Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 51862
Vorher
JUPITER EINUNDDREISSIG GmbHPestalozzi Verlag GmbHBoje Verlag GmbH
Eingetragen
27.11.2003
Branche
Großhandel mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen sowie bespielten Ton- und BildträgernVerlegen von BüchernEinzelhandel mit Büchern
Gegenstand
der Vertrieb, die Herstellung, der Im- und Export von sowie der Handel mit Medienerzeugnissen wie Büchern, Text-, Ton- und Bildträgern sowie sonstiger Medien- und Handelsmarken, vornehmlich aus dem Bereich des modernen Antiquariats, Serviceleistungen hierzu in jedweder Form und sonstige geschäftliche Aktivitäten im Bereich des Verlagswesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carla Scheunemann
seit 5.8.2025
Prokura
Sascha Heinen
seit 5.10.2020
Prokura
Prokura
Holger Dr. Schneider
seit 17.5.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VEMAG Ventures AG & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

INHALTSVERZEICHNIS

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021

- Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

- Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

- Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

- Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2021

- Konzern-Kapitalflussrechnung 2021

- Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2021

Konzernlagebericht 2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 427.199,22 447.899,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 704.233,01 707.225,58
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.131.432,23 1.155.124,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 572.717,36 572.717,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.047,28 503.005,68
897.764,64 1.075.723,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 50.001,00 273.133,64
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
5. Ausleihungen an Beteiligungen 1,00 1,00
50.002,00 273.134,64
2.079.198,87 2.503.982,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 592.566,02 202.091,85
2. Fertige Erzeugnisse, Waren 6.940.971,06 7.382.733,53
3. Geleistete Anzahlungen 2.170.378,79 292.742,28
9.703.915,87 7.877.567,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.139.792,46 25.617.355,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 73.270,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 430.940,57 1.171.439,99
30.570.733,03 26.862.065,24
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.525.707,38 9.389.308,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 192.002,59 108.897,43
D. Aktive latente Steuern 862.138,00 386.639,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 84.637,00 125.426,00
55.018.332,74 47.253.885,68

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital 8.031.477,56 8.923.947,56
1.1 Gezeichnetes Kapital 8.923.947,56 8.923.947,56
1.2 eigene Anteile -892.470,00 0,00
II. Kapitalrücklage 892.394,76 892.394,76
III. Erwirtschaftetes Kapital 16.434.637,77 16.698.675,94
IV. Konzern-Jahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 10.045.857,37 4.247.470,95
V. Nicht beherrschte Anteile am Eigenkapital 22.316,65 913.094,83
35.426.684,11 31.675.584,04
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 2.438.953,15 944.901,27
3. Sonstige Rückstellungen 11.854.149,47 9.606.108,33
14.293.102,62 10.551.009,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 579,94 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 45.239,32 59,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.820.211,16 2.656.711,25
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 432.515,59 2.370.521,33
5.298.546,01 5.027.292,04
D. Passive latente Steuern 0,00 0,00
55.018.332,74 47.253.885,68

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 79.027.894,45 73.450.225,19
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen 353.689,29 603.358,51
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.025.340,40 1.698.529,31
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 9.020.848,11 7.181.689,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 31.638.803,89 40.659.652,00 30.889.446,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.620.148,76 11.490.820,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.869.126,98 13.489.275,74 1.870.307,26
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 434.032,91 392.680,19
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 491.053,50 565.770,71
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.392.161,66 16.176.129,17
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
davon aus assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.868,99 19.882,26
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.528,67 154.258,06
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 223.132,64 233.170,34
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.602.621,17 2.360.810,42
13. Ergebnis nach Steuern 10.067.334,84 4.456.913,51
14. Sonstige Steuern 22.072,70 20.290,27
15. Konzern-Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 10.045.262,14 4.436.623,24
16. Einstellung in den Posten "Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital" -595,23 189.152,29
17. Konzern-Jahresüberschuss/Fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 10.045.857,37 4.247.470,95

KONZERNANHANG 2021

der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft

Köln

VORBEMERKUNG

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, eingetragen im Handelsregister unter HRB 22291 beim Amtsgericht Köln, wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, der Deutschen Rechnungslegungsstandards und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

A. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den VEMAG-Konzernabschluss sind im Wege der Vollkonsolidierung neben der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen einbezogen, die unter der einheitlichen Leitung der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft stehen und an denen dem Mutterunternehmen unmittelbar sämtliche Stimmrechte oder die Mehrheit der Stimmrechte zustehen:

Name Sitz Anteil der Muttergesellschaft am Kapital in %
Cookpal GmbH (vormals Apollo Medien GmbH) Köln Jeweils 100
Delphin Verlag GmbH
HONOS Verlag GmbH
MZ Medien Zentrum GmbH
Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH
Planet Medien GmbH
Schwager & Steinlein Verlag GmbH
Burkart GmbH Nürnberg
Circon Verlag GmbH München
Good Life Books & Media GmbH i.L. München 80

Tabelle 1: Der Konsolidierungskreis der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021

Die zum Organkreis der VEMAG Verlags- und Medien AG zählenden Tochtergesellschaften ("Organgesellschaften), d.h. alle Gesellschaften mit Ausnahme von Planet Medien GmbH, Burkart GmbH, Good Life Books & Media GmbH i.L. und Circon Verlag GmbH, haben einen Beherrschungsund Ergebnisabführungsvertrag mit der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft geschlossen. Die Organgesellschaften machen von den Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB dergestalt Gebrauch, dass sie auf die Aufstellung eines Anhangs und ggfs. eines Lageberichts sowie auf die Offenlegung verzichten. Die Nicht-Organgesellschaften verzichten lediglich auf die Aufstellung eines Lageberichts.

B. KONSOLIDIERUNGSMETHODEN

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse schließen alle auf den 31. Dezember ab.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode.

Die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen werden mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet.

Bei der Erstkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge wurden auf diejenigen Bilanzposten verteilt, die stille Reserven enthalten. Der verbleibende Betrag wurde als Firmenwert aktiviert. Die darauf entfallenden, auf die Restnutzungsdauer verteilten Abschreibungen wurden erfolgswirksam verrechnet.

Anteile an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich at equity, d. h. mit ihrem anteiligen Eigenkapital, in den Konzernabschluss einbezogen. Als assoziiert gelten nach §311 HGB grundsätzlich alle Unternehmen, die nicht Tochter- oder Gemeinschaftsunternehmen sind und bei denen die Möglichkeit besteht, einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Firmenpolitik auszuüben. Die Ermittlung des anteiligen Eigenkapitals basiert auf dem letzten verfügbaren Jahresabschluss. Im Berichtsjahr wurden keine assoziierten Unternehmen einbezogen.

Minderheitenanteile werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Die Umsätze zwischen den konsolidierten Gesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen wurden voll konsolidiert.

Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden in Vorjahren beim Anlagevermögen und bei den Vorräten eliminiert. Im Berichtsjahr ergaben sich keine eliminierungspflichtigen Zwischengewinne.

Die Steuerabgrenzung erfolgt unter Berücksichtigung des DRS 18.

C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die im Konzernabschluss erfassten Einzelabschlüsse wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den Vorschriften des HGB aufgestellt und in den Konzernabschluss übernommen. Soweit erforderlich, wurde der Ausweis dem Konzernstandard angepasst.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen vorsichtig geschätzte Nutzungsdauern zugrunde. Markenrechte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über den voraussichtlichen Nutzungszeitraum abgeschrieben, es sei denn, im Rahmen der Neubewertung ergaben sich niedrigere Ansätze. Zum Bilanzstichtag bestehen Geschäfts- oder Firmenwerte, welche bei der Erstkonsolidierung der Circon Verlag GmbH entstanden sind. Diese werden planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden, soweit nicht konsolidiert, mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren wurden zu Fremdherstellungskosten und Einstandspreisen unter Einbeziehung von Produktions-Stücklizenzen und anteiligen Vorkosten der Produktion sowie angemessenen Gemeinkostenzuschlägen einzeln bewertet. Auf schwer verkäufliche Bestände wurden angemessene Wertabschläge nach absatzmarktorientierten Gesichtspunkten vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung bei Inlandsforderungen und bei Auslandsforderungen ausreichend berücksichtigt. Sonstige Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Nennwert zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Es erfolgt die Verrechnung mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung und der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung".

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Latente Steuern werden saldiert unter dem entsprechenden Bilanzposten ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Beträge, die auf Fremdwährung lauten, werden mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs ausgewiesen.

Die Entwicklung des Finanzmittelfonds ist in der Bilanzposition AKTIVA "B. Umlaufvermögen III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" ausgewiesen. In der Konzern-Kapitalflussrechnung entspricht dies der Position "Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres".

Wir verweisen bezüglich der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf die Erläuterung zur Konzernbilanz. Es fanden keine Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden statt.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS

1. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (T€, %, etc.) auftreten.

1.1. Aufstellung der Konzernbilanz

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorschriften durch die VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln.

1.2. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) und Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie außerplanmäßige Abschreibungen

Die erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem als Anlage beigefügtem "Konzernanlagengitter zum 31.12.2021".

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte "Zugang Abschreibungen" bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagengitters zu entnehmen.

Die Beteiligungen bestehen bei folgenden Gesellschaften:

Name Sitz Anteil am Kapital in % Stammkapital Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (-)
fabfab GmbH (2020) Berlin 0,5 126.326,00 € - 2.332.435,02 €
hyScore.io GmbH (2020) Berlin 5,22 30.662,00 € - 148.647,72 €

Tabelle 2: Beteiligungsgesellschaften der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021

Es werden die für den Konzern geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Aktive oder passive Unterschiedsbeträge bestehen nicht. Im Rahmen des Jahresabschlusses werden für die Wertansätze der Beteiligungen Werthaltigkeitstests durchgeführt. Im Zuge dessen wurde der Wertansatz der Beteiligung an der fabfab GmbH im Geschäftsjahr 2021 wertberichtigt.

1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und in den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

1.4. Aktive latente Steuern

Die latenten Steuern entfallen in voller Höhe auf zeitliche Differenzen. Aktive und passive latente Steuern wurden im Berichtsjahr saldiert und als aktive Überhänge ausgewiesen. Bei den aktiven latenten Steuern handelt es sich im Wesentlichen um Differenzen bei den Bilanzposten Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen und um eine unterschiedliche Berücksichtigung von Fertigungs- und Materialgemeinkosten bei den Wertansätzen für die Fertigwarenbestände zum Bilanzstichtag.

Es wurde ein konzerneinheitlicher Steuersatz zur Ermittlung latenter Steuern von 32 % verwendet, da es sich bei den betroffenen Konzerngesellschaften ausschließlich um inländische Gesellschaften handelt, die dem deutschen Steuerrecht unterliegen.

1.5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden 764.637,21 €
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 600.000,00 €
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 849.274,21 €
Verrechnete Aufwendungen 0,00 €
Verrechnete Erträge 18.546,63 €

Der Zeitwert entspricht dem von der Versicherung mitgeteilten Aktivwert der Rückdeckungsversicherung.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung in Höhe von 500.809,00 € wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Folgende Annahmen wurden getroffen:

Zinssatz 1,88 %
Erwartete Rentensteigerung 1,00 %
Zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck RT2018G

Der Zinssatz wurde gemäß § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 6 S. 3 HGB nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren angesetzt.

Der Unterschied i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 56.893,00 €.

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung musste keine Lohn- und Gehaltssteigerung berücksichtigt werden.

Der Wert der verbleibenden Verpflichtung richtet sich nach dem Zeitwert des Aktivwertes.

1.6. Gliederung des Konzern-Eigenkapitals

Das Grundkapital in 710.000 auf den Namen der Aktionäre lautende Stückaktien eingeteilt, von denen 71.000 durch die Gesellschaft selbst gehalten werden. Das rechnerische ausgegebene Kapital beträgt somit 8.031.477,56 €.

Das Eigenkapital wird nach dem neugefassten DRS 22 ausgewiesen und setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2021 31.12.2020
Ausgegebenes Kapital 8.031.477,56 8.923.947,56
Kapitalrücklage 892.394,76 892.394,76
Gewinnrücklagen 20.387.849,46 20.678.558,03
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -3.953.211,69 -3.979.882,09
Konzern-Jahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutter-Unternehmen zuzurechnen ist 10.045.857,38 4.247.470,95
Nicht beherrschte Anteile am Eigenkapital 22.316,65 913.094,83
Konzern-Eigenkapital 35.426.684,12 31.675.584,04

Tabelle 3: Konzern-Eigenkapital der VEMAG Verlags- und Medien AG per 31.12.2021

Die Hauptversammlung hat am 22.06.2021 beschlossen, eine Bruttodividende von 1.495.260 € auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von 1.798.821,43 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand am 22.04.2021 ermächtigt, im Berichtsjahr bis zu 10% des Gezeichneten Kapitals auf dem Weg des Aktienrückkaufs zu erwerben. Am 18.05.2021 stimmte der Aufsichtsrat dem Beschluss des Vorstands zu, 71´000 Aktien der VEMAG im Nennwert von 12,57 € zum Preis von 42 € durch die Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb erfolgte am 03.06.2021 bzw. 07.06.2021. Mit dem Erwerb soll unter anderem die Möglichkeit geschaffen werden, Anteile des Unternehmens im Zuge von Zusammenschlüssen oder Erwerben oder im Rahmen von Mitarbeiter-Incentivierungsprogrammen entgeltlich oder als Sachleistung auszugeben.

In Höhe des Saldos aus latenten Steuern und dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (56.893,00 €) besteht für die Gewinnrücklagen eine Ausschüttungssperre.

1.7. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern des Ifd. Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Sanierung des Hallendachs des von der MZ Medien Zentrum GmbH genutzen Hochregallagers sowie für Kundengutschriften und Personalaufwendungen.

1.8. Verbindlichkeiten und Sicherheiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 579,94 € (im Vorjahr: 0,0 €). Die Tochtergesellschaften haften bis zur Höhe Ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme im Cash-Pool.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 232.303,94,62 € (im Vorjahr: 354.354,68 €) und Übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 200.211,65 € (im Vorjahr 1.672.034,61 €).

1.9. Passive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag liegen keine Sachverhalte vor, für die passive latente Steuern zu bilden wären.

2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Konzerns gliedern sich wie folgt auf:

2021 2020
TEUR TEUR
Druckerzeugnisse, Tonträger und Videoproduktionen 79.063 73.428
Lizenzen 682 745
Zwischensumme 79.745 74.173
Erlösschmälerungen -717 -723
Summe 79.028 73.450
Inland 47.593 47.603
Übrige Länder der EU 29.320 25.147
Drittländer 2.832 1.422
Zwischensumme 79.745 74.173
Erlösschmälerungen -717 -723
Summe 79.028 73.450

Tabelle 4: Gliederung der Konzern-Umsatzerlöse 2021

2.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge von 7.025.340,41 € (im Vorjahr 1.698.529,31 €) umfassen im Wesentlichen den Verkaufserlös aus Veräußerung der Geschäftsanteile an der CE Community Editions GmbH in Höhe von 6.000.000,00 €.

2.3. Zinserträge und -aufwendungen

Die konsolidierten Zinserträge in Höhe von 12.868,99 € und die konsolidierten Zinsaufwendungen inkl. Zinsprovisionen in Höhe von 60.528,67 € (davon aus Aufzinsung: 51.094,00 €) saldieren sich im Geschäftsjahr zu einem Aufwand von 47.659,68 €.

2.4. Währungskursdifferenzen

Der Aufwand in Höhe von 35.116,82 € und Ertrag in Höhe von 774,55 € aus Währungsdifferenzen sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzbereich saldieren sich im Geschäftsjahr zu einem Aufwand in Höhe von 34.342,27 €.

2.5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Einstellungen aktiver latenter Steuerabgrenzungen aufgrund von zeitlichen Differenzen in Höhe von 475 T€ (Vorjahr Zuführung 60 T€) enthalten.

Im Jahr 2021 sind Ertragsteuern für das Geschäftsjahr und für frühere Jahre in Höhe von 1.109 T€ abgeflossen.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Gewährleistungsverträgen

Gegenüber der 100-%-igen Tochtergesellschaft Planet Medien GmbH, Köln (vormals Apollo Intermedia GmbH) wurde eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen, da die Verbindlichkeiten gegenüber Konzernfremden geringfügig sind. Die gegenüber der CE Community Editions GmbH abgegebene Rangrücktrittsvereinbarung wurde im Vorfeld des Verkaufsprozesses von den Parteien aufgehoben.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Fälligkeitszeitraum Fälliger Betrag
fällig 2022 T€ 733
fällig 2023-2026 T€ 2.109
fällig nach 2026 T€ 500

Tabelle 5: Übersicht Fälligkeiten per 31.12.2021 nach Fälligkeitszeitraum

3. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat unter Bezug auf § 170 Abs. 2 AktG vor, für 2021 eine Dividende von 6.006.600,00 € auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss von 2.562.323,30 € in die Gewinnrücklagen einzustellen.

4. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern ohne die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer 197,4 (Vorjahr 211,7) Mitarbeiter(innen) im Angestelltenverhältnis beschäftigt, davon 40,6 (im Vorjahr 46,9) Teilzeitkräfte.

5. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers

Das im Konzernabschluss enthaltene Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahrs 2021 beträgt 92.750,00 € (Vorjahr 99.375,00 €).

6. Angaben zur Aktionärsstruktur

Die Libra 8 GmbH mit Sitz in Berlin hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr unmittelbar die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags-und Medien Aktiengesellschaft gehört.

Die Vermar GmbH mit Sitz in Berlin, hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG ebenfalls mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört, da sie mehrheitlich an der Libra 8 GmbH beteiligt ist und ihr daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags-und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen sind.

Auch die Vermar AG mit Sitz in Zug, Schweiz hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört, da sie mehrheitlich an der Vermar GmbH beteiligt ist und ihr daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen sind.

Schließlich hat uns die Vermarstern Stiftung mit Sitz in Schaan, Liechtenstein gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehört. Die Vermarstern Stiftung hat dazu mitgeteilt, dass ihr mehrheitlich die Anteile an der Vermar AG gehören. Ihr sind daher die von der Libra 8 GmbH an der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien zuzurechnen.

Die Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, Berlin, hat uns mit Schreiben vom 02.02.2021 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft hält.

Weiterhin hat Frau Jasmin Schröter, Berlin, uns mit Schreiben vom 02.02.2021 gemäß § 20 Abs. 1 AktG vorsorglich mitgeteilt, dass sie mittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG hält.

Der Vorstand hat den Gesellschaftern der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft am 19.05.2021 ein Angebot zum Rückkauf von Aktien unterbreitet. Angenommen wurde dieses Angebot von der Libra 8 GmbH am 03.06.2021, von Zeitfracht GmbH & Co. KGaA am 07.06.2021. Beide veräußerten jeweils 35'500 Anteile, so dass die Gesellschaft aktuell 71'000 eigene Anteile hält.

Die Zeitfracht Logistik Holding GmbH, Berlin, hat uns mit Schreiben vom 30.06.2021 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als ein Viertel der Aktien der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft hält. Die Zeitfracht Logistik Holding GmbH, Berlin, ist eine Tochtergesellschaft der Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, welche ihrer Tochtergesellschaft ihre Anteile übertragen hat.

7. Angaben zu übergeordneten Unternehmen gem. § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB

Die VEMAG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Vermar GmbH, Berlin, einbezogen, welche sämtliche Anteile an der Libra 8 GmbH, Berlin hält, welche wiederum die Mehrheit der Geschäftsanteile an der VEMAG hält. Die Vermar GmbH legt ihren Konzernabschluss ab dem Jahre 2020 offen.

Ebenfalls werden die VEMAG und ihre Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Zeitfracht GmbH & Co. KGaA, Berlin, einbezogen, welche ihren Abschluss im Bundesanzeiger offenlegt.

8. Vorstand und Aufsichtsrat

Während des Berichtsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Dr. Holger Schneider, Jurist, Overath (Vorstandsvorsitzender)

Herr Sascha Heinen, Betriebswirt, Langenfeld

Herr Dr. Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer, Berlin (seit 10.02.2021)

Dem Aufsichtsrat gehörten im abgelaufenen Geschäftsjahr an:

Herr Hartmut Fromm, Rechtsanwalt, Berlin, Vorsitzender

Herr Thorsten Dirks, Zülpich, Diplom-Ingenieur (seit 24.02.2021)

Herr Christoph Keese, Berlin, Geschäftsführer Digitalberatung

Frau Jasmin Schröter, Unternehmerin; Berlin (seit 19.03.2021)

Herr Marc Sommer, Kaufmann, Mülheim an der Ruhr, stellvertretender Vorsitzender (bis 24.02.2021)

Herr Prof. Dr. Wolfgang Harms, Jurist, Berlin (bis 24.02.2021)

Herr Jürgen Naumann, Filmproduzent, Köln (bis 28.01.2021)

Herr Dr. Henning Wahlers, Rechtsanwalt, Köln (bis 28.01.2021)

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben in den einbezogenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 betrugen 1.242 T€ (im Vorjahr: 1.214 T€).

Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2021 betrug € 270.000.

9. Nachtragsbericht

Nicht abschließend bewertbar ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung, ob und inwieweit sich der Krieg in der Ukraine, welcher am 24.02.2022 begonnen hat, negativ auf das Geschäftsmodell auswirken wird. Aus diesem Grund wird die aktuelle Situation eng überwacht und es werden Reaktionen auf mögliche daraus resultierende Szenarien evaluiert.

 

Köln, 11.03.2022

VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft

Dr. Holger Schneider

Sascha Heinen

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Anlagengitter Konzern

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: 13.119.860,34 € 495.276,92 € -385.631,11 € 0,00 € 13.229.506,15 €
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.586.165,59 € 80.041,32 € 0,00 € 0,00 € 4.666.206,91 €
3. Geschäfts- oder Firmenwert 8.533.694,75 € 415.235,60 € -385.631,11 € 0,00 € 8.563.299,24 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
II. Sachanlagen: 6.595.101,30 € 96.622,25 € -5.720,65 € -22.569,27 € 6.663.433,63 €
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.465.051,04 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 3.465.051,04 €
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.130.050,26 € 87.695,25 € -5.720,65 € -13.642,27 € 3.198.382,59 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 8.927,00 € 0,00 € -8.927,00 € 0,00 €
III. Finanzanlagen: 506.304,98 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 506.304,98 €
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00€ 0,00 € 0,00 €
4. Beteiligungen 464.304,98 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 464.304,98 €
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 42.000,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 42.000,00 €
A. Anlagevermögen 20.221.266,62 € 591.899,17 € -391.351,76 € -22.569,27 € 20.399.244,76 €
Abschreibung
01.01.2021 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: -11.964.735,69 € -171.901,34 € 38.563,11 € 0,00 € -12.098.073,92 €
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -4.138.266,52 € -100.741,17 € 0,00 € 0,00 € -4.239.007,69 €
3. Geschäfts- oder Firmenwert -7.826.469,17 € -71.160,17 € 38.563,11 € 0,00 € -7.859.066,23 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
II. Sachanlagen: -5.519.378,26 € -262.131,57 € 3.487,19 € 12.353,65 € -5.765.668,99 €
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -2.892.333,68 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € -2.892.333,68 €
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -2.627.044,58 € -262.131,57€ 3.487,19 € 12.353,65 € -2.873.335,31 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 € 0,00 €
III. Finanzanlagen: -233.170,34 € -223.132,64 € 0,00 € 0,00 € -456.302,98 €
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
4. Beteiligungen -191.171,34€ -223.132,64 € 0,00 € 0,00 € -414.303,98 €
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -41.999,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € -41.999,00 €
A. Anlagevermögen -17.717.284,29 € -657.165,55 € 42.050,30 € 12.353,65 € -18.320.045,89 €
Buchwert
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: 1.131.432,23 € 1.155.124,65 €
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 € 0,00 €
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 427.199,22 € 447.899,07 €
3. Geschäfts- oder Firmenwert 704.233,01 € 707.225,58 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 €
II. Sachanlagen: 897.764,64 € 1.075.723,04 €
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 572.717,36 € 572.717,36 €
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 € 0,00 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.047,28 € 503.005,68 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 €
III. Finanzanlagen: 50.002,00 € 273.134,64 €
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 € 0,00 €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 € 0,00 €
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 € 0,00 €
4. Beteiligungen 50.001,00 € 273.133,64 €
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 € 1,00 €
A. Anlagevermögen 2.079.198,87 € 2.503.982,33 €

Konzern-Kapitalflussrechnung 2021

in T€ 2021 2020
Konzernjahresüberschuss 10.045 4.247
Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 657 626
Zunahme / Abnahme von Rückstellungen 2.248 3.071
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -2.685 -144
- Zunahme / + Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.618 -1.479
+ Zunahme / - Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 271 850
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -5.206 1
Zinsaufwand / Zinserträge 48 134
Sonstige Beteiligungserträge 0 0
Aufwendungen / Erträge aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Ertragssteueraufwand/-ertrag 2.603 2.361
Einzahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Auszahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Ertragssteuerzahlungen -1.109 -1.796
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.254 7.872
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -495 -294
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 4
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -97 -343
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögens 0 -11
Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 6.000 0
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Einzahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Auszahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Erhaltene Zinsen 13 20
Erhaltene Dividenden 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 5.421 -625
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 330
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.982 0
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 -3.275
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Aufwendungen 0 0
Einzahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Auszahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
Gezahlte Zinsen -61 -154
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.495 -1.704
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.538 -4.803
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 2.137 2.444
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.135
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.389 5.810
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 11.526 9.389

Eigenkapital-Veränderungsrechnung nach DRS 22

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
in T€ Stamm-Aktien Vorzugs-Aktien Summe
Stand am 31.12.2020 8.923,9 - 8.923,9
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile -
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen -
Ausschüttung -
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises -
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag -
Stand am 31.12.2021 8.923,9 - 8.923,9
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile
in T€ Stamm-Aktien Vorzugs-Aktien Summe
Stand am 31.12.2020 - - -
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile - 892,5 - 892,5
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen -
Ausschüttung -
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises -
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag -
Stand am 31.12.2021 - 892,5 - - 892,5
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
in T€ Stamm-Aktien Vorzugs-Aktien Summe Summe
Stand am 31.12.2020 - - - 8.923,9
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: - -
Ausgabe von Anteilen - -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile - - 892,5
Einziehung von Anteilen - -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln - -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen - -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen - -
Ausschüttung - -
Währungsumrechnung - -
Sonstige Veränderungen - -
Änderungen des Konsolidierungskreises - -
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag - -
Stand am 31.12.2021 - - 8.031,5
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
in T€ nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 31.12.2020 892,4 - 892,4
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile -
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen -
Ausschüttung -
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises -
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag -
Stand am 31.12.2021 892,4 - 892,4
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
in T€ gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinn-Rücklagen Summe
Stand am 31.12.2020 - - - 20.678,6 20.678,6
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile - 2.089,5 - 2.089,5
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen 1.798,8 1.798,8
Ausschüttung -
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises -
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag -
Stand am 31.12.2021 - - - 20.387,9 20.387,9
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
in T€ Summe Eigenkapital-Differenz aus Währungs-Umrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzern-Jahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutter-Unternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 31.12.2020 21.571,0 - - 3.979,9 4.247,5 30.762,5
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: - -
Ausgabe von Anteilen - -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile - 2.089,5 - 2.982,0
Einziehung von Anteilen - -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln - -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen - -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen 1.798,8 - 1.798,8 -
Ausschüttung - - 1.495,3 - 1.495,3
Währungsumrechnung - -
Sonstige Veränderungen - 675,4 - 675,4 -
Änderungen des Konsolidierungskreises - - 648,7 - 278,0 - 926,7
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag - 10.045,9 10.045,9
Stand am 31.12.2021 21.280,3 - - 3.953,2 10.045,9 35.404,4
Nicht beherrschende Anteile
in T€ Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapital-Differenz ausWährungsumrechnung und Jahres-Ergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapital-Differenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Summe
Stand am 31.12.2020 822,7 - 90,3 913,1
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile -
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen -
Ausschüttung -
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises - 327,3 - 562,9 - 890,2
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag - 0,6 - 0,6
Stand am 31.12.2021 495,4 - - 473,1 22,3
Konzern-Eigenkapital
in T€ Summe
Stand am 31.12.2020 31.675,6
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.: -
Ausgabe von Anteilen -
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile - 2.982,0
Einziehung von Anteilen -
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen -
Einstellung in/ Entnahme aus Gewinnrücklagen -
Ausschüttung - 1.495,3
Währungsumrechnung -
Sonstige Veränderungen -
Änderungen des Konsolidierungskreises - 1.816,9
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 10.045,3
Stand am 31.12.2021 35.426,7

KONZERNLAGEBERICHT 2021

der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft

Köln

A. GRUNDLAGEN DES GESCHÄFTSMODELLS

Die VEMAG-Verlagsgruppe mit der Muttergesellschaft VEMAG Verlags- und Medien AG (VEMAG) entwickelt und vertreibt weltweit inhaltsbezogene Produkte. Den Hauptvertriebskanal bilden die Filialnetze des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), danach folgen die übrigen Absatzwege des stationären und des digitalen Einzelhandels. Die Entwicklung der nationalen und internationalen Absatzmärkte stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

1. Branchenentwicklung in Deutschland

In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt 2021 preisbereinigt (2015=100) um 2,7% (2020: -5%). Obwohl die Pandemiesituation weiter andauerte, konnte sich die deutsche Volkswirtschaft etwas vom Vorjahr erholen. Dennoch liegt sie noch 2% unter dem Niveau vor der Pandemie 2019. 1 Ökonomen erwarten in diesem Jahr einen Anstieg um 3,6% 2 , rechnen also weiterhin mit einer Erholung.

Die Umsätze im deutschen Einzelhandel wuchsen trotz der Krise weiter um real 0,7%, wobei sich deutliche Verschiebungen zwischen Online- und dem durch die Lockdown-Beschränkungen stark eingeschränkten stationären Handel ergaben. 3

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die anhaltenden Covid 19-Schutzmaßnahmen wirkten sich auf die einzelnen Handelssparten sehr unterschiedlich aus. Der für die VEMAG wichtigste Absatzmarkt LEH wuchs erneut gegenüber Vorjahr um 1 % (2020:13%). Treiber des Wachstums ist laut dem GfK Consumer Index in diesem Jahr jedoch einzig der Preisanstieg von 3,6%, die Mengenentwicklung des Absatzes ist rückläufig mit -2,4%. Insgesamt wurden im Jahr 2021 im LEH 149 Mrd. € umgesetzt (2020: 147,3 Mrd. €). Die Vollsortimenter konnten ihren Marktanteil von 34,6% auf 35,7% steigern, der Umsatz stieg um 2,2 Mrd. €. Die Discounter dominieren mit 42,2% Anteil weiterhin den Markt, müssen jedoch wie im Vorjahr Anteile an die Vollsortimenter abgeben. Schwächer entwickelten sich SB-Warenhäuser (-1,5%), die Drogeriemärkte blieben mit 3,1% Wachstum nahezu konstant. 4

1 Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung vom 14.01.2022
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22 020 811.html (17.01.2022).
2 BmWi; Jahresprojektion 2022 vom 26.01.2022
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/Projektionen-der-Bundesregierung/projektionen-der-bundesregierung-jahresprojektion-2022.html (31.01.2022).
3 destatis; Einzelhandelsumsatz im Dezember 2021 um 5,5 % niedriger als im Vormonat vom 01.02.2022
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/02/PD22_043_45212.html (15.02.2022).

Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist der Umsatz mit Büchern in den zentralen Vertriebswegen um 3,2% gestiegen (2020: -2,3%) und liegt damit sogar um 0,8% über dem Niveau von 2019. Das von den mit der Covid 19-Pandemie verbundenen Einschränkungen besonders betroffene stationäre Geschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,1%. Das deutlichste Umsatzwachstum verzeichneten Kinder- und Jugendbücher (9,4% über 2019). Die bedeutendste Warengruppe Belletristik verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 4,2%, Sachbücher von 1,6% gegenüber dem Jahr 2019. Den deutlichsten Umsatzrückgang verzeichnete die Reiseliteratur mit 26,4%. 5 PwC prognostiziert für die kommenden Jahre bis 2025 ein durchschnittliches Umsatzwachstum im Buchmarkt von 0,6%. 6

2. Branchenentwicklung im europäischen Ausland

Nicht nur Deutschland erholt sich langsam von den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie, auch die Wirtschaft der Eurozone wuchs wieder an. Die Statistikbehörde Eurostat schätzt für das Gesamtjahr 2021 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Eurozone von 5,2% (2020: -6,6%). 7

4 GfK Consumer Index Total Grocery 12/2021 https://www.gfk.com/hubfs/CI_12_2021.pdf (01.02.2022).
5 Börsenverein; Buchmarkt 2021 mit Umsatzplus: "Das Buch ist krisenfest" 06.01.2022 https://www.boersenverein.de/boersenverein/aktuelles/detailseite/buchmarkt-2021-mit-umsatzplus-das-buch-ist-krisenfest/(10.01.2022).
6 PWC; German Entertainment and Media Outlook 2021-2025 https://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/gemo/2021/german-entertainment-media-outlook-2021-2025.pdf (10.01.2022).
7 Eurostat; Pressemitteilung vom 31.01.20.22 - 15/2022 https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/14231867/2-31012022-AP-DE.pdf/fdad5228-08d9-022e-32fe-2091410c75c9 (01.02.2022)

C. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Marktentwicklung

Die seit März 2020 europaweit verhängten Beschränkungen des öffentlichen Lebens haben sich auf das Geschäftsmodell der VEMAG nicht negativ ausgewirkt. Zwar wurden als Reaktion auf die erste Welle Bestellmengen reduziert, im Jahresverlauf kehrte sich dieser Trend jedoch um. Selbst die monatelange Schließung des Buchhandels konnte durch Wachstum im Onlinegeschäft mehr als kompensiert werden. Die auf Kinder und Freizeitgestaltung ausgerichteten Teile des Sortiments profitierten deutlich davon, dass ein Großteil der Bevölkerung einen wesentlichen Teil ihrer Zeit zuhause verbringen musste. Gleichwohl bleibt der Wettbewerb um die Aktionsflächen des Lebensmitteleinzelhandels anspruchsvoll, da der Drang der Publikumsverlage, vermehrt im Buchnebenmarkt aufzutreten, ungebrochen ist und die Bücher der VEMAG sich auch gegenüber umsatzstärkeren Non-Book-Produkten behaupten müssen. Nach dem Ende des Lockdowns haben sich die Absatzzahlen im Aktionsgeschäft deutlich verschlechtert und liegen nun wieder auf dem Niveau des Jahres 2019.

2. Ertragsentwicklung

Folgende Effekte sind maßgeblich für die Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr:

Verkauf der CE Community Editions GmbH und deren Ausscheiden aus dem Konsolidierungskreis,

Leichte Ergebnisverbesserung im Stammgeschäft (exkl. Burkart GmbH, Nürnberg (Burkart), CE, Good Life Books & Media GmbH i.L, München (Good Life))

Rückgang des Lagerbestands an Fertigwaren bei deutlichem Anstieg der Unfertigen Erzeugnisse und gleichbleibend hohem Wertberichtigungsbedarf,

deutlicher Ergebniszuwachs bei der Burkart GmbH.

Der Konzernumsatz steigt, insbesondere aufgrund von Konsolidierungseffekten, von 73,5 Mio. € auf 79,0 Mio. € (+7,6%). Von den Umsatzerlösen entfallen (vor Erlösschmälerungen (-0,7 Mio. €)) 47,5 Mio. € auf das Inland (Vj.: 47,7 Mio. €), 29,4 Mio. € auf die übrige EU (Vj.: 25,1 Mio. €) und 2,9 Mio. € auf Drittländer (Vj.: 1,4 Mio. €). Das Konzernergebnis vor Ertragssteuern steigt von 6,8 Mio. € auf 12,7 Mio. €. Der Konzern-Jahresüberschuss nach Steuern steigt von 4,4 Mio. € auf 10,0 Mio. €, was einer Nachsteuerumsatzrendite von 12,7% (Vj.: 6,0%) entspricht. Das erzielte EBIT steigt von 7,1 Mio. € auf 12,5 Mio. €, die EBIT-Marge steigt von 9,7% im Vorjahr auf 16,1%.

Die Bestandsveränderung stellt den Saldo aus dem Aufbau von Lagerbestand und der Abschreibung von Altware dar.

Der Rohertrag steigt gegenüber Vorjahr (36,0 Mio. €) auf 38,7 Mio. €.

Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr 13,5 Mio. € (Vj.: 13,4 Mio. €). Die Personalkostenquote in Relation zum Umsatz fällt gegenüber dem Vorjahr von 18,2% auf 17,1%.

Die ausgewiesenen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlauf- und des Anlagevermögens bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil bei rund 0,9 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach Saldierung mit den sonstigen betrieblichen Erträgen sinken von 14,5 Mio. € auf 11,4 Mio. €, was insbesondere dem Erlös aus dem Verkauf der CE Community Editions geschuldet ist.

Da der Erlös aus dem Verkauf der CE Community Editions GmbH nur zu 5% der Besteuerung unterworfen wird, bleibt die Steuerlast vor Aktiven latenten Steuern gegenüber Vorjahr stabil.

Der Konzern-Jahresüberschuss nach Steuern steigt von 4,4 Mio. € im Vorjahr auf 10,0 Mio. €. In Bezug auf das durchschnittlich im Wirtschaftsjahr bilanzierte Konzerneigenkapital errechnet sich eine Konzern-Eigenkapital-Rendite von 30,9% (Vj.: 14,5%)

D. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Das ausgegebene gezeichnete Kapital der VEMAG wurde im Berichtsjahr durch einen Aktienrückkauf von 710'000 auf 639'000 Anteile herabgesetzt. Für die Angaben nach § 160 Abs. 1 AktG verweisen wir auf den Anhang. Die Eigenkapital-Ausstattung des Konzerns verbesserte sich gegenüber Vorjahr um rund 4,1 Mio. € (Vj.: 3,6 Mio. €), die Konzernbilanzsumme stieg von 47,3 Mio. € auf 55,0 Mio. €.

Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der Aktiva und Passiva wie folgt dar:

Die bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen belaufen sich nach Zu- und Abgängen sowie nach Abschreibungen zum Bilanzstichtag auf rd. 2,1 Mio. € (Vj.: 2,5 Mio. €). Wesentlicher Treiber ist neben den regulären Abschreibungen die Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes der fabfab GmbH, Berlin.

Das Vorratsvermögen steigt von 7,9 Mio. € auf 9,7 Mio. €. Dadurch steigt die Vorratsquote von 16,6% auf 17,6%. Der Bestand an Unfertigen und Fertigen Erzeugnissen bleibt in Summe gegenüber Vorjahr nahezu unverändert, der deutliche Anstieg ist auf die Zunahme der Geleisteten Anzahlungen zurückzuführen. Um insbesondere den Drucklieferanten aus Asien während der Corona-Krise entgegenzukommen, wird die Ware statt bei Übernahme im Ziel- schon bei Verschiffung im Starthafen fakturiert und bezahlt. Diese Regelung bezieht sich ausschließlich auf den Geldfluss, nicht auf den Gefahrenübergang, so dass sich hieraus keine weiteren Risiken ergeben.

Der Forderungsbestand inkl. der Sonstigen Vermögensgegenstände steigt von 26,9 Mio. € auf 30,6 Mio. €. Die Relation der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Bilanzsumme beträgt somit 54,5%. Dem Ausfallrisiko wird durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus bestehen eine Warenkreditversicherung und ein restriktives Forderungsmanagement.

Das Konzern-Eigenkapital steigt von rund 31,7 Mio. € auf rund 35,4 Mio. €, die Eigenkapitalquote sinkt damit leicht von 67% auf 65%, bedingt durch eine Verlängerung der Bilanz.

Als Betriebsmittelkredit steht der VEMAG eine unbefristete Kreditlinie in Höhe von insgesamt 5,0 Mio. € zur Verfügung. Die Linie wurde am Bilanzstichtag nicht beansprucht.

Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und rechtzeitig zu erfüllen.

E. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung der VEMAG hängt im Wesentlichen von der Entwicklung ihrer Tochtergesellschaften ab. Die Planung für das Jahr 2021 konnte deutlich übertroffen werden. Für 2022 rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes, sehen uns zugleich aber erheblichen Steigerungen bei den Herstell- und Transportkosten gegenüber. Das erwartete Umsatzwachstum resultiert zur Hälfte aus Preiserhöhungen, die allerdings nicht die drastisch gestiegenen Kosten am Beschaffungs- und Logistikmarkt kompensieren werden. Das Ergebnis 2022 dürfte dadurch deutlich schwächer ausfallen als im Berichtsjahr.

2. Risikobericht

Das aktuell größte Risiko für die VEMAG besteht in der angespannten Situation am Beschaffungsmarkt. Als einer der größten Nachfrager grafischer Papiere leiden wir erheblich unter der Verknappung der produzierten Papiermengen. Wir schätzen das Risiko, dass wir nicht ausreichend Papier bekommen, um die uns erteilten Aktionsaufträge erfüllen zu können, als deutlich überdurchschnittlich ein. Dank sehr guter Beziehungen zu unseren wichtigsten Kunden werden wir hier aber in der Lage sein, Aktionstermine zu verschieben oder abzusagen, ohne dass uns über den Umsatzausfall hinaus weiterer Schaden entsteht. Wir erwarten eine weitere Steigerung der Papier- und Energiepreise, die wir nur zum Teil durch Preiserhöhungen ausgleichen können. Weitere Lieferterminverschiebungen durch inzwischen zur Regel gewordene Verspätungen von Schiffslieferungen aus China sind sehr wahrscheinlich; wir gehen aber davon aus, dass wir die Zahlung von vertraglich mit unseren Großkunden vereinbarten Vertragsstrafen in den meisten Fällen werden vermeiden können.

Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung führt das Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung die reguläre Prüfung der Anlagezeiträume 2017-2019 durch. Das Finanzamt hat seine Absicht erklärt, eine erhebliche Nachforderung zu stellen, ein entsprechender Bescheid lag zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung jedoch noch nicht vor. Die Grundlage des Anspruchs wird vom Vorstand bestritten, daher wurde auch keine Rückstellung dotiert.

Nicht abschließend bewertbar ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung, ob und inwieweit sich der Krieg in der Ukraine, welcher am 24.02.2022 begonnen hat, negativ auf das Geschäftsmodell auswirken wird.

Aus diesem Grund wird die aktuelle Situation eng überwacht und es werden Reaktionen auf mögliche daraus resultierende Szenarien evaluiert.

Es sind keine weiteren bestandsbedrohlichen Risiken erkennbar.

3. Chancenbericht

Auch in dem beschriebenen anspruchsvollen Marktumfeld halten wir weiteres Wachstum durch die Weiterentwicklung der bestehenden und die gezielte Auswahl und Akquisition neuer Aktivitäten für möglich. Insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Circon Verlag GmbH, welche auch im zweiten Jahr nach der Übernahme einen positiven Ergebnisbeitrag leistet, verdeutlicht, dass sich bei richtiger Auswahl des Akquisitionsobjekts schnell Erfolge erzielen lassen.

Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle bleibt für die VEMAG Verlags- und Medien AG eine Nischenaktivität. Einige erfolgreiche Ansätze, namentlich der Ausbau der Rezeptdatenbank, sollen 2022 vorangetrieben werden.

F. BERICHTERSTATTUNG ZUM BERICHT DES VORSTANDS ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN GEM. § 312 AKTG

Der Vorstand der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln versichert, gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde.

Zum 31.12.2020 belief sich die Anzahl der Mitarbeitenden inkl. Vorstand und Geschäftsführern auf 217. Zum 31.12.2021 beträgt die korrespondierende Anzahl Mitarbeiter 202.

 

Köln, 11.03.2022

VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft

Dr. Holger Schneider

Sascha Heinen

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021,

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla- geberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt,

holen wir ausreichend geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile,

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 15. März 2022

axis advisory + audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Axer, Wirtschaftsprüfer

Henseler, Wirtschaftsprüfer

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Apollo Medien GmbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Apollo Medien GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten durch die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresüberschuss in Höhe von € 109.895,53.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der Apollo Medien GmbH (Tochtergesellschaft) vom 27. Dezember 2001 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresüberschuss 2020 in Höhe von € 109.895,53 an die VEMAG Verlags- und Medien AG abgeführt.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Sascha Heinen

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Delphin Verlag GmbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Delphin Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresüberschuss in Höhe von € 260.801,68.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der Delphin Verlag GmbH (Tochtergesellschaft) vom 1. Januar 2004 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresüberschuss 2020 in Höhe von € 260.801,68 an die VEMAG Verlags- und Medien AG abgeführt.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Sascha Heinen

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der HONOS Verlag GmbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der HONOS Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten durch die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von € 561.880,64.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der HONOS Verlag GmbH (Tochtergesellschaft) vom 27.12.2001 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresfehlbetrag 2020 in Höhe von € 561.880,64 durch die VEMAG Verlags- und Medien AG übernommen.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Sascha Heinen

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der MZ Medien Zentrum GmbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der MZ Medien Zentrum GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergeben sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von € 65.660,64, sowie ein Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von € 572,84.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der MZ Medien Zentrum GmbH (Tochtergesellschaft) vom 1. Januar 2001 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresfehlbetrag 2020 in Höhe von € 65.660,64 von der VEMAG Verlags- und Medien AG übernommen. Der Gewinnvortrag in Höhe von € 572,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Sascha Heinen

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresüberschuss in Höhe von € 2.742.638,50, sowie ein Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von € 263,36.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH (Tochtergesellschaft) vom 1. Januar 2001 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresüberschuss 2020 in Höhe von € 2.742.638,50 an die VEMAG Verlags- und Medien AG abgeführt. Der Gewinnvortrag in Höhe von € 263,36 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Sascha Heinen

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Schwager & Steinlein Verlag GmbH vom 23.08.2021

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Formen und Fristen hält die alleinige Gesellschafterin der Schwager & Steinlein Verlag GmbH, Köln, die VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln, vertreten die Vorstände Dr. Holger Schneider, Sascha Heinen und Dr. Wolfram Simon-Schröter, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt das Folgende:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 wird in der von der axis advisory & audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter dem 06. Mai 2021 testierten Fassung festgestellt. Hiernach ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresüberschuss in Höhe von € 4.299.692,85.

2.

Gemäß des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags zwischen der VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln (Muttergesellschaft) und der Schwager & Steinlein Verlag GmbH (Tochtergesellschaft) vom 27. Dezember 2001 in der Fassung vom 06. März 2013 wird der gesamte Jahresüberschuss 2020 in Höhe von € 4.299.692,85 an die VEMAG Verlags- und Medien AG abgeführt.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

4.

Der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird dergestalt zugestimmt, dass auf die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie auf die Beachtung der Offenlegungsvorschriften verzichtet wird.

 

Köln, den 23.08.2021

Dr. Holger Schneider

Dr. Wolfram Simon-Schröter

Sascha Heinen

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