Landefeld Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Landefeld seit 3.5.2005 | Geschäftsführer |
Lars Landefeld seit 3.5.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Landefeld Pneumatic GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft befasst sich nahezu ausschließlich mit dem Handel von Druckluft- und Pneumatikartikeln. Die Beschaffung der Druckluft- und Pneumatikartikel erfolgt vornehmlich in Südkorea und China, teilweise auch in Taiwan und den USA. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Situation Im Jahr 2022 hat sich die Weltkonjunktur auf breiter Front und stärker als erwartet verlangsamt, und die Inflation ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Lebenshaltungskostenkrise, die Verschärfung der finanziellen Bedingungen in den meisten Regionen, der Einmarsch Russlands in der Ukraine und die anhaltende COVID-19-Pandemie belasten die Aussichten erheblich. Das globale Wachstum wird sich voraussichtlich von 6,0 Prozent im Jahr 2021 und 3,4 Prozent im Jahr 2022 auf 2,8 Prozent im Jahr 2023 abschwächen. (Quelle: https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/) Dies ist das schwächste Wachstumsprofil seit 2001, abgesehen von der globalen Finanzkrise und der akuten Phase der COVID-19-Pandemie. Die globale Inflation ist von 4,7 Prozent im Jahr 2021 auf 8,7 Prozent im Jahr 2022 gestiegen und wird voraussichtlich auf rd. 7,0 Prozent im Jahr 2023 und auf 4,1 Prozent im Jahr 2024 zurückgehen. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248024/umfrage/inflationsrateweltweit/ :~:text=Im%20Jahr%202022%20ist%20die,Prozent%20gegen%C3%BCber%20dem%20Vorjahr%20prognostiziert) 2. Branchenentwicklung Die Auftragsbücher im Maschinen- und Anlagenbau haben sich im Jahr 2022 gut gefüllt; zugleich kämpfen viele Unternehmen mit zunehmenden Material- und Lieferengpässen. Drastisch zugenommen haben insbesondere Knappheiten von elektrotechnischen und Elektronikkomponenten. Die VDMA-Volkswirte bekräftigen ihre Produktionsprognose von plus 10 Prozent für das laufende Jahr, für 2022 rechnen sie mit einem Produktionsplus von 5 Prozent. (Quelle:https://www.vdi-nachrichten.com/technik/produktion/maschinenbau-verfuegbarkeit-von-arbeitskraeften-wird-zum-standortfaktor/ :~:text=Der%20Branchenverband%20VDMA-%20erwartet%20in,von%203%-2C2%20%25%20erreicht) 3. Geschäftsverlauf Unsere Gesellschaft hat kontinuierlich auf die Zukunft ausgerichtete Konzepte umgesetzt, mit besonderem Schwerpunkt auf der Digitalisierung, Marketingstrategien und Projektentwicklung. Dies hat uns in den letzten Jahren nachhaltiges Wachstum ermöglicht und den Weg für weitere Expansion geebnet. Ein weiterer entscheidender Aspekt unserer zukunftsorientierten Strategie ist die erweiterte Zusammenarbeit mit weiteren renommierten Herstellern. Diese Partnerschaften ermöglichen es uns, unser Portfolio zu erweitern und unsere Marktpräsenz signifikant zu steigern, was uns optimistisch auf die Ausweitung unseres Geschäfts blicken lässt. Unser Kerngeschäft, der Handel mit Pneumatik-, Hydraulik- und Industriebedarfskomponenten samt Zubehör blieb auch im Geschäftsjahr 2022 erfolgreich. Nach bereits erfolgreichen Vorjahren konnten wir im Berichtsjahr ein zufriedenstellendes Jahresergebnis von EUR 3,9 Mio. erreicht werden. 4. Auftragsentwicklung/Umsätze Die Umsätze stiegen im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 um 69,2 % auf EUR 26,2 Mio. an. Die bisher schon gute Auftragslage entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 insbesondere durch die hohe Nachfrage unserer Bestandskunden und unsere hohe Lieferfähigkeit positiv. 5. Finanzierung Da sich auch die Kostenrelationen im Großen und Ganzen vergleichbar zu den Vorjahren verhalten haben, war es im Geschäftsjahr 2022 wie auch in den letzten Jahren möglich, ohne Fremdfinanzierungen auszukommen und die Geschäftsausweitung mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Erforderliche Investitionen sollen ebenfalls aus Eigenmitteln bestritten werden. 6. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt haben wir im Geschäftsjahr 2022 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Entlohnung der Arbeitnehmer erfolgt in Anlehnung an den Branchentarif. C. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist wie im Vorjahr von untergeordneter Bedeutung. Das Vorratsvermögen macht rd. 27 % des Gesamtvermögens aus und besteht zum Bilanzstichtag aus unterwegs befindlicher und vorrätiger Ware. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen und das Vorratsvermögens um 266,7 % ab. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen wie im Vorjahr zu einem bedeutenden Teil aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr im Zusammenhang mit dem Umsatzwachstum um TEUR 5.857,3 erhöht. Die Liquiditätslage ist im gesamten Jahr stabil gewesen; es ergaben sich keine Liquiditätsengpässe. Die Vermögenslage ist insgesamt zufriedenstellend. 2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 71,9 % (im Vorjahr: 54,4 %) und hat sich u. a. aufgrund des Jahresüberschusses 2022 und der Thesaurierung erwirtschafteter Gewinne erhöht. Die Rückstellungen befinden sich insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Während die sonstigen Rückstellungen wegen geringerer Rückstellungen für Personalkosten auf TEUR 926,8 gesunken sind, haben sich die Steuerrückstellungen aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses erhöht. Die Entwicklung der Finanzlage ist nach wie vor stabil und gekennzeichnet durch die Finanzierung mit eigenen Mitteln. Fremdmittel von Banken oder anderen Gesellschaften werden nicht in Anspruch genommen, außer den üblichen kurzfristigen Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten. Damit gibt es keine nennenswerten Zins-, Liquiditäts- und Kreditrisiken. Von untergeordneter Bedeutung ist auch das Fremdwährungsrisiko. Zusammengefasst ergibt sich Folgendes:
3. Ertragslage Die Ertragslage entwickelte sich wie folgt:
Die Betriebsleistung stieg infolge einer guten Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.709,2 auf TEUR 26.176,9. Aufgrund der gesunkenen Materialeinsatzquote hat sich die Rohertragsmarge um 5,2 %-Punkte auf 33,4 % gesteigert. Der Personalaufwand ist aufgrund gestiegener Gehälter und Tantiemen um TEUR 412,2 gestiegen. Die übrigen Aufwendungen befinden sich relativ mit 1,9 % der Betriebsleistung etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt erhöhte sich das Betriebsergebnis um TEUR 3.794,1 (8,3 %-Punkte) auf TEUR 6.147.4. Die wesentlichen Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben dem gut ausgebildeten Personal als wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator betrachten wir unseren Ruf als zuverlässiger, flexibler und schneller Lieferant als die Faktoren, die Basis unseres Erfolgs sind. Veränderungen in der Geschäftsführung haben sich seit Jahren nicht ergeben und sind auch nicht beabsichtigt. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Marktchancen und Risiken Bei der Bewertung der Vorräte ist das Materialpreisrisiko und bei der Bewertung der Forderungen ist das Forderungsausfallrisiko berücksichtigt worden. Darüber hinausgehende bedeutende innerbetriebliche Risiken sind derzeit nicht bekannt. Chancen für weiteres Wachstum liegen in der intensiven Zusammenarbeit mit Lieferanten, der damit verbundenen hohen Lieferbereitschaf und unserem gut aufgestellten Vertrieb. Dessen ungeachtet sind wir uns der Risiken bewusst, die mit der Expansion unserer Geschäftstätigkeiten einhergehen. Der zunehmende Wettbewerbsdruck und die unvorhersehbaren Veränderungen in den Branchen der Endkunden unserer Produkte, wie beispielsweise im Anlagenbau oder in der Automobilindustrie, könnten sich auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Zusätzlich eröffnen sich uns neue Potenziale durch Themen wie die Neuausrichtung auf erneuerbare Energien, Ausbau der Batteriefertigung und grundsätzlich die Ansiedlung von neuen Unternehmen in Deutschland. 2. Voraussichtliche weitere Entwicklung nach dem Bilanzstichtag Im Jahr 2023 sind bisher die Umsatz- und Kostenentwicklung und damit die Ertragslage -trotz der Folgen der weltweiten Corona-Pandemie und des Ukraine-Konfliktes- stabil gewesen. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2023 von einem mit dem Vorjahr 2022 vergleichbaren bzw. sogar verbesserten operativen Ergebnis aus. Inwieweit sich die derzeitige wirtschaftliche Lage und der Ukraine-Konflikt im laufenden Jahr 2023 auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, die Branche, auf die Preise, unsere Auftragslage und damit unsere Ertragslage noch auswirken wird, kann derzeit nicht solide beziffert werden. Konkrete Indizien für eine Beeinträchtigung der Ertragslage liegen derzeit nicht vor, da wir lieferantenseitige Preiserhöhungen an unsere Kundschaft weitergeben können. Erhebliche Investitionen sind in den nächsten Jahren nicht vorgesehen, so dass die gute finanzielle Ausstattung eine solide Grundlage für weiteres Wachstum bildet und eventuelle konjunkturbedingte Einbrüche leichter abgefangen werden können. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Landefeld Pneumatic GmbH hat Ihren Sitz in Kassel und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter der Nummer HRB 6699. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, da die Grenzen des § 267 Abs. 1 HGB, nicht jedoch die Grenzen des § 267 Abs. 2 HGB an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen überschritten worden sind. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Anhang wird - soweit einschlägig - unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bewertet. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlich anerkannten Mindestnutzungsdauern, soweit diese einer wirtschaftlichen Betrachtung nicht entgegenstehen. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Zugrundelegung von Durchschnittspreisen oder zum niedrigeren beilzulegenden Wert bewertet. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nominalwert bewertet. Soweit in den Vorräten Beträge enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt deren Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Ausfallrisiken beachtet. Die Fremdwährungsforderungen werden per 31.12.2022 zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag. Sofern liquide Mittel ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Weise alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert. Rückstellungen mit einer mehrjährigen Restlaufzeit werden mit dem in ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, welcher von der deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Künftige Preis- und Kostenänderungen werden bei der Dotierung der Rückstellungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zu Bilanz 1. Anlagevermögen Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf der letzten Seite dieses Anhangs gegeben. Dort sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechend der Gliederung des Anlagegitters ersichtlich. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Rückstellungen für Personalkosten. Weitere bilanzierte Rückstellungen sind von untergeordneter Bedeutung. 3. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0,0 (i. Vj.: TEUR 1.472,5) enthalten. Die Besicherung der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar: Die Warenlieferungen zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den gesetzlichen Vorschriften zum Eigentumsvorbehalt. Teilweise gibt es gesonderte Regelungen über die AGB der Lieferanten. 4. Latente Steuern Die temporären Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in der Bilanz führen saldiert zu einem Überhang aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 48,5 (i. Vj. passive latente Steuern: TEUR 3,7). Hierbei wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde der Aktivüberhang nicht bilanziert. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz aus der nur handelsrechtlichen Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, geleisteten Anzahlungen, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz aus der nur handelsrechtlichen Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag bei den liquiden Mitteln und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Berichtsjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietverhältnis in Höhe von TEUR 136,6 p.a.. Das Mietverhältnis kann mit einer Kündigungsfrist von 36 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden. IV. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (unter Außerachtlassen der Auszubildenden) durchschnittlich 48 Mitarbeiter beschäftigt. 2. Gesellschaftsorgane Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren: Herr Dipl.-Ing. Marc Landefeld Herr Dipl.-Ökonom Lars Landefeld Die Herren Landefeld sind hauptberuflich als Geschäftsführer in mehreren Unternehmen tätig. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 21.07.2023 von den Geschäftsführern Herrn Marc Landefeld und Herrn Lars Landefeld unterzeichnet. In der Gesellschafterversammlung am 04.08.2023 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2022 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss 2022 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Landefeld Pneumatic GmbH, Kassel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Landefeld Pneumatic GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Landefeld Pneumatic GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 21.07.2023 Prof.
Dr. Ludewig u. Partner GmbH
Dipl.-Kfm. Burkhard Muster, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ök. Dietke Sauer, Wirtschaftsprüferin |
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