanzierung mit dem Restbuchwert von jeweils EUR 1,00.

Die Position technische Anlagen und Maschinen weist die Ausstattung des Heizhauses mit einer Heizungsanlage, Baujahr 1994 aus. Nach linear gebuchten Abschreibungen steht seit dem Jahr 2003 die Heizungsanlage mit dem Erinnerungswert in Höhe von EUR 1,00 zu Buche.

Die Gegenstände, Geräte sowie Fahrzeuge der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden linear entsprechend der angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2007 ist durch den Kauf eines Tresors ein Zugang, der zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert wurde, zu verzeichnen.

Die Zusammenfassung über die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt und als Anlage 1 dem Anhang beigefügt.

Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen sind die gegenüber den Mietern noch abzurechnenden Betriebs- sowie Heizkosten, die nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet wurden.

Forderungen aus Vermietung, Gebühren und Umlagen sind verringert durch die Buchung von Einzelwertberichtigungen. Durch die Bildung der Einzelwertberichtigung findet ein erkennbares Ausfallrisiko Berücksichtigung.

Die Forderungen aus Betreuungstätigkeit und Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen ergeben sich durch ausstehende Verwaltungsgebühren bzw. die Abrechnung einer Wärmelieferung, die im Folgejahr fällig sind.

Aus der Abrechnung der Erträge einer Geschäftsbesorgung abzüglich der erhaltenen Anzahlungen, den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter und der Verrechnung des Saldos aus dem Vorjahr resultieren die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. Die Verrechnung des Saldos erfolgt mit der Abrechnung 2008.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet und innerhalb eines Jahres fällig.

Flüssige Mittel sind zum Bilanzstichtag zu Nominalwerten aufgeführt und durch Bankauszug, Saldomitteilung und Aufnahmeprotokoll belegt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet eine Leasingsonderzahlung an ein Autohaus aus dein Leasingvertrag für einen Transporter. Die Leasingzeit endet nach 48 Monaten im Januar 2011.

Die jährliche Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens wurde im Geschäftsjahr realisiert.

Unter der Bilanz sind als nachrichtlicher Ausweis die Guthaben der Bankkonten bei der Sparkasse Vorpommern für treuhänderisch verwaltete Objekte aufgeführt.

Eigenkapital

Das in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital der Gesellschaft am 31. Dezember 2007.

Die Gesellschafterversammlung vom 19. Dezember 2001 hat die Höhe des Stammkapitals mit TEUR 25,0 beschlossen.

Kapitalrücklage

Die Bildung der Kapitalrücklage erfolgte aus dem als Gesellschaftereinlage eingebrachte Heizhaus mit der Heizungsanlage sowie der Außenanlage.

Rückstellungen

Der Wertansatz der Pensionsrückstellung basiert auf der Grundlage des versicherungsmathematischem Gutachtens einer Versicherung, wobei ein Rechnungszinssatz von 6 % in Ansatz gebracht wurde. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung wurde entsprechend dem vorliegenden Gutachten eingestellt.

Die Entwicklung sowie Zusammensetzung der Rückstellung für Bauinstandhaltung und der sonstigen Rückstellungen ist im Rückstellungsspiegel in der Anlage 2 ersichtlich.

Verbindlichkeiten

Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen passiviert und setzen sich wie folgt zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dein Kreditinstitut resultieren aus dem Darlehen für den Kauf eines Transporters im Jahre 2005 abzüglich der geleisteten Tilgungen. Die Darlehenstilgung ist durch Ratenzahlung vertraglich geregelt und begann im Ursprungsjahr. Zum 31. Dezember 2007 steht ein Restbetrag in Höhe von EUR 910,00.

In der Bilanz sind erhaltene Anzahlungen im Werte von TEUR 2,5 ausgewiesen. Die Verbindlichkeit aus dem Vorjahr (TEUR 3,6) für die Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten ist im Jahr 2007 ausgeglichen.

Unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fallen Zahlungsverpflichtungen für Reparaturen und rückständige Betriebskosten der Hausbewirtschaftung sowie Verwaltungsaufwendungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 35,4 an.

Auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen bewertet und in Höhe TEUR 14,9 in der Bilanz dargestellt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Anlagevermögen

Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des gesamten Anlagevermögens ist aus der Anlage 1 dem Anlagespiegel zu ersehen.

Umlaufvermögen

Die Position Unfertige Leistungen sind noch abzurechnende Betriebs- und Heizkosten für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2007 in Höhe von EUR 2.591,83. Die Betriebskostenabrechnung wurde im Mai 2008 vorgenommen.

Forderungen aus Betreuungstätigkeit und Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen sind ausstehende Zahlungen aus der Verwaltung von fremden Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie das Ergebnis aus der Abrechnung für das Jahr 2007 eines Wärmelieferungsvertrages.

Der Saldo aus Forderungen gegenüber Gesellschaftern ist aus der Geschäftsbesorgung bzw. durch erbrachte Lieferungen und Leistungen für die Muttergesellschaft unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen und der Verrechnung des Saldos aus dem Vorjahr mit einer Restforderung in Höhe von EUR 85.039,56 ermittelt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine wesentlichen Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die Forderungsbestände sind durch Verträge, Rechnungen oder andere Unterlagen nachgewiesen und in einzelnen Saldenlisten erfasst.

Kapitalrücklage

Als Kapitalrücklage ist mit Wertstellung zum 1. Januar 2002 das als Gesellschaftereinlage eingebrachte Heizhaus mit Heizungsanlage und dessen Außenanlage ausgewiesen.

Rückstellungen

Auch im Geschäftsjahr 2007 wurde die Altersversorgung für die Geschäftsführung mit einer Zuführung passiviert. Die Grundlage dieser Rückstellung bildet hierbei die Regelung im Anstellungsvertrag der Geschäftsführerin, der eine entsprechende Pensionszusage enthält.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen in ihrer Höhe die zu erwartenden Aufwendungen bzw. finanziellen Verpflichtungen für das nächste Geschäftsjahr.

Die Zuführungen, der Verbrauch und die Auflösungen der Rückstellungen für das Jahr 2007 sind dem Rückstellungsspiegel in der Anlage 2 zu entnehmen.

Verbindlichkeiten

Eine Übersicht zu den Fristigkeiten der Verbindlichkeiten bietet der Verbindlichkeitenspiegel, der in der Anlage 3 beigefügt ist. Alle in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind unbesichert.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Als Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung sind Erträge aus Sollmieten und aus der Betriebskostenabrechnung jeweils abzüglich der Erlösschmälerung erfasst.

Die Erträge aus der Wärmelieferung und der Hauswarttätigkeit ergeben die Umsatzerlöse aus

anderen Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 44.321,54.

Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen als wesentliche Beträge TEUR 5,0 PKW-Nutzung, TEUR 13,9 als Auflösung von Rückstellungen und TEUR 5,1 als Zuführung zum Aktivwert der Rückdeckungsversicherung aus.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden insbesondere Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 40,6, Raumkosten TEUR 22,2 und Autobetriebskosten TEUR 30,0 gebucht. Weitere TEUR 7,7 sind Ausgaben für die Wartung und Reparatur der Bürotechnik. Für Büromaterial, Post- und Fernsprechgebühren sind TEUR 8,9 im Jahr 2007 als Aufwendungen angefallen.

Die Abschreibungen des Anlagevermögens ergeben insgesamt den Betrag in Höhe von TEUR 10,6.

Eine große Position der Gewinn- und Verlustrechnung bilden die Umsatzerlöse insbesondere aus der verwaltungsmäßigen Betreuungstätigkeit (TEUR 60,9) und aus der Geschäftsbesorgung für die Muttergesellschaft (TEUR 526,3).

D. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Leasingverträgen für einen PKW mit Restlaufzeit 17 Monate und einem Wert (TEUR 8,7), für einen Kopierer mit Restlaufzeit 25 Monate und den Betrag (TEUR 2,6) und für einen Transporter mit Restlaufzeit 36 Monate und einem Wert (TEUR 12,6).

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

 

4 technische Mitarbeiter, 3 Handwerker, 5 kaufmännische Mitarbeiter.

Seit 01.02.2002 ist Frau Irmela Techel alleinige Geschäftsführerin. Frau Techel ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen im Jahr 2007 TEUR 55,1.

Kredite und Vorschüsse an die Geschäftsführung wurden nicht gewährt, es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieses Personenkreises.

In der Gesellschafterversammlung am 07.04.2003 wurde ein Aufsichtsrat, der für die Tochter-sowie auch für die Muttergesellschaft, arbeitet, gewählt.

Zum Aufsichtsratvorsitzenden wurde Herr Detlef Fiedel, Diplom-Wirtschaftsingenieur, wohnhaft in Brandshagen, benannt. Sein Stellvertreter ist Herr Dirk Barfknecht, Jurist, wohnhaft in Greifswald. Ein weiteres Mitglied ist Herr Andreas Heite, Diplom-Verwaltungswirt, wohnhaft in Miltzow.

Eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung an die Aufsichtsratmitglieder wurde von der Gesellschaft nicht gezahlt.

 

Miltzow 29. August 2008

Techel Geschäftsführerin

Anlagespiegel

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2007
EUR
Zugänge
2007
EUR
Abgänge
2007
EUR
Stand
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.171,40 0,00 0,00 28.171,40
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.074,69 0,00 0,00 12.074,69
2. Technische Anlagen 21.406,86 0,00 0,00 21.406,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.646,64 1.428,12 0,51 67.074,25
Sachanlagen 99.128,19 1.428,12 0,51 100.555,80
Anlagevermögen gesamt 127.299,59 1.428,12 0,51 128.727,20
  kumulierte Abschreibungen
Stand
01.01.2007
EUR
Zugänge
2007
EUR
Abgänge
2007
EUR
Stand
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.622,09 2.545,28 0,00 28.167,37
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.072,69 0,00 0,00 12.072,69
2. Technische Anlagen 21.405,86 0,00 0,00 21.405,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.781,72 8.012,65 0,51 59.793,86
Sachanlagen 85.260,27 8.012,65 0,51 93.272,41
Anlagevermögen gesamt 110.882,36 10.557,93 0,51 121.439,78
  Buchwerte
Stand
31.12.2007
EUR
Stand
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,03 2.549,31
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. Technische Anlagen 1,00 1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.280,39 13.864,92
Sachanlagen 7 283,39 13.867,92
Anlagevermögen gesamt 7.287,42 16.417,23

Rückstellungsspiegel

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

  Stand
01.01.2007
EUR
Zuführung
2007
EUR
Inanspruchnahme
2007
EUR
Auflösung
2007
EUR
Stand
31.12.2007
EUR
Pensionsrückstellungen 11.628,00 3.053,00 0,00 0,00 14.681,00
Rückstellung für Bauinstandhaltung 9.000,00 0,00 0,00 0,00 9.000,00
Steuerberatungskosten 1.500,00 1.500,00 1.342,44 157,56 1.500,00
Externe Abschlusskosten 4.500,00 4.500,00 4.423,81 76,19 4.500,00
interne Abschlusskosten 13.675,14 14.087,16 0,00 13.675,14 14.087,16
(eigene / noch zu erbringende Leistungen aus Geschäftsbesorgung)          
Umlagenabrechnung 21.447,38 20.509,16 21.447,38 0,00 20.509,16
(eigene / noch zu erbringende Leistungen aus Geschäftsbesorgung)          
Sonstige Rückstellungen 50.122,52 40.596,32 27.213,63 13.908,89 49.596,32
Rückstellungen gesamt 61.750,52 43.649,32 27.213,63 13.908,89 64.277,32

Verbindlichkeitenspiegel

Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007

  Stand
31.12.2007
EUR
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
EUR
2 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 910,00 910,00 0,00 0,00
  (3.094,00) (2.184,00) (910,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen 2.524,00 2.524,00 0,00 0,00
  (3.588,00) (3.588,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Vermietung 0,00 0,00 0,00 0,00
  (41,49) (41,49) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.408,01 35.408,01 0,00 0,00
  (37.187,46) (37.187,46) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 14.901,24 14.901,24 0,00 0,00
  (17.929,44) (17.929,44) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gesamt 53.743,25 53.743,25 0,00 0,00
  (61.840,39) (60.930,39) (910,00) (0,00)

Die Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern, sowie Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wohn-Service Miltzow GmbH, Miltzow, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum
31. Dezember 2007 geprüft. Durch § 15 Abs. 1 Nr. 3 KPG M-V wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags und die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB sowie nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 Kommunalprüfungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf, (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit erkannt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass zu wesentlichen Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft geben nach unserer Beurteilung zu wesentlichen Beanstandungen keinen Anlass.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft einen Großteil ihrer Geschäftsaktivitäten mit der Muttergesellschaft abwickelt und somit in ihrem Bestand und ihrer Liquidität vom Fortbestand und von der Zahlungsfähigkeit der Muttergesellschaft abhängig ist.

 

Rostock, den 16. September 2008

BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Göken Wirtschaftsprüfer

ppa. Rathke Wirtschaftsprüfer

Beschluss 5/2008

Wohn-Service Miltzow GmbH Reinberger Straße 1 a, 18519 Miltzow

Beschluss zur Feststellung des Jahresabschlusses 2007 und zur Entlastung der Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss für 2007 wurde mit Übergabe an die Gesellschafter und der Aussprache in der Gesellschafterversammlung am 10.11.2008 zur Kenntnis genommen.

Mit der gegebenen Darlegung nimmt die Gesellschafterversammlung den geprüften und testierten Jahresabschluss mit Anhang und Lagebericht zur Kenntnis und stellt den Jahresabschluss 2007 mit einer Bilanzsumme von € 171.664,53 und einen Jahresfehlbetrag von € 2.077,92 fest.

Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Jahresfehlbetrag als Vortrag für das Geschäftsjahr 2008 vorzutragen.

Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor, der Geschäftsführerin für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung zu erteilen.

Der Aufsichtsrat bittet um eigene Entlastung für das Geschäftsjahr 2007.

 

Miltzow, den 10.11.2008

Anzahl der Gesellschafter: 1

Anwesende Gesellschafter: 1

dafür: 1 dagegen: 0 Enthaltungen: 0

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