MZ Medien Zentrum GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen sowie bespielten Ton- und Bildträgern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carla Scheunemann seit 5.8.2025 | Prokura |
Sascha Heinen seit 5.10.2020 | Prokura |
Paul Christian Schwellenbach seit 5.9.2018 | Prokura |
Holger Dr. Schneider seit 17.5.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VEMAG Verlags- und Medien AktiengesellschaftKölnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021INHALTSVERZEICHNIS Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 - Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 - Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 - Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 - Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2021 - Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 - Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2021 Konzernlagebericht 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
KONZERNANHANG 2021der VEMAG Verlags- und Medien AktiengesellschaftKölnVORBEMERKUNG Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, eingetragen im Handelsregister unter HRB 22291 beim Amtsgericht Köln, wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, der Deutschen Rechnungslegungsstandards und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. A. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den VEMAG-Konzernabschluss sind im Wege der Vollkonsolidierung neben der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen einbezogen, die unter der einheitlichen Leitung der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft stehen und an denen dem Mutterunternehmen unmittelbar sämtliche Stimmrechte oder die Mehrheit der Stimmrechte zustehen:
Tabelle 1: Der Konsolidierungskreis der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021 Die zum Organkreis der VEMAG Verlags- und Medien AG zählenden Tochtergesellschaften ("Organgesellschaften), d.h. alle Gesellschaften mit Ausnahme von Planet Medien GmbH, Burkart GmbH, Good Life Books & Media GmbH i.L. und Circon Verlag GmbH, haben einen Beherrschungsund Ergebnisabführungsvertrag mit der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft geschlossen. Die Organgesellschaften machen von den Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB dergestalt Gebrauch, dass sie auf die Aufstellung eines Anhangs und ggfs. eines Lageberichts sowie auf die Offenlegung verzichten. Die Nicht-Organgesellschaften verzichten lediglich auf die Aufstellung eines Lageberichts. B. KONSOLIDIERUNGSMETHODEN Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse schließen alle auf den 31. Dezember ab. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen werden mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Bei der Erstkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge wurden auf diejenigen Bilanzposten verteilt, die stille Reserven enthalten. Der verbleibende Betrag wurde als Firmenwert aktiviert. Die darauf entfallenden, auf die Restnutzungsdauer verteilten Abschreibungen wurden erfolgswirksam verrechnet. Anteile an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich at equity, d. h. mit ihrem anteiligen Eigenkapital, in den Konzernabschluss einbezogen. Als assoziiert gelten nach §311 HGB grundsätzlich alle Unternehmen, die nicht Tochter- oder Gemeinschaftsunternehmen sind und bei denen die Möglichkeit besteht, einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Firmenpolitik auszuüben. Die Ermittlung des anteiligen Eigenkapitals basiert auf dem letzten verfügbaren Jahresabschluss. Im Berichtsjahr wurden keine assoziierten Unternehmen einbezogen. Minderheitenanteile werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Die Umsätze zwischen den konsolidierten Gesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen wurden voll konsolidiert. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden in Vorjahren beim Anlagevermögen und bei den Vorräten eliminiert. Im Berichtsjahr ergaben sich keine eliminierungspflichtigen Zwischengewinne. Die Steuerabgrenzung erfolgt unter Berücksichtigung des DRS 18. C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die im Konzernabschluss erfassten Einzelabschlüsse wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den Vorschriften des HGB aufgestellt und in den Konzernabschluss übernommen. Soweit erforderlich, wurde der Ausweis dem Konzernstandard angepasst. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen vorsichtig geschätzte Nutzungsdauern zugrunde. Markenrechte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über den voraussichtlichen Nutzungszeitraum abgeschrieben, es sei denn, im Rahmen der Neubewertung ergaben sich niedrigere Ansätze. Zum Bilanzstichtag bestehen Geschäfts- oder Firmenwerte, welche bei der Erstkonsolidierung der Circon Verlag GmbH entstanden sind. Diese werden planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden, soweit nicht konsolidiert, mit den Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren wurden zu Fremdherstellungskosten und Einstandspreisen unter Einbeziehung von Produktions-Stücklizenzen und anteiligen Vorkosten der Produktion sowie angemessenen Gemeinkostenzuschlägen einzeln bewertet. Auf schwer verkäufliche Bestände wurden angemessene Wertabschläge nach absatzmarktorientierten Gesichtspunkten vorgenommen. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung bei Inlandsforderungen und bei Auslandsforderungen ausreichend berücksichtigt. Sonstige Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Nennwert zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Es erfolgt die Verrechnung mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung und der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Latente Steuern werden saldiert unter dem entsprechenden Bilanzposten ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Beträge, die auf Fremdwährung lauten, werden mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs ausgewiesen. Die Entwicklung des Finanzmittelfonds ist in der Bilanzposition AKTIVA "B. Umlaufvermögen III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" ausgewiesen. In der Konzern-Kapitalflussrechnung entspricht dies der Position "Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres". Wir verweisen bezüglich der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf die Erläuterung zur Konzernbilanz. Es fanden keine Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden statt. D. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS 1. Erläuterungen zur Konzernbilanz Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (T€, %, etc.) auftreten. 1.1. Aufstellung der Konzernbilanz Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorschriften durch die VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln. 1.2. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) und Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie außerplanmäßige Abschreibungen Die erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem als Anlage beigefügtem "Konzernanlagengitter zum 31.12.2021". Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte "Zugang Abschreibungen" bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagengitters zu entnehmen. Die Beteiligungen bestehen bei folgenden Gesellschaften:
Tabelle 2: Beteiligungsgesellschaften der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021 Es werden die für den Konzern geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Aktive oder passive Unterschiedsbeträge bestehen nicht. Im Rahmen des Jahresabschlusses werden für die Wertansätze der Beteiligungen Werthaltigkeitstests durchgeführt. Im Zuge dessen wurde der Wertansatz der Beteiligung an der fabfab GmbH im Geschäftsjahr 2021 wertberichtigt. 1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und in den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 1.4. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern entfallen in voller Höhe auf zeitliche Differenzen. Aktive und passive latente Steuern wurden im Berichtsjahr saldiert und als aktive Überhänge ausgewiesen. Bei den aktiven latenten Steuern handelt es sich im Wesentlichen um Differenzen bei den Bilanzposten Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen und um eine unterschiedliche Berücksichtigung von Fertigungs- und Materialgemeinkosten bei den Wertansätzen für die Fertigwarenbestände zum Bilanzstichtag. Es wurde ein konzerneinheitlicher Steuersatz zur Ermittlung latenter Steuern von 32 % verwendet, da es sich bei den betroffenen Konzerngesellschaften ausschließlich um inländische Gesellschaften handelt, die dem deutschen Steuerrecht unterliegen. 1.5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Zeitwert entspricht dem von der Versicherung mitgeteilten Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung in Höhe von 500.809,00 € wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Folgende Annahmen wurden getroffen:
Der Zinssatz wurde gemäß § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 6 S. 3 HGB nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren angesetzt. Der Unterschied i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 56.893,00 €. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung musste keine Lohn- und Gehaltssteigerung berücksichtigt werden. Der Wert der verbleibenden Verpflichtung richtet sich nach dem Zeitwert des Aktivwertes. 1.6. Gliederung des Konzern-Eigenkapitals Das Grundkapital in 710.000 auf den Namen der Aktionäre lautende Stückaktien eingeteilt, von denen 71.000 durch die Gesellschaft selbst gehalten werden. Das rechnerische ausgegebene Kapital beträgt somit 8.031.477,56 €. Das Eigenkapital wird nach dem neugefassten DRS 22 ausgewiesen und setzt sich wie folgt zusammen:
Tabelle 3: Konzern-Eigenkapital der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021 Die Hauptversammlung hat am 22.06.2021 beschlossen, eine Bruttodividende von 1.495.260 € auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von 1.798.821,43 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Hauptversammlung hat den Vorstand am 22.04.2021 ermächtigt, im Berichtsjahr bis zu 10% des Gezeichneten Kapitals auf dem Weg des Aktienrückkaufs zu erwerben. Am 18.05.2021 stimmte der Aufsichtsrat dem Beschluss des Vorstands zu, 71´000 Aktien der VEMAG im Nennwert von 12,57 € zum Preis von 42 € durch die Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb erfolgte am 03.06.2021 bzw. 07.06.2021. Mit dem Erwerb soll unter anderem die Möglichkeit geschaffen werden, Anteile des Unternehmens im Zuge von Zusammenschlüssen oder Erwerben oder im Rahmen von Mitarbeiter-Incentivierungsprogrammen entgeltlich oder als Sachleistung auszugeben. In Höhe des Saldos aus latenten Steuern und dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (56.893,00 €) besteht für die Gewinnrücklagen eine Ausschüttungssperre. 1.7. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern des Ifd. Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Sanierung des Hallendachs des von der MZ Medien Zentrum GmbH genutzen Hochregallagers sowie für Kundengutschriften und Personalaufwendungen. 1.8. Verbindlichkeiten und Sicherheiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 579,94 € (im Vorjahr: 0,0 €). Die Tochtergesellschaften haften bis zur Höhe Ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme im Cash-Pool. Die Sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 232.303,94,62 € (im Vorjahr: 354.354,68 €) und Übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 200.211,65 € (im Vorjahr 1.672.034,61 €). 1.9. Passive latente Steuern Zum Bilanzstichtag liegen keine Sachverhalte vor, für die passive latente Steuern zu bilden wären. 2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns gliedern sich wie folgt auf:
Tabelle 4: Gliederung der Konzern-Umsatzerlöse 2021 2.2. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge von 7.025.340,41 € (im Vorjahr 1.698.529,31 €) umfassen im Wesentlichen den Verkaufserlös aus Veräußerung der Geschäftsanteile an der CE Community Editions GmbH in Höhe von 6.000.000,00 €. 2.3. Zinserträge und -aufwendungen Die konsolidierten Zinserträge in Höhe von 12.868,99 € und die konsolidierten Zinsaufwendungen inkl. Zinsprovisionen in Höhe von 60.528,67 € (davon aus Aufzinsung: 51.094,00 €) saldieren sich im Geschäftsjahr zu einem Aufwand von 47.659,68 €. 2.4. Währungskursdifferenzen Der Aufwand in Höhe von 35.116,82 € und Ertrag in Höhe von 774,55 € aus Währungsdifferenzen sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzbereich saldieren sich im Geschäftsjahr zu einem Aufwand in Höhe von 34.342,27 €. 2.5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Einstellungen aktiver latenter Steuerabgrenzungen aufgrund von zeitlichen Differenzen in Höhe von 475 T€ (Vorjahr Zuführung 60 T€) enthalten. Im Jahr 2021 sind Ertragsteuern für das Geschäftsjahr und für frühere Jahre in Höhe von 1.109 T€ abgeflossen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Gewährleistungsverträgen Gegenüber der 100-%-igen Tochtergesellschaft Planet Medien GmbH, Köln (vormals Apollo Intermedia GmbH) wurde eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen, da die Verbindlichkeiten gegenüber Konzernfremden geringfügig sind. Die gegenüber der CE Community Editions GmbH abgegebene Rangrücktrittsvereinbarung wurde im Vorfeld des Verkaufsprozesses von den Parteien aufgehoben. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Tabelle 5: Übersicht Fälligkeiten per 31.12.2021 nach Fälligkeitszeitraum 3. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat unter Bezug auf § 170 Abs. 2 AktG vor, für 2021 eine Dividende von 6.006.600,00 € auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss von 2.562.323,30 € in die Gewinnrücklagen einzustellen. 4. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern ohne die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer 197,4 (Vorjahr 211,7) Mitarbeiter(innen) im Angestelltenverhältnis beschäftigt, davon 40,6 (im Vorjahr 46,9) Teilzeitkräfte. 5. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das im Konzernabschluss enthaltene Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahrs 2021 beträgt 92.750,00 € (Vorjahr 99.375,00 €). 6. Angaben zur Aktionärsstruktur Die Libra 8 GmbH mit Sitz in Berlin hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr unmittelbar die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags-und Medien Aktiengesellschaft gehört. Die Vermar GmbH mit Sitz in Berlin, hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG ebenfalls mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört, da sie mehrheitlich an der Libra 8 GmbH beteiligt ist und ihr daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags-und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen sind. Auch die Vermar AG mit Sitz in Zug, Schweiz hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört, da sie mehrheitlich an der Vermar GmbH beteiligt ist und ihr daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen sind. Schließlich hat uns die Vermarstern Stiftung mit Sitz in Schaan, Liechtenstein gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört. Die Vermarstern Stiftung hat dazu mitgeteilt, dass ihr mehrheitlich die Anteile an der Vermar AG gehören. Ihr sind daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen. Die Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, Berlin, hat uns mit Schreiben vom 02.02.2021 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft hält. Weiterhin hat Frau Jasmin Schröter, Berlin, uns mit Schreiben vom 02.02.2021 gemäß § 20 Abs. 1 AktG vorsorglich mitgeteilt, dass sie mittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG hält. Der Vorstand hat den Gesellschaftern der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft am 19.05.2021 ein Angebot zum Rückkauf von Aktien unterbreitet. Angenommen wurde dieses Angebot von der Libra 8 GmbH am 03.06.2021, von Zeitfracht GmbH & Co. KGaA am 07.06.2021. Beide veräußerten jeweils 35'500 Anteile, so dass die Gesellschaft aktuell 71'000 eigene Anteile hält. Die Zeitfracht Logistik Holding GmbH, Berlin, hat uns mit Schreiben vom 30.06.2021 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft hält. Die Zeitfracht Logistik Holding GmbH, Berlin, ist eine Tochtergesellschaft der Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, welche ihrer Tochtergesellschaft ihre Anteile übertragen hat. 7. Angaben zu übergeordneten Unternehmen gem. § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB Die VEMAG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Vermar GmbH, Berlin, einbezogen, welche sämtliche Anteile an der Libra 8 GmbH, Berlin hält, welche wiederum die Mehrheit der Geschäftsanteile an der VEMAG hält. Die Vermar GmbH legt ihren Konzernabschluss ab dem Jahre 2020 offen. Ebenfalls werden die VEMAG und ihre Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, Berlin, einbezogen, welche ihren Abschluss im Bundesanzeiger offenlegt. 8. Vorstand und Aufsichtsrat Während des Berichtsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten im abgelaufenen Geschäftsjahr an:
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben in den einbezogenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 betrugen 1.242 T€ (im Vorjahr: 1.214 T€). Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2021 betrug € 270.000. 9. Nachtragsbericht Nicht abschließend bewertbar ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung, ob und inwieweit sich der Krieg in der Ukraine, welcher am 24.02.2022 begonnen hat, negativ auf das Geschäftsmodell auswirken wird. Aus diesem Grund wird die aktuelle Situation eng überwacht und es werden Reaktionen auf mögliche daraus resultierende Szenarien evaluiert.
Köln, 11.03.2022 VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft Dr. Holger Schneider Sascha Heinen Dr. Wolfram Simon-Schröter Anlagengitter Konzern
Konzern-Kapitalflussrechnung 2021
Eigenkapital-Veränderungsrechnung nach DRS 22
KONZERNLAGEBERICHT 2021der VEMAG Verlags- und Medien AktiengesellschaftKölnA. GRUNDLAGEN DES GESCHÄFTSMODELLS Die VEMAG-Verlagsgruppe mit der Muttergesellschaft VEMAG Verlags- und Medien AG (VEMAG) entwickelt und vertreibt weltweit inhaltsbezogene Produkte. Den Hauptvertriebskanal bilden die Filialnetze des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), danach folgen die übrigen Absatzwege des stationären und des digitalen Einzelhandels. Die Entwicklung der nationalen und internationalen Absatzmärkte stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar: 1. Branchenentwicklung in Deutschland In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt 2021 preisbereinigt (2015=100) um 2,7% (2020: -5%). Obwohl die Pandemiesituation weiter andauerte, konnte sich die deutsche Volkswirtschaft etwas vom Vorjahr erholen. Dennoch liegt sie noch 2% unter dem Niveau vor der Pandemie 2019. 1 Ökonomen erwarten in diesem Jahr einen Anstieg um 3,6% 2 , rechnen also weiterhin mit einer Erholung. Die Umsätze im deutschen Einzelhandel wuchsen trotz der Krise weiter um real 0,7%, wobei sich deutliche Verschiebungen zwischen Online- und dem durch die Lockdown-Beschränkungen stark eingeschränkten stationären Handel ergaben. 3 Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die anhaltenden Covid 19-Schutzmaßnahmen wirkten sich auf die einzelnen Handelssparten sehr unterschiedlich aus. Der für die VEMAG wichtigste Absatzmarkt LEH wuchs erneut gegenüber Vorjahr um 1 % (2020:13%). Treiber des Wachstums ist laut dem GfK Consumer Index in diesem Jahr jedoch einzig der Preisanstieg von 3,6%, die Mengenentwicklung des Absatzes ist rückläufig mit -2,4%. Insgesamt wurden im Jahr 2021 im LEH 149 Mrd. € umgesetzt (2020: 147,3 Mrd. €). Die Vollsortimenter konnten ihren Marktanteil von 34,6% auf 35,7% steigern, der Umsatz stieg um 2,2 Mrd. €. Die Discounter dominieren mit 42,2% Anteil weiterhin den Markt, müssen jedoch wie im Vorjahr Anteile an die Vollsortimenter abgeben. Schwächer entwickelten sich SB-Warenhäuser (-1,5%), die Drogeriemärkte blieben mit 3,1% Wachstum nahezu konstant. 4
1 Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung vom
14.01.2022
Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist der Umsatz mit Büchern in den zentralen Vertriebswegen um 3,2% gestiegen (2020: -2,3%) und liegt damit sogar um 0,8% über dem Niveau von 2019. Das von den mit der Covid 19-Pandemie verbundenen Einschränkungen besonders betroffene stationäre Geschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,1%. Das deutlichste Umsatzwachstum verzeichneten Kinder- und Jugendbücher (9,4% über 2019). Die bedeutendste Warengruppe Belletristik verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 4,2%, Sachbücher von 1,6% gegenüber dem Jahr 2019. Den deutlichsten Umsatzrückgang verzeichnete die Reiseliteratur mit 26,4%. 5 PwC prognostiziert für die kommenden Jahre bis 2025 ein durchschnittliches Umsatzwachstum im Buchmarkt von 0,6%. 6 2. Branchenentwicklung im europäischen Ausland Nicht nur Deutschland erholt sich langsam von den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie, auch die Wirtschaft der Eurozone wuchs wieder an. Die Statistikbehörde Eurostat schätzt für das Gesamtjahr 2021 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Eurozone von 5,2% (2020: -6,6%). 7
4 GfK Consumer Index Total Grocery 12/2021
https://www.gfk.com/hubfs/CI_12_2021.pdf (01.02.2022).
C. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Marktentwicklung Die seit März 2020 europaweit verhängten Beschränkungen des öffentlichen Lebens haben sich auf das Geschäftsmodell der VEMAG nicht negativ ausgewirkt. Zwar wurden als Reaktion auf die erste Welle Bestellmengen reduziert, im Jahresverlauf kehrte sich dieser Trend jedoch um. Selbst die monatelange Schließung des Buchhandels konnte durch Wachstum im Onlinegeschäft mehr als kompensiert werden. Die auf Kinder und Freizeitgestaltung ausgerichteten Teile des Sortiments profitierten deutlich davon, dass ein Großteil der Bevölkerung einen wesentlichen Teil ihrer Zeit zuhause verbringen musste. Gleichwohl bleibt der Wettbewerb um die Aktionsflächen des Lebensmitteleinzelhandels anspruchsvoll, da der Drang der Publikumsverlage, vermehrt im Buchnebenmarkt aufzutreten, ungebrochen ist und die Bücher der VEMAG sich auch gegenüber umsatzstärkeren Non-Book-Produkten behaupten müssen. Nach dem Ende des Lockdowns haben sich die Absatzzahlen im Aktionsgeschäft deutlich verschlechtert und liegen nun wieder auf dem Niveau des Jahres 2019. 2. Ertragsentwicklung Folgende Effekte sind maßgeblich für die Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr:
Der Konzernumsatz steigt, insbesondere aufgrund von Konsolidierungseffekten, von 73,5 Mio. € auf 79,0 Mio. € (+7,6%). Von den Umsatzerlösen entfallen (vor Erlösschmälerungen (-0,7 Mio. €)) 47,5 Mio. € auf das Inland (Vj.: 47,7 Mio. €), 29,4 Mio. € auf die übrige EU (Vj.: 25,1 Mio. €) und 2,9 Mio. € auf Drittländer (Vj.: 1,4 Mio. €). Das Konzernergebnis vor Ertragssteuern steigt von 6,8 Mio. € auf 12,7 Mio. €. Der Konzern-Jahresüberschuss nach Steuern steigt von 4,4 Mio. € auf 10,0 Mio. €, was einer Nachsteuerumsatzrendite von 12,7% (Vj.: 6,0%) entspricht. Das erzielte EBIT steigt von 7,1 Mio. € auf 12,5 Mio. €, die EBIT-Marge steigt von 9,7% im Vorjahr auf 16,1%. Die Bestandsveränderung stellt den Saldo aus dem Aufbau von Lagerbestand und der Abschreibung von Altware dar. Der Rohertrag steigt gegenüber Vorjahr (36,0 Mio. €) auf 38,7 Mio. €. Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr 13,5 Mio. € (Vj.: 13,4 Mio. €). Die Personalkostenquote in Relation zum Umsatz fällt gegenüber dem Vorjahr von 18,2% auf 17,1%. Die ausgewiesenen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlauf- und des Anlagevermögens bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil bei rund 0,9 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach Saldierung mit den sonstigen betrieblichen Erträgen sinken von 14,5 Mio. € auf 11,4 Mio. €, was insbesondere dem Erlös aus dem Verkauf der CE Community Editions geschuldet ist. Da der Erlös aus dem Verkauf der CE Community Editions GmbH nur zu 5% der Besteuerung unterworfen wird, bleibt die Steuerlast vor Aktiven latenten Steuern gegenüber Vorjahr stabil. Der Konzern-Jahresüberschuss nach Steuern steigt von 4,4 Mio. € im Vorjahr auf 10,0 Mio. €. In Bezug auf das durchschnittlich im Wirtschaftsjahr bilanzierte Konzerneigenkapital errechnet sich eine Konzern-Eigenkapital-Rendite von 30,9% (Vj.: 14,5%) D. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Das ausgegebene gezeichnete Kapital der VEMAG wurde im Berichtsjahr durch einen Aktienrückkauf von 710'000 auf 639'000 Anteile herabgesetzt. Für die Angaben nach § 160 Abs. 1 AktG verweisen wir auf den Anhang. Die Eigenkapital-Ausstattung des Konzerns verbesserte sich gegenüber Vorjahr um rund 4,1 Mio. € (Vj.: 3,6 Mio. €), die Konzernbilanzsumme stieg von 47,3 Mio. € auf 55,0 Mio. €. Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der Aktiva und Passiva wie folgt dar: Die bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen belaufen sich nach Zu- und Abgängen sowie nach Abschreibungen zum Bilanzstichtag auf rd. 2,1 Mio. € (Vj.: 2,5 Mio. €). Wesentlicher Treiber ist neben den regulären Abschreibungen die Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes der fabfab GmbH, Berlin. Das Vorratsvermögen steigt von 7,9 Mio. € auf 9,7 Mio. €. Dadurch steigt die Vorratsquote von 16,6% auf 17,6%. Der Bestand an Unfertigen und Fertigen Erzeugnissen bleibt in Summe gegenüber Vorjahr nahezu unverändert, der deutliche Anstieg ist auf die Zunahme der Geleisteten Anzahlungen zurückzuführen. Um insbesondere den Drucklieferanten aus Asien während der Corona-Krise entgegenzukommen, wird die Ware statt bei Übernahme im Ziel- schon bei Verschiffung im Starthafen fakturiert und bezahlt. Diese Regelung bezieht sich ausschließlich auf den Geldfluss, nicht auf den Gefahrenübergang, so dass sich hieraus keine weiteren Risiken ergeben. Der Forderungsbestand inkl. der Sonstigen Vermögensgegenstände steigt von 26,9 Mio. € auf 30,6 Mio. €. Die Relation der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Bilanzsumme beträgt somit 54,5%. Dem Ausfallrisiko wird durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus bestehen eine Warenkreditversicherung und ein restriktives Forderungsmanagement. Das Konzern-Eigenkapital steigt von rund 31,7 Mio. € auf rund 35,4 Mio. €, die Eigenkapitalquote sinkt damit leicht von 67% auf 65%, bedingt durch eine Verlängerung der Bilanz. Als Betriebsmittelkredit steht der VEMAG eine unbefristete Kreditlinie in Höhe von insgesamt 5,0 Mio. € zur Verfügung. Die Linie wurde am Bilanzstichtag nicht beansprucht. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und rechtzeitig zu erfüllen. E. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Prognosebericht Die wirtschaftliche Entwicklung der VEMAG hängt im Wesentlichen von der Entwicklung ihrer Tochtergesellschaften ab. Die Planung für das Jahr 2021 konnte deutlich übertroffen werden. Für 2022 rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes, sehen uns zugleich aber erheblichen Steigerungen bei den Herstell- und Transportkosten gegenüber. Das erwartete Umsatzwachstum resultiert zur Hälfte aus Preiserhöhungen, die allerdings nicht die drastisch gestiegenen Kosten am Beschaffungs- und Logistikmarkt kompensieren werden. Das Ergebnis 2022 dürfte dadurch deutlich schwächer ausfallen als im Berichtsjahr. 2. Risikobericht Das aktuell größte Risiko für die VEMAG besteht in der angespannten Situation am Beschaffungsmarkt. Als einer der größten Nachfrager grafischer Papiere leiden wir erheblich unter der Verknappung der produzierten Papiermengen. Wir schätzen das Risiko, dass wir nicht ausreichend Papier bekommen, um die uns erteilten Aktionsaufträge erfüllen zu können, als deutlich überdurchschnittlich ein. Dank sehr guter Beziehungen zu unseren wichtigsten Kunden werden wir hier aber in der Lage sein, Aktionstermine zu verschieben oder abzusagen, ohne dass uns über den Umsatzausfall hinaus weiterer Schaden entsteht. Wir erwarten eine weitere Steigerung der Papier- und Energiepreise, die wir nur zum Teil durch Preiserhöhungen ausgleichen können. Weitere Lieferterminverschiebungen durch inzwischen zur Regel gewordene Verspätungen von Schiffslieferungen aus China sind sehr wahrscheinlich; wir gehen aber davon aus, dass wir die Zahlung von vertraglich mit unseren Großkunden vereinbarten Vertragsstrafen in den meisten Fällen werden vermeiden können. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung führt das Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung die reguläre Prüfung der Anlagezeiträume 2017-2019 durch. Das Finanzamt hat seine Absicht erklärt, eine erhebliche Nachforderung zu stellen, ein entsprechender Bescheid lag zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung jedoch noch nicht vor. Die Grundlage des Anspruchs wird vom Vorstand bestritten, daher wurde auch keine Rückstellung dotiert. Nicht abschließend bewertbar ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung, ob und inwieweit sich der Krieg in der Ukraine, welcher am 24.02.2022 begonnen hat, negativ auf das Geschäftsmodell auswirken wird. Aus diesem Grund wird die aktuelle Situation eng überwacht und es werden Reaktionen auf mögliche daraus resultierende Szenarien evaluiert. Es sind keine weiteren bestandsbedrohlichen Risiken erkennbar. 3. Chancenbericht Auch in dem beschriebenen anspruchsvollen Marktumfeld halten wir weiteres Wachstum durch die Weiterentwicklung der bestehenden und die gezielte Auswahl und Akquisition neuer Aktivitäten für möglich. Insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Circon Verlag GmbH, welche auch im zweiten Jahr nach der Übernahme einen positiven Ergebnisbeitrag leistet, verdeutlicht, dass sich bei richtiger Auswahl des Akquisitionsobjekts schnell Erfolge erzielen lassen. Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle bleibt für die VEMAG Verlags- und Medien AG eine Nischenaktivität. Einige erfolgreiche Ansätze, namentlich der Ausbau der Rezeptdatenbank, sollen 2022 vorangetrieben werden. F. BERICHTERSTATTUNG ZUM BERICHT DES VORSTANDS ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN GEM. § 312 AKTG Der Vorstand der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln versichert, gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde. Zum 31.12.2020 belief sich die Anzahl der Mitarbeitenden inkl. Vorstand und Geschäftsführern auf 217. Zum 31.12.2021 beträgt die korrespondierende Anzahl Mitarbeiter 202.
Köln, 11.03.2022 VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft Dr. Holger Schneider Sascha Heinen Dr. Wolfram Simon-Schröter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla- geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 15. März 2022 axis
advisory + audit GmbH
Prof. Dr. Axer, Wirtschaftsprüfer Henseler, Wirtschaftsprüfer Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Apollo Medien GmbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Apollo Medien GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten durch die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Sascha Heinen Dr. Wolfram Simon-Schröter Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Delphin Verlag GmbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Delphin Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Sascha Heinen Dr. Wolfram Simon-Schröter Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der HONOS Verlag GmbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der HONOS Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten durch die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Sascha Heinen Dr. Wolfram Simon-Schröter Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der MZ Medien Zentrum GmbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der MZ Medien Zentrum GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Dr. Wolfram Simon-Schröter Sascha Heinen Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Dr. Wolfram Simon-Schröter Sascha Heinen Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Schwager & Steinlein Verlag GmbH vom 23.08.2021Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Schwager & Steinlein Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:
Köln, den 23.08.2021 Dr. Holger Schneider Dr. Wolfram Simon-Schröter Sascha Heinen |
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