Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 37782
Eingetragen
24.6.1980
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von Kunststofferzeugnissen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Erzeugnisse gleicher oder ähnlicher Art herzustellen, zu erwerben und zu vertreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Müller
seit 11.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Michael Müller
58566 Wipperfürth, Im Siepen 14 a
120000
100.00%
Elmar Müller
58566 Wipperfürth, Rote Höhe 22
56400
47.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Müller-Plastik GmbH

Wipperfürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.197,50 6.890,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 5.198,00 0,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 149.333,00 529,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.298.540,50 1.070.220,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.207,50 648.437,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.000,00 2.271.081,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. übrige Finanzanlagen 3.700,00 3.700,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.315.145.20 5.282.620,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.100.956,86 1.386.622,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 328.843,17 289.286,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.391,00 23.348,00
D. Aktive latente Steuern 54.938,46 65.455,19
SUMME AKTIVA 9.095.253,69 8.777.110,51

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 61.355,03 61.355,03
II. Kapitalrücklage 51.129,19 51.129,19
III. Gewinnvortrag 4.436.290,80 3.638.110,11
IV. Jahresüberschuss 367.908,04 798.180,69
B. Rückstellungen 547.556,42 569.573,42
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.279.608,74 2.132.328,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.351.405,47 1.526.433,92
- davon aus Steuern in EUR: 49.518,10 (90.418,07)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 6.177,68 (14.062,24)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 1.051.405,47 (1.226.433,92)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 300.000,00 (300.000,00)
SUMME PASSIVA 9.095.253,69 8.777.110,51

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 9.055.637,21 10.142.415,73
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.731.235,61 -5.109.435,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.065.063,29 -5.796.298,90 -1.185.951,77
- davon für Altersversorgung in EUR: -47.921,32 (-96.240,96)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -445.037,38 -368.426,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.213.468,23 -2.235.680,12
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 111,00 114,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.355,10
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -100.271,88 -58.935,02
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: -269,78 (-8.351,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -133.462,05 -387.214,94
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: -10.516,73 (-2.078,46)
9. Ergebnis nach Steuern 367.209,77 798.240,14
10. sonstige Steuern 698,27 -59,45
11. Jahresüberschuss 367.908,04 798.180,69

(Amtsgericht Köln HRB 37782)

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Anwendung des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurden nach den Vorschriften der §§ 264 ff HGB gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze / Erläuterungen zur Bilanz und GuV

1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundmethoden werden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet.

2. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauern 3 bis 33 Jahre) vermindert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr sofort vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden pro rata temporis vorgenommen.

Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

3. Das Anlagevermögen wird in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt.

4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB). Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Es bestehen keine Forderungen in Fremdwährung.

Zur Abgeltung der nicht bekannten Zins- und Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand gebildet. Die Wertberichtigungen wurden beim Forderungsbestand aktivisch abgesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in einem erforderlichen Umfang vorgenommen.

6. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

7. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Laufzeiten der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen betragen am Stichtag weniger als 12 Monate. Eine Abzinsung erfolgte daher nicht.

9. Die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 wurden bei der Bewertung für rückgedeckte Pensionszusagen im Vorjahr erstmals angewendet. Dabei wurde das Aktivprimat und das Deckungskapitalverfahren gewählt (faktorbasiertes Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26.04.2022).

Für die kongruent rückgedeckten Teile der Zusagen wird der notwendige Erfüllungsbetrag mit dem Zeitwert des Deckungskapitals aus den Lebensversicherungsverträgen (T€ 685) angesetzt. Darüber hinaus gehende Anteile der Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit- Credit-Methode" (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von fünfzehn Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% angesetzt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 4. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Rentendynamik wird für laufende Pensionen mit 0% berücksichtigt. Bei den Anwartschaften wird der Gehaltstrend mit 0% und der Rententrend mit 2% berücksichtigt.

Das Planvermögen (T€ 685) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen von T€ 860 verrechnet. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB).

Der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen i.H.v. T€ 24 wird mit dem Zinsertrag aus dem Planvermögen In Höhe von T€ 20 saldiert.

10. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vornehmlich Ansprüche der Arbeitnehmer, Abschlusskosten und Gewährleistungsansprüche.

11. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Es bestehen keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

12. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr T€ 1.856 (Vorjahr: T€ 387) und von einem bis zu fünf Jahren T€ 423 (Vorjahr: T€ 1.745). Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren T€ 0 (Vorjahr T€ 0).

13. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem erwarteten lokalen Steuersatz (33,9%) bei Auflösung des Postens. Die folgenden Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: Pensionsrückstellungen (Abweichung zum Stichtag: T€ 336), Abschreibungen auf das Anlagevermögen (Abweichung zum Stichtag: T€ -175); aktive latente Steuer: T€ 55; Veränderung im Geschäftsjahr: T€ -11).

Die aktive latente Steuer unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB).

Die Ergebnisunterschiede werden sich in Zukunft voraussichtlich ausgleichen.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2023
T€
Miet- und Pachtverpflichtungen Jahreswert 290
Leasingaufwendungen Jahreswert 469
759

2. Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagevermögens sowie des Warenlagers in Höhe von T€ 345 besichert (Vorjahr: T€ 72). Ein Darlehen über T€ 250 ist zu 90% haftungsfreigestellt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Lieferungen unter Eigentumsvorbehalt.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr war die nachfolgende Anzahl Arbeitnehmer durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 125 (Vj. 133)
Angestellte 19 (Vj. 20)

4. Geschäftsführung

Michael Müller, Wipperfürth (Inanspruchnahme der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB)

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 367.908,04 sowie den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.436.290,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wipperfürth, den 31.03.2024

Geschäftsführung

Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.12.2024.

Ergebnisverwendungsbeschluss vom 23.12.2024: Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Müller-Plastik GmbH Konfektionierte Elektroleitungen, Wipperfürth-Kupferberg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
L. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.092,00 2.495,00 27.587,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.112,92 5.112,92
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.204,92 2.495,00 32.699,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 108.437,66 155.369,55 263.807,21
2. technische Anlagen und Maschinen 4.593.821,06 415.644,36 131.045,08 5.140.510,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.437.286,19 169.536,10 29.857,93 85.148,79 1.662.113,15
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 407.563,42 371.563,42- 36.000,00
Summe Sachanlagen 6.139.544,91 992.743,88 29.857,93 0,00 7.102.430,86
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.700,00 3.700,00
Summe Finanzanlagen 3.700,00 3.700,00
Summe Anlagevermögen 6.173.449,83 995.238,88 29.857,93 0,00 7.138.830,78
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
L. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.201,50 4.188,00 22.389,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.112,42 5.112,42
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 23.313,92 4.188,00 27.501,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 107.908,66 6.565,55 114.474,21
2. technische Anlagen und Maschinen 3.523.600,56 318.369,44 3.841.970,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 788.848,69 115.914,39 29.857,43 874.905,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.420.357,91 440.849,38 29.857,43 4.831.349,86
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.443.671,83 445.037,38 29.857,43 4.858.851,78
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
L. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.197,50 6.890,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.198,00 6.891,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 149.333,00 529,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.298.540,50 1.070.220,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.207,50 648.437,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.271.081,00 1.719.187,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.700,00 3.700,00
Summe Finanzanlagen 3.700,00 3.700,00
Summe Anlagevermögen 2.279.979,00 1.729.778,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Müller Plastik GmbH

Wipperfürth

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Für das gesamte Jahr 2023 stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,4%, nach +3,4% in beiden Gebieten in 2022.

https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap

Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten.

https://www.diw.de/de/diw_01.c.896420.de/publikationen/wochenberichte/2024_10_2/diw-konjunkturprognose__weltwirtschaft_waechst_robust deutschlands_
erholung_verzoegert_sich_weiter.html

Das Jahr 2023 insgesamt schloss die Branche (nach vorläufigen Berechnungen) mit einem aggregierten Erlös von 238,1 Milliarden Euro ab - ein Zuwachs von 6,0 Prozent. Der Inlands- und der Auslandsumsatz kamen im vergangenen Jahr auf 115,0 Milliarden Euro (+ 7,2 %) und 123,1 Milliarden Euro (+ 5,1 %). Die Erlöse mit Geschäftspartnern aus dem Euroraum erhöhten sich 2023 um 5,8 Prozent auf 44,0 Milliarden Euro, die mit Drittländern um 4,7 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro.

https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/deutsche-elektro-und-digitalindustrie-mit-ruecksetzer-zum-jahresende

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_068_441.html

Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018.

Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt.

https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie-gekippt/

Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit - 51,5 Prozent rückläufig.

https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_Neuzulassungen/jahresbilanz_node.html

Die Kupfernotierungen entwickelten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 mit geringen Schwankungen auf hohem Niveau. Zu Beginn des Jahres 2024 kam es zu einem erneuten Preisanstieg.

2. Entwicklung der Gesellschaft

Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit ist die Herstellung von und der Handel mit Kunststofferzeugnissen (konfektionierte Elektroleitungen).

Auf Basis unserer über 40-jährigen Erfahrung im Bereich der Steckerkonfektion bieten wir Produkte für die Elektromobilität - insbesondere für das sog. "home-charging" an.

Neben dem Elektrofachhandel ist die Industrie unser wichtigster Abnehmer. Unsere Gesellschaft fertigt Schutzkontaktstecker, Konturenstecker, internationale Stecker, Gerätestecker, Kupplungen, CEE-Komponenten und Anschlagteile für viele Branchen, beispielsweise Automotive, Telekommunikation und Hausgeräte-Hersteller.

Wir fertigen auch für die Medizintechnik. Kabel und Leitungen von Müller-Plastik kommen in Ultraschallgeräten, Messsensoren und bei Bildübertragungen zum Einsatz.

Unser Geschäftsvolumen war im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig. Das Inlandsgeschäft und das Auslandsgeschäft entwickelten sich weitgehend proportional zum Geschäftsvolumen.

Der Rückgang des Geschäftsvolumens betraf insbesondere das Mengenvolumen und betraf alle Geschäftsbereiche.

Unsere Exportquote blieb gegenüber dem Vorjahr mit 57% weitgehend unverändert

Unsere Produktion befindet sich am Standort in Wipperfürth.

Unsere Investitionen dienen der Erweiterung und dem Ersatz der Produktionskapazitäten. Für 2024 sind keine größeren Investitionen geplant. Weiterhin planen wir eine Erweiterung der Photovoltaikanlagen auf unseren Betriebsgebäuden. Unsere Grundstücksvermieterinnen haben bislang eine Kapazität in Höhe von ca. 100 kWp errichtet. Wir planen auf den Betriebsgebäuden im Jahr 2024 die Errichtung einer Kapazität von 250 kWp.

In die Entwicklung von Spezialprodukten haben wir im Jahr 2023 ca. TEUR 239 an eigenen Personalaufwendungen und Fremdleistungen investiert. Hierfür haben wir eine öffentliche Zulage in Höhe von TEUR 107 erhalten.

Wir sind nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.

II. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Mittelbindung erhöhte sich um T€ 318 auf T€ 9.095. Diese Erhöhung betraf insbesondere die Erhöhung des Anlagevermögens. Die Barliquidität erhöhte sich stichtagsbezogen um T€ 40. Die erhöhte Mittelbindung entspricht zu ca. 86% dem im Geschäftsjahr erzielten und vollständig thesaurierten Jahresüberschuss. Die Verbindlichkeiten verminderten sich insgesamt um T€ 28, die Rückstellungen um T€ 22.

Die Eigenkapitalquote konnte weiter von 51,8% auf 54,0% gesteigert werden.

2. Finanzlage

Investitionen werden aus Eigenmitteln, Bankkrediten und Leasing finanziert. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist geordnet. Wir zahlen unsere Lieferantenverbindlichkeiten - soweit vereinbart - regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto.

Der Cash flow verminderte sich von T€ 1.206 im Vorjahr auf T€ 799.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis verminderte sich um T€ 1.217 auf T€ 8.804. Der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber 2022 um T€ 430 auf T€ 368.

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens (Prognosen-, Chancen- und Risikobericht)

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung und den nur schwer planbaren politischen Rahmenbedingungen zu sehen.

Das Branchenrisiko und unsere künftigen Geschäftschancen betrifft insbesondere die Entwicklung der Nachfrage und der unklaren Entwicklung der Subventionsbedingungen nach Elektro- und Hybridtechnologie im Automobilbereich.

Zur Vermeidung von Haftungsfällen haben wir ein internes Qualitätsmanagement installiert und sind zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015.

Beschaffungs- und Absatzrisiken

Die Preise für das Vormaterial unterliegen starken Schwankungen, die nur zum Teil durch realwirtschaftliche Faktoren verursacht ist, und damit intensive Einkaufs- und Lagerhaltungsplanung erfordert.

Der Kupferkurs entwickelte sich in 2023 auf hohem Niveau stabil. Wir erwarten hier insbesondere im Jahr 2024 keine Belastung der Rohstoffversorgung bei den Kupferkabeln, Bauelemente und Kunststoffgranulate.

Zu den erhöhten Rohmaterialpreisen stellen auch durch politische Entscheidungen verursachten stark steigenden Energiekosten eine zusätzliche Belastung dar.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Investitionen beabsichtigen wir weiterhin durch Eigenmittel, Leasing und zinsgünstige Bankdarlehen zu finanzieren. Zinsrisiken sichern wir in Einzelfällen durch ausschließlich hierfür vorgesehene Finanzinstrumente ab.

Personalrisiken

Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sichert die zur Erreichung unserer strategischen Ziele notwendige fachliche Kompetenz.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Liquiditätsrisiken

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden fortlaufend Zahlungsverpflichtungen und Forderungen überwacht.

Zur Absicherung der Kundenforderungen haben wir eine Warenkreditversicherung.

Die Auftragslage liegt zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024 unter Berücksichtigung verminderter Materialkostenzuschlägen auf dem Niveau des Vorjahres.

Zu Beginn des Jahres 2024 konnten wir ein gegenüber dem Vorjahr stabiles Geschäftsvolumen verzeichnen.

Wir erwarten unser Exportgeschäft auf hohem Niveau stabilisieren zu können.

In 2024 sind außer der oben genannten Photovoltaikanlage keine wesentlichen Investitionen geplant.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Geschäfts- und Umsatzvolumen und ein zum Vorjahr leicht verbessertes Jahresergebnis.

 

Wipperfürth, den 31.03.2024

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Firma

Müller-Plastik GmbH

Alte Bahnhofstraße 21

51688 Wipperfürth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der

Müller-Plastik GmbH

Alte Bahnhofstraße 21

51688 Wipperfürth

- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Müller-Plastik GmbH, Wipperfürth, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Plettenberg, 19.12.2024

BMS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Plettenberg

Buscher, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

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