Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 16786
Vorher
Schweißdraht Luisenthal GmbH
Eingetragen
21.12.2007
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Schweißdraht sowie sonstiger Schweißzusätze aller Art und der Handel mit diesen Produkten sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henrik Müller
seit 14.1.2026
Geschäftsführer
Pascal Port
seit 9.1.2025
Prokura
Peter Andreas Holz
seit 9.1.2025
Geschäftsführer
Carsten Kai Bäcker
seit 8.8.2023
Prokura
Prokura
Annette Reimsbach
seit 7.12.2020
Prokura
Jörg Paul Schubmehl
seit 9.11.2017
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
145.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schweißdraht Luisenthal GmbH

Völklingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Schweißdraht Luisenthal GmbH (SDL) produziert hoch-qualitative Produkte mit dem Fokus auf Drähte und Stäbe für das Schutzgasschweißen von Hartauftragungen und Werkzeugstählen sowie Drähte für das thermische Spritzen sowohl in den Bereichen konventionelles Spritzen, als auch für die diversen Verfahren zum Ausspritzen der Kolbenlaufbahnen von Motoren (Cylinder Bore Coating - CBC).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Der IWF geht davon aus, dass sich das globale Wachstum auf 3,0 % in diesem und 3,0 % im nächsten Jahr (von 3,5 % im Jahr 2022) abschwächen wird. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung in der Eurozone, wo das Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 0,9 % in 2023 zurückgehen dürfte. Auch für Deutschland ist die Prognose des IWF negativ. Wurde im April für das laufende Jahr noch ein BIP-Rückgang von 0,1 Prozent gerechnet, wird nunmehr bereits ein Rückgang von 0,3 Prozent in 2023 prognostiziert.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Auftragseingänge zeigten im Laufe des Jahres deutliche Schwankungen über alle relevanten Bereiche; über den gesamten Jahresverlauf zeigte die Kurve aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche insbesondere im Maschinenbau und in der Herstellung elektrischer Ausrüstung deutlich negative Verläufe. Erstaunlich erfreulich ist die sich fortsetzende stabile Erholung der Bereiche Kraftwagen/-teile und Verbrennungsmotoren und Turbinen.

Die internationalen Automobilmärkte zeigten ein positives Jahr 2023 mit deutlichem Wachstum im Absatz und in der Produktion: Alle Produktionsstandorte konnten Wachstumsraten von ca. 9% und mehr aufweisen. Besonders deutlich machten sich die Änderungen in Chinas strikter Covidpolitik ab Mitte des Jahres bemerkbar, die zu einem Wiederstarken des Marktes führten.

Absatz :

Produktion :

Quelle: S+P

Der Verlauf des Geschäftsklimaindex der metallverarbeitenden Industrie spiegelt sehr gut die allgemeine negative Richtung des Marktes wider. Nach der Hochstimmung im Verlaufe der Jahre 2021 und Q1-3/ 2022, kippte die Stimmung bereits in Q4 2022. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen schwierigen Rahmenbedingungen in 2023, wie extrem hohe Energiepreise, Inflation, Zinssteigerungen etc., verstetigte sich der negative Trend deutlich.


Besonders betroffen waren hier die Unternehmen mit starken Bindungen in den Maschinenbau, Bauindustrie und Konsumgüterbereich, während sich der Automobilsektor deutlich positiver zeigte.

Der für SDL relevante Markt teilt sich auf in:

Schweißzusatzwerkstoffe (SZW)
Mittel- und hochlegierte Drähte und Stäbe für das Schutzgasschweißen von Hartauftragungen und Werkzeugstählen, sowie Drähte für das thermische Spritzen

Drähte zum Ausspritzen der Kolbenlaufbahnen von Motoren (CBC) Ersatz von Graugussbuchsen in Aluminiummotorblöcken

Marktbetrachtung für Schweißzusatzwerkstoffe (SZW)

Für mittel- und hochlegierte Drähte ist Deutschland der Hauptproduzent. Importe aus Regionen außerhalb der EU sind vernachlässigbar.

Untenstehend der Versand der SDL-relevanten Produktgruppe 230 der letzten Jahre auf Basis der Meldungen der Schweißelektroden-Vereinigung (SEV):

Quelle: SAG Marketing auf Basis SEV Daten

Der besonders relevante Markt im SDL-SZW-Programm ist in den Jahren 2006 - 2023 durchschnittlich mit 2,4 % p.a. gewachsen, stagniert jedoch seit 2016 auf hohem Niveau.

Nach einem Lockdown-bedingten Einbruch im Jahr 2020 erholte sich der Sektor jedoch seit 2021 wieder sehr schnell auf das Vorkrisenniveau. Da SZW zu der Kategorie der Verbrauchsmaterialen zählt, die sowohl für die Erstanwendung (Fügen, Hartauftragungen), aber auch für Reparaturanwendungen benötigt werden, fällt weiterhin ein kontinuierlicher Materialbedarf an.

Nach Expertenaussagen werden keine Substitutionsbestrebungen für die relevanten SZW-Produkte, sowie der Schweißverfahren gesehen.

Drähte zum Ausspritzen der Kolbenlaufbahnen (CBC)

Seit 1992 ist die SDL Partner der Automobilwirtschaft bei der Entwicklung dieser Technologie. Federführend waren hier zunächst deutsche OEM (Original Equipment Manufacturer).

Das kontinuierliche, stabile Wachstum dieses Marktsegmentes seit dem Jahr 2011, kurz eingebremst im Jahr 2020 durch den Lockdown, setzte sich im Jahr 2023 im gesamten Jahresverlauf nochmals fort. Jedoch war eine relativ hohe untermonatliche Volatilität der Mengen (Stornierungen) feststellbar.

Durch die aktuellen Diskussionen über die Elektromobilität werden mittelfristig keine negativen Auswirkungen erwartet, da die CBC Technologie in den aktuellsten Ottomotoren mit entsprechenden Laufzeiten zur Anwendung kommt.

Geschäftsverlauf

Die SDL zeigte in 2023 eine Entwicklung, die dem positiven Marktverhalten weitestgehend entspricht. Die Produktionsmengen lagen über das gesamte Jahr kontinuierlich auf einem starken Niveau.

Obwohl der Markt für SZW in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum zeigte und auf gutem Niveau stagnierte, konnte die SDL auch im Jahr 2023 hiervon nicht partizipieren. Dies lag weiterhin in erster Linie an der verzögerten Inbetriebnahme der neuen Entzunderungslinien für diesen Bereich.

Im Bereich CBC lagen die Versandmengen aufgrund der Marktsituation im Jahr 2023 auf einem deutlich höheren Niveau und entsprachen den Erwartungen. Ein besonders positiver Effekt war das Wiedererstarken des chinesischen und des US-Marktes.

In Summe stieg der Versand um 5,3%, der Auftragseingang korrespondiert mit + 4,3%.

Ertragslage

Bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 16.470 (Vorjahr: T€ 15.722) weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 342 (Vorjahr T€ 140) aus. Der Materialaufwand hat sich 2023 um T€ 696 auf T€ 10.648 durch deutliche Preissteigerungen der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöht. Die Personalkosten lagen mit T€ 4.588 im Geschäftsjahr 2023 um T€ 51 über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür waren tarifliche Anpassungen, sowie außertarifliche Leistungsvergütungen (Energie-Bonus). Die Abschreibungen mit T€ 727 sind um T€ 4 gestiegen. Die SDL erwirtschaftete in 2023 ein EBIT von T€ 694 (Vorjahr: T€ 378) und ein EBITDA von T€ 1.421 (Vorjahr: T€ 1.102).

Finanz- und Vermögenslage und Kennzahlen

Bei einer Bilanzsumme von T€ 15.202 beträgt die Eigenkapitalintensität 17 % (Vorjahr 17 %) und der Deckungsgrad des Anlagevermögens 38 % (Vorjahr 35%). Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 3.930 (Vorjahr: T€ 3.657). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf T€ - 1.118 (Vorjahr: T€ - 1.436) und der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf T€ - 1.588 (Vorjahr: T€ - 1.809). Der Jahresüberschuss unter Berücksichtigung von Steuern beläuft sich auf T€ 342 (Vorjahr: T€ 140) und untertrifft unterjährige Erwartungen.

Entwicklung wesentlicher, nicht-finanzieller Leistungsfaktoren

Investitionen und anlagenerhaltende Maßnahmen erfolgten im Jahr 2023 mit dem Schwerpunkt auf anwendungsbezogene Optimierungen, Verfahrensverbesserungen, qualitätsverbessernde Maßnahmen, sowie in Bezug auf anwendungsspezifische Produktentwicklungen mit den Kunden und der allgemeinen Verbesserung der Infrastruktur und Arbeitssicherheit. Die im Jahr 2022 beschlossenen Investitionen zur Schließung der Beize konnten in 2023 aufgrund von Lieferverzögerungen der Maschinenhersteller nicht operativ umgesetzt werden. Dies erfolgt nun in Q1/2024.

Ein neues Geschäftsfeld stellt die Entwicklung metallischer Pulver für AF/3-Druck aus Draht dar. Hier wurden entsprechende Entwicklungsinvestitionen in den Anlagenpark und Manpower getätigt

Die Schweißdraht Luisenthal GmbH ist nach DIN EN ISO 14001, IATF 16949 und ISO 50001 zertifiziert. Des Weiteren wurde das Arbeitssicherheitsmanagementsystem der SDL mit dem BG Gütesiegel "Sicherheit mit System" ausgezeichnet.

Mitarbeiter

Der Stand der Mitarbeiter, ohne ruhende Belegschaft und ohne Kurzzeit-Aushilfen, stellt sich wie folgt dar:

Lohnempfänger Gehaltsempfänger Gesamt
31.12.2021 51 13 64
31.12.2022 49 13 62
31.12.2023 50 14 64

Risiken- und Chancenbericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Saarstahl AG einbezogen. Die SHS-Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA übernimmt zentrale Risikomanagementaufgaben für die Unternehmen der saarländischen Stahlindustrie. Sie ist diesbezüglich Dienstleister für die Saarstahl AG und ergänzt damit das dezentrale operative Risikomanagement in den Tochtergesellschaften. Ein regelmäßiger Risikomanagementprozess ist die Basis des Risikomanagementsystems der Saarstahl AG und seiner Tochtergesellschaften. Dieser umfasst neben der Risikoidentifikation und einer Risikobewertung auch die Risikosteuerung. Die im Jahr 2016 eingeführte Ad-hoc Risikoberichterstattung ist Bestandteil des Risikomanagementsystems und ermöglicht es jederzeit einen aktuellen Überblick über die Risikosituation abzubilden. Daneben wird auch den mit den Risiken verbundenen Chancen Rechnung getragen. Der Vorstand der Saarstahl AG sowie die Geschäftsführung der Schweißdraht Luisenthal GmbH werden im Rahmen des Risikomanagementsystems regelmäßig über die aktuelle Situation informiert.

Inhalt, Aufbau und Ergebnisse des Risikomanagementsystems sind in prüfbarer Weise im Sinne des KonTraG dokumentiert.

Im Rahmen des Risikomanagements werden Beschäftigungsrisiken durch das Absatz-, Planungs- und Produktionssteuerungssystem frühzeitig identifiziert. Durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen, wie zusätzliche Auftragsbuchungen oder Kapazitätsanpassungen, wird eventuellen Beschäftigungsrisiken gegengesteuert.

Im Übrigen wird den technischen Risiken durch ein starkes Investitionsprogramm und eine verbesserte vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt.

Die Forderungsausfallrisiken werden durch eine Warenkreditversicherung nahezu vollständig abgedeckt.

Von Marktseite aus könnte der aktuelle Trend zur Elektromobilität den Geschäftsbereich CBC grundsätzlich stören. Die Elektrifizierung wirkt sich aktuell noch nicht negativ aus und neue bzw. die aktuelle Verbrennungsmotoren werden in immer größerem Maße mit der CBC Technologie ausgerüstet. Insgesamt wird aber erwartet, dass der Bestand an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren insbesondere in Europa und USA bis im Jahr 2035 zurück gehen wird.

Aufgrund der bereits abgeschlossenen Investitionen in zusätzliche Kapazitäten wird es SDL möglich sein die aktuelle Marktposition zu verteidigen und dem dynamischen Marktgeschehen weiter zu folgen.

Die permanente Pflege, die konsequente Rückgewinnung verlorenen Kundenvertrauens im Bereich SZW und die Umsetzung der neuen Geschäftsfelder stehen im Jahr 2024 im Fokus. Darüber hinaus wird SDL sich in den Kernkompetenzen stärken, kontinuierlich die Qualität bei den Kunden erhöhen und die besondere Technologie der SDL Drähte (z.B. Oberflächenqualität) noch stärker im Markt platzieren und somit ihre Position stärken.

Seit 2017 ist das Compliance Management System der SHS-Gruppe organisatorisch mit dem Risikomanagementsystem verknüpft und in den vorhandenen Risikomanagementprozess ein Compliance Modul integriert. Mit dem Modul werden Informationen bezüglich Umsetzung der Compliance-Kultur, Compliance-Organisation und -Kommunikation sowie im Rahmen der Gefährdungsanalyse identifizierter Compliance-Risikobereiche erfasst. Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Compliance-Risiken und daraus folgend, die Ableitung von Maßnahmen (Compliance-Programm).

Das Compliance Modul ist seit Mitte des Jahres 2017 in den Berichterstattungsprozess des SHS-Risikomanagements aufgenommen. Die Bearbeitung erfolgt durch die Risikokoordinatoren.

Die Konzernrevision ist, im Rahmen des Gesamtansatzes der Unternehmensführung zur Einrichtung eines internen Führungs- und Überwachungssystems, Bestandteil des Risikomanagements im Sinne des KonTraG. In dieser Funktion obliegt ihr auch die systematische und zielgerichtete interne Prüfung des Risikomanagementsystems.

Prognosebericht - Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Für die weitere Entwicklung des Marktes sieht sich die Gesellschaft aufgrund der eigenen guten qualitativen Positionierung, des Produktportfolios, aber auch durch die enge Verzahnung mit den Kunden und ihren engagierten und leistungsfähigen Mitarbeitern gut gerüstet.

Das Jahr 2023 war für SDL trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein sehr erfolgreiches, aber auch herausforderndes Jahr, da die Produktion (Vorhalten von Kapazitäten) aufgrund der Volatilität des Marktes sehr schwer planbar war.

Für das Jahr 2024 werden derzeit leicht bessere Vorzeichen gesehen. Weitere Steigerungen der Mengen in beiden Segmenten sind absehbar oder auch schon durch Abrufe bestätigt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die CBC Technologie vor allem in Motoren der neuesten Technologie zum Einsatz kommt und die OEM weiter versuchen die Mengen-Verluste der Jahre vor 2022 zu kompensieren. Zusätzliche Potenziale ergeben sich vor allem durch die Etablierung des Prozesses bei einem weiteren OEM im Bereich CBC. Zudem ermöglicht die Realisierung der Investition in zusätzlichen Kapazitäten die Rückgewinnung verloren gegangener Terrains im Bereich SZW.

Die Gesellschaft wird im Jahr 2024 neben dem Ziel der Kostensenkung durch Prozessoptimierung vor allem die weitere technologische Erneuerung des Maschinenparks verfolgen. Dabei steht nach wie vor die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter an vorderster Stelle und wird permanent verbessert. Dies geschieht mittels weiterer Investitionen und dem kontinuierlichen Einwirken auf die Mitarbeiter hin zum "eigenverantwortlichem" Arbeitssicherheit-Denken.

Im Jahr 2024 werden die Ergebnisse der SDL im Wesentlichen von der gesamtwirtschaftlichen Marktsituation, sowie von der konsequenten Ausnutzung der Anlagen, der damit einhergehenden Deckung der Kundenbedürfnisse, sowie den Investitionen abhängig sein. Gerade im Bereich CBC ist eine enge Kundenbindung der Schlüssel zum Erfolg. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der letzten Jahre trägt hier weiterhin ihre Früchte.

Es wird ein positives Ergebnis des Jahresüberschusses auf Höhe der letzten beiden Geschäftsjahre mit sich entsprechend entwickelnden Kennzahlen EBIT und EBITDA erwartet. Allerdings hängen die Ergebnisse entscheidend von den Energiekosten bzw. deren zukünftigen Entwicklung ab.

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  Anhang 31.12.2023 31.12.2022
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen (1)
6.653 6.653 6.257 6.257
6.653 6.257
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   1.237   1.598  
2. unfertige, fertige Erzeugnisse und Waren   3.809 5.046 3.039 4.637
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2) 1.559   1.304  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (3) 28   -  
3. sonstige Vermögensgegenstände   166 1.753 409 1.713
III. Guthaben bei Kreditinstituten     1.730   506
      8.529   6.856
C. Rechnungsabgrenzungsposten     1   0
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung      19    37
15.202 13.150

Passiva

  Anhang 31.12.2023 31.12.2022
    T-EUR T-EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (4) 145 145
II. Kapitalrücklage   800 800
III. Gewinnrücklagen   17 17
IV. Bilanzgewinn   1.585 1.243
    2.547 2.205
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen   48 51
2. Steuerrückstellungen   86 155
3. sonstige Rückstellungen (5) 859 757
    993 963
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (6) 443 752
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (7) 10.808 8.758
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (8) 7 10
4. sonstige Verbindlichkeiten (9) 401 461
    11.659 9.981
D. Rechnungsabgrenzungsposten   3 1
    15.202 13.150

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

  Anhang GJ 2023 GJ 2022
  T-EUR T-EUR
1. Umsatzerlöse (10) 16.470 15.722
2. Erhöhung/ Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 773 460
3. andere aktivierte Eigenleistungen - 4
    17.243 16.186
4. sonstige betriebliche Erträge (11) 160 134
5. Materialaufwand (12) 10.648 9.952
6. Personalaufwand (13) 4.589 4.537
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 727 723
8. sonstige betriebliche Aufwendungen (14) 745 729
    694 379
9. Zinsergebnis (15) -155 -93
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -197 -145
11. Ergebnis nach Steuern   342 141
12. sonstige Steuern 0 1
13. Jahresergebnis   342 140
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.243 1.103
15. Bilanzgewinn   1.585 1.243

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Schweißdraht Luisenthal GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 03.12.2007 gegründet und ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Schweißdraht Luisenthal GmbH, mit Sitz in der Straße des 13. Januar 286 in Völklingen ist im Registergericht Saarbrücken unter der Handelsregisternummer HRB 16786 eingetragen.

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB werden einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen.

Die Gesellschafterin der Schweißdraht Luisenthal GmbH ist die Drahtwerk St. Ingbert GmbH, St. Ingbert, eine Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, Völklingen. Mehrheitsaktionärin der Saarstahl AG ist die SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA, Dillingen.

Die Saarstahl AG wird für das Jahr 2023 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht für den kleinsten Konzernkreis aufstellen, in den die Schweißdraht Luisenthal GmbH einbezogen wird.

Die SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA wird für das Jahr 2023 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht für den größten Konzernkreis aufstellen, in den die Schweißdraht Luisenthal GmbH einbezogen wird. Beide werden im Unternehmensregister veröffentlicht und sind auch am Sitz der SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA erhältlich.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen für bewegliche Anlagegegenstände erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

In die Herstellungskosten sind die aktivierungspflichtigen Bestandteile einbezogen. Soweit erforderlich, wird bei den Sachanlagen der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert zwischen € 250 und € 1.000 werden aktiviert und als Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden die steuerlichen Nutzungsdauern gemäß der allgemeinen amtlichen AFA-Tabelle bzw. die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Hieraus ergeben sich im Wesentlichen folgende durchschnittliche Nutzungsdauern:

Software 4 Jahre
Gebäude 25 Jahre
Maschinen und maschinelle Anlagen 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 Jahre

Im Bereich der Rohstoffeerfolgt die Bewertung der Anschaffungskosten nach der Lifo- Methode.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB zu Marktpreisen beträgt T€ 118.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit einer pauschalen Wertberichtigung in Höhe von 20 % angesetzt.

DieBewertungder unfertigen, fertigen Erzeugnisse und Warenerfolgtzu Herstellungskosten, welche die aktivierungspflichtigen Bestandteile umfassen.

In die Herstellungskosten sind angemessene Kosten für die allgemeine Verwaltung, für soziale Einrichtungen im Betrieb, für freiwillige soziale Leistungen sowie für die betriebliche Altersversorgung berücksichtigt. Die Erzeugnisse werden, soweit eine verlustfreie Bewertung erforderlich ist, zu den voraussichtlichen Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten angesetzt. Hierbei werden bei der Ermittlung der noch entstehenden Aufwendungen Vollkosten zugrunde gelegt.

Die verlustfreie Bewertung wurde auf Basis der einzelnen Kundenaufträge ermittelt. Die in den Vorräten durch lange Lagerdauer und Sachmängel bestehenden Risiken sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Wertansätze der Vorräte entsprechen dem Niederstwertprinzip. Als Verbrauchsfolgeverfahren wird die Lifo- Methode angewandt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB zu Marktpreisen beträgt T€ 521.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen sind abgezinst. Für alle erkennbaren Risiken werden individuelle Wertberichtigungen vorgenommen. Für nicht erkennbare Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für bestimmte sonstige Vermögensgegenstände besteht eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 %, die bei den Einzelposten gekürzt ist. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Forderungen in Fremdwährung bestehen nicht.

Die Flüssigen Mittelsind zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die zum Nennbetrag bewerteten Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; die dazugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen werden saldiert im Zinsergebnis ausgewiesen.

Das Gezeichnete Kapitalist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen werden gem. §253 Abs. 1 HGB nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Mehtod) unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) ermittelt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Entgelt- und Rentensteigerungen. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00 % bei den Entgelten und 2,10 % bei den Renten ausgegangen. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,83 % (Vorjahr 1,78 %); es handelt sich um einen für den 31.12.2023 von der Deutschen Bundesbank prognostizierten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der nach § 253 Abs. 6 HGB anzugebende und ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zur Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinses von sieben Jahren beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 0.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Altersteilzeitverpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 1 HGB nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) ermittelt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Altersteilzeitverpflichtungen aus dem zum Bilanzstichtag erdienten Wertguthaben, den individuellen Aufstockungsleistungen und etwaig anfallenden Abfindungsbeträgen unten Berücksichtigung zukünftiger Entgeltsteigerungen. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00 % bei den Entgelten ausgegangen. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen beläuft sich auf 1,10 % (Vorjahr 1,44 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank prognostizierten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 3 Jahren ergibt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, wobei kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet wurden. Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 32,0 % zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Die Gewinn- und Verlustrechnungwird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Unter den technischen Anlagen und Maschinen bzw. anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Festwerte für Reserveteile und Betriebsmittel in Höhe von T€ 103 bilanziert.

(2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten lediglich Forderungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr.

(3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr.

(4) Eigenkapital

Das Stammkapital der Schweißdraht Luisenthal GmbH beträgt unverändert zum 31.12.2023 T€ 145.

(5) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalverpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Vertriebsbereich und andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft.

Die Altersteilzeitrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 184 (2022: T€ 193) (Erfüllungsrückstand T€ 121 und Aufstockungsbetrag T€ 63). Aufgrund der Saldierung des Erfüllungsrückstandes mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen von T€ 140 (2022: T€ 137), verbleibt ein Rückstellungsbetrag von T€ 63 (2022: T€ 93). Der verbleibende, den Erfüllungsrückstand übersteigende Betrag in Höhe von T€ 19 (2022: T€ 37) wurde als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aktiviert.

(6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt maximal ein Jahr: T€ 443 (2022: T€ 752).

(7) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Es sind Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
T€ T€ T€
Lfd. Jahr 9.982 826 -
(Vorjahr) (7.512) (1.246) (82)
davon aus L+L 6.875 - -
(Vorjahr) (3.592) - -
davon ggü. Gesellschafter 130 - -
(Vorjahr) (113) - -

(8) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beträgt maximal ein Jahr: T€ 7 (2022: T€ 10).

(9) sonstige Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit ist ausschließlich bis zu einem Jahr.

Aus Steuern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 159 (2022: T€ 147). Im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 25 (2022: T€ 15).

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 531 (2022: T€ 667).

Es handelt sich hierbei um die in den Folgejahren anfallenden langfristigen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, Dienstleistungs- und Leasingverträgen (T€ 42), davon an verbundenen Unternehmen (T€ 42) und kurzfristige Verpflichtungen aus den Bestellobligos zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 (T€ 489).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

( 10 ) Umsatzerlöse

Die Aufteilung auf die Absatzmärkte stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
T€ T€
Deutschland 12.496 12.080
Europäische Union 3.345 2.994
Übriger Export 629 648
16.470 15.722

( 11 ) sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
T€ T€
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 113 90
übrige Erträge 47 44
160 134
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten:
- Erträge aus Vorjahren 128 118
- Erträge aus Währungsumrechnung 0 2

( 12 ) Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.269 8.920
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.379 1.032
10.648 9.952

( 13 ) Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Löhne und Gehälter 3.762 3.747
soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützungund sonstige soziale Aufwendungen 827 790
- davon Aufwendungen für die Altersversorgung (77) (76)
4.589 4.537

( 14 ) sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von T€ 0 (2022: T€ 6) sowie Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 5 (2022: T€ 0) enthalten.

(15) Zinsergebnis

Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Zinsen und ähnliche Erträge 13 -
- davon aus verbundenen Unternehmen - -
- davon aus der Abzinsung von lfr. Rückstellungen (3) -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -168 -93
- davon an verbundene Unternehmen (-165) (-89)
- davon aus der Abzinsung von lfr. Rückstellungen (-3) (-4)

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

sonstige Angaben

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Mark Philipps, Diplom Betriebswirt.

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Schweißdraht Luisenthal GmbH beschäftigt:

2023 2022
Arbeiter 48 49
Angestellte 14 13
Summe Beschäftigte gem. § 267 Abs. 5 HGB 62 62
Auszubildende 0 0
Summe Beschäftigte insgesamt 62 62

Die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung entfallen gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Auf Angaben zum Gesamthonorar der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angaben im befreienden Konzernabschluss der Saarstahl AG, Völklingen, enthalten ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf € 342.266,71
Nach Berücksichtigung eines Gewinnvortrages in Höhe von € 1.243.372,19
ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 1.585.638,90

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn in Höhe von€ 1.585.638,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Völklingen, den 07. März 2024

Mark PHILIPPS

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

  B R U T T O W E R T E
Stand Zugänge Abgänge Umbuch. Zuschreibung Stand
01.01.2023         31.12.2023
  T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Sachanlagen            
1. Bauten auf fremden Grundstücken 802 - - - - 802
2. technische Anlagen und Maschinen 9.523 321 - 221 - 10.065
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 986 36 11 36 - 1.047
4. Anlagen im Bau 383 766 - -257 - 892
11.694 1.123 11 - - 12.806
  11.694 1.123 11 - - 12.806
A B S C H R E I B U N G E .N
Stand Zugänge Abgänge Umbuch. Zuschreibung Stand
01.01.2023         31.12.2023
  T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Sachanlagen            
1. Bauten auf fremden Grundstücken 115 47 - - - 162
2. technische Anlagen und Maschinen 4.654 595 - - - 5.249
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 668 85 11 - - 742
4. Anlagen im Bau - - - - - -
5.437 727 11 - - 6.153
  5.437 727 11 - - 6.153
N E T T O W E R T E
  Stand Stand
  31.12.2023 31.12.2022
  T€ T€
I. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 640 687
2. technische Anlagen und Maschinen 4.816 4.869
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305 318
4. Anlagen im Bau 892 383
  6.653 6.257
  6.653 6.257

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schweißdraht Luisenthal GmbH, Völklingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schweißdraht Luisenthal GmbH, Völklingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schweißdraht Luisenthal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 8. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Schröder, Wirtschaftsprüfer ppa. David Szabo, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Bilanzgewinn in Höhe von 1.585.638,90 €, der sich aus dem Jahresgewinn von 342.266,71 € und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 1.243.372,19 € ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen.



Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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