Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Müller-Plastik GmbH
Alte Bahnhofstraße 21, 51688 Wipperfürth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Müller seit 11.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller-Plastik GmbHWipperfürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
(Amtsgericht Köln HRB 37782)ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurden nach den Vorschriften der §§ 264 ff HGB gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze / Erläuterungen zur Bilanz und GuV 1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundmethoden werden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. 2. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauern 3 bis 33 Jahre) vermindert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr sofort vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden pro rata temporis vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. 3. Das Anlagevermögen wird in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt. 4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB). Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Es bestehen keine Forderungen in Fremdwährung. Zur Abgeltung der nicht bekannten Zins- und Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand gebildet. Die Wertberichtigungen wurden beim Forderungsbestand aktivisch abgesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in einem erforderlichen Umfang vorgenommen. 6. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. 7. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Laufzeiten der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen betragen am Stichtag weniger als 12 Monate. Eine Abzinsung erfolgte daher nicht. 9. Die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 wurden bei der Bewertung für rückgedeckte Pensionszusagen im Vorjahr erstmals angewendet. Dabei wurde das Aktivprimat und das Deckungskapitalverfahren gewählt (faktorbasiertes Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26.04.2022). Für die kongruent rückgedeckten Teile der Zusagen wird der notwendige Erfüllungsbetrag mit dem Zeitwert des Deckungskapitals aus den Lebensversicherungsverträgen (T€ 685) angesetzt. Darüber hinaus gehende Anteile der Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit- Credit-Methode" (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von fünfzehn Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 4. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Rentendynamik wird für laufende Pensionen mit 0% berücksichtigt. Bei den Anwartschaften wird der Gehaltstrend mit 0% und der Rententrend mit 2% berücksichtigt. Das Planvermögen (T€ 685) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen von T€ 860 verrechnet. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB). Der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen i.H.v. T€ 24 wird mit dem Zinsertrag aus dem Planvermögen In Höhe von T€ 20 saldiert. 10. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vornehmlich Ansprüche der Arbeitnehmer, Abschlusskosten und Gewährleistungsansprüche. 11. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Es bestehen keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung. 12. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr T€ 1.856 (Vorjahr: T€ 387) und von einem bis zu fünf Jahren T€ 423 (Vorjahr: T€ 1.745). Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren T€ 0 (Vorjahr T€ 0). 13. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem erwarteten lokalen Steuersatz (33,9%) bei Auflösung des Postens. Die folgenden Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: Pensionsrückstellungen (Abweichung zum Stichtag: T€ 336), Abschreibungen auf das Anlagevermögen (Abweichung zum Stichtag: T€ -175); aktive latente Steuer: T€ 55; Veränderung im Geschäftsjahr: T€ -11). Die aktive latente Steuer unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB). Die Ergebnisunterschiede werden sich in Zukunft voraussichtlich ausgleichen. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagevermögens sowie des Warenlagers in Höhe von T€ 345 besichert (Vorjahr: T€ 72). Ein Darlehen über T€ 250 ist zu 90% haftungsfreigestellt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Lieferungen unter Eigentumsvorbehalt. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr war die nachfolgende Anzahl Arbeitnehmer durchschnittlich beschäftigt:
4. Geschäftsführung Michael Müller, Wipperfürth (Inanspruchnahme der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB) 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 367.908,04 sowie den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.436.290,80 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wipperfürth, den 31.03.2024 Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.12.2024. Ergebnisverwendungsbeschluss vom 23.12.2024: Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Müller-Plastik GmbH Konfektionierte Elektroleitungen, Wipperfürth-Kupferberg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Müller Plastik GmbHWipperfürthI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Für das gesamte Jahr 2023 stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,4%, nach +3,4% in beiden Gebieten in 2022. https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten.
https://www.diw.de/de/diw_01.c.896420.de/publikationen/wochenberichte/2024_10_2/diw-konjunkturprognose__weltwirtschaft_waechst_robust
deutschlands_
Das Jahr 2023 insgesamt schloss die Branche (nach vorläufigen Berechnungen) mit einem aggregierten Erlös von 238,1 Milliarden Euro ab - ein Zuwachs von 6,0 Prozent. Der Inlands- und der Auslandsumsatz kamen im vergangenen Jahr auf 115,0 Milliarden Euro (+ 7,2 %) und 123,1 Milliarden Euro (+ 5,1 %). Die Erlöse mit Geschäftspartnern aus dem Euroraum erhöhten sich 2023 um 5,8 Prozent auf 44,0 Milliarden Euro, die mit Drittländern um 4,7 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro. https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/deutsche-elektro-und-digitalindustrie-mit-ruecksetzer-zum-jahresende Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_068_441.html Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018. Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt. https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie-gekippt/ Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit - 51,5 Prozent rückläufig. https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_Neuzulassungen/jahresbilanz_node.html Die Kupfernotierungen entwickelten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 mit geringen Schwankungen auf hohem Niveau. Zu Beginn des Jahres 2024 kam es zu einem erneuten Preisanstieg. 2. Entwicklung der Gesellschaft Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit ist die Herstellung von und der Handel mit Kunststofferzeugnissen (konfektionierte Elektroleitungen). Auf Basis unserer über 40-jährigen Erfahrung im Bereich der Steckerkonfektion bieten wir Produkte für die Elektromobilität - insbesondere für das sog. "home-charging" an. Neben dem Elektrofachhandel ist die Industrie unser wichtigster Abnehmer. Unsere Gesellschaft fertigt Schutzkontaktstecker, Konturenstecker, internationale Stecker, Gerätestecker, Kupplungen, CEE-Komponenten und Anschlagteile für viele Branchen, beispielsweise Automotive, Telekommunikation und Hausgeräte-Hersteller. Wir fertigen auch für die Medizintechnik. Kabel und Leitungen von Müller-Plastik kommen in Ultraschallgeräten, Messsensoren und bei Bildübertragungen zum Einsatz. Unser Geschäftsvolumen war im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig. Das Inlandsgeschäft und das Auslandsgeschäft entwickelten sich weitgehend proportional zum Geschäftsvolumen. Der Rückgang des Geschäftsvolumens betraf insbesondere das Mengenvolumen und betraf alle Geschäftsbereiche. Unsere Exportquote blieb gegenüber dem Vorjahr mit 57% weitgehend unverändert Unsere Produktion befindet sich am Standort in Wipperfürth. Unsere Investitionen dienen der Erweiterung und dem Ersatz der Produktionskapazitäten. Für 2024 sind keine größeren Investitionen geplant. Weiterhin planen wir eine Erweiterung der Photovoltaikanlagen auf unseren Betriebsgebäuden. Unsere Grundstücksvermieterinnen haben bislang eine Kapazität in Höhe von ca. 100 kWp errichtet. Wir planen auf den Betriebsgebäuden im Jahr 2024 die Errichtung einer Kapazität von 250 kWp. In die Entwicklung von Spezialprodukten haben wir im Jahr 2023 ca. TEUR 239 an eigenen Personalaufwendungen und Fremdleistungen investiert. Hierfür haben wir eine öffentliche Zulage in Höhe von TEUR 107 erhalten. Wir sind nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Mittelbindung erhöhte sich um T€ 318 auf T€ 9.095. Diese Erhöhung betraf insbesondere die Erhöhung des Anlagevermögens. Die Barliquidität erhöhte sich stichtagsbezogen um T€ 40. Die erhöhte Mittelbindung entspricht zu ca. 86% dem im Geschäftsjahr erzielten und vollständig thesaurierten Jahresüberschuss. Die Verbindlichkeiten verminderten sich insgesamt um T€ 28, die Rückstellungen um T€ 22. Die Eigenkapitalquote konnte weiter von 51,8% auf 54,0% gesteigert werden. 2. Finanzlage Investitionen werden aus Eigenmitteln, Bankkrediten und Leasing finanziert. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist geordnet. Wir zahlen unsere Lieferantenverbindlichkeiten - soweit vereinbart - regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto. Der Cash flow verminderte sich von T€ 1.206 im Vorjahr auf T€ 799. 3. Ertragslage Das Rohergebnis verminderte sich um T€ 1.217 auf T€ 8.804. Der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber 2022 um T€ 430 auf T€ 368. III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens (Prognosen-, Chancen- und Risikobericht) Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung und den nur schwer planbaren politischen Rahmenbedingungen zu sehen. Das Branchenrisiko und unsere künftigen Geschäftschancen betrifft insbesondere die Entwicklung der Nachfrage und der unklaren Entwicklung der Subventionsbedingungen nach Elektro- und Hybridtechnologie im Automobilbereich. Zur Vermeidung von Haftungsfällen haben wir ein internes Qualitätsmanagement installiert und sind zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015. Beschaffungs- und Absatzrisiken Die Preise für das Vormaterial unterliegen starken Schwankungen, die nur zum Teil durch realwirtschaftliche Faktoren verursacht ist, und damit intensive Einkaufs- und Lagerhaltungsplanung erfordert. Der Kupferkurs entwickelte sich in 2023 auf hohem Niveau stabil. Wir erwarten hier insbesondere im Jahr 2024 keine Belastung der Rohstoffversorgung bei den Kupferkabeln, Bauelemente und Kunststoffgranulate. Zu den erhöhten Rohmaterialpreisen stellen auch durch politische Entscheidungen verursachten stark steigenden Energiekosten eine zusätzliche Belastung dar. Investitions-/Finanzierungsrisiken Investitionen beabsichtigen wir weiterhin durch Eigenmittel, Leasing und zinsgünstige Bankdarlehen zu finanzieren. Zinsrisiken sichern wir in Einzelfällen durch ausschließlich hierfür vorgesehene Finanzinstrumente ab. Personalrisiken Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sichert die zur Erreichung unserer strategischen Ziele notwendige fachliche Kompetenz. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Liquiditätsrisiken Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden fortlaufend Zahlungsverpflichtungen und Forderungen überwacht. Zur Absicherung der Kundenforderungen haben wir eine Warenkreditversicherung. Die Auftragslage liegt zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024 unter Berücksichtigung verminderter Materialkostenzuschlägen auf dem Niveau des Vorjahres. Zu Beginn des Jahres 2024 konnten wir ein gegenüber dem Vorjahr stabiles Geschäftsvolumen verzeichnen. Wir erwarten unser Exportgeschäft auf hohem Niveau stabilisieren zu können. In 2024 sind außer der oben genannten Photovoltaikanlage keine wesentlichen Investitionen geplant. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Geschäfts- und Umsatzvolumen und ein zum Vorjahr leicht verbessertes Jahresergebnis.
Wipperfürth, den 31.03.2024 Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Firma Müller-Plastik GmbH Alte Bahnhofstraße 21 51688 Wipperfürth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Müller-Plastik GmbHAlte Bahnhofstraße 2151688 Wipperfürth- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Müller-Plastik GmbH, Wipperfürth, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Plettenberg, 19.12.2024 BMS
GmbH
Buscher, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. |
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