Bürger Verwaltung GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBetrieb von Kläranlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Bihlmaier seit 24.8.2006 | Geschäftsführer |
Boris Bauer seit 8.3.2006 | Prokura |
Britta Bihlmaier seit 8.3.2006 | Prokura |
Thomas Heinrich Teuchert seit 8.3.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bürger GmbHDitzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für 20081. Geschäft und Rahmenbedingungen Entwicklung der Branche und der gesamten Ernährungsindustrie im Verbund der Gesamtwirtschaft Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und die Herstellung von Lebensmitteln und Delikatessen aller Art. Unsere Branche, d. h. die Produktion von gekühlten, teilweise gefüllten Teigwaren hat sich 2008 sehr positiv entwickelt. Der Umsatz in Deutschland stieg um 13 %. Der Umsatz der Bürger GmbH stieg bei den am schnellsten wachsenden Discountern um 23 % und im Gesamtunternehmen um 17,9 %. Hingegen hat sich der Umsatz des Lebensmittelhandels um 3,1 % (laut Nielsen) erhöht. Erfreulich für die Verbraucher hat sich der Verbraucherpreisindex im Laufe des Jahres von 7,2 % auf 1,9 % verringert. Dieser Index hatte sich zur Jahresmitte auf>10 % erhöht. Deshalb waren Lebensmittel und ihre Preise eines der zentralen Themen der deutschen Öffentlichkeit. Noch nie zuvor wurde über Lebensmittelpreise so viel berichtet, da sie über Jahre hinweg zur Verringerung der Lebenshaltungskosten beitrugen. Die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) war intensiv gefordert gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und den Absatzpartnern immer wieder auf die globalen Ursachen für den ungewöhnlich deutlichen Preisanstieg hinzuweisen. Trotzdem durchlief die Ernährungsindustrie im Vergleich zur Gesamtwirtschaft ruhiges Fahrwasser. Produktions- und Auftragsrückgänge von 30 % - 50 % wie in der Autoindustrie, ihren Zulieferern und im Maschinenbau waren unbekannt. Umsatz- und Ertragsentwicklung Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 17,9 %. Intensive Arbeit in unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung führte zu Neuprodukten, die gegen Ende des Jahres zu Einlistungen und Aufträgen führte. Aufgrund von Rohstoffpreissteigerungen von 18 % sowie im Geschäftsjahr vorgenommene Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 267 hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 292 (entspricht 16,7 %) verschlechtert. Investitionen Bei den vorgenommenen Investitionen handelt es sich um Werterhaltungen, d. h. Austausch älterer Anlagen. Die Anschaffungen erfolgten über die Besitzgesellschaft. Personal Das Stammpersonal wurde von 164 Personen 2007 auf 157 Personen in 2008 reduziert. Durch erhöhte Produktion wurden zusätzlich 20 Leiharbeitskräfte eingesetzt. Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teil. Umwelt- und Arbeitsschutz Die Bürger GmbH, Ditzingen, ist seit 1996 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Darüber hinaus werden unsere Mitarbeiter im Rahmen eines integrierten Managementsystems einem kontinuierlichen Schulungsprogramm unterzogen, sodass wir mit sehr niedrigen Unfallraten aufwarten können. 2. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 6.626 auf TEUR 23.968 erhöht. Der Anstieg der Aktivseite ist zum einen auf eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 5.808 auf TEUR 18.113 sowie eine Zunahme der im Umlaufvermögen befindlichen sonstigen Wertpapiere um TEUR 1.709 zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf Forderungsabtretungen in Höhe von TEUR 4.824 an die Bürger GmbH & Co. KG, Crailsheim, zum 31. Dezember 2007 zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2008 wurden keine Forderungen an die Bürger GmbH & Co. KG, Crailsheim, abgetreten. Auf der Passivseite haben die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 6.020 auf TEUR 6.155 zugenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sowohl die Bürger GmbH & Co. KG, Crailsheim, als auch die Bürger GmbH & Co. KG, Stuttgart. Der Anstieg ist unter anderem im Zusammenhang mit den Forderungsabtretungen zum 31. Dezember 2007 zu sehen. Finanz- und Liquiditätslage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über die Muttergesellschaft, die Bürger GmbH & Co. KG, Stuttgart. Die Bürger GmbH, Ditzingen, hat zum 31. Dezember keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ertragslage Trotz der deutlich über dem Vorjahr liegenden Gesamtleistung hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 292 auf TEUR 1.459 verschlechtert. Diese Entwicklung ist vor allem auf den deutlichen Anstieg der Vertriebskosten sowie im Geschäftsjahr 2008 vorgenommene Abschreibungen auf die im Umlaufvermögen ausgewiesenen sonstigen Wertpiere zurückzuführen. Aufgrund eines leichten Rückgangs der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl sind die Personalaufwendungen leicht gesunken. 3. Risiko-, Prognose- und Nachtragsbericht Risikobericht Die Werbekonzepte unserer großen Handelspartner mit "Bestes aus der Region" oder "Unsere Heimat - echt & gut" sind für unsere Firma als Hersteller regionaler Produkte sehr positiv. Unsere Produktpalette mit einem hohen Wert an Originalität, frei von Zusatzstoffen und hergestellt in Deutschland wird nachgefragt. Durch laufende Neuentwicklungen und Verbesserung von Produkten sind wir am Markt ein kreativer und innovativer Partner. Prognosebericht Die Weltwirtschaftskrise, die in 2007 begann und im Jahr 2008 voll alle Länder erfasste, verunsicherte die Bevölkerung. Kurzarbeit, Entlassungen und Lohnverzicht sind gegeben. Nach dem Motto "gegessen wird immer" haben wir die Zuversicht, dass wir auch 2009 Käufer unserer Produkte finden. Der Verbrauch von Lebensmitteln wird sich jedoch leicht verschieben. Großverbraucher wie Kantinen, Caterer etc. sowie Gastronomie werden Umsatz-verluste erleiden zugunsten des Lebensmitteleinzelhandels. Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen geben aufgrund der vorhandenen tiefen Krise keine Kommentare über den weiteren Geschäftsverlauf ab. Wir meinen jedoch, dass unser weitergehendes Wachstum sich leicht abschwächt. Die Zahlen für das Jahr 2009 zeigen aufwärts mit einem Wachstum. Dies führt voraussichtlich zu insgesamt höheren Umsatzerlösen bei zurückgehendem Jahresergebnis. Nachtragsbericht Nachträgliche Veränderungen oder Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Ditzingen, den 22. Mai 2009 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008
Anhang für 2008Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bürger GmbH hat ihre Betriebsanlagen von der Bürger GmbH & Co. KG, Stuttgart, gepachtet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Fertige Erzeugnisse werden retrograd aus Verkaufspreisen bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen bestehen nicht. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Berichtsjahr nicht. Im Vorjahr (TEUR 1.081) betrafen diese Forderungen gegen Gesellschafter. Diese resultierten im Wesentlichen aus dem Verrechnungsverkehr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 122 (Vj. TEUR 138) enthalten. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 4.677 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns auf Seite 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Zeitguthaben, Sondervergütungen, Gewährleistungsansprüche sowie unterlassene Instandhaltung gebildet. Außerdem wurden Rückstellungen für Abschlusskosten, die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Altersteilzeitverpflichtungen, Betriebsversicherungen sowie ausstehende Rechnungen vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 1.819 (Vj. TEUR 0) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten. Haftungsverhältnisse Haftung aus der Komplementärstellung bei der Bürger GmbH & Co. KG, Crailsheim. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund des bestehenden Pachtvertrags mit der Bürger GmbH & Co. KG, Stuttgart, entstanden im Geschäftsjahr 2008 Pachtaufwendungen in Höhe von EUR 2.714.829,00. Die Höhe der jährlichen Pacht ist beeinflusst durch den Abschreibungs- und Zinsersatz sowie einen Pachtzuschlag für die erzielte Betriebsleistung der Bürger GmbH, Ditzingen. Der Pachtvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in geschäftsüblichem Umfang. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Richard Bihlmaier (bis 31. März 2008) und Herr Martin Bihlmaier. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter i. S. des § 267 Abs. 5 HGB:
Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Bürger GmbH & Co. KG, Crailsheim, ohne Beteiligung am Gesellschaftsvermögen. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Ditzingen, den 22. Mai 2009 Martin Bihlmaier SonstigesDer Jahresabschluss zum 31.12.2008 wurde am 24.06.2009 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2008
BESCHEINIGUNGIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bürger GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 22. Mai 2009 Ernst
& Young AG
Kaufmann-Noelte, Wirtschaftsprüfer Reitz, Wirtschaftsprüfer |
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