Mühlbauer Luftfahrttechnik Gmbh
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und Raumfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Greindl seit 29.11.2012 | Geschäftsführer |
Martin Albrecht seit 26.3.2007 | Geschäftsführer |
Gerd Mühlbauer seit 28.1.2004 | Geschäftsführer |
Michael Ludwig Mühlbauer seit 28.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.04% | |
| 3.60% | |
J***** A******* | 0.36% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MT-Propeller Entwicklung GmbHAttingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gesamtwirtschaftliche Lage Die Folgen der globalen Krisen belasteten die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 % (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Pressemitteilung vom 13. Dezember 2023 - wirtschaftliche Entwicklung; Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Die General Aviation Manufacturers Association (GAMA) berichtet im Rahmen ihrer jährlichen Pressekonferenz zur Lage der Branche über die Lieferungen und Abrechnungen von Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt 2023 . Insgesamt verzeichneten alle Flugzeugsegmente im Vergleich zum Jahr 2022 einen Anstieg der Auslieferungen; die vorläufigen Flugzeugauslieferungen beliefen sich auf 27,8 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 3,6 % entspricht. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt konnte die Fertigungsindustrie der allgemeinen Luftfahrt die Zahl von 4.000 ausgelieferten Flugzeugen überschreiten. Während die Auslieferungen ab 2023 als sehr ermutigend eingestuft wurden, sieht man sich mit Gegenwind durch anhaltende Lieferkettenprobleme konfrontiert: Arbeitskräftemangel, Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit seitens globaler Regulierungsbehörden sowie kurzsichtige Bemühungen zur Eindämmung der Geschäfts- und allgemeinen Luftfahrt, insbesondere in Europa, sind hier zu nennen. Im Vergleich zu 2022 verzeichneten die Flugzeugauslieferungen im Jahr 2023 einen Anstieg der Auslieferungen von Kolbenflugzeugen um 11,8 %, oder 1.682 Einheiten. Die Auslieferungen von Turboprop-Flugzeugen stiegen um 9,6 % auf 638 Stück (Quelle: GAMA, Bericht über Flugzeugauslieferungen und -abrechnungen 2023 vom 21. Februar 2024). Der Gesamtbestand der propellergetriebenen Flugzeuge beträgt weltweit ca. 400.000, davon ca. 250.000 in Nordamerika, ca. 70.000 in Europa und ca. 80.000 im Rest der Welt. China, Russland und Indien spielen wegen der militärischen Luftraumstruktur noch keine wesentlich Rolle. Wegen des Neuverkaufs kommt es bei der weltweit alternden Flotte zur verstärkten Umrüstung auf neue, leistungsfähigere Propeller aus Composite-Werkstoffe. Durch die Entwicklung von Mehrblattpropellern und die ständige Erweiterung der Ergänzenden Musterzulassungen (EMZ) durch die Europäische Luftfahrtbehörde EASA bzw. Supplemental Type Certificate (STC) der U.S.Amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA werden deutliche Lärmverminderungen erreicht und Treibstoff gespart. Seit 2020 sind die neuen 7-Blatt-Propeller in der Produktion und erfreuen sich reger Nachfrage. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die MT-Propeller Entwicklung GmbH ist seit der Gründung 1980 ein eigenständiges Familien-Unternehmen in der Luftfahrtbranche und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Propellern für Flugzeuge und Luftkissenfahrzeuge sowie für Windkanäle. Die Gesellschaft besitzt die luftfahrtbehördliche Zulassung der Europäischen Luftfahrtbehörde (EASA) als Entwicklungsbetrieb und Herstellungsbetrieb mit eigener Entwicklungsabteilung. Die Propellerblätter aus Holz-Kunststoff werden mit eigenen Maschinen und Personal hergestellt. Durch die Erweiterung der Produktion in 2022 werden nun größtenteils die Nabenteile aus Leichtmetall selbst produziert und nicht mehr von Unterlieferanten bezogen. Die Endmontage der Propeller erfolgt im eigenen Betrieb. Durch die kontinuierliche Entwicklungstätigkeit konnte die MT-Propeller Entwicklung GmbH die weltweit zweite Position in Bezug auf Propeller für die Allgemeine Luftfahrt (GA) erreichen. Als Hersteller leichter, dauerhafter Composite-Propeller sind wir in diesem Segment Weltmarktführer. Dank der Einhaltung unseres Hygienekonzeptes sowie der organisatorischen Schutzmaßnahmen konnten wir unserer Tätigkeit nachwievor weitesgehend störungsfrei nachgehen. Vor allem die Akzeptanz sowie die Umsetzung der eingerichteten Maßnahmen durch unsere Mitarbeiter war hierfür der wesentliche Schlüssel. Das Niveau der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft blieb gegenüber dem Vorjahr konstant positiv. Ertragslage Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr abermals ein gutes Verkaufsergebnis in Höhe von TEUR 40.868 erzielen. Die Gesellschaft steigerte den Umsatz aufgrund der innovativen Produkte und der unvermindert hohen Nachfrage nach leichten, effizienten Mehrblattpropellern aus Composite-Werkstoffen vor allem auf den nordamerikanischen Märkten. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Kapazitätsauslastung ist kontinuierlich hoch. Durch laufende Erweiterung der luftfahrtbehördlichen Zulassungen konnte der Umsatzerlös um rund 5 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Kosten des Materialaufwands und der bezogenen Leistungen in Höhe von zusammen TEUR 15.287 haben sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Das Rohergebnis ist mit TEUR 26.510 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.589 gestiegen. Die Rohmarge erhöhte sich damit um ca. 14%. Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 8.051 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.363 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr TEUR 13.302 und im Vorjahr TEUR 11.785 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss von TEUR 9.595 ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.081 gestiegen. Vermögenslage Nach dem positiven Geschäftsverlauf der vergangenen Jahre hat sich auch in 2023 das Eigenkapital absolut erhöht. Die Bilanzstruktur blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Neuinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.949 und wurden vollständig aus eigenen Mitteln bezahlt. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, wie an unfertigen Erzeugnissen bzw. an fertigen Erzeugnissen und Waren betrug zum Stichtag 31.12.2023 TEUR 10.381 und erfuhr somit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um TEUR 1.754. Es wird nur auf Bestellung produziert. Die frei verfügbaren liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2023 TEUR 3.744 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.296 gesunken. Die Kapitalstruktur hat sich nur gering verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 2023 gute 74%. Obwohl laufende Ausgaben für Forschung und Entwicklung getätigt wurden und laufende Investitionen zur Verbesserung der Produktion erfolgten, sind keine Bankverbindlichkeiten entstanden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten keine Ausschüttungen, der Gewinn wurde auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. Finanzlage Die Finanzlage der MT-Propeller Entwicklung GmbH ist gut. Alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen konnten termingemäß bedient werden. Es wurden keine Bankkredite oder sonstige Kredite beansprucht. Mit dem im Geschäftsjahr 2023 erzielten Cash Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) in Höhe von TEUR 10.387 (Vorjahr von TEUR 9.106) standen ausreichend Finanzmittel für den täglichen Bedarf zur Verfügung. Zum 31.12.2023 hatte die Gesellschaft liquide Mittel in Form von Bankguthaben bei den Hausbanken in Höhe von TEUR 3.744 zur Verfügung. Eingeräumte Kreditlinien der Hausbanken wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr nicht in Anspruch genommen. Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation gehen wir davon aus, dass wir unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen können. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten innerhalb der Zahlungsfristen und unter Inanspruchnahme von Skonti zu begleichen. Forderungen gegenüber Kunden werden in der Regel über Vorauszahlungen beglichen, ansonsten mit den üblichen Zahlungszielen vereinnahmt. Die Forderungsausfälle sind gering. Mitarbeiter Durch das weiterhin gute Auftragsvolumen und die hohe Kapazitätsauslastung sowie der Erweiterung der Produktion konnte in 2023 die Anzahl der Arbeitsplätze von 98 deutlich auf 115 erhöht werden. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter war und bleibt höchste Priorität. Risiken und Chancen, zukünftige Entwicklung Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken und Chancen messbar und damit steuerbar zu machen. In einem fortlaufenden Prozess erfolgt eine umfassende Marktbeobachtung sowie die systematische Analyse möglicher Risiken und Chancen und deren Einflussfaktoren. Potentielle Risiken und Chancen werden identifiziert und nach ihren Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet. Diese Analyse ist dann wesentlicher Ausgangspunkt weiterer Entscheidungen und Maßnahmen zur Vermeidung oder Absicherung solcher Risiken und Chancen. Die Koordination des Risikomanagements erfolgt durch die Geschäftsführung sowie die leitenden Angestellten, welche die Risiken und Chancen laufend überprüfen und bewerten. Die Tätigkeit der Gesellschaft unterliegt unter Anderem auch der luftfahrtbehördlichen Genehmigung welche ein Risikomanagement zwingend erforderlich macht. Diese Vorschriften müssen bei jedem Zulassungsvorgang angewendet werden. Trotzdem kann es vorkommen, dass Mängel auftreten, die dann in Form von Rückrufaktionen (Service Bulletins, Lufttüchtigkeitsanweisungen) beseitigt werden müssen, um die Flugsicherheit zu gewährleisten. Einige dieser von uns hergestellten Propeller müssen gemäß Service Bulletin Nr. 30 behandelt werden. Dafür sind Rückstellungen gebildet worden. Diese Aktion wird voraussichtlich noch bis Ende 2028 dauern. Weitere Aktionen sind zurzeit nicht bekannt. Ein weiteres, schwierig zu beurteilendes Risiko ist die Produkthaftung in den USA. Da Flugunfälle, aus welchen Gründen auch immer, kaum zu vermeiden sind, besteht die Möglichkeit, in einen Haftungsfall hineingezogen zu werden, auch wenn man nicht schuld ist. Durch verschiedene Gesetze ist zwar die zeitliche Eingrenzung der Produkthaftung auf 18 Jahre ab Auslieferung eingeschränkt, die Höhe der Schadenersatzforderungen aber nicht, zumal solche Unfälle meist mit Personenschaden belastet sind. Es besteht eine Haftpflichtversicherung, die wegen der Kosten allerdings in der Höhe begrenzt ist. Externe Risiken Die Absatzmärkte der Gesellschaft sind international und unterliegen einem steten Wandel der wirtschaftlichen, finanziellen und technologischen Einflussfaktoren, deren Entwicklung auf dem wichtigen US-Markt durch die Diskussion über die Fortführung von Strafzöllen in den USA bzw. die politischen Maßnahmen der US-Regierung geprägt ist. Die Gesellschaft ist so organisiert, dass kritische Entwicklungen frühzeitig erkannt und analysiert werden. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über solche Veränderungen und bedeutsamen Krisen informiert und reagiert durch strategische Entscheidungen bei Organisation, Marktpräsenz, technischen Entwicklungen und luftfahrtbehördlichen Zulassungen. Betriebliche Risiken Hierzu zählen im Wesentlichen die komplexen Risiken der Auswahl der Propeller mit Zubehör und die Auftragsabwicklung sowie der wirtschaftlichen Kostenkalkulation. Die innerbetriebliche Organisation mit dem Qualitätsmanagement überwacht ständig die Herstellungsprozesse und führt Verbesserungen im Produktionsablauf durch. Finanzwirtschaftliche Risiken Unter den finanzwirtschaftlichen Risiken fasst die Gesellschaft das Liquiditätsrisiko, Währungsrisiko sowie das Forderungs-Ausfallrisiko zusammen. Um jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität zu gewährleisten, wird neben Vereinbarungen zur Vorauskasse v.a. aus dem US-Raum stets eine ausreichende Liquiditätsreserve vorgehalten. Durch die Optimierung des Working Capitals werden mögliche Erträge eingesammelt. Dividenden-Ausschüttungen an die Gesellschafter werden immer mit Rücksicht auf die Liquidität festgelegt. Organisatorische Risiken Hierunter fallen in erster Linie Risiken aus der qualitativen und quantitativen Personalausstattung. Die Verfügbarkeit der IT betrifft ebenfalls diesen Bereich. Die Gesellschaft hat sich deshalb vor Jahren schon entschlossen, SAP einzuführen. Sämtliche IT-Prozesse und die IT-Sicherheit werden zentral gesteuert und verantwortet. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Verwendung von qualitative hochwertiger Hard- und Software, sowie gut qualifiziertes und hoch motiviertes Personal ein sehr wichtiges Element sind. Gute Bezahlung der Mitarbeiter und ein gesundes Betriebsklima sind grundsätzliche Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb. Chancen Durch laufende Verbesserungen der Produkte und hochmotivierte Mitarbeiter (3 Testpiloten, 2 Berufspiloten) hat die Gesellschaft einen Stand erreicht, den kein anderer Propellerhersteller der Allgemeinen Luftfahrt (GA) hat. Das bedeutet, dass wir alle Tests und Prüfungen, die für eine Musterzulassung an einem Flugzeug oder Propeller erforderlich sind, selbst ausführen können. Unserem weltweiten Kundenstamm ist das bekannt, weil man sich auf internationalen Luftfahrtmessen, auf denen wir ausstellen, trifft. Die laufenden Innovationen ergeben auch 15 internationale, eigene Patente, die von der Gesellschaft benutzt werden. Lärmreduzierung, Leistungssteigerung und damit verbundene Einsparung von Treibstoff durch Mehrblatt-Propeller sind die Grundlagen des Erfolgs. Zukünftige Entwicklung Die Gesellschaft geht aufgrund der bisherigen Bestelleingänge davon aus, dass die Auslieferungen von hydraulisch verstellbaren Propellern in 2024 mindestens auf dem selben Level wie im vergangenen Jahr sind, wobei die Auswirkungen des im Jahr 2023 weiterhin bestehenden Krieges in der Ukraine noch nicht auf unsere Beschaffungs-/Absatzmärkte absehbar sind. Absehbar sind jedoch die mittlerweile stark angestiegenen Energiekosten aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung, welche zu höheren Energie-, Transport und Herstellungskosten führen. Da wir keine Zulieferbetriebe aus China, Russland oder der Ukraine haben und auch keine Microchips verwenden bzw. verarbeiten, sind wir von diesen Ländern nicht abhängig. Unser Export in diese Länder ist ebenfalls marginal. Zur Erhöhung unserer Produktion haben wir neben den laufenden Investitionen in 2023 eine neue Logistikhalle bezogen, in der neben der kaufmännischen Abteilung auch Warenannahme und Versand untergebracht sind. Zusätzlich wurde die Produktion von Spinnern und Versandkisten von Rain in die neue Halle umgesiedelt um mehr Platz für die Blattproduktion in Rain zu schaffen. Es sind am Flugplatz 3 neue Gebäude entstanden, das erste wie gerade beschrieben, das zweite als Flugzeug-Halle mit Restaurant und das dritte für die zerspanende Fertigung in das die frühere AMZ, die im Juni 2022 übernommen wurde, im Juni 2024 umziehen wird, damit bis auf die Herstellung der Blätter nun alles am Flugplatz Straubing-Wallmühle konzentriert ist. Ziel dieser Investition ist die Steigerung von Qualität und Produktion. Alle 3 Gebäude sind nach den modernsten Standards der Bautechnik gebaut, an das Fernwärmesystem der Flugplatzes angeschlossen und mit Solarpanelen auf den Dächern bestückt um sehr umweltfreundlich zu produzieren. Durch diese Maßnahmen sichern wir die Zukunft der Gesellschaft und schaffen zusätzliche, hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region.
Atting, 31. März 2024 Gerd Mühlbauer, Geschäftsführer der MT-Propeller Entwicklung GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gesamtkostenverfahren Anwendung. DieMT-Propeller Entwicklung GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht uneingeschränkt vergleichbar mit dem Geschäftsjahr, da in 2023 (teilweise) Anlagevermögen aus den Neubauvorhaben zu aktivieren war. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode, pro rata temporis) angesetzt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Selbständig nutzungsfähige Wirtschaftsgüter des beweglichen Anlagevermögens bis zu 800,00 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die steuerlich einzubeziehenden Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung. Das Niederstwertprinzip wurde bei den Vorräten beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Liquide Mittel Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Soweit sie auf fremde Währung lauten, sind sie mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten aktiviert. Kapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Erhaltene Anzahlungen Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Anzahlungsbetrag angesetzt. Soweit sie auf Fremdwährung lauten, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem auf der letzten Seite des Anhangs dargestellten Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen insgesamt 10.900.929,65 Euro. Hiervon entfallen 3.447.231,37 Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf die sonstigen Vermögensgegenstände 357.234,76 Euro. Daneben besteht eine Darlehensforderungen gegenüber der MT-Propeller Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 7.000.000,00 Euro. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der MT-Propeller Entwicklung GmbH beträgt 500.000,00 Euro. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt und entspricht dem Handelsregistereintrag. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschlusskosten (48.000,00 Euro), Buchhaltungskosten (43.000,00 Euro), Personalkosten (449.116,58 Euro) und Gewährleistungen (806.536,06 Euro). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB - davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.018 TEuro Vorjahr: 1.224 TEuro
D. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt werden 115 (Vorjahr: 98) Mitarbeiter beschäftigt. Zusammensetzung der Mitglieder der Geschäftsführung: Herr Gerd Mühlbauer, Ingenieur Herr Michael Mühlbauer, Kaufmann Herr Martin Albrecht, Ingenieur Herr Eric Greindl, Kaufmann Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer in 2023 unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Angaben über das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers werden auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer mitgeteilt. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von 9.594.826,40 Euro ergibt sich nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag von 12.942.166,16 Euro ein Bilanzgewinn in Höhe von 22.536.992,56 Euro.
Atting, den 31. März 2024 MT-Propeller
Entwicklung GmbH
gez. Herr Gerd Mühlbauer gez. Herr Michael Mühlbauer gez. Herr Martin Albrecht gez. Eric Greindl Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MT-Propeller Entwicklung GmbH, Atting Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MT-Propeller Entwicklung GmbH, Atting, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MT-Propeller Entwicklung GmbH, Atting, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Roding, 02. August 2024 Haberzeth
GmbH
gez. Beate Haberzeth |
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