NRW-Kies24 GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dagistan Budak seit 10.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Budak GmbHBedburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie Budak GmbH ist ein deutschland- und europaweit agierendes Industriereinigungs- unternehmen. Das Leistungsportfolio umfasst die Industrie- und Kesselreinigung sowie Saug- und Strahlarbeiten, einschließlich Entsorgungsleistungen. Organisatorisch hat die Budak GmbH vier Standorte, einmal den Hauptsitz in Bedburg, in Fröndenberg, Neurath sowie in Duisburg. Die Budak GmbH ist der Auftragnehmer und Rahmenvertragspartner für unsere Kunden. Das eigene Personal wird weitestgehend über die DKI GmbH und teilweise auch über weitere Dienstleister aufgefüllt. LKW, Großtechnik sowie weiteres Equipment wird durch die Budak GmbH selbst bereitgestellt oder über die Budak Group Mietservice gemietet. Die Beschaffung der benötigen Betriebsmittel erfolgt über die Hauptzentrale in Bedburg. Von dort aus werden die Betriebsmittel je nach Bedarf auf die anderen Standorte verteilt. Der Vertrieb wird über die Geschäfts- und Regionalleistungen organisiert. Als mittelständisches Unternehmen der Industrie- und Kraftwerksreinigung haben wir uns zur Aufgabe gesetzt, den Produktionsablauf zu reinigen. Darunter fallen die Dienstleistungen der Kesselreinigung, der Industriereinigung, Saugarbeiten, Entsorgungsdienstleistungen sowie manuelle Reinigungsarbeiten. Die externen Einflussfaktoren, die auf die Budak GmbH einwirken, sind vielfältig. Zum einen sind es regulatorische sowie politische Maßnahmen seitens der Regierung. Dort ist die Abschaltung von Kohlekraftwerken zu nennen. Die Budak GmbH ist im Wesentlichen durch die Braunkohleindustrie abhängig. Die Markt- und Wettbewerbssituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Zum aktuellen Zeitpunkt hat die Budak GmbH eine hohe Marktpräsenz im rheinischen Revier. Der Rückgang der Leistungen im RWE-Rahmenvertrag wird durch die Abschaltung von Blöcken verursacht. Das Jahr 2023 war seit den Einschränkungen Covid-19 das erste normale Geschäftsjahr. Die Entwicklung der Budak GmbH kann als sehr positiv und stabil bezeichnet werden. Der Umsatz konnte im Jahr 2023 konstant gehalten werden. Durch eine gleichbleibende gute Auftragslage sowie solide Rahmenverträge ist die Unternehmung gut aufgestellt, um weitere Krisen zu bewältigen. Die Budak GmbH ist zertifiziertes Unternehmen nach ISO 9001 und 14001 sowie SCC, WHG und Entsorgungsfachbetrieb. Für das Jahr 2023 gab es keine weiteren wesentlichen Änderungen im Geschäftsverlauf, die das Ergebnis beeinflusst haben. Lage des Unternehmens / VFE-Lage Die positive Entwicklung von 2021 zu 2022 durch die Übernahme des Saugvertrages RWE konnte im Kalenderjahr 2023 wiederholt bestätigt werden. Die Budak GmbH schwankt in den monatlichen Umsätzen stark, da das Unternehmen im Stillstandgeschäft tätig ist - hier bleibt der Ausblick auf den Jahresumsatz. Die Jahres-Grundplanung geht von einem Umsatz von 1.500 TEUR monatlich aus. Im Jahr 2023 wurden wiederum mehrere Großstillstände abgearbeitet, die wie schon 2022 zum prognostizierten Umsatz geführt haben. Für das Jahr 2024 wird mit einem Grundumsatz von ca. 1,25 Mio. Euro monatlich gerechnet. Es wird davon ausgegangen, dass im Jahr 2024 keine großen geplanten Stillstände durchgeführt werden und die geplante Stilllegung von 6 Blöcken stattfindet. Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von 12.008 TEUR auf 9.542 TEUR gesunken. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen aus Verkäufen der Geschäftsausstattung und des Sachanlagevermögens. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresergebnisses unter Berücksichtigung einer Ausschüttung verringert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme geringfügig von 34,2% auf 35,8%. Des Weiteren sind die Steuerrückstellungen aufgrund der Ergebnisentwicklung angestiegen, gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung leicht gesunken. Die Ertragslage wird monatlich über die Auswertungen der Buchhaltung analysiert und von der Geschäftsführung bewertet. Für das Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz (finanzieller Leistungsindikator) nicht weiter gesteigert werden. Der Materialaufwand ist dennoch angestiegen. Hintergrund ist, dass die bezogenen Leistungen aufgrund der Anpassung im Mindestlohn angestiegen sind. Der Personalaufwand ist zum Vorjahr gesunken und beläuft sich auf 2.545 TEUR. Das Ergebnis vor Steuern (finanzieller Leistungsindikator) ist von 3.571 TEUR auf 1.088 TEUR gesunken. Dies ist auf erhöhte Kosten für den Mietpark und die externen Dienstleistungen, sowie einen erhöhten Materialeinkauf zurückzuführen. Trotz dieser Reduktion kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als stabil eingestuft werden. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 war geplant, ein neues Bürogebäude zu bauen, wofür eine Finanzierung in Anspruch genommen wird. Die benötigte Liquidität wird durch einen Kontokorrentkredit der Sparkasse unterstützt, dies soll in 2025/2026/2027 schrittweise umgesetzt werden. Für 2024 und 2025 soll auch weiterhin in neue Fahrzeuge und Equipments investiert werden, die aktuelle Planung sieht 500 t€/a vor. Die Budak Gruppe ist am Markt weiterhin gut positioniert. Durch Rahmenverträge mit Großkunden wie z.B. RWE bis 2028/2030 sind die Geschäftsaktivitäten sichergestellt. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse in Höhe von 17,7 Mio.€ und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1 Mio.€ erwartet, dies hat im Wesentlichen mit der Abschaltung der Kohleblöcke des RWE zu tun. Für 2025 wird kein weiterer Umsatzrückgang erwartet. Hier wird die Budak Gruppe entsprechende Maßnahmen zur Neuausrichtung des Unternehmens ergreifen. Für 2025/2026 plant die Gesellschaft mit einem gesicherten jährlichen Umsatz von ca. 15 - 17 Mio.€ und einem mindestens ausgeglichenen Ergebnis. Für 2025 und 2026 haben wir ein Transformationsprojekt, gefördert von der Landesregierung NRW und der EU, ins Leben gerufen, um die Budak Gruppe in neuen Märkten zu platzieren und unabhängiger von der Kohleindustrie zu machen. Unser Ziel ist es regionale bestehende Arbeitsplätze im Rheinland zu sichern und neue zu schaffen! Die Budak ist ein solides am Markt vertretendes Unternehmen. Stabilität und Größe bieten potenziellen Kunden die Chance der auch langfristigen Zusammenarbeit und dem Unternehmen die Möglichkeit auf neue lukrative Aufträge. Das geschulte und langjährig beschäftigte Personal ist hierfür ein wesentlicher Faktor. Durch die Zertifizierungen nach ISO 9001, 14001 und SCC sind erhöhte Auftragsmöglichkeiten gegeben. Die Risiken, die auf die Budak GmbH einwirken können, sind vielfältig. Einerseits sind es politische bzw. regulatorische Entscheidungen seitens der Regierung. Somit können regulatorische Entscheidungen des Staates einen Einfluss auf die operative Arbeit haben. Ein weiteres Risiko ist gut ausgebildetes Fachpersonal zu halten bzw. weiteres zu rekrutieren. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich immer weiter zum Arbeitnehmermarkt und gut ausgebildetes Personal zu finden und langfristig zu halten, wird in einem dynamischen Arbeitsmarkt immer schwieriger. Eine weitere Pandemie stellt ebenfalls ein bedeutsames Risiko dar. Dies hätte zur Konsequenz, dass räumliche Einschränkungen wieder zum täglichen Bild gehören. Dadurch wären weitere Insolvenzen auf Kundenseite und das entsprechende Ausfallrisiko der Forderungen eine Bedrohung für die Liquidität. Die Chancen und Risiken werden regelmäßig in unseren externen ISO-Audits überprüft. In die Risikobetrachtung werden die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu diesen zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, welchem antizipativ über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt wird. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Budak GmbH Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Budak GmbH hat sich seit Jahren positiv entwickelt und seit 2020 stabilisiert. Trotz des zu erwartenden Umsatzrückganges im Jahr 2024 ist die Budak GmbH sehr gut aufgestellt und wirkt schon jetzt aktiv den voraussehbaren Veränderungen entgegen. Das Unternehmen hat einen hervorragenden Ruf bei allen durch sie betreuten Geschäftskunden, die Ihre Verträge teilweise sogar vorfristig verlängern. Unsere vorausschauende Arbeit, die solide Vertragsgestaltung und die getätigten Investitionen werden sich in den kommenden Jahren weiterhin positiv auf das Gesamtbild der gesamten Budak Gruppe auswirken.
Bedburg, 21.07.2025 gez. Dagistan Budak, Gesellschafter-Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 2 und 10 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert ausgesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und entspricht der Darstellung und dem Inhalt des aktuellen Auszuges aus dem Handelsregister HRB 62868 Amtsgericht Köln. Die Steuerrückstellungen beinhalten die für das Geschäftsjahr und für das Vorjahr (Körperschaftsteuer) bzw. für das Geschäftsjahr und für die drei Vorjahre noch nicht veranlagten Ertragsteuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern werden auf temporäre Abweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz angesetzt. Das Wahlrecht des Ansatzes eines Überhangs aktiver latenter Steuern wird nicht in Anspruch genommen. Angaben zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Das aktivierte Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen aus Technischen Anlagen und Maschinen sowie Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus der Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Für das aktuelle Jahr erfolgte eine Ausweiskorrektur der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau. Im Vorjahr erfolgte der Posten unter den Technischen Anlagen und Maschinen. Angaben zu Forderungen gegenüber GesellschafternEs handelt sich hierbei wie im Vorjahr um sonstige Forderungen aus Darlehen. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 630.111,59 EUR (Vorjahr: 242.541,56 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es handelt sich hierbei um Darlehen an Mitarbeiter und Familienmitglieder des Gesellschafters sowie eine weitere Darlehensforderung in Höhe von 451.757,26 EUR (Vorjahr: 80.554,67 EUR). EigenkapitalDie Gesellschaft verfügt über ein vollständig eingezahltes Stammkapital in Höhe von 25.000 EUR (Vorjahr: 25.000 EUR). SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen (gesamt 916.992,13 EUR) betreffen:
Sonstige RückstellungenDie Sonstigen Rückstellungen (gesamt 955.640,00 EUR) betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeitenspiegel
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 110.215,16 EUR (nur passivische latente Steuern, keine aktiven latenten Steuern). Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 56.316,84 EUR. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit wesentlicher Bedeutung für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 0,00 EUR (Vj 13.454,52 EUR) enthalten. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 66 , davon 14 im kaufmännischen und 52 im produktiven Bereich. Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herr Dagistan Budak, Grevenbroich. Vergütungen der GeschäftsführerZu den im Geschäftsjahr der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezügen werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben gemacht. Geschäfte mit nahestehenden PersonenGeschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen sind nicht getätigt worden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor. Der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres soll in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Bedburg, 22.07.2025 gez. Dagistan Budak sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Budak GmbH, Bedburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Budak GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Budak GmbH, Bedburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt - wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 29. August 2025 ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez .Kay Hüneke, Wirtschaftsprüfer gez .Thilo Marenbach, Wirtschaftsprüfer |
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