Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 13222
Eingetragen
25.2.2016
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Gründung, Verwaltung, Beteiligung an Tochtergesellschaften und Dritt-Unternehmungen des Handels und der Industrie; Übernahme von Beratungs-, Vertretungs- und Organisationsaufgaben im eigenen Interesse; An- und Verkauf von Gold als Sachwert und die Verwaltung von eigenen Vermögenswerten aller Art; alle mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck direkt oder indirekt verbundenen Geschäfte und Aktivitäten. Die Gesellschaft ist berechtigt, Nachrangdarlehen sowie Vermögensanlagen zu emittieren. Die Gesellschaft tätigt keine Geschäfte, die der Erlaubnis nach § 32 KWG bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Waldemar Hartung
seit 25.2.2016
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

VIVAT Basic GmbH

Kempten (Allgäu)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

VIVAT Basic GmbH, Kempten

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. sonstige Vermögensgegenstände   6.741,22 2.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   186.688,06 52.100,80
B. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   807.007,41 155.187,33
    1.000.436,69 209.288,13

PASSIVA

     
  EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag   0,00 -180.187,33
III. Bilanzverlust   -832.007,41 0,00
nicht gedeckter Fehlbetrag   807.007,41 155.187,33
buchmäßiges Eigenkapital   0,00 0,00
B. Rückstellungen      
1. sonstige Rückstellungen   60.921,26 48.575,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00   2.003,79
2. sonstige Verbindlichkeiten 939.515,43 939.515,43 158.709,34
    1.000.436,69 209.288,13

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis 31.12.2017

VIVAT Basic GmbH, Kempten

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 188.872,78 27,08
2. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.564,36 0,00
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 24.000,00 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 787.112,06 179.113,07
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.016,44 1.101,34
6. Ergebnis nach Steuern -651.820,08 -180.187,33
7. Jahresfehlbetrag 651.820,08 180.187,33
8. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 180.187,33 0,00
9. Vortrag auf neue Rechnung 0,00 180.187,33
10. Bilanzverlust 832.007,41 0,00

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Ersten Unterabschnitt des Zweiten Abschnitts des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des § 24 Vermögensanlagengesetz, des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft wurde mit Eintragung im Handelsregister vom 25.02.2016 gegründet. Das erste Wirtschaftsjahr war ein Rumpfwirtschaftsjahr, vom 25.02.2016 bis zum 31.12.2016. Demzufolge umfassen die Vorjahreswerte einen geringeren Zeitraum als das abgelaufene Wirtschaftsjahr. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Bilanz wurde gemäß § 266 Abs. 1 und 2 HGB i. V. m. § 268 Abs. 1, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen für die Einordnung in die Größenklasse der kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen, unter Beachtung § 24 Abs. 1 Vermögensanlagegesetz (Ausschluss), für kleine Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden ebenfalls zu Nennwerten angesetzt.

Liquide Mittel die in Schweizer Franken (CHF) gehalten werden, wurden zum Abschlussstichtag am 31.12.2017 in Euro mit einem Kurs von 1 Euro zu 1,1696 CHF bewertet und ausgewiesen.

Forderungen die auf Schweizer Franken (CHF) lauten, wurden zum Abschlussstichtag am 31.12.2017 in Euro mit einem Kurs von 1 Euro zu 1,1696 CHF bewertet und ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten die auf Schweizer Franken (CHF) lauten, wurden zum Abschlussstichtag am 31.12.2017 in Euro mit einem Kurs von 1 Euro zu 1,1696 CHF bewertet und ausgewiesen.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind - unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen - im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2. Eigenkapital

Im Bilanzverlust ist der Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von 180.187,33 Euro enthalten.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten für die Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses (2016 und 2017) und die Erstellung der Steuererklärungen (2017) in Höhe von 16.030,00 Euro (Vorjahr 8.000,00 Euro), Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht (abgezinst für 10 Jahre) in Höhe von 5.500,00 Euro und Rückstellungen für Provisionen und ähnliche Vergütungen in Höhe von 39.391,26 Euro (Vorjahr 40.575,00 Euro).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,00 Euro (Vorjahr 2.003,79 Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten nachrangige Vermögensanlagen nach Vermögensanlagegesetz (Nachrangdarlehen) in Höhe von 814.211,67 Euro (Vorjahr 157.608,00 Euro) mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren, nachrangige Zinsen in Höhe von 24.173,76 Euro (Vorjahr 1.101.34 Euro) die auf die Vermögensanlagen entfallen mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren sowie nachrangige Darlehen in Höhe von 100.000,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und weitere sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.130,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 12.684,34 Euro enthalten. Diesen stehen 14.699,02 Euro Aufwendungen aus Währungsumrechnung gegenüber.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 787.112,06 Euro sind 748.798,03 Euro Provisionen und ähnliche Vergütungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2017 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Waldemar Hartung und Herrn Anatoli Kary geführt.

Die Geschäftsführung wurde mit 24.000,00€ per Anno vergütet, das entspricht, 12.000,00€ pro Person

 

Kempten, 28.03.2018

gez. Waldemar Hartung, Geschäftsführer

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist Emittentin der VIVAT Basic GmbH.

Die Emittentin wurde mit Eintragung im Handelsregister vom 25.02.2016 gegründet. Das vorherige Geschäftsjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr. Das Geschäftsjahr 2017 war das erste Geschäftsjahr welches zwölf Monate andauerte, vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017.

Mit Verkaufsprospekt vom 19.10.2016 und Nachtrag zum Verkaufsprospekt vom 13.03.2017 bot die VIVAT Basic GmbH öffentlich Nachrangdarlehen an. Darlehensnehmerin ist die Gesellschaft, das Angebot fällt unter das Vermögensanlagengesetz.

Nach Ablauf der Gültigkeit des Verkaufsprospektes wurde das öffentliche Angebot beendet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2017 preisbereinigt um 2,0 % in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld solide gewachsen. Vor allem die staatlichen und privaten Konsumausgaben, aber auch die Bauinvestitionen, legten kräftig zu. Das Wirtschaftswachstum kommt wieder in Schwung. Die Erwerbstätigkeit lag auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit sank weiter und die gute Entwicklung des Arbeitsmarktes ermöglichte spürbare reale Lohnanstiege. Mit 44,3 Mio. ist die Zahl der Erwerbstätigen in 2017 um 0,8 Mio. nochmals leicht angestiegen. Die Lage am Investmentmarkt für Immobilien aus Deutschland war im Jahr 2017 leicht abnehmendes Transaktionsvolumen aufgrund von Produktknappheit, allerdings ist die Investoreninteresse unverändert durch eine hohe Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren nach Kapitalanlagen. Viele Investoren haben sich auf ein langfristig niedriges Zinsniveau in Europa eingestellt und akzeptieren die gestiegenen Immobilienpreise unter den Gesichtspunkten der Wertstabilität und fehlender renditebringender Alternativen. Zugleich sorgt das niedrige Zinsniveau für günstige Finanzierungsmöglichkeiten und wirkt sich damit weiter steigernd auf die Nachfrage nach Immobilieninvestitionen aus. Der Leitzins der EZB sank im März 2016 von 0,05 % p.a. auf den historisch niedrigen Wert von 0,00 % p.a. Der Zinssatz für Einlagefazilitäten ist auf -0,4 % p.a. gesenkt worden. Die Mid-Swap-Sätze für 10-jährige Mittel, die Basis für die Refinanzierung von Immobilieninvestitionen sind, liegen derzeit bei 0,8842 % p.a. Immobilieninvestitionen werden unverändert als sicheres Investitionsziel mit attraktiver Rendite angesehen. Insbesondere institutionelle Investoren in Deutschland bauen ihre Immobilienquote weiter aus und bestimmen die Nachfrage. Die Nachfrage liegt immer noch deutlich höher als das Angebot. Viele Bestandseigentümer entscheiden sich wegen fehlender Re-Investitionsoptionen gegen einen Verkauf. Das Angebot an Neubauinvestitionen nimmt zu, deckt aber bei weitem nicht den Bedarf. Fehlende Bauflächen, hohe bautechnische Anforderungen und langjährige Genehmigungsprozesse stehen einer schnellen Ausweitung des Wohnungsangebots entgegen Projektentwickler weichen aufgrund der hohen Grundstückskosten vermehrt auf Entwicklungen in den Gemeinden im näheren und weiteren Umfeld der Ballungsräume aus. Hohe Mieterwartungen gehen einher mit Kaufpreisfaktoren, die für Neubau- Immobilien inzwischen deutlich über der 24-fachen Jahresmiete liegen. Eine Änderung der angespannten Marktsituation ist aufgrund des niedrigen Zinsniveaus, unzureichender Neubau-Aktivitäten und fehlender Investitionsalternativen auf Sicht nicht zu erwarten.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2017.

Der Verkaufsprospekt Multitalent Basic 7 - 25 wurde am 20.10.2016 gebilligt und anschließend veröffentlich. Bis zur Schließung des Angebots wurden Nachrangdarlehen in Höhe von insgesamt 8.348.061,10 Euro (Vorjahr 1.865.370,00 Euro) eingeworben. Auf die eingeworbenen Nachrangdarlehen wurden bisher 814.211,67 Euro von Anlegern eingezahlt. Investitionen wurden noch nicht getätigt.

Ertragslage

Die Gesellschaft hat bedingt durch die Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit, noch keine Erlöse erzielt. Die bisherigen Erträge resultieren aus Vergleichen von außerordentlichen gekündigten Nachrangdarlehen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 651.820,08 Euro resultiert im Wesentlichen aus den Verkaufsprovisionen und ähnlichen Vergütungen in Höhe von 748.798,03 Euro. Die Vergütungen erfolgten Prospektkonform.

Finanzlage

Der Mittelzufluss des Geschäftsjahres wurde durch die Einzahlung der nachrangigen Darlehen dominiert. Somit ergibt sich eine stichtagsbezogene Liquidität zum 31.12.2017 186.688,06 Euro (Vorjahr 52.100,80 Euro).

Vermögenslage

Dem Umlaufvermögen in Höhe von 193.429,28 Euro standen am Abschlussstichtag Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von 1.000.436,69 Euro gegenüber. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft betrug zum 31.12.2017 807.007,41 Euro (Vorjahr 155.187,33 Euro). Dennoch liegt keine Insolvenzrechtlich relevante Überschuldung vor, da aufgrund der wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse die Fortführung der VIVAT Basic GmbH für den Prognosezeitraum überwiegend wahrscheinlich ist. Diese Annahmen beruhen auf den Erwartungen, dass sich die Ertrags- und Finanzlage entsprechend den Prognoserechnungen entwickeln wird. 938.385,43 Euro (Vorjahr 157.608,00 Euro) der Verbindlichkeiten sind nachrangige Verbindlichkeiten aus der Einzahlung der eingeworbenen Nachrangdarlehen.

Vergütungsbericht im Sinne des §24 (1) VermAnlG

In Ihrer Funktion als Mitglieder der Geschäftsführung stehen Herrn Anatoli Kary und Herrn Waldemar Hartung, jeweils einzeln, eine Geschäftsführervergütung in Höhe von 12.000,00 EUR brutto jährlich zu.

Insbesondere folgende Vergütungen wurden aus den eingeworbenen und eingezahlten Vermögensanlagen gezahlt:

Bezeichnung Berechnung Höhe der Vergütung
Provisionen und ähnliche Vergütungen nach Prospekt, Vertrag 748.798,03 €
Rechts- und Beratungskosten Stundensatz 6.538,21 €
Prospektkosten, Werbekosten nach Aufwand 5.564,36 €
Prüfung des Jahresabschlusses Vertrag, fest 8.000,00 €
Summen   768.900,60 €

Einschließlich der Geschäftsführung erfolgten Vergütungen an 7 Personen und Gesellschaften.

Prognosebericht

Bei der Emittentin handelt es sich um eine Gesellschaft, die beabsichtigt, in Anlageobjekte zu investieren. Die konkreten zukünftigen Vertragspartner, insbesondere Käufer und Verkäufer von NPL-Paketen stehen - abgesehen von dem Vertragspartner des Servicingvertrags - ebenso wie konkrete Vertragsabschlüsse noch nicht fest. Damit können der dahinterstehende zeitliche und finanzielle Aufwand sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Anlageobjekte auf der Basis von Prämissen und Planzahlen prognostiziert werden, sind aber nicht abschließend bestimmbar. Auch kann es sich herausstellen, dass die Prämissen und/oder Planzahlen aus Gründen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung für die Anbieterin und Emittentin nicht erkennbar sind und die erst zukünftig entstehen, nicht eingehalten werden können. Auf Grund der bisherigen und den ratierlichen Einzahlungen auf die eingeworbenen Nachrangdarlehen sollten, nach der Prognose, erste Investitionen in 2018 erfolgen.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Mögliche weitere regulatorische Maßnahmen können zu erschwerten Bedingungen führen und eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Weiterhin gehen die Prognosen von möglichen Investitionen aus. Bedingung ist das entsprechende Investitionsmöglichkeiten vorhanden sind. In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind auch sinnvolle Investitionen schwierig.

Ertragsorientierte Risiken

Da bisher keine Investitionen getätigt wurden, kann kein Ertrag erzielt werden. Da zukünftige Investitionen nicht benennbar sind, können Risiken hierzu nicht benannt werden. Das ertragsorientierte Risiko besteht insofern wenn Keine oder nur Wenige Investitionen in der Zukunft vorgenommen werden können.

Jede kommende Investition wird von uns ausführlich geprüft. Dabei wird unter anderem eine rechtliche, wirtschaftliche und technische Due Diligence durchgeführt und es werden im Bedarfsfall externe Spezialisten hinzugezogen, um Risiken hinsichtlich der Akquisitionen zu erkennen und einzuschätzen. Dennoch können wir die Möglichkeit nicht ausschließen, dass diese Ziele nicht vollständig oder nur teilweise oder erst zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden können. Die Entwicklung ist zudem von verschiedenen Faktoren abhängig: den zu erwartenden Darlehen, der möglichen den Ausgaben für Marketingmaßnahmen, den angestrebten Kosten des Integrationsprozesses. Die Integration neuer Beständen erfordert eine Reorganisation von Verwaltung, Management sowie internen Strukturen und Prozessen. Diese Faktoren können von unseren Einschätzungen abweichen und zu einem Nichterreichen der prognostizierten Ergebnisse oder zu erhöhten Risiken führen

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken kurzfristig nicht erkennbar.

Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aufgrund feststehender Konditionen nicht. Die Liquiditätslage ist gut.

Kapitalaufbringungsrisiken

Es besteht das Risiko, dass es nicht gelingt, Nachrangdarlehen im geplanten Umfang oder in den geplanten Zeiträumen aufzunehmen. Ebenso kann es sein das die zugesagten Nachrangdarlehen von den Darlehensgebern nicht rechtzeitig, vermindert oder gar nicht eingezahlt werden. Dies kann dazu führen das Investitionen nur in geringerem Umfang, später oder überhaupt nicht durchgeführt werden können. Dies kann dazu führen das Nachrangkapital oder Zinsen später, vermindert oder gar nicht ausgezahlt werden können.

Kosten- und Liquiditätsrisiken

Es besteht das Risiko, dass etwaige Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, sollte es der Gesellschaft nicht wie vorgesehen gelingen, die für die Deckung ihrer jeweiligen Kosten und Verpflichtungen erforderliche Liquidität zu generieren. In diesen Fällen bestünde eine Deckungslücke, die zu zusätzlichen Kosten führen würde. Gelingt es nicht, eine etwaige Deckungslücke zu schließen, kann dies zu Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen die Gesellschaft, zu einer vorzeitigen Verwertung der Anteile und letztlich zur Insolvenz der Emittenten führen. All dies würde sich entsprechend nachteilig auf das Ergebnis des Investments auswirken und kann zu einem Totalverlust der Vermögensanlage führen.

Risiko der Investition der Gesellschaft in andere Gesellschaften

Die von der Gesellschaft beabsichtigten Beteiligungen an bzw. Investitionen in andere Gesellschaften sind mit erheblichen Investitionen und Risiken verbunden. Hierzu gehört die Gefahr, dass sich die Schlüsselpersonen dieser Zielgesellschaften ändern oder notwendige Geschäftsbeziehungen dieser Zielgesellschaften nicht aufrechterhalten werden. Die angestrebten Ziele, Synergieeffekte oder Kosteneinsparungen können sich eventuell nicht verwirklichen und es kann zu Unstimmigkeiten mit Partnern oder zu strategischen Fehlentwicklungen kommen. Fehleinschätzungen von Risiken und/oder Marktvoraussetzungen bzw. nicht absehbare Entwicklungen können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dieser Zielgesellschaften negativ beeinflussen. Weitere solcher Faktoren können u.a. darin bestehen, dass sich die wirtschaftliche Konzeption einer Zielgesellschaft nicht wie von dieser geplant realisieren lässt, etwa aufgrund hoher Kostenapparate, oder darin, dass falsche Anlageentscheidungen getroffen werden oder Rechtsstreitigkeiten geführt werden. Zudem können insbesondere Zahlungsstockungen, Zahlungsunfähigkeiten oder zu knappe Liquiditätsreserven, um unvorhergesehene Kosten des Geschäftsbetriebes oder weitere Zahlungsverbindlichkeiten zu bedienen, das Insolvenzrisiko der Zielgesellschaften erhöhen.

Führt die Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Zielgesellschaft der Emittentin dazu, dass diese ihren vertraglichen Pflichten gegenüber der Emittentin nicht nachkommen kann, wirkt sich dies ebenfalls negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin aus. Dies kann für die Anleger zum Ausbleiben von Zinszahlungen am Ende der Laufzeit der Vermögensanlagen sowie zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des von ihnen eingesetzten Kapitals führen.

Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die am Markt durch unsere Geschäftsführer erworbene langjährige Kompetenz bietet sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen im Wettbewerb.

Risiken über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft ist in ihrer Entscheidung, in welche Immobiliengesellschaften sie investiert und in welcher rechtlichen Ausgestaltung dies geschieht, welche Immobilien, welche NPL-Pakete und von welchen Anbieter sie Gold ankauft, ebenso frei wie die Zielgesellschaften in deren Investitionsentscheidungen. Die Anleger haben hierauf keinen Einfluss. Fehlinvestitionen der Nettoeinnahmen durch die Gesellschaft sind möglich. Diese können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin negativ beeinflussen. Dies kann für die Anleger zum Ausbleiben von Zinszahlungen am Ende der Laufzeit der Vermögensanlagen sowie zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des von ihnen eingesetzten Kapitals führen.

Zusätzlich verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den wesentlichen Risiken in unserem Verkaufsprospekt.

Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten

Erklärung der Gesellschafter/Geschäftsführung

Es wird nach bestem Wissen versichert, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Geschäftsverlauf der Vivat Basic vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf und die Lage so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Kempten, 28.03.2018

gez. Waldemar Hartung, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VIVAT Basic GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, 02. Oktober 2018

USTB GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Uwe P. Kerner, Wirtschaftsprüfer

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