ECOenergy Friedrichsdorf GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Deil seit 4.4.2023 | Prokura |
Karl Bernhard Jobst Gideon Merkel seit 14.12.2017 | Prokura |
Victor Eduardo Esquivel seit 24.2.2016 | Geschäftsführer |
Oliver Engelken seit 26.10.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dole Europe B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dole Europe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Vorbemerkungen Die Dole Europe GmbH, im Folgenden DEG genannt, hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen beim Amtsgericht Hamburg in das Handelsregister B unter der Nummer HRB 120109. Die DEG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände, die anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Umlaufvermögen Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten der letzten vier Wochen angesetzt. Forderungen sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. angesetzt. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und der Kassenbestand sind zum Nominalbzw. Nennwert bewertet worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. Latente Steuern Latente Steuern werden aus sich in Folgejahren wieder ausgleichenden Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Dabei werden auch die quasi-permanenten Differenzen berücksichtigt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz (zurzeit 32,3 %), der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Es bestehen steuerlich abweichende Wertansätze bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Aus der Gegenüberstellung der temporären Bewertungsunterschiede ergibt sich eine aktive latente Steuer. Die Gesellschaft macht vom ihr zustehenden Aktivierungswahlrecht keinen Gebrauch, sodass in der Bilanz keine aktiven latenten Steuern bilanziert werden. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,80 % (Vorjahr: 2,80 %) p.a., sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,30 % (Vorjahr: 2,40 %) p.a. entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre (Vorjahr: 10) verwendet (Bundesbankzins). Er beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. Vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschale Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren) wurde Gebrauch gemacht. Der aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung resultierende Zinsaufwand in Höhe von TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 493) ist in den Zinsaufwendungen enthalten. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von der HEU- BECK AG verwendet. Der nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 876). Dieser Betrag darf nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem vorstehenden Unterschiedsbetrag entsprechen. Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 91.859 (Vorjahr: TEUR 77.619) gegen die Dole Irland Treasury Limited aus dem Cash Pool, mit TEUR 44.118 (Vorjahr: TEUR 38.734) aus Darlehen an die Dole Receivable DAC sowie mit (TEUR 12.552, Vorjahr: TEUR 9.894) an die Finantic Limited (TEUR 31.566, Vorjahr: TEUR 28.840) in Zusammenhang mit dem globalen Securitization Programm. Weitere TEUR 2.334 (Vorjahr: TEUR 8.102) stammen aus Lieferungen und Leistungen. Die Laufzeit sämtlicher Forderungen ist unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen und Personalaufwendungen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 35.575 aus einem Darlehen gegenüber der Gesellschaft Solvest Ltd. (Vorjahr: TEUR 33.778) sowie mit TEUR 8.283 (Vorjahr: TEUR 1.870) aus Lieferungen und Leistungen. Die Laufzeit des Darlehens wurde zum 1. Januar 2024 um ein weiteres Jahr (bis zum 1. Januar 2025) verlängert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 712) kreditorische Debitoren sowie mit TEUR 258 (Vorjahr: TEUR 1.085) Umsatzsteuerverbindlichkeiten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend § 277 Abs. 1 HGB erfasst und gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 696 (Vorjahr: TEUR 1.733) und aus der Auflösung von Gutschriften, älter als 3 Jahre, mit TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 1.104), sowie Erträge aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen TEUR 502 (Vorjahr: TEUR 0), enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende Erträge aus der Währungsumrechnung:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung:
Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen Im Zinsaufwand sind folgende Beträge aus der Abzinsung enthalten:
Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:
Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl während des Geschäftsjahres 2023 betrug 101 (Vorjahr: 96), davon weiblich 47 (Vorjahr: 43) und männlich 54 (Vorjahr: 53). Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr 2023 sind TEUR 71 Abschlussprüferhonorare (ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen) angefallen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.541 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 232) ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Organe Als hauptberuflicher Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Dole Tropical Europe B. V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Die Gesellschaft wird in den obersten Konzernabschluss der Dole plc, Dublin, Irland, einbezogen, die für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Dole Food Company Inc. und Dole plc unter der SEC-Nummer 001-40695 erhältlich.
Hamburg, den 25. April 2024 Victor Esquivel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023Geschäftstätigkeit Die Dole Europe GmbH, im folgenden DEG genannt, ist verbundenes Unternehmen der Dole plc, Dublin, Irland. Die Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Dole Tropical Europe B. V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Dole plc ist an der New York Stock Exchange in den USA gelistet. Als "public company" veröffentlicht die Dole plc Quartals-, Halbjahres- und Jahresberichte für ihre Shareholder, diese können auf der Internetseite doleplc.com eingesehen werden. Die DEG übernimmt auf Basis eines Distribution Agreements den Vertrieb innerhalb des europäischen Marktes für die Dole Plc Gruppe. DEG vermarktet in Europa Obst (hauptsächlich Bananen und Ananas). Die DEG bezieht die Waren im Wesentlichen von der Schwestergesellschaft Tropical Fruit Europe, LLC (Ananas und Bananen). "Andere Früchte" werden sowohl von anderen Schwestergesellschaften wie auch von Drittlieferanten bezogen. Bei der Übernahme der Vertriebsfunktion für konzernbezogene Ware erfüllt die Gesellschaft weitestgehend die Merkmale einer risikoarmen Vertriebsgesellschaft. Diese Einstufung hat Auswirkungen auf die Preissetzung, die nach den OECD-Verrechnungspreisleitlinien für multinationale Unternehmen erfolgt, und damit auf die ausgewiesene EBIT-Marge. Neben diesen warenbezogenen Tätigkeiten erbringt die DEG IT-, Logistik- und Accounting-Serviceleistungen an verbundene Unternehmen in Europa. DEG unterhält die Betriebsstätte Dole Tropical France in Orléans, Frankreich, die Reifekammern betreibt. Im Juli 2023 wurde die Betriebsstätte in Stelle geschlossen. Entwicklung des Lebensmitteleinzelhandels 2023 Der Gesamtumsatz des FMCG-Marktes (Fast Moving Consumer Goods) im deutschen Lebensmittelhandel stieg im Jahr 2023 um +7,5% im Vergleich zum Vorjahr mit nur 1,6%. Die Umsatzsteigerung ist auf ein gestiegenes Preisniveau zurückzuführen. Dies führte bei den Endverbrauchern zu einer zunehmenden Preisorientierung, während die Qualitäts- und Markenorientierung entsprechend nachließ. Von diesem Trend profitierten vor allem die Discounter, die ihren Marktanteil auf 37,8% steigern konnten, gefolgt von den Supermärkten mit 28,6%. Im Bereich Obst fiel die Umsatzsteigerung mit +6,6% im Vergleich zu 2022 ebenfalls deutlich höher aus. Treiber war hier, analog zu der Gesamtentwicklung, der Preis. Die Mengensteigerung lag bei +0,8%, während der Preis pro Kilogramm um 5,7% stieg. Besonders deutlich fiel die Volumensteigerung bei Steinobst (+13,8%) und bei den Exoten aus (+8,3%), insbesondere hier bei den Avocados (+6,4%). Während bei dem Steinobst die Volumensteigerung mit einem Preisanstieg einher ging, wurde dies bei den Exoten durch vermehrte Werbeaktionen mit entsprechend niedrigen Preisen erzielt. Im Bereich des restlichen Obstes lag die Mengensteigerung jedoch auf sehr geringem Niveau (+0,1%). Einen deutlichen Mengenrückgang verzeichneten Weintrauben (-1,6%), Zitrusfrüchte (-3,6%) und Beeren (-10,8%). Während bei letzteren die durchschnittlichen Preise aufgrund der geringeren Verfügbarkeit um +13,5% gestiegen sind, konnte nur ein leichter Zuwachs im Umsatz von +1,2% erreicht werden. Bei den Ananas fiel der Umsatz mit +2,9% höher aus. Hier lag die Preissteigerung bei +18,0%, jedoch ging das Absatzvolumen um mehr als 12,8% zurück. Das Volumen im Bananensegment lag mit +1,7% nur leicht über Vorjahresniveau, jedoch bei deutlich gestiegenen Preisen (+9,9%). Aufgrund des steigenden Preisbewusstseins bei den Konsumenten verliert der BIO-Anteil (-7,4%) zugunsten konventioneller Ware an Bedeutung. (Quelle: GfK 12/2023 Deutschland). Geschäftsentwicklung der DEG Bedeutender finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse. Bedeutende nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden für die Unternehmenssteuerung nicht verwendet. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 6.541 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 232) aus, was ein Plus von +2.720,1% darstellt. Die Umsatzentwicklung nach den Segmenten "Bananen", "Ananas" und "übrige Früchte" stellt sich wie folgt dar: "Import Service Schwestergesellschaften" bezieht sich auf Umsätze aus dem Importservice für Dole Italien und Dole Griechenland, der in Q4 2022 mit einer Neustrukturierung der Importorganisation der Dole plc endete.
Durch diese Neustrukturierung der Importorganisation kam es zu einer Verschlankung der inner-konzernlichen Lieferketten. Dies hatte Auswirkungen auf die dazugehörigen Intercompany Warenverkäufe der Gesellschaft, die damit in 2023 komplett entfallen sind. Die DEG konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 475.335 (Vorjahr: TEUR 538.275) erzielen. Der Umsatz beinhaltet Serviceleistungen in Höhe von TEUR 3.347 (Vorjahr: TEUR 2.412) und Warenverkäufe in Höhe von TEUR 471.987 (Vorjahr: TEUR 535.863). Zum Vorjahr ist der Warenumsatz um -11,9% gesunken, begründet durch die Umstrukturierung der Importorganisation der Dole plc (die Schwestergesellschaften Dole Hellas und Dole Italy beziehen Latin Produkte nach der Umstellung direkt von der Tropical Fruit Europe, LLC und nicht mehr über den Importservice der DEG). Dies hat insgesamt zu einem Umsatzrückgang von TEUR -119.824 geführt. Der Umsatz aus den Servicedienstleistungen fiel, im Vergleich zum Jahr 2022, deutlich höher aus (TEUR +936). Dieses ist zum Teil auf gestiegene Reifeumsätze des 2022 eröffneten Reifecenter in Frankreich auf TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 232) zurückzuführen. Der verbleibende Zuwachs i.H.v. TEUR +601 ist auf gestiegene Servicedienstleistungen im Konzernverbund zurückzuführen. Der Umsatz im Kernsegment Bananen lag 2023 bei TEUR 330.340 und damit TEUR -63.247 (-16,1%) unter dem Vorjahr, bedingt durch den Wegfall des Importservice TEUR -102.848. Im Kerngeschäft konnte der Umsatz um +13,6% von TEUR 290.740 auf TEUR 330.340 gesteigert werden. Dies ist auf die erwartete Preissteigerung aufgrund von höheren Energiepreisen und einer Aufwertung des US-Dollars zurückzuführen. Das Volumen ist hingegen erwartungsgemäß weiter zurückgegangen (-3,8), hauptsächlich durch den Rückzug vom britischen Markt. Der Volumenrückgang wurde durch den Preisanstieg überkompensiert. Die Entwicklung folgt damit weitestgehend den Erwartungen und dem Branchentrend. Das Ananasgeschäft lag mit einem Warenumsatz von TEUR 55.408 und einem Minus von 8,0% erwartungsgemäß deutlich unter Vorjahresniveau (TEUR 60.234). Dies ist auch hier durch den Wegfall der Importorganisation begründet (TEUR -13.213). Im Kerngeschäft verzeichnen wir einen Zuwachs von +17,8% bzw. TEUR 8.388. Hier konnte das Verkaufsvolumen leicht um 0,4% auf 5,4 Millionen Boxen gesteigert werden. Damit ist es gelungen, sich gegen den weiterhin negativen Branchentrend mit seit 2020 kontinuierlich rückläufigen Konsumentwicklungen, zu behaupten. Die erzielte Preissteigerung (+16,0%) folgt hingegen der allgemeinen Marktentwicklung. Im Bereich der übrigen Früchte erhöhte sich der Umsatz von TEUR 82.043 um TEUR+ 4.196 (+5,1%) auf TEUR 86.239, trotz Wegfall des Importservices für die Schwestergesellschaften (TEUR -3.763). Im Kerngeschäft verzeichnen wir ein Umsatzplus von TEUR +7.959 (+10,2%). Damit wurde die Erwartung eines Umsatzniveaus auf Vorjahr, trotz des erwarteten Volumenrückganges, deutlich übertroffen. Dieses ist, analog der allgemeinen Entwicklung im Obstsegment, auf ein deutlich gestiegenes Preisniveau zurückzuführen. Auch die beiden größten Segmente im Bereich der übrigen Früchte, Trauben und Trendbeeren, folgten in der Entwicklung im Groben den Marktentwicklungen. Der Umsatz mit Trauben erhöhte sich, bei geringerem Volumen und deutlich höherem Preisniveau, um +9,6% (TEUR +4.011) auf TEUR 45.778. Der Umsatz mit Trendbeeren steigt, mit einem Plus von 12,3% (TEUR +1.701), ebenfalls deutlich. Auch hier ist der Zuwachs auf ein sehr hohes Preisniveau zurückzuführen. Dieses wurde insbesondere durch die geringe Warenverfügbarkeit am Jahresende getrieben. Die abgesetzte Menge ist entsprechend rückläufig. Im Bereich der Zitrusfrüchte ist der Umsatz hingegen um -23,2% (TEUR -3.013) auf TEUR 9.986 gesunken. Zu erwähnen ist zudem die weiterhin sehr positive Entwicklung bei den Avocados. Hier konnte der Umsatz hauptsächlich mengengetrieben um +76,5% (TEUR +4.245) auf TEUR 9.795 weiter gesteigert werden. Hauptgrund ist weiterhin die intensive Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft Dole Europe B.V. in den Niederlanden bei der Beschaffung. Die Entwicklung bei den Obstsorten, die aufgrund ihres geringeren Umsatzanteils zur Gruppe der anderen Früchte zusammengefasst sind, ist ebenfalls positiv zu erwähnen. Hier lag der Umsatz +24,7% (TEUR 1.014) über dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf die gute Absatzentwicklung, speziell im Bereich der Discounter zurückzuführen ist. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte von 97% auf 95% gefallen. Hintergrund ist im Wesentlichen der Wegfall des Liefergeschäftes mit den Schwestergesellschaften Dole Italien und Dole Griechenland, welche auf Basis eines Fixpreises abgewickelt wurden. Des Weiteren war das Vorjahr durch gestiegene Kosten entlang der Lieferkette belastet, die im Rahmen der Transferpreisregelung an die DEG weitergegeben wurden. Dies hatte zu einem erhöhten Materialaufwand geführt. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um -3,1% (TEUR -318) gesunken. Dieses ist zu großen Teilen auf die im Vergleich zum Vorjahr geringen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen zurückzuführen (TEUR -2.030). Die Ausgaben für Löhne und Gehälter haben sich aufgrund einer gestiegenen durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern im Geschäftsjahr und Gehaltssteigerungen ebenfalls um (TEUR 1.569) erhöht. Die übrigen TEUR 143 entfallen auf die damit verbundenen höheren Sozialbeiträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit -51,1% (TEUR -2.019) unter den Vorjahreszahlen 2022. Diese Verringerung stammt zum größten Teil (TEUR -1.037) aus niedrigeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie weniger Ausbuchungen von Verbindlichkeiten aufgrund von Verjährungen (TEUR -764). Der verbleibende Teil (TEUR -720) kommt aus geringeren Erträgen aus der Währungsumrechnung sowie aus der Anpassung der Pensionsrückstellung zum Jahresende (TEUR +502, Vorjahr: 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 7.962, i. Vj. TEUR 6.916) liegen mit TEUR +1.046 (15,1%) über dem Vorjahresniveau. Diese beinhalten u.a. Rechts- und Beratungskosten (TEUR 1.407, i. Vj. TEUR 1.288), Werbekosten (TEUR 1.164, i. Vj. TEUR 1.042), Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung (TEUR 1.047, i. Vj. TEUR 763). Die restlichen TEUR +521 beinhalten unter anderem höhere Aufwendungen für Leasing sowie Reisekosten. Die Abschreibungen erhöhten sich nur leicht um TEUR 22 auf TEUR 547. Zinserträge abzüglich -aufwand lagen mit TEUR 3.141 deutlich über den Vorjahreszahlen, hauptsächlich bedingt durch höhere Zinserträge aus gegebenen Darlehen an verbundene Unternehmen. Insgesamt erhöhte sich der Jahresüberschuss 2023 von TEUR 232 auf TEUR 6.541 und liegt damit deutlich über den Erwartungen. Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis zum einen durch die geringeren Pensionsaufwendungen von TEUR 2.581 und zum anderen durch die gesunkenen Materialaufwendungen, gemessen am Umsatz, von 97% auf 95%. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich um TEUR 1.651 auf TEUR 3.136 gegenüber 2022 erhöht und folgen damit dem Ergebnis der Gesellschaft in 2023. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist um TEUR 11.785 (+8,8%) von TEUR 134.221 auf TEUR 146.006 gestiegen. Dieses erklärt sich auf der Aktivseite im Wesentlichen aus den gestiegenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 13.692. Zum 31. Dezember 2023 wurden insgesamt Forderungen im Rahmen eines "Securitization Agreements" in Höhe von EUR 44,1 Mio. (i. Vj. EUR 38,7 Mio.) verkauft. Der Ausgleich der daraus resultierenden Forderungen erfolgt über den Zahlungseingang des ursprünglichen Debitors. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen innerhalb der Dole-Gruppe stiegen insgesamt deutlich um TEUR +13.702 auf TEUR 138.311 aus Cashpool und Darlehensforderung. Der Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um TEUR +308. Auf der Passivseite reduzierten sich die, lt. Gutachten von Willis Towers Watson ermittelten, Pensionsrückstellungen (TEUR -839) auf TEUR 15.910. Die sonstigen Rückstellungen lagen um TEUR 3.694 mit TEUR 12.705 unter 2022, was sich vor allen Dingen durch niedrigere vertriebsbezogene Rückstellungsverpflichtungen in 2023 erklärt. Die Steuerrückstellungen verringerten sich im Vergleich zu 2022 um TEUR 300. Durch ein aktives Working-Capital Management erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten um TEUR 2.718. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bewegen sich resultierend aus gestiegenen Warenlieferungen mit TEUR 43.858 deutlich höher als im Vorjahr (TEUR +8.210). Die sonstigen Verbindlichkeiten lagen TEUR 849 unter dem Vorjahreswert aus 2022, was im Wesentlichen an einem Rückgang der kreditorischen Debitoren lag. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 44% im Vergleich zum Vorjahr (43%). Sowohl die Finanzierung als auch die Geldanlage finden im Rahmen des Cash-Pools innerhalb der Dole-Gruppe statt. Den Zahlungsverpflichtungen konnte Dole jederzeit nachkommen. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Risiken der künftigen Entwicklung stellen sich in absteigender Reihenfolge wie folgt dar: Absatzrisiken bestehen hauptsächlich durch die starke Dominanz weniger Einzelhandelsketten und deren Preisdruck im europäischen, aber insbesondere auch im deutschen Lebensmittelhandel. Die Vorteile einer qualitativen, zuverlässigen und kosteneffizienten Beschaffung, die die hohen Anforderungen bzgl. Nachhaltigkeit und Zertifizierungen erfüllt, werden dieses Risiko weiterhin gering halten. Ungünstige Witterungsbedingungen, Naturkatastrophen, Pflanzenkrankheiten, Schädlinge und andere natürliche Gegebenheiten, einschließlich der Auswirkungen des Klimawandels, können erhebliche Engpässe bei der Warenverfügbarkeit hervorrufen. Durch eine breite Streuung bei der Beschaffung in den Herkunftsländern kann dieses Risiko erheblich minimiert werden. Durch den Krieg in der Ukraine und weiteren Unruhen im Nahen Osten ist von weiterhin weltweit volatilen Rohstoffpreisen und stark schwankenden Währungskursen auszugehen. Hier bleibt eine gewisse Unsicherheit, inwieweit mögliche zukünftige Kostensteigerungen am Markt zeitnah weitergegeben werden können. Das Liquiditätsrisiko wird durch die stabile konzerninterne Finanzierung und die Eingliederung in das globale Cash-Pool Management, die eine nachhaltige und solide Liquidität gewährleistet, gemindert. Das Währungsrisiko ist begrenzt, da der überwiegende Teil der Geschäftstätigkeit im EURO-Raum besteht. Die DEG ist Bestandteil des Risikomanagement-Systems der Dole-Gruppe auf Konzernebene. Chancen sehen wir insbesondere durch das vertikal integrierte Geschäftsmodell der Dole-Gruppe, das eine Kontrolle der gesamten Lieferkette von den eigenen Plantagen, über die Schiff-Fracht bis zu Reifung und Lagerung ermöglicht und der DEG damit eine planbare und kontrollierte Beschaffung ermöglicht. Dies ist im Zuge der steigenden Anforderungen an Nachverfolgbarkeit, Produktsicherheit und Einhaltung sozialer Standards entlang der gesamten Lieferkette ein signifikanter Vorteil. Auch die Größe und die Diversität der zur Dole-Gruppe gehörenden Unternehmen ermöglicht es der DEG, die betriebliche Effizienz zu maximieren und durch Synergien im Konzernverbund von niedrigen Kosten im Bereich Beschaffung und Logistik zu profitieren, sowie gemeinsam zu wachsen. Insgesamt bewerten wir die Chance durch das vertikal integrierte Geschäftsmodell der Dole-Gruppe als hoch. Ausblick Die Gesellschaft rechnet für 2024 mit einer Umsatzsteigerung von circa 2,01% gegenüber 2023. Für das Segment Banane wird insgesamt mit einer Umsatzsteigerung von etwa 1,07% im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Dieses Umsatzplus ist auf eine Volumensteigerung von ca. 6,37% zurückzuführen, die hauptsächlich der DACH-Region zugeordnet werden kann. Dem gegenüber steht ein gesunkenes Preisniveau, welches auf gesunkene Schifffahrtsraten und einer Erholung der Euro-Kurse zurückzuführen ist, da beides den Marktpreis negativ beeinflusst. Im Segment Ananas liegt der prognostizierte Umsatz für das Kerngeschäft mit -5,53% deutlich unter dem Umsatz von 2023. Es wird erwartet, dass sich die Marktpreise analog zu den Bananen negativ entwickeln werden. Zudem wird auch mit einem Rückgang der Volumina gerechnet, da aufgrund von Wetterverhältnissen in den Anbauländern mit insgesamt weniger verfügbarer Ware gerechnet wird. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr im Bereich der übrigen Früchte (im Wesentlichen Weintrauben, Avocados und Beeren) wird im Jahr 2024 mit einem Umsatzplus im zweistelligen %-Bereich gerechnet. Auch hier resultiert die Entwicklung aus gestiegenem Volumen bei gleichzeitig gesunkenem Preisniveau. Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einer besseren Verfügbarkeit der Ware im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren entwickelt sich das, im Laufe des zweiten Quartals 2022 in Betrieb gegangene Reifecenter in Frankreich nach Wunsch. Hier werden die Reifekapazitäten sukzessive erweitert. Für 2024 rechnen wir mit einer Vollauslastung. In diesem Zusammenhang wird ein steigender Serviceumsatz aus der Erbringung von Reifedienstleistungen erwartet. Für 2024 rechnen wir mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen auf Vorjahresniveau. Diese Erwartung resultiert im Wesentlichen auf der Annahme einer gestiegenen Absatzmenge, einer weiterhin schlanken Organisations- und Kostenstruktur, sowie einer weiteren Fokussierung auf Prozessverbesserungen und IT-Lösungen im Bereich der Supply Chain Optimierung.
Hamburg, 25. April 2024 Victor Esquivel, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dole Europe GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dole Europe GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dole Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 25. April 2024 KPMG
AG
Kniese, Wirtschaftsprüfer Falke, Wirtschaftsprüfer |
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