Roland Stahl GmbHLiquidiert

28307 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 4334 HB
Vorher
Roland Stahl Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
22.8.2005
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Der Handel und die Bearbeitung aller Erzeugnisse der Stahl- und Metallbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Bleck
seit 22.8.2005
Geschäftsführer
Armin Bleck
seit 22.8.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Roland Stahl GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen   608.715,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   6,00
II. Sachanlagen   608.709,26
B. Umlaufvermögen 2.310.114,57 3.154.630,92
I. Vorräte   2.697.838,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.639.327,06 298.804,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 670.787,51 157.987,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten   140,00
Aktiva 2.310.114,57 3.763.486,18

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.709.261,42 42.483,57
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.456.393,24 2.456.393,24
III. Verlustvortrag 3.413.909,67 3.413.909,67
IV. Jahresüberschuss 1.666.777,85 0,00
B. Rückstellungen 126.700,00 39.500,00
C. Verbindlichkeiten 474.153,15 3.681.502,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 224.153,15 1.831.502,61
davon gegenüber Gesellschaftern   1.528.184,58
Passiva 2.310.114,57 3.763.486,18

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Roland Stahl GmbH zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Grundsätzen der §§ 266 und 275 HGB erstellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in der Form des Gesamtkostenverfahrens.
Da es sich bei der Gesellschaft um eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB handelt, wurde von den Erleichterungsvorschriften der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274 a Nr. 2 und 3 sowie 288 HGB Gebrauch gemacht.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetz-buches sowie des GmbHG aufgestellt.
Die Bilanzierung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanz

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden im Rahmen eines sogen. "asset deals" mit Unternehmenskaufvertrag vom 8. Dezember 2021 in vollem Umfang veräußert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Anlagevermögen nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear mit den zulässigen steuerlichen Höchstbeträgen abgeschrieben. Die Abschreibung der Zugänge des Berichtsjahres erfolgte aus­schließlich linear und wurde zeitanteilig vorgenommen.
Für die Abschreibungen wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre Betriebsgebäude 25 - 33 Jahre Technische Anlagen und Maschinen 3 Jahre (gebrauchte Wirtschaftsgüter) - 20 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 Jahre (gebrauchte Wirtschaftsgüter) - 12 Jahre
Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (Anschaffungskosten bis EUR 800) wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem dem Anhang bei­gefügten Anlagenspiegel.
Das gesamte Vorratsvermögen wurde im Rahmen des vorstehend genannten Unternehmenskaufver­trages ebenfalls in vollem Umfang veräußert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden, aus­gehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung der erkennbaren Ausfallrisiken be­wertet. Diese sind durch direkte Ausbuchungen berücksichtigt worden.
Da Forderungsausfälle nur in geringem Umfang angefallen sind, wurde wie in den Vorjahren auf den Ansatz von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen verzichtet.
Fremdwährungsforderungen bestanden am Stichtag nicht.
Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert bilanziert.
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Fremdwährungsverbindlichkeiten lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

2. Gewinn- und Verlustrechnung
(...)

III. Einzelerläuterungen zum Jahresabschluss gemäß § 285 HGB

1. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben
- wie im Vorjahr - keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrifft die Forderung gegen die Muttergesell­schaft auf Übernahme des Jahresfehlbetrages 2020 gemäß Ergebnisabführungsvertrag. Diese ist saldiert mit Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 86,243,77 aus Lieferungen und Leistungen und Verauslagungen.

2. Angaben zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 50.000,00 (Vorjahr EUR 250.000,00). Verbindlich-keiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen wie im Vorjahr nicht vor.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 200.000,00 (Vorjahr: EUR 1.646.618,95). Die übrigen Verbindlich-keiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert ausgewiesen; sie betreffen mit EUR 5.508,89 (Vorjahr: EUR 1.846.663,89) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Darlehensverbindlichkeiten mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 190.000,00) sowie Verbindlichkeiten aus Verauslagungen EUR 80.734,88 (Vorjahr: EUR 96.055,27).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (UniCredit) sind durch eine gesamtschuldneri-sche Haftung der Gesellschaft und der Muttergesellschaft Andernach & Bleck GmbH & Co. KG, gesichert.

3. Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:
Herr Armin Bleck, technischer Betriebswirt, Hagen-Halden, Herr Carsten Bleck, Diplom-Ingenieur (FH), Hagen-Halden.
An tätige und frühere Mitglieder von Geschäftsführungsorganen wurden Vorschüsse und Kredite nicht gewährt; Haftungsverhältnisse zugunsten der genannten Personen wurden nicht einge­gangen.

IV. Angaben zu bestimmten anderen Sachbereichen

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
Am Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen die Muttergesellschaft in Höhe von EUR 518.290,81 (Vorjahr: Verbindlichkeiten EUR 1.528.184,58).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aufgrund der Veräußerung des gesamten Anlage- und Vorratsvermögens lagen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo oder aus Leasing- und Mietverträgen zum 31. Dezember 2021 nicht vor.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen
Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen betreffen die im Rahmen des "asset deals" erzielten Verkaufserlöse. Hiernach ergibt sich für die Veräußerung von Anlagevermögen und Kundenstamm ein außergewöhnlicher Ertrag in Höhe von TEUR 1.315,4; aus der Veräußerung des Vorratsvermö-gens resultiert ein außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von TEUR 1.274,2.

Mutterunternehmen
Mutterunternehmen der Gesellschaft im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Andernach & Bleck GmbH & Co. KG, Hagen. Die Andernach & Bleck GmbH & Co. KG stellt als oberstes Mutterunterneh-men den Konzernabschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im Bundesanzeiger offen-gelegt.

Unternehmensverträge
Unter dem Datum vom 11. November 2020 hatte die Gesellschaft mit der Andernach & Bleck GmbH & Co. einen Ergebnisabführungsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Dieser Vertrag wurde im Zusammenhang mit der Vereinbarung des "asset-deals" mit Wirkung vom 10. Dezember 2021 aufgehoben.

Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Berichtsfirma keine Mitarbeiter, da sämtliche Arbeitsverträge auf die Gesellschaft übergegangen sind, die am bisherigen Standort mit dem erworbenen Anlage- und Vorratsvermögen den Betrieb weiterführt.

Nachtragsbericht
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich nach Veräußerung des Anlage- und Vorrats-vermögens zunächst auf die Abwicklung der zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Ver- bindlichkeiten. Im Übrigen haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstich-tag nicht ereignet.

Hagen, 6. Mai 2022
gez. Armin Bleck gez. Carsten Bleck

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2022 festgestellt.

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