Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
BM Beteiligung I GmbHLiquidiert
60322 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benny Alexander Müller seit 6.1.2017 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Benny Alexander MüllerB. Mueller Verwaltungs GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Romulus Investment GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Gesellschaft ist ein nach § 32 Abs. 1 KWG lizenzierter Finanzdienstleister und verfügt über die Erlaubnis zur Anlageberatung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1 a KWG, der Anlagevermittlung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG, der Abschlussvermittlung nach § 1 Abs. 1a Nr. 2 KWG sowie der Finanzportfolioverwaltung nach § 1 Abs. 1a Nr. 3 KWG. Die Gesellschaft verfügt außerdem über die Erlaubnis zum Eigengeschäft. Daneben erbringt die Gesellschaft Beratungsleistungen, welche nicht unter die Erlaubnispflicht fallen. 1.1 Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2012 wie erwartet mit nur geringer Dynamik gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt um 0,7 %. Dabei ist die Konjunktur in den ersten beiden Quartalen noch etwas stärker gestiegen, in der zweiten Jahreshälfte jedoch deutlich abgekühlt. Der Außenhandel war trotz des schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeldes sehr robust: Deutschland exportierte im Jahr 201 2 preisbereinigt insgesamt 4,1 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe lediglich um 2,3 %. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - steuerte 1,1 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2012 bei und war damit einmal mehr wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die Binnennachfrage entwickelte sich unterschiedlich: Zwar wurde im Inland mehr konsumiert. Die Investitionen konnten aber erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 keinen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum liefern. Sie gingen zum Teil deutlich zurück. Das BIP der EU fiel im Jahr 2012 um 0,5 % (Quelle: Eurostat). Auch die US-Konjunktur rutschte Ende 2012 ins Minus. Damit endete das Jahr 2012 für die USA enttäuschend. In den ersten drei Quartalen hatte die größte Volkswirtschaft der Welt noch zulegen können. Das Minus zum Jahresende hat vor allem mit rückläufigen Staatsausgaben und schwachen Exporten zu tun. Die Entwicklung der Finanzmärkte war in den ersten Monaten des Geschäftsjahres geprägt durch die Liquiditätsbereitstellung in Höhe von insgesamt 1 Billion EUR für die Märkte seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Verabschiedung eines zweiten Hilfspaketes sowie durch den damit einhergehenden Schuldenschnitt Griechenlands. Mit Beginn des zweiten Quartals 2012 lebte die Schuldenkrise in den Peripheriestaaten des Euro-Raumes wieder auf. Dabei standen die krisenhaften Entwicklungen zum Ende des ersten Halbjahres 2012 in Spanien und gegen Ende des Berichtsjahres in Griechenland im Vordergrund. So konnte der DAX nach einer Talfahrt von Mitte März bis Anfang Juni insgesamt gut 29 Prozent zulegen und notierte zum Ende des Geschäftsjahres rund 1.714 Punkte höher als zum Ende des Vorjahres. 1.2 Entwicklung der Branche Das von der deutschen Investmentwirtschaft verwaltete Vermögen erreichte zum Jahresende 2012 mit 2,04 Billionen Euro einen neuen Höchststand. Insgesamt wuchs das verwaltete Vermögen im vergangenen Jahr um mehr als 1,4 Prozent. Während in Rentenfonds per Saldo 31,9 Mrd. Euro strömten und auch den offenen Immobilienfonds netto 2,9 Mrd. Euro zuflossen, zogen die Kunden aus Aktienfonds 4,6 Mrd. Euro ab. Der Zugang zu institutionellem Kapital blieb gerade für kleinere Investmentgesellschaften im Bereich liquider Anlagen schwierig. Vor dem Hintergrund des historisch niedrigen Zinsumfeldes und weiterhin volatiler Aktienmärkte denken Versicherer und Pensionskassen über neue, von den Gesetzen des Finanzmarktes weitgehend entkoppelte, langfristige Investitionsmöglichkeiten nach. Dafür bieten sich insbesondere Investitionen über Eigen- und Fremdkapital mit langen Nutzungsdauern, planbaren und stabilen Kapitalflüssen und Bereitstellungsprovisionen bzw. öffentlichrechtlichem Bezug an. Versicherer interessieren sich somit verstärkt für die Finanzierung der Produktion und Distribution erneuerbarer Energien, da diese Anlagen durch langfristig kalkulierbare Erträge aufgrund gut prognostizierbarer Abnahmemengen und/oder garantierter Mindestabnahmepreise infolge gesetzlicher Regelungen gekennzeichnet sind. Ähnliche Merkmale weisen oftmals auch Investitionen in Infrastrukturanlagen auf, die nicht den erneuerbaren Energien zugerechnet werden können. Sowohl Anlagen in erneuerbare als auch konventionelle Energieerzeugung oder sonstige Infrastrukturprojekte werden hierbei von Versicherern zwar mit einem langfristigen Fokus, jedoch nicht als strategische Investments getätigt. *) 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft2.1 Operative Lage Anlageberatung Im August 2010 wurde zusammen mit der Universal Investment Luxembourg S.A. der Publikumsfonds "Romulus Core" aufgelegt. Dabei handelte es sich um einen Mischfonds mit "Absolute Return"-Ansatz. Das Fondskonzept des risikokontrollierten Investierens hatte das Erzielen einer positiven Rendite unter ständiger Beachtung von Risikovorgaben zum Ziel. Im Jahr 2012 war dieser Fonds das einzige Produkt von Romulus Investment als Anlageberater. Vertriebsanstrengungen Die vertrieblichen Aktivitäten fokussierten sich im ersten Halbjahr 2012 auf das Segment der sog. "Family Offices" und der gehobenen Privatanleger. Zum Jahresbeginn belief sich das Fondsvermögen auf ca. 6,7 Mio. Euro. Aufgrund von Mittelabflüssen verringerte sich das verwaltete Vermögen im Juni des Jahres 2012 auf ca. 2 Mio. Euro. Damit lag die Größe des Fonds unter dem Niveau, welches nötig wäre, um ein Sondervermögen dieser Ausrichtung wirtschaftlich verwalten zu können. In Ubereinkunft mit der Kapitalanlagegesellschaft wurde der Fonds im Juli 2012 geschlossen und das Vermögen an die Investoren zurückgezahlt. Es ist das Ziel der Geschäftsleitung, eine Neuauflage eines risikokontrollierten Fonds zu erreichen. Die Bemühungen der Geschäftsführung richteten sich daher für die zweite Jahreshälfte 2012 auf eine deutlichere inhaltliche Differenzierung des Investmentansatzes im Vergleich zu konkurrierenden "Absolut Return" Produkten und einer Ausweitung der Vertriebsanstrengungen auf institutionelle Kunden. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Ansätze geprüft, darunter personelle Verstärkung sowie Kooperation mit Vertriebspartnern. Als Teil dieser Strategie konnte Erik Liesenberg, vormals geschäftsführender Gesellschafter der Io Capital Partners GmbH als Mitarbeiter gewonnen werden. Es ist geplant, Herrn Liesenberg in Jahr 201 3 in den Kreis der Gesellschafter aufzunehmen und zum Geschäftsführer zu berufen. Unternehmens-Infrastruktur Für das Geschäftsjahr 2012 haben sich keine Änderungen bei den Auslagerungspartnern ergeben. Neben der Universal Investment S.A. als KAG und Hauck & Aufhäuser Luxembourg S.A. als Depotbank (bis zur Schließung des Fonds) waren dies ein Steuerberater für die Finanzbuchhaltung und das Meldewesen, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für die Innenrevision und eine EDV-Dienstleistungsgesellschaft. Damit hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 201 1 nichts an der robusten Plattform für die Abwicklung der Geschäftstätigkeiten geändert. Risikobericht Die Systeme zur Steuerung des Risikos der Gesellschaft wurden im Rahmen der Innenrevision 2012 überprüft. Die Innenrevision hat die daraus resultierenden Erkenntnisse in einem Gesamtbericht über die Prüfung der internen Revision im Geschäftsjahr 2012 dargelegt. Es wurde darin zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), Geldwäschebekämpfung, Anzeige- und Meldewesen sowie Compliance berichtet. Der Prüfer kommt zu dem Schluss, dass die Systeme den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und ihre Aufgabe erfüllen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer, jeweils einzeln unterschriftsberechtigt, waren im Geschäftsjahr 2012 Normann Rösch und Benny Müller. Für das Geschäftsjahr 2012 führte WP Lutz Stössel den Vorsitz des Beirates. 2.2 Vermögenslage Die Aktiva der Gesellschaft betrugen zum 31.12.2012 225 TEuro. Davon entfielen 103 TEuro auf Sicht- und Termineinlagen bei Kreditinstituten. 2012 fanden keine Kapitalmaßnahmen statt. Aufgrund anstehender Gesellschafterwechsel im Jahr 2013 wurden zum 31.12.2012 die aktiven latenten Steuern aufgelöst. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages aus 2011 sowie des Jahresfehlbetrages aus dem Jahr 2012 betrug das Eigenkapital zum 31.12.201 2 rd. 203 TEuro. 2.3 Ertragslage Das Geschäftsmodell der Gesellschaft beruht auf zwei Ertragsquellen: (1) Erträge aus der Anlageberatung, dem erlaubnispflichtigen Geschäft, und (2) Erträge aus nicht erlaubnispflichtigen Beratungsmandaten. Für 2012 hat die Gesellschaft keine Erträge aus erlaubnispflichtigen Tätigkeiten generiert. Bei den Beratungsmandaten nach (2) handelt es sich um nicht erlaubnispflichtige Tätigkeiten i.S.v. § 32 Abs. 1 KWG. Es wurden eine Reihe von Mandaten im Bereich Corporate Finance Beratung im Laufe des Jahres abgewickelt. Zum Jahresultimo 2012 bestanden mehrere laufende Engagements in diesem Geschäftsfeld. Die Gesellschaft hat zwar die Erlaubnis zum Eigengeschäft, von dieser aber für das Jahr 2012 keinen Gebrauch gemacht. Die laufenden Erträge auf Monatsbasis liegen zum 31.12.2012 nur knapp unter dem zeitanteiligen Aufwand. Die diversen Beratungsprojekte haben zur Verbreiterung der Ertragsbasis beigetragen und Deckungsbeiträge erwirtschaftet. Dieser Trend soll sich nach Einschätzung der Geschäftsführung auch im Jahr 201 3 fortsetzen. Die Strategie, Romulus Investment als Spezialist für risikokontrolliertes Investieren und als Beratungshaus für Energie / Infrastruktur zu etablieren, wird konsequent weiterverfolgt. Der Großteil des angefallenen Verlustes ist auf die Auflösung der aktiven latenten Steuern im Zusammenhang mit dem im Jahr 2013 anstehenden Gesellschafterwechsel zurückzuführen. Für das Jahr 201 2 wurde ein Jahresafehlbetrag von TEuro 42 erwirtschaftet. 2.4 Liquiditätslage Zum 31.12.2012 betrugen die liquiden Mittel der Gesellschaft 103 TEuro. Die Gesellschaft verfügt daher mittelfristig über ausreichende Liquidität für den Geschäftsbetrieb und zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. 3. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung3.1 Strategie Die Geschäftstätigkeit von Romulus Investment hat sich in den letzten zwölf Monaten verlagert und erweitert. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, daß es nicht gelungen ist, das Potential für den Fonds Romulus Core auszuschöpfen. Gleichwohl arbeitet die Geschäftsführung an einer Neuauflage des Fonds mit einem noch höheren Differenzierungsgrad und deutlich höherem Startvolumen. In Ergänzung zu den erlaubnispflichtigen Tätigkeiten als Anlageberater haben sich andere Geschäftsfelder und Verbindungen entwickelt, die vielversprechend sind und erste Früchte tragen. Das Beratungsgeschäft der Romulus Investment GmbH entwickelt sich dabei in Richtung Finanzierungslösungen für Energie Infrastruktur und erneuerbare Energien. Romulus Investment begleitet derzeit mehrere Transaktionen in diesen Bereichen. Die verstärkten Aktivitäten in den genannten Feldern haben Romulus Investment zu Mandaten mit namhaften Partnern aus der Energiewirtschaft und Infrastruktur Investments beschert. Derzeit bestehen mehrere laufende Beratungsmandate mit Investoren; zudem ist Romulus Investment in ein Finanzierungsprojekt für ein Stadtwerk involviert. Im Bereich Energie Infrastruktur hat Romulus Investment ein Netzwerk aufgebaut, welches Investoren in dieser Anlageklasse über die nächsten Jahre messbare Vorteile in ihren Engagements ermöglichen sollte. Insbesondere institutionelle Investoren allokieren zunehmend Gelder in den Bereich Infrastruktur. 3.2 Ausblick Ausblick für die nächsten zwölf Monate Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung eine Fortsetzung der Trendwende in den Erträgen der Gesellschaft dahingehend, dass die positiven Deckungsbeiträge aus laufenden Projekten und Mandaten die erwarteten Ausgaben übertreffen werden. Für das zweite Quartal wird mit dem Abschluss einer Transaktion im Bereich "CleanTech" gerechnet und für den Rest des Jahres mit dem Abschluss mindestens eines Infrastrukturprojektes. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die Geschäftsführung deshalb mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis. Die von Romulus Investment bearbeiteten Industrien, insbesondere die Energiewirtschaft, befinden sich in einem enormen Umbruch, der einen hohen Finanzierungsbedarf mit sich bringt. Diesen Finanzierungsbedarf in sinnvolle Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Investoren zu überführen, ist die Herausforderung, der sich Romulus Investment im laufenden Jahr stellen wird. Längerfristiger Ausblick Die Strategie von Romulus Investment ist die Fokussierung auf die Bereiche risikokontrollierte Fondskonzepte einerseits sowie andererseits die Beschäftigung mit Energie Infrastruktur inklusive erneuerbarer Energien im Beratungsgeschäft. Diese Felder sollten in den kommenden Jahren verstärkt in den Fokus von Allokationsentscheidungen von Investoren geraten. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie wird auch Entscheidungen über mögliche Kooperationen und zur personellen Ausstattung erforderlich machen. Die aus dieser Strategie resultierenden Investmentlösungen werden dem Motto von Romulus Investment, "Bewahren und Bewegen" Rechnung tragen und Risikokontrolle und Wertzuwachs sorgfältig abwägen. 4. NachtragNach Abschluss des Geschäftsjahres zum 31.12.2012 haben sich folgende Entwicklungen ergeben, die Erwähnung finden sollten: Aufgrund von Veränderungen im Geschäftsmodell des Gesellschafters Altima Partners LLP wurde das Beratungsmandat per April 2013 beendet. Altima Partners beabsichtigt daher, als Gesellschafter der Romulus Investment GmbH auszuscheiden. In diesem Zusammenhang ist die Abberufung von John Webster aus dem Beirat vorgesehen. Des weiteren beabsichtigen Normann Rösch und Adina Grigoriu, als Gesellschafter der Romulus Investment GmbH auszuscheiden. Gleichzeitig beabsichtigen Benny Müller und Erik Liesenberg Anteile von jeweils 50% zu erwerben bzw. ihren Anteil dahingehend aufzustocken. Im Zusammenhang mit den anstehenden Änderungen im Gesellschafterkreis hat Normann Rösch sein Mandat als Geschäftsführer niederlegt. Herr Erik Liesenberg soll zum Geschäftsführer berufen werden. Die entsprechenden Genehmigungen der BaFin für die angesprochenen Maßnahmen liegen vor.
Frankfurt, 30. März 201 3 Romulus Investment GmbH Benny Müller, Geschäftsführer BILANZ 31. Dezember 2012AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang zum 31. Dezember 2012I. Allgemeine AngabenDer handelsrechtliche Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Ergänzend wurden steuerrechtliche Regelungen beachtet. Weiterhin unterliegt die Gesellschaft den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach §§ 340 ff HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung dieser Vorschriften, insbesondere § 340a HGB erstellt. Die Gesellschaft wendet dabei die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB gemäß Art. 66 Abs. 3 S. 1 EGHGB an. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt. Die Gesellschaft unterliegt für die Rechnungslegung den Vorschriften des Kreditwesengesetzes. Im Einzelnen waren folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend: 1. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen denen des Vorjahres. 2. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Es gilt der Grundsatz der Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit, soweit durch rechtliche Vorgaben nichts Gegenteiliges bestimmt ist. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB bestanden nicht. 3. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Alle Beträge werden in Euro ausgewiesen. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Anlagewerte Immaterielle Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden pro rata temporis vorgenommen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 HGB linear und pro rata temporis vorgenommen. Dabei wurden Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 60,00 und EUR 150,00 betrugen, aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr wie in den Vorjahren bis auf einen Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben. Ebenfalls wie in den Vorjahren wurde für Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betrugen, ein Sammelposten gebildet, welcher im Erwerbsjahr und in den vier Folgejahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben wird. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bestanden nicht und waren nicht notwendig. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen ausgewiesen, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind. 4. Währungsumrechnung Im vorliegenden Jahresabschluss sind keine Posten enthalten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, sodass keine Währungsgewinne oder -verluste angefallen sind. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Restlaufzeiten der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände betragen bis zu einem Jahr. Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten waren nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die Rückstellungen betreffen mit TEUR 14 Jahresabschluss- und Prüfungskosten. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungEine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gem. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB ist nicht erforderlich, da keine unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche im Sinne dieser Vorschrift vorliegen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 35.159,10 handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 15.659,10 sowie Mieteinnahmen gemäß § 4 Nr. 12 UStG in Höhe von EUR 19.500,00. Periodenfremde Erträge lagen in Höhe von EUR 15.659,10 vor. IV. Haftungsverhältnisse, sonstige Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden nach Auskunft der Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. 2. Sonstige Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB Zum Abschlussstichtag sind nach Auskunft der Gesellschaft zu sonstigen Geschäften gemäß § 285 Nr. 3 HGB keine Angaben zu machen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus Mietverträgen in Höhe von EUR 102.080,00 bis zum .Jahr 2015. V. ErgebnisverwendungAuf Vorschlag der Geschäftsführung soll die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2012 der Romulus Investment GmbH zum 31. Dezember 2012 feststellen und der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2012 Entlastung erteilen. Der Jahresfehlbetrag 2012 in Höhe von EUR 41.651,30 soll zusammen mit dem Verlustvortrag aus 201 1 in Höhe von EUR 212.407,02 und nach Auflösung der anderen Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 7.100,12 als neuer Bilanzverlust in Höhe von EUR 246.958,20 auf neue Rechnung vorgetragen werden. VI. Ergänzende Angaben1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführung und Vertretung Im Geschäftsjahr 2012 waren zu Geschäftsführern bestellt die Herren:
Beide Geschäftsführer waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. 2. Beirat Als Beirat waren bestellt:
3. Angaben zu den Arbeitnehmern Im abgelaufenen Geschäftsjahr war im .Jahresdurchschnitt kein festangestellter Mitarbeiter (Vorjahr: 0) beschäftigt (ohne Organmitglieder). 4. Anteilsbesitz Im Geschäftsjahr 2012 bestanden keine Beteiligungsverhältnisse nach § 285 Nr. 1 1 HGB über die zu berichten wäre. 5. Honorarangaben Für die Prüfung des Jahresabschlusses sind im Geschäftsjahr EUR 10.710,00 im Aufwand enthalten. Weiterhin sind EUR 1 0.710,00 für die Tätigkeiten des Beirats als Aufwand erfasst.
Frankfurt am Main, 30. März 2013 Romulus Investment GmbH Benny Müller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2012
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Romulus Investment GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. .Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von .Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 31. Mai 201 3 DHPG
THEMIS GmbH
Lutz Blattner, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung hat am 10. Juli 2013 entschieden, den Jahresfehlbetrag 2012 in Höhe von € 41.651,30 auf neue Rechnung vorzutragen. Der jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 10. .Juli 201 3 festgestellt. |
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