Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 16346
Eingetragen
3.5.1977
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten von WerbeagenturenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Werbeberatung sowie die Planung und Durchführung von Werbemaßnahmen aller Art, einschließlich der Anzeigenvermittlung. Das Unternehmen befasst sich zudem mit Computer-Handel und Softwareentwicklung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Markus Bastian
seit 14.7.2022
Prokura
Christiane Meyer
seit 30.8.2017
Prokura
Geschäftsführer
Sabine Meyer
seit 13.1.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Robert MeyerMRDA Media GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RTO GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die RTO GmbH wurde ursprünglich 1976 als Reisebüro gegründet, das sich insbesondere auf die Vermittlung und Veranstaltung von (Heim-) Reisen der in Deutschland stationierten Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte spezialisiert hatte (Recreation Tours Office).

Die Geschäftstätigkeit begann im Jahr 1988. Der ursprüngliche Geschäftszweck wurde in diesem Jahr aufgegeben und die RTO GmbH in eine Werbeagentur umgewandelt, die sich seither insbesondere auf Werbung für den Erotikbereich und Erotik-Kontaktanzeigen spezialisierte. Das zunächst nur regional betriebene Geschäft wurde im Laufe der späten neunziger Jahre überregional ausgeweitet, sodass die RTO GmbH inzwischen die führende bundesweit tätige Full-Service Media- und Werbeagentur für Erotik-Kontaktanzeigen ist.

Bereits Ende der 90er Jahre, zu Beginn der rasanten internationalen Entwicklung des Internets, hat die RTO GmbH mit der Erotik-Online-Zeitung "Ladies.de" ein eigenes Internetportal etabliert, das heute mit über 80 überregionalen, regionalen und themenbezogenen Ausgaben zu den am meisten besuchten Internetseiten für Erotik-Kontaktanzeigen zählt. Als Online-Verlag veröffentlicht die RTO GmbH daneben inzwischen weitere in der Erotikbranche etablierte Internetportale wie "Kollegin.de" oder "FKK24.de".

Die RTO GmbH ist ein Familienunternehmen, das inzwischen (Stand 31.12.2023) 171 festangestellte Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit (Vj.: 170) und 21 Auszubildende (Vj.: 27) beschäftigt. Die Auszubildenden verteilen sich auf die Ausbildungsberufe Kauffrau/-mann für Büromanagement, Dialogmarketing und Marketingkommunikation, und Mediengestalter.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland zeigte sich im Jahr 2023, nach den pandemiebedingten Einbrüchen in den Jahren 2020 und 2021 und dem Beginn des Ukraine-Kriegs mit den sich hieran anschließenden Folgewirkungen von Rohstoffknappheit und einer hohen Inflation, angespannt. Nach einem robusten Start in das Jahr 2023 zeigten sich ab März die wirtschaftlichen Auswirkungen der hohen Inflation wie insbesondere ein starker Anstieg der Verbraucherpreise sowie die als Maßnahme zur Begrenzung des Inflationsanstiegs erfolgten Zinserhöhungen. Das Bruttoinlandsprodukt fiel entsprechend preisbereinigt im Jahr 2023 um -0,3% (Vorjahr: Anstieg +1,9%), die Entwicklung war in den ersten Monaten des Jahres 2022 noch abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Hinzu kamen im Jahr 2022 die Belastungen durch den im Februar begonnenen Ukraine-Krieg, der sich mit gestiegenen Rohstoff- und Materialkosten, beginnender Inflation und in diesem Zuge gestiegener Zinsen sowie erneut gestörten Lieferketten auf die Wirtschaftsentwicklung ausgewirkt hat und spiegelt damit die im Jahr 2023 schwache Wirtschaftsentwicklung wider.

Entsprechend der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen entwickelten sich auch die verschiedenen Wirtschaftsbereiche uneinheitlich. Die Bereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe gingen um rund 0,9% zurück. Im produzierenden Gewerbe gab es vor Allem Rückgänge im Baugewerbe (-2,6%) und im verarbeitenden Gewerbe (-1,4%). Der Bereich der Energie- und Wasserversorgung legte aufgrund gestiegener Marktpreise bei teils langfristig vereinbarten Beschaffungspreisen kräftig zu (+8,6%). Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich allerdings ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6% und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen.

Erfreulicherweise zeigte sich der Arbeitsmarkt in Zeiten eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds weiterhin robust: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg gegenüber dem Vorjahr leicht auf rund 45,9 Mio. (Vj.: 45,6 Mio.) und lag damit geringfügig über dem Niveau des "Vor-Corona"-Jahres 2019 (45,1 Mio.). Die Verbraucherpreise erhöhten sich mit +5,9% deutlich stärker als im Durchschnitt der Vorjahre und lagen damit insgesamt um +16,7% höher als im Jahr 2020.

2.2 Branchenentwicklung

Nach Erhebungen des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW) ist der Werbemarkt in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund +1,5% auf 48,8 Mrd. Euro gewachsen (Vj.: 48 Mrd. Euro). Dies bedeutete einen nahezu unveränderten Anteil am BIP von rund 1,2 Prozent. Weiterhin sind rund 900.000 Beschäftigte, ebenfalls nahezu unverändert, in der Werbewirtschaft tätig.

Die Netto-Werbeerlöse der Medien stiegen insgesamt um rund +0,7% auf 25,9 Mrd. Euro.

Innerhalb der verschiedenen vom ZAW ausgewiesenen Werbeträger verlief die Entwicklung jedoch wie in den Vorjahren uneinheitlich. Neben einer überdurchschnittlichen Steigerung bei der digitalen Werbung (+3,7%) konnte nur der Bereich der Außenwerbung (+2,2%) leicht zulegen. Die Bereiche Print (-4,1%), Radio und Audio (-3,1%), Fernsehwerbung (-5,3%) sowie die postalische Direktwerbung (-3,9%) mussten hingegen Einbußen hinnehmen.

Auch 2023 profitierte die Online-Werbung weiter von der wachsenden Online- und E-Commerce-Nutzung und den daraus resultierenden Budgetverlagerungen in den digitalen Werbemarkt. Bereits in den Vorjahren waren sie stark gewachsen und mit diesem Wachstum sind sie der einzige wirkliche Lichtblick unter den Werbeträgern.

Die Entwicklung im Jahr 2023 verläuft laut ZAW im Werbemarkt uneinheitlich und erschwert eine exakte Prognose für das Gesamtjahr 2024 und die Folgejahre, fällt aber grundsätzlich verhalten optimistisch aus. Steigerungen werden grundsätzlich als realistisch angesehen, jedoch werden in diesem Zusammenhang insbesondere von Seiten der Politik weitreichend verbesserte Rahmenbedingungen, insbesondere konjunkturunterstützende Maßnahmen und Deregulierung, als unabdingbare Voraussetzung eingefordert.

2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens

Die Entwicklungen des Werbemarktes in Deutschland finden sich auch im Geschäftsfeld der RTO GmbH, insbesondere dem Marktsegment der Erotik-Kontaktanzeigen, wieder und schlägt sich in der Geschäftsentwicklung des Unternehmens nieder.

Die RTO GmbH profitierte auch im Jahr 2023 von dem Trend hin zu Digitalen Medien. Wie schon in den Jahren davor, war deutlich zu beobachten, dass der Wunsch der Werbekunden nach modernen Multimedia Angebote für Erotik-Anzeigen im Internet zunimmt, was während und in Folge der Pandemie nochmals eine erhebliche, und wie sich zwischenzeitlich gezeigt hat auch nachhaltige, Steigerung erfahren hat. Der Abwärtstrend in den letzten Jahren, bezogen auf das Interesse an Printmedien in Tages- und Wochenzeitungen sowie Anzeigeblättern, ist hingegen nur wenig verändert.

Dies deckt sich mit der Pressemeldung des ZAW vom 29.05.2024, nachdem bei der digitalen Werbung "die Wachstumsdominanz einiger weniger Plattformen ungebrochen anhält", was für die RTO GmbH in ihrem Geschäftsbereich durchaus nachvollziehbar der Fall ist.

Absolut führte dies zu einem in 2023 rund 9,5% höheren Rohertrag im Vergleich zu 2022 (2023: TEUR 34.423,2022: TEUR 31.438). Die Rohertragsquote konnte mit 97,9% gegenüber dem Vorjahr (96,8%) nochmals gesteigert werden.

Insgesamt erhöhte sich der Umsatz im Berichtsjahr (TEUR 35.154) um +8,3% gegenüber dem Niveau des Vorjahres (TEUR 32.461).

Auch im Jahr 2023 wurden mit intensivem sachlichem, personellem und finanziellem Aufwand die verlagseigenen Produkte weiterentwickelt, da sie planmäßig für die weitere Zukunft des Unternehmens von größter Bedeutung sind. Die weitere Professionalisierung des Internet-Wettbewerbs, gerade im Erotikbereich, mit einer Mehrzahl von neuen Portalen sowie das veränderte digitale Nutzungsverhalten im Zeitalter der mobilen Endgeräte verlangen ständige Innovationen bezüglich der Produkte und der Organisation. Mit dem entsprechenden weiteren Ausbau der eigenen Portale, vor allem für eine mobile Nutzung, ist man den veränderten Anforderungen des Marktes sowie den Wünschen von Kunden und Nutzern erheblich entgegengekommen. Es wird weiter an der Entwicklung neuer und verbesserter Produkte gearbeitet, um auch zukünftig die bisherigen und auch weitere Zielgruppen zu erreichen.

2.4 Geschäftsverlauf

Der Rohertrag hat sich, bei starkem Anstieg der Gesamt-Umsatzerlöse, gegenüber dem Vorjahr um +9,5% von 31.438 TEUR (Vorjahr) um 2.985 TEUR auf 34.423 TEUR erhöht.

Das Betriebsergebnis 2023 liegt, insbesondere aufgrund hoher Instandhaltungen und erheblicher Entwicklungskosten für neue Produkte, unter dem Niveau der beiden sehr starken "Corona-Jahre" 2021 und 2022. Das Betriebsergebnis beträgt absolut 1.414 TEUR gegenüber 4.102 TEUR im Vorjahr und 4.541 TEUR im Jahr 2021. Der Anteil des Betriebsergebnisses an der Gesamtleistung liegt mit 4,0% unter dem Durchschnitt der Vorjahre (Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2022 = 8,8%).

Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich nach Steuern vom Einkommen und Ertrag auf TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 2.092).

Die Investitionen des Jahres 2023 in das Anlagevermögen belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.169 (Vorjahr TEUR 2.743) und liegen damit wie in den Vorjahren über den planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen (TEUR 1.117).

Die RTO GmbH finanziert traditionell den weiteren Ausbau des Unternehmens und ihr Wachstum vollständig aus eigenen Mitteln, die erwirtschaftet und zu einem wesentlichen Teil wieder zum Aufbau der Geschäftsentwicklung investiert werden.

Die Mitarbeiterzahl einschließlich der Auszubildenden beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 193 (Vorjahr 197) Mitarbeiter.

Die Personalkosten sind 2023 absolut gegenüber dem Vorjahr (TEUR 13.934) um TEUR 873 =+6,3% auf TEUR 14.807 gestiegen, haben sich in Relation zur Gesamtleistung jedoch leicht vermindert (42,1% gegenüber 42,9% in 2022).

2.5 Darstellung der Lage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist weiterhin sehr zufriedenstellend. Die Erhöhung der Umsatzerlöse von TEUR 32.461 um TEUR 2.693 auf TEUR 35.154 und der hierbei sogar um TEUR 292 gesunkene Aufwand für Fremdleistungen/Materialeinsatz führen zu einer Verbesserung des Rohertrags um TEUR 2.985 (+9,5%) auf TEUR 34.423. Die Rohertragsquote stieg hierbei von 96,8% auf 97,9%.

Unter Berücksichtigung der Erhöhung der Abschreibungen (TEUR +37), der Erhöhung des Personalaufwands um TEUR +873, der Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR +4.066) und der Verminderung der sonstigen Erträge um TEUR -178 ergibt sich eine Verminderung des Betriebsergebnisses um TEUR -2.688 auf TEUR 1.414; der Jahresüberschuss beträgt TEUR 598 gegenüber TEUR 2.092 im Vorjahr.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Zum Bilanzstichtag beläuft sich das Eigenkapital auf insgesamt TEUR 4.250 (Vorjahr: TEUR 3.613). Bei einer Bilanzsumme von TEUR 7.885 (Vorjahr: TEUR 7.508) hat sich die Eigenkapitalquote um +5,8% auf nunmehr 53,9% erhöht (Vorjahr: 48,1%).

Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.792 (Vorjahr: TEUR 3.731). Davon entfallen auf Immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 25). Das Sachanlagevermögen hat sich auf TEUR 3.778 erhöht (Vorjahr: TEUR 3.706). Von dem Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 4.080 (Vorjahr: TEUR 3.777) entfallen als wesentliche Posten TEUR 2.122 (Vorjahr: TEUR 1.735) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, TEUR 54 auf Vorräte (Vorjahr: TEUR 171) sowie Flüssige Mittel TEUR 1.904 (Vorjahr: TEUR 1.871).

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 33 auf TEUR 1.904 erhöht. Die Liquiditätslage der Gesellschaft zeigt im langfristigen Bereich (Eigenkapital ohne Rückstellungen) eine Deckung des Anlagevermögens zu 112,1% (Vorjahr: 97,6%) und im kurzfristigen Bereich eine mit 87,4% nahezu vollständige Finanzierung des Umlaufvermögens durch kurzfristige Fremdmittel.

Der Brutto-Cash-Flow beträgt TEUR 1.715 gegenüber TEUR 3.172 im Vorjahr. Die Deckung der Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft und den Forderungen ist gesichert. Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Liquidität.

3. Nachtragsbericht

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht zu erkennen. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der RTO GmbH gefährden könnten.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge oder Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss vermittelte Bild von der Lage der RTO GmbH beeinflussen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobereitschaft

Die RTO GmbH hat aus Sicht des Unternehmens, insbesondere durch einen nachhaltigen Ausbau des Online-Geschäfts, die Grundlagen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gelegt, so dass die Geschäftsführung trotz des sicherlich auch zukünftig schwierigen Geschäftsumfelds, weiterhin schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und wachsender Risiken im Erotik-Werbemarkt, weiterhin auch für die Folgejahre eine positive Geschäftsentwicklung erwartet.

Aus dem im Juli 2017 in Kraft getretenen Prostituiertenschutzgesetz haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt keine erkennbaren Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der RTO GmbH ergeben, dies ist aktuell auch für die weitere Zukunft nicht erkennbar.

Deshalb setzt das Unternehmen zunächst seine erfolgreiche Strategie der letzten Jahre fort, um einerseits die Position als führende Werbeagentur in dem Marktsegment Erotik-Kontaktanzeigen zu stabilisieren, und andererseits als Online-Verlag zukünftig noch stärker und schneller als bereits bisher weitere Geschäftsfelder aufzubauen. Dies vor dem zusätzlichen Hintergrund, dass die intensiven Investitionen in den zukunftsträchtigen und sich rasant entwickelnden Online-Bereich eine wesentliche Markteintrittsbarriere für potenzielle Mitbewerber darstellen. So ist derzeit kein ähnlich fortgeschrittenes Konkurrenzunternehmen am Markt erkennbar und auch größere Verlags- und Werbeunternehmen, denen grundsätzlich die erforderlichen Mittel für die erheblichen Anfangsinvestitionen zur Verfügung stehen würden, planen derzeit, soweit bekannt, keinen Eintritt in den von der RTO GmbH beherrschten Markt der Erotik-Kontaktanzeigen, wobei der drohende Imageverlust für andere Produktgruppen durch Eintritt in den Erotikmarkt für diese Unternehmen ein weiteres Markteintrittshemmnis darstellt.

Daneben werden mit großer Aufmerksamkeit natürlich die weiteren (geo)politischen und rechtlichen Entwicklungen beobachtet.

Wie bereits seit mehreren Jahren, begegnet die RTO GmbH den allgemeinen Markt- und Wettbewerbsrisiken mit besonderen Anstrengungen in der Entwicklung von eigenen Produkten, der ständigen Optimierung von Arbeitsprozessen und vor allem im Ausbau ihrer Verkaufsorganisation mit engen telefonischen und persönlichen Kontakten und Beziehungen zu den Kunden.

Besonderen Wert legt die RTO GmbH im Verkauf auf eine breite Fächerung des Kundenpotentials, sodass vom kleinen wöchentlichen Werbebudget bis hin zu Großkunden mit hohen Werbeausgaben Umsätze in einer ausgewogenen Mischung generiert werden. Es besteht daher keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Kundengruppen.

Durch die ständige Beobachtung des in vielen Bereichen sehr speziellen und sich auch verändernden Erotikmarktes sowie durch eine ständige Präsenz bei den Kunden über einen eigenen Telefonverkauf und einem starken Außendienst versuchen wir zusätzlich, unsere Marktposition zu sichern und weiter auszubauen.

Mit der Anpassung und dem Ausbau der bestehenden Angebote an die neuen Trends im Online-Werbemarkt, wie etwa dem vermehrten Einsatz mobiler Endgeräte, sowie auch der Entwicklung neuer Portale werden ständig neue Zielgruppen sowohl auf der Werbe- wie auf der Nutzerseite dazu gewonnen. Das Verlangen der Nutzer nach immer aktuelleren Informationen und vor allem nach noch mehr qualitativ hochwertigem Bildmaterial, wird auch zukünftig einen hohen Sach- und Personalaufwand erfordern.

Der anhaltenden, rasanten technischen Entwicklung im IT-Bereich trägt die RTO GmbH durch erhebliche Investitionen in diesem Bereich Rechnung und bleibt hier weiter auf einem hohen Standard, den es auch für die Folgejahre zu halten gilt.

Der technische Fortschritt verlangt gleichzeitig auch besondere Anstrengungen in der Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter sowie der Verhinderung des ungewollten Abgangs wichtiger Mitarbeiter in Schlüsselpositionen. Im Rahmen einer repräsentativen Expertenbefragung der Fachgruppe Online Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. beurteilten die Befragten das Thema der Personalentwicklung als das derzeit wichtigste Thema im Personalwesen der Online Media Agenturen.

So führt die RTO GmbH in zahlreichen Ausbildungsberufen Auszubildende zum Abschluss, die vielfach danach als Mitarbeiter übernommen werden. Aufgrund des über viele Jahre außergewöhnlich hohen Auszubildendenstandes und der sich hieraus ergebenden regelmäßigen Ausbildung "über Bedarf" ergibt sich einerseits ein hoher Anteil von Angestellten, die bereits hier ausgebildet wurden, was die Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt vermeidet und es der RTO GmbH seit Jahren erlaubt, vor allem in den Bereichen Grafik, Web-Design und Verkauf aus eigener Kraft weiterzuentwickeln und so die vielfältigen Aufgaben und steigenden Anforderungen des Unternehmens im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.

Zudem ist es aus Sicht der Geschäftsführung unumgänglich, den geänderten Lebensumständen der "Generation Y" (Geburtsjahrgänge ab 1995) und deren Wunsch nach einer als positiv empfundenen "Work Life Balance" Rechnung zu tragen, um diese hochqualifizierten Angestellten an das Unternehmen zu binden und so, nicht nur kurz- und mittelfristig, auch langfristig am Markt bestehen zu können.

Hierfür wurde in den vergangenen Jahren ein umfassendes, nachhaltiges und ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement entwickelt, dass den Mitarbeitern Sport-, Fitness und Yogakurse während der Arbeitszeit ermöglicht oder zur Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen animiert. Massagen am Arbeitsplatz, gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten und ein jederzeit verfügbares Angebot an frisch zubereiteten gesunden Speisen und Getränken gehört hier ebenso zum Angebot an die Mitarbeiter wie Jobräder, flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit vom Homeoffice aus zu arbeiten.

Die Geschäftsleitung sieht sich hier auf dem richtigen Weg, wird doch die RTO GmbH seit einiger Zeit von den eigenen Mitarbeitern auf den gängigen Arbeitgeber-Bewertungsportalen mit Bestnoten bewertet.

Die Risiken für das Unternehmen liegen, neben der bestehenden Unsicherheit aufgrund der nur schwer zu prognostizierenden weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, im Geschäftsbereich Online-Verlag. Hier versuchen sich regelmäßig neue Wettbewerber, darunter auch eine Reihe von unseriösen Anbietern. Angesichts der erheblichen Einbußen auch finanziell starker Printverlage bei den Erotik-Kontaktanzeigen ist weiterhin genau zu beobachten, ob diese sich zukünftig vielleicht stärker auch im Internet engagieren. Ein konkreter Markteintritt eines größeren finanzstarken Unternehmens, welches eine direkte und erhebliche Konkurrenz für die RTO GmbH im bearbeiteten Marktsegment darstellen könnte, ist jedoch weiterhin nicht erkennbar.

Durch den Wandel von Print- zur Online-Werbung profitieren andererseits unsere eigenen Internetportale wie die führende deutsche Erotik Online Zeitung Ladies.de, das Fachportal Kollegin.de für Erotikstellen und Erotikimmobilien sowie FKK24.de für FKK-Saunaclubs, sodass die RTO GmbH insgesamt für den Wettbewerb um Anzeigen im Erotik-Bereich in der überschaubaren Zukunft bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen gut aufgestellt ist.

Bezüglich der Planung der Umsatz- und Ertragsentwicklung für die kommenden Jahre geht die RTO GmbH mit einer konservativen Einschätzung von stabilen Gesamt-Umsätzen aus. Für die weitere Zukunft wird die Entwicklung ebenfalls als stabil bis leicht positiv eingeschätzt.

Die RTO GmbH hat die Planung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 im Umsatz und Ergebnis erreicht.

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwartet die RTO GmbH derzeit dementsprechend Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2023.

 

Frankfurt am Main, 29.11.2024

Geschäftsführung

BILANZ

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.819,00 24.867,00
II. Sachanlagen 3.778.183,86 3.705.912,00
3.792.002,86 3.730.779,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 53.836,00 171.330,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.121.732,59 1.734.915,66
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: € 76.147,64(Vj. € 87.999,45)
Nachrichtlich:
Forderungen gegen Gesellschafter 78.991,88 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: € 0,00 (Vj. € 0,00)
III. Flüssige Mittel 1.904.058,15 1.870.798,92
4.079.626,74 3.777.044,58
C. RECHNUNGSABRECHNUNGSPOSTEN 13.412,00 0,00
7.885.041,60 7.507.823,58

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 4.224.862,18 3.587.674,29
4.250.426,77 3.613.238,88
B. RÜCKSTELLUNGEN 699.480,00 1.901.774,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.767.334,83 1.807.310,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.767.334,24 (Vj. € 1.807.310,70)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 167.800,00 185.500,00
7.885.041,60 7.507.823,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. ROHERGEBNIS 34.777.491,53 31.971.116,60
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.659.628,23 -11.988.665,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.147.443,15 -1.945.751,39
(davon für Altersversorgung) (-0,00) -14.807.071,38 (-0,00) -13.934.417,11
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.116.918,46 -1.079.848,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.851.341,72 -13.851.013,21
5. Zinsen und ähnliche Erträge 30.103,32 5.642,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -888,01 -867,09
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -363.991,17 -18.186.117,58 -1.014.421,00
8. ERGEBNIS NACH STEUERN 667.384,11 2.096.192,37
9. Sonstige Steuern -70.115,00 -3.990,00
10. JAHRESÜBERSCHUSS 597.269,11 2.092.202,37

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

RTO GmbH

Sitz: Frankfurt am Main

Amtsgericht Frankfurt am Main

HRB 16346

wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und unter Beachtung des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß §267 Abs. 2 HGB.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Für die Aufstellung wurde die größenabhängige Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Währungsumrechnungsgrundsätzen

Der Jahresabschluss ist hinsichtlich Bilanzierung und Bewertung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern; § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt worden.

Dem Jahresabschluss liegen die nachstehenden Bewertungsgrundsätze zugrunde:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode.

Die angenommene Nutzungsdauer beträgt bei den / der

Software bis 3 Jahre;

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Forderungen gegen Gesellschafter wurden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand wurden zu Nennwerten angesetzt.

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für Aufwand, der die Zeit nach dem 1.1.2024 zuzuordnen ist.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen für latente Steuern wurden gebildet wegen der Abschreibung nach betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer It. HGB bei EDV-Software und EDV-Anlagen von 3 Jahren und der steuerlichen Sofortabschreibung dieser Anlagegüter. Der Unterschiedsbetrag zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz beträgt Euro 395.000,00. Die hieraus errechnete Latenz beträgt bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 32,3% Euro 127.600,00.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die vorgenommenen Abschreibungen im Geschäftsjahr ergeben sich aus dem auf der Folgeseite dargestellten "Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023":

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Anschaffungskosten
Bezeichnung Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 290.634,46 13.325,83 0,00 303.960,29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.822.885,58 1.169.317,49 -269.879,40 7.722.323,67
Gesamt I. + II. 7.113.520,04 1.182.643,32 -269.879,40 8.026.283,96
Abschreibungen
Bezeichnung Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 265.767,46 24.373,83 0,00 290.141,29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.116.973,58 1.092.544,63 -265.378,40 3.944.139,81
Gesamt I. + II. 3.382.741,04 1.116.918,46 -265.378,40 4.234.281,10
Buchwert Buchwert
Bezeichnung Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.819,00 24.867,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.778.183,86 3.705.912,00
Gesamt I. + II. 3.792.002,86 3.730.779,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Stand am 31.12.23
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.112 0 0 1.112
(Vorjahr) (736) (0) (0) (736)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.655 0 0 1.655
(Vorjahr) (1.071) (0) (0) (1.071)
Summe 2.767 0 0 2.767
(Vorjahr) (1.807) (0) (0) (1.807)

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 240.

IV. Haftungsverhältnisse

Sonstige Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten nach § 251 HGB (Eventualverbindlichkeiten) bestanden zum 31.12.2023 nicht.

V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuV

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Das Jahresergebnis 2023 ist in Höhe von T€ 364 mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet.

VI. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen. Die Verteilung nach Jahren ist wie folgt:

Fälligkeit TEUR
2024 516
2025 512
2026 506

Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich auf 167 Mitarbeiter i.S. des § 285 HGB, die auf 167 Angestellte entfallen. Die durchschnittliche Zahl der in Berufsausbildung befindlichen Mitarbeiter beläuft sich auf 23.

Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

Frau Sabine Meyer, Kauffrau

Herr Wolfgang Titsch, Kaufmann

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 4.224.862,18 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Frankfurt am Main, 29.11.2024

Geschäftsführung

Zusätzliche Angaben

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 30.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RTO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RTO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RTO GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 20. Dezember 2024

W+ST FRANKFURT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Dr. K. Hövermann, Wirtschaftsprüfer

F. Waldmann, Wirtschaftsprüfer

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