CyrusOne German Opco GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Owen Morris seit 9.12.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Schneider seit 24.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CyrusOne Dutch Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zenium Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Zenium Germany GmbH, Frankfurt am Main1. Grundlegende Informationen zum Unternehmen Geschäftsmodell des Unternehmens Die Zenium Germany GmbH ("Zenium Germany") mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine deutsche Tochtergesellschaft der amerikanischen CyrusOne Gruppe, die seit März 2022 von einem Investorenkonsortium, darunter KKR & Co. Inc., New York, USA, und Global Infrastructure Management LLC, New York, USA, gehalten wird. Der Tätigkeitsbereich der Zenium Germany GmbH umfasst den Bau, Ausbau und Betrieb von Datenzentren und Datenzentrumsgebäuden unter Bereitstellung von elektrischer Energie, Kühlleistung und weiterer Leistungen. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der Datenzentren und Datenzentrumsgebäude vermietet die Zenium Germany GmbH die verfügbaren Kapazitäten in den Datenzentren an Kunden im deutschen Markt und erbringt in Ergänzung zusätzliche Leistungen an diese Kunden wie Bereitstellung von elektrischer Energie, Kühlleistung und weiterer Leistungen. Am Geschäftssitz des Unternehmens sind drei Datenzentren angesiedelt, wobei zwei Datenzentren sukzessive ab 2018 und dann vollständig in 2019 bzw. 2020 fertig gestellt wurden und in Betrieb gegangen sind. In 2018 hat die Zenium Germany GmbH ein neues Grundstück in Frankfurt für ein weiteres Datenzentrum erworben, das ab dem 4. Quartal 2020 teilweise fertiggestellt und sukzessiv in Betrieb genommen wurde, wobei die vollständige Fertigstellung und Inbetriebnahme im 3. Quartal 2021 erfolgte. Der Standort Frankfurt ist im Jahr 2023 einer von sechs Standorten der CyrusOne Gruppe in Europa. Das Managementteam strebt nach kontinuierlichem Umsatzwachstum und einer stetigen Verbesserung des operativen Betriebsergebnisses bei weiteren Investitionen in den Standort Frankfurt. Dies soll insbesondere durch ein effizientes Kostenmanagement sowie durch konsequenten Vertrieb erfolgen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1. Deutscher Markt für Datenzentren Der bestimmende Markt für Zenium Germany ist der deutsche Markt für Datenzentrum- Dienstleistungen. Der deutsche Markt ist weiterhin auf Wachstumskurs aufgrund der stetig steigenden Nachfrage an Datenzentrumskapazitäten für digitale Dienstleistungen, nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung im Zuge von Kl-Anwendungen. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR - Compound Annual Growth Rate) beträgt im deutschen Markt für die Jahre 2022 bis 2026 voraussichtlich rd. 5%. Der Standort Frankfurt am Main kristallisiert sich immer stärker als ein zukunftssicherer Standort heraus, um Rechenzentrumsdienstleistungen in Europa anzubieten. Eine europäisch zentrale Lage, ein starker lokaler Nachfragemarkt, stabile Stromnetze, klare Rechtssicherheit und Renditen mit geringer Volatilität ziehen Investoren an. Allerdings ergeben sich auch Herausforderungen für Rechenzentrumsbetreiber durch Grundstücksengpässe, langen Wartezeiten in der Strombeschaffung und Genehmigungsverfahren. Nach dem der Standort Berlin ein zunehmendes Interesse und große Zuwächse durch die weiterhin sehr hohe Nachfrage nach Cloud- und Colocation-Rechenzentren und das steigende Interesse von Investoren für diesen Wachstumsmarkt verzeichnen konnte, treten nun Märkte wie München und Düsseldorf in den Fokus hinzu. Trotz veränderter wirtschaftlicher Gesamtlage steigt die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland weiter an. Eine Fortsetzung der Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage ermöglicht es Betreibern von Rechenzentren auch weiterhin, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. (Quelle: CBRE, Germany Real Estate Market Outlook 2024, Rechenzentren, vom 30. Januar 2024) 2.1.2. Wettbewerbssituation Die wichtigsten Erfolgsmerkmale für die Zenium Germany in der Industrie für Datenzentren sind weiterhin modernste und qualitativ hochwertige Technologie, hohe Effizienz und Zuverlässigkeit bei der Bereitstellung der Datenkapazitäten sowie vor allem auch die Flexibilität, individuelle Lösungen für die Kunden anzubieten und zu entwickeln. Die Zenium Germany konzentriert sich auf die Großkunden, insbesondere große Unternehmensgruppen, aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen, u.a. der Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen, Konsumgüterindustrie. 2.2. Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft hat sich, nach einer Verbesserung im Vorjahr um 18,3%, im Geschäftsjahr 2023 um 6,5% vermindert. Dies hängt u.a. an den im Vergleich zum Vorjahr geringeren Energiekosten, die an die Kunden weiterberechnet werden. Zenium Germany generierte ein Umsatzvolumen von Mio. EUR 111,4 (Vj. Mio. EUR 119,2). Die Umsätze werden in Euro erwirtschaftet. Die Umsatzrentabilität als Quotient von EBIT Mio. EUR - 1,6 (Vj. Mio. EUR - 1,3) zu Umsatzerlösen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert und lag bei - 1,5% (Vj. - 1,1%). Dem Rückgang im Umsatz, folgt der Rückgang im Materialaufwand von 20,5%. Der Materialaufwand reduzierte sich überproportional im Vergleich zum Umsatz um Mio. EUR 9,8 auf Mio. EUR 38,0, was u.a. aus einem Einmaleffekt aufgrund von Stromkostenreduzierungen zurückzuführen ist. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse verbesserte sich demnach von 40,1% im Vorjahr auf 34,1% im Geschäftsjahr 2023. Die Personalintensität erhöhte sich auf 3,5% (Vj. 2,4%). Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die angestiegenen Personalaufwendungen zurückzuführen. Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere aufgrund der im Vorjahresvergleich gestiegenen Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter erhöht. Die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr sind um Mio. EUR 1,4 angestiegen und betragen Mio. EUR 32,8 (Vj. Mio. EUR 31,4), weil die Zugänge des aktuellen Geschäftsjahres pro rata temporis in den Abschreibungen enthalten sind und die Zugänge des Vorjahres vollständig berücksichtigt sind, während diese im Vorjahr lediglich pro rata temporis in den Abschreibungen enthalten waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um Mio. EUR 2 auf Mio. EUR 38,7 (Vj. Mio. EUR 40,7) reduziert, was auf wesentlich im Vergleich zum Vorjahr reduzierte Raum- und betriebliche Kosten (Mio. EUR 8,3; Vj. Mio. EUR 6,3) - vor allem in Zusammenhang mit Strom, Wasser und Abwasser - zurückzuführen ist. Bei den sonstigen Steuern ergab sich der Rückgang im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen aus einem Einmaleffekt im Vorjahr. Im Vorjahr war Grunderwerbsteuer durch einen Erwerbsvorgangs nach § 1 Abs. 2b GrEStG angefallen, der durch einen Gesellschafterwechsel bei der Cavalry LP, Delaware, USA, im März 2022 ausgelöst wurde. Im Geschäftsjahr 2023 ist bei der Zenium Germany ein Jahresfehlbetrag von Mio. EUR 1,8 angefallen. Im Vorjahr lag der Jahresfehlbetrag bei Mio. EUR 4,1. Die positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist bei gesunkenen Umsatzerlösen, gestiegenen Personalkosten und Abschreibungen auf das Anlagevermögen hauptsächlich begründet in den überproportional zum Umsatz gesunkenem Materialaufwand. Zudem hat sich aufgrund des nur im Vorjahr angefallenen Einmaleffekts aus der Grunderwerbsteuer von Mio. EUR 2,6 das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 stark verbessert. 2.3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich um Mio. EUR 49,1 auf Mio. EUR 389,7 (Vj. Mio. EUR 438,8) verringert. Das Sachanlagevermögen hat sich aufgrund der Abschreibungen auf das Anlagevermögen um Mio. EUR 22,7 auf Mio. EUR 336,3 (Vj. Mio. EUR 359,0) im Geschäftsjahr verringert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (Mio. EUR 39,5) sind im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR 45,5) um 13,2% gesunken. Dies ergibt sich insbesondere aus dem verringerten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte (- Mio. EUR 5,7) bei gegenläufig gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+ Mio. EUR 0,3). Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet rechtlich noch nicht fällige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus linearisierten Mieterträgen für Kundenverträge mit Mindestmieten beginnend ab einem vertragsindividuell nach Mietbeginn festgelegten Zeitpunkt und einer hieraus resultierenden mietfreien Zeit zu Mietbeginn. Die rechtlich noch nicht fälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr um Mio. EUR 2,8 gesunken, weil die tatsächlich abgerechneten Mieten (progressive Verlauf) die über die Vertragslaufzeit linearisierten Mieterträge im Geschäftsjahr übersteigen. 2.4. Finanzielle Lage Der Bestand an liquiden Mitteln (Mio. EUR 12,7; Vorjahr: Mio. EUR 33,1) ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, da die Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 51 (Vj. Mio. EUR 0) - im Wesentlichen geprägt durch die Rückführung eines Teils der Kapitalrücklage - und die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von Mio. EUR 10,0 (Vj. Mio. EUR 15,9) die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 40,6 (Vj. Mio. EUR 10,7) übersteigen. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 97,9% auf 96,7% reduziert. Dies ist insbesondere auf das im Vergleich zur Bilanzsumme stärker gesunkene Eigenkapital zurückzuführen. Die Reduzierung des Eigenkapitals ist auf den Jahresfehlbetrag des laufenden Geschäftsjahres (Mio. EUR 1,8) sowie einer Rückzahlung aus der Kapitalrücklage (Mio. EUR 51,0) zurückzuführen. Das Fremdkapital in Höhe von Mio. EUR 13,0 setzt sich insbesondere zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 3,2 (Vj. Mio. EUR 1,6), aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. EUR 6,6 (Vj. Mio. EUR 4,5), sowie sonstigen Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 2,6 (Vj. Mio. EUR 1,7). Die Sicherstellung der Liquidität wird seit Dezember 2018 ausschließlich konzernintern geregelt. Der Gesellschafter gewährleistet einen stabilen Geldfluss für die Zenium Germany GmbH und stellt die Zahlungsfähigkeit sicher. Das langfristige Vermögen bestehend aus dem Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Den kurzfristigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 12,8 (Vj. Mio. EUR 8,9) stehen kurzfristige Vermögensgegenstände in Höhe von Mio. EUR 53,5 (Vj. Mio. EUR 79,8) gegenüber. Aufgrund der vorstehend beschriebenen Einbindung in den Konzernverbund sehen wir die Finanzlage derzeit und künftig als geordnet an. Die wichtigsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und die vermietete Kapazität in Megawatt. Die wesentlichen Finanzkennzahlen zur Unternehmenssteuerung sind:
Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Jahresergebnisses des laufenden Geschäftsjahres, hat sich die Eigenkapitalrentabilität von -1% auf -0,5% verbessert. Die auf Basis des Betriebsergebnisses (EBIT) ermittelte Gesamtkapitalrentabilität ist von -0,3% auf -0,4% gesunken, da sich das negative Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr erhöht und sich das Gesamtkapital verringert hat. Die Investitionen sind im Vergleich zum Vorjahr von Mio. EUR 17,9 auf Mio. EUR 10,0 gesunken. Die im Jahresabschluss per 31.12.2022 angegebenen und vorläufig ermittelten Umsätze im Geschäftsjahr 2023 von Mio. EUR 114 wurden mit Mio. EUR 111,4 nicht erreicht, da insbesondere die weiterbelasteten Energiekosten geringer waren als erwartet. Das im Jahresabschluss per 31.12.2022 angegebene und für das Geschäftsjahr 2023 vorläufig ermittelte negative Ergebnis von Mio. EUR 2 wurde mit einem im Geschäftsjahr erzielten Jahresfehlbetrag von Mio. EUR 1,8 nahezu zutreffend prognostiziert. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Erwartete Entwicklungen und Geschäftsmöglichkeiten Die Geschäftsführung der Zenium Germany erwartet auch weiterhin Investitionen in den Standort Frankfurt, die unter voller Auslastung durch neue und bereits bestehende Mieter zu einer kontinuierlichen proportionalen Umsatzsteigerung führen. Es wird erwartet, dass sich die Ertragslage in Zukunft stabilisiert und mittelfristig positive Jahresergebnisse erzielt werden können. Das fertiggestellte Rechenzentrum Frankfurt III hat eine Stromkapazität von 22 MW und wurde im 3. Quartal 2021 vollständig in Betrieb genommen. Unser Rechenzentrum Frankfurt II, das im Sommer 2018 den Betrieb aufnahm, hat mit 17,6 MW eine geringere Kapazität. Der Rechenzentrumsmarkt wird auch weiter positiv eingeschätzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung großer Rechenzentren in wichtigen Märkten, um die Nachfrage der Cloud- und Unternehmenskunden in diesen Märkten zu decken. Es wird sich eine größere Nachfrage nach Edge- Rechenzentren entwickeln. Diese wird auch von den Auswirkungen von 5G abhängen. Edge- Rechenzentren werden notwendig, um Netzüberlastungen auszugleichen. Unternehmen setzen zunehmend auf KI, um Geschäftsprozesse zu optimieren, Daten zu analysieren und personalisierte Dienste bereitzustellen. Dies erfordert leistungsstarke Rechenzentren, um die erforderliche Rechenleistung zu liefern. Viele KI-Anwendungen erfordern ein hohes Maß an Sicherheit und Datensouveränität. Unternehmen bevorzugen daher Kapazitäten in Deutschland, um Risiken zu minimieren. Insgesamt wird KI die Rechenzentrumsbranche weiterhin maßgeblich beeinflussen und die Nachfrage nach Kapazitäten vorantreiben. Cavalry LP., Konzernobergesellschaft von Zenium Germany, arbeitet weltweit mit den größten Cloud- Providern zusammen und hat Kunden aus einem breiten Spektrum von Branchen. Das Geschäftsmodell ist eng mit deren Bedarf an erhöhter Datenkapazität verknüpft. Das Wachstum dieser Unternehmen war in den Jahren 2020 bis 2022 enorm und es wird erwartet, dass sich dieses auch in den Folgejahren fortsetzen wird. 3.2. Risikobericht Im Wesentlichen existieren die folgenden Risiken, die vom Unternehmen überwacht werden:
Die Risiken wurden entsprechend ihrer relativen Bedeutung eingestuft. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der angestrebten Ziele. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen hat bestimmte potenzielle Steuerrisiken aufgrund von Konzernbeziehungen identifiziert. Um diesen potenziellen Steuerrisiken entgegenzuwirken, hat die Gesellschaft mit einem anderen Konzernunternehmen eine Vereinbarung getroffen, um wesentliche Steuerbelastungen, die sich aus diesen potenziellen Steuerrisiken ergeben können, zu kompensieren, so dass die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus diesen Risiken nicht belastet würde. Die Geschäftsleitung hat ein Risikomanagement als Teil des internen Kontrollsystems implementiert, welches permanent alle wesentlichen Geschäftsprozesse überwacht und potentielle Chancen und Risiken analysiert. Durch die Zugehörigkeit zum Konzern der Cavalry LP, Delaware, USA besteht für die Zenium Germany GmbH keine Verpflichtung die Regeln den Sarbanes-Oxley-Act anzuwenden. Der Konzern und seine Konzerngesellschaften setzen diese Regeln aber weiterhin freiwillig um. Klare Regeln bezüglich Verantwortlichkeiten und Prozessabläufen bilden die Grundlage der Arbeitsprozesse. Alle Maßnahmen werden überwacht und regelmäßig aufgrund der erzielten Ergebnisse bewertet. Es gibt ein Risikomanagementhandbuch, wonach die Konzernmuttergesellschaft Cavalry LP, Delaware, USA, einmal pro Jahr alle Niederlassungen einer gründlichen Kontrolle unterzieht und in dem die festgelegten Prozesse und Strukturen niedergeschrieben werden. Notwendige Änderungen werden dadurch erkannt und zeitnah umgesetzt. Insgesamt ist somit die Risikolage auf ein Minimum beschränkt. Sämtliche Unternehmensvorgänge und Unternehmenszahlen werden im Einzelnen monatlich abgeglichen und für das Unternehmensbudget und die Planung auch für das Konzernreporting zusammengestellt. Abweichungen von Budget und Planung lösen unmittelbar Report und Abhilfe aus. Insgesamt sind der Geschäftsführung derzeit keine besonderen Risiken bekannt. Insbesondere ist derzeit keine Bestandsgefährdung erkennbar. Aufgrund der politischen Unsicherheiten in Bezug auf den seit Ende Februar 2022 andauernden Ukrainekrieg können geopolitische und wirtschaftliche Auswirkungen sich direkt in Kosten, Umsätzen und der allgemeinen Geschäftslage der Gesellschaft niederschlagen. Weder die gesamtwirtschaftlichen noch die unternehmensbezogenen Auswirkungen sind derzeit konkret abschätzbar. 3.3. Chancen- und Prognosebericht Die Digitalisierung insbesondere die verstärkte Nutzung des mobilen Internets, Videotelefonie sowie das Abrufen von Bewegtbildinhalten (Videos, HDTV) via Internet ist ein Wachstumstreiber. In den Jahren 2020 - 2023 hat sich die Digitalisierung beschleunigt, das Wachstum des Datenverkehrs verstärkt und die Internetnutzung gesteigert. Aktuell ist eine Stabilisierung des Wachstums erkennbar. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir Umsätze von ca. Mio. EUR 110,0 durch eine stabile hohe Auslastung der drei bestehenden Datenzentren zuzüglich einer moderaten Steigerung der Mieten und auch der vermieteten Kapazität durch die maximale Auslastung des dritten Datenzentrums. Die vermietete Kapazität wird im Jahr 2024 circa 49 MW betragen. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Ergebnis von ca. Mio. EUR 2,0.
Frankfurt am Main, 15. Oktober 2024 Zenium Germany GmbH Carsten Schneider, Geschäftsführer Matt Pullen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 20231. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT UND ZUM JAHRESABSCHLUSS
Die Zenium Germany GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der §§ 238 ff. HGB und der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 - 288 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 2. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 2.1. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bzw. 5 Jahre) bewertet. Der Ausweis betrifft EDV-Software. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, sofern abnutzbar vermindert um planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 33 Jahren) angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den amtlichen AfA- Tabellen abgeschrieben. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Das Sachanlagevermögen wird nach der linearen Methode, bei unterjährigem Zugang pro rata temporis, abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Fremdkapitalzinsen als Herstellungskosten aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Wert von EUR 800,00 netto im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 2.2. Umlaufvermögen Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. Nennbeträgen angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten angesetzt. 2.3. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB erforderlich ist. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern ergibt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der voraussichtlichen Steuersätze für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, die im Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen gelten. Der Steuersatz beträgt 32%. Aktive latente Steuern nach § 274 HGB ergeben sich im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen und einem steuerlich bilanzierten Geschäftswert. 2.4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 2.5. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. 2.6. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Bei Ansatz und Bewertung von Rückstellungen werden Rückgriffsansprüche ggf. rückstellungsmindernd berücksichtigt. 2.7. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2.8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 2.9. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Entstehungstag unter Beachtung des Imparitätsprinzips bewertet. 3. ANGABEN ZUR BILANZ AKTIVA A. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (dem Anhang als Anlage beigefügt) dargestellt. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die 100%-ige Tochtergesellschaft Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH. Die Gesellschaft mit Sitz in Norderstedt ist beim Amtsgericht Kiel unter HRB 13534 eingetragen.
B. UMLAUFVERMÖGEN I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die rechtlich noch nicht fällig sind, bestehen in Höhe von TEUR 360 (Vj. TEUR 3.174) aus Kundenverträgen mit vereinbarten Mindestmieten. Die Mieter haben zu Mietbeginn die ihnen zur Verfügung gestellte Rechenzentrumskapazitäten in Kilowattstunden nicht genutzt und die Nutzung sukzessive nach Mietbeginn gesteigert. Es ergeben sich hierdurch entsprechend einer mietfreien Zeit progressive Verläufe des tatsächlichen Mietzinses über die Vertragslaufzeit, weil zu Mietbeginn noch keine tatsächliche Miete mangels Nutzung angefallen ist und die Regelungen zur Mindestmiete noch nicht bzw. erst ab einem vertragsindividuell festgelegten Zeitpunkt nach Mietbeginn einsetzt. Die Realisation der Mieterträge aus diesen Mietverträgen erfolgt linearisiert über die Laufzeit des jeweiligen Mietvertrags. Es bestehen daher rechtlich noch nicht fällige Forderungen, die sich bis zum jeweiligen Vertragsende im Geschäftsjahr 2024 abbauen, da ab einem bestimmten Punkt die tatsächlich abgerechneten Mieten die linearisierten Mieterträge übersteigen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ergeben sich daher in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 360). 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 49 (Vj. TEUR 119,3) sonstige Vermögensgegenstände und mit TEUR 359,2 (Vj. TEUR 21,9) aus Lieferungen und Leistungen. Der unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 0 (Vj. TEUR 42,2). PASSIVA A. EIGENKAPITAL Kapitalrücklage Im laufenden Jahr wurde die Kapitalrücklage mit Beschluss vom 21. August 2023 in Höhe von TEUR 24.000 und vom 19. April 2023 in Höhe von TEUR 27.000 aufgelöst und an die Alleingesellschafterin ausgeschüttet bzw. gezahlt. B. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.609,3 (Vj. TEUR 1.735,8) betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 2.128,2 (Vj. TEUR 1.439,6) sowie im Weiteren für Jahresabschluss- und Buchhaltungskosten und Personalkosten. C. VERBINDLICHKEITEN 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 6.560,2 (Vj. TEUR 4.506,1) betreffen den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 5.679,3 (Vj. TEUR 3.651,8) sowie in Höhe von TEUR 880,9 (Vj. TEUR 854,3) den Sicherheitseinbehalt bis zur Fertigstellung der derzeitigen Anlagen in Bau. Die Restlaufzeit beträgt jeweils nicht mehr als ein Jahr. 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 3.184,3 (Vj. TEUR 1.611) auf den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr und mit TEUR 19,4 (Vj. TEUR 0) auf sonstige Verbindlichkeiten. Die Restlaufzeit beträgt wie im Vorjahr jeweils nicht mehr als ein Jahr. Der unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen Betrag der Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 19,4 (Vj. TEUR 0). 3. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 414,5 (Vj. TEUR 1.052,6) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer für das Vorjahr und das laufende Jahr in Höhe von TEUR 357,4 (Vj. TEUR 964,3). 4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse enthalten überwiegend Miet- und Umlagenerlöse aus der Vermietung der Rechenzentrums- und Büroflächen. Die Mieterlöse betrugen TEUR 53.009,2 (Vj. TEUR 52.448,8), die Weiterbelastungen von Bewirtschaftungskosten (im Wesentlichen Stromkosten) betrugen TEUR 55.528,6 (Vj. TEUR 66.543,4) und die Weiterbelastung von Installations- und Ausbaukosten sowie Kosten für Management-Leistungen betrugen TEUR 2.901,2 (i. Vj. TEUR 205,1). 5. SONSTIGE ANGABEN 5.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen zum Bilanzstichtag wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Bau der Rechenzentren Frankfurt 2 und Frankfurt 3 in Höhe von TEUR 5.885,6 (Vj. TEUR 7.431,3) sowie im Zusammenhang mit einer Stromabnahmeverpflichtung in Höhe von TEUR 23.683,9 (Vj. TEUR 27.304,7). Die Gesellschaft hat am 22. August 2020 eine Patronats- und Rangrücktrittserklärung zugunsten ihrer Tochtergesellschaft Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH abgegeben. Mit dieser Patronatserklärung hat sich die Gesellschaft verpflichtet der Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH ausreichend liquide Mittel zur fristgerechten Tilgung der gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen und im Falle einer bilanziellen Überschuldung der Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH alle möglichen Maßnahmen zur Vermeidung einer Insolvenzantragspflicht fristgerecht zu ergreifen sowie die Unternehmensfortführung zu gewährleisten. Zum 31. Dezember 2023 hatte die Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH Verpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von rd. TEUR 18,9. Die Inanspruchnahme ist wahrscheinlich, da die Echo 4. Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH nicht operativ tätig ist. 5.2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 42 (Vj. 31) Angestellte (ohne Auszubildende) beschäftigt.
5.3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
Die Geschäftsführer sind jeweils für sich einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine unmittelbaren Leistungen. 5.4. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, sowohl des kleinsten als auch des größten Unternehmenskreises, für das zum 31. Dezember 2023 ein Konzernabschluss erstellt wird, der öffentlich zugänglich ist, ist die CyrusOne Dutch Holdings B.V. Der Konzernabschluss der CyrusOne Dutch Holdings B.V. ist am Firmensitz Schiphol Boulevard 359, 1118 BJ Schiphol, Niederlande, erhältlich. Die oberste Muttergesellschaft der CyrusOne Gruppe ist zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Jahresabschlusses die Cavalry Parent L.P., Delaware, USA. Die eingetragene Firmenadresse lautet 4001 Kennett Pike, Suite 302, Wilmington, Delaware, 19897. 5.5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Aufgrund der politischen Unsicherheiten in Bezug auf den seit Ende Februar 2022 andauernden Ukrainekrieg können geopolitische und wirtschaftliche Auswirkungen sich direkt in Kosten, Umsätzen und der allgemeinen Geschäftslage der Gesellschaft niederschlagen. Weder die gesamtwirtschaftlichen noch die unternehmensbezogenen Auswirkungen sind derzeit konkret abschätzbar. Dieses gilt aktuell insbesondere auch für die Entwicklung von Rohstoffpreisen und die Energieversorgung, z.B. mit Öl und Gas. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Geschäftsführung von geringfügigen, negativen wirtschaftliche Auswirkungen aus, die nach gegenwärtiger Einschätzung keine wesentlichen Auswirkungen auf die operativen Geschäfte und damit keine Auswirkungen auf die Annahme der Going Concern Prämisse der Gesellschaft haben. 5.6. Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 45 und umfasst das Honorar für die Jahresabschlussprüfung 2023 nebst Auslagen. 5.7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.844.564,20 auf neue Rechnung vorzutragen. 5.8. Auswirkungen gemäß Mindeststeuergesetz Für das Geschäftsjahr beträgt der tatsächliche Steueraufwand/ -ertrag aus dem Mindeststeuergesetz TEUR 0,0, da das Mindeststeuergesetz zwar am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten, es jedoch erst für das folgende Geschäftsjahr 2024 anzuwenden ist. Unterschriftsleistung gemäß § 245 HGB:
Frankfurt am Main, 15. Oktober 2024 Zenium Germany GmbH Carsten Schneider, Geschäftsführer Matt Pullen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zenium Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zenium Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zenium Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 15. Oktober 2024 Deloitte
GmbH
Pierre Back, Wirtschaftsprüfer Johannes Kaiser, Wirtschaftsprüfer
Datum 12. November 2024 CyrusOne Dutch Holdings B.V. durch J.H. Siemssen |
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