Omexom Bauservice Nord GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Braune seit 20.3.2026 | Prokura |
Jörg Brümmer seit 22.4.2025 | Geschäftsführer |
Julie Blume seit 22.4.2025 | Prokura |
Stefan Wolff seit 28.12.2023 | Geschäftsführer |
Carolin Goyke seit 19.5.2023 | Prokura |
Elisabeth Deichfuß seit 21.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VINCI S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Omexom GA Nord GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Planung, Projektierung, Lieferung, Erstellung, Reparatur und Wartung von elektrischen Anlagen, Verteilungsnetzen für die Strom-, Wasser-, Gas- und Fernwärmeversorgung, elektrischen Fahr- und Bahnleitungen, Kommunikationsanlagen und sonstigen elektrischen Anlagen aller Art einschließlich der Elektronik sowie die Herstellung und der Vertrieb von elektrotechnischen Erzeugnissen, den Erwerb und die Vergabe von Patenten, Lizenzen und Verfahren sowie deren Verwertung in den genannten Tätigkeitsbereichen. Die Omexom GA Nord GmbH ist eine 100 % Tochter der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main. Als Dienstleister im Energiebereich ist die Omexom GA Nord GmbH (nachfolgend "OGN") dezentral organisiert, um dicht am Markt und nahe am oft regional aufgestellten Kunden zu sein. Diese Struktur deckt sich auch mit den organisatorischen Vorstellungen der VINCI-Gruppe und der Marke "Omexom". Diese Marke bündelt die Kompetenzen der VINCI-Gruppe im Bereich Energieerzeugung, -übertragung, -umwandlung und -verteilung in einem Netzwerk aus dezentral organisierten Standorten, welche eigenständig oder in Zusammenarbeit Projekte für Bestands- und Neukunden durchführen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2021 wurde stark von der Corona-Pandemie geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,7% höher als im Vorjahr (auch kalenderbereinigt). Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2019 lag das BIP 2021 noch um 2,0% niedriger. Im Vergleich zum Jahr 2020 hat sich die Wirtschaftsleistung in fast allen Bereichen erhöht. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 4,4%, auch der Dienstleistungsbereich wuchs deutlich. Auch im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe wurde trotzt der anhaltenden Einschränkungen ein Plus von 3,0% erreicht. Lediglich im Baugewerbe ging die Wirtschaftsleitung um 0,4% zurück, wobei dieser Bereich im Vorjahr auch keinen pandemiebedingten Einbruch erlebt hatte. Auch auf der Nachfrageseite waren die andauernden Auswirkungen der Pandemie weiter spürbar. Die privaten Konsumausgaben stabilisierten sich auf dem niedrigen Vorjahresniveau; die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze, sie stiegen um weitere 3,4%. Hier wirken sich die Investitionen in Pandemie getriebene Maßnahmen aus (z.B. Corona-Impfstoffe, Schnelltests und Test- und Impfzentren). Im Bereich der Bauinvestitionen machten sich die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und beim Material bemerkbar, hier konnte man nach fünf starken Jahren nur ein leichtes Plus von 0,5% verzeichnen. Die Investitionen in Ausrüstung - also die Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge - stieg preisbereinigt um 3,2%, nach einem starken Rückgang im Vorjahr. Die preisbereinigten Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,4%. Die Importe nahmen im gleichen Zeitraum um 8,6% zu, damit lag der Außenhandel nur noch leicht unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, damit lag die Zahl ungefähr auf Vorjahresniveau. Jedoch hat sich die Verteilung auf die Wirtschaftsbereiche durch die Pandemie stark verändert. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich Öffentlicher Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Baugewerbe. Dagegen kam es in den durch die Pandemie stark getroffenen Bereichen (Handel, Verkehr und Gastgewerbe) zu weiteren Beschäftigungsverlusten. Vor allem die verlängerten Regelungen zur Kurzarbeit dürften Entlassungen verhindert haben. Im Jahr 2021 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen weiter. Die Prognosen zur Entwicklung im Jahr 2022 sind weiterhin schwierig und hängen stark von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Die Frühindikatoren lassen auch für 2022 auf einen robusten Arbeitsmarkt schließen, die Zahl der Erwerbstätigen dürfte durchschnittlich 45,3 Millionen betragen. Für das Jahr 2022 rechnet die neue Bundesregierung gemäß Jahreswirtschaftsbericht 2022 mit einer BIP Wachstum von 3,6%. Dabei wird die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal noch durch die Corona-Pandemie und entsprechende Beschränkungen beeinträchtigt. Im weiteren Verlauf dürfte die konjunkturelle Erholung nach Rücknahme der aktuellen Einschränkungen wieder spürbar an Fahrt gewinnen. Die globale Erholung dürfte auch im Jahr 2022 anhalten, jedoch mit verringerter Dynamik. In diesem Zusammenhang dürften die deutschen Exporte weiter zulegen, was sich auch positiv auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirken sollte. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Lieferengpässe und die Knappheit von bestimmten Gütern im Laufe des Jahres 2022 allmählich abgebaut werden kann und damit der Preisdruck nachlassen dürfte. Für unsere Hauptkunden, die Netzbetreiber, steht im Jahr 2022 die fortschreitende Energiewende weiterhin im Fokus. Durch die neue Bundesregierung wird der politische Wille zum Klimaschutz nochmals verstärkt. Die Energiewende führt im Transportnetzen, sowie in den Verteilnetzen zu veränderten Stromflüssen, sodass auch die Netze an die Veränderungen einer dezentralen Energiewelt weiter angepasst werden müssen. Mit den gesetzlichen Anpassungen der letzten Jahre sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren des Stromnetzbaus beschleunigt werden. Zusätzlich soll ein vorrausschauendes Controlling der Netzbaumaßnahmen frühzeitig Verzögerungen und Störungen beim Netzausbau identifizieren und die verschiedenen Akteure enger vernetzen. Infolge des Ausbaus der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien muss die Strominfrastruktur zur Übertragung und Verteilung erweitert und an die geänderten Bedarfe angepasst werden. Dabei muss nicht nur das Stromübertragungsnetz, sondern insbesondere auch die Stromverteilnetze deutlich aus- und umgebaut werden. Der Ausbau- und Investitionsbedarf richtet sich danach, wie hoch der Anteil der regenerativen Stromerzeugung werden wird. Die Verteilnetze dienten in Deutschland in der Vergangenheit dazu, den Strom an den Endverbraucher zu leiten. In Zukunft müssen die Stromverteilnetze auch größere Mengen an Strom aus Solar- und Windkraftanlagen aufnehmen und in andere Regionen umverteilen, um Schwankungen beim Verbrauch und der Erzeugung auszugleichen. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren bereits verstärkt und wird auch weiter zunehmen, was zu weiteren Investitionen in die notwendige Infrastruktur führen wird und womöglich auch andere Entgeltkonzepte bei den Kunden nach sich ziehen wird. Darüber hinaus wirken sich die Regulierungsperioden nach der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) deutlich auf die Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber aus. Durch den weiteren Anstieg der Elektromobilität wird dieser Effekt der zusätzlichen Belastung der Stromnetze zumindest punktuell verstärkt. Für 2022 rechnen wir im Stromsektor und Rohrleitungsbau mit einem stabilen oder sogar steigenden Investitionsvolumen der Netzbetreiber und daraus resultierende Vergaben an die Dienstleistungsunternehmen im Leitungsbau. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäft der OGN hängt stark von den Kunden aus dem Energiesektor (Netzbetreiber, Stadtwerke, Energieversorger) ab, daher partizipiert die Gesellschaft von der Veränderung in diesem Sektor und muss sich auch an die veränderten Gegebenheiten aufgrund der Energiewende einstellen. Die Gesamtleistung reduzierte sich um EUR 1,4 Mio. auf EUR 37,2 Mio., dieser Wert liegt gut EUR 4 Mio. über der Prognose für das Gesamtjahr 2021 und ist damit als positiv zu bewerten. Die Gesellschaft weist für 2021 ein positives Ergebnis von EUR 1,1 Mio. vor Ergebnisabführung aus. Das Betriebsergebnis der Gesellschaft deckt sich mit den Vorjahresprognosen, es verringerte sich um EUR 0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Einfluss nahm hier die sinkende Gesamtleistung und der Anstieg beim Personalaufwand und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Auftragseingang entwickelte sich in Summe auf EUR 33,7 Mio. im Jahr 2021 (Vorjahr: EUR 33,3 Mio.). Dieser Wert liegt geringfügig über der Erwartung des Vorjahres. 3. Lage a. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,7 Mio. auf EUR 37,3 Mio. (Vorjahr: EUR 39,0 Mio.). Die Gesamtleistung verringerte sich erwartungsgemäß um EUR 1,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen leicht um EUR 0,2 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Summe 921 TEUR (Vorjahr: 1.192 TEUR) periodenfremde Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (157 TEUR / Vorjahr: 237 TEUR), der Auflösung von Wertberichtigungen (101 TEUR / Vorjahr: 291 TEUR) und der Auflösung von Rückstellungen (663 TEUR / Vorjahr: 664 TEUR). Der Materialaufwand ging auf EUR 14,1 Mio. (Vorjahr: EUR 16,8 Mio.) zurück. Diese Veränderung resultiert vor allem aus der gesunkenen Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021, zusätzlich wirkt sich hier die Schließung der Standorte in Northeim und Halle zum Ende des Geschäftsjahres 2020 aus. Der Personalaufwand erhöhte sich auf EUR 14,9 Mio. von EUR 14,0 Mio. im Vorjahr (6,2 %), dies resultiert im Wesentlichen aus der Tariferhöhung und Entgeltumgruppierung zum 1. Januar 2021 und der Bildung von Rückstellungen für Jubiläum und Pensionen. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 310 (Vorjahr: 320) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 87 (Vorjahr: 86) Angestellte, 203 (Vorjahr: 207) gewerbliche Arbeitnehmer und 20 (Vorjahr: 27) Auszubildende. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,8 Mio. Der Anstieg ist vor allem auf eine Zunahme bei den Aufwendungen für Leasing, Mieten und Pachten (1.126 TEUR / Vorjahr: 1.047 TEUR), Instandhaltung (914 TEUR / Vorjahr: 856 TEUR) und den Konzern- und Serviceumlagen (1.322 TEUR / Vorjahr: 1.184 TEUR) zurückzuführen. Das Betriebsergebnis weist mit EUR 1,2 Mio. ein positives Ergebnis aus und entspricht den Erwartungen. b. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich leicht auf EUR 24,1 Mio. (Vorjahr: EUR 23,6 Mio.) erhöht. Auf das Anlagevermögen entfallen 23,9 % (Vorjahr: 23,7 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist unter Berücksichtigung des Ergebnisausgleichs zu 48,7 % (Vorjahr: 50,4 %) durch Eigenkapital gedeckt. Die im Geschäftsjahr 2021 getätigten Investitionen in Höhe von EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.) entfielen im Wesentlichen auf den turnusmäßigen Ersatz von Fahrzeugen sowie auf Anpassungen bei der Maschinen- und Geräteausstattung aufgrund von Änderungen der Leistungsinhalte. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.) gegenüber. Die Vorräte gingen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,9 Mio. zurück, wobei hier einem Rückgang der unfertigen Leistungen ein Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen gegenübersteht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen stichtagsbedingt einen Rückgang von EUR 0,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr auf. Die Liquiditätsentwicklung verzeichnet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von EUR 1,6 Mio. Die Rückstellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von EUR 0,7 Mio. an. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind stabil zum Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um EUR 0,3 Mio. c. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital und erhaltene Anzahlungen und ist unverändert über die Omexom Service GmbH, Berlin, die VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main, in den Cash-Pool-Verbund der VINCI Finance International S.A., Brüssel (Belgien), einer 100 %-Beteiligung der VINCI S.A. Rueil-Malmaison, integriert. Am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres stellt sich die Finanzlage der Gesellschaft wie folgt dar:
Die Gesellschaft ist auf keine konzernfremden Finanzierungsformen angewiesen. Die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war zu keiner Zeit gefährdet, und auch für die kommenden Geschäftsjahre kann dies aus heutiger Sicht ausgeschlossen werden. Aus Sicht der Gesellschaft ist die Unternehmensfortführung gesichert. Im Januar 2022 wurde der Gewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 1.096 TEUR aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main, ausgeglichen. d. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres führt bei einer absolut gesehen leicht verringerten Gesamtleistung (-3,6 %) gegenüber dem Vorjahr insgesamt zu einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von EUR 1,2 Mio. Die im Vorjahr prognostizierten Werte konnten beim Betriebsergebnis erreicht und in der Gesamtleistung übertroffen werden. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen der Gesellschaft Organisation, Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft richten sich nach den Grundsätzen und Werten des VINCI-Konzerns. Es wird großen Wert daraufgelegt, dass jede Konzerngesellschaft ausreichend Autonomie sowohl in Definition und Umsetzung der Strategie als auch im kurzfristigen operativen Geschäft behält. Diese fördert den Unternehmergeist und die Reaktionsbereitschaft. Eingebettet in Werte wie Solidarität, Vertrauen und Verantwortung gilt immer der Grundsatz Ertrag vor Volumen. Für die Steuerung des Unternehmens werden der Auftragseingang, die Gesamtleistung und das Betriebsergebnis als Kenngrößen herangezogen. Die finanziellen Kennzahlen sind für den Erfolg der Gesellschaft geeignete Kenngrößen, die insbesondere die Langfristigkeit des Projektgeschäftes und den Erfolg der Projektsteuerung abbilden. Für die Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter, auf die sich die Betriebsleistung stützt, ein hohes Gut. In der VINCI-Gruppe ist die UH1 Kennzahl (Anzahl der Ausfallstunden durch Arbeitsunfall > 1 Tag im Verhältnis zu 1 Mio. Arbeitsstunden) die wichtigste Kennzahl zum Thema Arbeitssicherheit. Diese Kennzahl verbesserte sich im Jahr 2021 von 4,48 im Vorjahr auf 2,01. Die Erreichung des Faktors 0,0 im Jahr 2022 wird ein Ziel der Gesellschaft sein. PrognoseberichtFür das Jahr 2022 rechnen wir mit einer Gesamtleistung leicht unter dem Niveau des abgelaufenen Jahres und einer weiteren Ergebnisverbesserung. Wir erwarten - gestützt auf den aktuellen Planungsdaten - sowohl einen Auftragseingang als auch eine Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) von ca. EUR 36,2 Mio. und ein positives Betriebsergebnis zwischen EUR 1,8 Mio. und EUR 2,1 Mio. Es ist mit einem anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck für alle Bereiche der Gesellschaft zu rechnen, wobei sich hier insbesondere die starken Preissteigerungen bei den Kosten für Personal, Material und bei den Nachunternehmerleistungen negativ auswirken könnten. Die Investitionen für das Jahr 2022 werden auf dem Niveau von 2021 erwartet, planmäßige Ersatzinvestitionen stehen insbesondere im Bereich des Fuhrparks an und verzögerten sich im Jahr 2021 teils wegen Lieferschwierigkeiten der Automobilhersteller. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise haben wir sämtliche für uns erkennbaren Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden Prognosen zu halten. Durch unsere Tätigkeit im systemrelevanten Bereich der Infrastrukturen versuchen wir in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und Kunden die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Hierbei unterstützen uns die dezentrale Struktur und die aufgestellten Notfallpläne. Der Ausblick unterstellt, dass sich die derzeitigen Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Unternehmung nicht weiter verschlechtern. Zusätzlich dürfte die militärische Intervention Russlands in der Ukraine die Lieferengpässe und die Kostensteigerung beim Material und der Energie verschärfen. Hier rechnen wir mit einer teilweisen Kompensation durch unsere Kunden, sowie mit zusätzlichen Projekten, um die priorisierte Energiewende und angestrebte Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern voran zu treiben. Eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lässt sich aber nicht ausschließen. Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Als wesentliche branchenspezifische Risiken wurden die Risiken des Projektgeschäftes identifiziert, hierbei sprechen wir vor allem von Kalkulations-, Kredit- und Ausführungsrisiken. Diese Risiken werden durch konsequente Umsetzung der Genehmigungsverfahren und monatliche Projektreviews während der Ausübungsphase (kaufmännisches und technisches Projektcontrolling) minimiert. Hier werden individuelle Projektrisiken besprochen und in der laufenden Projektkalkulation berücksichtigt. Durch eine weitere Intensivierung des kaufmännischen und technischen Projektcontrollings und Verbesserung der Projektmanagementqualität werden die Risiken frühzeitig identifiziert und bewältigt. Die Stabilität der Projekte bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diese Prozesse werden im Unternehmen durchgehend gelebt und sind fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie, welche eine transparente Darstellung der Aufträge und deren Abwicklung vorgibt. Um ertragsorientierte Risiken besser erkennen und handhaben zu können, existiert bei der VINCI Akademie ein Ausbildungsprogramm, das sich über eine kontinuierliche Schulung schwerpunktmäßig an Projekt- und Bauleiter richtet. Dieses Programm ist als integrativer Teil des Projektgeschäftes verankert, um in der Projektführung die Kompetenzen den Verantwortlichen zu vermitteln. Dadurch erhöht sich die Chance, dass ertrags- und liquiditätswirksame Entwicklungen möglichst früh erkannt und effektiv bearbeitet werden. Das Finden und Halten von gutem Personal sowie die Bereitstellung des Personals für die zukünftigen Aufgaben wird ebenfalls ein Hauptaugenmerk der Geschäftsführung sein, wobei die Ausbildungsprogramme der VINCI hier hilfreich sind. Finanzielle Risiken sehen wir in möglichen Liquiditätsproblemen unserer Kunden, hier gilt es den Finanzierungsgrad unserer Baustellen weiterhin zu verbessern und durch geeignete Zahlungsbedingungen, Sicherungsmaßnahmen und zeitnahe Fakturierung der erbrachten Leistungen das Risiko gering zu halten. Zur Risikominimierung trägt auch die Überwachung des zeitnahen Geldeingangs sowie das entsprechende Mahnwesen bei. Darüber hinaus bestehen allgemeine Risiken durch die Übertragung von Infektionserregern auf den Menschen. Durch epidemische, pandemische oder sonstige Ausbreitungsmuster drohen hohe Krankheitsraten in der ganzen Welt. Diese können bei Mitarbeitern den operativen Betriebsablauf gefährden. Ebenso können staatliche Maßnahmen und Restriktionen aus Angst vor der Einschleppung und Ausbreitung von Krankheitserregern zu operativen Betriebsrisiken führen. Zusätzlich können geopolitische Risiken, wie z.B. die militärische Intervention Russlands in der Ukraine, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft negativ beeinträchtigen und zu einem operativen Betriebs- und Ertragsrisiko führen. Es sind bis zum Tag der Bilanzaufstellung keinerlei finanziellen und operativen Risiken aufgedeckt worden, die eine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens darstellen, sodass die Unternehmensfortführung als gesichert angesehen werden kann. 2. Chancenbericht Die strategische Chance der Gesellschaft besteht im Verbund mit den anderen Unternehmen der VINCI-Gruppe neue Kunden und Märkte zu erschließen und als Teil der langfristigen Strategie zu wachsen. Hierbei wird uns unsere gemeinsame Marke "Omexom" helfen, bei einem breiteren Kreis von Kunden im Gespräch zu bleiben. Darüber hinaus sehen wir aufgrund unserer eigenen hohen Qualitätsansprüche sehr gute Chancen, am Markt zu bestehen. Wir müssen dem Wettbewerb am Markt mit unseren Erfahrungen, unserer Zuverlässigkeit und unserer hohen Qualität begegnen. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland sehen wir Chancen durch unser breites Spektrum und die Größe der VINCI-Gruppe in Deutschland und Europa. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln, aus Mitteln der Gruppe (Cash-Pooling) und Lieferantenkrediten. Derivative Finanzinstrumente werden aktuell nicht eingesetzt. Risikomanagement und Internes Kontrollsystem Die Gesellschaft ist den üblichen Branchenrisiken ausgesetzt, denen durch ein entsprechendes Risiko- und Projektcontrolling entgegengewirkt wird. Das Managementsystem der VINCI Energies-Gruppe bietet hierfür die Grundlage. Darauf aufbauend sind organisatorische Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Prozessen und Instrumenten zur Beherrschung von Risiken innerhalb des Risikomanagementsystems der VINCI S.A. getroffen. Risikoanalysen bei der Angebotserstellung mit Freigabegrenzen je nach Projektgröße bis zur Ebene des Vorstands der VINCI S.A. sowie eine zumindest monatlich erfolgende Bewertung des Projektstatus mit Chancen und Risiken gehören dabei zu dem vom Konzern vorgegebenem Instrumentarium. Die Gesellschaft verfügt über ein dokumentiertes Internes Kontrollsystem, welches insbesondere die rechnungslegungsrelevanten Schlüsselkontrollen darstellt. Dabei wird stets auf ein konsequentes "Vier-Augen-Prinzip" auf allen Ebenen geachtet. Die Kontrollen sind in den übergreifenden Organisationsrichtlinien der VINCI festgeschrieben. Die Gesellschaft verwendet das gruppenweit eingesetzte Buchhaltungssystem. So werden Zugriffsberechtigungen zentral vergeben und ein entsprechender Prozess regelt die Vergabe der Berechtigungen. Außerdem werden damit zentral systemtechnische Funktionstrennungen sichergestellt.
Magdeburg, den 31. März 2022 Omexom GA Nord GmbH Geschäftsführung Max Barta, Geschäftsführer Uwe Winkler, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2021AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
(HRB 108753 Amtsgericht Stendal) Anhang für das Geschäftsjahr 2021AllgemeinesDie Omexom GA Nord GmbH hat ihren Sitz in der Eisvogelstraße 33 in 39110 Magdeburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 108753 in das Register beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Struktur der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Ausweis nach § 266 und § 275 HGB und wurde im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Jahresabschluss und Anhang werden in vollen Tausend-Euro ausgewiesen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bei Software in der Regel drei Jahre. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen (soweit abnutzbar). Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Bei Zugängen an beweglichen Anlagegütern wird die Abschreibung ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung vorgenommen. Die bisherigen Wertansätze sowie die bisher vorgenommene degressive Abschreibung wurden für die am 1. Januar 2010 vorhandenen Sachanlagegüter fortgeführt. Danach erfolgte Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden linear abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR bis zu einem Wert von 800 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Diese Gegenstände werden im Jahr des Zugangs auch als Abgang erfasst. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten sind die Einzelkalkulationen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bei der Gemeinkostenbezuschlagung kommt der Gesellschaft ein Ermessensspielraum zu. Die verlustfreie Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt nach Maßgabe der zu erwartenden Umsatzerlöse und des geschätzten Gesamtverlusts der Projekte. Insbesondere die geschätzten Gesamtkosten sind dabei ermessensbehaftet. Ein eventuell den Bestand übersteigender Verlust wird als Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Auftragsgeschäften erfasst. Fremdkapitalkosten werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden maximal bis zur Höhe der gesamten Vorräte offen von diesen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken und Risiken aus überfälligen Forderungen durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die liquiden Mittel (Bankguthaben) wurden zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Pensions- und Sterbegeldrückstellungen werden nach handelsrechtlichen Vorschriften passiviert. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Ab dem Jahr 2018 werden als biometrische Rechnungsgrundlagen die neuen Richttafeln "2018 G" von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet, die zu einer tendenziell höheren Rückstellung führen. Die neuen Sterbetafeln ersetzen die bisher verwendeten Richttafeln "2005 G". Künftige Steigerungen der Versorgungsleistungen aufgrund von Gehalts- und Rentenentwicklung werden ebenfalls erfasst. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Die Berechnung für die Witwen- / Witwerrente erfolgte nach der sogenannten kollektiven Methode, bei der eine sich aus den verwendeten Rechnungsgrundlagen ergebende Verheiratungswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt wurde. Die Ermittlung der Durchschnittszinssätze zur Bewertung von Pensionsrückstellungen wurde durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie verändert. Die Veränderung betrifft den Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes, dieser wurde von 7 auf 10 Jahre verlängert, wodurch es zu einem Anstieg des anzuwendenden Rechnungszinssatzes gekommen ist. Der sich aus der Anwendung der Neuregelung ergebende Entlastungseffekt unterliegt einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main, und im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 23. Dezember 2016 besteht für diesen Betrag keine Abführungssperre, sodass der komplette Betrag der Ergebnisabführung unterliegt. Im Einzelnen liegen der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2021 folgende Annahmen zugrunde:
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind keinerlei Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellungen) enthalten, da die vollen Beträge bereits zu Beginn des Vorjahres zugeführt waren. Die sonstigen Rückstellungen tragen den bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit ihrem Erfüllungsbetrag gebildet. Soweit wesentlich wurden bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten sowohl Kostensteigerungs- als auch Abzinsungseffekte berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen für Resturlaub und Gleitzeit erfolgt, entsprechend der Auffassung des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW), als Sachleistungsverpflichtung zu Vollkosten. Für die Berechnung der Urlaubs- und Gleitzeitrückstellungen greift die Gesellschaft auf die monatlichen Gehalts- bzw. Lohnzahlungen und jährlich einmaligen Entgelte zuzüglich darauf entfallender Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung zurück. Bei der Ermittlung des Tagessatzes geht die Gesellschaft von den tatsächlich zu leistenden Arbeitstagen des nachfolgenden Geschäftsjahrs (220 Arbeitstage pro Jahr) aus. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände werden mit dem Geldkurs am Entstehungstag und dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs am Tag der Entstehung und dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungspositionen in Euro werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen sind in einer Anlage zur Bilanz dargestellt. 2. Vorräte Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen Vorräte wurde gemäß § 268 Abs. 5 HGB mit erhaltenen Anzahlungen saldiert. 3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus dem Geld- und Finanzverkehr (16.216 TEUR) saldiert mit Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (1.096 TEUR) gegenüber der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von 15.120 TEUR (Vorjahr: 13.159 TEUR). Die restlichen Beträge resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Schwestergesellschaften. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen den Wert einer Freistellungsvereinbarung für Pensionsansprüche von Mitarbeitern und Überzahlungen von Kreditoren. 4. Eigenkapital Zum 31. Dezember des Berichtsjahres beträgt das gezeichnete Kapital der Gesellschaft 2.000.000,00 EUR. Die Stammeinlage ist komplett geleistet. Alleinige Gesellschafterin ist die VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wurde der entstandene Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 1.096 TEUR an die Gesellschafterin abgeführt. 5. Rückstellungen Die Veränderung der Pensionsrückstellung beinhaltet einen Unterschiedsbetrag aus der geänderten Bewertung der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 6 HGB in Höhe von 309 TEUR. Der Änderungseffekt resultiert aus der geänderten Ermittlung des Rechnungszinssatzes im Vergleich zu den Vorjahren. Der Zinsänderungseffekt in Höhe von 242 TEUR (Vorjahr: 214 TEUR) wird im Personalaufwand ausgewiesen. Hinsichtlich der Pensionsrückstellung wurde der Unterschiedsbetrag gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB bereits in Vorjahren in voller Höhe zugeführt. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Rückdeckungsversicherungen für einen Teil der Verpflichtungen mehr. Die Rückstellung beinhaltet die Verpflichtung zur Zahlung von Sterbegeld im Gesamtbetrag von 2 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und sonstige Auftragsrückstellungen. 6. Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten besteht keine gesonderte Besicherung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen neben dem Leistungsverkehr mit Schwestergesellschaften auch Umsatzsteuerverbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von 636 TEUR (Vorjahr: 600 TEUR) gegenüber der VINCI Deutschland GmbH, Ludwigshafen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Sozialversicherung, Lohnsteuerverbindlichkeiten sowie Zahlungseingänge von Kunden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7. Umsatzerlöse Die Umsätze im Geschäftsjahr betrugen 37.289 TEUR (Vorjahr: 39.018 TEUR) und wurden in voller Höhe im Inland getätigt. Die Umsätze verteilen sich wie folgt auf die Geschäftsfelder:
Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten zu einem Großteil Erlöse aus Dienstleistungs- und Verwaltungsverträgen mit Schwestergesellschaften sowie aus Untermietverträgen für Büroräume. 8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Summe 921 TEUR (Vorjahr: 1.192 TEUR) periodenfremde Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (157 TEUR / Vorjahr: 237 TEUR), der Auflösung von Wertberichtigungen (101 TEUR / Vorjahr: 291 TEUR) und der Auflösung von Rückstellungen (663 TEUR / Vorjahr: 664 TEUR). Gewinne aus Fremdwährungsumrechnungen wurden nicht erzielt. 9. Materialaufwand Der starke Rückgang in den Materialaufwendungen resultiert zum Teil aus der gesunkenen Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021, hier wirkt sich die Schließung der Standorte in Northeim und Halle zum Ende des Geschäftsjahres 2020 aus. Darüber hinaus waren im Vorjahr hohe Auftragsrückstellungen für die Restabwicklung der zu schließenden Standorte für Material und Subunternehmerleistungen notwendig, die im Berichtsjahr verbraucht wurden. 10. Personalaufwand Der Anstieg bei den Personalaufwendungen ist im Wesentlichen aus der Tariferhöhung zum 01.01.2021 verbunden mit Entgeltumgruppierungen sowie der erhöhten Bildung von Rückstellungen für Jubiläum und Pensionen zurückzuführen. Im Durchschnitt waren 310 (Vorjahr: 320) Mitarbeiter beschäftigt, zum Bilanzstichtag waren es 315 (Vorjahr: 313) Mitarbeiter. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem auf eine Zunahme bei den Aufwendungen für Leasing, Mieten und Pachten (1.126 TEUR / Vorjahr: 1.047 TEUR), Instandhaltung (914 TEUR / Vorjahr: 856 TEUR) und den Konzern- und Serviceumlagen (1.322 TEUR / Vorjahr: 1.184 TEUR) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich die geringeren Forderungsausfälle (20 TEUR / Vorjahr: 189 TEUR) im Berichtsjahr aus. Die periodenfremden Aufwendungen betreffen lediglich die Verluste aus Anlageabgängen in Höhe von 44 TEUR (Vorjahr: 24 TEUR). Verluste aus Fremdwährungsumrechnungen wurden nicht erzielt. Sonstige Erläuterungen und AngabenKonzernzugehörigkeit Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1973, Boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Ort der Offenlegung ist: Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre 4, rue Pablo Neruda 92020 Nanterre Cedex - Frankreich 552 037 806 RCS Nanterre Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen, im Wesentlichen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen, betragen für die folgenden Geschäftsjahre:
Neben den oben dargestellten finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen existieren keine weiteren finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB zum Bilanzstichtag. Es bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 290 Arbeitnehmer ohne Auszubildende (Vorjahr: 293), davon waren 87 Angestellte (Vorjahr: 86), 203 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 207); darüber hinaus wurden noch durchschnittlich 20 Personen (Vorjahr: 27) in der Gesellschaft ausgebildet. Nahestehende Unternehmen und Personen Mit der Gesellschaft nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Berichtsjahr keine marktunüblichen Geschäfte getätigt. Von der Berichtspflicht nach § 285 Nr. 21 HGB sind Geschäfte mit und zwischen mittel- und unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden und in einen Konzernabschluss einbezogene Unternehmen ausgenommen. Von der Erleichterung wurde Gebrauch gemacht. Honorar der Abschlussprüfer Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der VINCI S.A. erfolgt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Nachtragsbericht Die geopolitischen Ereignisse im Zusammenhang mit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine können einen direkten oder indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 haben. In welcher Art und Weise sich die zu erwartenden Einflüsse auf die Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 auswirken, wird aktuell noch untersucht. Die zu erwartende Lieferengpässe und damit verbundene Kostensteigerungen beim Material und der Energie, dürften zu einer allgemeinen Kostensteigerung im Materialbereich führen, inwieweit diese Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden können, kann aktuell nicht abschließend beantwortet werden. Jedoch rechnen wir mit einer teilweisen Kompensation und zusätzlichen Projekten, um die priorisierte Energiewende und angestrebte Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern voran zu treiben. Ergebnisverwendung Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag wurde der Gewinn in voller Höhe von der Alleingesellschafterin, die VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main, übernommen. Offenlegung Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Organe der Gesellschaft Organ der Gesellschaft ist die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung wurde durch die nachstehenden Personen wahrgenommen:
Auf den Ausweis der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Magdeburg, den 31. März 2022 Omexom GA Nord GmbH Geschäftsführung Max Barta, Geschäftsführer Uwe Winkler, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Omexom GA Nord GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Omexom GA Nord GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Omexom GA Nord GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 31. März 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 01.08.2022 festgestellt. |
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