Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 133609
Eingetragen
25.6.1993
Branche
Markt- und MeinungsforschungBeteiligungsgesellschaftenUnternehmensberatung
Gegenstand
Die Durchführung von Marktstudien, Meinungsumfragen, Managementbefragungen und Fortbildungsveranstaltungen auf diesem Gebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Taek Jin Lee
seit 21.5.2025
Geschäftsführer
Pa Sinyan
seit 6.10.2020
Geschäftsführer
Matthew Robert Mosser
seit 26.7.2018
Geschäftsführer
Kenneth Lars Andersen
seit 10.8.2012
Geschäftsführer
Linda Thompson
seit 13.4.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gallup Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gallup Inc.
United States
255.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gallup GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gallup GmbH, Washingtonplatz 3, 10557 Berlin

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Gallup GmbH ist ein in Deutschland tätiges Tochterunternehmen der Gallup Inc., die eins der führenden Markt- und Forschungsinstitute mit Sitz in Washington D.C. ist. Die Gallup GmbH bedient den deutschen Markt der Gallup Gruppe.

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Marktstudien, Meinungsumfragen, Managementbefragungen und Fortbildungsveranstaltungen auf diesem Gebiet.

2. Zweigniederlassungen und Tochterunternehmen

Der Hauptsitz der Gallup GmbH ist Berlin. Die Gesellschaft hat keine Tochterunternehmen und unterhält auch keine Zweigniederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.1 Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen.2

Der IBIS World Branchenreport für den Bereich der Markt- und Meinungsforschung führt aus, dass die zunehmende Digitalisierung Risiken birgt durch die höhere Verfügbarkeit von Daten und Alternativmethoden, dass die Dienstleistungen der Branche obsolet werden. Allerdings bieten der steigende Digitalisierungsgrad und die digitalen Erhebungskanäle auch Potenziale für die Branchenteilnehmer. Neue Online- und Hybridmethoden erlauben nicht nur den Nutzern Ressourcen- und Kosteneinsparungen bei der Beauftragung von Forschungskampagnen, sondern auch den Forschern bei der Erhebung und Auswertung der Informationen. Durch die Kombination unterschiedlicher Erhebungsweisen können oft mehr Personen erreicht werden, da die Erreichbarkeit über bestimmte Medien von der Zielgruppe abhängt. Kunden wird durch die neuen Medien der Zugang zu den Branchendienstleistungen vereinfacht. Der Digitalisierungstrend dürfte sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.In der Branche haben sich gänzlich neue Methoden etabliert, die sich den Mechanismen der Datenverarbeitung und der künstlichen Intelligenz bedienen. Die größer werdenden Datenmengen und künstliche Intelligenzen ermöglichen eine stärkere Automatisierung, präzisere Prognosen und komplexere Datenanalysen. Künstliche Intelligenzen spielen gerade in Kombination mit der Flut von Daten auf den Social-Media-Plattformen, mithilfe derer sich Zielgruppen leichter identifizieren, analysieren und beeinflussen lassen, eine zunehmend größere Rolle. Entsprechend gehören Kenntnisse zu Datenanalysen und dem Umgang mit digitalen Technologien immer mehr zu den Kernkompetenzen der Marktforscher. Die verstärkte Ausrichtung auf digitale Formate und Methoden wird für viele größere Branchenteilnehmer auch zunehmend zu einer strategischen Entscheidung, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.

2. Geschäftsverlauf

Gallup konnte im Jahr 2023 einen positiven Geschäftsverlauf verzeichnen. Insbesondere der Bereich der Arbeitsplatzberatung hat sich mit einer hohen Auslastung in 2023 positiv entwickelt. Daneben konnte man den Technologiebereich weiter ausbauen, was ebenso Neueinstellungen zur Folge hatte.

Um den zukünftigen Anforderungen im Bereich Geschäftsentwicklungsberatung Rechnung zu tragen und den Bereich weiter auszubauen, wurde auch dieser Bereich personell aufgestockt. Einhergehend mit den gestiegenen Umsatzerlösen sind entsprechend durch Neueinstellungen die Personalkosten ebenso gestiegen. Insgesamt ist der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass der Jahresüberschuss, trotz steigender Umsatzerlöse, leicht sinken wird, auf Grund der weiter steigenden Personalkosten.

Für das Jahr 2024 wird aktuell im Bereich der Arbeitsplatzberatung eine geringere Auslastung erwartet auf Grund der schrumpfenden Gesamtwirtschaft in Deutschland sowie des Kriegs in der Ukraine.

Für das Jahr 2023 kann der Geschäftsverlauf hinsichtlich Auftragslage, Auslastung und Wirtschaftlichkeit als gut eingestuft werden.

3. Lage

a) Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 3.288 erhöht. Gründe hierfür sind sowohl Preissteigerungen, bedingt durch die Inflation, als auch neue Kunden sowie gestiegene Umsätze mit den größten Kunden. Insbesondere der Technologiebereich hat zu den Umsatzsteigerungen beigetragen.

Der Materialaufwand ist insgesamt um TEUR 1.181 gestiegen. Dies ist insbesondere auf gestiegene Fremdleistungen sowie Lizenzgebühren und Managementleistungen zurückzuführen.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.415 erhöht, was sowohl auf Gehaltssteigerungen als auch auf eine Steigerung der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 102 gesunken, da im Geschäftsjahr weniger Investitionen ins Anlagevermögen vorgenommen wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.703 gesunken, dies ist insbesondere auf gesunkene EDV Kosten zurückzuführen, die im Vorjahr außergewöhnlich hoch waren.

Für das Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt ein positives Betriebsergebnis von TEUR 1.719. Es liegt um TEUR 1.026 unter dem des Vorjahres.

Insgesamt ist die Ertragslage aufgrund der guten Auftragslage sowie des wirtschaftlichen Handelns als gut einzustufen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Vermögensstruktur

Die Bilanzsumme hat sich per 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 657 auf TEUR 14.464 vermindert. Dies ist insbesondere auf die deutlich gesunkenen Vorräte (um TEUR 2.602) und den gesunkenen Bestand an liquiden Mitteln (um TEUR 1.204 zurückzuführen. Gegenläufig hat sich der Bestand an Forderungen gegenüber Gesellschaftern (um TEUR 161) erhöht.

Bei den Vorräten hat sich der Wert der unfertigen Leistungen von TEUR 3.129 um TEUR 2.602 auf TEUR 527 aufgrund des Abschlusses von Projekten in 2023 vermindert.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Wertberichtigungen) liegt stichtagsbedingt TEUR 170 höher als zum Vorjahresstichtag.

Die Vermögensstruktur ist als geordnet anzusehen.

Kapitalstruktur

Das Stammkapital beträgt EUR 255.650.

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.719 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 47,0% auf 61,0% gestiegen, was auf die gesunkene Bilanzsumme zurückzuführen ist.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.866) bilden mit den erhaltenen Anzahlungen (TEUR 1.803) die größten Positionen auf der Passivseite. Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen ist auf den Abschluss von Projekten in 2023 zurückzuführen.

Die Kapitalstruktur ist als gut anzusehen.

Liquidität

Die Zahlungen an Lieferanten wurden nach Möglichkeit im Rahmen der vereinbarten Skonto-Fristen geleistet.

Rechnungen und Abschlagsrechnungen an Kunden wurden zeitnah zum Zeitpunkt der Leistungserstellung gestellt.

Im Berichtsjahr wird ein Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -1.180 sowie ein Cashflows aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -25 ausgewiesen, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist in Höhe von TEUR 0 ausgewiesen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Betrachtungszeitraum jederzeit gegeben. Die Liquidität ist als sehr gut anzusehen.

Investitionen

Die Investitionen im Betrachtungszeitraum beziehen sich im Wesentlichen auf die Anschaffung von Hardware (TEUR 20) sowie einer Videoanlage (TEUR 5). Insgesamt wurden TEUR 25 in Sachanlagen investiert.

4. Zusammenfassende Beurteilung

Der Geschäftsverlauf hinsichtlich Auftragslage, Auslastung und Wirtschaftlichkeit wird als gut angesehen. Ebenso wird die Ertragslage als gut eingestuft.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur sind ebenfalls als gut anzusehen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Der Wirtschaftszweig der Marktforschungsunternehmen unterliegt einer fortschreitenden Digitalisierung. Ein Wachstum wird insbesondere in den bestehenden Kundenbeziehungen angestrebt, um diese zu vertiefen und eine bessere Kundenbindung aufzubauen. Gegenläufig ist allerdings herauszustellen, dass Gallup GmbH über eine kleine Anzahl bedeutender Kunden verfügt, bei denen ein latentes Risiko des Weggangs bzw. der Minderauslastung besteht. Diese würde zwangsweise zu erheblichen Einbußen im Geschäft der Gallup GmbH führen. Ein Ersatz eines solchen Kunden wäre eine große Herausforderung für Gallup GmbH.

Ein weiterer Wachstumsmarkt wird im Bereich der B2C Beziehungen gesehen. Es soll zukünftig der Fokus mehr auf Einzelpersonen gelegt werden, um die Geschäftsbasis für Gallup GmbH breiter aufzustellen und weniger abhängig von den Großkunden zu werden. Damit erhofft man sich auch für die Zukunft sichere Einnahmequellen.

Die wirtschaftliche Unsicherheit in Deutschland auf Grund der schwankenden Konjunktur sowie des Kriegs in der Ukraine haben dazu geführt, dass Unternehmen in Deutschland weniger Budgets für Personal zur Verfügung stellen. Dies hat in 2023 dazu geführt, dass insgesamt weniger Buchungen vorgenommen wurden. Auf Grund der auch zukünftig bestehenden Unsicherheit muss auch hier mit sinkenden Buchungen gerechnet werden.

In 2023 wurde das Technologie-Team von Gallup GmbH ausgebaut, diese Entwicklung ist auch für Folgejahre vorgesehen, um eine erhöhte Sicherheit der Server für die Kunden zu gewährleisten sowie um GDPR-konform zu sein.

Die Potenziale aus der Erweiterung des Geschäftsmodell und der Fokussierung auf die Digitalisierung werden voraussichtlich zu leicht steigenden Umsatzerlösen führen. Dagegen wird sich jedoch der steigende Kostendruck im Bereich der Personalkosten entwickeln, sodass das Jahresergebnis 2024 voraussichtlich leicht unterhalb dessen von 2023 liegen wird.

Die dargestellten Risiken können damit negative Auswirkungen auf den Umsatz und das Ergebnis nach Steuern haben. Eine Quantifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit kann jedoch aufgrund der Unsicherheit nicht vorgenommen werden.

Die dargestellten Chancen können damit positive Auswirkungen auf den Umsatz und das Ergebnis nach Steuern haben. Eine Quantifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit kann jedoch aufgrund der Unsicherheit nicht vorgenommen werden.

2. Prognosebericht

Bei den nachfolgend dargestellten Ausführungen ist zu beachten, dass die Prognosen teilweise auf Annahmen beruhen, die sich aufgrund der aktuellen politischen Lage und der damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen nur schwer einschätzen lassen.

Nach aktuellen Schätzungen ist mit einem weiterhin steigenden Umsatz, wie bereits im Wirtschafsbericht ausgeführt, zu rechnen. Diese Schätzungen basieren auf den steigenden Umsätzen für das Jahr 2024 in den Bereichen Advisory und Global Analytics.

Gleichermaßen ist für das Jahr 2024 mit Kostensteigerungen zu rechnen, die sich insbesondere im Bereich der Personalkosten widerspiegeln dürften. Die steigenden Anforderungen an qualifiziertes Personal und den damit verbundenen Kosten wird voraussichtlich auch für das Jahr 2024 zu steigenden Kosten führen. Daneben sind diverse Veranstaltungen vor Ort am Standort Berlin geplant, die die Marke Gallup am Marktstandort Deutschland fördern und stärken sollen. Hiervon verspricht sich Gallup GmbH ein positives laufendes Geschäft.

Weiterhin soll das Technologie-Team weiter verstärkt werden, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben und sich so besser auf dem Markt zu positionieren. Insbesondere ist geplant Gallup Access für die Kunden einzuführen, sodass diese die Tools von Gallup GmbH auch auf Mobiltelefonen nutzen können. Das soll die Zugänglichkeit zu den Dienstleistungen für Gallup GmbH fördern und den Zugang erleichtern.

Für 2024 werden sich sowohl die Umsatzerlöse, als auch sämtliche Aufwendungen weiter erhöhen, es ist jedoch davon auszugehen, dass die Aufwendungen deutlich stärker steigen werden als die Umsatzerlöse, weshalb für 2024 weiterhin mit einem Jahresüberschuss geplant wird jedoch niedriger als im Jahr 2023.

Eine Quantifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit kann jedoch aufgrund der Unsicherheit nicht vorgenommen werden.

 

Berlin, 16. Dezember 2024

gez. Kenneth Lars Andersen

gez. Jamie Paul Hunt

gez. Matthew Robert Mosser

gez. Pa Sinyan

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 573.247,00 730.249,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 78.923,27
II. Sachanlagen 573.247,00 651.326,57
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.247,00 651.326,57
B. Umlaufvermögen 11.089.830,66 14.349.087,33
I. Vorräte 526.524,73 3.128.547,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.936.672,23 2.389.512,00
1. Forderungen gegen Gesellschafter 160.963,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.689,80 253.303,48
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.708.018,53 2.136.208,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.626.633,70 8.831.027,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.801.266,66 41.849,60
Summe Aktiva 14.464.344,32 15.121.186,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.816.679,43 7.097.487,72
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Gewinnvortrag 6.841.837,72 4.096.592,65
III. Jahresüberschuss 1.719.191,71 2.745.245,07
B. Rückstellungen 552.492,68 619.468,77
C. Verbindlichkeiten 5.095.172,21 7.404.230,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 194.457,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 194.457,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 168.863,02 267.458,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 168.863,02 267.458,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.731.851,29 7.136.771,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.731.851,29 7.136.771,55
Summe Passiva 14.464.344,32 15.121.186,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.431.890,36 12.332.877,92
2. Personalaufwand 5.455.648,76 4.040.561,76
a) Löhne und Gehälter 4.718.708,04 3.532.283,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 736.940,72 508.278,56
davon für Altersversorgung 33.405,95 21.824,09
3. Abschreibungen 102.559,02 204.541,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.559,02 204.541,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.397.389,67 4.100.030,48
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 101.401,90
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 203,50
davon an verbundene Unternehmen 103,50
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 754.592,70 1.196.612,18
7. Ergebnis nach Steuern 1.721.700,21 2.790.928,05
8. sonstige Steuern 2.508,50 45.682,98
9. Jahresüberschuss 1.719.191,71 2.745.245,07

Anhang 2023

Gallup GmbH, Berlin

A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

A.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss der Gallup GmbH mit Sitz in Berlin, eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Registernummer HRB 133609 B, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

A.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse / Leistungen sind retrograd ermittelt und berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendigen Betrages.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs.1 Satz 1 HGB und § 252 Abs.1 Nr.4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung.

A.3 Angaben zur Bilanz

A.3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

A.3.2 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen Stand 01.01.2023
Euro
Zuführung
Euro
Auflösung
Euro
Verbrauch
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Provisionsrückstellungen 373.205,93 155.792,43 - 373.205,93 155.792,43
Sonstige Rückstellungen 231.262,84 355.100,25 - 231.262,84 355.100,25
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 15.000,00 41.600,00 - 15.000,00 41.600,00
Summe 619.468,77 552.492,68 - 619.468,77 552.492,68

A.3.3 Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in der folgenden Tabelle zusammengefasst dargestellt.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 1.803,0 1.803,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 61,9 61,9 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 168,9 168,9 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 194,5 194,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.867,0 2.867,0 0,0 0,0
Summe 5.095,2 5.095,2 0,0 0,0

A.4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

A.4.1 sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 0 (i. Vj. TEuro 4) enthalten.

A.4.2 sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 101 (i. Vj. TEuro 0) enthalten.

A.5 Sonstige Angaben

A.5.1 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2023
Euro
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 749.100
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 0
Summe 749.100

A.5.2 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
leitende Angestellte 2 2
Angestellte 51 39

A.5.3 Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

- Kenneth Lars Andersen, Omaha, Nebraska/USA

- Jamie Paul Hunt, Omaha, Nebraska/USA

- Matthew Robert Mosser, Omaha, Nebraska/USA

- Pa Sinyan, Berlin/Deutschland

Die Geschäftsführer üben eine der Organstellung entsprechende Tätigkeit aus.

Da 3 der 4 Geschäftsführer ihre Gesamtbezüge über die Konzernmutter beziehen, wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB gemäß § 286 Abs. 4 HGBverzichtet.

A.5.4 Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 20.

A.5.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

A.5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Berlin, den 09. Dezember 2024

Gallup GmbH

gez. Kenneth Lars Andersen

gez. Jamie Paul Hunt

gez. Matthew Robert Mosser

gez. Pa Sinyan

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gallup GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gallup GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Be wertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gallup GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 so wie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adres- saten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.

Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Berlin, 16. Dezember 2024

ECOVIS Audit AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Marko Schlossarek B.A., Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer

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