Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 7683
Vorher
Spreewiesel GmbH
Eingetragen
29.12.2006
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenErbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und UnterhaltungsveranstaltungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
a) der Betrieb und die Unterhaltung des eigenen und verwalteten Objektbestandes, insbesondere des Bahnhofsgebäudes in Lübbenau/Spreewald, des Spreewelten Sauna- und Badeparadieses, des Schwimmbades Delphin, des Hauses der Harmonie und des Spreewaldhauses; b) im Rahmen des Betreibens der unter Buchstabe a) genannten Objekte: a. die Unterhaltung eines Beherbergungsgewerbes (Pension), die Vermietung von Gäste- und Ferienwohnungen, b. der Verkauf von Fahrkarten und Karten zu Veranstaltungen jeder Art, c. die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, d. die Vermittlung von Reisen, Tourismusinformationen und Dienstleistungen für Touristen, e. die Vermittlung und der Verkauf von Waren und Dienstleistungen jeder Art, f. die Vermittlung von Mietwohnungen, g. die Unterhaltung und das Betreiben von Spaß- und Freizeitbädern sowie sonstigen Hallen- und Freizeitbädern, h. die Personenbeförderung im Gelegenheitsverkehr. c) darüber hinaus die unter Buchstaben a. und b. genannten Aktivitäten im Reisegebiet Spreewald a. der Betrieb und die Unterhaltung von touristischen Einrichtungen, b. die Förderung des Fremdenverkehrs im Spreewald; d) die Baubetreuung einschließlich Leistungen nach § 34 c der Gewerbeordnung im Auftrag der Stadt Lübbenau/Spreewald.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Kopsch
seit 29.12.2006
Prokura
Michael Jakobs
seit 29.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spreewelten GmbH

Lübbenau/Spreewald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.442.865,30 7.087.134,97
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.796.428,04 2.464.380,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 594.788,72 519.742,17
davon für Altersversorgung: EUR 1.647,00
3.391.216,76 2.984.122,38
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 497.376,57 480.487,67
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.643.979,80 2.326.135,62
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.662,12 36,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.905,01 127.504,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 520.590,19 26.519,17
8. Ergebnis nach Steuern 1.308.459,09 1.142.402,57
9. Sonstige Steuern 55.161,78 27.332,50
10. Jahresüberschuss 1.253.297,31 1.115.070,07

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.349,00 60.651,00
II. Sachanlagen 8.732.706,99 9.054.801,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 267.870,40 221.877,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 317.423,08 489.914,20
(davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen) (16.141,60) (17.809,44)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.432.734,06 4.041.114,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.423,82 0,00
14.793.507,35 13.868.358,08

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.921.000,00 2.921.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 551.807,18 563.262,89
IV. Jahresüberschuss 1.253.297,31 1.115.070,07
1.805.104,49 551.807,18
5.726.104,49 4.472.807,18
B. RÜCKSTELLUNGEN 574.045,09 167.107,20
C. VERBINDLICHKEITEN 7.446.539,85 8.250.900,51
(davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) (6.578.241,79) (6.832.076,78)
(davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) (535.307,84) (424.296,15)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.046.817,92 977.543,19
14.793.507,35 13.868.358,08

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 (Anlagenspiegel)

Stand 01.01.2023 Zugänge Zuschüsse Abgänge Stand 31.12.2023
Brutto Brutto Brutto Brutto
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 320.919,65 0,00 0,00 320.919,65
320.919,65 0,00 0,00 320.919,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 9.175.214,55 6.418,68 0,00 9.181.633,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.988,58 0,00 0,00 114.988,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.461.779,13 131.991,89 2.514,90 2.591.256,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.040,00 14.569,20 0,00 28.609,20
11.766.022,26 152.979,77 2.514,90 11.916.487,13
12.086.941,91 152.979,77 2.514,90 12.237.406,78
Abschreibungen kumuliert 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 260.268,65 22.302,00 0,00 282.570,65
260.268,65 22.302,00 0,00 282.570,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 1.183.897,76 231.313,68 0,00 1.415.211,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 79.803,58 8.915,00 0,00 88.718,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.447.519,13 234.845,89 2.514,90 1.679.850,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.711.220,47 475.074,57 2.514,90 3.183.780,14
2.971.489,12 497.376,57 2.514,90 3.466.350,79
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Netto Netto
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 38.349,00 60.651,00
38.349,00 60.651,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 7.766.421,79 7.991.316,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.270,00 35.185,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.406,00 1.014.260,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.609,20 14.040,00
8.732.706,99 9.054.801,79
8.771.055,99 9.115.452,79

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Spreewelten GmbH, mit dem Sitz in Lübbenau/Spreewald und eingetragen in das Handelsregister bei dem Amtsgericht Cottbus unter der Nummer B 7683, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes und in Beachtung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. In vorgegebener Beachtung der Regelungen der Eigenbetriebsverordnung ist der Jahresabschluss um eine Finanzrechnung ergänzt.

Die in das HGB in 2016 einbezogenen Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes sind fortführend beachtet worden. Die Ausweise und die Bewertungen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert vorgenommen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft nach den Kriterien Bilanzsumme und Arbeitnehmer eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Zuschüsse sind soweit gewährt, von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken zu Nominalwerten bilanziert.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages aufgesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen erfasst.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen des Geschäftsjahres

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind je Position der Bilanz dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen erfasst sind Forderungen aus Steuern mit TEUR 222.

Restlaufzeiten der Forderungen und der Verbindlichkeiten

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr mit Ausnahme von Verbindlichkeiten aus Sicherheitseinbehalten in Höhe von TEUR 10 mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 3 Jahren sowie wesentlich der Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr mit TEUR 259 und einer Laufzeit größer fünf Jahren von TEUR 5.237.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten wesentlich:

TEUR
Personalkosten 195
Beiträge Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenabgabe 20
Instandhaltung 20
Prüfung Jahresabschluss 11
Beratungskosten 4
Kosten Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 1

Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausgegebene und zum Bilanzstichtag noch nicht eingelöste Gutscheine des Bad- und Servicebetriebes sowie des Hotels.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen die ausschließlich in Lübbenau/Spreewald und in der Region erbrachten Dienst- und Serviceleistungen, die Eintrittsgelder für die Badbetriebe in Lübbenau/Spreewald, die Erlöse aus dem Hotel- und Pensionsbetrieb sowie verbundene Leistungen u. a. aus der Einspeisung von Elektroenergie.

Sonstige betriebliche Erträge

Wesentliche Einzelposten dieser Position sind:

TEUR
Energiekostenausgleich für kommunale Bäder 470
Erstattungen Mineralölsteuer 29

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche Einzelposten dieser Position sind:

TEUR
Pacht Bäder 595
Werbekosten 512
Instandhaltungen, Reparaturen 504
EDV-Kosten 167
Nebenkosten des Geldverkehrs 115
Versicherungen, Beiträge 102
Betriebsbedarf 88
Bürgschaftsprovisionen 62
Provisionen 51
Geschäftsbesorgungen Hotel 48
Mieten 43
Büro- und Kommunikationskosten 41
Wasseruntersuchungen 20
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 20
Dienstkleidung 12

Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, Lübbenau/Spreewald, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter Nr. HRB 1596 CB.

Finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen wesentlich aus Pachtverträgen über die Badbetriebe in der im Jahresabschluss erfassten Höhe. Im Übrigen bestehen keine weiteren, nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen oder Haftungen.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Stand der Mitarbeiter belief sich in 2023 ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende auf 82 Personen, davon Mitarbeiter der Badbetriebe 46 Personen, des Hotelbetriebes 22 Personen, der Servicebetriebe 7 Personen und Mitarbeiter der Verwaltung 7 Personen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und Organe

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen Organe der Gesellschaft bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen i. H. von TEUR 16.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i. H. von TEUR 535.

Lohn- und Gehaltsaufwendungen

Die Lohn- und Gehaltsaufwendungen sind der Gewinn- und Verlustrechnung zu entnehmen. Hinsichtlich der Offenlegung der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von dem Ausweiswahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Aufgrund der durch den Ukraine-Kriegs stark steigenden Inflation und der damit einhergehenden Kostensteigerung bei den Energiekosten und anderen Kosten wurde durch das Land Brandenburg ein Beschluss über das Vorliegen einer außergewöhnlichen Notsituation gefasst. Um diese außergewöhnliche Notsituation zu bewältigen, hat das Land Brandenburg zusätzliche Mittel zur Finanzierung bereitgestellt. Die Billigkeitsleistung in Höhe von TEUR 470 ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.805.104,49, bestehend aus dem Gewinnvortrag von EUR 551.807,18 und dem Jahresüberschuss 2023 von EUR 1.253.297,31, soll nach dem Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Beirat

Dem Beirat der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:

 

Herr Helmut Wenzel, Bürgermeister der Stadt Lübbenau/Spreewald, (Vorsitzender),

 

Herr Frank Neubert, Amtsdirektor des Amtes Altdöbern,

 

Herr Bengt Kanzler, Bürgermeister der Stadt Vetschau/Spreewald, seit 21.07.2023,

 

Herr Frank Zelder, Stadtverordneter, (stellv. Vorsitzender),

Herr Ronny Noack, Stadtverordneter,

Herr Lothar Kömpel, Stadtverordneter,

Herr Uwe Radnick, Mitarbeiter der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von Herrn Michael Jakobs, Lübbenau/Spreewald, geführt.

 

Lübbenau/Spreewald, den 15. März 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spreewelten GmbH, Lübbenau/Spreewald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spreewelten GmbH, Lübbenau/Spreewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Finanzrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spreewelten GmbH, Lübbenau/Spreewald, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentliche angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellung im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellungen, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 15. März 2024

Kalus & Winkelmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Pamela Schönrock, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

Die Spreewelten GmbH wurde in 2006 von der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, Lübbenau/Spreewald, mit einem in bar erbrachtes gezeichnetes Kapital von TEUR 25 gegründet mit dem Geschäftszweck der Erbringung allgemeiner, touristischer und mieternaher Dienstleistungen.

Der Geschäftszweck und der Geschäftsumfang wurden nachfolgend deutlich erweitert durch die pachtweise Übernahme und Führung der im Eigentum der Stadt Lübbenau/Spreewald stehenden Bäder 'Spreewelten Bad' und 'Delphinbad'. Dieser hinzugetretene Geschäftsbereich erfuhr eine weitere Dimension aus den federführend durch die Gesellschaft geplanten, in vertraglicher Unterlegung durchgeführten und durch die Stadt Lübbenau/Spreewald finanzierten erweiternden Umbauten an den beiden Bädern. Mit dem Bau einer im Eigentum der Gesellschaft stehenden 4-Sterne-Hotel-Anlage mit 60 Zimmern und 220 Betten und in direkter Anbindung an das Spaß- und Freizeitbad Spreewelten wurden die Leistungsumfänge der Gesellschaft mit der Hoteleröffnung im März 2019 wesentlich erhöht.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist durch Sach- und Geldeinlagen der Muttergesellschaft jeweils in Abhängigkeit der von der Gesellschaft geplanten Vorhaben und Investitionen geprägt. Mit der in 2010 urkundlichen Übertragung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Lübbenau/Spreewald sowie einer weiteren dem Servicebetrieb dienenden Immobilie wurde das Eigenkapital der Spreewelten GmbH durch Erhöhung des gezeichneten Kapitals um TEUR 475 und der Rücklagen um TEUR 1.382 gestärkt. Zur Absicherung der Finanzierbarkeit des Hotelanlagenbaus wurden seitens der Muttergesellschaft in 2017 Geldmittel von zusammen TEUR 2.000 zur weiteren Dotierung des gezeichneten Kapitals um TEUR 500 sowie zur Erhöhung der Kapitalrücklage um weitere TEUR 1.500 geleistet. Über die Mittel aus der Kapitalerhöhung hinaus wurde die Finanzierung des Hotelneubaus in dem erforderlichen Umfang durch langfristige Bankkredite und bewilligte Fördermittel gesichert.

Das erfolgreiche und vielversprechende Betreiben der Bäder und des Hotels wurde durch die coronabedingten Schließungen in 2020 und 2021 abrupt eingeschränkt/unterbrochen. Nach diesen corona-beeinflussten Geschäftsjahren 2020 und 2021 konnten die Umsätze der nachfolgenden Jahre durch eine zielgerichtete strategische Ausrichtung auf Qualität und Quantität weit verbessert werden. Auch in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 konnte die Unternehmensstrategie der Spreewelten GmbH auf der Grundlage der beiden Alleinstellungmerkmale Schwimmen mit Pinguinen und Spreewald weiterentwickelt und erfolgreich fortgeschrieben werden. Besonders unterstützend wirkten hierbei konzeptionell durchdachte und kreative Marketingmaßnahmen, die intensive Nutzung neuer Medien aber auch die konsequente Umsetzung der Dienstleistungsphilosophie. Die Bestätigung hierfür erfahren die Spreewelten aus einer sehr hohen Zufriedenheit der Gäste und aus einem erheblichen Anteil von Wiederholungsbesuchen in den Bädern und im Spreewelten Hotel.

Nach den corona-beeinflussten Geschäftsjahren haben sich die Umsätze bis zum Abrechnungsjahr 2023 ganz besonders für das Spreeweltenbad und bei gleichzeitig durchgängig guter Besucherresonanz auch für das Spreewelten Hotel eine überdurchschnittlich positive Entwicklung vollzogen. Sowohl im Geschäftsjahr 2022 als auch im Jahr 2023 war eine Auslastung des Hotels in Höhe von mehr als 86 Prozent für das jeweilige Jahr zu verzeichnen, die damit gravierend höher liegt, als die durchschnittliche Auslastung aller Unterkünfte im Spreewald. Die Gesamtumsätze des Geschäftsjahres 2023 konnten mit TEUR 10.958 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 9.630 und gegenüber dem Jahr 2021 mit TEUR 5.123 abgerechnet werden.

Zusammenfassend und im Vergleich mit 2022 stellt sich die Ertragslage 2023 wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Erlöse - Badbetriebe 6.166 4.992 1.174
- Hotel 4.348 4.270 78
- Tourismus, Dienstleistungen 444 368 76
10.958 9.630 1.328
Bestandveränderungen unfertige Leistungen 0 29 ./. 29
sonstige Erträge 504 40 464
11.462 9.699 1.763
Materialaufwand 1.701 1.353 348
bezogene Leistungen 1.319 1.259 60
3.020 2.612 408
Rohertrag 8.442 7.087 1.355
Gehälter, Löhne, Sozialabgaben 3.391 2.984 407
Abschreibungen 497 480 17
sonstige Aufwendungen, sonstige Steuern 2.699 2.354 345
6.587 5.818 769
Ergebnis vor Zinsen 1.855 1.269 586
Zinsmehraufwand 81 127 ./. 46
Ergebnis nach Zinsen 1.774 1.142 632
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 521 27 494
Jahresergebnis 1.253 1.115 138

Die Vermögenslage zum 31.12.2023 zeigt gegenüber dem 31.12.2022 danach das folgende Bild:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 8.771 59 9.115 66 ./. 344
langfristig gebundene Vermögenswerte 8.771 59 9.115 66 ./. 344
Vorräte 268 2 222 2 46
Forderungen, Rechnungsabgrenzung 322 2 490 3 ./. 168
Kassen- und Bankbestände 5.433 37 4.041 29 1.392
kurzfristig gebundene Vermögensgegenstände 6.023 41 4.753 34 1.270
14.794 100 13.868 100 926
Passiva
Eigenkapital 5.726 39 4.473 32 1.253
Bankverbindlichkeiten 5.237 35 5.515 40 ./. 278
langfristige Mittel 10.963 74 9.988 72 975
Rückstellungen 574 4 167 1 407
Verbindlichkeiten *) 2.203 15 2.735 20 ./. 532
Rechnungsabgrenzungsposten 1.054 7 978 7 76
kurzfristige Schuldposten 3.831 26 3.880 28 ./. 49
14.794 100 13.868 100 926

*) darin Bankdarlehen mit mittelfristiger Laufzeit von TEUR 1.083/TEUR 1.063.

Die Herkunft und die Verwendung der Finanzmittel ist der nachfolgenden Finanzrechnung zu entnehmen.

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 1.253 1.115
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 497 480
Zunahme (Abnahme) der Rückstellungen 407 53
Zunahme (Abnahme) der Vorräte ./. 46 ./. 60
Abnahme (Zunahme) der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen ./. 5 37
Zunahme (Abnahme) anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 174 ./. 146
Zunahme (Abnahme) der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 29 17
Zunahme (Abnahme) anderer Passiva, die nicht der
Investitionen- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind ./. 510 500
Mittelzufluss (-abfluss) aus der laufenden
Geschäftstätigkeit 1.799 1.996
Einzahlungen aus Investitionszuwendungen 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen ./. 153 ./. 127
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit ./. 153 ./. 127
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten ./. 254 ./. 249
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit ./. 254 ./. 249
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 1.392 1.620
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 4.041 2.421
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.433 4.041

Die Ergebnisse aus den Betätigungen sind nachhaltig stark beeinflusst durch die Auswirkungen des im Februar 2022 ausgebrochenen und weiter anhaltenden Ukrainekrieges. Mit der kriegsbedingten Folge der Energieknappheit haben sich nachfolgend die Energiepreise vervielfacht und damit wurde eine allgemeine Inflation ausgelöst. Die Kommunen wurden zusammen mit ihren angeschlossenen kommunalen Betrieben darüber hinaus in zunehmendem Maße mit Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine und anderen belastet. Zur Unterstützung der kommunalen Bedarfe hat der Landtag des Landes Brandenburg am 16.12.2022 für die Jahre 2023 und 2024 einen Beschluss über das 'Vorliegen einer außergewöhnlichen Notsituation gemäß Artikel 103 Landesverfassung ...' gefasst. Zur Abmilderung der Folgen aus der inflationären Entwicklung auf der Grundlage des vorstehenden Beschlusses hat das Land Brandenburg u.a. auch für die Bäder der Stadt Lübbenau/Spreewald pauschale Billigkeitsleistungen von zusammen TEUR 470 gezahlt, davon entfallen nach der Richtlinie des Brandenburg Pakets vom 24.05.2023 TEUR 265 auf das Spreewelten-Bad und TEUR 205 auf das Delphinbad. Diese Mittel sind zum Ausgleich der inflationären Entwicklung in das Jahresergebnis 2023 eingeflossen und haben damit die Auswirkungen der inflationären Kostenentwicklung für die Gesellschaft abgemildert.

Die seit dem Geschäftsjahr 2021 ausgewiesene Rückzahlungsverpflichtung für in 2021 zur Überbrückung der Verluste aufgrund coronapandemie-bedingter Schließungen bewilligte und mit TEUR 600 ausgezahlte Förderhilfe des Bundes, welche in Folge der gesellschaftsrechtlichen Anbindung an die Stadt Lübbenau/Spreewald als juristische Person des öffentlichen Rechts mit Bescheid vom 20.01.2022 widerrufen wurde, ist im Abrechnungsjahr 2023 nach abschließender Rückweisung des Widerspruchs an den Fördermittelgeber vollumfänglich zurückgezahlt worden.

In Erfüllung des seit dem 01.01.2021 gültigen Pacht- und Betreibervertrages mit der Stadt Lübbenau/Spreewald ist für die beiden Bäder 'Spreewelten Bad' und 'Delphinbad' eine zusätzlich zu zahlende ergebnisabhängige variable Pacht mit TEUR 309 bei einem danach verbleibenden Gesamtergebnis in Höhe von TEUR 1.253 berücksichtigt.

Die von der Gesellschaft in die Zukunft gerichtete Entwicklungsstrategie zur Erweiterung der touristischen Attraktivität in der Region Lübbenau/Spreewald befasst sich mit dem Umbau des historischen Lokschuppens zu einem 'Zentrum für regionale Erzeugnisse' (bisher auch: Spreewälder Gurkenwelt). Die Projektentwicklung hängt von der Förderwürdigkeit der Gesamtmaßnahme nach dem "Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen" ab. Mit der Bescheinigung der Förderwürdigkeit des Projektes mit einem Investitionsvolumens von ca. Mio. 30 durch die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz der Landesregierung gehören Projektenwicklung und Erarbeitung des Antrages auf Förderung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg zu dem aktuellen zukunftsorientierten Aufgabenbereich der Gesellschaft. Derzeit ist die Spreewelten GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Lübbenau/Spreewald dabei, die baurechtlichen und grundstücksrechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung dieses Strukturwandelprojektes zu schaffen sowie das Investitions- und Betreiberkonzept der Spreewälder Gurkenwelt zu optimieren.

Allgemeine Risiken für die künftige Geschäftstätigkeit sind gegenwärtig auch unter den Bedingungen des Kostenanstiegs und der durch Gesetz ab 2024 erhöhten Umsatzsteuersätze von 7% auf 19% nicht erkennbar. Bäder und Hotel lassen mit der unverändert anhaltend sehr guten Auslastung weiter positive Ergebnisse auch für das Folgejahr erwarten.

 

Lübbenau/Spreewald, 11. März 2024

Michael Jakobs, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung

In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 25.03.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Spreewelten GmbH festgestellt, den Organen der Gesellschaft Entlastung erteilt und beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

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