häwa GmbH
Industriestraße 12, 88489 Wain, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
häwa GmbHWainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023häwa GmbHWainAktiva
Passiva
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS zum 31. Dezember 2023häwa GmbHWain
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023häwa GmbHWain
RESTLAUFZEITEN DER VERBINDLICHKEITENhäwa GmbHWain
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Zum Teil bestehen mehrfache Besicherungen. Die Sicherheiten betreffen Grundschulden (gesicherter Betrag TEUR 8.561), Sicherungsübereignungen eines automatischen Lagersystems, einer Software, von Stanzautomaten sowie verschiedener maschineller Anlagen (gesicherter Betrag TEUR 1.101). Weiterhin ist eine kurzfristige Kapitalanlage in Höhe von TEUR 1.100 verpfändet. ANHANG für das Geschäftsjahr 2023häwa GmbHWainA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Angaben zu Posten der Bilanz I. Anlagevermögen II. Sonstige Vermögensgegenstände III. Rechnungsabgrenzungsposten IV. Eigenkapital V. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Rückdeckungsversicherung VI. Sonstige Rückstellungen VII. Verbindlichkeiten VIII. Haftungsverhältnisse D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse II. Abschreibungen III. Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung IV. Vorschlag zur Gewinnverwendung E. Sonstige Angaben I. Nachtragsbericht II. Anteilsbesitz III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen IV. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl V. Feststellung Vorjahresabschluss VI. Geschäftsführung VII. Konzernabschluss VIII. Honorar des Abschlussprüfers A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die häwa GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Handelsregisternummer HRB 728249 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Wain. Der Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB (Handelsgesetzbuch) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und zum Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB erfasst. Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens werden planmäßig nach der linearen oder degressiven Methode abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Im Jahr 2023 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB erfasst. Beim Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz weggefallen sind, erfolgen Zuschreibungen (Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB). Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren werden nach dem Fifo- Verfahren mit dem Preis des letzten Einkaufs bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet. Für nicht gängige Vorräte wird eine Wertberichtigung gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen sowie zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Schulden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. Die Umrechnung von laufenden Geschäftsvorfällen in Fremdwährung erfolgt unterjährig mit dem konzernintern vereinbarten Umrechnungskurs. C. Angaben zu Posten der Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage 1 zu diesem Anhang ersichtlich. II. Sonstige Vermögensgegenstände Im Posten ist zum Bilanzstichtag unter anderem eine kurzfristige Kapitalanlage in Höhe von TEUR 1.100 enthalten. Die Kapitalanlage ist zur Besicherung einer Darlehensverbindlichkeit an ein Kreditinstitut verpfändet. III. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen vorausbezahlte Beträge aus Wartungsverträgen abgegrenzt. IV. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Auf Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde der Jahresüberschuss des Vorjahres (EUR 2.651.086,82) zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres (EUR 20.668.629,86) in Höhe von EUR 23.319.716,68 auf neue Rechnung vorgetragen. V. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Rückdeckungsversicherung Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB in Höhe des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 200 (i. V. TEUR 209) angesetzt, da die Höhe der Verpflichtung ausschließlich durch den Wert des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung bestimmt wird. Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB sind die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung zum 31. Dezember 2023 in Höhe ihres beizulegenden Zeitwerts in Höhe von TEUR 200 (i. V. TEUR 209) bewertet. Da die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung dem Zugriff aller übrigen Gläubiger der Gesellschaft entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden sie gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Da sich hieraus eine Saldogröße von EUR 0,00 ergibt, wird in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 keine Rückstellung für Pensionen und im Anlagevermögen kein Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen. VI. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.145, für die Aufbewahrung von Unterlagen in Höhe von TEUR 74, für Gewährleistungsrisiken in Höhe von TEUR 340, für Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 53, für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 85 sowie für Reparaturen und Instandhaltung in Höhe von TEUR 29. VII. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Art und Fristigkeit ergibt sich aus Anlage 2 zu diesem Anhang. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 61 (i. V. TEUR 3) enthalten. VIII. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse
II. Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der Anlage 1 zum Anhang. III. Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Im Berichtsjahr werden Kursgewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 366) sowie Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (i. V. TEUR 0) ausgewiesen. IV. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 2.044.801,27 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 23.319.716,68, insgesamt EUR 25.364.517,95, auf neue Rechnung vorzutragen. E. Sonstige Angaben I. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. II. Anteilsbesitz Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Bezüglich der Angaben zum Anteilsbesitzes wird auf Anlage 3 zum Anhang verwiesen. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen belief sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 292 und besteht ausschließlich aus Mietverpflichtungen für das kommende Geschäftsjahr. Auf Gesellschafter entfallen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 264. IV. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Anzahl der im Berichtsjahr beschäftigten Personen (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beträgt 359 (i. V. 354), davon 174 Arbeiter (i. V. 174), 123 Angestellte (i. V. 120), 62 Teilzeitkräfte (i. V. 61). Die Anzahl wurde als Durchschnitt der Personalstände zu jedem Quartalsende errechnet. Daneben waren im Berichtsjahr durchschnittlich 18 (i. V. 21) Auszubildende beschäftigt. V. Feststellung Vorjahresabschluss Der Jahresabschluss 2022 mit einer Bilanzsumme von EUR 38.016.706,10 und einem Jahresüberschuss von EUR 2.651.086,82 wurde von der Gesellschafterversammlung der häwa GmbH am 06. November 2023 festgestellt. VI. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer der häwa GmbH ist Herr Arno Müller, Diplom-Kaufmann, bestellt. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a, b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VII. Konzernabschluss Die Hans Springer Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Bad Wörishofen, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. VIII. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 38 ohne gesetzliche Umsatzsteuer und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
Wain, den 11. Juli 2024 Arno Müller, Geschäftsführer ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN häwa GmbH Wain
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023häwa GmbHWainA. Grundlagen des Unternehmens Seit über 50 Jahren hat sich die häwa-Gruppe weit über europäische Grenzen hinaus als innovativer und kompetenter Zulieferer des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Elektro- und Elektronikbranche profiliert. Wir entwickeln und vertreiben maßgeschneiderte, wirtschaftliche und sichere Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Unsere jahrzehntelange Erfahrung im Schaltschrankbau und die enge Kooperation mit den Anwendern garantieren einen optimalen Kundennutzen. Unser umfassender Service aus einer Hand reicht vom ersten Gespräch über die Konzeptionierung, Konstruktion, Produktion, Bestückung bis hin zur ausgefeilten Logistik. Innerhalb der häwa-Gruppe nimmt die häwa GmbH, Wain, neben der Produktion zentrale Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen wahr. Die Gesellschaft hält Beteiligungen an Vertriebsgesellschaften im Ausland. B. Wirtschaftsbericht Überblick über die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Gemäß dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Jahresgutachten 2023/2024 vom 8. November 2023) haben die Corona-Pandemie und die Energiekrise, in Europa, und insbesondere in Deutschland, deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft sehr schwach. Erschwerend kommen laut dem Sachverständigenrat Hemmnisse hinzu, die sich bereits seit vielen Jahren abzeichnen. So ist für den Sachverständigenrat absehbar, dass das inländische Arbeitsvolumen durch die demografische Entwicklung zurückgehen wird. Weiterhin sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks seit Jahrzehnten rückläufig. Erwartet wird, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Nach den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). In der Jahrespressekonferenz am 12. Dezember 2023 des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) gab der VDMA bekannt, dass die anhaltende Flaute der globalen Konjunktur auch im Maschinen- und Anlagenbau zunehmend deutlichere Spuren hinterlässt. Zwar lief die Produktion in den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 aufgrund hoher Auftragsbestände und weniger Engpässe in den Lieferketten vergleichsweise gut. VDMA-Präsident Karl Haeusgen führt aus, dass die ersten beiden Quartale 2023 noch Wachstumsbeiträge lieferten, die Maschinenproduktion im dritten Quartal 2023 ihr Vorjahresniveau bereits um 1,6 % verfehlte und auch im vierten Quartal 2023 schwach ausfallen werde. Für 2023 wird mit einem Produktionsrückgang von real 1 % gerechnet. Für das kommende Jahr 2024 rechnet der Verband mit einem Produktionsrückgang von 4 %. Rückläufige Auftragseingänge sind bereits seit Anfang 2023 zu verzeichnen. Die Investitionstätigkeit im Inland wird nach Ansicht des VDMA schwach bleiben. Die Investitionstätigkeit in den USA könnte konjunkturell bedingt nachlassen und die Investitionstätigkeit in China wird weiterhin als schwach angesehen. Am 6. Mai 2024 legte der VDMA dar, dass die Auftragseingänge im Drei-Monats-Zeitraum Januar bis einschließlich März 2024 um real 13 % zum Vorjahr zurückgingen. Dabei sanken die Bestellungen aus dem Inland um 16 % und die Bestellungen aus dem Ausland um 12 %. Der VDMA beobachtet, dass sich die Stimmung vieler Industriekunden, gerade außerhalb Europas, verbessert hat. Jedoch werden deren Investitionspläne weiterhin durch die globalen Konflikte verhindert. Überblick über Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Ein Großteil unserer Kunden ist im Maschinen- und Anlagenbau tätig. Die tendenziell rückläufige Geschäftsentwicklung in der Branche des Maschinen- und Anlagenbaus spiegelt sich im Geschäftsverlauf der häwa GmbH wider. Es gelang der Gesellschaft trotz schwieriger Branchenbedingungen bei leicht rückläufigen Umsätzen das Geschäftsjahr 2023 insgesamt erfolgreich mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.045 abzuschließen. Wegen intensiver Marktbearbeitung, vor allem im Marktsegment der Gehäuse, und trotz der Rohstoffknappheit waren zufriedenstellende Auftragseingänge und Umsätze in 2023 zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse des Vorjahres konnten nicht ganz erreicht werden; es war ein leichter Umsatzrückgang, verglichen mit den sehr hohen Umsätzen des Vorjahres, von 3,1 % zu verzeichnen. Die im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr so stark gestiegenen Rohstoffpreise auf der Beschaffungsseite wurden zum Teil in Form von Materialteuerungszuschlägen an die Kunden weitergeben. Zudem waren wieder moderatere Lieferzeiten zu verzeichnen. Die Ergebnisplanung konnte erreicht werden. Allgemeine inflationsbedingte Kostensteigerungen wurden teilweise durch effizientere Geschäftsabläufe kompensiert. Insgesamt waren jedoch erhöhte Aufwendungen im Personalbereich sowie den sonstigen Aufwendungen zu verzeichnen. Insgesamt blicken wir auf ein schwieriges, aber unter den gegebenen Bedingungen, erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Wir haben im Jahr 2023 zukunftsorientiert weiter investiert. Hervorzuheben ist der in mehreren Bauabschnitten am Standort Wain seit Februar 2023 begonnene Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes, einer neuen Endmontage- und Lagerhalle sowie einer neuen Pulverbeschichtungsanlage. Desweitern erfolgten laufende Investitionen in technische Anlagen und Maschinen zur Optimierung der Produktionsmöglichkeiten an den Standorten Wain und Bad Wörishofen sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung mit den Schwerpunkt EDV und Fuhrpark. Vor dem Hintergrund des schwachen Starts des deutschen Maschinenbaus ins Geschäftsjahr 2024, bewegte sich unser Umsatz in den ersten fünf Monaten 2024 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres auf sinkendem Niveau, bedingt durch die tendenziell verhaltene Nachfrage unserer Kunden. Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung der letzten beiden Jahre stellt sich wie folgt dar:
In 2023 war ein leichter Umsatzrückgang um TEUR 2.165 oder 3,1 % auf TEUR 67.942 (i.V. TEUR 70.107) zu verzeichnen. Dem Umsatzrückgang lagen sowohl leicht niedrigere Auslieferungsmengen als auch teilweise reduzierte Materialteuerungszuschläge zugrunde. Die Materialteuerungszuschläge basieren auf den in den Geschäftsjahren 2021 bis 2023 teilweise deutlich volatilen Vormaterialpreisen. Insgesamt betrifft der Rückgang tendenziell alle Kundensegmente. Bedingt durch den Lagerbestandsaufbau ergibt sich ein Ertrag aus der Bestandserhöhung fertiger und unfertiger Produkte in Höhe von TEUR 824. Die Gesamtleistung der Gesellschaft beträgt damit TEUR 68.766 nach TEUR 71.042 im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von TEUR 2.276 oder 3,2 %. Nach Berücksichtigung des Materialaufwands von TEUR 35.173 verbleibt ein Rohertrag in Höhe von TEUR 33.593, der um TEUR 1.772 oder 5,6 % spürbar über dem Rohertrag des Vorjahres liegt. Ursache ist die verbesserte Materialaufwandsquote, die sich vor dem Hintergrund der erhöhten Fertigungstiefe mit 51,2 % deutlich unter dem Vorjahresniveau von 55,2 % bewegt. Die Verbesserung des Rohertrags wird allerdings durch den Anstieg des Personalaufwands sowie der sonstigen Aufwendungen überkompensiert, so dass sich ein deutlich rückläufiges Betriebsergebnis ergibt. Der Personalaufwand bewegt sich mit TEUR 21.340 spürbar über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 20.366. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der gewährten übertariflichen Lohn- und Gehaltserhöhung sowie aus der Auszahlung von Inflationsausgleichsprämien. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich geringfügig von 354 auf 359 erhöht. Die Abschreibungen sanken geringfügig von TEUR 2.024 um TEUR 189 auf TEUR 1.835. Die hohe Investitionstätigkeit wird sich weitestgehend erst nach den Fertigstellungen in den Abschreibungen der Folgejahre niederschlagen. Die sonstigen Aufwendungen haben sich von TEUR 6.956 um TEUR 1.677 oder 24,1 % auf TEUR 8.633 deutlich erhöht. Der Kostenanstieg betrifft in erster Linie höhere Fremddienstleistungskosten in Folge der erhöhten Fertigungstiefe sowie gestiegene Aufwendungen für die Informationstechnik und Instandhaltung von Sachanlagevermögen. Gegenläufig hierzu sind variabel Aufwendungen wie Provisionen, Fracht- und Packkosten gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich mit TEUR 452 über dem Vorjahreswert von TEUR 811. Das Vorjahr war maßgeblich durch Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 366 geprägt. Im Geschäftsjahr sind keine Kursgewinne enthalten. Insgesamt ergibt sich hieraus ein erfreuliches Betriebsergebnis von TEUR 2.237, das jedoch deutlich um TEUR 1.049 oder 31,9% unter dem Vorjahresergebnis von TEUR 3.286 liegt. Das positive Finanzergebnis von TEUR 397 (i.V. TEUR 231) ergibt sich als Saldogröße der Finanzerträge von TEUR 608 (i.V. TEUR 272) sowie der Finanzaufwendungen von TEUR 211 (i.V. TEUR 41). Der Anstieg der Finanzerträge betrifft insbesondere erhöhte Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen sowie Zinserträge aus der kurzfristen Kapitalanlage. Die erhöhten Finanzaufwendungen spiegeln den erhöhte Fremdfinanzierungsbedarf wieder. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 606 von TEUR 2.651 auf TEUR 2.045 gesunken. Finanzlage Der Cashflow stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt hat sich der Bestand an flüssigen Mitteln um TEUR 441 auf TEUR 1.837 erhöht. Im Geschäftsjahr wurde erneut ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt. Vor dem Hintergrund der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte das hohe Niveau des Vorjahres nahezu erreicht werden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist geprägt durch Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEUR 10.295 (i.V. TEUR 2.715) sowie Auszahlungen für die kurzfristige Kapitalanlage von TEUR 1.100, denen Einzahlungen aus Ausschüttungen von Beteiligungsunternehmen und Zinserträgen von zusammen TEUR 609 (i.V. TEUR 273) sowie Rückführungen von Ausleihungen von TEUR 463 gegenüberstehen. Weitere Einzahlungen in Höhe von TEUR 114 (i.V. TEUR 177) resultieren aus dem Verkauf von Sachanlagen. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 8.522 (i.V. TEUR 452) betrifft vorwiegend die erhöhte Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Das Anlagevermögen hat sich insgesamt um TEUR 7.996 auf TEUR 23.169 erhöht. Diese Veränderung ergibt sich aus dem Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 84) und dem Anstieg der Sachanlagen (TEUR 8.375). Die Finanzanlagen sanken um TEUR 463 auf TEUR 1.099. Die Veränderung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ergibt sich vor allem aus Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 10.295, denen gegenläufig planmäßige Abschreibungen von TEUR 1.835 - gegenüberstehen. Investiert wurde insbesondere in den Bau einer neuen Pulverbeschichtungsanlage, eines neuen Verwaltungsgebäudes und einer neuen Endmontage und Lagerhalle in Wain sowie in technische Anlagen und Maschinen zur Optimierung der Produktionsmöglichkeiten im Wesentlichen am Standort Wain. Von den Investitionen entfallen TEUR 6.355 auf geleistete Anzahlungen auf Bauten auf eigenen Grundstücken sowie TEUR 1.782 auf geleistete Anzahlungen für noch nicht Betrieb genommene Produktionsanlagen und Maschinen. Des Weiteren erfolgten insbesondere laufende Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung und den Fuhrpark in Höhe von insgesamt TEUR 1.572. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.608 auf TEUR 26.238 erhöht. Hier nahm das Vorratsvermögen deutlich um TEUR 1.298 oder 7,7 % auf TEUR 18.064 zu. Bei insgesamt konstanten Produktionsmengen ist der Bestand an Fertigerzeugnissen um TEUR 1.454 oder 18,1 % auf TEUR 9.484 gestiegen. Weiterhin erfolgte ein leichter Abbau des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um TEUR 563 sowie ein Aufbau an unfertigen Erzeugnissen um TEUR 407. Stichtagsbedingt gestiegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 260. Bedeutende Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Gestiegen sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 60. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 1.640 auf TEUR 1.876. Ausgewiesen ist eine kurzfristige nicht disponible Kapitalanlage in Höhe von TEUR 1.100. Die Barreserve stieg um TEUR 441 auf TEUR 1.837. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind um TEUR 53 gesunken. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.045 erhöht. Diese Erhöhung ist auf den thesaurierten Jahresüberschuss zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote verminderte sich, bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme, damit auf 60,4 % nach 73,4 % im Vorjahr. Das Eigenkapital deckt weiterhin das langfristig gebundene Vermögen. Auch im Zusammenspiel mit der mittel- bis langfristigen Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute ist die Kapital- und Vermögensstruktur positiv zu bewerten. Das Fremdkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 9.507 oder 94,2 % auf TEUR 19.604 deutlich erhöht. Der Anstieg ist vor allem auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen, die sich durch die mittel- bis langfristige Fremdfinanzierung der Investitionstätigkeit als Saldo der neu aufgenommenen Kredite und den planmäßigen Tilgungen deutlich um TEUR 8.567 auf TEUR 11.943 erhöhten. Angestiegen sind zudem stichtagsbedingt die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 283 auf TEUR 2.549. Ebenso gestiegen sind die Rückstellungen um TEUR 102 auf TEUR 1.726 sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 116 auf TEUR 666. Die übrigen Passiva stiegen per Saldo um TEUR 438 auf TEUR 2.719. Gesamtaussage Insgesamt betrachtet war das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft ein zwar herausforderndes, aber erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir konnten unsere Position im Markt weiter festigen. Vor diesem Hintergrund blicken wir trotz der vorhandenen konjunkturellen Unsicherheiten in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der teilweise überwundenen Energiekrise, der weiterhin zu hohen Inflation sowie teilweise noch bestehenden Lieferkettenstörungen und dem Fachkräftemangel optimistisch in die Zukunft. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Eine Fortsetzung des erfolgreichen Geschäftsverlaufes des Geschäftsjahres 2023 und die damit einhergehenden weitere positive Geschäftsentwicklung der häwa GmbH wird stark von dem weiteren Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges sowie der allgemeinen konjunkturellen Abkühlung, den Folgen der teilweise überwundenen Energiekrise und der Inflation sowie des Fachkräftemangels abhängig sein. Die häwa GmbH ist als Zulieferer des europäischen Maschinenbaus den Risiken der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (insbesondere der Rezessions- und Inflationsgefahr), sowie den branchenspezifischen Risiken des Maschinenbaus in Europa sowie der Investitionsneigung in Europa ausgesetzt. Auf der Absatzseite betrifft dies den Verlust bedeutender Kunden bzw. deren reduzierter oder schwankender Nachfrage, insbesondere aufgrund der Preissteigerungen. Darüber hinaus ist ein unverändert hoher Preisdruck auf die Fertigerzeugnisse, bedingt durch das verstärkte Vordringen der Standardhersteller in den Markt der Sonderanfertigungen, festzustellen. Negativ auf die Geschäftsentwicklung könnte sich auch der Fachkräftemangel auswirken. Der Krieg in der Ukraine sowie die teilweise noch spürbaren Folge der Energiekrise stellen für die häwa GmbH ein nicht unbedeutendes Risiko dar. Insbesondere der Krieg in der Ukraine könnte erneut zu einer deutlichen Verknappung von Rohstoffen und Vormaterialien führen. Die Folgen wären wiederum Belieferungsschwierigkeiten an unsere Kunden sowie Preissteigerungsrisiken, bei denen unklar ist, inwieweit diese ganz oder teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Auch zukünftig mögliche Energieversorgungsknappheiten könnten zu Produktionsstörungen bis hin zu Betriebsunterbrechungen führen. In den ersten fünf Monaten 2024 ist unser Auftragseingang im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres rückläufig. Der Auftragsbestand Ende Mai 2024 befindet sich unter dem sehr hohen Niveau zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Die kumulierten Umsatzerlöse von Januar bis Mai 2024 sind im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum sehr guten Vorjahreszeitraum rückläufigen Nachfragevolumen unserer Kunden sowie einem verstärkten Preisdruck. Gestützt auf den zufriedenstellenden Auftragseingang und den daraus resultierenden Auftragsbestand gehen wir momentan von einer befriedigenden und zumindest kostendeckenden Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 aus. Grundsätzlich planen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem rückläufigen Umsatz auf immer noch relativ hohem Niveau, der sich aus heutiger Sicht voraussichtlich in einem guten Jahresüberschuss niederschlagen wird. Den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 werden wir allerdings voraussichtlich nicht erreichen. Demnach rechnen wir auch mit einem positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit etwas unterhalb der Größenordnung des Geschäftsjahres 2023 sowie einem ausgeglichenen Gesamt-Cash-Flow. Die weiterhin hohe Investitionstätigkeit ist bereits durch Kreditzusagen gesichert. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass diese Prognose aufgrund des schwierigen Umfelds mit hoher Unsicherheit behaftet ist. Eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft ist unseres Erachtens nicht zu befürchten. Prognosen für die weiteren Jahre erscheinen uns vor dem Hintergrund der derzeitigen Weltlage nicht möglich. Langfristig sehen wir in der Positionierung als leistungsfähiger Sonderlösungsanbieter ein erhebliches Chancenpotential für unsere Gesellschaft. Zur weiteren Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wird am Standort Wain im Zeitraum Februar 2023 bis voraussichtlich Ende 2026 in mehreren Bauabschnitten in eine neue Pulverbeschichtungsanlage, ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine neue Endmontage- und Lagerhalle mit Investitionskosten von insgesamt geschätzt rund EUR Mio. 18 investiert. Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsleitung weiterhin intensiv bestrebt, weitere Rationalisierungs- und Kosteneinsparpotentiale zu realisieren. D. Finanzinstrumente und Risikomanagement Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich mit Ausfallrisiken behaftet. Diesen Risiken begegnen wir durch ein aktives Forderungsmanagement, das bei einer eingehenden Analyse der Bonität der Kunden bei Auftragsannahme beginnt und gegebenenfalls bei einem standardisierten Mahnprozess endet. Sicherungsgeschäfte zur Kompensation von Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken oder Rohstoffpreisänderungen werden grundsätzlich nur grundgeschäftsbezogen abgeschlossen. Unsere Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen Anteile an ausländischen Tochterunternehmen sowie Ausleihungen an diese Unternehmen. Hier bestehen grundsätzlich die Risiken bezüglich der Werthaltigkeit der Bilanzansätze bzw. etwaiger stützender Maßnahmen, die sich negativ auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten. Die Handhabung dieser Risiken erfolgt durch einen permanenten Controllingprozess der Geschäftsaktivitäten der Tochtergesellschaften. Hierdurch werden zeitnah entscheidungsrelevante Daten über den Geschäftsverlauf der Tochtergesellschaften zur Verfügung gestellt, so dass gegebenenfalls zeitnah Maßnahmen ergriffen werden können. Durch eine Liquiditätsplanung und eine darauf abgestimmte Fremdfinanzierung ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommen kann und somit einem grundsätzlich bestehenden Liquiditätsrisiko entgegentritt. Gegen das Risiko steigender Zinsen bei vereinbarten variablen Verzinsungen der Finanzschulden werden in gewissem Umfang Zinssicherungsinstrumente entgegengesetzt, die eine variable Verzinsung in feste Verzinsung tauschen. Darüber hinaus werden vereinzelt Fremdwährungssicherungsgeschäfte geschlossen. E. Sonstige Angaben Niederlassungen bestehen neben dem Hauptsitz in 88489 Wain in:
Am Bilanzstichtag 2023 waren mehr Mitarbeiter beschäftigt als im Vorjahr. Es wurden 377 Mitarbeiter beschäftigt, am Ende des Vorjahres waren es zum Vergleich 375 Mitarbeiter. Davon sind 62 (i. V. 61) Teilzeitkräfte und 18 (i. V. 21) Auszubildende. Umweltrisiken wurden keine festgestellt.
Wain, den 11. Juli 2024 Arno Müller, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die häwa GmbH, Wain Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der häwa GmbH, Wain, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der häwa GmbH, Wain, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. Juli 2024 AUREN
Treuhand GmbH
gez. Buchhauser, Wirtschaftsprüfer gez. Weber, Wirtschaftsprüfer |
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