Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 111151
Vorher
WTTS International Handel GmbH
Eingetragen
7.3.2018
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Der Handel und die Vermarktung von technischen Bauteilen und Anlagen im Bereich der Energieerzeugung und versorgung, insbesondere von Modulen für Photovoltaikanlagen, sowie der Erwerb und das Betreiben von Anlagen im Bereich erneuerbare Energien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Junjian Wang
seit 11.10.2023
Geschäftsführer
Hongbing Zhao
seit 26.2.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Huijun Wang
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Huijun Wang
Luopo Tang 19, Zhejiang, China
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sunpro Power GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 12.134.907,85 9.078.482,02
2. Geleistete Anzahlungen 1.794.937,44 8.864.858,62
13.929.845,29 17.943.340,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.116.473,59 395.116,95
2. Sonstige Vermögensgegenstände 101.000,42 44.207,23
1.217.474,01 439.324,18
III. Guthaben bei Kreditinstituten 542.804,59 196.539,52
B. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3.521,03
15.690.123,89 18.582.725,37

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 671.981,66 626.012,55
III. Jahresüberschuss 65.868,68 45.969,11
762.850,34 696.981,66
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.418,10 203.854,67
2. Sonstige Rückstellungen 140.019,76 249.353,59
141.437,86 453.208,26
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 1.863.652,01 2.383.401,47
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.008.065,33 15.030.316,83
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.783.673,28 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 130.445,07 18.817,15
davon aus Steuern EUR 515,66 (i. V. EUR 0,00)
14.785.835,69 17.432.535,45
15.690.123,89 18.582.725,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 61.327.050,45 75.094.087,93
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 135.170,75
61.327.050,45 75.229.258,68
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 59.312.376,26 73.918.842,80
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 20.000,00 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.679,26 0,00
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 7.280,33 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.899.971,65 1.236.109,15
82.742,95 74.306,73
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (i. V. EUR 257,99) 2.339,65 364,91
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 257,99 (i. V. EUR 96,58) 320,99 96,58
10. Steuern vom Einkommen vom Ertrag 18.892,93 28.605,95
11. Jahresüberschuss 65.868,68 45.969,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung des Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Sunpro Power GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 111151

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis maximal 800 EUR werden als Sofortaufwand behandelt.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten angesetzt, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 14.785.835,69 EUR (Vorjahr: 17.432.535,45 EUR). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen in Höhe von 47.127,26 EUR und Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 92.892,50 EUR.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 0,75.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt 58.608 EUR. Davon entfallen 41.628 EUR auf das folgende Geschäftsjahr und 16.980 EUR auf Verpflichtungen von 01. Januar 2025 bis zum 31. August 2026.

Nahestehende Personen

Der Geschäftsführer war unentgeltlich für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 tätig.

Name der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer (Kaufmann) Wang, Junjian, Wenling / China geführt.

 

Eschborn, 9. September 2025

Sunpro Power GmbH

Geschäftsführung

Junjian Wang

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Sunpro Power GmbH, Frankfurt am Main, ist ein Vertriebszentrum für Solarmodule und Photovoltaik- Zubehör für den europäischen Markt und beschäftigt sich mit dem Handel und der Vermarktung von technischen Bauteilen und Anlagen im Bereich der Energieerzeugung und -versorgung, insbesondere von Modulen für Photovoltaikanlagen, sowie dem Erwerb und dem Betreiben von Anlagen im Bereich erneuerbare Energien.

Die Gesellschaft verfolgt die Zielsetzung, Lösungen im Bereich grüner Energie anzubieten und zur globalen Energiewende beizutragen.

2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die neu installierte Photovoltaikleistung in Europa erreichte 2023 circa 58 Gigawatt (GW), was einem jährlichen Wachstum von mehr als 40% entspricht und die Position als weltweit zweitgrößter Markt konsolidiert. Vier Kernmärkte generierten den Hauptzuwachs: Deutschland führte mit 14,1 GW Neuinstallationen (24% des europäischen Gesamtvolumens), Spanien (8,5 GW) profitierte von dualen Wachstumsimpulsen im Wohnsektor und bei Freiflächenanlagen, Italien (5,2 GW) wurde durch Net- Metering-Regelungen angetrieben, während Polen (4,9 GW) den dezentral-dominierten Ausbaupfad beibehielt. Dezentrale Installationen (Wohn- und Gewerbebereiche) dominierten mit über 60% Anteil, jedoch verzeichnete der Markt im zweiten Halbjahr eine signifikante Nachfrageverlangsamung - verursacht durch Netzanschlussengpässe bei Freiflächenprojekten (Backlog von über 300 GW) sowie akkumulierte Bestandsüberhänge von 40 GW.

Die technologische Transformation beschleunigte sich: Der Marktanteil von N-Typ-Modulen (TOPCon/HJT) stieg von 10% im Jahr 2022 auf über 60%, wobei die Massenproduktionseffizienz 24,5%-25,5% erreichte - ein Plus von 1,0-1,5 Prozentpunkten gegenüber P-Typ-Modulen (PERC). P-Typ-Kapazitäten werden laufend stillgelegt, hielten jedoch im Berichtsjahr noch circa 35% Marktanteil. Auf dem europäischen Markt besteht ein N-Typ-Aufschlag von etwa 0,5-1 Eurocent/W, woraufhin führende Hersteller die Umstellung auf N-Typ-Produktionslinien beschleunigen.

2023 verzeichnete die Photovoltaik-Wertschöpfungskette einen durchgängigen Preisverfall: Polysiliziumpreise stürzten von 200 RMB/kg zu Jahresbeginn auf 60 RMB/kg am Jahresende (ein Rückgang von 70%), was zu drastisch gesunkenen Modulherstellungskosten führte. Der Durchschnittspreis chinesischer Standardmodule fiel von 1,8 RMB/W unter die 1-RMB-Marke auf 0,9 RMB/W (mehr als 50% Reduktion), während europäische Endkundenpreise bei 0,11-0,12 EUR/W (ca. 0,9 RMB/W) verharrten -bedingt durch Lagerbestände und Kanalaufschläge. Der Preiskampf löste eine tiefgreifende Branchenkonsolidierung aus, wobei Kapazitätsauslastungen bei Herstellern der zweiten und dritten Reihe unter 50% lagen.

1 GW steht für Gigawatt. Ein Gigawatt ist eine Einheit der elektrischen Leistung und entspricht einer Milliarde Watt.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung des Unternehmens ist das Umsatzvolumen. Wesentlicher Einsatzfaktor für die Erzielung von Umsätzen sind die in Asien zugekauften Solarmodule.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 61.327 TEUR, was gegenüber dem Vorjahreswert von 75.094 TEUR einem Rückgang um 18% entspricht. Der Umsatzrückgang ist primär auf den Marktpreisverfall im Photovoltaiksegment von 20% im Jahr 2023 zurückzuführen, während die Absatzmenge mit 265 MW gegenüber 262 MW im Vorjahr um 1,4% stieg. Insgesamt erwies sich das Geschäftsjahr 2023 als volatiles und herausforderndes Jahr, woraufhin das Unternehmen zeitnah Strategieanpassungen zur Bewältigung dieser Marktveränderungen einleitete.

Zur Bewältigung dieser Marktveränderungen führten wir intensive Lieferantenverhandlungen. Nach langwierigen Vertragsgesprächen gewährten die Lieferanten für 2023 bezogene PV-Komponenten vertraglich vereinbarte Preisnachlässe von 8%. Dieser maßgebliche Verhandlungserfolg ermöglichte unserem Unternehmen die Rückkehr zur Profitabilität und führte zu einem Jahresüberschuss von 66 TEUR.

4. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 tätigte das Unternehmen strategische Investitionsschwerpunkte in Markterschließung. Parallel erfolgte eine systematische Intensivierung der Marketingaktivitäten zur signifikanten Steigerung der Markenpräsenz.

Zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit wurden strategische Investitionen in den Bereichen Markterschließung, Lieferkettenoptimierung und Risikomanagement getätigt. Durch die Optimierung der Lieferkettenmechanismen, die Erhöhung des Marktanteils und die Stärkung der Markenpräsenz kann eine stabile Unternehmensentwicklung und nachhaltiges Wachstum erreicht werden.

5. Personal

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Mitarbeiter unbefristet eingestellt, der für die täglichen Geschäftsabläufe verantwortlich ist. Die Gesellschaft wird in ihrer täglichen Geschäftstätigkeit durch die Mitarbeiter der Sunpro Power Co., Ltd. umfassend unterstützt, welche die Aufgaben wie Vertrieb, Logistik und Kundenservice übernehmen.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

6.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 18.583 TEUR auf 15.689 TEUR (Rückgang um 2.894 TEUR), maßgeblich verursacht durch den Rückgang der Vorauszahlungen. Diese sanken im laufenden Jahr auf 1.795 TEUR (Vorjahr: 8.865 TEUR), hauptsächlich aufgrund der mit Lieferanten vereinbarten Anpassung der Zahlungsziele auf 90 Tage.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 1.116 TEUR (Vorjahr: 395 TEUR), was einem Zuwachs um 182% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Steigerung ist primär auf eine Anpassung der Vertriebsstrategie zurückzuführen: Seit 2023 gewährt das Unternehmen ausgewählten Bestandskunden das Zahlungsziel nach Warenauslieferung. Sämtliche 2023 entstandenen Forderungen wurden bis 2024 vollständig vereinnahmt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 15% auf 12.792 TEUR gesunken (Vorjahr: 15.030 TEUR). Hiervon entfielen 10.784 TEUR auf verbundene Unternehmen, maßgeblich verursacht durch reduzierte Beschaffungsvolumina. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Liquidität, um alle Verbindlichkeiten vollumfänglich und fristgerecht zu bedienen.

6.2 Finanzlage

Die Sunpro Power GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von 543 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR).

Die Finanzpolitik zielt darauf ab, Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen zu begleichen und dabei Skontimöglichkeiten konsequent zu nutzen. Forderungen werden prioritär innerhalb der vertraglichen Zahlungsziele eingezogen, und somit ein effizientes Debitorenmanagement gewährleistet bleibt.

6.3 Ertragslage

Der Jahresüberschuss des Unternehmens stieg um 43% auf 66 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR), wird jedoch im Folgejahr voraussichtlich um 10% sinken. Der Ergebnisanstieg im laufenden Geschäftsjahr ist primär auf extreme Preisschwankungen im Photovoltaiksektor zurückzuführen: Durch mehrstufige Lieferantenverhandlungen wurden vertraglich bindende Preisnachlässe für 2023 bezogene Komponenten vereinbart, was die Profitabilitätssicherung gewährleistete.

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Umsatz um 13.767 TEUR auf 61.327 TEUR (Vorjahr: 75.094 TEUR). Diese Entwicklung ist primär auf die marktseitige Komponentenpreisreduktion von 20% zurückzuführen. Der Materialaufwand belief sich auf 59.312 TEUR (Vorjahr: 73.919 TEUR). Die Materialaufwandsquote betrug im Berichtsjahr 97% des Umsatzes gegenüber 98,4% im Vorjahr. Diese Verbesserung resultiert maßgeblich aus vertraglich durchgesetzten Preisnachlässen bei Lieferanten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 54% auf 1.900 TEUR (Vorjahr: 1.236 TEUR), maßgeblich verursacht durch erhöhte Provisionszahlungen und europäische Binnenverkehrskosten. Die Frachtkostenentwicklung resultiert aus der zunehmenden Vereinbarung von DDP-Klauseln mit Kunden. Diese Aufwandsarten entwickeln sich nicht proportional zum Umsatz, wobei die Frachtkosten 2023 trotz Umsatzrückgangs überproportional stiegen.

7. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Unternehmen hat eine umfassende Risikomanagementstrategie implementiert, die Marktrisiken, Kreditrisiken und operative Risiken systematisch adressiert. Durch verstärktes Marktmonitoring und analytische Frühindikatoren werden potenzielle Risiken zeitnah identifiziert und behandelt. Exemplarisch sei die Einführung eines verbesserten Kreditrating-Systems genannt, das das Forderungsausfallrisiko signifikant reduziert. Gleichzeitig werden durch kontinuierliche Optimierung interner Prozesse und Managementstrukturen die operative Effizienz und Steuerungsqualität nachhaltig gesteigert.

7.1 Chancen

Der europäische Photovoltaikmarkt verzeichnet anhaltendes Wachstum, wobei für 2024 ein Neuinstallationsvolumen von 66 GW prognostiziert wird. Der Anteil dezentraler Projekte steigt hierbei auf 40% der Gesamtkapazität. Durch die wahrnehmbar gesteigerte Markenbekanntheit verfügt das Unternehmen über signifikantes Potenzial zur Gewinnung zusätzlicher Marktanteile im Segment kleiner und mittlerer Gewerbeprojekte.

7.2 Absatzrisiken

Branchenweite Überkapazitäten lösten einen intensiven Preiskampf aus, wodurch der durchschnittliche Modulpreis voraussichtlich auf 0,074 EUR/W sinken könnte. Der Markteintritt neuer Wettbewerber birgt Risiken von Marktanteilsverlusten. Dem wird das Unternehmen durch vertragliche Kundenbindung strategischer Schlüsselabnehmer und differenzierte Mehrwertdienste gezielt gegensteuern.

Die Internationale Energieagentur (IEA) unterstreicht die Bedeutung der Solarenergie im Kontext der Bekämpfung der Klimakrise. In der Studie „Net Zero by 2050 - Roadmap for the Global Energy Sector“ weisen sie darauf hin, dass die globale Energieversorgung bis 2050 überwiegend auf erneuerbaren Energien basieren sollte, wobei Solarenergie die größte einzelne Quelle darstellen würde. Den Szenarien der IEA zufolge könnten erneuerbare Energien bereits bis 2050 etwa 90 % des weltweiten Strombedarfs abdecken. Infolgedessen wird erwartet, dass die Investitionen in die Photovoltaiktechnologie auch in Zukunft auf einem hohen Niveau bleiben wird. Mit dem globalen Fokus auf die Photovoltaikindustrie und der zunehmend intensiveren Marktkonkurrenz erwarten wir, dass die Umsatzerlöse rapide sinken werden, da andere vergleichbare Unternehmen Marktanteile gewinnen werden. Dennoch wird das Unternehmen voraussichtlich weiterhin profitabel bleiben.

7.3 Liquiditätsrisiken

Monatliche Cashflow-Prognosen belegen ausreichende kurzfristige Zahlungsfähigkeit. Die Cashflow- Vorschau erfolgt monatlich, während im vierten Quartal der Jahresbudgetplan erstellt wird - basierend auf historischen Daten, Markttrends und Geschäftsplänen. Dies ermöglicht die frühzeitige Identifikation potenzieller Liquiditätsengpässe. Das Rückzahlungsverhalten von Forderungen wird kontinuierlich monatlich monitoriert. Bei Abweichungen reagieren wir umgehend über unser standardisiertes Mahnwesen und gewährleisten die Forderungsbereinigung innerhalb von 60 Tagen. Durch optimierte Lagerverwaltung erreichten wir 2023 eine Lagerumschlagshäufigkeit von 4,0 pro Jahr.

7.4 Beschaffungsrisiken

Die Rohstoffpreise in der Photovoltaikindustrie unterliegen anhaltend hoher Volatilität, was potenzielle Kostendruckrisiken generiert. Fortwährende Preisschwankungen bei PV-Modulen kombiniert mit Lagerüberbeständen bergen ein signifikantes Wertminderungsrisiko. Die Polyisiliziumpreisvolatilität erreichte 2023 35% und könnte über Preisweitergabemechanismen die Modulherstellungskosten beeinflussen, wodurch das Kostensenkungspotenzial von Modulen eingeschränkt wird.

7.5 Staatliche Regulierung

Der EU-Mechanismus für einen CO2 -Grenzausgleich (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) birgt das Risiko erhöhter Importkosten für asiatische PV-Komponenten. Trotz erheblicher Marktvolatilität wird die gesamte Branche weiterhin maßgeblich durch staatliche Förderprogramme geprägt.

Zudem bestehen politische und länderspezifische Risiken. Die Einführung oder Aufhebung von Handelsbeschränkungen, wie etwa Zöllen oder Mindestimportpreisen, kann zu erheblichen Preis- und Nachfrageschwankungen führen und birgt ein signifikantes Umsatz- und Ertragsrisiko.

7.6 Aufgabe des Geschäftsbetriebs

Gemäß unternehmensstrategischer Ausrichtung wird das Unternehmen mindestens bis einschließlich 2026 fortgeführt. Die Rechtseinheit Frankfurt am Main wird sämtliche bestehenden Vertragsverpflichtungen aus dem Bestandsportfolio.

8. Ausblick (Prognosebericht)

Die globale Konjunktur zeigt anhaltende Schwäche, wobei der IWF für 2025 ein BIP-Wachstum von nur noch 2,7% prognostiziert. Die Inflation verharrt laut OECD-Prognose (Q4/2024) auf hohem Niveau von 5,2%. Energiepreisvolatilität, persistent hohe Zinsniveaus sowie Lieferkettenstörungen durch die Nachwirkung des Ukraine- und Nahostkonflikts verstärken die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten.

Die tatsächliche Entwicklung 2023 wich nicht signifikant von der Vorjahresprognose ab. Wir prognostizieren anhaltendes Marktwachstum im PV-Sektor bei unvermindert intensivem Wettbewerb. Der andauernde Preiskampf dürfte Preisschwankungen von circa 30% verursachen. Für 2024 wird ein Umsatzrückgang von ca. 30% erwartet, während das EBIT voraussichtlich ebenfalls unter Vorjahresniveau liegen wird. Für 2025/2026 projiziert das Unternehmen weitere Umsatzrückgänge. Verglichen mit 2023 wird bis 2025 ein kumulierter Rückgang von ca. 60 % prognostiziert. Für 2026 wird auf Basis der Zahlen von 2025 eine zusätzliche rückläufige Entwicklung erwartet. Das EBIT wird zwar positiv bleiben, jedoch wird auch hier für beide Jahre mit einer Abschwächung gerechnet.

Auf der Kostenseite berücksichtigen wir die erheblichen Preisschwankungen bei Rohmaterialien sowie die Volatilität der Seefrachtkosten, was dazu führen könnte, dass der prognostizierte Gewinn unter dem des laufenden Geschäftsjahres liegt oder möglicherweise sogar ein Verlust eintreten könnte. Gleichzeitig sind wir jedoch zuversichtlich, dass das Unternehmen mit gemeinsamen Anstrengungen in der Lage sein wird, die sich bietenden Chancen zu nutzen, die Herausforderungen zu bewältigen und eine stabilere sowie nachhaltigere Entwicklung zu erreichen.

 

Frankfurt am Main, den 9. September 2025

Sunpro Power GmbH

Junjian Wang, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sunpro Power GmbH, Frankfurt am Main

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sunpro Power GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sunpro Power GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Für den Warenbestand erfolgte keine verlustfreie Bewertung durch die Gesellschaft, da diese mangels vorliegender Daten nicht ermittelbar waren.

Das Vorhandensein der Waren in Höhe von TEUR 12.135 ist zudem nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Der Auftrag für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Sunpro Power GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2023 wurde uns erst nach der erfolgten Inventuraufnahme für die Bilanz zum 31. Dezember 2023 erteilt. Wir können daher nicht ausschließen, dass möglicherweise Änderungen an der Bilanzierung der Vorräte, der Materialaufwendungen, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen.

Das Vorhandensein der Vorräte zum 1. Januar 2023 ist nicht hinreichend nachgewiesen, da wir im Rahmen der Vorjahresprüfung nicht an der Inventurbeobachtung teilnehmen konnten und auch nicht durch alternative Prüfungshandlungen hinreichende Sicherheit über die Warenbestände des Vorjahres gewinnen konnten. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht für das vorherige am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde entsprechend modifiziert. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahres ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert.

Diese Sachverhalte beeinträchtigen möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 11. September 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer

Julian Kübler, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 11.09.2025 festgestellt.

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