Robos GmbH & Co. KG

70806 Kornwestheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 202264
Vorher
Robos Bodamer GmbH & Co. KG
Eingetragen
2.7.1964

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robos GmbH & Co. KG

Kornwestheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

der Robos GmbH & Co. KG

Tätigkeitsbericht

Die Robos GmbH & Co. KG ist im Handelsregister unter HRA 202264, Amtsgericht Stuttgart eingetragen und konstruiert, produziert und vertreibt Kennzeichnungsprodukte, selbstklebende Etiketten, Etiketten zur automatischen Identifikation, Funktionsteile sowie Sicherheits- und Hochleistungsetiketten.

Konstruktion, Produktion und Verwaltung befinden sich am Firmensitz in Kornwestheim bei Stuttgart. Das Firmengelände und Gebäude gehört der Robos Liegenschaften GmbH und umfasst knapp 8000 m 2. Die Produktions-, Montage- und Büroflächen umfassen ca. 5000 m 2. Eine Erweiterung wäre zukünftig möglich um mindestens 1500 m 2. Hauptmieter ist die Robos GmbH & Co. KG. Weitere Mieter sind die 100% Tochtergesellschaft Folit GmbH sowie ein Dienstleistungsunternehmen.

Das Unternehmen wurde 1960 gegründet und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 37 Angestellte und 47 Arbeiter beschäftigt.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Selbstklebende Etiketten kommen in allen gängigen Industriebereichen zum Einsatz. Damit sind die Marktchancen wesentlich von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängig. Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts oder ähnliche Angaben, wie z.B. zum Geschäftsklima sind hierzu aussagekräftige Gradmesser und bilden deshalb den Einstieg in die aktuellen Daten. Häufig sind Etiketten ein Bestandteil von Verpackungen, weshalb die Preisindizes von Verpackungsmaterialien aus Kunststoff und Papier Aufschluss über die Entwicklung des Marktes geben können. Die Entwicklung von verpackungsunabhängigen Produkten, wie z.B. Funktionsetiketten, ist hieraus allerdings nicht eindeutig ableitbar.

Laut dem ifo Institut sank der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich ab und rangiert im Bereich von 86 Punkten, verglichen mit Werten über 90 Punkten im Vorjahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex merklich gefallen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter. Auch bei den Erwartungen nahm der Pessimismus wieder zu. Insbesondere energieintensive Branchen tun sich schwer. Der Auftragsbestand ist insgesamt weiter rückläufig.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima leicht verbessert. Die Dienstleister zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem berichteten sie von weniger Skepsis bei den Aussichten für das kommende Halbjahr. In der Gastronomie hat sich die Geschäftslage verbessert. Die Erwartungen sind jedoch abgestürzt.

Im Handel hat das Geschäftsklima einen Rückschlag erlitten. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage merklich schlechter. Auch ihre Erwartungen trübten sich ein. Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel verlief eher enttäuschend.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator auf den niedrigsten Wert seit September 2005 gefallen. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Zudem geht etwa jedes zweite Unternehmen von einer weiteren Eintrübung der Geschäfte in den kommenden Monaten aus.

Dass sich das Geschäftsklima weiterhin verschlechterte, hängt im Wesentlichen mit den immer spürbareren allgemeinen Unsicherheiten zusammen, welche auf laufende Kriegsaktivitäten in der Ukraine und in Gaza zurückzuführen sind. Beide Konflikte wirken sich unmittelbar auf Lieferketten und Absatzmärkte aus und drohen darüber hinaus sich auch noch auf weitere Gebiete Europas oder den Nahen Osten und deren indirekt beteiligten Nationen auszubreiten.

Nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) lag die weltwirtschaftliche Expansion im abgelaufenen Jahr bei ca. 2 %, einem der schwächsten Werte seit 2002. Der Welthandel dürfte 2024 nur geringfügig um ca. 1 % gegenüber dem Vorjahr wachsen und erst 2025 wieder stärker anziehen und zwischen zwei und drei Prozent angelangen. Für die globale Industrieproduktion ist mit einem Zuwachs von höchstens einem Prozent zu rechnen. Das Risiko weiterer weltwirtschaftlicher Verwerfungen bleibt sehr hoch. Die Handelskonflikte zwischen den USA und Europa bzw. zwischen China und der EU beeinträchtigen die Investitionstätigkeit und den Außenhandel weiterhin erheblich.

Für die US-Wirtschaft erwartet der BDI ein Wachstum von mindestens 2,5% im Jahr 2024. Die FED stemmt sich weiterhin gegen Inflation und Zinskrise und muss hierbei vor allem auf eine Balance in der Bekämpfung dieser beiden Bedrohungen finden. Zurückgehende Inflationswerte deuten darauf hin, dass eine Normalisierung auch hier absehbar ist. Aus diesem Grund verharrt der Leitzins im Euroraum seit sechs Monaten unverändert auf dem Niveau von 4,5%, weswegen davon auszugehen ist, dass ein Zinshöhepunkt erreicht sein könnte.

In China wirkte sich die schrittweise Aufhebung der strengen behördlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19-Infektionen im Prognosezeitraum positiv auf die Konjunktur aus. Obwohl der Normalisierungsprozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird er zu einer spürbar höheren Expansion der Gesamtwirtschaft im Jahr 2024 führen. Staatliche Ausgaben, insbesondere für Infrastrukturprojekte, stützen dabei die Konjunktur. Auch von der Geldpolitik gehen expansive Impulse aus, zumal im Gegensatz zu den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften die Geldpolitik in China tendenziell gelockert wird, nachdem sie im Vorjahr im Zuge des Immobilienbooms gestrafft wurde. Nach einem Wachstum von 3,4% im Jahr 2022 hat das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2024 um beinahe 5% zugelegt.

Im Euroraum stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2023 um 0,5%. Das Jahreswachstum fällt damit gering aus, und wird sich frühestens im Folgejahr 2024 erhöhen (Schätzung +1%). Auf der Angebotsseite schränken allgemeine Unsicherheiten und die damit verbundenen höheren Kosten die Produktion ein. Auf der Nachfrageseite schmälert vor allem die hohe Inflation die Realeinkommen und dämpft trotz erheblicher Unterstützung durch die Fiskalpolitik den Konsum der privaten Haushalte, während die Verlangsamung des Exportmarktwachstums und die weiterhin hohen Zinssätze die privaten und industriellen Investitionen belasten. Da die öffentlichen Investitionen im Jahr 2023 stark zunehmen und die Inflation aufgrund der sich stabilisierenden Rohstoffpreise allmählich zurückgeht, dürften das Wachstum der Realeinkommen und die Wirtschaftstätigkeit im Quartalsverlauf 2024 anziehen. Der Aufschwung könnte jedoch bescheiden bleiben, da die Stützungsmaßnahmen im Rahmen der Energiekrise trotz der nach wie vor außergewöhnlich hohen Energiepreise langsam auslaufen und die Auswirkungen der höheren Realzinsen auf die Wirtschaftstätigkeit stärker zum Tragen kommen.

Geschäftsverlauf und wichtige Ereignisse

2020 hat die Geschäftsleitung der Robos GmbH & Co. KG entschieden, die Unternehmensstrategie und Ausrichtung auf den Prüfstand zu stellen, da diese seit über 20 Jahren unverändert war, obwohl sich interne und externe Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben. Hierzu wurden historische Auftragsdaten der vergangenen Jahre analysiert. Das Ergebnis war eine stark heterogenes Kunden- und Produktportfolio, welche beide im Zuge der Neuausrichtung gestrafft wurden. Über die Jahre 2021 bis 2023 standen vor allem die Branchen- und Kundenklarheit im Fokus. In dem Zeitraum 2024 bis 2025 soll dieser Entwicklung nun eine weitergehende Produkt- und Prozessklarheit folgen, um bestehende Lösungen am Markt noch greifbarer und somit skalierbar zu machen.

Im Jahr 2023 schrumpfte die europäische Etikettenbranche aufgrund der allgemeinen Nachfragedelle um ca. 2%. In diesem Zeitraum verzeichnete die Robos GmbH & Co. KG einen Umsatzrückgang in Höhe von 5,5%, da das Unternehmen überproportional in den gewerblichen Sektor und indirekt das Baugewerbe (Elektrowerkzeuge) beliefert, welches nachfrageseitig schwer unter dem hohen Zinsniveau leidet. Ende 2023 hat sich die Nachfrage weitestgehend stabilisiert und es wird von einem branchenweiten Wachstum im Bereich von 2 % ausgegangen, wobei der Automobilsektor sowie die Chemische Industrie deutlich schlechtere Werte erwarten.

Für das laufende Geschäftsjahr wird ein verhaltenes Wachstum von maximal 2% erwartet, was mit den bereits erwähnten weltweiten Unsicherheiten zusammenhängt. Trotzdem gehen wir mittelfristig von einem weiteren Wachstum aus, aufgrund zunehmender eigener Spezialisierung und Profilierung in der gewählten technisch industriellen Nische.

Die Gesamtkosten sind bei Robos im Berichtszeitraum leicht um knapp 1% angestiegen, was auf zahlreiche interne Optimierungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Auch hier werden weitere Anstiege zu verzeichnen sein aufgrund der hartnäckig hohen Inflationsraten, wobei diese durch weitere Prozessoptimierungen teilweise aufgefangen bzw. abgemildert werden können. Aufgrund dieser Entwicklungen richtet sich der Fokus sowohl auf operative als auch auf strategische Themen. Operativ steht die Konsolidierung unserer Lieferungen und Leistungen und den damit verbundenen internen Abläufen im Vordergrund. Parallel hierzu wird eine Schärfung des strategischen Produktportfolios vorangetrieben, was eine Organisations- und Prozessoptimierung nach sich ziehen wird. Hierbei werden die Chancen neuer Absatzmärkte sowie die Risiken bestehender Branchengruppen ebenfalls mit in Betracht gezogen.

Risikobetrachtung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine laufenden oder offenen Verfahren mit Beteiligung unserer Unternehmensgruppe, welche sich gegenwärtig oder zukünftig negativ auswirken könnten.

Risiken in Bezug auf unser Rohstofflager sind nicht bekannt. Rohstoffe und Waren, welche überlagert bzw. unbrauchbar sind, werden bis zum Inventurstichtag verschrottet und systematisch bereinigt. Sowohl der Rohstofflager- als auch Fertigwarenlagerbestand waren zum Stichtag höher als im Vergleichszeitraum 2021/2022, was auf weltweite Lieferengpässe und den Ukrainekrieg zurückzuführen ist. In deren Folge haben wir einkaufsseitig deutlich mehr bevorratet, um die Lieferfähigkeit gegenüber unserem Kunden garantieren zu können.

Die Ausfallrisiken unserer Kunden haben sich auch 2022/2023 auf dem Niveau der letzten Jahre bewegt.

Die Personalsituation gestaltet sich bei den Fachkräften als sehr schwierig. Zusätzliche Facharbeiter sind nur über eine langwierige und aufwändige Suche zu gewinnen. Die Gefahr unbesetzter Stellen durch Renteneintritte oder durch Fluktuation ist hoch. Durch die Ausbildung eigener Fachkräfte wird versucht mögliche Lücken auszugleichen.

Strategische Neuausrichtung, Märkte und Ziele

Das Unternehmen bewegt sich seit Jahrzehnten in seinem Markt mit unscharfen Produkt- und Kundenstrategien, welches bisher kaum überarbeitet und angepasst wurde. Daher wurde 2020 damit begonnen, das bestehende Produkt- und Kundenportfolio der Robos GmbH & Co. KG grundlegend zu analysieren und zu hinterfragen. Heraus kam eine spitze Unternehmensstrategie mit einer klaren Fokussierung auf drei Kernbranchen - die Technische Industrie, die Medizintechnik sowie die Automobilindustrie. Kennzeichnend für diese Branchen sind komplexe Projekte, welche ausschließlich kundenspezifisch entwickelt werden, ein hohes technisches Verständnis und Material-Knowhow und hohe Anforderungen an die Organisations- und Dokumentationsstruktur. In diesem Bereich gibt es einen Wettbewerb, jedoch ist diese Wettbewerbersituation nicht mit dem Wettbewerbsdruck im Verpackungsetikettenbereich vergleichbar.

Ein Indiz hierfür sehen wir in der zunehmenden Konzentration im europäischen Etikettenmarkt. Hier gab es 2013 sieben große Gruppenunternehmen und über 4000 mittelständisch geprägte Etikettenhersteller und Händler. 2023 gab es allein in Europa bereits über 40 Gruppenzusammenschlüsse mit einer Mitarbeiteranzahl von 350 bis 7.000 Mitarbeitenden. Auffällig hierbei ist die beinahe ausschließliche Konzentration dieser Unternehmen auf den Verpackungsdruck (Konsumgüterindustrie), da hier das größte Volumen und bekanntesten Kundennamen zu finden sind.

Anders sieht es hingegen im technisch industriellen Etikettendruck aus, wo höhere technische und organisatorische Eintrittsbarrieren zu finden sind. Unsere neue Unternehmensstrategie setzt nicht nur auf eine klare Branchenfokussierung, sondern auch auf eine Fokussierung in Bezug auf unser Leistungsportfolio. In Bezug auf unsere Rahmenstrategie wurden 2022 strategische Kernziele erarbeitet und verabschiedet, welche uns in den kommenden fünf bis zehn Jahren lenken und leiten sollen.

Investitions- und Kostenplanung (Asset-Strategie)

Eine Investitionsplanung wurde im Vorfeld des Umzuges erstellt und überwiegend realisiert. Weitere Investitionen werden sich jedoch an der neuen Unternehmensstrategie orientieren und nach Kundenpotentialen und Nutzen sowie erzielbaren Deckungsbeiträgen priorisiert umgesetzt. Hierbei steht seit Ende 2022 auch der organisatorische Ausbau und eine damit verbundene Neustrukturierung an erster Stelle, wodurch vor allem Investitionen im Personalbereich realisiert wurden. Eine Kostenplanung wird einmal pro Jahr mit unserer rollierenden Planung an die Kreissparkasse übermittelt.

Ertragslage

Das Rohergebnis der Robos GmbH & Co. KG hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 8,3% gegenüber dem Vorjahr verringert. Dies ist auf gestiegene Personal- und Materialkosten und ein leicht gesunkenes Umsatzvolumen zurückzuführen.

Vermögenslage

Aufgrund der Umsätze der Unternehmung betragen die Außenstände zum Geschäftsjahresende TEUR 1.280. Eine ähnliche Entwicklung ergibt sich bei den Vorräten. Aufgrund der bereits beschriebenen Unsicherheiten hat sich der Vorratsbestand auf TEUR 2.398 erhöht. Die übrigen Vermögenspositionen bleiben gegenüber dem Vorjahr weitestgehend unverändert.

Die Kapitalstruktur der Unternehmung ist wie in den Vorjahren durch eine hohe Eigenkapitalquote gekennzeichnet. Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital von TEUR 4.430 = 77 % (Vorjahr 72%) aus.

Finanzlage

Das Zahlungsverhalten der Kunden bewegte sich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Es erfolgt eine laufende Überwachung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele, vorzugsweise mit Skontoabzug beglichen und es ist davon auszugehen, dass diese Zahlungsweise beibehalten werden kann.

 

Kornwestheim, den 31.12.2023

Geschäftsführende Gesellschafter:

gez. Daniel Sugg

gez. Simon Reuter

ANHANG zum 30.09.2023

Robos GmbH & Co. KG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Robos GmbH & Co. KG
Firmensitz laut Registergericht: Kornwestheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
IRegister-Nr.: 202264

Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 264a HGB. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden bei bestehendem Wahlrecht ausschließlich im Anhang aufgeführt. Soweit darüber hinaus ergänzende Angaben in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit nicht enthalten sind, werden diese im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält eine Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen. Diese wurde bisher als Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen, die Rückdeckungsversicherung hierfür als Vermögensgegenstände zur Saldierung mit Pensionsrückstellungen.

In Berichtsjahr wurde diese Rückstellung in den Bereich der Sonstigen Rückstellungen (Rückstellung für langfristige Verpflichtungen zur Saldierung) umgegliedert, die Rückdeckungsversicherung wird als Vermögensgegenstände zur Saldierung mit langfristigen Verpflichtungen ausgewiesen.

Da die Vermögensgegenstände zur Saldierung mit langfristigen Verpflichtungen lt. Gutachten einen höheren Betrag ausweisen als die entsprechende Rückstellung, erfolgt der Ausweis im Berichtsjahr auf der Aktivseite als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Robos GmbH & Co. KG

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Halbfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Sondereinzelkosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch Bildung einer Pauschal- und Einzelwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand deshalb nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Bei den Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2023

Robos GmbH & Co. KG

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.09.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 663.829,68 663.829,68
2. geleistete Anzahlungen 0,00 83.350,00 83.350,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 663.829,68 83.350,00 747.179,68
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.309,40 18.260,36 8.500,00 46.069,76
2. lechnische Anlagen und Maschinen 1.046.834,14 46.800,00 34.500,00 1.059.134,14
3. andere Anlagen, Belriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.854,42 49.497,80 1.479.352,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.500,00 33.390,98 8.500,00- 33.390,98
Summe Sachanlagen 2.504.497,96 147.949,14 34.500,00 0,00 2.617.947,10
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 549.682,37 549.682,37
Summe Finanzanlagen 549.682,37 549.682,37
Summe Anlagevermögen 3.718.010,01 231.299,14 34.500,00 0,00 3.914.809,15
kumulierte Abschreibung 01.10.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 30.09.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 547.818,17 42.846,00 590.664,17
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0.00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 547.818,17 42.846,00 590.664,17
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.943,40 3.047,36 5.990,76
2. lechnische Anlagen und Maschinen 994.580,64 30.416,50 34.499,50 990.497,64
3. andere Anlagen, Belriebs- und Geschäftsausstattung 820.846,42 121.601,30 942.447,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.818.370,46 155.065,16 34.499,50 1.938.936,12
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.366.188,63 197.911,16 34.499,50 2.529.600,29
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 30.09.2023 Buchwert Vorjahr 30.09.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.165,51 116.011,51
2. geleistete Anzahlungen 83.350,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 156.515,51 116.011,51
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.079,00 16.366,00
2. lechnische Anlagen und Maschinen 68.636,50 52.253,50
3. andere Anlagen, Belriebs- und Geschäftsausstattung 536.904,50 609.008,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.390,98 8.500,00
Summe Sachanlagen 679.010,98 686.127,50
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 549.682,37 549.682,37
Summe Finanzanlagen 549.682,37 549.682,37
Summe Anlagevermögen 1.385.20g,86 1.351.821,38

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Für die Saldierung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Euro
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Altersteilzeit 30.585,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 37.917,00
Überschuss des Vermögens über die Verpflichtungen aus Altersteilzeitkonten 7.332,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellung Stand 01.10.2022 Auflösung 2022/23 Verbrauch 2022/23 Zuführung 2022/23 Stand 30.09.2023
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
Urlaub 92.632,58 0,00 92.632,58 73.279,60 73.279,60
Langfr. Verpflichtungen zur Saldierung 35.046,58 20.619,42 0,00 16.157,84 30.585,00
Abschlusserstellung 10.000,00 0,00 10.000,00 10.900,00 10.900,00
Abschlussprüfung 12.000,00 1.784,03 10.215,97 10.300,00 10.300,00
Offenlegung 1.400,00 0,00 1.400,00 1.500,00 1.500,00
151.079,16 22.403,45 114.248,55 112.137,44 126.564,60

Die Rückstellung langfr. Verpflichtungen zur Saldierung (Altersteilzeit) waren im Vorjahr als Pensionsrückstellung ausgewiesen. Aufgrund der Umgliederung im Berichtsjahr wird der Wert der Pensionsrückstellung vom 30.09.2022 als Stand 01.10.2022 der Rückstellung für langfristige Verbindlichkeiten zur Saldierung ausgewiesen.

Als sonstige Rückstellungen ist in der Bilanz zum 30.09.2023 lediglich ein Betrag in Höhe von EUR 95.979,60 ausgewiesen, da aufgrund der Saldierung der Rückstellung für langfristige Verpfplichtungen (Altersteilzeit) in Höhe von EUR 30.585,00 mit den Vermögensgegenständen zur Saldierung (Rückdeckungsversicherung) in Höhe von EUR 37.917,00 ein Aktiver Unterschiedbetrag aus der Vermögensverrechnung entsteht.

Betrag der Verbindlichkeiten und der Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit größer ein Jahr Restlaufzeit größer 5 Jahre Sicherung Vermerk
Euro Euro Euro Euro Euro
gegenüber Kreditinstituten 390.066,00 390.066,00 0,00 0,00 390.066,00 3
Vorjahr 395. 818,00 390.752,00 0,00 0,00 395.818,00
aus Lieferungen und Leistungen 247.767,74 247.767,74 0,00 0,00 247.767,74 1
Vorjahr 320.690,51 312.424,99 0,00 0,00 320.690,51
gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 114.044,35 114.044,35 0,00 0,00 114.044,35 1
Vorjahr J23.670,85 123.670,85 0,00 0,00 J23.670,85
sonstige Verbindlichkeiten 423.310,91 218.688,41 48.000,00 156.622,50 0,00 2
Vorjahr 529.824,46 310.727,84 48.000,00 171.096,62 0,00
davon aus Steuern 96.150,49 96.150,49 0,00 0,00 0,00 2
Vorjahr 169.848,54 169.848,54 0,00 0,00 0,00
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 1.610,56 1.610,56 0,00 0,00 0,00 2
Vorjahr 1.913,78 1.913,78 0,00 0,00 0,00
Summe 1.175.189,00 970.566,50 48.000,00 156.622,50 751.878,09
1.370.003,82 1.137.575,68 48.000,00 171.096,62 840.179,36

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte

2 = Ungesichert

3 = Sicherungsübereignung Rollensiebdruckmaschine

Latente Steuerschulden

Zur Entwicklung der latenten Steuerschulden wird auf nachstehende Übersicht verwiesen.

Stand zu Beginn des GJ Veränderung Stand zum Ende des GJ
Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Passive latente Steuern 2.721,69 -1.788,11 933,58

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft für Darlehen der Robos Liegenschaften GmbH in Höhe von maximal EUR 7.000.000,00. Der Stand der mit Bürgschaft besicherten Darlehen beträgt EUR 4.770.190,80. Die Robos Liegenschaften GmbH ist Eigentümerin der Immobilie Im Moldengraben 47, Kornwestheim. Mieterin dieser Immobilie ist die Robos GmbH & Co. KG.

Weiterhin bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Immobilien in Höhe von EUR 4.745.484,54 mit Restlaufzeiten von 6 bis 171 Monaten sowie aus Miet- und Leasingverträgen beweglicher Wirtschaftsgüter in Höhe von EUR 976.127,64 mit Restlaufzeiten von 1 bis 171 Monaten.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der unter Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonitätund des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht erforderlich.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 37 Angestellte und 47 Arbeiter beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Robos Verwaltungs-GmbH geführt.

Geschäftsführer der Robos Verwaltungs-GmbH sind die Herren Simon Reuter und Daniel Sugg.

Vergütung des Geschäftsführers

Eine Angabe der Vergütung der Geschäftsführer erfolgt nicht. Es wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss des Berichtzeitraums von Euro 278.315,88 den Kapitalkonten Il der Gesellschafter gutzuschreiben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kornwestheim, den 31.01.2024

gez. Simon Reuter als Geschäftsführer der Robos Verwaltungs-GmbH

gez. Daniel Sugg als Geschäftsführer der Robos Verwaltungs-GmbH

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Hinweis nach §328 Abs. 1a HGB: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt teilweise in verkürzter Form gemäß §§325 ff. HGB.

Bilanz zum 30.09.2023

Robos GmbH & Co. KG

Kornwestheim

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 156.515,51 116.011,51
II. Sachanlagen 679.010,98 686.127,50
III. Finanzanlagen 549.682,37 549.682,37
1.385.208,86 1.351.821,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.398.789,15 2.593.178,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.563.878,60 1.779.540,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 318.664,99 102.580,40
4.281.332,74 4.475.299,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.724,49 79.991,52
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 7.332,00 0,00
5.745.598,09 5.907.112,64

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 47.612,12 46.053,69
II. Kapitalanteile Kommanditisten 4.382.812,79 4.217.922,28
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
Summe Eigenkapital 4.430.424,91 4.263.975,97
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 27.000,00 27.000,00
C. Rückstellungen 112.050,60 243.411,16
D. Verbindlichkeiten 1.175.189,00 1.370.003,82
E. Passive latente Steuern 933,58 2.721,69
5.745.598,09 5.907.112,64

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

Robos GmbH & Co. KG

Kornwestheim

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.529.679,21 7.123.666,84
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.140.319,49 2.977.429,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 684.609,69 701.281,64
- davon für Altersversorgung EUR 20.011,13 (EUR 42.171,26)
3.824.929,18 3.678.711,52
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 197.911,16 195.147,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.369.872,80 2.529.025,70
5. Erträge aus Beteiligungen 250.000,00 200.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.012,57 30.245,29
- davon Erträge aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB EUR 0,00 (EUR 25.278,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 62.005,94 31.592,79
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 47.409,74 128.129,00
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 2.721,69)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 1.788,11 (EUR 0,00)
9. Ergebnis nach Steuern 282.562,96 791.305,38
10. sonstige Steuern 4.247,08 1.418,00
11. Jahresüberschuss 278.315,88 789.887,38
12. Gutschrift auf Kapitalkonten 278.315,88 789.887,38
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Bestätigungsvermerk

Handelsrecht

An die Robos GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Robos GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Robos GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Mühlacker, den 30.04.2024

Sven-Marco Claus, Wirtschaftsprüfer

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