Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 39688
Vorher
Interargem-Entsorgungs-GmbH
Eingetragen
16.12.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenEnergetische Verwertung von AbfällenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Entsorgungsgeschäfte aller Art, insbesondere Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen, Klärschlamm und sonstigen Reststoffen durch thermische Behandlung, Deponierung und Kompostierung sowie das gesamte Stoffstrommanagement, sowie damit zusammenhängende Geschäfte. Mit dem Unternehmensgegenstand verfolgt die Gesellschaft gleichzeitig einen öffentlichen Zweck auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes mittelbar und unmittelbar geeignet sind. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Gesellschaft unmittelbar selbst oder mittelbar über Tochtergesellschaften tätig werden und sich anderer Unternehmen bedienen, insbesondere kann sie sich zur Erreichung des Gesellschaftszweckes an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen oder Tochterunternehmen gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Pörtner
seit 10.4.2024
Geschäftsführer
Sarah Greinert
seit 2.10.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (19)

NameAnteil
75.80%
Kreis Herford
5.30%
Kreis Lippe
4.50%
Kreis Höxter
3.20%
Kreis Paderborn / A.V.E. Eigenbetrieb des Kreises Paderborn
3.00%

Gesellschafter

23 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 23 angezeigt

Germany
1.243.000 €
56.50%
Germany
770.100 €
35.00%
Kreis Herford
Germany
22.000 €
1.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Interargem GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023 der Interargem GmbH, Bielefeld

A. Grundlagen/Geschäftsmodell


Die Interargem GmbH wurde 1996 mit dem Aufgabenschwerpunkt der thermischen Behandlung und energetischen Verwertung von Abfällen gegründet. Sie ist in ihrer heutigen Struktur alleinige Gesellschafterin der anlagenbetreibenden MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH. Alle drei Gesellschaften zusammen bilden auf Basis bestehender Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge sowohl eine ertragsteuerliche als auch eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Interargem GmbH als Organträgerin. Mit dem Unternehmensgegenstand der thermischen Abfallbehandlung sowie der Bereitstellung von Strom und Fernwärme an den beiden Anlagenstandorten wird der öffentlicher Zweck auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge erfüllt.


Für ihre beiden Tochterunternehmen erbringt die Interargem GmbH auf Grundlage entsprechender Dienstleistungsverträge vor allem die Vertriebsaktivitäten einschließlich eines anlagenübergreifenden Stoffstrommanagements sowie den Einkauf. Bei weiteren Funktionen arbeitet die Interargem GmbH eng mit ihrer Hauptgesellschafterin, der Stadtwerke Bielefeld GmbH, zusammen. Dies umfasst vor allem Rechtsberatung, Unternehmenskommunikation sowie Personal-, Abrechnungs- und IT-Dienstleistungen. Darüber hinaus hat die Stadtwerke Bielefeld GmbH die Aufgaben der Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes, des Rechnungswesens und des Controllings übernommen.


Die Gesellschafterstruktur der Interargem GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. An der Interargem GmbH sind nach wie vor insgesamt 19 ausschließlich kommunale Gesellschafter beteiligt, wobei die Stadtwerke Bielefeld GmbH mit einem Anteil von 75,8 % Hauptgesellschafterin ist.

B. Wirtschaftsbericht

1. Branchenbezogene Entwicklung


Der Entsorgungsmarkt war im Jahresverlauf durch ein hohes Abfallaufkommen gekennzeichnet. Nach unserer Einschätzung ist dieses bei den Haushaltsabfällen vor allem auf ein gestiegenes Konsumverhalten sowie bei den Gewerbeabfällen auf die Kundenstruktur zurückzuführen. Die gewerbliche Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen wird im Wesentlichen von mittelständischen Unternehmen des Maschinenbaus, der Möbelindustrie, der Automatisierungstechnik und Lebensmittelindustrie geprägt und ist somit sehr breit aufgestellt.

2. Geschäftliche Entwicklung des Unternehmens


In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld konnte eine gute Auslastung der verfügbaren Behandlungskapazitäten in Bielefeld und Hameln erzielt werden. Der Geschäftsverlauf der Interargem GmbH ist im Jahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt positiv zu bewerten.


Geprägt war das Geschäftsjahr maßgeblich durch den gestiegenen Abfalldurchsatz und insbesondere durch die hohen Energiepreise. Besondere Auswirkungen hatte die Außerbetriebnahme der Altholzverbrennung im Februar 2023. Zustandsbedingt war ein Weiterbetrieb wirtschaftlich nicht mehr möglich.


Hinsichtlich der in Kraft-Wärme-Kopplung produzierten Energiemengen reduzierte sich der Fernwärmeabsatz bei der MVA Bielefeld-Herford und der Enertec Hameln GmbH im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegenzug wurde die Stromproduktion aus der Abfallverbrennung gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Mit den erbrachten Leistungen sowohl bei der Abfallentsorgung als auch der Bereitstellung von Strom und Fernwärme wurde die öffentliche Zwecksetzung auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge vollumfänglich erfüllt.


Im technischen Bereich stand vor allem die Gewährleistung eines möglichst störungsfreien Anlagenbetriebs unter Berücksichtigung der geringeren Abfallmengen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Besonders herausfordernd war 2023 der fünfte Bauabschnitt der Bunkersanierung bei der MVA Bielefeld-Herford GmbH während des laufenden Betriebs.


Aufgrund der anhaltend hohen Bedrohungspotentiale wurden die Anstrengungen für Informations- und Cybersicherheit zur Sicherstellung des Anlagenbetriebes an beiden Standorten weiter deutlich erhöht.


Die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsprozesse und der hohe Standard der erbrachten Dienstleistungen wurden im Rahmen der bestehenden Zertifizierungen als Entsorgungsfachbetrieb und den DIN-ISO-Normen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Energiemanagement sowie Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement erneut unter Beweis gestellt.


Insgesamt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Geschäftsführer und ab 1. Oktober 2023 zusätzlich eine Geschäftsführerin sowie durchschnittlich sechs Mitarbeiter direkt bei der Interargem GmbH beschäftigt. Darüber hinaus erfolgte eine zusätzliche Personalausstattung im Rahmen einer Personalgestellung von Mitarbeiter:innen der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH.

3. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage


Die Ertragslage der Interargem GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr maßgeblich durch die wirtschaftliche Situation der Tochtergesellschaften bestimmt worden. Die entsprechenden Erträge resultieren dabei ausschließlich aus den Gewinnabführungen der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH in Höhe von 56,4 Mio. Euro (Vorjahr 50,6 Mio. Euro).


Eigene Umsatzerlöse von 9,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,8 Mio. Euro) wurden insbesondere aus den für die Tochterunternehmen erbrachten Dienstleistungen erwirtschaftet. Unter Berücksichtigung der Betriebsaufwendungen konnte auf dieser Basis ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 57,9 Mio. Euro (Vorjahr 51,1 Mio. Euro) erzielt werden. Nach Abzug der Ertragsteuern und sonstigen Steuern verbleibt 2023 ein um 4,9 Mio. Euro gestiegener Jahresüberschuss in Höhe von 38,7 Mio. Euro.

3.2 Vermögens- und Finanzlage


Den Ergebnisabführungen der Tochterunternehmen stehen als Mittelabfluss insbesondere Ausschüttungen an die Gesellschafter gegenüber. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war während des Geschäftsjahres und danach jederzeit gegeben.


Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine Eigenkapitalausstattung von 214,4 Mio. Euro. Bei einer Bilanzsumme von 288,1 Mio. Euro entspricht dies einer Eigenkapitalquote von 74,4 %.


Die Veränderung des Finanzmittelfonds stellt sich wie folgt dar:

2023 2022 Abweichung
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -20.976 -18.379 -2.597 14%
Cashflow aus Investitionstätigkeit 42.385 38.243 4.142 11%
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -12.000 -12.097 97 1%
Veränderung des Finanzmittelfonds 9.409 7.767 1.642 21%
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 26.046 18.279 7.767 42%
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 35.455 26.046 9.409 36%

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren


Die wichtigste finanzielle Leistungskennzahl der Interargem GmbH stellt das Beteiligungsergebnis aus den Tochtergesellschaften dar. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuerbelastung beträgt das Beteiligungsergebnis 37,6 Mio. Euro und liegt damit über dem Vorjahreswert von 33,5 Mio. Euro und dem Planwert von 33,8 Mio. Euro. Ursächlich sind der höhere Abfalldurchsatz und insbesondere die preisbedingt höheren Energieerlöse.

4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren


Bei der operativen Steuerung gilt es vor allem, im Rahmen der Vertriebsaktivitäten für die Tochtergesellschaften eine optimale Auslastung der verfügbaren Behandlungskapazität zu er zielen. Wesentliche Kennzahl hierfür ist die insgesamt zur Verbrennung angenommene Abfallmenge; diese lag mit rund 810 Tsd. Tonnen (Vorjahr 751 Tsd. to) aufgrund eines guten Abfallaufkommens über dem Planwert von 775 Tsd. Tonnen.

C. Prognosebericht


Aufgrund des andauernden Ukrainekriegs und dessen Folgen auf die Wirtschaft besteht weiterhin ein hohes Maß an Unsicherheit. Darüber hinaus ergeben sich weitere erhebliche konjunkturelle Risiken aus der hohen Inflation und den damit verbundenen Zinssatzsteigerungen durch die EZB mit Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Abfallmengen. Neben Mengen- und Preiseffekten im Segment der Abfallbehandlung sind auch Energiemengen und -preise von dieser Unsicherheit erfasst.


Die neue gesetzliche Vorgabe mit der Einbeziehung der Müllverbrennung ins Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) birgt ebenfalls nennenswerte Unsicherheiten für 2024.


Zur Sicherstellung einer hohen Auslastung der Verbrennungsanlagen gilt es daher, die langjährigen und verlässlichen Kundenbeziehungen sowohl mit den entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaften als auch mit den privaten Entsorgungsunternehmen in der Region weiter fortzusetzen bzw. auszubauen. Damit soll die Rolle der Interargem GmbH als zentrale Partnerin für die thermische Abfallbehandlung in der Region weiter gestärkt werden.


Die Aufrechterhaltung eines möglichst kontinuierlichen und störungsfreien Anlagenbetriebs bei gleichzeitiger Sicherstellung von wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen ist ein zentrales Element für den Unternehmenserfolg.


Aufgrund der Entwicklung der Beteiligungsergebnisse lag das Jahresergebnis 2023 nennenswert über den Erwartungen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der bereits angesprochenen Unsicherheiten rechnen wir für das Jahr 2024 mit einer Umsatz- und Ergebnisentwicklung, welche das Vorjahresniveau im nennenswerten Maße nicht erreichen können wird. Das Beteiligungsergebnis unter Berücksichtigung der Ertragsteuerbelastung wird damit ebenfalls signifikant unter dem Vorjahreswert erwartet.


Bei der zur Verbrennung angenommene Abfallmenge wird eine leichte Unterschreitung der Vorjahresmenge von 810 Tsd. Tonnen erwartet.

D. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht


Das Risikomanagementsystem der Interargem GmbH ist in die Organisations- und Kommunikationsstruktur des Konzerns Stadtwerke Bielefeld integriert. Die Risiken der Tochtergesellschaften MVA Bielefeld-Herford GmbH und Enertec Hameln GmbH werden konsolidiert. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird im Rahmen der Risikoberichterstattung regelmäßig über die aktuelle Risikosituation informiert. Die interne Revision überprüft das Risikomanagementsystem prozessunabhängig in unregelmäßigen Abständen.


Die kontinuierliche Risikofrüherkennung sowie die Erfassung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken erfolgen dezentral in den Unternehmensbereichen durch eine einheitliche und systematische Methodik. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses werden regelmäßig alle relevanten Risikopotenziale identifiziert und ihre mögliche Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Darüber hinaus besteht eine sofortige Berichtspflicht für wesentliche Risiken als ad-hoc Meldung, die außerhalb des turnusmäßigen Risikomanagementprozesses identifiziert werden, um frühzeitig mit gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung gegenzusteuern. Die Risikolage der Interargem GmbH ist somit jederzeit transparent und bedarfsgerecht darstellbar.


Identifizierte und bewertete Risiken werden aufgrund der zu jedem Risiko angegebenen Werte zu Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten in Risikoklassen eingeordnet. Mit den Risikoklassen wird die Einschätzung der Risikolage des Unternehmens und des Gefährdungspotentials eines Risikos unterstützt.


Wesentliche Risiken für die Interargem GmbH, die über die Tochterunternehmen zu einer Ergebnisverschlechterung führen können, sind:

Gesamtstillstand durch Brand im Müllbunker, Kesselhaus o.a. führt zu einem Totalausfall der Anlage.

Lieferantenrisiko aufgrund Nichteinhaltung des abgeschlossenen Vertrages oder Ausfall und somit Wechsel des Lieferanten zu höheren Preisen. Der höhere Aufwand und die Zeitverzögerung aufgrund der konjunkturellen Lage, mangelnde Angebotsabgabe der Lieferungen bis u.U. Anlagenausfall, Erlösausfall.

Preisentwicklung Energie, die zu geringeren Energieerlösen führen könnte.

Weitergabe der Kosten aus der Einbeziehung der Müllverbrennung in das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG).

IT-Risiken, die u. a. zu falschen Daten oder sogar Datenverlusten insbesondere in den SAP-Systemen oder zu Cyber-Angriffen führen können, welche jedoch mit gezielten Sicherheitsmaßnahmen weitestgehend reduziert werden.


Weitere Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Interargem GmbH wesentlich beeinträchtigen, waren für 2023 und sind auch für 2024 nach unserer Einschätzung nicht zu erkennen. Bestehende Risiken werden durch Gegen- und Vorsorgemaßnahmen begrenzt und gesteuert.


Insgesamt haben sich aus der Risikoinventur des Jahres 2023 ausschließlich Risiken ergeben, die gemäß der Risikoportfoliomatrix als gering und mittel einzuschätzen sind. Weitere schwerwiegende Risiken wurden im Geschäftsjahr nicht identifiziert.


Sowohl die eigenkapital- als auch die liquiditätsbasierte Risikotragfähigkeit sind im Stadtwerke Bielefeld-Konzern gewährleistet.

2. Chancenbericht


Für die Interargem GmbH können sich Chancen aus einer höheren Auslastung und höheren Fernwärmeerlösen bei den Tochterunternehmen aufgrund der Witterung ergeben.


Die Chancen werden ab 2024 nach Umstellung auf eine neue Software auch systemseitig gesteuert.

 

Bielefeld, den 22. März 2024


Interargem GmbH

Sarah Greinert Stefan Pöschel Rainer Müller

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.900,00 20.004,00
II. Sachanlagen 2.943,00 3.733,00
III. Finanzanlagen 190.453.383,52 150.453.383,52
190.463.226,52 150.477.120,52
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 61.305.030,15 54.348.953,30
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.000,00 26.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 892.829,87 1.777.449,39
II. Guthaben bei Kreditinstituten 35.454.990,16 26.045.550,94
97.678.850,18 82.197.953,63
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 319.879,69 0,00
288.461.956,39 232.675.074,15

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.200.000,00 2.200.000,00
II. Kapitalrücklage 111.696.101,84 111.696.101,84
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 61.799.660,41 39.991.590,06
IV. Jahresüberschuss 38.708.826,97 33.808.070,35
214.404.589,22 187.695.762,25
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 951.161,00 1.224.946,35
2. Steuerrückstellungen 3.499.453,93 4.280.247,90
3. sonstige Rückstellungen 181.504,00 347.060,00
4.632.118,93 5.852.254,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.037,30 23.425,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.321.312,19 38.255.163,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.090.898,75 848.469,23
davon aus Steuern € 1.090.382,10 (Vorjahr T€ 848)
69.425.248,24 39.127.057,65
288.461.956,39 232.675.074,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 9.217.999,99 8.838.000,00
2. sonstige betriebliche Erträge 280.925,30 17.270,30
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.303.655,83 7.031.967,18
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 856.264,53 790.136,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 110.758,06 177.333,41
davon für Altersversorgung € 1.952,48
(Vorjahr € 83.446,14)
967.022,59 967.469,50
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.894,00 19.654,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 175.987,22 151.996,67
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 56.393.852,95 50.611.500,55
davon aus Steuerumlage € 18.756.331,00 (Vorjahr € 17.086.710,00)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 455.891,88 26.187,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 268.755,35
10. Ergebnis vor Steuern 57.888.110,48 51.053.115,15
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.179.165,51 17.235.027,39
12. Ergebnis nach Steuern 38.708.944,97 33.818.087,76
13. sonstige Steuern 118,00 10.017,41
14. Jahresüberschuss 38.708.826,97 33.808.070,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss der Interargem GmbH, Bielefeld, (Amtsgericht Bielefeld HRB 39688) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.


Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es findet ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode Anwendung. Die verwendeten Nutzungsdauern orientieren sich an rechtlich, wirtschaftlichen Nutzungsdauern und liegen bei den immateriellen Vermögensgegenständen in der Regel zwischen drei und fünf Jahren und bei Sachanlagen in der Regel zwischen fünf und zehn Jahren.


Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro in einem Sammelposten erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 Euro nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt.


Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Es besteht eine Ausleihung an die Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe Beteiligungs-GmbH in Höhe von 2.600 Tsd. Euro. Zu dieser Ausleihung besteht eine Rangrücktrittserklärung in Höhe von 2.000 Tsd. Euro. Die Ausleihung wird mit dem beizulegenden Wert in Höhe von 650 Tsd. Euro bilanziert.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.


Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der Interargem GmbH nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Diese bestehen insbesondere im Bereich des Anlagevermögens als auch bei der Bewertung der Rückstellungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 32,4 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer.


Es bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegenüber einem Treuhandfonds, der als Contractual Trust Arrangement aufgebaut ist. Die betreffenden zweckgebundenen Vermögensgegenstände sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen.


Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen (einschl. Zinseffekten) aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Ein sich ergebender Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens den Verpflichtungsumfang, so wird ein "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.


Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.


Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 1,83 % p. a. (Vorjahr: 1,78 % p. a.). Weiterhin wurden ein Gehaltstrend von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 % p. a.) und eine Rentendynamik von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 % p. a.) zugrunde gelegt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen.


Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.


Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Aktiva

1.1 Anlagevermögen


Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Kapitalanteil Eigenkapital
31.12.2023
Jahresergebnis
2023
Name und Sitz der Gesellschaft in % in Tsd. EUR in Tsd. EUR
MVA Bielefeld-Herford GmbH, Bielefeld 100 40.077 0 *
Enertec Hameln GmbH, Hameln 100 81.652 0 *

* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag


Die Beteiligung betrifft einen Anteil von 50 % an der Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe Beteiligungs-GmbH, Porta Westfalica. Gegenüber dieser Gesellschaft wird eine Ausleihung von 650 Tsd. Euro bilanziert. Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 4 Tsd. Euro. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2.733 Tsd. Euro aus.

1.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit 0 Tsd. Euro (Vorjahr 165 Tsd. Euro) auf Finanzforderungen und mit 2.977 Tsd. Euro (Vorjahr 2.743 Tsd. Euro) auf Lieferungen und Leistungen.


Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen wie bereits im Vorjahr in voller Höhe auf Finanzforderungen.


Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

1.3 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung


Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen ergibt sich abweichend zum Vorjahr ein Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen
Erfüllungsbetrag/
Pensionsverpflichtung vor Saldierung (Bruttowert)
845 0
Ansprüche aus Deckungsvermögen (Zeitwert) 1.165 0
Nettowert -320 0
Summe Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 320 0


Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 1.228 Tsd. Euro.

2. Passiva

2.1 Eigenkapital


Die Interargem GmbH weist im Jahr 2023 unverändert eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 111.696 Tsd. Euro aus.


Innerhalb der Gewinnrücklagen sind aufgrund des Unterschiedsbetrages aus der Bewertung der Pensionsrückstellung 23 Tsd. Euro (Vorjahr 143 Tsd. Euro) ausschüttungsgesperrt.

2.2 Rückstellungen


Die Pensionsverpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeiter:innen ab. Die Finanzierung erfolgt durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmenden.


Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen ergab sich im Vorjahr ein Verpflichtungsüberhang.


Im aktuellen Jahr übersteigt der Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden und wird somit als aktiver Unterschiedsbetrag der Vermögensgegenstände gesondert gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB ausgewiesen.

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen
Erfüllungsbetrag/ Pensionsverpflichtung vor Saldierung (Bruttowert) 0 1.085
Ansprüche aus Deckungsvermögen (Zeitwert) 0 879
Nettowert 0 206


Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen.

2.3 Verbindlichkeiten

2023
Restlaufzeit in Tsd. EUR Summe bis 1 Jahr mehr als
1 Jahr
davon
über
5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13 13 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.321 68.321 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen 858 858 0 0
- davon Finanzverbindlichkeiten 67.013 67.013 0 0
- davon Steuern 450 450 0 0
- davon gegenüber Gesellschaftern 281 281 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.091 1.091 0 0
69.425 69.425 0 0
2022
Restlaufzeit in Tsd. EUR Summe bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon
über
5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23 23 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.255 38.255 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen 882 882 0 0
- davon Finanzverbindlichkeiten 35.861 35.861 0 0
- davon Steuern 1.512 1.512 0 0
- davon gegenüber Gesellschaftern 261 261 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 849 849 0 0
39.127 39.127 0 0


Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Betriebsführungsentgelte 8.930 8.550
Sonstige 288 288
9.218 8.838

2. Sonstige betriebliche Erträge


Aus der Auflösung von Rückstellungen ergibt sich im Berichtsjahr ein Ertrag von 206 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 Tsd. Euro). Daneben werden weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 74 Tsd. Euro (Vorjahr: 3 Tsd. Euro) ausgewiesen.

3. Personalaufwand

Mitarbeiter

im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführung) 2023 2022
Weibliche Mitarbeiter 1 0
Männliche Mitarbeiter 6 7
7 7

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Aufwand aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen 21 0
Ertrag aus den zu verrechnenden Vermögensgegenständen 6 0
Ertrag aus der Aufwertung des Deckungsvermögens 79 0
Nettoertrag nach §246 Abs. 2 Satz 2 HGB 64 0
Zinserträge aus langfristigen Darlehen 26 26
Zinserträge aus Steuerguthaben 4 0
Zinsen aus Bankguthaben 362 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 456 26
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (-21) (0)

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Aufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen 0 72
Ertrag aus den zu verrechnenden Vermögensgegenständen 0 12
Aufwand aus der Abwertung des Deckungsvermögens 0 111
Nettoaufwand nach §246 Abs. 2 Satz 2 HGB 0 171
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 97
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 268
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (0) (72)

6. Steuern vom Einkommen und Ertrag


Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 19.179 Tsd. Euro betreffen im Wesentlichen das Jahr 2023 (Vorjahr 17.235 Tsd. Euro).

E. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Finanzielle Verpflichtungen bestehen nominell in folgender Höhe:

Aus Dienstleistungsverträgen 4.825 Tsd. EUR
Aus Leasingverträgen 27 Tsd. EUR


Davon entfallen 4.489 Tsd. Euro auf Geschäfte mit verbundenen Unternehmen.

2. Konzernzugehörigkeit


Die Interargem GmbH wird mit ihren Tochterunternehmen, der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH, in den Konzernabschluss der Stadtwerke Bielefeld GmbH, Bielefeld, einbezogen, die den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Das Mutterunternehmen der Stadtwerke Bielefeld GmbH, die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (BBVG), Bielefeld, (HRB 37 317) stellt den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Konsolidierungskreis auf. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BBVG werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.unternehmensregister.de zugänglich.

3. Honorar des Abschlussprüfers


Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angaben im Konzernanhang der BBVG enthalten sind.

4. Nachtragsbericht


Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

F. Organe der Gesellschaft


Die Geschäftsführung der Interargem GmbH setzt sich wie folgt zusammen:


Stefan Pöschel, Lemgo; Geschäftsführer der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH.


Rainer Müller, Bielefeld; Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld GmbH.


Sarah Greinert, Bielefeld; Geschäftsführerin der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH (ab 01. Oktober 2023).


Zur Vergütung der Geschäftsführung werden die folgenden Angaben gemacht:

Feste
Vergütung
Variable
Vergütung
Sach- und
sonstige
Bezüge
Gesamt
in EUR in EUR in EUR in EUR
Stefan Pöschel 197.280,00 47.880,00 6.901,61 252.061,61
Sarah Greinert 41.250,00 672,01 41.922,01
238.530,00 47.880,00 7.573,62 293.983,62


Des Weiteren bestehen auf die feste Vergütung bezogene prozentuale Pensionszusagen, die der Geschäftsführung einen Anspruch auf lebenslange Ruhegeld- und Hinterbliebenenversorgung einräumen. Dafür bestehende Pensionsrückstellungen belaufen sich für Frau Greinert auf 5.937,00 Euro und für Herrn Pöschel auf 62.477,00 Euro.

 

Bielefeld, den 22. März 2024


Interargem GmbH

Stefan Pöschel Rainer Müller Sarah Greinert

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Interargem GmbH, Bielefeld

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Interargem GmbH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Interargem GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 22. April 2024


PKF Fasselt


Partnerschaft mbB


Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Steuerberatungsgesellschaft


Rechtsanwälte

Jahn Pethke
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Interargem GmbH vom 12. Juni 2024

- vertraulich -

- Auszug Jahresabschluss und Ergebnisverwendung -

Beginn: 14:00 Uhr
Ende: 15:12 Uhr
Ort: Bielefeld

Anwesende

Geschäftsanteile
Gesellschafter Vertreten durch in € in %
1. Stadtwerke Bielefeld GmbH Hr. Uekmann 1.668.500 € 75,84 %
2. Kreis Lippe Hr. Aust 99.700 € 4,53 %
3. Kreis Höxter Fr. Dr. Weiß 71.000 € 3,23 %
4. Kreis Paderborn Hr. Päsch 66.000 € 3,00 %
5. Stadtwerke Hameln Weserbergland GmbH Fr. Treptow 28.000 € 1,27 %
6. Samtgemeinde Nienstädt Hr. Köritz 23.000 € 1,05 %
7. Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises Minden-Lübbecke Fr. Beck 22.000 € 1,00 %
8. HVV Herforder Versorgungs- und Verkehrs-Beteiligungs-GmbH Fr. Kurlbaum 22.000 € 1,00 %
9. Gemeinde Hiddenhausen Hr.Hüffmann 13.600 € 0,62 %
10. Eissport-, Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft des Kreises Soest mbH Hr. Lönnecke 11.000 € 0,50 %
11. GEG Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH Hr. Grundmann 11.000 € 0,50 %
12. Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg mbH Hr. Kühn 9.400 € 0,43 %
13. Landkreis Hameln-Pyrmont Hr. Pachnicke 6.000 € 0,27 %
14. Abwasserverband Auetal Hr. Wischnat 3.600 € 0,16 %
15. Stadt Löhne Hr. Kreft 2.200 € 0,10 %


Anwesend waren ferner die Geschäftsführer Frau Sarah Greiner, Herr Pörtner und Herr Rainer Müller. Darüber hinaus haben Herr Felix Schipp als kaufmännischer Leiter der SWB sowie Herr Dominik Steltenkamp in Funktion des Schriftführers, sowie Herr Thomas Laker als zukünftiger Schriftführer an der Sitzung teilgenommen.


Nicht an der Sitzung teilgenommen haben folgende Gesellschafter:

Geschäftsanteile
Gesellschafter Vertreten durch in € in %
Kreis Herford Fr. Dr. Wallberg 115.500 € 5,25 %
AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück Hr. Leisner 22.000 € 1,0 %
Gemeinde Kirchlengern Hr. Meier 3.300 € 0,15 %
Entwicklungsgesellschaft mbH
Samtgemeinde Sachsenhagen
Hr. Wedemeier 2.200 € 0,10 %


Herr Uekmann eröffnet die Gesellschafterversammlung der Interargem GmbH um 14:00 Uhr und begrüßt die Teilnehmer. Sodann stellt er fest, dass mit den anwesenden Vertretern und unter Berücksichtigung der vorliegenden Vollmachten 91,91 % des gezeichneten Kapitals vertreten sind und damit die Beschlussfähigkeit gem. § 7 Abs. 8 der Satzung gegeben sei. Darüber hinaus sei mit Schreiben vom 29. Mai 2024 form- und fristgerecht zu der heutigen Sitzung eingeladen worden.


Die Gesellschaftervertreter erklären, dass sie mit der vorgeschlagenen Tagesordnung einverstanden seien.


Herr Uekmann bittet die Gesellschaftervertreter vorsorglich darum, ausdrücklich auf Einwendungen bezüglich der Feststellung und Wahrung aller im Gesetz und Satzung enthaltenen Vorschriften zur Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung zu verzichten. Die Gesellschaftervertreter erklären ihre Zustimmung.


[…]

TOP 5

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023


Unter Bezugnahme auf den unter TOP 2 und TOP 3 der heutigen Sitzung erläuterten Jahresabschluss der Interargem GmbH fasst die Gesellschafterversammlung einstimmig folgenden Beschluss:


Der Jahresabschluss der Interargem GmbH zum 31. Dezember 2023 mit

der Bilanz, die mit einer Bilanzsumme von 288.461.956,39 € abschließt,

der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, die mit einem Jahresüberschuss von 38.708.826,97 € abschließt sowie

dem Anhang


wird festgestellt.

TOP 6

Verwendung des Ergebnisses aus dem Geschäftsjahr 2023


Unter Bezugnahme auf den zuvor dargestellten Vorschlag zur Ergebnisverwendung fasst die Gesellschafterversammlung einstimmig folgenden Beschluss:


Von dem im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschuss der Interargem GmbH in Höhe von 38.708.826,97 € sollen auf Vorschlag der Geschäftsführung 12.000.000 € am 01.07.2024 an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Der verbleibende Betrag von 26.708.826,97 € wird in die Gewinnrücklage eingestellt.


[…]


Hiermit bestätige ich, dass die vorstehenden Beschlüsse in der Gesellschafterversammlung der Interargem GmbH am 12.06.2024 gefasst worden sind.

 

Bielefeld, den 12. Juni 2024


gez. Dominik Steltenkamp


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